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Ich würde am liebsten alles hinschmeißen ...

17. Dezember 2019 um 9:13 Letzte Antwort: 30. Dezember 2019 um 17:24

Hallo Zusammen,

vielleicht kennt Ihr diese Situation oder wart selber mal im gleichen Zwiespalt wie ich es aktuell bin.

Meine Partnerin und ich sind Eltern von einem 1 jährigen Sohn. Seit der Geburt des Kindes wird die körperliche Nähe zwischen uns immer weniger und findet die letzten Monate gar nicht mehr statt. Egal was ich mache, ich komme einfach nicht mehr an Sie ran. Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, aber auch gleichzeitig Sie gefragt, wie es Ihr geht, was Sie darüber denkt und fühlt, aber es kommt so gut wie gar nichts rum. Sie meint es liegt nicht an mir, Sie erkennt sich seit der Geburt manchmal selber nicht mehr aber letztendlich hilft mir das persönlich nicht weiter ...

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. Man muss dazu sagen, das Sie seit der Geburt wirklich jegliche Unterstützung der Familie und meinerseits bekommt. Sei es im Haushalt, beim wickeln, einkaufen oder das ich mal spazieren gehe damit Sie etwas durchschnaufen kann. Sie hat noch nie gestillt, geht mittlerweile wieder Arbeiten und ware in dem letzten Jahr ab und zu in der Disco, beim Friseur, beim Nägel machen und und und. Was will ich euch damit sagen?`Ich habe mir wirklich den Arsch dafür aufgerissen das dass erste Jahr so angenehm wie möglich für Sie ist.

Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll und bin kurz davor wirklich alles hinzuschmeißen. Wir tauschen keine Zärtlichkeiten aus und es geht den ganzen Tag immer um die gleichen Themen, Kind, Hund, Essen, Haushalt usw. Ich verstehe, das vorallem in den ersten Jahren das Kind Prio nummero 1 ist und ich als Papa vllt. nicht unbedingt immer die erste Geige spiele. Das ist okay für mich und darum geht es mir nicht, aber mir fällt es momentan so schwer Gefühle aufrecht zu erhalten wenn körperlich so gar nichts geht.
Sie meint nur, das Sie selber nicht weiß woran es liegt, Sie hat einfach überhaupt keine Lust auf körperliche Nähe.

Man muss lustigerweise dazu sagen, das wir jegliche Möglichkeit aus meiner Sicht getan haben. Anfangs hat Sie es mit der Pille versucht, anschließend mit dem Verhütungsring und mittlerweile seit 4 Monaten gar keine Hormone mehr. Ebenso war Sie beim Arzt und hat sich durchchecken lassen.

Ich weiß es klingt assi, aber ich bin kein notgeiler Mann der nur auf Sex aus ist. Klar ist mir Sex wichtig, aber auch mal Essen gehen, ins Kino gehen oder in die Sauna würde ich extrem schön finden. Sich Abends mal auf der Couch massieren oder knutschen und bissl körperliche Nähe schenken würde mir für den Anfang schon reichen. Aber von Ihr kommt halt GAR NICHTS!

Ich bin wirklich gerne Papa und liebe unseren kleinen über alles, aber seit der Geburt läuft unsere Beziehung nur noch berab. Wisst Ihr, des Ding ist halt, es ist ein schmaler Grad zwischen Geduld und die Situation zu respektieren bis hin seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zufrieden zu stellen.

Mich belastet das Thema Tag für Tag und ich weiß nicht wie ich aus dem Kreislauf rauskomme. Ich habe es jetzt mal eine zeitlang versucht mich interessant zu machen. Nicht ständig die Nähe zu suchen und Ihr einfach die Möglichkeit geben selber von sich aus zu kommen. Es kommt wirklich nichts zustande. Ich wollte Ihr die Zeit und Möglichkeit geben, aber es tut sich einfach nichts. Letztens habe ich es wirklich ein letztes mal versucht und wurde wieder zurückgewiesen aus unterschiedlichen Gründen.

Mittlerweile geht es mir gar nicht mehr um den Moment sondern um die gesamte Situation die einfach für mich als Mann nicht mehr fair ist.

Danke fürs Lesen!

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17. Dezember 2019 um 9:59

Was hast du denn genau gemacht/gesagt als du das letzte mal zurückgewiesen wurdest?
Manchmal passierts dass Frau wenig Lust auf Sex hat, und dann jegliche Annäherung zurückweist aus "Angst" dass Mann dann Sex wollen könnte.

Ist es ausgeschlossen dass deine Frau unter postnataler Depression leidet?

Hast du ihr schon gesagt, dass dich das Thema so sehr belastet, dass du es nicht mehr lange aushalten wirst und du über Trennung nachdenkst?

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17. Dezember 2019 um 10:10
In Antwort auf yesa10

Hallo Zusammen,

vielleicht kennt Ihr diese Situation oder wart selber mal im gleichen Zwiespalt wie ich es aktuell bin.

Meine Partnerin und ich sind Eltern von einem 1 jährigen Sohn. Seit der Geburt des Kindes wird die körperliche Nähe zwischen uns immer weniger und findet die letzten Monate gar nicht mehr statt. Egal was ich mache, ich komme einfach nicht mehr an Sie ran. Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, aber auch gleichzeitig Sie gefragt, wie es Ihr geht, was Sie darüber denkt und fühlt, aber es kommt so gut wie gar nichts rum. Sie meint es liegt nicht an mir, Sie erkennt sich seit der Geburt manchmal selber nicht mehr aber letztendlich hilft mir das persönlich nicht weiter ...

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. Man muss dazu sagen, das Sie seit der Geburt wirklich jegliche Unterstützung der Familie und meinerseits bekommt. Sei es im Haushalt, beim wickeln, einkaufen oder das ich mal spazieren gehe damit Sie etwas durchschnaufen kann. Sie hat noch nie gestillt, geht mittlerweile wieder Arbeiten und ware in dem letzten Jahr ab und zu in der Disco, beim Friseur, beim Nägel machen und und und. Was will ich euch damit sagen?`Ich habe mir wirklich den Arsch dafür aufgerissen das dass erste Jahr so angenehm wie möglich für Sie ist.

Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll und bin kurz davor wirklich alles hinzuschmeißen. Wir tauschen keine Zärtlichkeiten aus und es geht den ganzen Tag immer um die gleichen Themen, Kind, Hund, Essen, Haushalt usw. Ich verstehe, das vorallem in den ersten Jahren das Kind Prio nummero 1 ist und ich als Papa vllt. nicht unbedingt immer die erste Geige spiele. Das ist okay für mich und darum geht es mir nicht, aber mir fällt es momentan so schwer Gefühle aufrecht zu erhalten wenn körperlich so gar nichts geht.
Sie meint nur, das Sie selber nicht weiß woran es liegt, Sie hat einfach überhaupt keine Lust auf körperliche Nähe.

Man muss lustigerweise dazu sagen, das wir jegliche Möglichkeit aus meiner Sicht getan haben. Anfangs hat Sie es mit der Pille versucht, anschließend mit dem Verhütungsring und mittlerweile seit 4 Monaten gar keine Hormone mehr. Ebenso war Sie beim Arzt und hat sich durchchecken lassen.

Ich weiß es klingt assi, aber ich bin kein notgeiler Mann der nur auf Sex aus ist. Klar ist mir Sex wichtig, aber auch mal Essen gehen, ins Kino gehen oder in die Sauna würde ich extrem schön finden. Sich Abends mal auf der Couch massieren oder knutschen und bissl körperliche Nähe schenken würde mir für den Anfang schon reichen. Aber von Ihr kommt halt GAR NICHTS!

Ich bin wirklich gerne Papa und liebe unseren kleinen über alles, aber seit der Geburt läuft unsere Beziehung nur noch berab. Wisst Ihr, des Ding ist halt, es ist ein schmaler Grad zwischen Geduld und die Situation zu respektieren bis hin seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zufrieden zu stellen.

Mich belastet das Thema Tag für Tag und ich weiß nicht wie ich aus dem Kreislauf rauskomme. Ich habe es jetzt mal eine zeitlang versucht mich interessant zu machen. Nicht ständig die Nähe zu suchen und Ihr einfach die Möglichkeit geben selber von sich aus zu kommen. Es kommt wirklich nichts zustande. Ich wollte Ihr die Zeit und Möglichkeit geben, aber es tut sich einfach nichts. Letztens habe ich es wirklich ein letztes mal versucht und wurde wieder zurückgewiesen aus unterschiedlichen Gründen.

Mittlerweile geht es mir gar nicht mehr um den Moment sondern um die gesamte Situation die einfach für mich als Mann nicht mehr fair ist.

