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Immer mehr Penisfrauen auf Deutschlands Strassen?

28. April 2017 um 19:04

Hallöchen

Euch ist wohl auch schon aufgefallen das überall wo man hingeht es immer mehr Frauen gibt die einmal Männer waren. Manchmal fällt das aber erst im Bett auf. Was tun dann?
Sollte eine Frau einen das vorher sagen oder kann man trotzdem eine Beziehung starten?

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28. April 2017 um 20:19

Mal eine Frage am Rande.

Steht diese Transfrau jetzt auf Männer oder auf Frauen ?

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29. April 2017 um 2:17
In Antwort auf canisigneus

Mal eine Frage am Rande.

Steht diese Transfrau jetzt auf Männer oder auf Frauen ?

Bei Transsexuellen verändert sich die Sexualität nicht. Der Begriff "Transsexuell" ist daher ein wenig unpassend. 
Passender wären die Begriffe "Transgender/Transident", weil man sein Geschlecht, bzw. seine Identität, verändert und nicht seine Sexualität. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. 

Wenn die Transidente Person vor der Geschlechtsanpassung auf Männer stand, wird die Person es nach der OP immernoch tun. An der Sexualität ändert sich nichts. 

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29. April 2017 um 10:58

Ja
da hast du recht, es kann in jedem alter passieren das man im falschen körper ist, ich kenne auch einige transgender

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29. April 2017 um 15:17
In Antwort auf persephone0hades

Bei Transsexuellen verändert sich die Sexualität nicht. Der Begriff "Transsexuell" ist daher ein wenig unpassend. 
Passender wären die Begriffe "Transgender/Transident", weil man sein Geschlecht, bzw. seine Identität, verändert und nicht seine Sexualität. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. 

Wenn die Transidente Person vor der Geschlechtsanpassung auf Männer stand, wird die Person es nach der OP immernoch tun. An der Sexualität ändert sich nichts. 

Das ist mitnichten so.

Während Mann zu Frau-Transsexuelle (Transfrauen ) anscheinend überwiegend auf Hetero-Frauen zu stehen scheinen, ist es bei Transmännern offenbar eher nicht so, dass die dann umgekehrt auf Männer stehen würden.

Es ist ja auch nicht so, dass bei allen eine Geschlechtsumwandlung mit allen Konsequenzen vorrangig wäre. Anscheinend gibts auch genügend, die im Alltag ihre biologische Rolle einnehmen und denen es reicht, gelegentlich in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen.

Die meisten scheinen allerdings ein Problem damit zu haben, Partner zu finden, die das auch mitmachen. Wäre ja sinnvoll, wenn sich dann Transsexuelle zusammentun würden. Soweit reicht dann die Toleranz bei denen aber auch nicht. Nicht mal Lesben wollen mit geschlechtsangepassten Transfrauen was zu tun haben.

Somit ist das alles ziemlich paradox.

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29. April 2017 um 18:31
In Antwort auf canisigneus

Das ist mitnichten so.

Während Mann zu Frau-Transsexuelle (Transfrauen ) anscheinend überwiegend auf Hetero-Frauen zu stehen scheinen, ist es bei Transmännern offenbar eher nicht so, dass die dann umgekehrt auf Männer stehen würden.

Es ist ja auch nicht so, dass bei allen eine Geschlechtsumwandlung mit allen Konsequenzen vorrangig wäre. Anscheinend gibts auch genügend, die im Alltag ihre biologische Rolle einnehmen und denen es reicht, gelegentlich in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen.

Die meisten scheinen allerdings ein Problem damit zu haben, Partner zu finden, die das auch mitmachen. Wäre ja sinnvoll, wenn sich dann Transsexuelle zusammentun würden. Soweit reicht dann die Toleranz bei denen aber auch nicht. Nicht mal Lesben wollen mit geschlechtsangepassten Transfrauen was zu tun haben.

Somit ist das alles ziemlich paradox.

Ehrlich gesagt verstehe ich deinen ersten Absatz nicht. 
Ich habe lediglich gesagt, dass die Veränderung der "körperlichen Identität" keinen Einfluss auf die "sexuelle Identität" hat und das ist auch so. 

Und das mit dem Vorrang - Das ich glaube nicht, dass das so stimmt. Ich hab in meinem Leben ein paar Transgender getroffen (unoperiert, aber auch operiert) und von denen hat sich niemand mit ihrem angeborenen Geschlecht "zufrieden" gegeben. Die laufen zwar mit ihrem angeborenen Geschlecht rum, kleiden und geben sich trotzdem so wie sie sich fühlen (also dem anderen Geschlecht zugehörig).
Das was du meinst hört sich eher nach Crossdressing an.

Und natürlich haben diese Menschen ein Problem damit einen Partner zu finden. Die ganze Sache ist ja auch zugegebenermaßen sehr komisch. Und ja LGBT-Anhänger haben es auch nicht so mit der Toleranz, das stimmt.
Aber das sind alles Dinge, die sich diese Menschen so ausgesucht haben und die ihnen in der Form bewusst waren. Es ist ja nicht so, als hätten sie sich von Heute auf Morgen umoperiert und plötzlich wären diese Probleme da. 

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29. April 2017 um 19:56

Nicht nur da. Diese Menschen haben es sowieso schon schwer genug im Leben. Das letzte was sie brauchen ist, dass dann noch andere Menschen ankommen und sie als minderwertig oder abscheulich bezeichnen und ihnen hinterher spucken.

Kurz bevor die Pubertät anfängt, beginnen diese Menschen schon mit Hormontherapien und nehmen täglich Pillen (bis an ihr Lebensende), die zum Teil Schmerzen und andere unangenehme Nebenwirkungen verursachen. Dazu noch jahrelange psychologische Betreuung und Therapie, damit die Krankenkasse die Operation bezahlt. Ich habe Transgender getroffen, welche jahrelang mehrere Psychiater besuchen mussten. Und dann kommt die Operation - Monatelang bettlägerig unter Schmerzen, Komplikationen und Infektionen sind vorprogrammiert. Die Heilung dauert Monate. Dazu noch Therapien damit der Körper sich an diesen massiven Eingriff gewöhnt und je nachdem was für eine OP das war, muss der Patient regelmäßig seine Haut unter Schmerzen dehnen, damit die umgeänderten Genitalien dehnbar sind.
Das hat also absolut NICHTS mit "Ich zieh mich gerne wie ein/e Frau/Mann an". Diese Menschen machen das alles nicht aus Spaß oder aus einer Laune heraus.

Und bei alldem hab ich die Gesellschaft außen vor gelassen. In der Schule werden sie gemobbt weil sie anders sind, auf der Straße werden sie verprügelt und angespuckt. Wenn sie operiert wurden, werden sie als "Abscheulichkeiten" betitelt. Als hätten diese Menschen nicht schon genug durchgemacht, müssen dann noch andere ankommen und solche Gemeinheiten tun und sagen.

Ich bin selber nicht betroffen, kenne aber einige. Und ich bin der Meinung, dass man diesen Menschen ihren Frieden lassen sollte. Wenn man nicht in der Lage ist das alles zu akzeptieren und zu tolerieren, dann kann man es doch wenigstens IGNORIEREN
 

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