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Ihr wart wohl noch nie in der Rolle des "Betrügers"?

14. März 2005 um 16:21 Letzte Antwort: 31. März 2005 um 9:04

Hallo Ihr Lieben,

ich habe in letzter Zeit oft im Forum die Beiträge übers fremdgehen gelesen. Heute habe ich mich mal angemeldet um diesen Beitrag zu schreiben.
Mir platzt der Kragen, wenn ich solche Beiträge wie "Was sind das nur für Frauen?" lese, oder wenn ich einfach nur lese, dass alle diejenigen, die Ihre Partner betrogen haben es immer wieder tun werden und was für schlechte Menschen es wohl sind.
Natürlich, ich verstehe, dass es die schlimmsten Schmerzen sind, die man seinem Partner zufügt, wenn man ihn betrügt. Jedoch möchte ich euch gerne mal schildern, wie es mir ergangen ist.
Mein Mann und ich waren 5 Jahre zusammen und erst ein Jahr verheiratet. Aber unsere Ehe war einfach in den letzten Monaten nur noch SCHEIßE! Er hat mich obwohl ich beruflich weit mehr eingespannt war als er behandelt wie seine Putzfrau. Er hat mir nie seine Liebe gezeigt, er hat mir nie gesagt oder gezeigt, dass er mich liebt, im Gegenteil, jeden Tag Vorwürfe über irgendwelchen Mist den ich mal angeblich wieder gebaut haben soll. Im Bett lief schon länger nichts mehr. (Wirklich NICHTS!) Ich habe ihn mehrmals darauf angesprochen, und ihn eindringlich und unter Tränen darauf hingewiesen, dass es mir bei ihm nicht gut geht, aber es änderte sich nichts. Ich war mir irgendwann sicher, dasser mich nicht mehr liebt, obwohl ich ihn doch so sehr liebte!!
Irgendwann lernte ich einen Mann kennen, der mich bewunderte, der sich in mich verliebte, der mir Aufmerksamkeit schenkte, der ohne mich schon fast nicht mehr leben wollte, ich war davon so verzaubert und leider auch geblendet, dass ich mich zu sehr auf ihn eingelassen habe. Letztendlich hat mich das kaputt gemacht. Ich konnte meinem Mann nicht mehr in die Augen sehen, und in den Spiegel sehen konnte ich auch nicht mehr. Nachdem die Sache mit dem anderen Mann 8 Wochen lief und ich einmal mit ihm geschlafen hatte, habe ich die Sache beendet und auch die Ehe mit meinem Mann beendet.
Ich war mir sicher, wenn ich meinem Mann sage ich sei fremd gegangen, dann will er sowieso nichts mehr von mir wissen.
Aber da hatte ich mich gewaltig getäuscht, er blieb bei mir! Er hat darum gebettelt eine zweite Chance zu bekommen, weil er mich so sehr liebt! Ich musste erst lernen, ihm wieder zu vertrauen, denn nicht nur ich habe ihm weh getan, er hat auch mir in den Monaten vorher sehr weh getan. Wir beide müssen nun lernen uns wieder zu vertrauen, was nicht gerade leicht ist. Ich liebe ihn immer noch über alles, vielleicht sogar jetzt noch intensiver als damals. Ich werde diesen schrecklichen Fehler mit 1000%iger Sicherheit nie wieder tun, denn ich möchte ihm nie mehr sooo weh tun. Es hat mir das Herz gebrochen, den Mann den ich liebe so leiden zu sehen. Das ganze ist jetzt ein halbes Jahr her, und mittlerweile klappt es ganz gut mit uns. Er macht manchmal noch blöde Kommentare wegen der Sache, ich war auch seitdem nicht mehr alleine weg und ich lege wegen jedem Scheiß Rechenschaft ab, aber er ist es mir wert. Ich hoffe einfach er vertraut mir irgendwann wieder. Das einzig positive was ich aus der Sache ziehen kann ist, dass wir jetzt viel offener über unsere Gefühle reden können. Und auch im Bett ist es so schön wie noch nie!
Abschließend möchte ich einfach mal verdeutlichen: Nicht jeder "Betrüger" ist ein schlechter Mensch, nur weil er einen schrecklichen Fehler gemacht hat! Man kann auch aus den schlimmsten Fehlern lernen!
Gibt es hier niemanden dem es genauso oder ähnlich erging? Was denkt ihr?

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14. März 2005 um 17:16

Dachte ich mir schon!
Ich dachte mir schon, dass solche Kommentare kommen.
Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, hättest du gelesen, dass ich von meinem schrecklichen Fehler berichtet habe. Natürlich hätte ich nicht fremdgehen dürfen! Natürlich wäre es besser gewesen für eine Zeit lang auszuziehen! Aber weißt du bevor du einen Fehler machst, dass es ein Fehler ist und welche Konsequenzen sie nach sich ziehen? Auch du hast mit Sicherheit schon Fehler gemacht in deinem Leben, wenn auch nicht einen so dummen Fehler wie ich, das mag ja sein.
Eine Beziehung ist nicht immer Zucker schlecken und deshalb sehe ich GERNE ein, zur Zeit nicht alleine weg zu gehen. Im Gegenteil, ich verbringe lieber meine Zeit mit ihm als alleine. Ich gebe ihm gerne wegen jedem Scheiß Rechenschaft ab, weil ich dann sicher bin, dass auch er sich wohler und sicherer fühlen kann.
Ich bin glücklicher in der Beziehung als jemals zuvor, auch wenn manchmal wieder diese blöden Erinnerungen hoch kommen, aber das ist die Strafe die ich für meinen Fehler eben erhalten habe.
Aber was solls, wenn wir doch nun beide wieder glücklich werden können, WARUM NICHT?

Liebe Grüße,

Whitebeauty!

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14. März 2005 um 17:48

Nein, aliablue...
...sie wollte uns mitteilen, dass nicht jeder, der mal einen fehler macht (betrug in diesem fall) ein notorischer lügner und schweinehund ist.

sondern halt auch nur ein mensch mit menschlichen grenzen und unzulänglichkeiten.

und das man auch aus seinen fehlern lernen kann.

wenn du mal richtig gelesen hättest, dann hättest du das auch erkennen können aus ihren worten. mensch, ist denn hier eigentlich echt NIEMAND mal offen für die worte eines anderen ohne gleich draufzudreschen?

gruss
anonyma (http://www.beziehungsdreiecke.de)

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14. März 2005 um 17:56

Liebe Aliablue
In meinem ersten Text stand, Zitat: "Abschließend möchte ich einfach mal verdeutlichen: Nicht jeder "Betrüger" ist ein schlechter Mensch, nur weil er einen schrecklichen Fehler gemacht hat! Man kann auch aus den schlimmsten Fehlern lernen!"
Und genau das ist mir wichtig!

