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Impotenz und Beziehung

21. März um 21:27 Letzte Antwort: 23. März um 14:45

Hallöchen an alle Lesenden!
Wie der Titel ja schon vermuten lässt bin ich etwas verzweifelt, da ich impotent bin und nicht weiß, wie ich in meiner Beziehung damit umgehen kann...

Erstmal kurz über mich:
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Erektiler Dysfunktion, bin seitdem auch in Behandlung, aber alles geht nur sehr zäh und langsam voran.
Behandlungen, Medikamente usw. schlagen bisher nicht an, und den Grund für meine Impotenz kenne ich leider immer noch nicht. (Bin sonst gesund und fit, treibe 4x/Woche Sport).
Meine Freundin ist 22 Jahre alt, wir kennen uns seitdem wir 16 und 17 sind, und sind mit ca 20 Jahren zusammen gekommen (meine Impotenz hat ein paar Monate zuvor angefangen).
Nach 1,5 Jahren haben wir uns getrennt, jedoch nach einigen Monaten wieder zueinander gefunden und sind seit 9 Monaten wieder zusammen.
Sie ist meine erste Freundin, wohingegen sie davor schon einige Erfahrungen, innerhalb und außerhalb von Beziehungen, gemacht hat.

An sich sind wir wirklich glücklich miteinander. Wir haben gemeinsame Hobbies, Freunde, Interessen und planen auch nächstes Jahr zusammenzuziehen. An sich wäre alles perfekt, wäre da nicht meine Erektile Dysfunktion.
Wenig überraschend, in unserem jungen Alter, belastet dies unsere Beziehung recht stark.

Unser Sexleben ist stark eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus Petting und Oralsex, wahlweise mit Spielzeugen.
Ich selbst kenne es nicht anders, da sie wie gesagt, meine erste Freundin ist.
Aber ihr gibt es nicht mehr das Gefühl, dass sie sich wünscht.
Das liegt zum einen daran, dass ich keinen hochkriege, zum anderen dass ich deswegen nicht so selbstbewusst und dominant im Bett bin, wie ich es gerne wäre -und wie sie es gerne hätte.

Besonders in letzter Zeit hat sie mir gestanden, dass sie sich wieder "richtigen" Sex wünschen würde. Sie ist traurig deswegen und hat Angst, diesen nie wieder haben zu können, wenn sie mit mir zusammenbleibt und ich "krank" bleibe.

Ich bin wirklich verzweifelt wegen ihrer Worte.
Zum einen bin ich gekränkt, weil ich sie im Bett enttäusche.

Das kratzt mein männliches Selbstwertgefühl um ein Zusätzliches an, das ja ohnehin schon unter meiner Impotenz leidet. Aber das ist nebensächlich.

Zum anderen weiß ich nicht was ich tun kann, um ihr zu helfen?
Ich wünschte ja selbst, dass ich richtigen Sex haben könnte, aber außer zum Arzt zu gehen, wüsste ich nicht was ich tun kann, um meine Impotenz zu bewältigen.

Sie spricht auch nicht richtig mit mir darüber, was ich tun kann, um "dominanter" zu sein, sondern sagt nur, dass sie "mir die Zeit lässt die ich brauche" -womit ich herzlich wenig anfangen kann.
Wir sind immer seltener intim, obwohl wir weiterhin sehr innig und liebevoll sind -aber das Problem scheint nur zu wachsen.

Wir reden sehr offen miteinander, aber solange ich krank bleibe, sehe ich nicht wie es sich verbessern könnte.

Eine offene Beziehung als Lösung kommt für mich nicht in Frage.
Da wäre ich lieber single, alleine und einsam.
Und wie ich sie kenne, käme sie nicht damit klar mich mit anderen zu teilen.

Ich habe schon darüber nachgedacht Schluss zu machen, damit sie sich ausleben kann und wieder richtig glücklich wird und ihr auch davon erzählt, aber das ist für sie keine Option, da sie mich zu sehr liebt. Und ich liebe sie auch, und will das auch nicht.
Aber es tut mir so weh sie unter meiner Impotenz leiden zu sehen.
Ich weiß nicht weiter.
Ich bin traurig und verzweifelt.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja einen Ratschlag, Tipps, Erfahrungen geben oder helfen.

