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Im besten Alter

28. September 2016 um 20:48 Letzte Antwort: 2. Oktober 2016 um 16:05

Um mich herum gibt es einige Menschen, die größere Schwierigkeiten damit haben, nicht mehr so ganz jung zu sein. Das ist für mich als außenstehende Beobachterin meistens sehr irritierend und hat mich nachdenklich gemacht.

Ich selbst bin jetzt 45 Jahre alt und in den vergangenen Wochen kam mir oft der Gedanke, dass ich es noch nie so gut hatte wie jetzt. Mit Anfang 20 hab ich Familie gegründet und von da an gab es das volle Kinderprogramm. Das fand ich in Ordnung, denn ich habe Wunschkinder und liebe meine Töchter heiß und innig. Was ich getan hab, hab ich gern getan. Trotzdem stelle ich jetzt sehr erleichtert fest, dass es toll ist, Zeit für Dinge zu haben, die MIR Spaß machen. Blasenkontrolle und allein anziehen haben meine Töchter drauf. Im Kino gibt's kein Benjamin Blümchen mehr, sondern das, was ICH sehen mag. Abends kann ich in Ruhe ein Buch lesen, ohne dass alle 10 Minuten jemand angestiefelt kommt, weil der Bauch weh tut oder ein Monster im Schrank sitzt. Am Wochenende gehe ich mit meinem Mann in Ruhe spazieren oder Motorrad fahren, statt auf dem Spielplatz zwischen den anderen tratschenden Muttis zu hocken. Lesen, schreiben und das 1x1 sitzt und braucht mit den lieben Kleinen nicht mehr abendfüllend geübt werden. Diese Aufzählung könnte ich beliebig fortsetzen - es gibt viele Pflichten für Eltern, die sich irgendwann zum Glück erledigt haben. Viele stürzen dann in eine Art Loch und wissen nichts mit sich und ihrer freien Zeit anzufangen, wenn die Kinder sich abnabeln. Bei mir ist das nicht so. Im Gegenteil - ich weiß das zu schätzen.

Ok, mit 25 hatte ich noch keine Falten oder graue Haare. Mein Bindegewebe war auch schon mal straffer. Das sind aber die einzigen Nachteile, die mir überhaupt einfallen. Ansonsten finde ich mein Leben, so wie es jetzt ist, wirklich klasse. Ich kann's nicht anders sagen: so zufrieden wie jetzt mit 45 war ich noch nie. Darum verstehe ich nicht wirklich, warum so viele Menschen etwas an ihrem Alter auszusetzen haben. Nun las ich vor kurzem, dass sowas hauptsächlich bei Menschen vorkommt, die in ihren Augen nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben. Ich finde das sehr schade, dass sie mit dem Alter hadern, statt wenigstens daraus dann das Beste zu machen. Man kann sich doch auch mit 40, 50 oder 60 noch verlieben, fröhlich sein, feiern gehen, Hobbys pflegen und so weiter. Wenn ich einen dieser unzufriedenen Menschen darauf aufmerksam mache, gucken die mich teilweise ganz entgeistert an, als würde ich chinesisch reden. Es ist, als sei die Lebensfreude schon mal zur letzten Ruhe vorweg gegangen. Mir tut das leid, aber ich finde das auch gelinde gesagt bekloppt. Wenn ich kein Problem damit habe, 40+ zu sein, warum tun sich viele andere damit so schwer??? Wollen die nicht oder können die nicht???

Mich interessiert eure Meinung dazu. Danke für eure Statements.

Slusia

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28. September 2016 um 20:48

Um mich herum gibt es einige Menschen, die größere Schwierigkeiten damit haben, nicht mehr so ganz jung zu sein. Das ist für mich als außenstehende Beobachterin meistens sehr irritierend und hat mich nachdenklich gemacht.