Danke fürs Lesen!

"Anfangs hat Sie es mit der Pille versucht, anschließend mit dem Verhütungsring und mittlerweile seit 4 Monaten gar keine Hormone mehr. Ebenso war Sie beim Arzt und hat sich durchchecken lassen."


Dann hätten wir zunächst die Schangerschaft selber und danach DREI hormonelle Umstellungen.

Wenn mich nicht alles täuscht, kann so eine hormonelle Umstellung mehrere Monate dauern, bis der Mensch sich darauf einstellt.
Vor dem Hintergrund betreibt ihr da geradezu wilden Aktionismus.



"aber auch mal Essen gehen, ins Kino gehen oder in die Sauna würde ich extrem schön finden."

Und weswegen will sie das nicht?

 

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17. Dezember 2019 um 10:23
In Antwort auf yesa10

Hallo Zusammen,

vielleicht kennt Ihr diese Situation oder wart selber mal im gleichen Zwiespalt wie ich es aktuell bin.

Meine Partnerin und ich sind Eltern von einem 1 jährigen Sohn. Seit der Geburt des Kindes wird die körperliche Nähe zwischen uns immer weniger und findet die letzten Monate gar nicht mehr statt. Egal was ich mache, ich komme einfach nicht mehr an Sie ran. Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, aber auch gleichzeitig Sie gefragt, wie es Ihr geht, was Sie darüber denkt und fühlt, aber es kommt so gut wie gar nichts rum. Sie meint es liegt nicht an mir, Sie erkennt sich seit der Geburt manchmal selber nicht mehr aber letztendlich hilft mir das persönlich nicht weiter ...

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. Man muss dazu sagen, das Sie seit der Geburt wirklich jegliche Unterstützung der Familie und meinerseits bekommt. Sei es im Haushalt, beim wickeln, einkaufen oder das ich mal spazieren gehe damit Sie etwas durchschnaufen kann. Sie hat noch nie gestillt, geht mittlerweile wieder Arbeiten und ware in dem letzten Jahr ab und zu in der Disco, beim Friseur, beim Nägel machen und und und. Was will ich euch damit sagen?`Ich habe mir wirklich den Arsch dafür aufgerissen das dass erste Jahr so angenehm wie möglich für Sie ist.

Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll und bin kurz davor wirklich alles hinzuschmeißen. Wir tauschen keine Zärtlichkeiten aus und es geht den ganzen Tag immer um die gleichen Themen, Kind, Hund, Essen, Haushalt usw. Ich verstehe, das vorallem in den ersten Jahren das Kind Prio nummero 1 ist und ich als Papa vllt. nicht unbedingt immer die erste Geige spiele. Das ist okay für mich und darum geht es mir nicht, aber mir fällt es momentan so schwer Gefühle aufrecht zu erhalten wenn körperlich so gar nichts geht.
Sie meint nur, das Sie selber nicht weiß woran es liegt, Sie hat einfach überhaupt keine Lust auf körperliche Nähe.

Man muss lustigerweise dazu sagen, das wir jegliche Möglichkeit aus meiner Sicht getan haben. Anfangs hat Sie es mit der Pille versucht, anschließend mit dem Verhütungsring und mittlerweile seit 4 Monaten gar keine Hormone mehr. Ebenso war Sie beim Arzt und hat sich durchchecken lassen.

Ich weiß es klingt assi, aber ich bin kein notgeiler Mann der nur auf Sex aus ist. Klar ist mir Sex wichtig, aber auch mal Essen gehen, ins Kino gehen oder in die Sauna würde ich extrem schön finden. Sich Abends mal auf der Couch massieren oder knutschen und bissl körperliche Nähe schenken würde mir für den Anfang schon reichen. Aber von Ihr kommt halt GAR NICHTS!

Ich bin wirklich gerne Papa und liebe unseren kleinen über alles, aber seit der Geburt läuft unsere Beziehung nur noch berab. Wisst Ihr, des Ding ist halt, es ist ein schmaler Grad zwischen Geduld und die Situation zu respektieren bis hin seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zufrieden zu stellen.

Mich belastet das Thema Tag für Tag und ich weiß nicht wie ich aus dem Kreislauf rauskomme. Ich habe es jetzt mal eine zeitlang versucht mich interessant zu machen. Nicht ständig die Nähe zu suchen und Ihr einfach die Möglichkeit geben selber von sich aus zu kommen. Es kommt wirklich nichts zustande. Ich wollte Ihr die Zeit und Möglichkeit geben, aber es tut sich einfach nichts. Letztens habe ich es wirklich ein letztes mal versucht und wurde wieder zurückgewiesen aus unterschiedlichen Gründen.

Mittlerweile geht es mir gar nicht mehr um den Moment sondern um die gesamte Situation die einfach für mich als Mann nicht mehr fair ist.

Danke fürs Lesen!

Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, 

Das geht in die verkehrte Richtung. Wenn du ihr ihre Fehler klar machst, gehst du schon einmal davon aus, dass SIE sie macht oder hat. Sie ist nun also automatisch in der Situation, sich für ihre Fehler zu rechtfertigen, dir ihre Fehler zu erklären, sich zu verbessern. 
Dabei ist es doch richtig, dass sie sich jetzt um euren kleinen Sohn kümmern will. 

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. 

So geht das nun also auch weiter, und die Negativtendenz, das Ende deiner Familie, prophezeist du auch schon. Blubb ... Blubb ... Blubb immer weiter in Richtung Nichts, auch Grundkräfte der Physik spielen da keine Rolle mehr. Keiner da, der dich auffängt. Und wieder nach oben stupsen kann. Irgendwann wird es dann also so schlimm sein, dass es keiner von euch beiden mehr aushält. Und das Kind? Nun, um dein Kind wirst du dann kämpfen wie ein Löwe. Gegen die Dame, die schon immer nur Böses gegen dich im Sinn hatte. Von ihr kam nie etwas, noch nicht einmal ein Lächeln, nur noch eine üble Fratze mit Hörnern bleibt übrig. Armes Kind. 

Oder? 

Willst du das wirklich so haben? Das glaube ich auch nicht, weil du hier Rat suchst. Ich habe das nur ein bisschen weitergedacht. Kannst du Kritik ertragen? 

Wenn du es nicht so haben willst, dann denke darüber nach, wie ihr euch beide wieder positiver sehen könnt. Beide. Achte gut darauf, was du täglich an Frauenverachtung konsumieren kannst. Nimm wahr, was deine Partnerin tut für ihre kleine Familie, achte sie und ihr Engagement. Vor allem ihre Gefühle. Denn sie hat die Freiheit, sich von jemandem zu trennen, der nur fordert. Ohne Grundlage.  
Verheiratet seid ihr nicht, du hast dich also noch nicht einmal für die Mutter eures gemeinsamen Kindes entschieden. Ich sehe es als Fehler an, wenn Frauen sich in dem Punkt von Männerfreiheit leiten lassen, aber du trägst ebenso die Verantwortung. Auch für ihr Wohlergehen. Auch wenn du meinst, sie sei ja gleichberechtigt, darf also neben all der unbezahlten Arbeit auch noch Geld zu verdienen. Und für das Alter vorzusorgen, natürlich auch für das Kind, all die Versicherungen und sonstigen Ängste und und und. Oder diesen Part hat ja die Gesellschaft zu übernehmen. Dann irrst du dich, denn du bist es, der deinen Sohn mit genau seiner Mutter gezeugt hat. Nicht mehr wegzuradieren. 
Diese Unterstützung, die du aufschreibst, kann nicht die tieferen Gefühle in einer Partnerschaft ersetzen.
Wenn du ihr das Gefühl gibst, sie sei mangelhaft oder austauschbar, widersprichst du dir jedesmal selbst. Denn du willst ja, dass ihr eine glückliche Familie sein könnt. Keine mit Trennungsängsten.
Zu riskant für dich? Denke ruhig darüber nach, was du als selbstverständlich voraussetzt und was bei all der Selbstverständlichkeit fehlt. Du kannst mich gerne fragen, wenn du es nicht herausbekommst.

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17. Dezember 2019 um 10:28
In Antwort auf yesa10

Hallo Zusammen,

vielleicht kennt Ihr diese Situation oder wart selber mal im gleichen Zwiespalt wie ich es aktuell bin.

Meine Partnerin und ich sind Eltern von einem 1 jährigen Sohn. Seit der Geburt des Kindes wird die körperliche Nähe zwischen uns immer weniger und findet die letzten Monate gar nicht mehr statt. Egal was ich mache, ich komme einfach nicht mehr an Sie ran. Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, aber auch gleichzeitig Sie gefragt, wie es Ihr geht, was Sie darüber denkt und fühlt, aber es kommt so gut wie gar nichts rum. Sie meint es liegt nicht an mir, Sie erkennt sich seit der Geburt manchmal selber nicht mehr aber letztendlich hilft mir das persönlich nicht weiter ...