Auf jeden Fall vielen Dank für alle, die mir ein offenes Ohr (oder Auge) leihen und sich die Mühe machen das hier zu lesen und mir vielleicht sogar zu helfen
 

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21. März um 22:21
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Hallöchen an alle Lesenden!
Wie der Titel ja schon vermuten lässt bin ich etwas verzweifelt, da ich impotent bin und nicht weiß, wie ich in meiner Beziehung damit umgehen kann...

Erstmal kurz über mich:
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Erektiler Dysfunktion, bin seitdem auch in Behandlung, aber alles geht nur sehr zäh und langsam voran.
Behandlungen, Medikamente usw. schlagen bisher nicht an, und den Grund für meine Impotenz kenne ich leider immer noch nicht. (Bin sonst gesund und fit, treibe 4x/Woche Sport).
Meine Freundin ist 22 Jahre alt, wir kennen uns seitdem wir 16 und 17 sind, und sind mit ca 20 Jahren zusammen gekommen (meine Impotenz hat ein paar Monate zuvor angefangen).
Nach 1,5 Jahren haben wir uns getrennt, jedoch nach einigen Monaten wieder zueinander gefunden und sind seit 9 Monaten wieder zusammen.
Sie ist meine erste Freundin, wohingegen sie davor schon einige Erfahrungen, innerhalb und außerhalb von Beziehungen, gemacht hat.

An sich sind wir wirklich glücklich miteinander. Wir haben gemeinsame Hobbies, Freunde, Interessen und planen auch nächstes Jahr zusammenzuziehen. An sich wäre alles perfekt, wäre da nicht meine Erektile Dysfunktion.
Wenig überraschend, in unserem jungen Alter, belastet dies unsere Beziehung recht stark.

Unser Sexleben ist stark eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus Petting und Oralsex, wahlweise mit Spielzeugen.
Ich selbst kenne es nicht anders, da sie wie gesagt, meine erste Freundin ist.
Aber ihr gibt es nicht mehr das Gefühl, dass sie sich wünscht.
Das liegt zum einen daran, dass ich keinen hochkriege, zum anderen dass ich deswegen nicht so selbstbewusst und dominant im Bett bin, wie ich es gerne wäre -und wie sie es gerne hätte.

Besonders in letzter Zeit hat sie mir gestanden, dass sie sich wieder "richtigen" Sex wünschen würde. Sie ist traurig deswegen und hat Angst, diesen nie wieder haben zu können, wenn sie mit mir zusammenbleibt und ich "krank" bleibe.

Ich bin wirklich verzweifelt wegen ihrer Worte.
Zum einen bin ich gekränkt, weil ich sie im Bett enttäusche.

Das kratzt mein männliches Selbstwertgefühl um ein Zusätzliches an, das ja ohnehin schon unter meiner Impotenz leidet. Aber das ist nebensächlich.

Zum anderen weiß ich nicht was ich tun kann, um ihr zu helfen?
Ich wünschte ja selbst, dass ich richtigen Sex haben könnte, aber außer zum Arzt zu gehen, wüsste ich nicht was ich tun kann, um meine Impotenz zu bewältigen.

Sie spricht auch nicht richtig mit mir darüber, was ich tun kann, um "dominanter" zu sein, sondern sagt nur, dass sie "mir die Zeit lässt die ich brauche" -womit ich herzlich wenig anfangen kann.
Wir sind immer seltener intim, obwohl wir weiterhin sehr innig und liebevoll sind -aber das Problem scheint nur zu wachsen.

Wir reden sehr offen miteinander, aber solange ich krank bleibe, sehe ich nicht wie es sich verbessern könnte.

Eine offene Beziehung als Lösung kommt für mich nicht in Frage.
Da wäre ich lieber single, alleine und einsam.
Und wie ich sie kenne, käme sie nicht damit klar mich mit anderen zu teilen.

