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Ihn stört die Anzahl meiner Sexualpartner

26. Juli 2013 um 12:23

Ich habe vor einiger Zeit jemanden kennen gelernt und wir verstehen uns wirklich gut. Es passt einfach, er ist genau mein Typ. In jeder Hinsicht. Wir telefonieren oft und sehen uns auch öfters, was aber nicht so einfach ist, weil er 90 km von mir weg wohnt. Mittlerweile hab ich mich durch den ständigen Kontakt schon etwas in ihn verknallt und er hat mich vor diesem Gespräch neulich drauf angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, wenn es passt, mit jemandem zusammenzuziehen, auch ggf. umzuziehen usw. Mit diesem jemand meinte er natürlich sich selbst. Aber wir haben jetzt noch keine Pläne geschmiedet, dafür muss man halt erstmal zusammensein und auch erstmal ne Weile zusammen bleiben usw., es war halt einfach nur ne grundsätzliche und allgemeine Frage.

Jedenfalls haben wir uns neulich mal über die Anzahl unserer Partner unterhalten. Er, 25, hatte zwei längere Beziehungen. Als ich ihn fragte, wie viele Frauen er schon hatte (einfach so aus Neugierde.. wir hatten halt auch noch nie etwas miteinander), sagte er so was wie: "Oh man.., keine Ahnung... nicht mehr als 30". Daraufhin fragte er mich, ob ich das schlimm finden würde. Ich sagte so etwas wie "nein, warum auch, das war ja alles vor mir", hab mir aber schon natürlich meinen Teil gedacht bei ca. 30 Frauen mit 25 Jahren. Aber egal, stört mich im Endeffekt nicht, hoffentlich hat er in der Zeit wenigstens was dazugelernt.

Daraufhin fragte er nach meinen Beziehungen usw. Er wusste halt schon, dass ich 7 Jahre mit jemandem zusammen war, also 16 war, als ich mit ihm zusammen gekommen bin. Ich bin jetzt 26. Das war mein erster "richtiger" Freund und wir waren sogar verlobt. Dann war ich noch etwas über ein Jahr mit jemandem zusammen. Das war das Ernsthafte. Insgesamt waren es aber 12. Daraufhin verfinsterte sich sein Gesicht und ich musste lachen. Er fand das gar nicht so lustig. Daraufhin löcherte er mich mit Fragen, wie, wo, was, warum usw. bla bla. ob ich denn "wenigstens" mit allen zusammen gewesen wäre. Ne natürlich nicht. Da waren nämlich auch gutaussehende Dummköpfe dabei, und was nützt mir die Schönheit, wenn der Typ ein Esel ist und dumm und/oder ungebildet ist. Außerdem ist sexuelle Übereinstimmung sehr wichtig. Wenn man da nicht zusammen passt, tut mir leid, tschüß. Dann wurde er nachdenklich und sagte kaum mehr was. Ich fragte ihn, warum er sich so darüber stört, wo er doch selber in dieser Hinsicht nicht besser war. Er sagte bei mir wäre es anders, ich bin ja schließlich eine Frau. Daraufhin bin ich natürlich ausgetickt, weil ich so ein dummes Denken nicht ab kann. Ich bin ein Mensch. Und Menschen sind meiner Meinung nach leider so.

Warum kapiert er denn nicht, dass jeder Mensch nunmalhalt mehr oder weniger starke Triebe hat..?? Auch Frauen. Und die Frauen, die sagen, dass es nicht so ist, lügen, um als besonders keusch und anständig dazustehen, um widerrum Anerkennung von den Männern zu ernten, weil sie zu feige sind oder kennen es einfach nicht. Tut mir leid, ich kann mich nunmal nicht kontrollieren. Und die Leute, die ewig verzichten, wenn sie keine Beziehung haben, sind doch nicht ganz dicht. Kein Wunder, dass es so viele aggressive und launische Autofahrer gibt

Gestern am Telefon haben wir nochmal darüber gesprochen. Er sagte zu mir, wenn er sich nicht schon in mich verliebt hätte, würde er den Kontakt abbrechen. Ich war echt platt. Ganz ehrlich, hätte ich gewusst, dass er damit so ein krasses Problem hat, hätte ich gelogen. Ich dachte halt einfach, dass es ihn nicht stört, wo er doch selber schlimmer war.

Ich habe ihm gesagt, dass ich in einer Beziehung immer treu war. Warum soll ich auch fremdgehen, wenn ich alles habe, was ich will. Natürlich finde ich es schöner mit einem Mann zusammen zu sein, den ich liebe. Ich kenne dieses Gefühl nämlich. Aber ich verliebe mich nunmalhalt auch nicht in jeden Idioten, in einer Beziehung achte ich auf alles, da ist mir mehr als das Aussehen wichtig, da muss alles passen. Und von diesen Menschen habe ich nunmalhalt auch nicht viele getroffen, warum soll ich Gefühle und Zeit in einen Menschen investieren, der es nicht wert ist und der nicht zu mir passt. Daraufhin wurde er ein wenig zugänglicher und ich glaube, dass das seine Hauptsorge war. Aber warum sollte die Anzahl meiner Bettgeschichten Aufschluss darüber geben, was für eine Art Mensch ich in einer Beziehung bin? Null. Nix. Ich glaube aber trotzdem, dass das irgendwie zwischen uns steht. Mich nervt es aber einfach, weil er doch einfach selber nicht besser war. Im Gegenteil, er war sogar noch unkontrollierter.

Wie jetzt damit umgehen? Ich bin mit seinem Ausbruch überfordert.

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26. Juli 2013 um 12:32

Mein Beileid,
dass du dir so einen kleinen, hässlichen, minderwertigen und von schlechten Gedanken zerfressenenen Mann ausgesucht hast. Mein Beileid, dass er seine Minderwertigkeitskomplexe damit kompensieren muss, dass er dich runter zieht und klein machen möchte. Ich hoffe, du findest bald einen Neuen, der wenigstens richtig tickt in der Birne.

Pass auf dich auf und genieße ein Mann-freies WE,
Christoph

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26. Juli 2013 um 12:37

Letztendlich: Abwarten...
... wobei das schon heftig ist. Was fuehlst du denn dabei?

Und noch eine Sache: Er hat ja scheinbar Double-Standards. Er darf, du nicht. Das koennte innerhalb einer Beziehung zu einem starken Machtgefaelle kommen.

Ueberleg dir das gut...

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26. Juli 2013 um 12:57
In Antwort auf worldgrid

Letztendlich: Abwarten...
... wobei das schon heftig ist. Was fuehlst du denn dabei?

Und noch eine Sache: Er hat ja scheinbar Double-Standards. Er darf, du nicht. Das koennte innerhalb einer Beziehung zu einem starken Machtgefaelle kommen.

Ueberleg dir das gut...

..
Natürlich macht mich seine Denkweise wütend, weil ich der Argumentation einfach nicht folgen kann. Ich finde, er degradiert mich damit einfach als Menschen, indem er meinen Wert als Mensch an der Anzahl meiner Sexualpartner und/oder an einem nicht vorhandenen Jungfernhäutchen festmacht. Das ist in meinen Augen entwürdigend.

Wäre ich nicht etwas verschossen in ihn, wäre er schon längst abgehakt und die Sache wäre gegessen. Das krasse ist, dass er in vielerlei Hinsicht ganz normal und auch absolut nicht traditionell ist. Vor allem kapiere ich seine Logik nicht, wo er doch selber kein Engel war. Mich macht das einfach wütend. Und ich überlege natürlich insgesamt, ob es einen Sinn hat, da Gefühle und Zeit zu investieren, grade auch wenn er am Anfang schon so merkwürdig ist. Eben, wer weiß, was dann später kommt. Aber das steht halt wiederrum auch in krassem Widerspruch zu seinem übrigen Verhalten und seinen Ansichten. Es ist einfach merkwürdig, dass er in dieser einen Hinsicht so verbisschen ist.

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26. Juli 2013 um 12:58
In Antwort auf py158

Mein Beileid,
dass du dir so einen kleinen, hässlichen, minderwertigen und von schlechten Gedanken zerfressenenen Mann ausgesucht hast. Mein Beileid, dass er seine Minderwertigkeitskomplexe damit kompensieren muss, dass er dich runter zieht und klein machen möchte. Ich hoffe, du findest bald einen Neuen, der wenigstens richtig tickt in der Birne.

Pass auf dich auf und genieße ein Mann-freies WE,
Christoph


...

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26. Juli 2013 um 13:00


.. Danke für die zwar nicht sehr hilfreichen, aber amüsanten Beiträge

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26. Juli 2013 um 13:56
In Antwort auf xxxdanaxxx

..
Natürlich macht mich seine Denkweise wütend, weil ich der Argumentation einfach nicht folgen kann. Ich finde, er degradiert mich damit einfach als Menschen, indem er meinen Wert als Mensch an der Anzahl meiner Sexualpartner und/oder an einem nicht vorhandenen Jungfernhäutchen festmacht. Das ist in meinen Augen entwürdigend.