Ich selbst bin jetzt 45 Jahre alt und in den vergangenen Wochen kam mir oft der Gedanke, dass ich es noch nie so gut hatte wie jetzt. Mit Anfang 20 hab ich Familie gegründet und von da an gab es das volle Kinderprogramm. Das fand ich in Ordnung, denn ich habe Wunschkinder und liebe meine Töchter heiß und innig. Was ich getan hab, hab ich gern getan. Trotzdem stelle ich jetzt sehr erleichtert fest, dass es toll ist, Zeit für Dinge zu haben, die MIR Spaß machen. Blasenkontrolle und allein anziehen haben meine Töchter drauf. Im Kino gibt's kein Benjamin Blümchen mehr, sondern das, was ICH sehen mag. Abends kann ich in Ruhe ein Buch lesen, ohne dass alle 10 Minuten jemand angestiefelt kommt, weil der Bauch weh tut oder ein Monster im Schrank sitzt. Am Wochenende gehe ich mit meinem Mann in Ruhe spazieren oder Motorrad fahren, statt auf dem Spielplatz zwischen den anderen tratschenden Muttis zu hocken. Lesen, schreiben und das 1x1 sitzt und braucht mit den lieben Kleinen nicht mehr abendfüllend geübt werden. Diese Aufzählung könnte ich beliebig fortsetzen - es gibt viele Pflichten für Eltern, die sich irgendwann zum Glück erledigt haben. Viele stürzen dann in eine Art Loch und wissen nichts mit sich und ihrer freien Zeit anzufangen, wenn die Kinder sich abnabeln. Bei mir ist das nicht so. Im Gegenteil - ich weiß das zu schätzen.

Ok, mit 25 hatte ich noch keine Falten oder graue Haare. Mein Bindegewebe war auch schon mal straffer. Das sind aber die einzigen Nachteile, die mir überhaupt einfallen. Ansonsten finde ich mein Leben, so wie es jetzt ist, wirklich klasse. Ich kann's nicht anders sagen: so zufrieden wie jetzt mit 45 war ich noch nie. Darum verstehe ich nicht wirklich, warum so viele Menschen etwas an ihrem Alter auszusetzen haben. Nun las ich vor kurzem, dass sowas hauptsächlich bei Menschen vorkommt, die in ihren Augen nicht genug aus ihrem Leben gemacht haben. Ich finde das sehr schade, dass sie mit dem Alter hadern, statt wenigstens daraus dann das Beste zu machen. Man kann sich doch auch mit 40, 50 oder 60 noch verlieben, fröhlich sein, feiern gehen, Hobbys pflegen und so weiter. Wenn ich einen dieser unzufriedenen Menschen darauf aufmerksam mache, gucken die mich teilweise ganz entgeistert an, als würde ich chinesisch reden. Es ist, als sei die Lebensfreude schon mal zur letzten Ruhe vorweg gegangen. Mir tut das leid, aber ich finde das auch gelinde gesagt bekloppt. Wenn ich kein Problem damit habe, 40+ zu sein, warum tun sich viele andere damit so schwer??? Wollen die nicht oder können die nicht???

Mich interessiert eure Meinung dazu. Danke für eure Statements.

Slusia

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28. September 2016 um 21:10

Aber nicht alle...
...haben daran so viel Spaß wie ich.

Warum eigentlich nicht???

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28. September 2016 um 21:16
In Antwort auf an0N_1263142899z

Aber nicht alle...
...haben daran so viel Spaß wie ich.

Warum eigentlich nicht???

"Warum eigentlich nicht???"
Weil sie sich an das Klammern, was sie mal hatten ohne zu sehen, was sie vielleicht noch haben könnten. Ist meiner Meinung nach eine Charakter- und Erfahrungssache.

Manch einer traut sich ja auch nicht aus seinem gewohnten Alltag und Umfeld heraus aus Angst, dass was schief gehen könnte. Aber das Leben kann nicht besser werden, wenn man sich nicht traut, was zu ändern.

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28. September 2016 um 21:28

Also...
mir geht es genau so.
Als ich vor über 10 Jahren meinen jetzigen Mann kennengelernt hab, war ich alleinerziehende Mutter mit drei Kindern. (5, 12 und 16). Mein jetziger Mann hat 2 Kinder, damals 9 und 12 Jahre alt, die er nur, aufgrund der Entfernung,in den Ferien sehen konnte.
D.h. fast sein gesamter Urlaub ging für seine Kinder drauf (was für mich auch völlig ok war). Durch seinen Schichtdienst konnten wir uns auch nur jedes 2. WE sehen.

Finanziell war ich mit drei Schulkindern auch nicht gerade üppig auf Rosen gebetet. Es hat immer gut gereicht aber das meiste war halt immer für die Kinder, weil mir das wichtig war.

Jetzt haben wir es wesentlich leichter, wohnen zusammen in meinem Haus, wo wir uns total wohl fühlen.
Finanziell geht es uns sehr gut. Seine Tochter, meine Große sind schon lange eigenständig mit Wohnung und Arbeit. Sein Sohn ist nächstes Jahr fertig mit der Ausildung,genau wie meine Mittlere mit ihrem Studium und sie hat schon gute Aussichten auf eine Stelle.