Ich habe schon darüber nachgedacht Schluss zu machen, damit sie sich ausleben kann und wieder richtig glücklich wird und ihr auch davon erzählt, aber das ist für sie keine Option, da sie mich zu sehr liebt. Und ich liebe sie auch, und will das auch nicht.
Aber es tut mir so weh sie unter meiner Impotenz leiden zu sehen.
Ich weiß nicht weiter.
Ich bin traurig und verzweifelt.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja einen Ratschlag, Tipps, Erfahrungen geben oder helfen.

Auf jeden Fall vielen Dank für alle, die mir ein offenes Ohr (oder Auge) leihen und sich die Mühe machen das hier zu lesen und mir vielleicht sogar zu helfen
 

Ich sehe bei euch nur eine Trennung. Du enttäuscht sie doch nicht. Das ist doch ein krasser Ausdruck. Du bist krank und kannst gerade nicht. Es ist so, als ob nan einen rollstuhlfahlfahrer bittet aufzustehen und zu kaufen. Es geht nicht. Man muss das akzeptieren oder gehen. 

Dominanz das ist für sie die penetrantion. Du kannst nichts vorspielen was nicht ist und dass du dich deswegen schlecht fühlst, ist das schlimmste. Du bist hochwertig und liebenswürdig so wie du bist. Beziehungen, Ehen etc sind freiwillige Dinge. Niemand ist gezwungen.  Jeder kann sich trennen. Auch ihr. 

Alles gute und lass den kopf nicht hängen 

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21. März um 22:21
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Wie der Titel ja schon vermuten lässt bin ich etwas verzweifelt, da ich impotent bin und nicht weiß, wie ich in meiner Beziehung damit umgehen kann...

Erstmal kurz über mich:
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Erektiler Dysfunktion, bin seitdem auch in Behandlung, aber alles geht nur sehr zäh und langsam voran.
Behandlungen, Medikamente usw. schlagen bisher nicht an, und den Grund für meine Impotenz kenne ich leider immer noch nicht. (Bin sonst gesund und fit, treibe 4x/Woche Sport).
Meine Freundin ist 22 Jahre alt, wir kennen uns seitdem wir 16 und 17 sind, und sind mit ca 20 Jahren zusammen gekommen (meine Impotenz hat ein paar Monate zuvor angefangen).
Nach 1,5 Jahren haben wir uns getrennt, jedoch nach einigen Monaten wieder zueinander gefunden und sind seit 9 Monaten wieder zusammen.
Sie ist meine erste Freundin, wohingegen sie davor schon einige Erfahrungen, innerhalb und außerhalb von Beziehungen, gemacht hat.

An sich sind wir wirklich glücklich miteinander. Wir haben gemeinsame Hobbies, Freunde, Interessen und planen auch nächstes Jahr zusammenzuziehen. An sich wäre alles perfekt, wäre da nicht meine Erektile Dysfunktion.
Wenig überraschend, in unserem jungen Alter, belastet dies unsere Beziehung recht stark.

Unser Sexleben ist stark eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus Petting und Oralsex, wahlweise mit Spielzeugen.
Ich selbst kenne es nicht anders, da sie wie gesagt, meine erste Freundin ist.
Aber ihr gibt es nicht mehr das Gefühl, dass sie sich wünscht.
Das liegt zum einen daran, dass ich keinen hochkriege, zum anderen dass ich deswegen nicht so selbstbewusst und dominant im Bett bin, wie ich es gerne wäre -und wie sie es gerne hätte.

Besonders in letzter Zeit hat sie mir gestanden, dass sie sich wieder "richtigen" Sex wünschen würde. Sie ist traurig deswegen und hat Angst, diesen nie wieder haben zu können, wenn sie mit mir zusammenbleibt und ich "krank" bleibe.

Ich bin wirklich verzweifelt wegen ihrer Worte.
Zum einen bin ich gekränkt, weil ich sie im Bett enttäusche.

Das kratzt mein männliches Selbstwertgefühl um ein Zusätzliches an, das ja ohnehin schon unter meiner Impotenz leidet. Aber das ist nebensächlich.