Wäre ich nicht etwas verschossen in ihn, wäre er schon längst abgehakt und die Sache wäre gegessen. Das krasse ist, dass er in vielerlei Hinsicht ganz normal und auch absolut nicht traditionell ist. Vor allem kapiere ich seine Logik nicht, wo er doch selber kein Engel war. Mich macht das einfach wütend. Und ich überlege natürlich insgesamt, ob es einen Sinn hat, da Gefühle und Zeit zu investieren, grade auch wenn er am Anfang schon so merkwürdig ist. Eben, wer weiß, was dann später kommt. Aber das steht halt wiederrum auch in krassem Widerspruch zu seinem übrigen Verhalten und seinen Ansichten. Es ist einfach merkwürdig, dass er in dieser einen Hinsicht so verbisschen ist.

Verständlich, ...
... dass Dich diese Denkweise wütend macht.

"Wäre ich nicht etwas verschossen in ihn, wäre er schon längst abgehakt und die Sache wäre gegessen."

... finde ich aber eine interessante Aussage. Dir ist einerseits also selbst klar, dass er nicht für Dich in Frage kommen würde, wenn Du nicht gerade im Moment "etwas verschossen" wärst - scheinst aber andererseits dennoch bereit das unter Umständen in Kauf zu nehmen?

Klar, verschossen sein ist ein schönes Gefühl und reicht auch gern mal für ein kleines Abenteuer aus. Bezogen auf Deine Vergangenheit schreibst Du ja auch, dass Du natürlich mit Männern auch so was hattest aber nicht mit jedem eine Beziehung weil es z.B. charakterlich nicht gepasst hat. Du willst jetzt aber ja anscheinend gerade was Ernstes und überlegst Dir, "Gefühle und Zeit zu investieren".

Bist Du Dir sicher, dass Du das bei jemand willst, der eigentlich so schon ein k/o-Kriterium bei Dir erfüllt und dessen (total bescheuerte) Ansichten/Aussagen eigentlich eher darauf hindeuten, dass er charakterlich ein bigotter, oberflächlicher Egoist ist?

Du schreibst zwar, dass sein "übriges Verhalten und seine Ansichten" dazu "in krassem Widerspruch" stehen - aber bist Du Dir da ebenfalls sicher? Oft fallen einem wenn man "verschossen" ist manche kleinere Hinweise nicht direkt auf (klar, der große Wink mit seinem anderen Statement war selbst bei Schmetterlingen im Bauch nicht zu übersehen) und manchmal bemüht sich das Gegenüber ja gerade zu Beginn einer Bekanntschaft auch so Seiten zu verstecken und sich nur im guten Licht zu prästentieren.

Du merkst... ich neige gerade dazu, schlechte Vermutungen über ihn anzustellen. Ich selbst würde ihn in der Situation wohl auch schleunigst verlassen - bin aber immer etwas zögerlich, in einem Forum wirklich so einen Ratschlag zu geben ohne die Person zu kennen. Es ist halt immer leicht gesagt als Außenstehender. Mein Bauch sagt mir nur irgendwie, dass ein Mensch mit so einer Einstellung, charakterlich einfach nicht das sein kann, was ich in einer Beziehung erwarte. (Und es ist nunmal so, dass eine so extreme Ansicht auch immer etwas über den Charakter aussagt...)

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26. Juli 2013 um 13:58

Ganz ehrlich:
Der Typ könnte mich mal! Ein Mann, der in der heutigen Zeit mit der Ansage kommt, dass die Zahl der Sexpartner bei Frauen und Männern einen Unterschied macht, wäre bei mir unten durch. Zumal er mehr als doppelt so viele hatte als du also sollte er mal ganz leise sein.

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26. Juli 2013 um 14:45

Tja.
Das Problem ist die emotionale Bindung. Ich empfinde nämlich etwas für ihn. Und weil ich lange nichts mehr für jemanden empfunden habe, überlege ich mir zwei Mal, ob ich den Typen sofort abschiebe.

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26. Juli 2013 um 14:49
In Antwort auf xxxdanaxxx

Tja.
Das Problem ist die emotionale Bindung. Ich empfinde nämlich etwas für ihn. Und weil ich lange nichts mehr für jemanden empfunden habe, überlege ich mir zwei Mal, ob ich den Typen sofort abschiebe.

Ich bin auch
mal an einen Kerl mit Minderwertigkeitskomplexen geraten. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, ich hätte schon beim ersten nervigen Verhalten gehen sollen, aber ich dachte mir damals auch, vielleicht wird das noch und er ist ja eigentlich nett. Das wurde aber immer verrückter bis es mir dann irgendwann gereicht hat und ich endlich einen Schlussstrich gezogen hab.

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26. Juli 2013 um 14:59

Wie gesagt,
das "Problem" ist, dass er mir einfach in jeder Hinsicht gefällt, abgesehen von diesem einen Punkt. Es wäre ja etwas anderes gewesen, wenn wir sofort zu Beginn darüber gesprochen hätten und er diese Ansicht geäußert hätte. Dann hätte ich nämlich ähnlich wie du jetzt reagiert und ihn als "nicht ganz dicht, zu traditionell und rückständig" abgeschrieben. Aber da ich mittlerweile etwas für ihn empfinde und er seit langem halt einer der wenigen Menschen ist, mit denen ich mir wirklich etwas vorstellen könnte, überlege ich.

Ja eben. Wäre er selber sehr zurückhaltend gewesen, wäre es ja ok und verständlich. Aber diese traditionelle Rollenverteilung, das gefällt mir nicht. Wobei er in anderer Hinsicht auch nicht so ist. Es wäre übrigens nicht so, dass ich mir irgendwelche Verbote gefallen lassen würde. Schließlich bin ich erwachsen und weiß selbst, was zu tun ist. Gut, feiern gehe ich ohnehin selten, aber das war schon immer so. Trotzdem, wenn ich es will, dann mach ich es. Und ich hatte auch schon einen Krassen in der Hinsicht, der wirklich sehr traditionell war, mir vieles verbieten wollte usw. Aber ich hab ihn so n bisschen umgestimmt, Vertrauen war hinterher da, er hat seine Ansichten überdacht, wurde erwachsen und hinterher war das der Typ, mit dem ich 7 Jahre zusammen war. Das muss natürlich nicht immer so laufen, manche Menschen kannst du nicht umstimmen, Vertrauen hin und her, dies und das, bringt alles nix, die halten an ihren verbohrten Ansichten fest. Aber mit so einem Menschen würde ich auch nicht lange zusammen bleiben. Extreme gehen nicht.

Ich glaube, ich werde es vorläufig nicht mehr ansprechen. Mal gucken wie er sich verhält.

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26. Juli 2013 um 15:05

Ja im Nachhinein
wäre es besser gewesen, wenn ich gelogen hätte. Meine Meinung. Schließlich sind wir nicht zusammen und er hat keinen Anspruch irgendwas zu erfahren. Das führt nur zu Problemen wie man sieht. Irgendwann hätte ich dann damit rausgerückt.

Das Problem wäre ja gewesen, wenn er mich gefragt hätte und ich mich über die Zahl ausgeschwiegen hätte, hätte er noch weiß Gott was gedacht. Das klingt ja erst recht verdächtig. Wer weiß, was der da wieder hineininterpretiert hätte..

Das lustige ist ja noch, dass ich damit angefangen habe. Dabei habe ich mir echt nichts gedacht, mich stört so was nicht. Tja.

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26. Juli 2013 um 15:20
In Antwort auf xxxdanaxxx

Ja im Nachhinein
wäre es besser gewesen, wenn ich gelogen hätte. Meine Meinung. Schließlich sind wir nicht zusammen und er hat keinen Anspruch irgendwas zu erfahren. Das führt nur zu Problemen wie man sieht. Irgendwann hätte ich dann damit rausgerückt.

Das Problem wäre ja gewesen, wenn er mich gefragt hätte und ich mich über die Zahl ausgeschwiegen hätte, hätte er noch weiß Gott was gedacht. Das klingt ja erst recht verdächtig. Wer weiß, was der da wieder hineininterpretiert hätte..

Das lustige ist ja noch, dass ich damit angefangen habe. Dabei habe ich mir echt nichts gedacht, mich stört so was nicht. Tja.

So etwas ...
... zu verschweigen, nur damit es keine Probleme gibt, löst doch nichts - macht es nur schlimmer.

Das Problem ist auch nicht, dass er jetzt weiß, dass Du viele Männer hattest. Das Problem ist seine Einstellung/sein Charakter. Und beides hat er, unabhängig davon ob die Vergangenheit zur Sprache kommt oder nicht. Im zweiten Fall weißt Du nur nichts davon. Die Augen vor etwas zu verschließen macht es aber nicht nicht-existent.

