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In besten Freund verliebt während einer Beziehung?

21. März 2017 um 22:59

Hallo liebe Community,

ich wende mich an euch, da ich nicht mehr weiter weiß.

Wie ihr aus der Überschrift lesen könnt, denke ich ich habe mich in meinen besten Freund verliebt und das währenddem ich eigentlich mein Partner sehr liebe.

Ich kenne meinen besten Freund schon sehr lange. Wir haben ein mal die Woche mindestens Kontakt aber sehen uns nicht immer. Da er mittlerweile nicht mehr in meiner Nähe wohnt, sondern in die nächst größere Stadt zog, treffen wir uns immer mal wieder ob bei ihm oder bei mir. Bis jetzt waren keine Anzeichen dass es etwas mehr sein könnte als nur Freundschaft weder von mir noch von ihm. An einem Abend kam es aber dazu, dass er nach ein paar Drinks, bei ihm daheim auf der Couch immer mal wieder nach meiner Hand griff und etwas näher zu mir rückte als sonst. (Zu dem Zeitpunkt war ich noch single) An dem Abend erzählte ich ihm, dass ich die Woche drauf ein Date hätte, doch das mein jetziger Freund weit weg wohnt, das konnte er nicht verstehen und meinte warum ich mir "jedes Mal" Leute aussuche die soweit wohnen. Es passierte an dem Abend nicht mehr als händchenhalten, was mich aber trotzdem störte. Das passierte im august. Seit dem lief nichts mehr zwischen uns, da ich mit meinem Freund zusammen kam und wir nichts weiter als Freunde für einander waren. Doch leider änderte sich etwas vor ca. 4 Wochen.. ich schlug meinem besten Freund vor, zu ihm zu kommen, wir den Abend zusammen verbringen und wir zusammen zu mir fahren (in meiner Stadt wohnen seine Eltern). Der Abend war super schön, wir aßen zusammen, waren trinken und führen dann zu mir. Ich war etwas angetrunken und mir war ziemlich schwindelig, sodass ich mich mit dem Arm bei ihm einhaken musste. Im Auto berührten sich unsere Hände auch immer mal wieder. Während der Fahrt kam es zur Rede ob wir am darauf folgenden Tag nicht auch noch mal was unternehmen wollten, doch normalerweise machen wir nie an zwei Tagen hintereinander was. Wir einigten uns dass er zu mir kommt und wir zusammen ein Spaziergang in die Stadt machen. So war es dann auch, wir trafen uns und wir liefen in die Stadt bis wir auf seine Mutter trafen, die mich und meine Mutter spontan zu sich einlud. Also verbrachten wir mit unseren Eltern einen tollen Abend bei ihm daheim. Währenddem Abend bemerkte ich dass er mich auf eine andere Art und Weise anschaute und er "unauffällig" meine Nähe wollte. Mir fiel auf dass jegliche fragen die meinen Freund betrafen ich als beschämend empfand (die Mutter von meinem besten Freund wollte ein Bild von meinem Freund sehen und ich schämte mich und fühlte mich etwas komisch dabei). Als wir uns am Abend verabschieden mussten, war ich so traurig und musste ihn mehrmals umarmen weil ich mich garnicht von ihm trennen konnte.

Am am darauffolgenden Tag, gab es einen heftigen streit mit meinem Freund, da ich kaum für ihn da war und er das Gefühl hatte, er hätte mir nicht gefehlt und leider war das auch so.. ich dachte keine Sekunde an meinen Freund als ich mit ihm war.

Ich besuchte meinen Freund an diesem Wochenende und es lief alles reibungslos. Am ersten Tag war es alles ziemlich komisch und wir waren
kalt zueinander, aber an den anderen Tagen war alles wieder so perfekt und wunderschön.

Auch wenn ich mein Freund über alles liebe und er mich in jeder Hinsicht glücklich macht, wandern meine Gedanken oft zu meinem besten Freund und ich träume auch oft von ihm..

ich weiss wirklich nicht weiter.. es ist wie als wäre ich in meinen besten Freund verliebt, aber meinen Freund LIEBE ich zur gleichen Zeit.

Wenn ich über beide nachdenke, sehe ich dass mein Freund für eine langfristige Beziehung geeigneter ist. Wenn ich darüber nachdenke mit wem ich alt werde, ist es er mit dem ich mir alles vorstelle.

Wenn ich aber dran denke wie ich mich fühle wenn ich mit meinem besten Freund bin, verwirrt mich das ganze..


ich bin zurzeit einfach so fertig durch meine Gefühle und ich hoffe wirklich sehr dass mir jemand von euch helfen kann..

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22. März 2017 um 4:48

Als ich noch jung war, war ich in einer ähnlichen Situation. Ich sagte mir dann: Wenn ich mich nicht entscheiden kann, passen beide nicht, und ich war wieder Single.