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. Man muss dazu sagen, das Sie seit der Geburt wirklich jegliche Unterstützung der Familie und meinerseits bekommt. Sei es im Haushalt, beim wickeln, einkaufen oder das ich mal spazieren gehe damit Sie etwas durchschnaufen kann. Sie hat noch nie gestillt, geht mittlerweile wieder Arbeiten und ware in dem letzten Jahr ab und zu in der Disco, beim Friseur, beim Nägel machen und und und. Was will ich euch damit sagen?`Ich habe mir wirklich den Arsch dafür aufgerissen das dass erste Jahr so angenehm wie möglich für Sie ist.

Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll und bin kurz davor wirklich alles hinzuschmeißen. Wir tauschen keine Zärtlichkeiten aus und es geht den ganzen Tag immer um die gleichen Themen, Kind, Hund, Essen, Haushalt usw. Ich verstehe, das vorallem in den ersten Jahren das Kind Prio nummero 1 ist und ich als Papa vllt. nicht unbedingt immer die erste Geige spiele. Das ist okay für mich und darum geht es mir nicht, aber mir fällt es momentan so schwer Gefühle aufrecht zu erhalten wenn körperlich so gar nichts geht.
Sie meint nur, das Sie selber nicht weiß woran es liegt, Sie hat einfach überhaupt keine Lust auf körperliche Nähe.

Man muss lustigerweise dazu sagen, das wir jegliche Möglichkeit aus meiner Sicht getan haben. Anfangs hat Sie es mit der Pille versucht, anschließend mit dem Verhütungsring und mittlerweile seit 4 Monaten gar keine Hormone mehr. Ebenso war Sie beim Arzt und hat sich durchchecken lassen.

Ich weiß es klingt assi, aber ich bin kein notgeiler Mann der nur auf Sex aus ist. Klar ist mir Sex wichtig, aber auch mal Essen gehen, ins Kino gehen oder in die Sauna würde ich extrem schön finden. Sich Abends mal auf der Couch massieren oder knutschen und bissl körperliche Nähe schenken würde mir für den Anfang schon reichen. Aber von Ihr kommt halt GAR NICHTS!

Ich bin wirklich gerne Papa und liebe unseren kleinen über alles, aber seit der Geburt läuft unsere Beziehung nur noch berab. Wisst Ihr, des Ding ist halt, es ist ein schmaler Grad zwischen Geduld und die Situation zu respektieren bis hin seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zufrieden zu stellen.

Mich belastet das Thema Tag für Tag und ich weiß nicht wie ich aus dem Kreislauf rauskomme. Ich habe es jetzt mal eine zeitlang versucht mich interessant zu machen. Nicht ständig die Nähe zu suchen und Ihr einfach die Möglichkeit geben selber von sich aus zu kommen. Es kommt wirklich nichts zustande. Ich wollte Ihr die Zeit und Möglichkeit geben, aber es tut sich einfach nichts. Letztens habe ich es wirklich ein letztes mal versucht und wurde wieder zurückgewiesen aus unterschiedlichen Gründen.

Mittlerweile geht es mir gar nicht mehr um den Moment sondern um die gesamte Situation die einfach für mich als Mann nicht mehr fair ist.

Danke fürs Lesen!

Geht es ihr denn seelisch gut? Ich hatte nach meinem 2. kind ziemliche postnatale Depressionen, die sich fast 2 Jahre hinzogen. Ich hatte keine Lust auf gar nichts mehr, für die Kinder und die Arbeit habe ich funktioniert, für meinen Partner war dann noch kaum Kapazität übrig. Das kann einen auch treffen, wenn man genug Unterstütung hat.

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17. Dezember 2019 um 10:31

Du hast dasselbe Problem in anderem Wortlaut schon zweimal gepostet, und schon im letzten Thread kam u.a. die Frage nach ner postnatalen Depression ... da schreibst du auch allgemein von fehlendem Antrieb und fehlender Lebensfreude bei ihr, was ja auch dafür sprechen würde ... also, habt ihr das denn inzwischen mal abklären lassen?

lg
cefeu

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17. Dezember 2019 um 10:33
In Antwort auf anne234

Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, 

Das geht in die verkehrte Richtung. Wenn du ihr ihre Fehler klar machst, gehst du schon einmal davon aus, dass SIE sie macht oder hat. Sie ist nun also automatisch in der Situation, sich für ihre Fehler zu rechtfertigen, dir ihre Fehler zu erklären, sich zu verbessern. 
Dabei ist es doch richtig, dass sie sich jetzt um euren kleinen Sohn kümmern will. 

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. 

So geht das nun also auch weiter, und die Negativtendenz, das Ende deiner Familie, prophezeist du auch schon. Blubb ... Blubb ... Blubb immer weiter in Richtung Nichts, auch Grundkräfte der Physik spielen da keine Rolle mehr. Keiner da, der dich auffängt. Und wieder nach oben stupsen kann. Irgendwann wird es dann also so schlimm sein, dass es keiner von euch beiden mehr aushält. Und das Kind? Nun, um dein Kind wirst du dann kämpfen wie ein Löwe. Gegen die Dame, die schon immer nur Böses gegen dich im Sinn hatte. Von ihr kam nie etwas, noch nicht einmal ein Lächeln, nur noch eine üble Fratze mit Hörnern bleibt übrig. Armes Kind. 

Oder? 

Willst du das wirklich so haben? Das glaube ich auch nicht, weil du hier Rat suchst. Ich habe das nur ein bisschen weitergedacht. Kannst du Kritik ertragen? 

Wenn du es nicht so haben willst, dann denke darüber nach, wie ihr euch beide wieder positiver sehen könnt. Beide. Achte gut darauf, was du täglich an Frauenverachtung konsumieren kannst. Nimm wahr, was deine Partnerin tut für ihre kleine Familie, achte sie und ihr Engagement. Vor allem ihre Gefühle. Denn sie hat die Freiheit, sich von jemandem zu trennen, der nur fordert. Ohne Grundlage.  
Verheiratet seid ihr nicht, du hast dich also noch nicht einmal für die Mutter eures gemeinsamen Kindes entschieden. Ich sehe es als Fehler an, wenn Frauen sich in dem Punkt von Männerfreiheit leiten lassen, aber du trägst ebenso die Verantwortung. Auch für ihr Wohlergehen. Auch wenn du meinst, sie sei ja gleichberechtigt, darf also neben all der unbezahlten Arbeit auch noch Geld zu verdienen. Und für das Alter vorzusorgen, natürlich auch für das Kind, all die Versicherungen und sonstigen Ängste und und und. Oder diesen Part hat ja die Gesellschaft zu übernehmen. Dann irrst du dich, denn du bist es, der deinen Sohn mit genau seiner Mutter gezeugt hat. Nicht mehr wegzuradieren. 
Diese Unterstützung, die du aufschreibst, kann nicht die tieferen Gefühle in einer Partnerschaft ersetzen.
Wenn du ihr das Gefühl gibst, sie sei mangelhaft oder austauschbar, widersprichst du dir jedesmal selbst. Denn du willst ja, dass ihr eine glückliche Familie sein könnt. Keine mit Trennungsängsten.
Zu riskant für dich? Denke ruhig darüber nach, was du als selbstverständlich voraussetzt und was bei all der Selbstverständlichkeit fehlt. Du kannst mich gerne fragen, wenn du es nicht herausbekommst.

"Wenn du ihr ihre Fehler klar machst, gehst du schon einmal davon aus, dass SIE sie macht oder hat. Sie ist nun also automatisch in der Situation, sich für ihre Fehler zu rechtfertigen, dir ihre Fehler zu erklären, sich zu verbessern. "

Anne, es gehört zu den absoluten Grundbedürfnissen, körperliche Nähe zum Partner haben zu wollen.
Und wenn da vom Partner nichts kommt, gehört das angesprochen.
Das hat vorne und hinten nichts mit Freuenfeindlichkeit zu tun, die Du hinter jedem Busch siehst.

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17. Dezember 2019 um 10:36
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Wenn du ihr ihre Fehler klar machst, gehst du schon einmal davon aus, dass SIE sie macht oder hat. Sie ist nun also automatisch in der Situation, sich für ihre Fehler zu rechtfertigen, dir ihre Fehler zu erklären, sich zu verbessern. "

Anne, es gehört zu den absoluten Grundbedürfnissen, körperliche Nähe zum Partner haben zu wollen.
Und wenn da vom Partner nichts kommt, gehört das angesprochen.
Das hat vorne und hinten nichts mit Freuenfeindlichkeit zu tun, die Du hinter jedem Busch siehst.