Davon abgesehen ist es doch schön, die Vergangenheit seines Partners zu kennen. Darüber zu reden ist also sehr wohl eine gute Sache. Nur weil jemand mit einer Sache nicht umgehen kann, macht das die Sache an sich nicht schlecht. Im Gegenteil. So eine einfache/schöne Möglichkeit etwas über die Persönlichkeit seines Gegenübers zu erfahren hat man doch selten. (Und damit meine ich nicht die Anzahl der Sexualpartner des Anderen... sondern vielmehr die Reaktion auf die eigene Vergangenheit.)

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26. Juli 2013 um 15:21
In Antwort auf coquette164

Ich bin auch
mal an einen Kerl mit Minderwertigkeitskomplexen geraten. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, ich hätte schon beim ersten nervigen Verhalten gehen sollen, aber ich dachte mir damals auch, vielleicht wird das noch und er ist ja eigentlich nett. Das wurde aber immer verrückter bis es mir dann irgendwann gereicht hat und ich endlich einen Schlussstrich gezogen hab.

Klar.
So was kenne ich auch und es gab auch Männer, die mich so genervt haben, dass ich diesen Schlussstrich schon beim ersten Kennen lernen gezogen hab. Andererseits, siehe unten: Mein Ex war die erste Zeit auch leicht nervig, aber hinther wurde der auch halbwegs normal. Das kann man so nicht sagen. Es gibt natürlich auch genug Menschen, die so sind und die so bleiben, die noch schlimmer werden.

Wenn ich jedes Mal, wenn mich jemand nervt, den Typen abschiebe, finde ich nie jemanden, mit dem ich alt werde. Das mache ich ja schon die ganze Zeit so. Erst Aussehen gucken. Ok gefällt, weiter. Größe, sehr wichtig, alles unter 180 fällt weg. Gespräch, versteht man sich? --> Geht nicht, langweiliges Gespräch, redet dummes Zeug oder Standard, keine Nrn austauschen. Oder: Ok geht, Nrn austauschen, Treffen. Beim Treffen dann: Ist er ungebildet, ist er dumm, ist er unreif, ist er humorlos und sind wir nicht auf einer Wellenlänge? Gibts sonst irgendwas was dich stört? Ok ja, mich stört was --> entscheiden, wie dringend man Sex braucht und wie lange es dauert, bis man deswegen aus dem Fenster springt. Dann je nachdem, weiter. Oder: Ok, nein mich stört nix, er ist vernünftig, halt dich im Zaun und ruf gleich Notfallnummer an --> weiteres Treffen, kein Sex.

Und zu diesem weiteren Treffen ohne Sex kam es in den vergangenen zwei Jahren nie! NIE! Entweder haben wir uns nach dem ersten Date nicht mehr gesehen oder wir sind im Bett gelandet. Da wirst du wahnsinnig und du verlierst einfach die Lust. Am Anfang wollte ich ja selbst nicht, weil ich grade aus über 8 Jahren Beziehung kam. Aber mittlerweile bin ich wieder Beziehungsfähig. Aber ich weiß nicht, die Auswahl ist beschissen. Wenn ich mir vorstelle, ich muss das ewig weiter machen, bis ich den Richtigen finde, werd ich noch bekloppt. Das ist mir zu anstrengend und ich bin so froh, dass ich jemanden gefunden hab, der mir wirklich in jeder HInsicht gefällt.

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26. Juli 2013 um 15:36
In Antwort auf rikard_12274705

Verständlich, ...
... dass Dich diese Denkweise wütend macht.

"Wäre ich nicht etwas verschossen in ihn, wäre er schon längst abgehakt und die Sache wäre gegessen."

... finde ich aber eine interessante Aussage. Dir ist einerseits also selbst klar, dass er nicht für Dich in Frage kommen würde, wenn Du nicht gerade im Moment "etwas verschossen" wärst - scheinst aber andererseits dennoch bereit das unter Umständen in Kauf zu nehmen?

Klar, verschossen sein ist ein schönes Gefühl und reicht auch gern mal für ein kleines Abenteuer aus. Bezogen auf Deine Vergangenheit schreibst Du ja auch, dass Du natürlich mit Männern auch so was hattest aber nicht mit jedem eine Beziehung weil es z.B. charakterlich nicht gepasst hat. Du willst jetzt aber ja anscheinend gerade was Ernstes und überlegst Dir, "Gefühle und Zeit zu investieren".

Bist Du Dir sicher, dass Du das bei jemand willst, der eigentlich so schon ein k/o-Kriterium bei Dir erfüllt und dessen (total bescheuerte) Ansichten/Aussagen eigentlich eher darauf hindeuten, dass er charakterlich ein bigotter, oberflächlicher Egoist ist?

Du schreibst zwar, dass sein "übriges Verhalten und seine Ansichten" dazu "in krassem Widerspruch" stehen - aber bist Du Dir da ebenfalls sicher? Oft fallen einem wenn man "verschossen" ist manche kleinere Hinweise nicht direkt auf (klar, der große Wink mit seinem anderen Statement war selbst bei Schmetterlingen im Bauch nicht zu übersehen) und manchmal bemüht sich das Gegenüber ja gerade zu Beginn einer Bekanntschaft auch so Seiten zu verstecken und sich nur im guten Licht zu prästentieren.

Du merkst... ich neige gerade dazu, schlechte Vermutungen über ihn anzustellen. Ich selbst würde ihn in der Situation wohl auch schleunigst verlassen - bin aber immer etwas zögerlich, in einem Forum wirklich so einen Ratschlag zu geben ohne die Person zu kennen. Es ist halt immer leicht gesagt als Außenstehender. Mein Bauch sagt mir nur irgendwie, dass ein Mensch mit so einer Einstellung, charakterlich einfach nicht das sein kann, was ich in einer Beziehung erwarte. (Und es ist nunmal so, dass eine so extreme Ansicht auch immer etwas über den Charakter aussagt...)

Natürlich.
Es sagt natürlich schon etwas darüber aus, wie jemand denkt, wenn er sich an so einer Kleinigkeit stört. Vor allem seine Aussage: "Wäre ich nicht verliebt, hätten wir kein Kontakt" hat mich schon auch verletzt. Ich hab mich einerseits gefreut, dass er etwas für mich empfindet, weils natürlich ein schönes Gefühl ist. Aber andererseits dann dieses entwürdigende, dass er mich auf die Anzahl meiner Sexualpartner reduziert und meint, dass es irgendwas über mich aussagt, das hat mir schon zugesetzt.

Ja, eben. Ich bin mittlerweile wieder bereit für etwas Ernsthaftes. Aber ich treffe einfach niemanden, mit dem ich mir etwas vorstellen könnte. Wie gesagt, da muss einfach alles stimmen. Und ich überlege einfach, ob das allein schon so viel über ihn aussagt, als dass ich ihn abschreiben muss, weil seine Denke später nur zu Problemen führen würde. Das ist einfach eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Ich finde immer etwas, dass mich stört an Männern und dann schiebe ich sie ab. Das ist fast wie eine Zwangsneurose. Und ich war einfach froh, dass er bisher so "perfekt" war. Und dann kommt so was... Es ist einfach deprimierend.

Natürlich kann ich mir im Endeffekt nicht sicher sein, ich präsentiere mich selbst jetzt natürlich auch noch von der besten Seite. Und natürlich, ewig kann man diese ganze tolle Fassade nicht aufrechterhalten, das ist zu anstrengend. Ich versuche es einfach im Gesamtzusammenhang zu interpretieren. Ich finde ihn zB sehr hilfsbereit und auch verständnisvoll. Vor zwei Wochen zB konnte ich nachts nicht schlafen, weil ich Angst vor ner bevorstehenden Klausur hatte. Ich hab ihn dann um 3 Uhr Nachts angerufen und er hat zwei Stunden mit mir telefoniert, mir zugehört und mir Ratschläge gegeben. Zwei Tage später hat er extra bei seinem Onkel hier bei mir in der Nähe übernachtet, damit er mich morgens um 7 Uhr zur Klausur fahren kann, hat die ganze Zeit mit mir geredet, mich gedrückt usw. und ist dann arbeiten gefahren in seine Heimatstadt. So was spricht zB sehr für ihn.

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26. Juli 2013 um 15:44

Tja.
Es sieht nunmalhalt einfach beschissen aus, wenn eine Frau hohe Schuhe trägt und größer als der Mann ist. Ist meine Meinung. Aber das ist jetzt auch unwichtig und auch nicht das Thema. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, was passiert, wenn ich ewig auf alles achte und wie es seit zwei Jahren bei mir läuft. Und nein, sorry, ich schraube die Ansprüche nicht runter, der Typ muss mir gefallen, so wie ich ihm auch gefallen muss. Wenn das nicht der Fall ist, kein Problem, dann nicht.

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26. Juli 2013 um 16:02

..
Außerdem sind die meisten Menschen zunächst oberflächlich. Es ist aber immer lustig, wie das geleugnet wird. Körpergröße ist für mich nicht irgendeine Nebensächlichkeit, sondern wirklich wichtig, so wichtig wie für andere Leute das Gesicht eines Menschen,.. der Po, schöne Hände, schöne Beine, weiß ich nicht, worauf andere Leute alles achten.. Und wenn jemandem das Gesicht nicht gefällt, sagt ja auch kein Mensch: "Mein Gott, was bist du oberflächlich". Der Mensch muss einem schon gefallen. Was einem wiederum gefällt, bleibt dem Menschen überlassen.

