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Ihm beim Aufhören helfen.

9. Januar 2011 um 13:42

Mein Verlobter raucht regelmäßig Gras, womit ich von Anfang an nicht einverstanden war. Das habe ich zu Beginn klar gestellt, dass es eine Beziehung mit Gras und mir nicht geben wird. Seitdem gab es immer wieder Enttäuschungen bezüglich dieses Themas. Der Höhepunkt war dann als ich raus gefunden habe, dass er 2 zwei Monaten fast jeden Tag hinter meinem Rücken gekifft hat und mir somit dreist ins Gesicht gelogen hat. Er weiß, dass er seine letzte Chance bekommen hat und möchte aufhören und braucht wie er gesagt hat, aber meine Hilfe um stark zu sein. Nun stelle ich mir die Frage. wie kann ich das tun? was würde ihm helfen.. Ich habe schon Bücher zu diesem Thema gelesen aber bin trotzdem noch ratlos. Achja, angefangen zu kiffen hat er in seiner Jugend auf Grund von schlimmen familiären Problemen und seitdem war das auch immer, mehr oder weniger, ein Thema des Alltags.
Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen und könnt mir weiterhelfen...
Danke schon einmal im Voraus.. Liebe Grüße

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9. Januar 2011 um 13:48

Du
kannst ihm nicht helfen. Wie bei jeder Sucht also Zigaretten, Alkohol etc. muß er es wollen. Du kannst ihn höchsten unterstützen, wenn er wieder einen Tiefpunkt hat. Aber alles andere muß er alleine hinkriegen.

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9. Januar 2011 um 13:52

Es ist...
wie meine vorrednerin schon sagt.

du kannst ihn zwar unterstützen aber helfen kannst du ihm dabei nicht. nur wenn er es wirklich will schafft er davon los zu kommen.

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9. Januar 2011 um 14:34


Aus der Sucht muss er selbst raus wollen. Und das ohne Deine Hilfe. Wenn er nicht will, kannst Du Handstand machen und mit den Pobacken Fliegen fangen. Er wird immer wieder lügen.
Wenn Du mehr geld in Bücher steckst kommst Du dir mit der Zeit nur verarscht vor.
Wenn er selbst keine Initiative zeigt sprich, Teraphie ect. dann kannst Du nur das weite suchen oder es "erdulden" das er keine Mentale stärke hat.

Für die nächsten 10 jahre und dann noch mit Kindern?

Denk mal nach.
LG Earth

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9. Januar 2011 um 16:34
In Antwort auf asya_12525814

Du
kannst ihm nicht helfen. Wie bei jeder Sucht also Zigaretten, Alkohol etc. muß er es wollen. Du kannst ihn höchsten unterstützen, wenn er wieder einen Tiefpunkt hat. Aber alles andere muß er alleine hinkriegen.


hm... auf die Art wird ers natürlich weiterhin heimlich machen - wenn du ihn unter Druck setzt und ihm drohst ihn zu verlassen. Geh mit ihm zur Drogenberatung. Wenn Dir das nicht reicht und du nen Beweis brauchst, dass ers nicht mehr tut, dann gibts Labors, die ihn testen. In regelmäßigen Abständen. Kostet halt auch bissl was... Und vielleicht ist ihm das auch schon genug Rahmenbedingung um sich zusammen zu reißen. Es kommt jetzt drauf an, was er meint was er am kiffen braucht... raucht ers inner Pfeife so braucht er vielleicht den Lungenflash. Dann wäre s einfachste wenn du ihn weiter Pfeife rauchen lassen würdest und er das Gras einfach durch, keine Ahnung, Schlaf und Nerventee ersetzt. Schürt den Suchtdruck zwar weiterhin aber das illegale is raus aus der Story.

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9. Januar 2011 um 17:16

Leider
wird ihm auch deine "hilfe" nicht weiterhelfen- denn wie sollte diese denn aussehen? denn es läuft früher oder später darauf hinaus, daß du dich co-abhängig machst, das heißt du entwickelst verständnis für seine sucht und versuchst ihn vor anderen zu decken, damit deine umwelt nicht mitbekommt, wie es in wirklichkeit aussieht.

danach wird er dir aus dankbarkeit den löwenanteil seiner probleme überlassen und sich seine joints lustig weiter reinpfeifen- während du weiterhin verzweifelt bemüht bist, ihm zu einem "normalen" leben oder zu einer "richtigen" beziehung zu verhelfen.

egal, WAS für probleme er vorher hatte- er hat die aufgabe sich diesen zu stellen, ohne sich die birne wegzukiffen. dazu ist er nicht in der lage- stattdessen bietest du dich ihm auch noch als "unterstützende hilfe" an, mit dem ergebnis, daß er überhaupt keine motivation mehr hat- denn DU wirst das kind schon für ihn schaukeln.

mädel, das ist bullshit- hart ausgedrückt. du hast ihm schon eine chance gegeben, er hat sie vermasselt. was fehlt ist die letzte konsequenz: zu gehen und ihn auf seinem gras sitzenzulassen und zwar so lange, bis er eingesehen hat, daß es nicht mehr weitergehen kann.

möglicherweise wird er wieder mit aussagen ala "ich brauch dich doch" angedackelt kommen. dann würde ich ihm klarmachen, daß du TATEN von ihm sehen willst- ansonsten soll er bleiben wo das gras wächst.

lg

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10. Januar 2011 um 10:10

..
ich verstehe schon einige dieser Beiträge, dass mein Verhalten naiv ist und ich meine Regeln nicht konsequent durchsetze aber so einfach erscheint mir die Situation einfach nicht. Zu Beginn als ich klar gemacht, dass das Gras und Ich nicht zusammen in eine Beziehung passen hat er ja auch erstmal nicht gekifft und dann ist das einzelnd vorgekommen.. Natürlich hätte ich damals schon einen Schlußstrich ziehen können, aber ist das nicht ein wenig überzogen nach so einem "eher kleinem" Ausrutscher.. Diese ganze Regelmäßigkeit ist ja in diesen besagten 2 Monaten erst zu Stande gekommen. Zudem hat er einfach auch so viel aufgegeben für unsere Beziehung, ist aus den USA hierher gezogen und hat somit alle seine Kontakte zurückgelassen.. Er meinte auch, dass er durch das Gras hier in Deutschland viel leichter Freunde gefunden hat und dass er noch nicht einmal denkt dass er wirklich von der Droge( die er gar nicht als eine sehen will) abhängig ist. bla bla bla .Ich habe ihm schon gesagt, wenn er keine Therapie macht, bzw ich keine Taten sehe, ist es aus... Nur wie soll das funktionieren wenn er nichtmal einsieht dass er abhängig ist?!

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