Zum anderen weiß ich nicht was ich tun kann, um ihr zu helfen?
Ich wünschte ja selbst, dass ich richtigen Sex haben könnte, aber außer zum Arzt zu gehen, wüsste ich nicht was ich tun kann, um meine Impotenz zu bewältigen.

Sie spricht auch nicht richtig mit mir darüber, was ich tun kann, um "dominanter" zu sein, sondern sagt nur, dass sie "mir die Zeit lässt die ich brauche" -womit ich herzlich wenig anfangen kann.
Wir sind immer seltener intim, obwohl wir weiterhin sehr innig und liebevoll sind -aber das Problem scheint nur zu wachsen.

Wir reden sehr offen miteinander, aber solange ich krank bleibe, sehe ich nicht wie es sich verbessern könnte.

Eine offene Beziehung als Lösung kommt für mich nicht in Frage.
Da wäre ich lieber single, alleine und einsam.
Und wie ich sie kenne, käme sie nicht damit klar mich mit anderen zu teilen.

Ich habe schon darüber nachgedacht Schluss zu machen, damit sie sich ausleben kann und wieder richtig glücklich wird und ihr auch davon erzählt, aber das ist für sie keine Option, da sie mich zu sehr liebt. Und ich liebe sie auch, und will das auch nicht.
Aber es tut mir so weh sie unter meiner Impotenz leiden zu sehen.
Ich weiß nicht weiter.
Ich bin traurig und verzweifelt.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja einen Ratschlag, Tipps, Erfahrungen geben oder helfen.

Auf jeden Fall vielen Dank für alle, die mir ein offenes Ohr (oder Auge) leihen und sich die Mühe machen das hier zu lesen und mir vielleicht sogar zu helfen
 

Ich sehe bei euch nur eine Trennung. Du enttäuscht sie doch nicht. Das ist doch ein krasser Ausdruck. Du bist krank und kannst gerade nicht. Es ist so, als ob nan einen rollstuhlfahlfahrer bittet aufzustehen und zu kaufen. Es geht nicht. Man muss das akzeptieren oder gehen. 

Dominanz das ist für sie die penetrantion. Du kannst nichts vorspielen was nicht ist und dass du dich deswegen schlecht fühlst, ist das schlimmste. Du bist hochwertig und liebenswürdig so wie du bist. Beziehungen, Ehen etc sind freiwillige Dinge. Niemand ist gezwungen.  Jeder kann sich trennen. Auch ihr. 

Alles gute und lass den kopf nicht hängen 

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21. März um 22:46

Das hast Du super zusammengefasst, Keks....

Sehe das änlich. 

Oder hat sie sich da präziser ausgedrückt, was sie sich unter Dominanz vorstellt? 🙃 

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22. März um 0:13
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Hallöchen an alle Lesenden!
Wie der Titel ja schon vermuten lässt bin ich etwas verzweifelt, da ich impotent bin und nicht weiß, wie ich in meiner Beziehung damit umgehen kann...

Erstmal kurz über mich:
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Erektiler Dysfunktion, bin seitdem auch in Behandlung, aber alles geht nur sehr zäh und langsam voran.
Behandlungen, Medikamente usw. schlagen bisher nicht an, und den Grund für meine Impotenz kenne ich leider immer noch nicht. (Bin sonst gesund und fit, treibe 4x/Woche Sport).
Meine Freundin ist 22 Jahre alt, wir kennen uns seitdem wir 16 und 17 sind, und sind mit ca 20 Jahren zusammen gekommen (meine Impotenz hat ein paar Monate zuvor angefangen).
Nach 1,5 Jahren haben wir uns getrennt, jedoch nach einigen Monaten wieder zueinander gefunden und sind seit 9 Monaten wieder zusammen.
Sie ist meine erste Freundin, wohingegen sie davor schon einige Erfahrungen, innerhalb und außerhalb von Beziehungen, gemacht hat.