Meinst du Sex? Gibt's überall. 

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17. Dezember 2019 um 10:46

Erstmal Danke für eure Beiträge.

Um hier auf ein paar grundlegende Fragen eurerseits einzugehen:

Wenn Sie mich zurückweist oder ablehnt kommt meist, das Sie keine Lust hat, Müde ist oder gerade nicht will, Ihre Tage hat oder irgendwelche anderen körperlichen Probleme. Bitte versteht mich wirklich nicht falsch, anfangs habe ich Ihr meinen Glauben geschenkt, weil halt nicht jeder Tag gleich ist, man Abends auch mal Müde ins Bett fällt und vorallem eine Frau mit Kind zuhause auch mal Abends Ihre Ruhe für sich möchte. Das verstehe und respektiere ich auch, aber mittlerweile klingt es immer mehr nach einer Ausrede. Ich gehe einfach davon aus das Sie jegliche körperliche Nähe meidet um Sex auszuschließen, weil es könnte ja dazu kommen.

Was ich zu Ihr gesagt habe wie ich zurückgewiesen wurde? Sie meinte nur ich soll nicht beleidigt sein, Sie hat halt gerade keine Lust. Ich darauf meinte das es nichts mehr mit beleidigt sein zutun hat und ich einfach nichts mehr dazu sagen möchte, weil ich mit Ihr jetzt schon öfters an diesem Punkt war. Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Versteht mich bitte echt nicht falsch, aber ich habe Verständnis dafür, das so ein Alltag mit Kind, Arbeiten gehen und Haushalt schmeißen Kraft und Nerven kostet. Auch die Tatsache das Sie drei hormonelle Umstellungen hinter sich hat und das Zeit braucht, verstehe ich auch. Aber es wurde bislang in keinsterweise besser. 

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Jede Frau hat meinen vollen Respekt was so ein Kind, Geburt und alles was danach kommt nach sich zieht. Man kann auch nicht jede Frau pauschalisieren und über einen Kamm scheren, aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt? Bitte versteht meine Schreibweise nicht falsch, aber letztendlich ist es doch so?

Und ja ich bin Kritikfähig, aber nach all den Monaten hält es doch der Geduldigste Mensch nicht mehr aus?

Ich schätze Sie wirklich in allen Belangen, sage Ihr es, zeige Ihr es und bin Dankbar für all das was Sie tut, aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Seelisch geht es Ihr soweit gut. Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht, aber traue mich Sie darauf nicht anzusprechen. Sie würde denken ich verkaufe sie für Blöd. Vorallem nach über einem Jahr noch eine Depression zu haben kann ich schwer einschätzen ....
 

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17. Dezember 2019 um 10:49
In Antwort auf anne234

Meinst du Sex? Gibt's überall. 

Nein, ich meine Umarmungen, kuscheln und Küsse.

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17. Dezember 2019 um 10:51
In Antwort auf yesa10

Erstmal Danke für eure Beiträge.

Um hier auf ein paar grundlegende Fragen eurerseits einzugehen:

Wenn Sie mich zurückweist oder ablehnt kommt meist, das Sie keine Lust hat, Müde ist oder gerade nicht will, Ihre Tage hat oder irgendwelche anderen körperlichen Probleme. Bitte versteht mich wirklich nicht falsch, anfangs habe ich Ihr meinen Glauben geschenkt, weil halt nicht jeder Tag gleich ist, man Abends auch mal Müde ins Bett fällt und vorallem eine Frau mit Kind zuhause auch mal Abends Ihre Ruhe für sich möchte. Das verstehe und respektiere ich auch, aber mittlerweile klingt es immer mehr nach einer Ausrede. Ich gehe einfach davon aus das Sie jegliche körperliche Nähe meidet um Sex auszuschließen, weil es könnte ja dazu kommen.

Was ich zu Ihr gesagt habe wie ich zurückgewiesen wurde? Sie meinte nur ich soll nicht beleidigt sein, Sie hat halt gerade keine Lust. Ich darauf meinte das es nichts mehr mit beleidigt sein zutun hat und ich einfach nichts mehr dazu sagen möchte, weil ich mit Ihr jetzt schon öfters an diesem Punkt war. Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Versteht mich bitte echt nicht falsch, aber ich habe Verständnis dafür, das so ein Alltag mit Kind, Arbeiten gehen und Haushalt schmeißen Kraft und Nerven kostet. Auch die Tatsache das Sie drei hormonelle Umstellungen hinter sich hat und das Zeit braucht, verstehe ich auch. Aber es wurde bislang in keinsterweise besser. 

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Jede Frau hat meinen vollen Respekt was so ein Kind, Geburt und alles was danach kommt nach sich zieht. Man kann auch nicht jede Frau pauschalisieren und über einen Kamm scheren, aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt? Bitte versteht meine Schreibweise nicht falsch, aber letztendlich ist es doch so?

Und ja ich bin Kritikfähig, aber nach all den Monaten hält es doch der Geduldigste Mensch nicht mehr aus?

Ich schätze Sie wirklich in allen Belangen, sage Ihr es, zeige Ihr es und bin Dankbar für all das was Sie tut, aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Seelisch geht es Ihr soweit gut. Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht, aber traue mich Sie darauf nicht anzusprechen. Sie würde denken ich verkaufe sie für Blöd. Vorallem nach über einem Jahr noch eine Depression zu haben kann ich schwer einschätzen ....
 

Hm, aber du bist ihr Mann. Wer, wenn nicht du, kann sie denn sonst darauf ansprechen?

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17. Dezember 2019 um 10:59
In Antwort auf yesa10

Erstmal Danke für eure Beiträge.

Um hier auf ein paar grundlegende Fragen eurerseits einzugehen:

Wenn Sie mich zurückweist oder ablehnt kommt meist, das Sie keine Lust hat, Müde ist oder gerade nicht will, Ihre Tage hat oder irgendwelche anderen körperlichen Probleme. Bitte versteht mich wirklich nicht falsch, anfangs habe ich Ihr meinen Glauben geschenkt, weil halt nicht jeder Tag gleich ist, man Abends auch mal Müde ins Bett fällt und vorallem eine Frau mit Kind zuhause auch mal Abends Ihre Ruhe für sich möchte. Das verstehe und respektiere ich auch, aber mittlerweile klingt es immer mehr nach einer Ausrede. Ich gehe einfach davon aus das Sie jegliche körperliche Nähe meidet um Sex auszuschließen, weil es könnte ja dazu kommen.

Was ich zu Ihr gesagt habe wie ich zurückgewiesen wurde? Sie meinte nur ich soll nicht beleidigt sein, Sie hat halt gerade keine Lust. Ich darauf meinte das es nichts mehr mit beleidigt sein zutun hat und ich einfach nichts mehr dazu sagen möchte, weil ich mit Ihr jetzt schon öfters an diesem Punkt war. Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Versteht mich bitte echt nicht falsch, aber ich habe Verständnis dafür, das so ein Alltag mit Kind, Arbeiten gehen und Haushalt schmeißen Kraft und Nerven kostet. Auch die Tatsache das Sie drei hormonelle Umstellungen hinter sich hat und das Zeit braucht, verstehe ich auch. Aber es wurde bislang in keinsterweise besser. 

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Jede Frau hat meinen vollen Respekt was so ein Kind, Geburt und alles was danach kommt nach sich zieht. Man kann auch nicht jede Frau pauschalisieren und über einen Kamm scheren, aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt? Bitte versteht meine Schreibweise nicht falsch, aber letztendlich ist es doch so?

Und ja ich bin Kritikfähig, aber nach all den Monaten hält es doch der Geduldigste Mensch nicht mehr aus?

Ich schätze Sie wirklich in allen Belangen, sage Ihr es, zeige Ihr es und bin Dankbar für all das was Sie tut, aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Seelisch geht es Ihr soweit gut. Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht, aber traue mich Sie darauf nicht anzusprechen. Sie würde denken ich verkaufe sie für Blöd. Vorallem nach über einem Jahr noch eine Depression zu haben kann ich schwer einschätzen ....
 

Naja, so wirds halt schwierig...

Wenns Depressionen sind, wird sie überhaupt nicht "in die Potte kommen" weil sie nämlich nicht kann. Und wenn du dich nicht mal traust das anzusprechen, dann wird das wohl auch nicht abgeklärt und ggf. wirst du dann halt weiter leiden müssen oder ihr trennt euch.