Und bei ihm hat das jetzt nichts mehr mit akzeptabler Oberflächlichkeit zu tun, wie ich finde. Er erwartet etwas von seiner Freundin, dass er selbst überhaupt gar nicht vorzuweisen hat.

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26. Juli 2013 um 16:18
In Antwort auf xxxdanaxxx

Klar.
So was kenne ich auch und es gab auch Männer, die mich so genervt haben, dass ich diesen Schlussstrich schon beim ersten Kennen lernen gezogen hab. Andererseits, siehe unten: Mein Ex war die erste Zeit auch leicht nervig, aber hinther wurde der auch halbwegs normal. Das kann man so nicht sagen. Es gibt natürlich auch genug Menschen, die so sind und die so bleiben, die noch schlimmer werden.

Wenn ich jedes Mal, wenn mich jemand nervt, den Typen abschiebe, finde ich nie jemanden, mit dem ich alt werde. Das mache ich ja schon die ganze Zeit so. Erst Aussehen gucken. Ok gefällt, weiter. Größe, sehr wichtig, alles unter 180 fällt weg. Gespräch, versteht man sich? --> Geht nicht, langweiliges Gespräch, redet dummes Zeug oder Standard, keine Nrn austauschen. Oder: Ok geht, Nrn austauschen, Treffen. Beim Treffen dann: Ist er ungebildet, ist er dumm, ist er unreif, ist er humorlos und sind wir nicht auf einer Wellenlänge? Gibts sonst irgendwas was dich stört? Ok ja, mich stört was --> entscheiden, wie dringend man Sex braucht und wie lange es dauert, bis man deswegen aus dem Fenster springt. Dann je nachdem, weiter. Oder: Ok, nein mich stört nix, er ist vernünftig, halt dich im Zaun und ruf gleich Notfallnummer an --> weiteres Treffen, kein Sex.

Und zu diesem weiteren Treffen ohne Sex kam es in den vergangenen zwei Jahren nie! NIE! Entweder haben wir uns nach dem ersten Date nicht mehr gesehen oder wir sind im Bett gelandet. Da wirst du wahnsinnig und du verlierst einfach die Lust. Am Anfang wollte ich ja selbst nicht, weil ich grade aus über 8 Jahren Beziehung kam. Aber mittlerweile bin ich wieder Beziehungsfähig. Aber ich weiß nicht, die Auswahl ist beschissen. Wenn ich mir vorstelle, ich muss das ewig weiter machen, bis ich den Richtigen finde, werd ich noch bekloppt. Das ist mir zu anstrengend und ich bin so froh, dass ich jemanden gefunden hab, der mir wirklich in jeder HInsicht gefällt.

Ich kann dich
schon verstehen. Ich habe auch lang gebraucht bis ich mich wirklich mal so richtig in einen Mann verliebt habe und den dann auch länger als 2 Wochen toll fand.

Und ich gebe dir recht, dass man nicht erwarten kann, einen Mann zu finden, der überhaupt keine Eigenheiten hat. Ich habe nur die Vermutung, dass die Sache mit der Zahl der Sexpartner nur die Spitze des Eisberges ist. Vielleicht irre ich mich, aber eine solche Ansicht zu vertreten, kann eigentlich gar nicht allein stehen. Ich denke, da kommt noch mehr. Ob das extreme Eifersucht, ein Bedürfnis nach Bestätigung oder weitere Versuche, die Beziehung in ein Ungleichgewicht zu setzen ist, weiß ich nicht, aber nichts davon klingt lustig. Dass du davon sonst noch nichts gemerkt hast, ist auch klar. Niemand packt zu beginn des Kennenlernens gleich mal alle seine Fehler auf den Tisch.

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26. Juli 2013 um 16:20

..
Was daran nicht akzeptabel sein soll? Dass er es selber nicht vorzuweisen hat vielleicht? Dass er mehr als das Doppelte an Sexualpartnern hatte? .. Hm, mal scharf nachdenken. Ja das ist es.

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26. Juli 2013 um 16:28
In Antwort auf xxxdanaxxx

Tja.
Das Problem ist die emotionale Bindung. Ich empfinde nämlich etwas für ihn. Und weil ich lange nichts mehr für jemanden empfunden habe, überlege ich mir zwei Mal, ob ich den Typen sofort abschiebe.

Auch...
...wenn Du schon lange nichts mehr für jemanden was empfunden hast, kann ich Dir von diesem nur abraten!!!

Beim Lesen Deines Eingangsposts läuteten bei mir alle Alarmglocken.
Wenn er bei den Verflossenen schon Mätzchen macht, dann flieh besser ganz schnell.
Solche Typen sind gern chronisch eifersüchtig. Dafür musst Du ihn nichtmal betrügen, da reicht schon ein Blick auf einen vorüber gehenden Mann um die Sache eskalieren zu lassen!

Das sind keine Plattitüden, ich schreibe aus Erfahrung!

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26. Juli 2013 um 16:30

Ich finde deine Geschichte widersprüchlich
Mit deiner Aussage: "Und die Frauen, die sagen, dass es nicht so ist, lügen, um als besonders keusch und anständig dazustehen, um widerrum Anerkennung von den Männern zu ernten, weil sie zu feige sind oder kennen es einfach nicht. [...] Und die Leute, die ewig verzichten, wenn sie keine Beziehung haben, sind doch nicht ganz dicht." hast du dich eigentlich selber disqualifiziert.
Du unterstellst, dass alle Frauen insgeheim so sind und wenn sie ihre Triebe eben - im Gegensatz zu dir - kontrollieren können, dann haben sie einen an der Klatsche.
Andererseits stößt es dich vor den Kopf, wenn der Mann sich darüber aufregt, dass du so viele Sexpartner hattest.
Du unterstellst: Frauen sind so und so, du urteilst über jene, die sich anders verhalten als du. Der Mann hat eine gewisse Vorstellung über Sexpartner einer Frau und wenn er darüber urteilt, ist er böse?
Dabei spielt es doch erstmal gar keine Rolle, wie viele Frauen er hatte (und nein, das hat jetzt nichts damit zu tun, dass er das "darf" als Mann).

Vielleicht hat der Mann einfach die Sichtweise, dass es bei Männern biologisch "abgespeichert" ist, dass sie ihr Erbgut so viel wie möglich unter die Menschheit bringen. Vielleicht findet er es deswegen nicht so gut, dass du so viele Sexpartner hattest, weil Frauen - biologisch gesehen - darauf eben nicht programmiert sind.
Klar, man kann davon halten, was man will. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es MÖGLICH wäre, dass er deswegen so reagiert hat.

Ich hoffe für dich, dass er sich mit der Zeit mit dieser Zahl arrangieren kann. Andernfalls weißt du ja, was zu tun ist.

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26. Juli 2013 um 16:40

Ja, sie muss
seine Sichtweise hinnehmen. Sie kann ihm ja schlecht ein venünftig denkendes Gehirn einpflanzen. Aber sie muss mit einem Mann, der so über Frauen denkt nicht zusammen sein.

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26. Juli 2013 um 16:42
In Antwort auf dianne_12374856

Ich finde deine Geschichte widersprüchlich
Mit deiner Aussage: "Und die Frauen, die sagen, dass es nicht so ist, lügen, um als besonders keusch und anständig dazustehen, um widerrum Anerkennung von den Männern zu ernten, weil sie zu feige sind oder kennen es einfach nicht. [...] Und die Leute, die ewig verzichten, wenn sie keine Beziehung haben, sind doch nicht ganz dicht." hast du dich eigentlich selber disqualifiziert.
Du unterstellst, dass alle Frauen insgeheim so sind und wenn sie ihre Triebe eben - im Gegensatz zu dir - kontrollieren können, dann haben sie einen an der Klatsche.
Andererseits stößt es dich vor den Kopf, wenn der Mann sich darüber aufregt, dass du so viele Sexpartner hattest.
Du unterstellst: Frauen sind so und so, du urteilst über jene, die sich anders verhalten als du. Der Mann hat eine gewisse Vorstellung über Sexpartner einer Frau und wenn er darüber urteilt, ist er böse?
Dabei spielt es doch erstmal gar keine Rolle, wie viele Frauen er hatte (und nein, das hat jetzt nichts damit zu tun, dass er das "darf" als Mann).

Vielleicht hat der Mann einfach die Sichtweise, dass es bei Männern biologisch "abgespeichert" ist, dass sie ihr Erbgut so viel wie möglich unter die Menschheit bringen. Vielleicht findet er es deswegen nicht so gut, dass du so viele Sexpartner hattest, weil Frauen - biologisch gesehen - darauf eben nicht programmiert sind.
Klar, man kann davon halten, was man will. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es MÖGLICH wäre, dass er deswegen so reagiert hat.