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14. März 2005 um 18:43

Hey Whitebeauty, ich finde es toll,
dass du deinen Fehler eingestehst, dass es dir leid tut welche Konsequenzen er für eure Beziehung hatte und dass du null Probleme damit hast Rechenschaft über die Zeit abzulegen, wo du unterwegs bist.
Meinem Mann ist der gleiche Fehler passiert, er bereut ihn bitter und gäbe alles darum ihn ungeschehen zu machen, was du ja auch ausdrückst. Nur habe ich festgestellt, dass die Betrogenen, die sich daraufhin getrennt haben, dies nicht akzeptieren können, wenn man sagt, dass man einem Partner, der solch einen Fehler gemacht hat, wohl gesagt einmalig, also nicht notorisch, diesen Fehler verzeihen kann und die Partnerschaft auf einer neuen Ebene wiederaufbauen will. Auch ich hatte noch längere Zeit mit Misstrauen zu kämpfen, und die erste Zeit danach war nicht einfach, aber wir haben, genau wie ihr, es geschafft, die Partnerschaft inniger, spannender, zärtlicher und respektvoller werden zu lassen.
Im Nachhinein würde ich sagen, wenn beide es wollen, kann eine Partnerschaft daran wachsen.
Wünsch Euch beiden alles Gute
Strusell

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14. März 2005 um 18:48

Ich bin von der anderen Seite
Ich bin sehr lange von meiner Frau betrogen worden. Das hat sehr weh getan.
Auch ich habe so gehandelt wie Dein Mann,aber gebettelt habe ich nicht. Wenn man sich ausspricht sehe ich wohl eine Chace für eine gemeinsame Zukunft.Du bist deswegen kein schlechterer Mensch. Alles hat seine Ursache.Auch mich quälen oft Gedanken und sehr oft gebe ich dumme Kommentare.
Everybody get a second Chance.
Nutzt Sie und lasst es Euch nicht verderben.

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15. März 2005 um 8:01
In Antwort auf daria_12094677

Dachte ich mir schon!
Ich dachte mir schon, dass solche Kommentare kommen.
Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, hättest du gelesen, dass ich von meinem schrecklichen Fehler berichtet habe. Natürlich hätte ich nicht fremdgehen dürfen! Natürlich wäre es besser gewesen für eine Zeit lang auszuziehen! Aber weißt du bevor du einen Fehler machst, dass es ein Fehler ist und welche Konsequenzen sie nach sich ziehen? Auch du hast mit Sicherheit schon Fehler gemacht in deinem Leben, wenn auch nicht einen so dummen Fehler wie ich, das mag ja sein.
Eine Beziehung ist nicht immer Zucker schlecken und deshalb sehe ich GERNE ein, zur Zeit nicht alleine weg zu gehen. Im Gegenteil, ich verbringe lieber meine Zeit mit ihm als alleine. Ich gebe ihm gerne wegen jedem Scheiß Rechenschaft ab, weil ich dann sicher bin, dass auch er sich wohler und sicherer fühlen kann.
Ich bin glücklicher in der Beziehung als jemals zuvor, auch wenn manchmal wieder diese blöden Erinnerungen hoch kommen, aber das ist die Strafe die ich für meinen Fehler eben erhalten habe.
Aber was solls, wenn wir doch nun beide wieder glücklich werden können, WARUM NICHT?

Liebe Grüße,

Whitebeauty!

Vorher nicht gewusst?
Hallo Whitebeauty,
auch ich kann deine Geschichte nachvollziehen, bei meiner Freundin und mir wars ähnlich.
Und auch sie sagt, das man sich da keine Gedanken macht.
Aber mal ganz ernsthaft, wer soll das denn glauben?
Vielleicht liegt es ja daran das mir sowas zum Glück noch nicht passiert ist das ich fremdging und es vielleicht
deswegen nicht verstehe, aber wie kann es sein das man sich nicht vorher volkommen klar darüber ist,
das man mit so einer Aktion bei seinem Partner ( sofern es irgendwann rauskommt ) eine emotionale Katastrophe anrichtet
die ihresgleichen sucht?
Ich habe da eigentlich immer eher das Gefühl, das der Partner einem zu diesem Zeitpunkt egal war und man sich deswegen keine Gedanken macht. Es scheint mir reiner Egoismus zu sein. Versteh mich bitte nicht falsch, ich hab mich ja auch wie ein Idiot benommen und muss jetzt die Konsequenzen ausbaden. Aber ich finde es ein wenig merkwürdig das kaum einer mal sagt "ICH hab das für mich gebraucht und ICH habe mich dabei wohlgefühlt".
Es mag durchaus sein, das manch einer sowas gebraucht hat um Wachzuwerden und die Beziehung deswegen eine neue Chance hat.
Aber im wesentlichen bleibt es zum einen meist nicht nur bei einem mal, sondern meistens sind das schon längerfristige Dinge.
Und in der ganzen zeit wird der Partner schamlos belogen und betrogen. Da kann mir doch keiner erzählen,
das man sich in der ganzen Zeit nie Gedanken über die Konsequenzen des eigenen Handelns gemacht hat.
Genauso wie ich es für eine Ausrede halte, das man es für die Beziehung getan hätte.

Gruß

Olli

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15. März 2005 um 9:46

Mann müsste wissen.........
Hallo,
ich selbst bin betrogen worden ist nich lange her.
Aber ich verstehe was du meinst und gebe dir auch teilweise recht.
Aber weiss mann ob das fremdgehen einmalig passiert oder warum mann Fremd geht?
Es ist nicht bei jedem gleich,jeder hat andere Gründe.
Es gibt doch verschiedene Gründe und die weiß mann nicht sofort,oder?
Der Betrogene selbst ist doch in diesem moment am schlimmsten betroffen weil er nicht weiß wie soll ich wieder Vertrauen oder passiert es nochmal? Das sind Dinge die mann aufarbeiten muss!
Bei die hat sich ergeben das aus diesem schwerwiegendem Fehler eigentlich heraus gestellt hat das ihr euch Liebt und es dadurch besser geworden ist.
Der Preis war zwar hoch aber ihr schafft das ja!
Aber es gibt da doch auch andere Versionen oder nicht!
Und nicht jeder kommt damit klar oder lernt daraus!
Ich wünsche die und deinem Mann viel Glück und das eure Liebe erhalten bleibt!
Aber nicht alle Menschen lernen aus ihren Fehlern und begehen sie immer wieder!!!!!
Gruß M

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15. März 2005 um 13:00

Natürlich!
Klar, jede Geschichte ist eine andere und man kann nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt mit Sicherheit "Betrüger" die man ruhig als Schlampen oder wie auch sonst immer bezeichnen kann. Aber genauso gibt es auch welche, denen es zutiefst leid tut.
Ich möchte mich hier nicht profilieren, denn ich habe einen echt dummen Fehler begangen, aber andererseits werde ich von meiner Familie und Freunden auch für viele positive Charakterzüge geschätzt, und die sind jetzt nicht weg, weil ich meinen Mann weh getan hab und einen schrecklichen Fehler begangen habe. Ich bin immer noch derselbe Mensch, nur vielleicht in einem Punkt ein bisschen schlauer, weil ich aus meinem Fehler gelernt habe.