Ich wollte auch wissen, was DU gesagt hast was du von ihr willst, bevor sie dich das letzte mal abgewiesen hat? Klingt als hättest du Sex gewollt?
Wie wärs wenn du den mal außen vor lässt? Also rede mit ihr, aber nicht indem du ihr sagst was dich stört, sondern du sagst, du hast dir Gedanken gemacht und möchtest nicht von ihr fordern was sie nicht geben kann, dir fehlt aber trotzdem so vieles. Daher schlägst du vor, dass ihr für die nächsten 4 Wochen das Thema Sex komplett weglasst. Es wird nicht drüber geredet, es wird nicht gewünscht, es wird nicht versucht welchen zu haben. Kein Sex, keine sexuellen Handlungen.
Sag ihr, du möchtest damit den Druck von ihr nehmen, wünschst dir einfach sehr, dass ihr euch ohne Sex wieder näher kommt. Schlag ihr vor, jeden Abend zu kuscheln. Wenn nach 10 min das Baby schreit - ja und? Dann macht ihr danach halt nochmal 10 min oder am nächsten Abend.

Und nochmal die Frage: Hast du ihr schon genauso klar und deutlich wie uns gesagt, dass dich das Ganze so sehr belastet, dass du an Trennung denkst?

Warum holt ihr euch nicht Hilfe in Form von Beratung?

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17. Dezember 2019 um 11:04
In Antwort auf yesa10

Erstmal Danke für eure Beiträge.

Um hier auf ein paar grundlegende Fragen eurerseits einzugehen:

Wenn Sie mich zurückweist oder ablehnt kommt meist, das Sie keine Lust hat, Müde ist oder gerade nicht will, Ihre Tage hat oder irgendwelche anderen körperlichen Probleme. Bitte versteht mich wirklich nicht falsch, anfangs habe ich Ihr meinen Glauben geschenkt, weil halt nicht jeder Tag gleich ist, man Abends auch mal Müde ins Bett fällt und vorallem eine Frau mit Kind zuhause auch mal Abends Ihre Ruhe für sich möchte. Das verstehe und respektiere ich auch, aber mittlerweile klingt es immer mehr nach einer Ausrede. Ich gehe einfach davon aus das Sie jegliche körperliche Nähe meidet um Sex auszuschließen, weil es könnte ja dazu kommen.

Was ich zu Ihr gesagt habe wie ich zurückgewiesen wurde? Sie meinte nur ich soll nicht beleidigt sein, Sie hat halt gerade keine Lust. Ich darauf meinte das es nichts mehr mit beleidigt sein zutun hat und ich einfach nichts mehr dazu sagen möchte, weil ich mit Ihr jetzt schon öfters an diesem Punkt war. Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Versteht mich bitte echt nicht falsch, aber ich habe Verständnis dafür, das so ein Alltag mit Kind, Arbeiten gehen und Haushalt schmeißen Kraft und Nerven kostet. Auch die Tatsache das Sie drei hormonelle Umstellungen hinter sich hat und das Zeit braucht, verstehe ich auch. Aber es wurde bislang in keinsterweise besser. 

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Jede Frau hat meinen vollen Respekt was so ein Kind, Geburt und alles was danach kommt nach sich zieht. Man kann auch nicht jede Frau pauschalisieren und über einen Kamm scheren, aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt? Bitte versteht meine Schreibweise nicht falsch, aber letztendlich ist es doch so?

Und ja ich bin Kritikfähig, aber nach all den Monaten hält es doch der Geduldigste Mensch nicht mehr aus?

Ich schätze Sie wirklich in allen Belangen, sage Ihr es, zeige Ihr es und bin Dankbar für all das was Sie tut, aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Seelisch geht es Ihr soweit gut. Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht, aber traue mich Sie darauf nicht anzusprechen. Sie würde denken ich verkaufe sie für Blöd. Vorallem nach über einem Jahr noch eine Depression zu haben kann ich schwer einschätzen ....
 

Du darfst mir glauben, dass ich Deine Situation kenne.
Unsere Kinder sind im Abstand von 17 Monaten zur Welt gekommen, sowohl ich als auch meine Frau waren voll berufstätig.

Mir ging es teilweise nicht besser als Dir, was das sexuelle anbetrifft.
Allerdings hatten wir immer die Alltagszärtlichkeiten.

"Ich gehe einfach davon aus das Sie jegliche körperliche Nähe meidet um Sex auszuschließen, weil es könnte ja dazu kommen."

Da sehe ich einen ersten Ansatzpunkt:
Sie fühlt sich unter Druck gesetzt und weiss, wie Du Dich fühlst.
Es muss euch Gelingen, körperliche Nähe haben zu können, ohne dass Du gleich mehr versuchst.

Selbiges gilt zB auf für einen Kinoabend oder wenn ihr mal essen geht.
Auch wenn es noch so toll und harmonisch ist, erwarte bitte keinen Sex als "Belohnung".

Habt ihr die Möglichkeit, das Baby regelmässig bei den Grosseltern zu parken?


"aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird "

Dann stell Deine Bemühungen in dieser Richtung einfach mal ein, denn wie Du siehst, führt es nur zu Frust.


Zu Deiner Frau:
Wie siehst Du ihre Rolle als Mutter?
Es gibt ja diese Übermütter, die es total übertreiben mit Hygiene usw.
Gehört sie dazu?


 

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17. Dezember 2019 um 11:14
In Antwort auf melonchen1

Naja, so wirds halt schwierig...

Wenns Depressionen sind, wird sie überhaupt nicht "in die Potte kommen" weil sie nämlich nicht kann. Und wenn du dich nicht mal traust das anzusprechen, dann wird das wohl auch nicht abgeklärt und ggf. wirst du dann halt weiter leiden müssen oder ihr trennt euch.

Ich wollte auch wissen, was DU gesagt hast was du von ihr willst, bevor sie dich das letzte mal abgewiesen hat? Klingt als hättest du Sex gewollt?
Wie wärs wenn du den mal außen vor lässt? Also rede mit ihr, aber nicht indem du ihr sagst was dich stört, sondern du sagst, du hast dir Gedanken gemacht und möchtest nicht von ihr fordern was sie nicht geben kann, dir fehlt aber trotzdem so vieles. Daher schlägst du vor, dass ihr für die nächsten 4 Wochen das Thema Sex komplett weglasst. Es wird nicht drüber geredet, es wird nicht gewünscht, es wird nicht versucht welchen zu haben. Kein Sex, keine sexuellen Handlungen.
Sag ihr, du möchtest damit den Druck von ihr nehmen, wünschst dir einfach sehr, dass ihr euch ohne Sex wieder näher kommt. Schlag ihr vor, jeden Abend zu kuscheln. Wenn nach 10 min das Baby schreit - ja und? Dann macht ihr danach halt nochmal 10 min oder am nächsten Abend.

Und nochmal die Frage: Hast du ihr schon genauso klar und deutlich wie uns gesagt, dass dich das Ganze so sehr belastet, dass du an Trennung denkst?

Warum holt ihr euch nicht Hilfe in Form von Beratung?

Die Frage ist berechtigt, wenn ich Sie nicht anspreche wer sonst.

Aber es ist mittlerweile auch sehr viel Unsicherheit meinerseits dabei! Ich möchte Ihr nicht zu nahe treten, Sie verunsichern oder Ihr ein schlechtes Gefühl geben. Ja auch ich habe Angst, das die Situation noch schlimmer wird und Sie ausfällig reagieren könnte und wir uns komplett zerstreiten.

Um auf deine Frage zu antworten, ja ich wollte Sex. Natürlich bin ich auch auf den Gedanken schon gekommen den Sex außen vor zu lassen. Aber auch wenn ich nur kuscheln möchte, oder Sie küssen, fühlt es sich so an als würde Sie es notgedrungen mir zu Liebe machen. Auch wenn wir mal gekuschelt haben, merkt man Ihr einfach total an das es Ihr in dem Moment unangenehm ist.

Des Ding ist halt, das ich ein Mensch bin, der die Mähe zu seinem Partner braucht, das habe ich Ihr auch mitgeteilt. Mein Charakter und Wesen ist einfach so veranlagt, das leider nicht Monate lang bis hin zu einem Jahr Geduld aufbringen kann nur weil Sie das Thema von sich wegdrängt und für Sie solange ich auf dieses Thema nicht eingehe alles in Ordnung ist. Bei mir ist alles andere als in Ordnung.

Das Thema Trennung habe ich noch nicht erwähnt. Ich möchte Sie nicht unnötig noch weiter von mir wegtreiben, Sie verletzten oder Ihr die Pistole auf die Brust setzen. Ich habe wirklich Angst das die Beziehung gegen die Wand fährt.

