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** in einer beziehung den willen durchsetzen**

14. Juli 2016 um 21:34 Letzte Antwort: 15. Juli 2016 um 11:52

Mich interessiert seit langem etwas zum Thema Beziehung ** Es geht darum grob formuliert"den eigenen Willen durchzusetzen" ** Ich geb mal ein paar Beispiele. Gemeinsame Kinder. Einer möchte gern weil er sich bereit fühlt, spricht es an. Der andere ist aber noch gar nicht bereit. Man einigt sich auf in ein paar Jahren. *Zusammen ziehen. Selbe Vorgehensweise. Man einigt sich auf einen anderen Zeitpunkt. ** Heiraten. Das selbe. * * Es gibt da ja viele Dinge. Aber ich frage mich folgendes. Wenn einer will und einer nicht, hat doch selbst wenn man sich einigt quasi verloren. Es bleibt einem ja gar keine Möglichkeit als der Einigung zuzustimmen. Welche Wahl hat man denn? Wenn ich jetzt ein Baby möchte aber mein Partner erst in 2 Jahren wir einigen uns dann auf 1 Jahr. Trotzdem hab ich doch dann bei meinem Wunsch zurück gesteckt weil der Partner noh nicht möchte. Welche Wahl hab ich denn bei so einem Kompromiss? entweder ich stimme zu, oder nicht und dann? ** Das interessiert mich allgemein es geht dabei nicht um mich ** Was denkt ihr so?

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14. Juli 2016 um 21:35

**
die Sterne sollten Absätze sein verdammt. Mit der App geht es nicht. Hoffe man kanns trotzdem lesen -.-

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14. Juli 2016 um 23:13

..
ja so ist das leben,man kriegt nicht immer was man will.. und bei einem Kompromiss stecken doch beide zurück..

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15. Juli 2016 um 7:53

Wenn Du es so siehst...
... dann verlieren bei einem Kompromiss immer beide, oder?

Wie war das noch mal... "ein Kompromiss ist ein Arrangement, bei dem einer, der etwas nicht haben kann, dafür sorgt, dass der andere es auch nicht bekommt"
oder "Die Ehe (/Beziehung) ist die Kunst, zu zweit an Problemen zu scheitern, die einer allein nicht hätte"

Ok, im Ernst: Kompromisse sind sowieso immer nur begrenzt möglich. Wenn beispielsweise einer Kinder möchte und der / die andere nicht, dann gibt es keinen möglichen Kompromiss. Wenn einer heiraten möchte und der / die andere nicht - dann auch nicht. Wenn einer von München nach Hamburg ziehen möchte und der / die andere in der Heimat bleiben ... usw.
Dann kann man nur noch entscheiden, ob einem der eigene Wunsch wichtiger ist als die Beziehung - oder nicht.
Meist bleibt dann nur eine Trennung, weil man die eigenen Wünsche und Vorstellungen mit dem Partner eben so nicht realisieren kann, denn wenn man dem anderen "zu Liebe" Heimat, Familie, Freunde verlässt, obwohl man selbst sehr heimatverbunden ist und dann in Hamburg die nächsten 30 Jahre unglücklich ist, ist das eine ganz miese Idee. Wenn der Partner einem "zu Liebe" in München bleibt, obwohl er gern nach Hamburg möchte und dort die nächsten 30 Jahre unglücklich ist, ebenfalls und Hannover ist vermutlich einfach nur für beide mies. (an einen Kompromiss zum Beispiel "Kinder" möchte ich da noch nicht mal denken...!!!)

Die Kunst liegt für mich nicht darin, in einer Beziehung die eigenen Wünsche / den eigenen Willen durchzusetzen, sondern darin, Beziehungen nur mit Menschen zu führen, mit denen man auch "kompatibel" ist. Dann wird es immer noch jede Menge Kompromisse geben, aber die werden so sein, dass damit auch beide (glücklich und zufrieden) leben können - und vor allem: so dass beide damit leben *wollen*.

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15. Juli 2016 um 9:30

Sichtweise
Wie zuvor schon geschrieben ist es die Sichtweise (Glas halbvoll / halbleer) die hier weiterhelfen kann.