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15. März 2005 um 13:10
In Antwort auf daria_12094677

Natürlich!
Klar, jede Geschichte ist eine andere und man kann nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt mit Sicherheit "Betrüger" die man ruhig als Schlampen oder wie auch sonst immer bezeichnen kann. Aber genauso gibt es auch welche, denen es zutiefst leid tut.
Ich möchte mich hier nicht profilieren, denn ich habe einen echt dummen Fehler begangen, aber andererseits werde ich von meiner Familie und Freunden auch für viele positive Charakterzüge geschätzt, und die sind jetzt nicht weg, weil ich meinen Mann weh getan hab und einen schrecklichen Fehler begangen habe. Ich bin immer noch derselbe Mensch, nur vielleicht in einem Punkt ein bisschen schlauer, weil ich aus meinem Fehler gelernt habe.

Ich habe dazu eine Theorie
Du hast ja Recht mit dem was du sagst. Schon meine Uroma sagte immer "aus Fehlern wird man klug" und ich habe das erweitert um
"es gibt aber Fehler die man lieber gar nicht machen will".
Und dir scheint es ja auch so zu gehen. Aber ich glaube um wirklich weiterzumachen, muss man in so einer Situation auch sich selbst verzeihen können. Die Vorwürfe die man sich macht spürt ja auch der andere, ob man will oder nicht.
Aber man sollte sich nicht den Rest seines Lebens damit belasten, irgendwann muss auch schluss sein.
Insofern drücke ich dir aufrichtig die Daumen das dir das auch gelingt.

Gruß

Olli

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15. März 2005 um 13:31

@zentaur1ger
Ich habe in den Momenten, in denen ich mit dem anderen Mann gemailt, telefoniert, mich getroffen habe und auch in dem Moment als ich mit ihm geschlafen habe, immer genau gewusst was ich getan habe. Es gibt keine Ausrede in der man sagen kann, ich hab nicht gewusst was ich tat! Das wäre eine Lüge. Ich habe eigentlich die ganze Zeit gewusst dass es falsch war was ich tue. Aber es war mir egal!
Ich habe meinen Mann betrogen, weil ich mir sicher war, ihn sowieso schon lange verloren zu haben und ich war mir zu diesem Zeitpunkt auch ziemlich sicher, dass unsere Ehe nicht mehr zu retten ist. Aber, ich wollte mich nicht trennen, da ich ihn zu sehr liebte! Ich dachte mir, dann nehm ich mir das was mir fehlt eben woanders!
Ich war einfach sehr enttäuscht, dass sich ein Mann innerhalb von ein paar Monaten so wandeln kann und keinen Millimeter dazu bereit ist wieder einen Schritt auf mich zuzugehen. Deshalb war ich auch total beigeistert von dem Mann der mir dann seine komplette Aufmerksamkeit geschenkt hat. Er gefiel mir noch nicht einmal sehr gut, er sah nicht annähernd so gut aus wie mein Mann! Aber es war einfach die Wärme und Geborgenheit die mich an ihm faszinierte und die mir ja so fehlte. Ich wollte einfach mal wieder begehrt werden! Total egoistisch, ich weiß!
Jetzt weiß ich, wenn ich wieder einmal Bedenken wegen der Beziehung zu meinem Mann habe, werde ich anders versuchen aus der Sache raus zu kommen. Ich werde ernstere Gespräche mit ihm führen müssen, ich werde ihm sagen dass ich mich trennen möchte oder von mir aus auch ausziehen. Die Wärme und Liebe die mir mein Mann gibt kann mir sowieso kein anderer Mann wirklich geben, das weiß ich jetzt.
Ob ich mir jemals verzeihen kann bezweifle ich, ich versuche es mir bei meinem Mann nicht anmerken zu lassen, dass es mir manchmal nicht gut geht, weil ich mich so sehr dafür hasse was ich getan habe. Vor allem dann wenn ich merke, er denkt schon wieder über die Sache nach.
Habe deine Einträge im Forum gelesen,und ich wünsche dir von Herzen, dass auch deine Freundin es ernst mit dir meint und aus Ihrem Fehler gelernt hat. Meiner Meinung nach solltest du aber auch etwas egoistischer sein und nach all diesen Strapazen die du ihr zu verdanken hast auch mal auf deine Interessen pochen. Wie kannst du sonst vertrauen fassen, wenn sie nicht einen Schritt auf dich zugeht? Ein gesunder Mittelweg und Kompromisse sind wohl immer das Beste. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.

Liebe Grüße,

whitebeauty

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15. März 2005 um 13:44
In Antwort auf daria_12094677

@zentaur1ger
Ich habe in den Momenten, in denen ich mit dem anderen Mann gemailt, telefoniert, mich getroffen habe und auch in dem Moment als ich mit ihm geschlafen habe, immer genau gewusst was ich getan habe. Es gibt keine Ausrede in der man sagen kann, ich hab nicht gewusst was ich tat! Das wäre eine Lüge. Ich habe eigentlich die ganze Zeit gewusst dass es falsch war was ich tue. Aber es war mir egal!
Ich habe meinen Mann betrogen, weil ich mir sicher war, ihn sowieso schon lange verloren zu haben und ich war mir zu diesem Zeitpunkt auch ziemlich sicher, dass unsere Ehe nicht mehr zu retten ist. Aber, ich wollte mich nicht trennen, da ich ihn zu sehr liebte! Ich dachte mir, dann nehm ich mir das was mir fehlt eben woanders!
Ich war einfach sehr enttäuscht, dass sich ein Mann innerhalb von ein paar Monaten so wandeln kann und keinen Millimeter dazu bereit ist wieder einen Schritt auf mich zuzugehen. Deshalb war ich auch total beigeistert von dem Mann der mir dann seine komplette Aufmerksamkeit geschenkt hat. Er gefiel mir noch nicht einmal sehr gut, er sah nicht annähernd so gut aus wie mein Mann! Aber es war einfach die Wärme und Geborgenheit die mich an ihm faszinierte und die mir ja so fehlte. Ich wollte einfach mal wieder begehrt werden! Total egoistisch, ich weiß!
Jetzt weiß ich, wenn ich wieder einmal Bedenken wegen der Beziehung zu meinem Mann habe, werde ich anders versuchen aus der Sache raus zu kommen. Ich werde ernstere Gespräche mit ihm führen müssen, ich werde ihm sagen dass ich mich trennen möchte oder von mir aus auch ausziehen. Die Wärme und Liebe die mir mein Mann gibt kann mir sowieso kein anderer Mann wirklich geben, das weiß ich jetzt.
Ob ich mir jemals verzeihen kann bezweifle ich, ich versuche es mir bei meinem Mann nicht anmerken zu lassen, dass es mir manchmal nicht gut geht, weil ich mich so sehr dafür hasse was ich getan habe. Vor allem dann wenn ich merke, er denkt schon wieder über die Sache nach.
Habe deine Einträge im Forum gelesen,und ich wünsche dir von Herzen, dass auch deine Freundin es ernst mit dir meint und aus Ihrem Fehler gelernt hat. Meiner Meinung nach solltest du aber auch etwas egoistischer sein und nach all diesen Strapazen die du ihr zu verdanken hast auch mal auf deine Interessen pochen. Wie kannst du sonst vertrauen fassen, wenn sie nicht einen Schritt auf dich zugeht? Ein gesunder Mittelweg und Kompromisse sind wohl immer das Beste. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.