Thema Beratung habe ich persönlich auch schon in Betracht gezogen aber da fühlt man sich wirklich blöd und stellt seine Menschliches Verständnis wirklich in Frage. Hat was von einem Psychologen der einen für blöd verkaufen würde. Sorry ist einfach nur meine Meinung. Mir fällt einfach der Mut dazu.

Das mit deinem Vorschlag finde ich gut. Würde ich gerne mal in Betracht ziehen. Meinst ich soll Ihr das persönlich sagen? Gespräche darüber führen, fällt Ihr nicht leicht. Wäre schreiben eine Alternative?

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17. Dezember 2019 um 11:16
In Antwort auf yesa10

Erstmal Danke für eure Beiträge.

Um hier auf ein paar grundlegende Fragen eurerseits einzugehen:

Wenn Sie mich zurückweist oder ablehnt kommt meist, das Sie keine Lust hat, Müde ist oder gerade nicht will, Ihre Tage hat oder irgendwelche anderen körperlichen Probleme. Bitte versteht mich wirklich nicht falsch, anfangs habe ich Ihr meinen Glauben geschenkt, weil halt nicht jeder Tag gleich ist, man Abends auch mal Müde ins Bett fällt und vorallem eine Frau mit Kind zuhause auch mal Abends Ihre Ruhe für sich möchte. Das verstehe und respektiere ich auch, aber mittlerweile klingt es immer mehr nach einer Ausrede. Ich gehe einfach davon aus das Sie jegliche körperliche Nähe meidet um Sex auszuschließen, weil es könnte ja dazu kommen.

Was ich zu Ihr gesagt habe wie ich zurückgewiesen wurde? Sie meinte nur ich soll nicht beleidigt sein, Sie hat halt gerade keine Lust. Ich darauf meinte das es nichts mehr mit beleidigt sein zutun hat und ich einfach nichts mehr dazu sagen möchte, weil ich mit Ihr jetzt schon öfters an diesem Punkt war. Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Versteht mich bitte echt nicht falsch, aber ich habe Verständnis dafür, das so ein Alltag mit Kind, Arbeiten gehen und Haushalt schmeißen Kraft und Nerven kostet. Auch die Tatsache das Sie drei hormonelle Umstellungen hinter sich hat und das Zeit braucht, verstehe ich auch. Aber es wurde bislang in keinsterweise besser. 

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Jede Frau hat meinen vollen Respekt was so ein Kind, Geburt und alles was danach kommt nach sich zieht. Man kann auch nicht jede Frau pauschalisieren und über einen Kamm scheren, aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt? Bitte versteht meine Schreibweise nicht falsch, aber letztendlich ist es doch so?

Und ja ich bin Kritikfähig, aber nach all den Monaten hält es doch der Geduldigste Mensch nicht mehr aus?

Ich schätze Sie wirklich in allen Belangen, sage Ihr es, zeige Ihr es und bin Dankbar für all das was Sie tut, aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Seelisch geht es Ihr soweit gut. Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht, aber traue mich Sie darauf nicht anzusprechen. Sie würde denken ich verkaufe sie für Blöd. Vorallem nach über einem Jahr noch eine Depression zu haben kann ich schwer einschätzen ....
 

Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Du stellst sie zur Rede: von jemandem Rechenschaft fordern, Auskunft verlangen
Zu viel Forderung. Du kannst Liebe nicht erzwingen.  

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Du meinst, SIE hat sich nicht geändert. Du bist es, der sich ändern sollte. 

aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt?

Forderung. Sie hat sich zu ändern. Nein, ich verstehe dich nicht falsch. Wenn sie als Mutter eures Kindes nicht gleichzeitig die Heilige und die Hure für dich ist, dann trennst du dich und suchst weiter nach dieser perfekten Frau, die in deinem Kopf herumspukt. Du wirst sie aber nicht finden, weil du nicht perfekt genug bist, um solche Ansprüche zu stellen. Oder glaubst du noch immer, du machst keine Fehler? 

aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Es sieht jetzt schon sehr einseitig aus. Sie braucht dich als Mann, der freiwillig, von sich aus gibt und pflegt, was er liebt. Das war die Antwort auf eine Frage, die du nicht gestellt hast. Es ist typisch männlich, etwas zu riskieren, zu investieren, aufzubauen. Und leider kann es auch typisch männlich sein, wenn Männer dann eigenhändig wieder zerstören, was sie aufgebaut haben. Es fehlt die Gegenseite, die Gegenseitigkeit, wenn du dich und deine (dir selbstverständlich zustehenden?) Rechte immer in den Mittelpunkt von allem stellst. Es gibt kein Recht auf Sex, auch in einer Ehe nicht. Hast du das schon anders gelesen? Sex als "eheliche Pflicht" einer Frau? Nein. Immer wenn du Liebe und Sex zu trennen versuchst und alles zu deinen Gunsten hinzudrehen, verlierst du sie ein Stück, weil du dabei nicht an sie denkst. 

Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht,

Du suchst weiter Fehler bei ihr, und wenn nicht Fehler, dann Krankheiten. Falsch. 

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17. Dezember 2019 um 11:26
In Antwort auf yesa10

Die Frage ist berechtigt, wenn ich Sie nicht anspreche wer sonst.

Aber es ist mittlerweile auch sehr viel Unsicherheit meinerseits dabei! Ich möchte Ihr nicht zu nahe treten, Sie verunsichern oder Ihr ein schlechtes Gefühl geben. Ja auch ich habe Angst, das die Situation noch schlimmer wird und Sie ausfällig reagieren könnte und wir uns komplett zerstreiten.

Um auf deine Frage zu antworten, ja ich wollte Sex. Natürlich bin ich auch auf den Gedanken schon gekommen den Sex außen vor zu lassen. Aber auch wenn ich nur kuscheln möchte, oder Sie küssen, fühlt es sich so an als würde Sie es notgedrungen mir zu Liebe machen. Auch wenn wir mal gekuschelt haben, merkt man Ihr einfach total an das es Ihr in dem Moment unangenehm ist.

Des Ding ist halt, das ich ein Mensch bin, der die Mähe zu seinem Partner braucht, das habe ich Ihr auch mitgeteilt. Mein Charakter und Wesen ist einfach so veranlagt, das leider nicht Monate lang bis hin zu einem Jahr Geduld aufbringen kann nur weil Sie das Thema von sich wegdrängt und für Sie solange ich auf dieses Thema nicht eingehe alles in Ordnung ist. Bei mir ist alles andere als in Ordnung.

Das Thema Trennung habe ich noch nicht erwähnt. Ich möchte Sie nicht unnötig noch weiter von mir wegtreiben, Sie verletzten oder Ihr die Pistole auf die Brust setzen. Ich habe wirklich Angst das die Beziehung gegen die Wand fährt.

Thema Beratung habe ich persönlich auch schon in Betracht gezogen aber da fühlt man sich wirklich blöd und stellt seine Menschliches Verständnis wirklich in Frage. Hat was von einem Psychologen der einen für blöd verkaufen würde. Sorry ist einfach nur meine Meinung. Mir fällt einfach der Mut dazu.

Das mit deinem Vorschlag finde ich gut. Würde ich gerne mal in Betracht ziehen. Meinst ich soll Ihr das persönlich sagen? Gespräche darüber führen, fällt Ihr nicht leicht. Wäre schreiben eine Alternative?

Sorry, aber ich glaube dir ist schwer zu helfen.

Sie auf Depressionen ansprechen: Willst du nicht, weil du damit schlechte Stimmung erzeugen könntest.
Gleichzeitig sprichst du hier schon von Trennung!! Und dass du es nicht mehr aushälst.
Ihr die Wahrheit sagen - nämlich dass für dich die Situation unaushaltbar ist - willst du nicht wegen schlechter Stimmung. Darf ich mal fragen was du sonst vor hast? Glaubst du es wird sich einfach so im Nichts auflösen wenn ihr das Problem schon über Monate habt? Willst du so weiter machen und dann irgendwann plötzlich Schluss machen ohne das ihr gegenüber wenigstens mal erwähnt zu hben?

Und du findest ernsthaft dass eine Eheberatung einen für blöd verkauft? Du denkst über Trennung nach, leidest wie ein Hund, aber alle Vorschläge liegen jenseits deiner Hemmschwelle weil du dich nicht traust?

Weißt du, ich habe was ähnliches hinter mir. 1,5 Jahre ohne Sex o.ä. Nur dass mein Partner männlich war und logischerweise nicht frisch Mutter geworden Ich weiß wie sehr man darunter leidet. Und ich hab mich so lang so sehr zurück genommen um ihm nur ja kein schlechtes Gefühl zu geben. Aber das klappt so nicht auf Dauer. Irgendwann muss man Klartext reden - eure Beziehung soll doch auf Ehrlichkeit beruhen und nichtdarauf dass ihr euch was vormacht oder?
Wünscht du dir von ihr nicht Ehrlichkeit? Dann bitte sei auch du zu ihr ehrlich!

