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Ich würde sie so gerne (auch finanziell) unterstützen … .

31. Dezember 2017 um 15:01

Hallo zusammen,

wir kennen uns (sie 33, ich 41) nun schon über ein Jahr. http://beziehung.gofeminin.de/forum/kontakt-zu-einer-manisch-depressiven-frau-fd943720 und es ist eine eigenartige „Partnerschaft“ daraus geworden. Ca. 1x pro Monat hatten wir Kontakt und sie sich ausgeweint. Zugegeben, ihre „Erlebnisse“ waren immer dramatischer Natur und widersprachen sich oft. Fest steht, dass sie mager- und tablettensüchtig ist. (Kommentar eines Freundes: „Was willst Du mit der Bohnenstange, die sieht doch völlig fertig aus“). ... Manchmal denke ich, sie prostituiert sich auch.

Zwei weitere Male durfte ich sie besuchen, einmal kam es bisher zum Kuss. Der war leblos und schmeckte nach Kaffee und Nikotin. Dann waren wir einkaufen, haben was gegessen und geredet. Abends hat sie dann ihre Tabletten genommen und ich hab ihr den Rücken gestreichelt, bis sie eingeschlafen ist. Soviel zum Thema „Sex“.

Auch wenn mich keiner verstehen kann, diese Frau bedeutet mir soviel wie noch keine zuvor. Es ist diese Hilflosigkeit und das Außergewöhnliche. Immer mache ich mir Sorgen um sie, fast jeden Abend habe ich per WhatsApp nach ihr gesehen, auch wenn sie tage- oder wochenlang nicht on war. ... Und hab gewartet, dass sie sich wieder meldet. Heiligabend fragte sie mich, ob wir nicht mal nach Prag fahren könnten, was ich natürlich zugesagt hatte. Das war unser letzter Kontakt.

Seit gestern ist sie bei Whatsapp gelöscht und ich bin wirklich fertig deshalb. Kein Wort des Abschieds oder dass sie mir ihre neue Nummer mitgeteilt hätte, nichts. Ich mache mir Sorgen, dass sie tot sein könnte, oder einen festen Partner hat - was natürlich beides Quatsch ist.

Danke fürs Lesen, in meinem Umfeld versteht mich keiner. Schreibt mal was dazu, ich kann jetzt einfach nichts mehr tun.

LG Florian

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31. Dezember 2017 um 15:38
In Antwort auf xxflorianxx

Hallo zusammen,

wir kennen uns (sie 33, ich 41) nun schon über ein Jahr. http://beziehung.gofeminin.de/forum/kontakt-zu-einer-manisch-depressiven-frau-fd943720 und es ist eine eigenartige „Partnerschaft“ daraus geworden. Ca. 1x pro Monat hatten wir Kontakt und sie sich ausgeweint. Zugegeben, ihre „Erlebnisse“ waren immer dramatischer Natur und widersprachen sich oft. Fest steht, dass sie mager- und tablettensüchtig ist. (Kommentar eines Freundes: „Was willst Du mit der Bohnenstange, die sieht doch völlig fertig aus&ldquo. … Manchmal denke ich, sie prostituiert sich auch.

Zwei weitere Male durfte ich sie besuchen, einmal kam es bisher zum Kuss. Der war leblos und schmeckte nach Kaffee und Nikotin. Dann waren wir einkaufen, haben was gegessen und geredet. Abends hat sie dann ihre Tabletten genommen und ich hab ihr den Rücken gestreichelt, bis sie eingeschlafen ist. Soviel zum Thema „Sex“.

Auch wenn mich keiner verstehen kann, diese Frau bedeutet mir soviel wie noch keine zuvor. Es ist diese Hilflosigkeit und das Außergewöhnliche. Immer mache ich mir Sorgen um sie, fast jeden Abend habe ich per WhatsApp nach ihr gesehen, auch wenn sie tage- oder wochenlang nicht on war. … Und hab gewartet, dass sie sich wieder meldet. Heiligabend fragte sie mich, ob wir nicht mal nach Prag fahren könnten, was ich natürlich zugesagt hatte. Das war unser letzter Kontakt.

Seit gestern ist sie bei Whatsapp gelöscht und ich bin wirklich fertig deshalb. Kein Wort des Abschieds oder dass sie mir ihre neue Nummer mitgeteilt hätte, nichts. Ich mache mir Sorgen, dass sie tot sein könnte, oder einen festen Partner hat - was natürlich beides Quatsch ist.

Danke fürs Lesen, in meinem Umfeld versteht mich keiner. Schreibt mal was dazu, ich kann jetzt einfach nichts mehr tun.

LG Florian
 

Also ich fass das mal zusammen: 
Du möchtest also eine Beziehung, in der du Geber bist und dir zudem ständig Sorgen machst und dein Geld möchtest du dabei auch noch los werden? 

Normalerweise will ein Mann auch beschützen, die starke Schulter zum Anlehnen geben. Aber was du möchtest grenzt an Selbstaufgabe und Qual. Du möchtest Leiden und Warten und Hoffen. 
Hast du dich mal gefragt warum? Durchlebst du etwas was du aus deiner Kindheit kennst? Wolltest du deiner Mutter auch so helfen und es ist nicht geglückt? Die Frau braucht profesionelle Hilfe, aber nicht dich dafür. 

Möchtest du nicht im Glück und Reichtum leben? Mit einer Partnerin, die dir Lebensfreude gibt, mal was Schönes für euch plant, mal was kocht...? 

Ich selber kenne das Gefühl auch, wie unglaublich beglückend es sein kann für Menschen da zu sein. Aber das muss doch Grenzen haben. 

Und die Sorgen schieß mal in den Wind. Die Frau hat 33 Jahre ohne dich gelebt, also wird sie das auch jetzt ohne dich können. Es kommen doch gar keine Signale ihrerseits. Du machst dich echt klein. 
 

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31. Dezember 2017 um 15:41

Google mal "Helfersyndrom". Mit ziemlicher Sicherheit leidest Du da drunter. Ich rate Dir, Deine Motivation dem "gefallenen Engel" unbedingt helfen zu wollen (selbst wenn sie es nicht will) psychotherapeutisch aufarbeiten zu lassen.

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