Liebe Grüße,

whitebeauty

Naja...
...manchmal tue ich das ja auch. Erst heute Vormittag habe ich ihr nochmal sehr deutlich zum Ausdruck gebracht,
warum es mich so verletzt das sie mich wegen Freitag einfach zwingen will. Ohne Rücksicht darauf das sie anschliessend wieder sauer auf mich ist wegen meiner Vorträge.
Jetzt, nachdem sie sich wieder ein wenig beruhigt hat, scheint sie es auch ein wenig verstanden zu haben und es tat ihr dann auch leid.
Aber ich kann ihr eben auch nciht mit der Brechstange beikommen, weisst?
Was das verzeihen betrifft, das solltest du aber versuchen. Ich glaube das das ganz wichtig ist. Ich habe mir meine Fehler auch verziehen. Denn ich kann mich nicht darauf konzentrieren alles besser zu machen, wenn ich mir selbst dauernd Vorwürfe mache.
Ich habs verstanden, mache es jetzt anders ( besser hoffe ich ) und dann muss das auch gut sein.
Aber ich werde sicher nciht vergessen, wie sehr ich ihr weh getan habe mit meinem Verhalten. Aber deswegen hasse ich mich nicht.
Und du solltest das auch nicht tun.

Lieben Gruß

Olli

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15. März 2005 um 13:48

Du musst dich gar nicht wundern ...
... wenn hier viele meinen, "Betrüger" seien schlechte Menschen. Du selbst schreibst ja ähnlich und lieferst ihnen die gleichen Argumente, indem du schreibst, dass ein Betrüger

"einen schrecklichen Fehler gemacht hat! Man kann auch aus den schlimmsten Fehlern lernen ... Natürlich, ich verstehe, dass es die schlimmsten Schmerzen sind, die man seinem Partner zufügt, wenn man ihn betrügt."

Im Grunde genommen, denkst du also genau so wie die, die du kritisierst. Und zusätzlich ist es einfach nur lachhaft und unglaublich zugleich, hier von 'schrecklichen Fehlern' und 'schlimmsten Schmerzen' zu reden. Sogenanntes Fremdgehen ist wirklich nicht toll, aber ein vErbrechen ist es auch nicht.

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15. März 2005 um 14:01

Ich kann mit
reinem Gewissen sagen, ich habe in all den Ehejahren meine Frau noch nie, noch nicht einmal in Gedanken betrogen.
Es tut mir leid für Dich,aber wenn jemand betrügt, ist er für mich auch ein schlechter Charakter.

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15. März 2005 um 15:30

Es gibt wohl tausend Meinungen
Tja, es gibt wohl tausend Meinungen zu diesem Thema. Jeder schildert seine Meinung aus seinem eigenen Blickwinkel, die Betrogenen fluchen, die Betrüger betteln um Verzeihung, und die Geliebten sind die, die zum Schluss doch sitzen gelassen werden. Tolle Klischees!
Es gibt aber auch Betrogene die stolz sind einen Neuanfang zu wagen, Betrüger die nicht ganz allein an allem Schuld sind und Geliebte, die vielleicht doch noch die festen Partner werden. Niemanden kann man in eine Schublade stecken und jedem muss man seine Meinung lassen.
Jedoch sollte man sich alle Meinungen genau anhören und darüber nachdenken, was man davon für sich mitnehmen kann. Finde ich!

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15. März 2005 um 17:37

Bezeichnungen für Fremdgänger?
Wie wärs mit "Fremdgänger"?

Oder "Betrüger"?

Oder "Betrügender"?

Du bist nicht auf meinen Beitrag eingegangen; natürlich ist es kein Trost für einen Betrogenen, dass der Betrügende auch nur ein Mensch ist.

Aber es ging mir auch nur darum, Deine Fehlinterpretation bzw. Deine pampige Antwort auf Whitebeatys Beitrag zu kommentieren.

Wie Du einen Betrüger nennen willst, ist doch wohl recht schnurz.

Gruss
anonyma (http://www.beziehungsdreiecke.de)

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15. März 2005 um 17:39
In Antwort auf daria_12094677

Es gibt wohl tausend Meinungen
Tja, es gibt wohl tausend Meinungen zu diesem Thema. Jeder schildert seine Meinung aus seinem eigenen Blickwinkel, die Betrogenen fluchen, die Betrüger betteln um Verzeihung, und die Geliebten sind die, die zum Schluss doch sitzen gelassen werden. Tolle Klischees!
Es gibt aber auch Betrogene die stolz sind einen Neuanfang zu wagen, Betrüger die nicht ganz allein an allem Schuld sind und Geliebte, die vielleicht doch noch die festen Partner werden. Niemanden kann man in eine Schublade stecken und jedem muss man seine Meinung lassen.
Jedoch sollte man sich alle Meinungen genau anhören und darüber nachdenken, was man davon für sich mitnehmen kann. Finde ich!

Vollkommen richtig.
Leider wird speziell hier in diesem Forum häufig schnell eine Schublade geöffnet.

Interesse an wirklichem MEINUNGSaustausch haben hier viele nicht.

LG
anonyma

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16. März 2005 um 18:19

Nein, ich bin nicht whitebeautys sprecherin...
...wie kommst Du auf solchen Unsinn?

Weil ich es gewagt habe, in einer öffentlichen Diskussion eine Meinung zu haben?

Und WIESO Deine Antwort auf ihren Beitrag pampig war, kann ich Dir wohl kaum beantworten....; das musst Du wohl schon selbst.

Jedoch ist Dein Ton - auch in diesem Beitrag an m ich - wieder alles andere als freundlich.

Fakt ist, dass ich Dir mal soviel Verstand unterstelle, dass Du Whitebeautys ersten Beitrag schon richtig verstanden hast, aber Deine Antwort kommt mit soviel Polemik rüber, dass man schnell auf den Gedanken kommt, dass Du sie nicht verstehen WOLLTEST.

Warum das so ist, musst Du Dir selbst beantworten.

Und da ich kein Interesse an einem Schlagabtausch habe, möchte ich meine Unterhaltung mit Dir fürs Erste einstellen. Wenn Du etwas SACHLICH diskutieren möchtest, dann stehe ich gern als Sparringspartner zur Verfügung; fürs Abladen von Frust oder Ähnlichem jedoch nicht.

Gruss
anonyma (http://www.beziehungsdreiecke.de)

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17. März 2005 um 10:58

Mal von einem Außenstehenden ...
Deine Situation beurteilt.

Du lebtest in einer Beziehung, in der Dir Nähe, Wärme, Anerkennung, Sexualität und Verständnis fehlten.

Nun gibt es jetzt verschiedene Wege, mit diesen Defiziten umzugehen.

Der eine spricht es offen an und zieht seine Konsequenzen, wenn sich nichts ändert.