Das mit dem Schreiben find ich nicht gut. Sieh ihr dabei in die Augen, damit sie weiß dass es dir ernst ist und du sie liebst. Sie  muss ja gar nichts darauf sagen.
Und dann kuschelt! Sei dann nicht so anspruchsvoll dass du dabei auch noch ständig die Bestätigung willst wie sehr sie es genießt. Nimm es einfach als liebe Geste wenn sie es (erstmal) dir zuliebe macht. Genau das ist es nämlich.

Ich glaube ihr habt (und das mit Sicherheit schon vor dem Baby) keine gute Kommunikationskultur, wenn ihr beide über wichtige Themen nicht miteinander sprechen wollt. Auf Dauer hält das keine Beziehung aus, ich würde also ALLES tun um das zu ändern.

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17. Dezember 2019 um 11:31
In Antwort auf yesa10

Die Frage ist berechtigt, wenn ich Sie nicht anspreche wer sonst.

Aber es ist mittlerweile auch sehr viel Unsicherheit meinerseits dabei! Ich möchte Ihr nicht zu nahe treten, Sie verunsichern oder Ihr ein schlechtes Gefühl geben. Ja auch ich habe Angst, das die Situation noch schlimmer wird und Sie ausfällig reagieren könnte und wir uns komplett zerstreiten.

Um auf deine Frage zu antworten, ja ich wollte Sex. Natürlich bin ich auch auf den Gedanken schon gekommen den Sex außen vor zu lassen. Aber auch wenn ich nur kuscheln möchte, oder Sie küssen, fühlt es sich so an als würde Sie es notgedrungen mir zu Liebe machen. Auch wenn wir mal gekuschelt haben, merkt man Ihr einfach total an das es Ihr in dem Moment unangenehm ist.

Des Ding ist halt, das ich ein Mensch bin, der die Mähe zu seinem Partner braucht, das habe ich Ihr auch mitgeteilt. Mein Charakter und Wesen ist einfach so veranlagt, das leider nicht Monate lang bis hin zu einem Jahr Geduld aufbringen kann nur weil Sie das Thema von sich wegdrängt und für Sie solange ich auf dieses Thema nicht eingehe alles in Ordnung ist. Bei mir ist alles andere als in Ordnung.

Das Thema Trennung habe ich noch nicht erwähnt. Ich möchte Sie nicht unnötig noch weiter von mir wegtreiben, Sie verletzten oder Ihr die Pistole auf die Brust setzen. Ich habe wirklich Angst das die Beziehung gegen die Wand fährt.

Thema Beratung habe ich persönlich auch schon in Betracht gezogen aber da fühlt man sich wirklich blöd und stellt seine Menschliches Verständnis wirklich in Frage. Hat was von einem Psychologen der einen für blöd verkaufen würde. Sorry ist einfach nur meine Meinung. Mir fällt einfach der Mut dazu.

Das mit deinem Vorschlag finde ich gut. Würde ich gerne mal in Betracht ziehen. Meinst ich soll Ihr das persönlich sagen? Gespräche darüber führen, fällt Ihr nicht leicht. Wäre schreiben eine Alternative?

"Aber auch wenn ich nur kuscheln möchte, oder Sie küssen, fühlt es sich so an als würde Sie es notgedrungen mir zu Liebe machen. Auch wenn wir mal gekuschelt haben, merkt man Ihr einfach total an das es Ihr in dem Moment unangenehm ist."

Ja, woher soll sie denn auch wissen, dass Du in dem Moment nicht mehr willst?
Glaub mir, dass sie sich deswegen auch wirklich schlecht fühlt.

Es muss einfach Druck vom Kessel.

Die Sache ist oft eine Gratwanderung, für die es auch keine Patentlösung gibt.
Du darfst sie weder bedrängen noch vernachlässigen. Das ist fast wie die Quadratur des Kreises...

Erst wenn sie diesen Druck nicht mehr spürt, wird sich die Lage verbessern.

Um der Sache noch die Krone aufzusetzen:
Sie will sicherlich sogar gerne Sex mit Dir haben, aber sie "kann" es im Moment nicht. Eine wirkliche Erklärung konnte mir meine Frau damals auch nicht liefern.

Ich finde diese vorhin genannten vier sexlosen Wochen für zu kurz gegriffen, auch wenn Du das jetzt nicht gerne hören willst.
Denn dahinter steht für sie ja schon wieder "In 5 Wochen erwartet er Sex".
Der Vorschlag ist grundsätzlich gut, sollte aber lauten:
"Ich gebe Dir so lange Zeit, wie Du brauchst"
Und das solltest Du dann auch so leben in der Zeit.
Nix Bedrängen, keinen Frust anmerken lassen...

Ich würde Dir ergänzend sogar raten, viel Sport zu machen.
Das lenkt ab und baut Frust ab.

 

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17. Dezember 2019 um 11:34
In Antwort auf anne234

Die vorherigen Male habe ich Sie einfach zu Rede gestellt und gefragt wie Sie es sich denn vorstellt wie zwei Freunde weiter nebeneinander weiterzuleben? Ich habe Sie gefragt wie lange das so noch gehen soll? Daraufhin kam nur die Frage ja was soll ich denn machen ....

Du stellst sie zur Rede: von jemandem Rechenschaft fordern, Auskunft verlangen
Zu viel Forderung. Du kannst Liebe nicht erzwingen.  

Ich bin halt mittlerweile an einen Punkt angelangt wo ich sehr viel Verständnis, Hilfe und Gespräche angeboten habe und es sich nichts ändert und ich deshalb auch die Beziehung in Frage stelle.

Du meinst, SIE hat sich nicht geändert. Du bist es, der sich ändern sollte. 

aber wielang muss ein Mann auf seine Gefühle, Bedürfnisse und Vorlieben verzichten sodass die Frau irgendwann mal wieder in Potte kommt?

Forderung. Sie hat sich zu ändern. Nein, ich verstehe dich nicht falsch. Wenn sie als Mutter eures Kindes nicht gleichzeitig die Heilige und die Hure für dich ist, dann trennst du dich und suchst weiter nach dieser perfekten Frau, die in deinem Kopf herumspukt. Du wirst sie aber nicht finden, weil du nicht perfekt genug bist, um solche Ansprüche zu stellen. Oder glaubst du noch immer, du machst keine Fehler? 

aber es geht langsam in eine Richtung wo es sehr einseitig wird und ich würde es gerne in die richtige Richtung lenken.

Es sieht jetzt schon sehr einseitig aus. Sie braucht dich als Mann, der freiwillig, von sich aus gibt und pflegt, was er liebt. Das war die Antwort auf eine Frage, die du nicht gestellt hast. Es ist typisch männlich, etwas zu riskieren, zu investieren, aufzubauen. Und leider kann es auch typisch männlich sein, wenn Männer dann eigenhändig wieder zerstören, was sie aufgebaut haben. Es fehlt die Gegenseite, die Gegenseitigkeit, wenn du dich und deine (dir selbstverständlich zustehenden?) Rechte immer in den Mittelpunkt von allem stellst. Es gibt kein Recht auf Sex, auch in einer Ehe nicht. Hast du das schon anders gelesen? Sex als "eheliche Pflicht" einer Frau? Nein. Immer wenn du Liebe und Sex zu trennen versuchst und alles zu deinen Gunsten hinzudrehen, verlierst du sie ein Stück, weil du dabei nicht an sie denkst. 

Über das thema postnatale Depressionen habe ich mir auch schon gedanken gemacht,

Du suchst weiter Fehler bei ihr, und wenn nicht Fehler, dann Krankheiten. Falsch. 

"Du meinst, SIE hat sich nicht geändert. Du bist es, der sich ändern sollte. "

Wieder bin ich anderer Meinung.
Natürlich muss sie sich ändern!!!

Besser gesagt hat sie sich ja zum negativen geändert.

Der TE möchte doch nicht mehr als die Frau, die er vor der Geburt hatte.
 

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17. Dezember 2019 um 11:37
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Aber auch wenn ich nur kuscheln möchte, oder Sie küssen, fühlt es sich so an als würde Sie es notgedrungen mir zu Liebe machen. Auch wenn wir mal gekuschelt haben, merkt man Ihr einfach total an das es Ihr in dem Moment unangenehm ist."

Ja, woher soll sie denn auch wissen, dass Du in dem Moment nicht mehr willst?
Glaub mir, dass sie sich deswegen auch wirklich schlecht fühlt.

Es muss einfach Druck vom Kessel.