Zuhause ist nur noch mein Sohn, der in 3Monaten 17 wird, braucht auch keinen Babysitter mehr.

Wir können so wie es unser Urlaub zuläßt mit unserem Wohni durch die Gegend juckeln.
Gönnen uns auch mal das ein oder andere WE im Hotel, reisen zusammen und getrennt mal mit Freunden, haben unsere Hobby, Freundeskreis, die ebenfalls keine kleinen Kinder mehr haben.

Wir genießen das sehr und Langeweile ist für uns das absolute Fremdwort.
Ich habe mich auch noch nie allein und auch mit meinem Mann so wohl gefühlt wie jetzt und meinem Mann geht es auch so.
Wir planen auch immer wieder neue Dinge im Haus/Garten usw.
Wir lieben es, ein Alter erreicht zu haben, wo wir machen, tun und planen können wie wir es wollen.

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28. September 2016 um 21:57

Liebe Katz`!
Kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen.

lib

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28. September 2016 um 22:39

Mit 45 ist das leben vorbei
die zähne werden gelber, die füsse werden käsiger, der körpergeruch wird modriger, selbst lesen macht müde.

und wenn 5 jährige einen siezen, dann weiß man das man zum alten eisen gehört und langsam die glocken anfangen zu leuten.
darum verstecken sich die meisten zu hause im schrank, damit sie der sensenmann nicht holen kann.

hah, ich liebe es positive energie zu versprühn

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28. September 2016 um 22:48

Wie alt bist du?
mit 18 ist man noch in der entwicklung - find ich wiederrum zu jung. aber irgendwo mitte 20 könnte das altern aufhören voranzuschreiten. sieht man bei sportlern am besten: ab 30 können die meisten die leistung nicht mehr bringen.

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28. September 2016 um 22:57
In Antwort auf an0N_1244875399z

Mit 45 ist das leben vorbei
die zähne werden gelber, die füsse werden käsiger, der körpergeruch wird modriger, selbst lesen macht müde.

und wenn 5 jährige einen siezen, dann weiß man das man zum alten eisen gehört und langsam die glocken anfangen zu leuten.
darum verstecken sich die meisten zu hause im schrank, damit sie der sensenmann nicht holen kann.

hah, ich liebe es positive energie zu versprühn

Mag ja sein, aber...
...das finde ich persönlich nicht so tragisch. So ist es eben. Ich käme trotzdem nicht auf die Idee, Botox spritzen oder mir den Hintern straffen zu lassen. Alt werden wir alle und daran ändern kann niemand was. Mir macht das nix aus, dass man mir das auch ansehen kann.

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28. September 2016 um 22:58

Läuten
ich hab öfters so aussetzer - muss das alter sein

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28. September 2016 um 23:06

*lol*
Ich hab das doch nicht hinter mir. Bin ja immer noch Mutter, und das ist auch gut so. Die Herausforderungen verändern sich aber mit der Zeit. Als sie klein waren, hatte ich mich um andere Dinge zu kümmern als jetzt. Schluss mit kümmern ist trotzdem nie. Nur die Aufgabenstellung wächst halt mit.
Bald bekomme ich ein Enkelkind, und darauf freue ich mich sehr. Dass ich mich dann aber nicht wie bei meinen eigenen Kindern 24/7 auf das Kleine konzentrieren muss, darüber bin ich auch nicht traurig.

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28. September 2016 um 23:08
In Antwort auf an0N_1263142899z

Mag ja sein, aber...
...das finde ich persönlich nicht so tragisch. So ist es eben. Ich käme trotzdem nicht auf die Idee, Botox spritzen oder mir den Hintern straffen zu lassen. Alt werden wir alle und daran ändern kann niemand was. Mir macht das nix aus, dass man mir das auch ansehen kann.

Das du darauf noch ernsthaft antwortest..
find ich auch gut. in würde altern ist immer noch schöner als ein botox gesicht.
und was du beschreibst fängt bei vielen meistens schon mit 29 bzw kurz vor dem 30ten geburtstag an.