Der andere verspricht sich nichts mehr von einer offenen Aussprache, hat vielleicht auch Angst vor versorgungstechnischen Konsequenzen und sucht seine Defizite außerhalb der Ehe auszugleichen.

Ein dritter leidet still vor sich hin und findet sich mit seiner Lage ab.

Ein vierter sucht sich ein Ventil in einem zeitaufwendigen Hobby und flieht damit praktisch aus seiner Beziehung usw. usw. usw.

Alles m e n s c h l i c h e Verhaltensweisen, die nicht jeder für sich akzeptieren oder gut heissen muss, aber es befindet sich kein Verbrechen unter diesen Verhaltensweisen, auch wenn es hier Menschen gibt, die für Fremdgehen am liebsten wieder die Todesstrafe einführen würden.

Und in diesem Zusammenhang wirkt dein 'Mea culpa, mea maxima culpa' auf mich abstoßend, wenn ich ehrlich bin. Ich bin Mensch und ich mache Fehler. Ich bereue meine Fehler und sehe zu, dass ich sie in der Zukunft nicht wiederhole, aber ich nagele mich nicht pausenlos erneut für meine Fehler ans Kreuz. Ist das vielleicht eine leicht masochistische Ader? Was soll das? Warum kannst Du Dir nicht zugestehen, einen Fehler gemacht zu haben?

Es gibt Dinge in meinem Leben, auf die ich wahrlich nicht stolz bin, aber sie gehören zu meinem Leben genauso wie die Dinge, auf die ich stolz bin.

Dein Mann hat Fehler gemacht, die er zumindest wohl ansatzweise auch erkannt hat (" ... Er hat darum gebettelt eine zweite Chance zu bekommen ...") und Du hast Fehler gemacht und nun geht es darum, sich auf Augenhöhe zu treffen und sich die gegenseitigen Fehler zu verzeihen und neu durchzustarten, aber aus Deinen Sätzen spricht eigentlich nur Deine unendliche Schuld, die eine Halbwertzeit von 6.000.000 Jahren zu haben scheint und die zwangsläufig dazu führen muss, dass Du Dich kastrierst (" ... ich war auch seitdem nicht mehr alleine weg und ich lege wegen jedem Scheiß Rechenschaft ab ...")

Ich wünsche Dir etwas mehr Selbstachtsamkeit, denn sich klein zu machen, hilft ihm vermutlich, aber es wird Dir auf Dauer nicht gerecht. So wie Du schreibst, hört es sich sehr ungesund an - für Dich.

'Betrüger' sind nicht per se 'schlechte' Menschen, sondern erst einmal Menschen, die aus verschiedensten Gründen zu einer bestimmten Verhaltensweise gekommen sind. Und dann kann man in jedem Einzelfall für sich entscheiden, wie man das bewertet. Deine Verhaltensweise ist für mich nachvollziehbar und Du kämst deshalb in meiner persönlichen Werteskala nicht in den negativen Bereich.

LG

Larsen

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17. März 2005 um 13:32
In Antwort auf helmut_12550923

Mal von einem Außenstehenden ...
Deine Situation beurteilt.

Du lebtest in einer Beziehung, in der Dir Nähe, Wärme, Anerkennung, Sexualität und Verständnis fehlten.

Nun gibt es jetzt verschiedene Wege, mit diesen Defiziten umzugehen.

Der eine spricht es offen an und zieht seine Konsequenzen, wenn sich nichts ändert.

Der andere verspricht sich nichts mehr von einer offenen Aussprache, hat vielleicht auch Angst vor versorgungstechnischen Konsequenzen und sucht seine Defizite außerhalb der Ehe auszugleichen.

Ein dritter leidet still vor sich hin und findet sich mit seiner Lage ab.

Ein vierter sucht sich ein Ventil in einem zeitaufwendigen Hobby und flieht damit praktisch aus seiner Beziehung usw. usw. usw.

Alles m e n s c h l i c h e Verhaltensweisen, die nicht jeder für sich akzeptieren oder gut heissen muss, aber es befindet sich kein Verbrechen unter diesen Verhaltensweisen, auch wenn es hier Menschen gibt, die für Fremdgehen am liebsten wieder die Todesstrafe einführen würden.

Und in diesem Zusammenhang wirkt dein 'Mea culpa, mea maxima culpa' auf mich abstoßend, wenn ich ehrlich bin. Ich bin Mensch und ich mache Fehler. Ich bereue meine Fehler und sehe zu, dass ich sie in der Zukunft nicht wiederhole, aber ich nagele mich nicht pausenlos erneut für meine Fehler ans Kreuz. Ist das vielleicht eine leicht masochistische Ader? Was soll das? Warum kannst Du Dir nicht zugestehen, einen Fehler gemacht zu haben?

Es gibt Dinge in meinem Leben, auf die ich wahrlich nicht stolz bin, aber sie gehören zu meinem Leben genauso wie die Dinge, auf die ich stolz bin.

Dein Mann hat Fehler gemacht, die er zumindest wohl ansatzweise auch erkannt hat (" ... Er hat darum gebettelt eine zweite Chance zu bekommen ...") und Du hast Fehler gemacht und nun geht es darum, sich auf Augenhöhe zu treffen und sich die gegenseitigen Fehler zu verzeihen und neu durchzustarten, aber aus Deinen Sätzen spricht eigentlich nur Deine unendliche Schuld, die eine Halbwertzeit von 6.000.000 Jahren zu haben scheint und die zwangsläufig dazu führen muss, dass Du Dich kastrierst (" ... ich war auch seitdem nicht mehr alleine weg und ich lege wegen jedem Scheiß Rechenschaft ab ...")

Ich wünsche Dir etwas mehr Selbstachtsamkeit, denn sich klein zu machen, hilft ihm vermutlich, aber es wird Dir auf Dauer nicht gerecht. So wie Du schreibst, hört es sich sehr ungesund an - für Dich.

'Betrüger' sind nicht per se 'schlechte' Menschen, sondern erst einmal Menschen, die aus verschiedensten Gründen zu einer bestimmten Verhaltensweise gekommen sind. Und dann kann man in jedem Einzelfall für sich entscheiden, wie man das bewertet. Deine Verhaltensweise ist für mich nachvollziehbar und Du kämst deshalb in meiner persönlichen Werteskala nicht in den negativen Bereich.

LG

Larsen

Hi Larsen
Ich finde deinen Beitrag sehr interessant. Hat so ein bisschen was psychologisches. Ist das ein Hobby von dir oder bist du einfach nur ein guter Menschenkenner?
Wie sollte ich mich deiner Meinung nach Verhalten? Soll ich noch mal mit meinen Feundinnen alleine weggehen? Soll ich ihm keine Rechenschaft mehr ablegen? Aber wie soll er dann wieder Vertrauen in mich bekommen?
Natürlich wäre ich froh, ich könnte tun und lassen was, wie, wo und wann ich will, aber ich bin es ja selbst Schuld, das ich es nicht mehr kann, oder? Ich hab es mir selbst zu verdanken.
Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass das für immer so bleiben wird. Die Sache ist erst ca. ein halbes Jahr her und ich denke noch zu frisch um einfach so weiter zu machen als wäre nichts gewesen. Das will ich auch gar nicht, es soll sich ja was ändern und das hat es auch schon. Wir reden viel mehr miteinander und unsere Beziehung ist viel intensiver und viel schöner geworden. Irgendwann will ich auch mal wieder, dass ich mehr Freiheiten habe, denn so würde ich es auch nicht ewig aushalten, das muss ich gestehen. Aber ich gehe auch nicht davon aus, dass dieser Zustand für immer anhält, irgendwann wird er mir wieder vertrauen und dann werde ich manche Freiheiten wieder zurückgewinnen. Das hat auch er schon gesagt.
Wie denkst du darüber?