An sich sind wir wirklich glücklich miteinander. Wir haben gemeinsame Hobbies, Freunde, Interessen und planen auch nächstes Jahr zusammenzuziehen. An sich wäre alles perfekt, wäre da nicht meine Erektile Dysfunktion.
Wenig überraschend, in unserem jungen Alter, belastet dies unsere Beziehung recht stark.

Unser Sexleben ist stark eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus Petting und Oralsex, wahlweise mit Spielzeugen.
Ich selbst kenne es nicht anders, da sie wie gesagt, meine erste Freundin ist.
Aber ihr gibt es nicht mehr das Gefühl, dass sie sich wünscht.
Das liegt zum einen daran, dass ich keinen hochkriege, zum anderen dass ich deswegen nicht so selbstbewusst und dominant im Bett bin, wie ich es gerne wäre -und wie sie es gerne hätte.

Besonders in letzter Zeit hat sie mir gestanden, dass sie sich wieder "richtigen" Sex wünschen würde. Sie ist traurig deswegen und hat Angst, diesen nie wieder haben zu können, wenn sie mit mir zusammenbleibt und ich "krank" bleibe.

Ich bin wirklich verzweifelt wegen ihrer Worte.
Zum einen bin ich gekränkt, weil ich sie im Bett enttäusche.

Das kratzt mein männliches Selbstwertgefühl um ein Zusätzliches an, das ja ohnehin schon unter meiner Impotenz leidet. Aber das ist nebensächlich.

Zum anderen weiß ich nicht was ich tun kann, um ihr zu helfen?
Ich wünschte ja selbst, dass ich richtigen Sex haben könnte, aber außer zum Arzt zu gehen, wüsste ich nicht was ich tun kann, um meine Impotenz zu bewältigen.

Sie spricht auch nicht richtig mit mir darüber, was ich tun kann, um "dominanter" zu sein, sondern sagt nur, dass sie "mir die Zeit lässt die ich brauche" -womit ich herzlich wenig anfangen kann.
Wir sind immer seltener intim, obwohl wir weiterhin sehr innig und liebevoll sind -aber das Problem scheint nur zu wachsen.

Wir reden sehr offen miteinander, aber solange ich krank bleibe, sehe ich nicht wie es sich verbessern könnte.

Eine offene Beziehung als Lösung kommt für mich nicht in Frage.
Da wäre ich lieber single, alleine und einsam.
Und wie ich sie kenne, käme sie nicht damit klar mich mit anderen zu teilen.

Ich habe schon darüber nachgedacht Schluss zu machen, damit sie sich ausleben kann und wieder richtig glücklich wird und ihr auch davon erzählt, aber das ist für sie keine Option, da sie mich zu sehr liebt. Und ich liebe sie auch, und will das auch nicht.
Aber es tut mir so weh sie unter meiner Impotenz leiden zu sehen.
Ich weiß nicht weiter.
Ich bin traurig und verzweifelt.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja einen Ratschlag, Tipps, Erfahrungen geben oder helfen.

Auf jeden Fall vielen Dank für alle, die mir ein offenes Ohr (oder Auge) leihen und sich die Mühe machen das hier zu lesen und mir vielleicht sogar zu helfen
 

Lieber Freund,

Leider kann ich dir zum konkreten Problem keinen Rat geben.

Das, was mir beim Lesen durch den Kopf ging, war, daß es sich auch bei Ärzten auszahlen kann, sich eine second opinion einzuholen. Manchmal entpuppen sich körperliche Probleme als  andere, psychische.

Mit herzlichem Mitgefühl,
Pi

 

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22. März um 15:43
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Wie der Titel ja schon vermuten lässt bin ich etwas verzweifelt, da ich impotent bin und nicht weiß, wie ich in meiner Beziehung damit umgehen kann...