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29. September 2016 um 6:14
In Antwort auf an0N_1244875399z

Mit 45 ist das leben vorbei
die zähne werden gelber, die füsse werden käsiger, der körpergeruch wird modriger, selbst lesen macht müde.

und wenn 5 jährige einen siezen, dann weiß man das man zum alten eisen gehört und langsam die glocken anfangen zu leuten.
darum verstecken sich die meisten zu hause im schrank, damit sie der sensenmann nicht holen kann.

hah, ich liebe es positive energie zu versprühn

Am Schlimmsten
ist es, wenn junge Leute im Bus sagen: "Setzen sich sich ruhig, ich stehe gerne."



lib

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29. September 2016 um 8:03

Guten Morgen...
...ich mag mich für die bisherigen interessanten Antworten bedanken und noch eine Kleinigkeit hinzufügen: mir ging es nicht darum, die verschiedenen Lebenskonzepte gegenüberzustellen (was den Zeitverlauf anbetrifft). Ob es günstiger ist, jung Kinder zu kriegen oder doch später oder vielleicht gar nicht, das mochte ich in keiner Form bewerten. Bei mir war das halt mit Anfang 20 und so gesehen ist dies meine eigene Perspektive. Alles andere kann natürlich auch Vorteile haben; da ist die Sicht auf die Dinge individuell.

Dass man sein fortgeschrittenes Alter nicht überbewertet und damit hadert, hat wohl in erster Linie etwas damit zu tun, wie zufrieden man mit dem ist, was man aus seinem Leben gemacht hat. Wenn die persönlichen Lebensentwürfe, so verschieden sie auch sein mögen, dennoch für sich selbst von Erfolg gekrönt waren, hat man wohl auch kein erhebliches Problem damit, nicht mehr so ganz jung zu sein. Das hat dieser Bericht, den ich neulich zufällig in die Hände bekommen habe, schon angekündigt und hier bestätigt sich das bis jetzt. Mir haben die erfrischenden Statements gefallen, die aussagten: Hey, mein Leben ist anders gelaufen als deins, und auch mir gefällt's, wie es ist. Die eine traurige Stimme, die das offenbar nicht so sieht, hab ich auch zur Kenntnis genommen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was ich auf sowas antworten soll, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass jeder Hinweis, sich auf das zu konzentrieren, was man hat, statt darüber Frust zu horten, was man nicht hat, bei den Betroffenen sowieso "da rein und da raus" geht. Ich würde es nicht ganz ausschließen, dass die eigene Erwartungshaltung immer so enorm hoch lag und sich schon deshalb im Rückblick nicht gerade das dollste Bild ergeben kann. Aber das ist wahrscheinlich wieder ein ganz anderes Thema.

Ich wünsche euch allen einen feinen Tag.

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29. September 2016 um 8:40
In Antwort auf lightinblack

Am Schlimmsten
ist es, wenn junge Leute im Bus sagen: "Setzen sich sich ruhig, ich stehe gerne."



lib

Hehe
das ist mir aber auch schon passiert und ich bin noch relativ jung. ich war den ganzen tag auf den beinen in der stadt bummeln, bin dann irgendwann zur bushaltestelle und hab mich am häuschen angelehnt um zu verschnaufen. plötzlich fragte mich ein ca 10 jahre altes mädchen ob ich mich hinsetzen möchte ich war regelrecht geschockt und verfluche sie heute noch. eigentlich seh ich meinem alter entsprechend auch aus, aber für die kleinen bist schon mit 30 steinalt

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29. September 2016 um 8:53

Ich
mag deine Lebensanschauung sehr. Das ist für mich der Schlüssel zum Glück. Ich fühle sehr oft ebenso!
Ich habe ein noch kleineres Kind, aber habe schon viel mehr Freiräume als noch vor ein paar Jahren.
Es kommt eben immer darauf an, wie man Dinge betrachtet und es gibt Leute, die jammern immer. Das ist so tief verankert in deren Lebenskonzept, dass sie da nicht oder nur schwer rauskommen oder das gar nicht raffen. Sei dankbar, dass du ein so dankbarer Mensch bist. Das ist ein sehr großes Geschenk!

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29. September 2016 um 11:07

Ich habe keine Kinder,
aber ich bin des Öfteren mit Notizblock am Spielplatz und sehe mir die Kinder an. Ja, ich habe dafür eine Genehmigung. Du weißt ja, wie das ist. Für alles braucht man schon eine Genehmigung. Dann denke ich mir oft: Möchtest Du nochmal so jung sein? Dann kommen die ersten schon angerauscht: "Hey, lib! Zeichnest Du mich?"
"Ich möchte auch von lib gezeichnet werden."
"Moooment" sage ich dann immer. "Was wollt ihr mal werden, wenn ihr ein `bisschen` älter seid?"
"Lokomotivführer."
"Feuerwehrmann!"
"Polizist."