Liebe Grüße,

whitebeauty

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17. März 2005 um 16:51
In Antwort auf daria_12094677

Hi Larsen
Ich finde deinen Beitrag sehr interessant. Hat so ein bisschen was psychologisches. Ist das ein Hobby von dir oder bist du einfach nur ein guter Menschenkenner?
Wie sollte ich mich deiner Meinung nach Verhalten? Soll ich noch mal mit meinen Feundinnen alleine weggehen? Soll ich ihm keine Rechenschaft mehr ablegen? Aber wie soll er dann wieder Vertrauen in mich bekommen?
Natürlich wäre ich froh, ich könnte tun und lassen was, wie, wo und wann ich will, aber ich bin es ja selbst Schuld, das ich es nicht mehr kann, oder? Ich hab es mir selbst zu verdanken.
Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass das für immer so bleiben wird. Die Sache ist erst ca. ein halbes Jahr her und ich denke noch zu frisch um einfach so weiter zu machen als wäre nichts gewesen. Das will ich auch gar nicht, es soll sich ja was ändern und das hat es auch schon. Wir reden viel mehr miteinander und unsere Beziehung ist viel intensiver und viel schöner geworden. Irgendwann will ich auch mal wieder, dass ich mehr Freiheiten habe, denn so würde ich es auch nicht ewig aushalten, das muss ich gestehen. Aber ich gehe auch nicht davon aus, dass dieser Zustand für immer anhält, irgendwann wird er mir wieder vertrauen und dann werde ich manche Freiheiten wieder zurückgewinnen. Das hat auch er schon gesagt.
Wie denkst du darüber?

Liebe Grüße,

whitebeauty

Wenn wir einmal davon ausgehen, ...
dass Eure Anteile an der Geschichte gleichwertig sind, dann würde ich das auch so leben. Es kann nicht richtig sein, dass der eine - in diesem Fall Du - Männchen macht und der andere schaut, ob Du auch richtig schön Männchen machst.

So wie Du es beschreibst, ist er sich seines Anteils gar nicht bewußt und Du hast Dir die Schuldkappe angezogen.

Es gibt da eine Ursache - die Defizite, die Du gespürt hast und die darauf beruhten, dass er Dich mehr oder weniger gar nicht mehr wahrgenommen hat - und es gibt die Auswirkung, dass Du Dich daraufhin mit einem anderen Mann getroffen hast. Du zeigst ihm nun, dass es diese Auswirkung nicht mehr geben kann, da Du ja nicht mehr alleine weggehst usw.
Aber viel besser wäre doch, wenn er verstünde, dass es auch sehr stark an ihm liegt, ob sich Vorkommnisse wiederholen.

Hätte er verinnerlicht, dass Du gar nicht auf den Trichter kommst, nach anderen Männern zu schauen, wenn er sich auch nur halbwegs vernünftig um Dich kümmert, würde ihm das die Angst nehmen, wenn Du auch mal alleine los ziehst, was wiederum den Vorteil hätte, dass Du Dich wohl fühlst, weil Du diese Züge durch die Gemeinde - oder was auch immer - ohne schlechtes Gewissen geniessen könntest.

" ... aber ich bin es ja selbst Schuld, das ich es nicht mehr kann, oder? ... "

Du jagst Dich selbst ins Bockshorn. Du hast auf einen unerträglichen Zustand reagiert, den er größtenteils so eingerichtet hat. Mach Dir klar, dass Du maximal für die Hälfte verantwortlich bist und nicht für 90%. Und Du hast Dir nicht einen anderen Mann gesucht, weil die Gelegenheiten dazu da waren, sondern weil Du es zu Hause nicht mehr ertragen hast. Deshalb muss Deinem Mann klar sein, dass es an der Situation in Eurer Beziehung liegt und nicht daran, ob Du irgendwelche Gelegenheiten hast, Männer kennenzu lernen oder nicht. Und damit ist es dann auch Unsinn, sich selbst so zu beschränken und nicht mehr alleine aus dem Haus zu gehen. Auf Dauer führt diese Beschränkung lediglich zu neuem Unmut, Frust und Ärger.

" ... irgendwann wird er mir wieder vertrauen ... "

Denkt er auch so? Sagt er sich: 'Sie glaubt daran, dass ich alles dafür tue, diese Beziehung so lebendig zu erhalten wie sie im Moment ist' ?

So wie Du es schreibst, wirkt es auf mich ungleich. Auf der einen Seite der liebe Papa, der eigentlich so gut wie nix verkehrt gemacht hat und auf der anderen Seite das ehemals böse Kind, das nun alles daran setzt, den lieben Papa davon zu überzeugen, dass sie nicht mehr böse sein wird.

Für meinen Geschmack sollten sich Eure Anstrengungen die Waage halten, aber ich glaube, das tun sie nicht, mal davon abgesehen, dass ich diese Freiheiten, von denen Du sprichst, für selbstverständlich halte und gar nicht darüber diskutieren würde, ob ich jetzt alleine weggehen darf oder nicht.

" ... Wie sollte ich mich deiner Meinung nach Verhalten? Soll ich noch mal mit meinen Feundinnen alleine weggehen? Soll ich ihm keine Rechenschaft mehr ablegen? Aber wie soll er dann wieder Vertrauen in mich bekommen? ..."

Jeder sollte sich in einer Partnerschaft wohl fühlen und dazu gehört, die Dinge zu tun, die einem Spass machen. Rechenschaft in einer Partnerschaft abzulegen halte ich für ganz problematisch - vielleicht auch noch eine oberste Instanz für Inquisition, wenn man nicht genügend Rechenschaft abgelegt hat? Wenn Du ihm erzählen magst, was Du erlebt hast, ist es ok und wenn Du es nicht magst, ist es genauso ok, aber nix mit Rechenschaft. Denn wenn er Dir vertraut, brauchst Du keine Rechenschaft und wenn er Dir nicht vertraut, kannst Du auch einen vom Pferd erzählen, es ist ja sowieso egal, denn er vertraut Dir ja nicht.

Wie er wieder Vertrauen in Dich bekommen soll? Ganz einfach, indem er Dir einen Vorschuß gibt, wenn er überzeugt davon ist, dass Eure Partnerschaft noch einen Sinn macht. Genauso wie Du ihm einen Vertrauensvorschuß dahingehend entgegen bringst, dass Du glaubst, dass Eure momentane Situation anhalten und er nicht wieder in frühere Verhaltensmuster zurückfallen wird.