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22. März 2017 um 10:58

Ich stimme Lover1940 vollumfänglich zu. Du scheinst einfach noch in der Lebensphase zu sein, wo Du Dich oft verliebst und gar nicht auf Bindung aus sein könntest. So macht es den Eindruck. Geniesse Dein junges Leben und leb Dich aus. Steh doch einfach dazu, teile es beiden mit und sei single, dann kannst Du nämlich Dir näher kommen und Dich ausleben.

Carpe Diem

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22. März 2017 um 12:03

soviel zum Thema Mann und Frau können problemlos befreundet sein...

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22. März 2017 um 13:39

Ich denke, dass dir etwas in der Beziehung fehlt, was dir dein bester Freund gibt. Deshalb denkst du, dass du Gefühle für deinen bestern Freund hast. Eigentlich hast du diese jedoch gar nicht, das bildet sich dein Kopf nur ein weil halt eben etwas fehlt. Wärst du 100% glücklich mit deinem Freund, würdest du dich über deinen Post totlachen (spreche aus Erfahrung)

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22. März 2017 um 13:54
In Antwort auf niceli1983

soviel zum Thema Mann und Frau können problemlos befreundet sein...

Hallo Niceli

ich denke schon, dass Mann und Frau auch Freunde sein können. Ich habe das selber erlebt. Aber was auch stimmt, es ist ein Vertrauensverhältnis vorhanden, und da kann es auch mal zu einer Grenzverwischung kommen, klar. Muss aber nicht.

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22. März 2017 um 14:39
In Antwort auf julian_12675699

Hallo Niceli

ich denke schon, dass Mann und Frau auch Freunde sein können. Ich habe das selber erlebt. Aber was auch stimmt, es ist ein Vertrauensverhältnis vorhanden, und da kann es auch mal zu einer Grenzverwischung kommen, klar. Muss aber nicht.

Ich denke, wenn sich beide nicht unattraktiv finden kommt es früher oder später zu Annäherungsversuchen, in welcher Form auch immer. Meist einseitig. Oder dann flammen plötzlich Gefühle auf wie hier, die vorher nicht da waren. Ob das jetzt was mit der aktuellen Beziehung zu tun hat, spielt eigentlich gar keine Rolle.

Ich verstehe jede Frau, die Mühe mit der sogenannten "besten Freundin" des Freundes hat.
Ich frage mich sowieso, warum ein Mann eine "BF" braucht... Ich frage mich dann jeweils, ob derjenige keine männlichen Freunde hat oder meinetwegen "Kolleginnen" mit denen er frauliche Sachen besprechen kann. Dafür braucht es doch keine "beste Freundin"!?

Ich kann mit dieser Bezeichnung BF sowieso nix anfangen. Was bedeutet das? Ist diejenige "besser" als andere Kollegen? Ich habe Freunde, Bekannte, Kollegen... die sind für mich alle "gleich gut", warum muss ich jemanden "BF" nennen? Nur weil ich am meisten Zeit mit dieser Person verbringe? Oder nur weil ich mit derjenigen Person über bestimmte Dinge reden und sonst mit niemandem? Was genau macht denn diese Person zur "BF"?! Ich werds nie verstehen... Ich hatte nie das bedürfnis eine beste Freundin zu haben.
Ich habe Freunde und gut. Mal verkehre ich mit einer mehr, mal mit einer anderen, dann kommen wieder neue dazu, andere gehen.




 

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22. März 2017 um 14:56
In Antwort auf niceli1983

Ich denke, wenn sich beide nicht unattraktiv finden kommt es früher oder später zu Annäherungsversuchen, in welcher Form auch immer. Meist einseitig. Oder dann flammen plötzlich Gefühle auf wie hier, die vorher nicht da waren. Ob das jetzt was mit der aktuellen Beziehung zu tun hat, spielt eigentlich gar keine Rolle.

Ich verstehe jede Frau, die Mühe mit der sogenannten "besten Freundin" des Freundes hat.
Ich frage mich sowieso, warum ein Mann eine "BF" braucht... Ich frage mich dann jeweils, ob derjenige keine männlichen Freunde hat oder meinetwegen "Kolleginnen" mit denen er frauliche Sachen besprechen kann. Dafür braucht es doch keine "beste Freundin"!?

Ich kann mit dieser Bezeichnung BF sowieso nix anfangen. Was bedeutet das? Ist diejenige "besser" als andere Kollegen? Ich habe Freunde, Bekannte, Kollegen... die sind für mich alle "gleich gut", warum muss ich jemanden "BF" nennen? Nur weil ich am meisten Zeit mit dieser Person verbringe? Oder nur weil ich mit derjenigen Person über bestimmte Dinge reden und sonst mit niemandem? Was genau macht denn diese Person zur "BF"?! Ich werds nie verstehen... Ich hatte nie das bedürfnis eine beste Freundin zu haben.
Ich habe Freunde und gut. Mal verkehre ich mit einer mehr, mal mit einer anderen, dann kommen wieder neue dazu, andere gehen.