Ich hoffe für dich, dass er sich mit der Zeit mit dieser Zahl arrangieren kann. Andernfalls weißt du ja, was zu tun ist.

Ist es nicht
relativ egal, warum er diese Sichtweise hat? Entscheidend ist doch, dass er sie hat und dass diese Sichtweise kurz- oder langfristig zum ernsthaften Problem in der Beziehung werden wird.

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26. Juli 2013 um 16:57

Ja und??
Nix ja und. Das ist es. Wenn er ein Engel wäre, könnte er auch nach einem Engel verlangen. Ein Mensch aber, der selbst 30 Partnerinnen hatte und sich an der Zahl 12 stört, nimmt sich selbst Rechte raus, die er seiner Partnerin nicht zugesteht. Folglich null Gleichberechtigung. Möglicherweise damit wieder Probleme für die Zukunft. Insofern inakzeptabel.

Du vergleichst hier übrigens zwei verschiedene Sphären, die einfach nicht vergleichbar sind. Größe und Anzahl der Sexualpartner. Mit meiner Vorliebe für große Männer verletze ich niemanden, ich selektiere von vornherein und das ist einfach eine Sache des Geschmackes. Anders würde es sich zB verhalten, wenn ich jemanden schon kennen lerne und angenommen, er wäre kleiner und ich würde mich einfach in ihn verlieben. Dann interessiert mich die Größe nicht mehr. Aber beim ersten Eindruck, wonach willst du denn da gehen? Natürlich nach dem Äußeren, ob er dich anspricht oder eben nicht. Er hingegen hat, nachdem er mich schon kannte, gesagt, dass wir keinen Kontakt hätten, wenn er es von vornherein gewusst hätte. Damit reduziert er mich auf eine menschenverachtende und entwürdigende Weise auf ein nicht vorhandenes Jungfernhäutchen.

Ein Mensch hat nämlich in der Regel noch andere Qualitäten und andere Vorzüge, die wichtiger sind als die Anzahl der Partner. So eine Denke ist einfach dumm. Und jetzt sag nicht wieder, nänänänänä, das machst du mit der Größe auch. Das sind zwei verschiedene Sphären, wie ich grade erklärt hab.

Was interessiert es mich außerdem, was dein Date denkt. Wenn es für dich nicht akzeptabel wäre, dann ok. Wenn nicht, auch ok. Auch wüsste ich übrigens nicht, dass ich danach verlangt hätte, mit deiner Zunge in meine Nähe zu kommen.

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26. Juli 2013 um 17:02

Das Problem
besteht darin, dass er etwas fordert, was er selbst nicht bieten kann. Würde ein jungfräulicher Mann eine ebensolche Frau suchen, würde ich zwar auch da kritische Worte anbringen, hätte dafür aber deutlich mehr Verständnis, weil er die Einstellung, die er von seiner Partnerin verlangt auch selbst lebt.
Im vorliegenden Fall predigt er aber Wasser und säuft Wein und das wirft, egal wie man es dreht und wendet kein gutes Licht auf seinen Charakter.

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26. Juli 2013 um 17:20

Und mal
konsequent betrachtet, wertet er sich mit seiner eigenen Aussage selbst ab.....

Aber weißt du stereo, argumentiere ruhig weiter. Das ist gut für die TE, weil sie so nämlich hört, wie der Typ denkt und das stört sie durch jeden Satz von dir zunehmend mehr, also hilfst du ihr eigentlich langfristig auch wenn du sie damit zugleich nervst.

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26. Juli 2013 um 17:23
In Antwort auf coquette164

Ist es nicht
relativ egal, warum er diese Sichtweise hat? Entscheidend ist doch, dass er sie hat und dass diese Sichtweise kurz- oder langfristig zum ernsthaften Problem in der Beziehung werden wird.

Ne egal ist es nicht.
Es ist immer gut sowas zu verstehen. Das ist auch kein Einzelfall. Eigentlich ist es recht normal. Es gibt nur einen Unterschied darin, wie Männer damit umgehen.

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26. Juli 2013 um 17:28
In Antwort auf pppssss

Ne egal ist es nicht.
Es ist immer gut sowas zu verstehen. Das ist auch kein Einzelfall. Eigentlich ist es recht normal. Es gibt nur einen Unterschied darin, wie Männer damit umgehen.

Du willst also
sagen, dass es normal ist, wenn ein Mann, der mit 30 Frauen Sex hatte etwas gegen eine Frau hat, die mit 12 Männern Sex hatte? Komisch, dann kenne ich nur unnormale Männer.

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26. Juli 2013 um 17:41
In Antwort auf coquette164

Du willst also
sagen, dass es normal ist, wenn ein Mann, der mit 30 Frauen Sex hatte etwas gegen eine Frau hat, die mit 12 Männern Sex hatte? Komisch, dann kenne ich nur unnormale Männer.

Nein kennst du nicht
ich gleiche den Männern die du kennst. Aber nicht, weil ich im inneren damit kein Problem habe. Ich bin rationaler Denker und toleriere etwas, was ich in unserer Gesellschaft rational für normal halte.

Ich habe hier vor einer weile einen Thread erstellt, weil ich ein Problem hatte das ich nicht zuordnen konnte. Ich bin tatsächlich ein sehr toleranter Mensch, der andere Menschen nicht nach Vergangenheit und co beurteilt.
Dann gab es diesen Vorfall, in dem eine Frau die ich lange kenne und mag äußerte sich heute Nacht einen ONS zu suchen. Nach 15 Jahren der Toleranz gegenüber der sexuellen Freiheit der Frau bin ich auf einmal fast "durch gedreht" und habe nicht begriffen wieso. Ich habe mich damit jetzt lange beschäftigt und reagiere wieder vollkommen normal auf sowas. Ich weis mittlerweile aber, dass das nicht in meiner Natur liegt.
Auch interessant dazu fand ich den Post einer Dame hier, die meinte, ihre Freund würde unter dem Madonna- Whore- Komplex leiden. Ich finde das Thema im Zusammenhang mit diesem hier sehr interessant.

Nach dem Konzept gibt es 2 Arten von Frauen, die für den Mann relevant sind. Die Madonna und die Whore. Bei der Partnerwahl soll es die Madonna sein zum einmaligen Vermehren reicht die Whore ums mal kurz zu machen. Hintergründe sind Dinge wie der Egoismus der Gene, Kuckuckskinder usw.
Kannst es ja mal googlen, wenn du dich dafür interessierst. Wie gesagt... verstehen ist immer gut. Viele Probleme, die wir haben, liegen in unserer Natur und passen nicht in die moderne Gesellschaft.

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26. Juli 2013 um 17:53
In Antwort auf pppssss

Nein kennst du nicht
ich gleiche den Männern die du kennst. Aber nicht, weil ich im inneren damit kein Problem habe. Ich bin rationaler Denker und toleriere etwas, was ich in unserer Gesellschaft rational für normal halte.

Ich habe hier vor einer weile einen Thread erstellt, weil ich ein Problem hatte das ich nicht zuordnen konnte. Ich bin tatsächlich ein sehr toleranter Mensch, der andere Menschen nicht nach Vergangenheit und co beurteilt.
Dann gab es diesen Vorfall, in dem eine Frau die ich lange kenne und mag äußerte sich heute Nacht einen ONS zu suchen. Nach 15 Jahren der Toleranz gegenüber der sexuellen Freiheit der Frau bin ich auf einmal fast "durch gedreht" und habe nicht begriffen wieso. Ich habe mich damit jetzt lange beschäftigt und reagiere wieder vollkommen normal auf sowas. Ich weis mittlerweile aber, dass das nicht in meiner Natur liegt.
Auch interessant dazu fand ich den Post einer Dame hier, die meinte, ihre Freund würde unter dem Madonna- Whore- Komplex leiden. Ich finde das Thema im Zusammenhang mit diesem hier sehr interessant.

Nach dem Konzept gibt es 2 Arten von Frauen, die für den Mann relevant sind. Die Madonna und die Whore. Bei der Partnerwahl soll es die Madonna sein zum einmaligen Vermehren reicht die Whore ums mal kurz zu machen. Hintergründe sind Dinge wie der Egoismus der Gene, Kuckuckskinder usw.
Kannst es ja mal googlen, wenn du dich dafür interessierst. Wie gesagt... verstehen ist immer gut. Viele Probleme, die wir haben, liegen in unserer Natur und passen nicht in die moderne Gesellschaft.

...
"Nein, kennst du nicht. ich gleiche den Männern die du kennst."

Also jetzt langt's mir dann aber langsam. (entschuldige die harten Worte. Normal bin ich etwas friedlicher gestimmt, aber nach einem Lerntag und meiner gestrigen Diskussion mit einem anderen Forumsteilnehmer, der meinte, zu wissen, was ich will, bringst du mit diesem Satz jetzt das Fass zum überlaufen.) Du hast nicht den leisesten Schimmer welche Männer ich kenne also hör auf, von dir auf die ganze Welt zu schließen.