Es ist eigentlich immer das gleiche Spiel und mit einem Seilziehen zu vergleichen. Wenn beide gleich stark ziehen oder gleich stark nachgeben - wie man will - wird keiner über seine Grenze gezogen, aber sobald einer zu sehr nachgibt, kann der eine seine Interessen besser und der andere im gleichen Maße seine Interessen schlechter verfolgen. Deshalb sind Paarbeziehungen in gewisser Weise ja auch immer Machtkämpfe, vor allem in recht frühen Zeiten und nur wenn es sich die Waage hält, können beide sich gleichermaßen in dieser Beziehung wohl fühlen. Es gibt dann sozusagen keinen Nettozahler und keinen Nettoempfänger

Wie fühlst Du Dich bei dem Satz 'Irgendwann gebe ich Dir Deine Freiheiten wieder zurück'?

Sollte ich nicht viel eher darauf achten, nicht zu verhindern, dass der andere Dinge tut, bei denen er sich wohl fühlt? Denn wenn er sich wohl fühlt, verweilt er doch eh viel lieber in der Beziehung mit mir.

Lieben Gruß

Larsen

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20. März 2005 um 19:45

Ich kann Dich irgendwie verstehen...
Hallo whitebeauty,

auch mir ist es ähnlich ergangen, nur das mein Mann nichts davon erfahren hat und erfahren wird. Auch ich bin verheiratet, wurde aber in meiner Ehe zwar nicht als Putze behandelt, aber mir fehlte die Zuneigung und Zärtlichkeit, die ein anderer mir geben konnte.
Der andere hat sich so mir nichts, dir nichts aus dem Staub gemacht, aber das ist eine andere Sache, mit der ich fertig werden muss. Fakt ist, ich kann nachdem ich mir den Fehltritt geleistet habe viel offenener in meiner eigenen Beziehung leben und auch meine Wünsche äußern und in die Tat umsetzen. Der Sex ist viel besser und intensiver geworden.
Ich lege für niemanden mehr die Hand ins Feuer, selbst für mich nicht.
Dein Fehltritt ist finde ich nicht wirklich schlimm. Ganz im Gegenteil, es hat eure Beziehung bereichert, was auch nicht immer der Fall gewesen wäre.
Ich wünsche Dir alles Liebe

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21. März 2005 um 11:19

Diese Meinung kann ich nicht teilen
kann nur das Gegenteil feststellen.
Unsere Beziehung funktioniert jetzt besser als vorher. Aber dazu gehören zwei. Man muss:
1. zu zweit die Beziehung retten wollen
2. diesen Vorfall auch verzeihen können, vergessen kann man wohl nicht, nur wird mit der Zeit das Schreckensgespenst verblassen und man denkt immer weniger dran
3. sich zusammensetzen und überlegen, WAS schief gelaufen war, dass es soweit kommen konnte
4. zu zweit an sich arbeiten, die Schwächen der Beziehung zu minimisieren und Stàrken zu optimieren
5. den Vorfall nicht als "LAST", sondern als Lehre ansehen, als 2. Chance

Dann kann man es schaffen, eine bessere, innigere, spannendere, interesantere Beziehung hinzukriegen, als dies vor dem Vorfall war. Dann ist man wieder "auf Augenhöhe miteinander.

Kommt allerdings auf die Einstellung eines Jeden an, ob man vielleicht mal kämpfen will oder lieber gleich aufgibt. In dem Fall verpasst man eventuell die Gelegenheit das Warum auszuloten, und dann kann es passieren, dass es in einer neuen Beziehung auch wieder passiert, denn eins muss man sich vor Augen halten, auch der/die Betrogene hat seinen Teil dazu beigetragen. Ich rede aus Erfahrung.
LG Strusell

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21. März 2005 um 12:36

Nein, keine Theorie, sondern Erfahrung
1. Der Unzufriedene muss gar nicht der sein, der auch betrügt, der Betrüger muss sich seiner Unzufriedenheit gar nicht so sehr bewusst sein, was bei Männern öfters so ist,
2. Natürlich braucht es Zeit das Vertrauen wieder aufzubauen, kannst Du dann in einen "Neuen" gleich vollstes Vertauen haben, deinen Partner aber kennst Du, und bemerkst relativ schnell wenn er auf einmal anders tickt Und niemand kann sagen, mit einem neuen Partner geschieht mir das nicht.
3. Ich vertraue ihm noch nicht so wie früher, aber ich habe schon wieder ziemlich Vertrauen aufgebaut, weil mein Mann keiner ist, der regelmässig betrügt, sondern einmal einen Fehler gemacht hat, und die ganze Zeit bereit war meine anfänglichen Kontrollattacken zu verstehen.
4. Du kannst NIE sagen, "MEINER WüRDE DAS NIE TUN," das Wörtchen "NIE" sollte man nicht im Umgang mit Menschen, sei es Partner, Kinder, Freunde, Personal, Arbeitskollegen usw. sagen, weil der Faktor MENSCH immer zu einem gewissen Prozentsatz Risiko bleibt, auch man selbst.
5. In Punkto Neuanfang zählt das Alter nicht für mich, ich hätte auch mit fast 50 keine Lust mich immer wieder betrügen zu lassen und hätte oder würde einen Neuanfang wagen, man lebt nur einmal, und besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, aber in unserem Fall war das halt nicht so. Sollte sich der Betrug allerdings wiederholen, würde ich meine Konwequenzen ziehen und einen Neuanfang starten. Die Erkenntnis, wieviel ich mir wert bin, habe ich durch diese Sache gewonnen. Allerdings könnte ich die Beziehung viel besser beenden, da ich ja versucht hatte, und nicht nur ich, zu retten.
Ich habe schon allgemein bemerkt, dass nur wenige Leute bereit sind um eine Beziehung zu kämpfen, nicht nur hier im Forum, auch im Bekanntenkreis.
Vielleicht hat es bei uns auch einfach damit zu tun, dass wir fast nur schöne Jahre (insgesamt 30 kennen wir uns) zusammen hatten, schon öfters duch dick und dünn gegangen sind, und uns das nicht alles kaputt machen lassen wollten.
Ich gebe zu, am Anfang war es gar nicht einfach, keiner wird gerne betrogen, aber da ich wusste, mein Mann liebt mich noch immer, und ich ihn auch, habe ich nur nach vorne geschaut. Nach hinten bringt eh nichts, denn passiert ist passiert, da kann keiner was dran ändern. Aber deswegen bleibt die Welt nicht stehen, und wir haben versucht, und es ist uns gelungen, unsere Welt besser zu gestalten als vorher.
Es gibt eben keine Regel ohne Ausnahme, vielliecht sind wir ja eine Ausnahme. Auf jeden Fall gehen wir viel offener und liebevoller miteinander unm, und sind uns bewusst, was wir am Partner haben. Mit der Zeit und der Routine einer langen Beziehung kann das mal verloren gehen.
Grüsse Strusell