Erstmal kurz über mich:
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Erektiler Dysfunktion, bin seitdem auch in Behandlung, aber alles geht nur sehr zäh und langsam voran.
Behandlungen, Medikamente usw. schlagen bisher nicht an, und den Grund für meine Impotenz kenne ich leider immer noch nicht. (Bin sonst gesund und fit, treibe 4x/Woche Sport).
Meine Freundin ist 22 Jahre alt, wir kennen uns seitdem wir 16 und 17 sind, und sind mit ca 20 Jahren zusammen gekommen (meine Impotenz hat ein paar Monate zuvor angefangen).
Nach 1,5 Jahren haben wir uns getrennt, jedoch nach einigen Monaten wieder zueinander gefunden und sind seit 9 Monaten wieder zusammen.
Sie ist meine erste Freundin, wohingegen sie davor schon einige Erfahrungen, innerhalb und außerhalb von Beziehungen, gemacht hat.

An sich sind wir wirklich glücklich miteinander. Wir haben gemeinsame Hobbies, Freunde, Interessen und planen auch nächstes Jahr zusammenzuziehen. An sich wäre alles perfekt, wäre da nicht meine Erektile Dysfunktion.
Wenig überraschend, in unserem jungen Alter, belastet dies unsere Beziehung recht stark.

Unser Sexleben ist stark eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus Petting und Oralsex, wahlweise mit Spielzeugen.
Ich selbst kenne es nicht anders, da sie wie gesagt, meine erste Freundin ist.
Aber ihr gibt es nicht mehr das Gefühl, dass sie sich wünscht.
Das liegt zum einen daran, dass ich keinen hochkriege, zum anderen dass ich deswegen nicht so selbstbewusst und dominant im Bett bin, wie ich es gerne wäre -und wie sie es gerne hätte.

Besonders in letzter Zeit hat sie mir gestanden, dass sie sich wieder "richtigen" Sex wünschen würde. Sie ist traurig deswegen und hat Angst, diesen nie wieder haben zu können, wenn sie mit mir zusammenbleibt und ich "krank" bleibe.

Ich bin wirklich verzweifelt wegen ihrer Worte.
Zum einen bin ich gekränkt, weil ich sie im Bett enttäusche.

Das kratzt mein männliches Selbstwertgefühl um ein Zusätzliches an, das ja ohnehin schon unter meiner Impotenz leidet. Aber das ist nebensächlich.

Zum anderen weiß ich nicht was ich tun kann, um ihr zu helfen?
Ich wünschte ja selbst, dass ich richtigen Sex haben könnte, aber außer zum Arzt zu gehen, wüsste ich nicht was ich tun kann, um meine Impotenz zu bewältigen.

Sie spricht auch nicht richtig mit mir darüber, was ich tun kann, um "dominanter" zu sein, sondern sagt nur, dass sie "mir die Zeit lässt die ich brauche" -womit ich herzlich wenig anfangen kann.
Wir sind immer seltener intim, obwohl wir weiterhin sehr innig und liebevoll sind -aber das Problem scheint nur zu wachsen.

Wir reden sehr offen miteinander, aber solange ich krank bleibe, sehe ich nicht wie es sich verbessern könnte.

Eine offene Beziehung als Lösung kommt für mich nicht in Frage.
Da wäre ich lieber single, alleine und einsam.
Und wie ich sie kenne, käme sie nicht damit klar mich mit anderen zu teilen.

Ich habe schon darüber nachgedacht Schluss zu machen, damit sie sich ausleben kann und wieder richtig glücklich wird und ihr auch davon erzählt, aber das ist für sie keine Option, da sie mich zu sehr liebt. Und ich liebe sie auch, und will das auch nicht.
Aber es tut mir so weh sie unter meiner Impotenz leiden zu sehen.
Ich weiß nicht weiter.
Ich bin traurig und verzweifelt.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja einen Ratschlag, Tipps, Erfahrungen geben oder helfen.

Auf jeden Fall vielen Dank für alle, die mir ein offenes Ohr (oder Auge) leihen und sich die Mühe machen das hier zu lesen und mir vielleicht sogar zu helfen
 

Hallo,

welcher Behandlung unterziehst du dich?
Ich gehe davon aus, dass deine Ärzte dich gründlich untersucht haben?!? Neben den Herz Kreislauf Erkrankungen gibt es eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, die für erektile Dysfunktion verantwortlich sein können. Wenn alle Behandlungen bisher nichts gebracht haben, müssen die Ärzte eben noch einmal von vorne beginnen zu suchen. Hormone überprüfen, Nebenniere und auch Diabetes abklären, auch ein erhöhter Cholesterinspiegel kann dafür verantwortlich sein. Ein guter Zeitpunkt seine Ernährung umzustellen und auf sein Gewicht zu achten.  An die Psyche würde man danach denken. Könnte ich auf blauen Dunst vermuten, anderenfalls würden die Medikamente eine Besserung bringen. Hattest du außergewöhnlichen Stess oder belastende Lebensumstände in den letzten Jahren? 