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26. Juli 2013 um 17:57
In Antwort auf coquette164

...
"Nein, kennst du nicht. ich gleiche den Männern die du kennst."

Also jetzt langt's mir dann aber langsam. (entschuldige die harten Worte. Normal bin ich etwas friedlicher gestimmt, aber nach einem Lerntag und meiner gestrigen Diskussion mit einem anderen Forumsteilnehmer, der meinte, zu wissen, was ich will, bringst du mit diesem Satz jetzt das Fass zum überlaufen.) Du hast nicht den leisesten Schimmer welche Männer ich kenne also hör auf, von dir auf die ganze Welt zu schließen.

Wir müssen den Dialog ja nicht
fortsetzen wenns dir langt...
Lass mich meinen Satz oben dennoch zu deiner zu firedenheit ergänzen. Ich gleiche den Männern die du kennst nach außen hin (augenscheinlich), wenn dir das besser gefällt...

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26. Juli 2013 um 18:46

Nicht ganz.
Ich stimme ihm nicht zu, weil ich es nicht so sehe. Sonst hätte ich es nämlich nicht so gemacht.

Wer hat denn gesagt, dass ich es nicht akzeptieren würde, wenn er jetzt sagen würde, dass es für ihn unter diesen Umständen nicht geht? Ich habe gesagt, dass ich diese Ansicht dumm finde und dass diese Denke nicht für ihn spricht. Ich hab aber nicht gesagt, dass wenn er nicht mehr wollen würde, ich ihn daran hindern und ihn anflehen würde, zu bleiben.

Die ursprüngliche Frage war ganz einfach, weshalb es in Ordnung sein sollte, derart zu reagieren, wenn man in jemanden verliebt ist und weshalb er meine Vorzüge und meine positiven Charaktereigenschaften vor die Anzahl meiner Sexualpartner stellt. Wenn jemand nämlich absolut super zu dir passt und du dein Glück gefunden hast, ist es eine Dummheit, das Glück wegen einer unbedeutenden Bagatelle, die dir dein Glück auch keineswegs sichert, wenn sie denn da ist, mit Füßen zu treten. Logisch, oder?

Und ich weiß auch nicht, was du mit deiner Promiskuität hast. Ich war 8 Jahre in Beziehungen, der klassische Fall von Promiskuität wäre ich wahrscheinlich nicht. Aber auch wenn, sollte ihn das m. M. nach nicht kratzen. Vielmehr ist er selbst promisker. Aber das ist ja was anderes. Er ist ja ein Mann

Nichts desto trotz teile ich deine Auffassung nicht und verstehe sie auch nicht.

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26. Juli 2013 um 18:46
In Antwort auf pppssss

Wir müssen den Dialog ja nicht
fortsetzen wenns dir langt...
Lass mich meinen Satz oben dennoch zu deiner zu firedenheit ergänzen. Ich gleiche den Männern die du kennst nach außen hin (augenscheinlich), wenn dir das besser gefällt...

Ok,
kann natürlich sein, dass du vorgibst, es würde dich nicht stören und damit auf's erste mal gleich wirkst. Das ist dann auch eine Aussage, an der ich nichts auszusetzen habe. Ich denke aber, wenn man jemanden gut kennt und auch ausführlicher über dieses Thema miteinander spricht, dann merkt man irgendwann, ob er das was er sagt ernst meint oder ob er einem etwas vormacht.

Und natürlich haben viele Männer irgendwo eine mehr oder weniger fest gezogene Grenze, aber der sie sich dann "Schl*ampe" denken, aber das sehe ich noch nicht grundsätzlich als Problem an, weil diese Grenze ja auch viele Frauen haben, wenn es um die Zahl der Sexpartner des Mannes geht. Die Frage ist nur immer, wo diese Grenze liegt und wenn man diese Grenze unter der eigenen Zahl zieht, dann ist diese Einstellung für mich inakzeptabel.

Du hast schon recht, die Gründe warum manche Männer so denken basieren unter anderem auf Egoismus (aber auch eigener Unsicherheit, Eifersucht usw.), aber das muss man deshalb noch lange nicht dulden. Entscheidend ist nämlich, dass wir eben keine Höhlenmenschen mehr sind und deshalb auch unseren Verstand bemühen können. Genau das hast du ja offenbar gemacht, wenn ich deinen Post weiter oben richtig verstehe. Das Problem ist aber, dass wir ja nicht mit dem Typ sprechen, der diese Einstellung hat. Dann könnte man ihm Ratschläge geben, wie er damit umgehen könnte, um daran zu arbeiten. Das fällt aber flach, insofern kann man ihr nur raten, um den Mann einen Bogen zu machen.

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26. Juli 2013 um 18:50

Die Theorie,
dass seine Zahl gelogen war, ist natürlich auch noch eine Möglichkeit. Das ist mir bislang noch gar nicht eingefallen, aber das würde seine Reaktion erklären. Damit können nämlich einige Männer nicht gut umgehen, wenn die Frau mehr hatte als sie selbst und sollte das der wahre Grund sein, stimme ich lana zu: Dann wird er sich wahrscheinlich wieder einkriegen.

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26. Juli 2013 um 18:53

Kann ich mir nicht vorstellen.
Nicht, weil er attraktiv ist, sondern weil wir uns wirklich schon viel und oft unterhalten haben über alles Mögliche. Und da haben wir auch öfters über Vergangenes geredet, abgesehen davon, dass wir die Zahl genannt haben. Und da hat er mir einfach Sachen erzählt, auf die man nicht einfach so kommt. Ich kann mir schon vorstellen, dass er so viele hatte.

Mein bester Freund ist übrigens auch so einer, der viele Frauen hatte, aber tatsächlich mal eine Jungfrau heiraten möchte,... Diese Exemplare gibt es schon. Ist nur schade, dass ausgerechnet er so einer ist.

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26. Juli 2013 um 18:57

..
Sorry, aber jeder normal denkende Mensch teilt meiner Meinung nach diese Auffassung nicht, weil sie einfach dumm ist.

Da triffst du vielleicht die Frau deines Lebens, aber sagst nein, weil eine bereits vergangene und völlig unwichtige Zahl dir nicht passt. Wie dumm ist das denn. Ne so was will ich auch echt nicht verstehen. Ist einfach unlogisch.

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26. Juli 2013 um 19:02
In Antwort auf coquette164

Die Theorie,
dass seine Zahl gelogen war, ist natürlich auch noch eine Möglichkeit. Das ist mir bislang noch gar nicht eingefallen, aber das würde seine Reaktion erklären. Damit können nämlich einige Männer nicht gut umgehen, wenn die Frau mehr hatte als sie selbst und sollte das der wahre Grund sein, stimme ich lana zu: Dann wird er sich wahrscheinlich wieder einkriegen.

Ja daran habsch auch gedacht ^^
va. weil sie sagt, dass er ja eig. so ein anstaendiger Kerl ist, der solche Sachen nicht gut findet.

Abwarten, klar, meine Rede, nur wollte er sich deswegen ja auch (fast schon) trennen... wegen so etwas? Mh, na ja...

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26. Juli 2013 um 19:06
In Antwort auf coquette164

Ok,
kann natürlich sein, dass du vorgibst, es würde dich nicht stören und damit auf's erste mal gleich wirkst. Das ist dann auch eine Aussage, an der ich nichts auszusetzen habe. Ich denke aber, wenn man jemanden gut kennt und auch ausführlicher über dieses Thema miteinander spricht, dann merkt man irgendwann, ob er das was er sagt ernst meint oder ob er einem etwas vormacht.

Und natürlich haben viele Männer irgendwo eine mehr oder weniger fest gezogene Grenze, aber der sie sich dann "Schl*ampe" denken, aber das sehe ich noch nicht grundsätzlich als Problem an, weil diese Grenze ja auch viele Frauen haben, wenn es um die Zahl der Sexpartner des Mannes geht. Die Frage ist nur immer, wo diese Grenze liegt und wenn man diese Grenze unter der eigenen Zahl zieht, dann ist diese Einstellung für mich inakzeptabel.

Du hast schon recht, die Gründe warum manche Männer so denken basieren unter anderem auf Egoismus (aber auch eigener Unsicherheit, Eifersucht usw.), aber das muss man deshalb noch lange nicht dulden. Entscheidend ist nämlich, dass wir eben keine Höhlenmenschen mehr sind und deshalb auch unseren Verstand bemühen können. Genau das hast du ja offenbar gemacht, wenn ich deinen Post weiter oben richtig verstehe. Das Problem ist aber, dass wir ja nicht mit dem Typ sprechen, der diese Einstellung hat. Dann könnte man ihm Ratschläge geben, wie er damit umgehen könnte, um daran zu arbeiten. Das fällt aber flach, insofern kann man ihr nur raten, um den Mann einen Bogen zu machen.

Ich fasse mich kurz
weil ich gleich zur Arbeit muss. Ich werde also Pauschalisieren um einen Roman zu vermeiden nur vorweg.
Ich gehe davon aus, dass dir jetzt klar ist, dass ich nicht zwanghaft auf alle schließen möchte.