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21. März 2005 um 13:32

Du hast
vollkommen Recht, es sind 2 verschiedene Meinungen. Nur lasse ich halt nicht zählen, dass unsere Erfolgschancen nicht besonders gross sind.
WIR HABEN ES GESCHAFFT. das Ganze ist jetzt anderthalb Jahre her, und gerade in den letzten Wochen, wo ich dieses Forum kennengelernt habe, habe ich bemerkt, wieviel Distanz schon dazwischen liegt.
Ich kann Dich beruhigen, sogut mein Mann wie ich selbst stellen hohe Ansprüche an uns, an das Leben, an unser Umfeld und an unsere Partnerschaft. Keiner von uns beiden wäre mit einem Mittelmass auch nur zufrieden, und das in allen Bereichen.
Dazu gehört, dass man immer bereit sein muss, etwas zu verbessern. Wenn ich im Bekanntenkreis die Paare mir so anschaue, kann ich nur sagen, so dahindümpeln könnten wir nicht. Entweder es stimmt, oder es stimmt nicht. 100 % ist nicht machbar, an annähernd ist unser Ziel.
Wünsche Dir, dass Du mit deiner Entscheidung den für Dich richtigen Weg gewählt hast.
LG Strusell

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21. März 2005 um 15:23

Vielleicht wird die ...
Bedeutung einer Affäre überbewertet. Es könnte ja auch eine andere Flucht sein, Alkohol vielleicht oder in ein Hobby abtauchen oder was auch immer.

Ob es Sinn macht, müssen da 2 Menschen für sich entscheiden. Ist dieses grundlegende Gefühl noch da, dass man zusammengehört und zusammengehören will und sich nur im Laufe der Zeit verirrt hat, sprich man nicht mehr aufeinander geachtet und sich dadurch verloren hat oder ist dieses Gefühl verschwunden und hat nackter Gewohnheit Platz gemacht?

Wenn ich erkenne, dass ich meine Frau in die Arme eines anderen getrieben habe durch Gleichgültigkeit oder was auch immer, liegt es doch an mir, diesen Zustand zu ändern und wenn ich ihn geändert habe, weiß ich, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie jemand anderen sucht. Seinen Anteil an einem Geschehen zu erkennen, heißt gleichzeitig, dass man die Möglichkeiten sieht, die einem zur Verfügung stehen, damit es nicht wieder dazu kommt.

Und genau das scheint ja bei Strusell und vermutlich auch noch bei einigen anderen zu funktionieren. Ich bin davon überzeugt, dass aus vielen Katastrophen noch etwas Gutes entstehen kann, wenn erstens beide es wirklich wollen und zweitens sie sich auch bewußt werden, was da eigentlich abgelaufen ist (wozu auch eine ziemliche Portion Ehrlichkeit gehört).

Ich denke, dass man sich selbst abschießt, wenn man nur die Affäre und nicht die Vorgeschichte sieht. Der Gedanke an die Affäre wird nie sonderlich angenehm sein, aber vielleicht kann man sie irgendwnn einmal als Unfall sehen, der letztlich wieder zu einer intensiveren und erfüllteren Beziehung geführt hat.

LG

Larsen

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21. März 2005 um 17:19
In Antwort auf helmut_12550923

Vielleicht wird die ...
Bedeutung einer Affäre überbewertet. Es könnte ja auch eine andere Flucht sein, Alkohol vielleicht oder in ein Hobby abtauchen oder was auch immer.

Ob es Sinn macht, müssen da 2 Menschen für sich entscheiden. Ist dieses grundlegende Gefühl noch da, dass man zusammengehört und zusammengehören will und sich nur im Laufe der Zeit verirrt hat, sprich man nicht mehr aufeinander geachtet und sich dadurch verloren hat oder ist dieses Gefühl verschwunden und hat nackter Gewohnheit Platz gemacht?

Wenn ich erkenne, dass ich meine Frau in die Arme eines anderen getrieben habe durch Gleichgültigkeit oder was auch immer, liegt es doch an mir, diesen Zustand zu ändern und wenn ich ihn geändert habe, weiß ich, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie jemand anderen sucht. Seinen Anteil an einem Geschehen zu erkennen, heißt gleichzeitig, dass man die Möglichkeiten sieht, die einem zur Verfügung stehen, damit es nicht wieder dazu kommt.

Und genau das scheint ja bei Strusell und vermutlich auch noch bei einigen anderen zu funktionieren. Ich bin davon überzeugt, dass aus vielen Katastrophen noch etwas Gutes entstehen kann, wenn erstens beide es wirklich wollen und zweitens sie sich auch bewußt werden, was da eigentlich abgelaufen ist (wozu auch eine ziemliche Portion Ehrlichkeit gehört).

Ich denke, dass man sich selbst abschießt, wenn man nur die Affäre und nicht die Vorgeschichte sieht. Der Gedanke an die Affäre wird nie sonderlich angenehm sein, aber vielleicht kann man sie irgendwnn einmal als Unfall sehen, der letztlich wieder zu einer intensiveren und erfüllteren Beziehung geführt hat.

LG

Larsen

Hey Larsen
Du sprichst mir echt aus dem Herzen.
Es war wirklich nicht so einfach, und trotzdem, es hat sich gelohnt.
Du hast Recht, eine Portion Ehrlichkeit ist schon notwendig. Ich muss allerdings sagen, mein erster Gedanke, als ich es definitf wusste, war: wieweit hängt er drin und wie könnte man als Paar (ich war die eigentliche Unzufriedene) da konstruktiv und heit rauskommen.
Noch ein Jahr davor hätte ich jedem gesagt, ICH würde mich auf der Stelle trennen. Aber so ein wenig Ueberlegen und Nachdenken hilft einem oft eine Situation ehrlich einzuschätzen und sich selbst klar zu werden, ob, was und wie man noch will, oder auch nicht mehr will.
Ich kann nur sagen, wir haben uns beide weiterentwickelt durch diese blöde Sache, und können uns das Leben, wie es eine Weile davor war, nicht mehr vorstellen.
Ich bin froh, dass Du es so einfühlsam beschreiben kannst, die wenigsten Leute können das nachvollziehen ohne uns oder speziell mich zu bemitleiden.
Danke Dir für deinen verständnisvollen Beitrag.
Liebe Grüsse
Strusell

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30. März 2005 um 9:06

Liebe aliablue
Ich möchte nicht, dass du das als Angriff oder persönliche Beleidigung aufnimmst, aber so langsam habe ich das Gefühl, du willst überhaupt nicht versuchen, andere Ansichten und Meinungen nur mal versuchen zu akzeptieren? Du brauchst die Meinung ja nicht für dich annehmen, aber es sollte immer ein Respekt zu anderen Meinungen bestehen. Findest du nicht?
Ich finde, ich habe in meinem Text klar und völlig eindeutig meine Meinung geäußert, und ich finde man sollte sich auch nicht rein von einer Überschrift eine Meinung bilden, oder?

Liebe Grüße,

whitebeauty

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31. März 2005 um 9:04

Hm,
es ist hoffnungslos mit dir zu diskutieren. Du hast wohl total zu gemacht. Schade.

Liebe Grüße,

whitebeauty

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