LG Sis

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22. März um 15:49

Wieso kratzt sowas an deinem männlichen Selbstwert gefühl? 

Ich kann solch ein Denken einfach nicht verstehen. 

Ich würde sie einfach mit einem Mann der einen hochkriegt sex haben lassen. 
Fertig. 

Ich habe nie Frauen gehabt, die nur mit mir Sex gehabt haben. 
Immer Frauen die in Beziehungen waren, oder neben mir noch andere Männer hatten. 

Möchte ich auch nicht anders haben! 
Denn wenn ich mal keine Lust habe, oder etwas nicht will, was sie total mag, hat sie doch das recht sich dies zu holen! Ohne dass ich mich nötigen muss! 

Und wenn die Frau dann immer wieder zu dir zurück kommt, kannst du dir sicher sein, du kannst was im Bett! Denn sonst würde sie ja nicht von anderen Männern wieder zu dir zurück kommen! 

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22. März um 20:14
In Antwort auf

Wieso kratzt sowas an deinem männlichen Selbstwert gefühl? 

Ich kann solch ein Denken einfach nicht verstehen. 

Ich würde sie einfach mit einem Mann der einen hochkriegt sex haben lassen. 
Fertig. 

Ich habe nie Frauen gehabt, die nur mit mir Sex gehabt haben. 
Immer Frauen die in Beziehungen waren, oder neben mir noch andere Männer hatten. 

Möchte ich auch nicht anders haben! 
Denn wenn ich mal keine Lust habe, oder etwas nicht will, was sie total mag, hat sie doch das recht sich dies zu holen! Ohne dass ich mich nötigen muss! 

Und wenn die Frau dann immer wieder zu dir zurück kommt, kannst du dir sicher sein, du kannst was im Bett! Denn sonst würde sie ja nicht von anderen Männern wieder zu dir zurück kommen! 

Mit einer offen Beziehung kann erstens; nicht jeder was anfangen. Lies Dir bitte den Eingangspost des TE noch mal durch. 
Beide finden so etwas, zum jetzigen Zeitpunkt undenkbar.
zweitens; nicht alle Probleme werden durch eine Öffnung behoben. 
Oder meist noch, mit Problemen sind offene Beziehungen eher kontraproduktiv.

Bei Dir mag das funktionieren, andere Lebenseinstellungen sind ja auch hilfreich um eventuell andere Gedanken zu zulassen. 
Nur sehe ich Dies hier in diesem Falle,nicht als Lösung. 🙃

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22. März um 20:16
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Hallöchen an alle Lesenden!
Wie der Titel ja schon vermuten lässt bin ich etwas verzweifelt, da ich impotent bin und nicht weiß, wie ich in meiner Beziehung damit umgehen kann...

Erstmal kurz über mich:
Ich bin 23 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an Erektiler Dysfunktion, bin seitdem auch in Behandlung, aber alles geht nur sehr zäh und langsam voran.
Behandlungen, Medikamente usw. schlagen bisher nicht an, und den Grund für meine Impotenz kenne ich leider immer noch nicht. (Bin sonst gesund und fit, treibe 4x/Woche Sport).
Meine Freundin ist 22 Jahre alt, wir kennen uns seitdem wir 16 und 17 sind, und sind mit ca 20 Jahren zusammen gekommen (meine Impotenz hat ein paar Monate zuvor angefangen).
Nach 1,5 Jahren haben wir uns getrennt, jedoch nach einigen Monaten wieder zueinander gefunden und sind seit 9 Monaten wieder zusammen.
Sie ist meine erste Freundin, wohingegen sie davor schon einige Erfahrungen, innerhalb und außerhalb von Beziehungen, gemacht hat.