"kann natürlich sein, dass du vorgibst, es würde dich nicht stören und damit auf's erste mal gleich wirkst. Das ist dann auch eine Aussage, an der ich nichts auszusetzen habe. Ich denke aber, wenn man jemanden gut kennt und auch ausführlicher über dieses Thema miteinander spricht, dann merkt man irgendwann, ob er das was er sagt ernst meint oder ob er einem etwas vormacht. "

Ich war in einer Beziehung mit einer Frau, die die Anzahl ihrer Partner nicht definieren konnte. Es waren sehr viele. Mit der Frau war ich 4,5 Jahre zusammen und es gab dahingehend keine Probleme und ich habe ihr nichts deswegen vorgeworfen oder so. Die Anzahl meiner weiblichen Freunde ist recht hoch, weswegen ich mir oft anhöre wie es in ihren Partnerschaften und Affären läuft, wann sie wem betrogen haben etc.
Hätte man mit mir ausführlich darüber gesprochen (was man auch hat) hätte man keine Probleme bemerkt. Ich bemerkte sie ja selbst nicht. Ich wurde so erzogen. Gleichberechtigt, jeder Mensch hat die Freiheit zu tun und zu lassen, was er möchte, wenn er dabei anderen nicht schadet etc.
Mir viel nur auf, dass es mir bei einigen Frauen egal war und bei einigen wenigen ein mulmiges Gefühl erzeugt (insbesondere bei denen, die ich eben nicht "so" gesehen habe) welches ich lange ignorierte (weil ich eben rational bin), bis es einmal so richtig raus gekommen ist. Ich habe nie etwas gesagt oder mir anmerken lassen, sie sogar im Vorhaben bekräftigt. Ich fühlte mich dabei aber irgendwie unwohl obwohl ich es für richtig hielt.
Das hat mich dazu veranlasst mich mit dem Menschen und seinen Beziehungen intensiver zu beschäftigen. Insbesondere die Geschichte und unser unterbewusstes Verhalten.
Daraus resultierte meine momentane Wahrheit, im Bezug auf die Sexualität der Frau, nach der es normal ist, dass der Mann in seiner Partnerin eine bestimmte Person sehen will. Keinen bestimmten allgemeinen Charakter aber eben eher die Madonna als die ...

"Entscheidend ist nämlich, dass wir eben keine Höhlenmenschen mehr sind "

Das ist richtig. Manche Menschen geben ihrem Bauchgefühl aber eher nach als andere. Ich tue es nicht und mir wird es oft vorgeworfen. Andere tuen es und es wird ihnen vorgeworfen. Haben tun es nach meiner Einschätzung alle. Wir fühlen uns manchmal einfach komisch und können es uns oft nicht erklären. Gerade Dinge in Partnerschaften haben mit rationalem Denken oft wenig zu tun. Wäre dem so, würde ich mir die für mich perfekte Partnerin wählen und mich gezielt verlieben. Das geht aber nicht. Es ist unmöglich sich gezielt zu verlieben. Zumindest kann ich es noch nicht. Verlieben ist etwas, dass wir in unserer Gesellschaft theoretisch auch nicht brauchen. Wir wissen wie wir uns erhalten können und wir können unsere Kinder ohne Partnerschaften schützen. Es ist aber noch da, wie auch viele andere Überbleibsel unser Ahnen.

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26. Juli 2013 um 19:29

Ne
wenn ich 180 wär, bräuchte ich ja einen Mann, der mind. 185 ist

Generell finde ich einfach, dass man, wenn man etwas Bestimmtes verlangt, das Ganze eben auch selbst vorweisen muss. Zb gibt es Frauen, die sich unbedingt nen reichen Mann mit angesehenem, tollen Beruf angeln möchten, selbst aber bei Obi putzen gehen. Es mag Leute geben, die so was nicht stört. Für mich persönlich kommt das nicht in Frage, alles was ich von anderen verlange, muss ich auch selbst vorweisen können und umgekehrt.

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26. Juli 2013 um 19:30
In Antwort auf pppssss

Ich fasse mich kurz
weil ich gleich zur Arbeit muss. Ich werde also Pauschalisieren um einen Roman zu vermeiden nur vorweg.
Ich gehe davon aus, dass dir jetzt klar ist, dass ich nicht zwanghaft auf alle schließen möchte.

"kann natürlich sein, dass du vorgibst, es würde dich nicht stören und damit auf's erste mal gleich wirkst. Das ist dann auch eine Aussage, an der ich nichts auszusetzen habe. Ich denke aber, wenn man jemanden gut kennt und auch ausführlicher über dieses Thema miteinander spricht, dann merkt man irgendwann, ob er das was er sagt ernst meint oder ob er einem etwas vormacht. "

Ich war in einer Beziehung mit einer Frau, die die Anzahl ihrer Partner nicht definieren konnte. Es waren sehr viele. Mit der Frau war ich 4,5 Jahre zusammen und es gab dahingehend keine Probleme und ich habe ihr nichts deswegen vorgeworfen oder so. Die Anzahl meiner weiblichen Freunde ist recht hoch, weswegen ich mir oft anhöre wie es in ihren Partnerschaften und Affären läuft, wann sie wem betrogen haben etc.
Hätte man mit mir ausführlich darüber gesprochen (was man auch hat) hätte man keine Probleme bemerkt. Ich bemerkte sie ja selbst nicht. Ich wurde so erzogen. Gleichberechtigt, jeder Mensch hat die Freiheit zu tun und zu lassen, was er möchte, wenn er dabei anderen nicht schadet etc.
Mir viel nur auf, dass es mir bei einigen Frauen egal war und bei einigen wenigen ein mulmiges Gefühl erzeugt (insbesondere bei denen, die ich eben nicht "so" gesehen habe) welches ich lange ignorierte (weil ich eben rational bin), bis es einmal so richtig raus gekommen ist. Ich habe nie etwas gesagt oder mir anmerken lassen, sie sogar im Vorhaben bekräftigt. Ich fühlte mich dabei aber irgendwie unwohl obwohl ich es für richtig hielt.
Das hat mich dazu veranlasst mich mit dem Menschen und seinen Beziehungen intensiver zu beschäftigen. Insbesondere die Geschichte und unser unterbewusstes Verhalten.
Daraus resultierte meine momentane Wahrheit, im Bezug auf die Sexualität der Frau, nach der es normal ist, dass der Mann in seiner Partnerin eine bestimmte Person sehen will. Keinen bestimmten allgemeinen Charakter aber eben eher die Madonna als die ...

"Entscheidend ist nämlich, dass wir eben keine Höhlenmenschen mehr sind "

Das ist richtig. Manche Menschen geben ihrem Bauchgefühl aber eher nach als andere. Ich tue es nicht und mir wird es oft vorgeworfen. Andere tuen es und es wird ihnen vorgeworfen. Haben tun es nach meiner Einschätzung alle. Wir fühlen uns manchmal einfach komisch und können es uns oft nicht erklären. Gerade Dinge in Partnerschaften haben mit rationalem Denken oft wenig zu tun. Wäre dem so, würde ich mir die für mich perfekte Partnerin wählen und mich gezielt verlieben. Das geht aber nicht. Es ist unmöglich sich gezielt zu verlieben. Zumindest kann ich es noch nicht. Verlieben ist etwas, dass wir in unserer Gesellschaft theoretisch auch nicht brauchen. Wir wissen wie wir uns erhalten können und wir können unsere Kinder ohne Partnerschaften schützen. Es ist aber noch da, wie auch viele andere Überbleibsel unser Ahnen.

Stimmt,
verlieben kann man nicht gezielt machen und ja, manche Menschen haben sich besser im Griff als andere.
Ich finde es auch legitim, dass ein Mann keine Schl*ampe als Freundin will (ja schon klar, da kann man jetzt drüber streiten, wann man das ist und ob es sowas überhaupt gibt, aber lassen wir das mal beiseite und lassen diesen Begriff jeden subjektiv auslegen ). Ich selbst will ja auch keinen Mann über den ich denke: "Der nimmt jede!" Problematisch finde ich einzig, dass sich im vorliegenden Fall der Mann ein Urteil über eine Frau bildet und wenn er konsequent wäre, müsste er über sich genauso wenn nicht sogar schlimmer denken, weil er ihre Zahl ja noch deutlich übertrifft. Er misst also mit zweierlei Maß. Aus deinen jetzigen Ausführungen über dich selbst lese ich aber etwas anderes heraus. Da wirkt es auf mich nämlich so, dass es dich ja nur bei gewissen Frauen stört. Also vermutlich bei Frauen, an denen du entweder ein gesteigertes Interesse hast oder bei Frauen, bei denen dich dieses Verhalten überrascht. In ersterem Fall ist es natürlich klar, dass es dir nicht gefällt, wenn sie mit einem anderen schlafen. Das verletzt einen. Im zweiten Fall ist es wohl einfach Verwunderung, an die man sich erst gewöhnen muss. Das finde ich normal. Es passiert ja immer wieder, dass man an Menschen eine Seite kennen lernt, die man nicht erwartet hätte und das irritiert einen kurzfristig.