 

Zwischen zwei befreundeten Menschen kommt es einerseits je nach Kultur - ganz wesentlicher Punkt - und nach Tiefe der Freundschaft zu Körperkontakt jeglicher Art. Ich habe auch schon männliche Freunde auf den Mund geküsst, selten zwar, aber auch das gabs. Ich liebe meine Freunde auch, aber auf andere Art, klar, weil ich eben heterosexuell bin. Bei einer weiblichen Freundin kann genau das geschehen, was Du beschrieben hast. Ich bin schon mit Dir, wenn Du sagst, dass Annäherungen in welcher Form auch immer vorkommen. Oft, aber nicht immer. Und Annäherungen sind eben völlig natürliche Zeichen der Freundschaft, der Tiefe, des Sich-Gern-Habens. Und Grenzen können verwischt werden, keine Frage.

Persönlich hatte ich eben eine ganz gute Freundin, mit welcher ich zuerst lange befreundet war, platonische Freundschaft. Und dann sogar längere Zeit zusammen war, partnerschaftlich, war mit ihr aber dann mehr als fünf Jahre nicht partnerschaftlich zusammen, also wieder platonisch und meine neue Partnerin akzeptierte sie, ohne sie je gesehen zu haben oder je persönlich gesprochen zu haben. Das habe ich zwar akzeptiert, aus Liebe, finde es aber total daneben, weil eben die Meinung dahintersteckt, "da sei ja sowieso was gewesen und wird auch wieder sein...". Und das ist einfach und schlicht falsch. Es gibt halt auch tiefe Freundschaften, weil man sich als Mensch sehr schätzt und gern hat. Und da ist halt das Geschlecht egal. Und Sex muss auch nicht vorkommen.

Zur Kultur noch: die Kulturen auf unserer runden Kugel sind sehr verschieden. In den lateinamerikanischen Ländern, so allgemein (und damit immer falsch) gesagt, da wird köperlich gelebt, berührt, umarmt, nahe zusammen gerückt etc.. In afrikanischen Kulturen wohl auch, in Asien ist es speziell, vor allem in Grossstädten. Aber eben, es geht eigentlich um Kulturen, wo die Lebens- und Verhaltensregeln sehr unterschiedlich sind. Hier in Europa, im christlichen Europa, besteht eben diese Prüderie, wo man kaum berührt(e), wenig direkte Liebe äussert, zeigt, und deshalb kommt es eher zu einem verklemmten Verhalten, das dann eben auch darin ausartet, dass wenn man dann schon jemand berührt, dann bu*st man auch, überspitzt gesagt.

Aber abgesehen davon, hast ja auch recht, Niceli1983, die Menschen neigen halt natürlicher Weise zur Begattung   

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22. März 2017 um 15:21
In Antwort auf niceli1983

Ich denke, wenn sich beide nicht unattraktiv finden kommt es früher oder später zu Annäherungsversuchen, in welcher Form auch immer. Meist einseitig. Oder dann flammen plötzlich Gefühle auf wie hier, die vorher nicht da waren. Ob das jetzt was mit der aktuellen Beziehung zu tun hat, spielt eigentlich gar keine Rolle.

Ich verstehe jede Frau, die Mühe mit der sogenannten "besten Freundin" des Freundes hat.
Ich frage mich sowieso, warum ein Mann eine "BF" braucht... Ich frage mich dann jeweils, ob derjenige keine männlichen Freunde hat oder meinetwegen "Kolleginnen" mit denen er frauliche Sachen besprechen kann. Dafür braucht es doch keine "beste Freundin"!?

Ich kann mit dieser Bezeichnung BF sowieso nix anfangen. Was bedeutet das? Ist diejenige "besser" als andere Kollegen? Ich habe Freunde, Bekannte, Kollegen... die sind für mich alle "gleich gut", warum muss ich jemanden "BF" nennen? Nur weil ich am meisten Zeit mit dieser Person verbringe? Oder nur weil ich mit derjenigen Person über bestimmte Dinge reden und sonst mit niemandem? Was genau macht denn diese Person zur "BF"?! Ich werds nie verstehen... Ich hatte nie das bedürfnis eine beste Freundin zu haben.
Ich habe Freunde und gut. Mal verkehre ich mit einer mehr, mal mit einer anderen, dann kommen wieder neue dazu, andere gehen.




 

Du verstehst jede Frau, die Mühe mit der besten Freundin hat. Also liegt es nur an der Bezeichnung? Denn weiter unten schreibst du ja, dass er all die Dinge auch mit jemandem tun kann den man "Kollegin" nennt.

Also fändest du er besser, wenn er die Beziehung zu seiner "besten Freundin" genauso führt wie er es tut, aber sie als Kollegin bezeichnet?

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22. März 2017 um 15:32
In Antwort auf lover1940

Als ich noch jung war, war ich in einer ähnlichen Situation. Ich sagte mir dann: Wenn ich mich nicht entscheiden kann, passen beide nicht, und ich war wieder Single.

Das sehe ich nicht so.
Es könnten auch beide geeignet sein.
Kein Partner wird je 100% der Bedürfnisse abdecken können...

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