An sich sind wir wirklich glücklich miteinander. Wir haben gemeinsame Hobbies, Freunde, Interessen und planen auch nächstes Jahr zusammenzuziehen. An sich wäre alles perfekt, wäre da nicht meine Erektile Dysfunktion.
Wenig überraschend, in unserem jungen Alter, belastet dies unsere Beziehung recht stark.

Unser Sexleben ist stark eingeschränkt und besteht eigentlich nur aus Petting und Oralsex, wahlweise mit Spielzeugen.
Ich selbst kenne es nicht anders, da sie wie gesagt, meine erste Freundin ist.
Aber ihr gibt es nicht mehr das Gefühl, dass sie sich wünscht.
Das liegt zum einen daran, dass ich keinen hochkriege, zum anderen dass ich deswegen nicht so selbstbewusst und dominant im Bett bin, wie ich es gerne wäre -und wie sie es gerne hätte.

Besonders in letzter Zeit hat sie mir gestanden, dass sie sich wieder "richtigen" Sex wünschen würde. Sie ist traurig deswegen und hat Angst, diesen nie wieder haben zu können, wenn sie mit mir zusammenbleibt und ich "krank" bleibe.

Ich bin wirklich verzweifelt wegen ihrer Worte.
Zum einen bin ich gekränkt, weil ich sie im Bett enttäusche.

Das kratzt mein männliches Selbstwertgefühl um ein Zusätzliches an, das ja ohnehin schon unter meiner Impotenz leidet. Aber das ist nebensächlich.

Zum anderen weiß ich nicht was ich tun kann, um ihr zu helfen?
Ich wünschte ja selbst, dass ich richtigen Sex haben könnte, aber außer zum Arzt zu gehen, wüsste ich nicht was ich tun kann, um meine Impotenz zu bewältigen.

Sie spricht auch nicht richtig mit mir darüber, was ich tun kann, um "dominanter" zu sein, sondern sagt nur, dass sie "mir die Zeit lässt die ich brauche" -womit ich herzlich wenig anfangen kann.
Wir sind immer seltener intim, obwohl wir weiterhin sehr innig und liebevoll sind -aber das Problem scheint nur zu wachsen.

Wir reden sehr offen miteinander, aber solange ich krank bleibe, sehe ich nicht wie es sich verbessern könnte.

Eine offene Beziehung als Lösung kommt für mich nicht in Frage.
Da wäre ich lieber single, alleine und einsam.
Und wie ich sie kenne, käme sie nicht damit klar mich mit anderen zu teilen.

Ich habe schon darüber nachgedacht Schluss zu machen, damit sie sich ausleben kann und wieder richtig glücklich wird und ihr auch davon erzählt, aber das ist für sie keine Option, da sie mich zu sehr liebt. Und ich liebe sie auch, und will das auch nicht.
Aber es tut mir so weh sie unter meiner Impotenz leiden zu sehen.
Ich weiß nicht weiter.
Ich bin traurig und verzweifelt.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja einen Ratschlag, Tipps, Erfahrungen geben oder helfen.

Auf jeden Fall vielen Dank für alle, die mir ein offenes Ohr (oder Auge) leihen und sich die Mühe machen das hier zu lesen und mir vielleicht sogar zu helfen
 

Hast dus schon mal mit Psychotherapie versucht? 

Traumata in der Kindheit? Musstet du dich stets beweisen? Mobbing? Verluste von geliebten Tieren, Menschen? 

Kann mir nicht vorstellen, dass die Ursache bei einem jungen gesunden Mann wie dir, körperlich zu suchen ist.. würde unbedingt mal deine Kindheit/Jugend reflektieren am besten mit therapeutischer Unterstützung.. 

Und wenn ein körperlicher Check sagt, dass du gesund bist, dann würd ich die Medis in die Tonne werfen.. 

Versuche auch swlbstbewusster zu werden.. nicht nur nach Aussen sondern auch im Inneren.. 

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23. März um 14:45

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