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26. Juli 2013 um 20:25
In Antwort auf xxxdanaxxx

Ne
wenn ich 180 wär, bräuchte ich ja einen Mann, der mind. 185 ist

Generell finde ich einfach, dass man, wenn man etwas Bestimmtes verlangt, das Ganze eben auch selbst vorweisen muss. Zb gibt es Frauen, die sich unbedingt nen reichen Mann mit angesehenem, tollen Beruf angeln möchten, selbst aber bei Obi putzen gehen. Es mag Leute geben, die so was nicht stört. Für mich persönlich kommt das nicht in Frage, alles was ich von anderen verlange, muss ich auch selbst vorweisen können und umgekehrt.

Erwartungshaltungen..
..kann man schwer ablegen, aber meines Erachtens sind diese ein großes Problem. Egal ob Freundschaft oder Beziehung.
Der junge Mann sowie auch die TE haben es doch selbst in der Hand, was sie aus ihrer Bekanntschaft machen.
Sollte das ganz für einen der beiden unzumutbar sein, geht man eben wieder getrennte Wege!

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26. Juli 2013 um 20:28

Nee, ..
..akzeptieren muss man hier nichts, man kann tolerieren. Wobei die Toleranzgrenze für jeden Menschen anders liegt.

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26. Juli 2013 um 20:46

Mir...
....fällt gerade auf, dass es doch viele Foristen (Männlein wie Weiblein) hier gibt, die immer noch dem gängigen Bild vom menschenlichen Zusammenleben anno 1950 besitzen.
Die Frau hat keuch zu sein, am besten jungfräulich in die Ehe , wobei der Herr sich ausgiebig vergnügt Natürlich mit Schlampen! ( Was ist das eigentlich???) Solche kämen für eine Beziehung nie in Frage, denn es könnte ja sein, dass diese ihre , zuvor genossenen Triebe auch in der Ehe nicht kontrollieren können!

Seltsamer weise stimmen auch viele Damen diesem Weltbild zu! Ungeachtet, dass es mittlerweile einen Aufstand hinsichtlich der sexuellen Selbstbestimmung gab und Frauen Rechte zugesprochen bekamen, die ihnen lange Zeit verwehrt waren!

Viele der Mitmenschen bejubeln den Fortschritt . Fortschritt in Sachen Wirtschaft, politische Beziehungen, Technologie.
Nur wenn Frauen fortschrittlich sind und sagen, ich nehm mir was ich möchte und was mir guttut, dann sieht die Sache komplett anders aus und wir sind wieder im Jahre 1950!

Warum gelingt es nicht, Sex nicht nur als Teil der Fortpflanzung zu sehn, als Teil eines Machtspiel in Beziehungen, oder gar als was Schlechtes, sondern als eine wunderbare Sache, die Zwei ( oder mehr) Menschen miteinander tun, weils ihnen Spass macht, guttut und sie entspannt zurücklässt?

Vermutlich steckt der Höhlenmensch noch tiefer in uns ,als mancher wahrhaben möchte!

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26. Juli 2013 um 21:12
In Antwort auf pat_12915865

Mir...
....fällt gerade auf, dass es doch viele Foristen (Männlein wie Weiblein) hier gibt, die immer noch dem gängigen Bild vom menschenlichen Zusammenleben anno 1950 besitzen.
Die Frau hat keuch zu sein, am besten jungfräulich in die Ehe , wobei der Herr sich ausgiebig vergnügt Natürlich mit Schlampen! ( Was ist das eigentlich???) Solche kämen für eine Beziehung nie in Frage, denn es könnte ja sein, dass diese ihre , zuvor genossenen Triebe auch in der Ehe nicht kontrollieren können!

Seltsamer weise stimmen auch viele Damen diesem Weltbild zu! Ungeachtet, dass es mittlerweile einen Aufstand hinsichtlich der sexuellen Selbstbestimmung gab und Frauen Rechte zugesprochen bekamen, die ihnen lange Zeit verwehrt waren!

Viele der Mitmenschen bejubeln den Fortschritt . Fortschritt in Sachen Wirtschaft, politische Beziehungen, Technologie.
Nur wenn Frauen fortschrittlich sind und sagen, ich nehm mir was ich möchte und was mir guttut, dann sieht die Sache komplett anders aus und wir sind wieder im Jahre 1950!

Warum gelingt es nicht, Sex nicht nur als Teil der Fortpflanzung zu sehn, als Teil eines Machtspiel in Beziehungen, oder gar als was Schlechtes, sondern als eine wunderbare Sache, die Zwei ( oder mehr) Menschen miteinander tun, weils ihnen Spass macht, guttut und sie entspannt zurücklässt?

Vermutlich steckt der Höhlenmensch noch tiefer in uns ,als mancher wahrhaben möchte!

Seh ich auch so.
Ich hab da ja so meine Theorien Ich habe zB Freundinnen, die noch keinen sexuellen Höhepunkt mit ihrem Freund hatten. Sie finden es schön, ihm körperlich nahe zu sein, aber im Endeffekt haben sie nichts davon. Wirkliches sexuelles Verlangen und was das bedeutet, kennen sie nicht. Und das sind dann auch die Frauen, die sich überhaupt nicht vorstellen könnten, mit jemandem intim zu werden, den sie nicht lieben. Ob das jetzt auf Frigidität oder Unfähigkeit der Männer, ihre Frau zu befriedigen, zurückzuführen ist, ist ja egal, aber das gibt es auch. Und das wäre bei solchen Frauen wohl auch mitunter einer der Gründe, weshalb sie es nicht möchten und nicht nachvollziehen können.

Es gibt natürlich noch zig andere Gründe. Religiöse zB, wie hier auch schon angeführt worden ist. Das ist, so finde ich, etwas anderes. Aber ungeachtet dessen, kann jemand, so finde ich, nichts fordern, dass er selbst nicht zu erfüllen im Stande ist. Es kann auch einfach sein, dass jemand das für sich so entscheidet, weil er einfach konservativ,.. ist. Das ist ja auch ok. Aber wie gesagt, dann sollte man selbst auch danach handeln.

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26. Juli 2013 um 21:13


..

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26. Juli 2013 um 21:16

Das ist interessant.
Weshalb bevorzugst du das "brave Weibchen"? Ne ehrlich, erklärs mir, ich will nur verstehen, warum du da einen Unterschied machst und denkst, dass die Zahl irgendwas über das Verhalten, den Charakter etc. einer Person in einer Beziehung aussagt.



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26. Juli 2013 um 21:25

..
"Hier stellst du die Vorzüge und die positiven Charaktereigenschaften vor die Zahl der Körpergröße.."
Ja richtig. Jeder achtet aber nunmalhalt auf Äußeres. Korrigiere, die meisten Menschen. Wenn du manche Männer nimmst, achten sie auf große Brüste bei Frauen. Oder auf kleine Brüste. Das ist so, du lebst dein ganzes Leben mit dem Menschen zusammen, da muss dir das meiste an ihm gefallen. Ich hab aber schon erwähnt, dass wenn ich jemanden zB kennen würde und mich in ihn verlieben würde, mich die Körpergröße wahrscheinlich nicht mehr kratzen würde. Wenn jemand wirklich toll ist, wird das nebensächlich. Aber der erste Eindruck, klar.

Es gibt m. M. nach aber auch überhaupt keine Begründung für seine Ansicht, jedenfalls nichts Verständliches.

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26. Juli 2013 um 21:34

Tag pacjam
Im Suff? Nein. Du übertreibst grad übrigens, wenn du auf mich anspielst, denn ich trinke keinen Alkohol. Abgesehen davon hab ich schon erwähnt, dass ich kaum feiern gehe, insofern passt Club auch nicht. Nein, ich sage nicht, dass sie dann eher kämen, aber wenn sie schon sexuelle Höhepunkte erlebt HÄTTEN, dann WÜRDEN sie sich selbst weit weniger engelhaft verhalten. Das meinte ich damit.

Natürlich hat man was von körperlicher Nähe beim Sex. Aber dazu gehört für mich zB auch, dass man irgendwann auch befriedigt ist. Wenn ich das mal so ausdrücken darf.

Wirkliches sexuelles Verlangen kannst du mit jedem Menschen haben, wenn es sexuell passt, ist doch völlig egal, wo du den kennen lernst. Ich mein einfach nur, dass sie es überhaupt nicht kennen, auch nicht mit ihren Partnern oder früheren Freunden oder überhaupt mit irgendwelchen männlichen Wesen.

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26. Juli 2013 um 21:37

Ich denke auch.
Jedenfalls werde ich es überhaupt nicht mehr ansprechen.

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26. Juli 2013 um 21:38

Na, der hat ja Sorgen
Nicht mehr als 30 1, ist auch nicht mehr als 30

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