Halbvoll: Ich habe einen Partner gefunden, der mit mir zusammenziehen möchte, Kinder möchte, heiraten möchte - HURRA! Der Zeitpunkt dafür ist eine andere Frage - finde zumindest ich. Ich weiß, dass das unser gemeinsames Ziel ist, und wir arbeiten zusammen darauf hin. Der Weg dort hin schweißt uns zusammen. Unsere Verbindung wird stärker und wir haben die gleichen Ziele. Plötzlich ist der Moment da, und dann ist es einfach nur großartig.

Halbleer: "Warum will mein Partner nicht jetzt schon zusammenziehen, heiraten oder Kinder bekommen? Ich will das aber eigentlich am liebsten sofort..." - diesen Frust lässt man den Partner spüren, und irgendwann wird sich dieser kleine Riss des sich ungerecht behandelt Fühlens zu einem größeren Riss, der die Beziehung zerstört.

Manchmal ist es also Einstellungssache. Kann ich die Sache ansich nicht ändern, kann ich immernoch meine Einstellung dazu ändern. Oder ich muss / möchte Konsequenzen daraus ziehen. Aber all dies sollte stets im Dialog stattfinden, und nicht im Monolog mit sich. Dann weiß man nämlich nicht, ob der andere nicht vielleicht auch jetzt grade und ganz dringend am liebsten morgen mit mir zusammenziehen, Kinder zeugen oder heiraten möchte.

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15. Juli 2016 um 9:33

Kompromiss
Ein Kompromiss bedeutet doch, dass beide von ihrem ursprünglichen Standpunkt abrücken und beide sich dem anderen annähern.

Wenn man es so sehen will, dass man dabei verliert, kann man das so tun.

Man kann es aber auch so sehen, dass man gewinnt, wenn man vom Standpunkt des anderen ausgeht.

Wie mit dem halvollen oder halbleeren Glas.

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15. Juli 2016 um 11:49
In Antwort auf avarrassterne1

Wenn Du es so siehst...
... dann verlieren bei einem Kompromiss immer beide, oder?

Wie war das noch mal... "ein Kompromiss ist ein Arrangement, bei dem einer, der etwas nicht haben kann, dafür sorgt, dass der andere es auch nicht bekommt"
oder "Die Ehe (/Beziehung) ist die Kunst, zu zweit an Problemen zu scheitern, die einer allein nicht hätte"

Ok, im Ernst: Kompromisse sind sowieso immer nur begrenzt möglich. Wenn beispielsweise einer Kinder möchte und der / die andere nicht, dann gibt es keinen möglichen Kompromiss. Wenn einer heiraten möchte und der / die andere nicht - dann auch nicht. Wenn einer von München nach Hamburg ziehen möchte und der / die andere in der Heimat bleiben ... usw.
Dann kann man nur noch entscheiden, ob einem der eigene Wunsch wichtiger ist als die Beziehung - oder nicht.
Meist bleibt dann nur eine Trennung, weil man die eigenen Wünsche und Vorstellungen mit dem Partner eben so nicht realisieren kann, denn wenn man dem anderen "zu Liebe" Heimat, Familie, Freunde verlässt, obwohl man selbst sehr heimatverbunden ist und dann in Hamburg die nächsten 30 Jahre unglücklich ist, ist das eine ganz miese Idee. Wenn der Partner einem "zu Liebe" in München bleibt, obwohl er gern nach Hamburg möchte und dort die nächsten 30 Jahre unglücklich ist, ebenfalls und Hannover ist vermutlich einfach nur für beide mies. (an einen Kompromiss zum Beispiel "Kinder" möchte ich da noch nicht mal denken...!!!)

Die Kunst liegt für mich nicht darin, in einer Beziehung die eigenen Wünsche / den eigenen Willen durchzusetzen, sondern darin, Beziehungen nur mit Menschen zu führen, mit denen man auch "kompatibel" ist. Dann wird es immer noch jede Menge Kompromisse geben, aber die werden so sein, dass damit auch beide (glücklich und zufrieden) leben können - und vor allem: so dass beide damit leben *wollen*.

Das...
... nenn ich mal richtig gut zusammengefasst!

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15. Juli 2016 um 11:52

Danke
Für eure Antworten das hat mich wirklich mal interessiert

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