Es hat sich also nichts geändert. Anschließend unterhalte ich mit der Kindergärtnerin:
"Wie geht`s Ihnen denn, Herr lib? Sie sehen gut aus ...."
"Danke", sage ich.

Weißt Du, Kalle, jeder Mensch ist nicht gleich. Ich habe gestern eine Mail von einer Bekannten bekommen, in der sie schrieb: "Ich habe immer gesund gelebt, trank keinen Alkohol, rauchte nicht, und jetzt habe ich Brustkrebs. Lib, ich habe Angst vor der Chemo. Angst, dass mir die Haare ausfallen."
Sehr viele Mensch haben mehr Angst vorm Haarausfall, als vor der Chemo selbst.
"Woher kommt dieser scheiß Krebs, lib?"
"Ich weiß es nicht. Meine Ärzte sagen: "Umwelt."
"Glaubst du dass bereits alles vergiftet ist?"
"Es ist kein einziger Ort auf der Welt bekannt, der NICHT belastet ist."
"Warum tun diese Politiker nichts dagegen?"
"Weil es sie nicht betrifft, es geht nur um die Gier, die Macht und ums Geld ..."
"Findest du das für richtig?"
"Nein, natürlich nicht. Aber was soll ich machen?"

Und so lebt man eben weiter und hofft, dass nicht alles auf einmal kommt.

LG.,

lib



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29. September 2016 um 11:26

Dann ist es mir auch wurscht.
Was soll ich dagegen machen?


lib

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29. September 2016 um 14:55

Meiner Ansicht nach
in etwa das dämlichste oder zweitdämlichste, was man anstellen kann, dürfte die Negierung des eigenen Lebensalters sein. In meinen Augen dieselbe Kategorie wie mit seiner Körpergröße nicht zufrieden zu sein.

Man kann in jedem Alter Spaß haben und wer mir weis machen möchte, das Leben fände nur von 18-38 statt, der hat einen an der Klatsche. Dazu kenne ich einfach zu viele fröhliche Kinder und alte Leute...

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29. September 2016 um 18:06
In Antwort auf lightinblack

Am Schlimmsten
ist es, wenn junge Leute im Bus sagen: "Setzen sich sich ruhig, ich stehe gerne."



lib

Und ich muss immer eine Weile nachdenken,
WEN die Kids jetzt mit "Oma" gemeint haben.....und dann realisiere; JA, die meinten MICH damit.

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30. September 2016 um 11:53

"Wenn ich kein Problem damit habe, 40+ zu sein..."
Was bist Du? Das Maß aller Dinge?

Für eine Person, die angeblich an Depressionen leidet, bist Du definitiv nicht depressiv genug.

Wieso sollte es anderen Menschen gut gehen, nur weil es Dir grade gut zu gehen scheint? Sind alle DU und führen DEIN Leben?

Nein. Wie zufrieden jemand ist und ob jemand mit dem Alter hadert, hat immer auch mit der persönlichen Lebenssituation zu tun.

Oder glaubt wirklich irgendwer ernsthaft, dass mit zunehmendem Alter beispielsweise die Chancen auf dem Arbeits- oder Beziehungsmarkt steigen?

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30. September 2016 um 12:12

Jau, das
dürfte wohl hinkommen....

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30. September 2016 um 12:29
In Antwort auf bryn_12234583

"Wenn ich kein Problem damit habe, 40+ zu sein..."
Was bist Du? Das Maß aller Dinge?

Für eine Person, die angeblich an Depressionen leidet, bist Du definitiv nicht depressiv genug.

Wieso sollte es anderen Menschen gut gehen, nur weil es Dir grade gut zu gehen scheint? Sind alle DU und führen DEIN Leben?

Nein. Wie zufrieden jemand ist und ob jemand mit dem Alter hadert, hat immer auch mit der persönlichen Lebenssituation zu tun.

Oder glaubt wirklich irgendwer ernsthaft, dass mit zunehmendem Alter beispielsweise die Chancen auf dem Arbeits- oder Beziehungsmarkt steigen?

*lol*
Ich könnte das jetzt genauso machen und dich fragen, ob du zu bestimmen hast, wie depressiv ich denn zu sein habe. Aber nein... lassen wir das. Die Sache verhält sich sowieso anders: ich kenne depressive Phasen aus eigener Erfahrung. Seit ca. 4 Jahren bin ich davon verschont geblieben, und das ist auch gut so.

Warum du so heftig auf meine harmlose Frage reagiert hast, weiß ich nicht. Aber dein Einwand zur persönlichen Lebenssituation ist schon nachvollziehbar. Bei mir läuft es gerade ganz ordentlich und das trägt natürlich zur Zufriedenhiet bei. Wäre das anders, würde ich dennoch die Ursache bei der aktuellen Lebenssituation sehen und nicht auch noch mit meinem Alter hadern. Das ist nämlich im Gegensatz zu vielen anderen Problemen etwas, woran ich sowieso nix ändern kann.

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30. September 2016 um 12:40

Weißt du, Siggi...
...auch, wenn das gerade nix mit meinem Thema zu tun hat, trotzdem an dieser Stelle der Hinweis: Ich bin sehr froh, dass ich diesbezüglich anders aufgestellt bin als du. Dein ewiges Gejammer über Gott und die Welt ist nämlich genau das, was dir das Leben schwer macht. Natürlich versuche ich mich immer wieder aufzubauen. Ich könnte es natürlich auch machen wie du: mich hinsetzen, rumheulen und mich darüber pausenlos beschweren, wie wenig andere Menschen für mich tun. Aber diese Option ist mir nicht sehr sympathisch, und vor allem ist sie auch gar nicht zielführend. Durch ständiges nörgeln schafft man nur eins, nämlich andere Menschen vergraulen. Dass du so allein bist, hast du dir selbst zuzuschreiben. Bei dir wäre dein Umfeld vielleicht froh, wenn deine Stimmung auch mal schwanken würde; tut sie aber nicht, sondern sie ist konstant im Keller. Da wird sie auch bleiben, so dass sich insgesamt für dich nix ändern wird. Traurig, aber wahr.

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1. Oktober 2016 um 7:49

" das Leben in vollen Zügen zu genießen"
siehst du, Mandellauge, das wirklich so, dass dies NUR in der Jugend ( ohne eigene Kinder) oder nachdem die Kinder ausgezogen sind, möglich erscheint? Und bitte, WAS verstehst du unter vollen Zügen genießen?

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1. Oktober 2016 um 10:25

Hallo Mandel...
...eine kurze Frage an dich, wenn ich darf: Ist denn das nicht total egal, wie andere Menschen dein individuelles Lebenskonzept bewerten und wie das im Vergleich zu ihrem eigenen wegkommt??? Die Hauptsache ist doch, DU bist damit zufrieden. Wie andere damit zufrieden wären, ist doch unerheblich.
Mir scheint, du bist (immer noch) in einer Art Rechtfertigungs-Modus. Den habe ich jetzt mit Mitte 40 nicht mehr. Mir gefällt mein Leben. Punkt und fertig. Wenn andere dafür kein Verständnis haben, wie ich lebe, dann ist das deren Problem und nicht meins.

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1. Oktober 2016 um 10:56

Du hast mich...
...falsch verstanden.
Ich hab nix persönlich genommen. Das ist eine fließende Diskussion und ich finde das sehr gut, dass andere Menschen mir ihre Meinung dazu mitteilen. So ist es doch gedacht.

Allerdings hatte ich schon den Eindruck, als würde dich das triggern, wenn du von deinem Umfeld sagen wir mal belächelt wirst, weil du dich noch mehr um deine Kinder kümmern musst als sie selbst. So ganz egal ist dir das wohl nicht (so liest es sich jedenfalls). Könnte es aber!!! Wenn du alles gut so findest, wie es ist, dann ist das ein Grund zur eigenen Zufriedenheit. Du nennst das Geschwafel intolerant und so würde ich das auch eintakten. Die werten schon irgendwie dein Lebenskonzept ab und ich meinte herauszulesen, dass dich das ärgert. Braucht es aber nicht. Von der Intoleranz anderer muss man sich nicht herunterziehen lassen. Mehr wollte ich gar nicht sagen.

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2. Oktober 2016 um 16:05

Du kannst es doch viel allgemeiner halten, venusfinsternis:

Mit sich selbst hadern doch nur die Menschen, denen es wichtig ist, was andere Menschen über sie denken.

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