Die Sache ist oft eine Gratwanderung, für die es auch keine Patentlösung gibt.
Du darfst sie weder bedrängen noch vernachlässigen. Das ist fast wie die Quadratur des Kreises...

Erst wenn sie diesen Druck nicht mehr spürt, wird sich die Lage verbessern.

Um der Sache noch die Krone aufzusetzen:
Sie will sicherlich sogar gerne Sex mit Dir haben, aber sie "kann" es im Moment nicht. Eine wirkliche Erklärung konnte mir meine Frau damals auch nicht liefern.

Ich finde diese vorhin genannten vier sexlosen Wochen für zu kurz gegriffen, auch wenn Du das jetzt nicht gerne hören willst.
Denn dahinter steht für sie ja schon wieder "In 5 Wochen erwartet er Sex".
Der Vorschlag ist grundsätzlich gut, sollte aber lauten:
"Ich gebe Dir so lange Zeit, wie Du brauchst"
Und das solltest Du dann auch so leben in der Zeit.
Nix Bedrängen, keinen Frust anmerken lassen...

Ich würde Dir ergänzend sogar raten, viel Sport zu machen.
Das lenkt ab und baut Frust ab.

 

Hast du das so geschafft?

Wie gesagt ist meine letzte Beziehung daran leider zerbrochen. Also er wollte nicht, konnte mir keinen Grund nennen, hat sich auch nicht drum gekümmert etwas zu verbessern was evtl. damit zu tun hatte (Übergewicht, Antidepressiva, Selbstwert,...) weil er sagter er "kann" nicht. Ich habs nicht geschafft den Druck so von ihm zu nehmen - wir hatten leider auch noch andere Differenzen - und so hat er letztlich Schluss gemacht.

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17. Dezember 2019 um 11:50
In Antwort auf melonchen1

Hast du das so geschafft?

Wie gesagt ist meine letzte Beziehung daran leider zerbrochen. Also er wollte nicht, konnte mir keinen Grund nennen, hat sich auch nicht drum gekümmert etwas zu verbessern was evtl. damit zu tun hatte (Übergewicht, Antidepressiva, Selbstwert,...) weil er sagter er "kann" nicht. Ich habs nicht geschafft den Druck so von ihm zu nehmen - wir hatten leider auch noch andere Differenzen - und so hat er letztlich Schluss gemacht.

Die Kinder sind erwachsen und wir noch zusammen...

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17. Dezember 2019 um 11:51
In Antwort auf yesa10

Hallo Zusammen,

vielleicht kennt Ihr diese Situation oder wart selber mal im gleichen Zwiespalt wie ich es aktuell bin.

Meine Partnerin und ich sind Eltern von einem 1 jährigen Sohn. Seit der Geburt des Kindes wird die körperliche Nähe zwischen uns immer weniger und findet die letzten Monate gar nicht mehr statt. Egal was ich mache, ich komme einfach nicht mehr an Sie ran. Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, aber auch gleichzeitig Sie gefragt, wie es Ihr geht, was Sie darüber denkt und fühlt, aber es kommt so gut wie gar nichts rum. Sie meint es liegt nicht an mir, Sie erkennt sich seit der Geburt manchmal selber nicht mehr aber letztendlich hilft mir das persönlich nicht weiter ...

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. Man muss dazu sagen, das Sie seit der Geburt wirklich jegliche Unterstützung der Familie und meinerseits bekommt. Sei es im Haushalt, beim wickeln, einkaufen oder das ich mal spazieren gehe damit Sie etwas durchschnaufen kann. Sie hat noch nie gestillt, geht mittlerweile wieder Arbeiten und ware in dem letzten Jahr ab und zu in der Disco, beim Friseur, beim Nägel machen und und und. Was will ich euch damit sagen?`Ich habe mir wirklich den Arsch dafür aufgerissen das dass erste Jahr so angenehm wie möglich für Sie ist.

Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll und bin kurz davor wirklich alles hinzuschmeißen. Wir tauschen keine Zärtlichkeiten aus und es geht den ganzen Tag immer um die gleichen Themen, Kind, Hund, Essen, Haushalt usw. Ich verstehe, das vorallem in den ersten Jahren das Kind Prio nummero 1 ist und ich als Papa vllt. nicht unbedingt immer die erste Geige spiele. Das ist okay für mich und darum geht es mir nicht, aber mir fällt es momentan so schwer Gefühle aufrecht zu erhalten wenn körperlich so gar nichts geht.
Sie meint nur, das Sie selber nicht weiß woran es liegt, Sie hat einfach überhaupt keine Lust auf körperliche Nähe.

Man muss lustigerweise dazu sagen, das wir jegliche Möglichkeit aus meiner Sicht getan haben. Anfangs hat Sie es mit der Pille versucht, anschließend mit dem Verhütungsring und mittlerweile seit 4 Monaten gar keine Hormone mehr. Ebenso war Sie beim Arzt und hat sich durchchecken lassen.

Ich weiß es klingt assi, aber ich bin kein notgeiler Mann der nur auf Sex aus ist. Klar ist mir Sex wichtig, aber auch mal Essen gehen, ins Kino gehen oder in die Sauna würde ich extrem schön finden. Sich Abends mal auf der Couch massieren oder knutschen und bissl körperliche Nähe schenken würde mir für den Anfang schon reichen. Aber von Ihr kommt halt GAR NICHTS!

Ich bin wirklich gerne Papa und liebe unseren kleinen über alles, aber seit der Geburt läuft unsere Beziehung nur noch berab. Wisst Ihr, des Ding ist halt, es ist ein schmaler Grad zwischen Geduld und die Situation zu respektieren bis hin seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zufrieden zu stellen.

Mich belastet das Thema Tag für Tag und ich weiß nicht wie ich aus dem Kreislauf rauskomme. Ich habe es jetzt mal eine zeitlang versucht mich interessant zu machen. Nicht ständig die Nähe zu suchen und Ihr einfach die Möglichkeit geben selber von sich aus zu kommen. Es kommt wirklich nichts zustande. Ich wollte Ihr die Zeit und Möglichkeit geben, aber es tut sich einfach nichts. Letztens habe ich es wirklich ein letztes mal versucht und wurde wieder zurückgewiesen aus unterschiedlichen Gründen.

Mittlerweile geht es mir gar nicht mehr um den Moment sondern um die gesamte Situation die einfach für mich als Mann nicht mehr fair ist.

Danke fürs Lesen!

Ich denke, ein Stück weit ist das normal.

Nach der Geburt eines Kindes dreht sich für eine gewisse Zeit nunmal alles um das Kind. Das ist ein Instinkt, den Eltern einfach von der Evolution mitbekommen haben, weil ein kleines Kind ohne sie ja hilflos ist. Es kann noch gar nichts alleine, noch nicht mal essen. Wenn sich nicht ständig jemand um ein kleines Kind kümmert, stirbt es.

Ich nehme an, dass deine Frau beim Kind zu Hause ist und du arbeiten gehst? Das würde nämlich erklären, warum ihr Focus stärker auf dem Kind liegt als deiner. Sie ist quasi in einem Tunnelblickmodus und der wird wohl auch noch länger andauern, bis euer Kind aus dem Gröbsten raus ist.

Es ist meistens so, dass die Prioritäten die ersten Jahre beim Kind liegen un der Partner die zweite Geige spielt. Dieses Problem hast nicht nur du alleine und es ist auch normal, dass es so ist. Wenn du das nicht aushältst, hättet ihr eben zusammen kein Kind bekommen dürfen. Elternschaft verändert jede Beziehung.

Ich kann dir nur raten, durchzuhalten, bis der Kleine im Kindergarten ist. Schaut darauf, dass er wirklich schon mit 3 in den Kindergarten geht, es muss ja nicht gleich ganztags sein. Es ist gut, wenn ein Kind nicht mehr so auf seine Eltern fixiert ist, sondern auch etwas selbständiger wird, sich abnabeln kann.

Deine Frau schafft eben nicht, diesen Focus auf den Sohn abzuschalten, wenn du zu Hause bist. Ich verstehe, dass dich das belastet, aber schmeiß nicht gleich alles hin, sondern halte noch ein bisschen durch. Es wird besser, wenn der Kleine größer ist.

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17. Dezember 2019 um 12:32
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Wenn du ihr ihre Fehler klar machst, gehst du schon einmal davon aus, dass SIE sie macht oder hat. Sie ist nun also automatisch in der Situation, sich für ihre Fehler zu rechtfertigen, dir ihre Fehler zu erklären, sich zu verbessern. "

Anne, es gehört zu den absoluten Grundbedürfnissen, körperliche Nähe zum Partner haben zu wollen.
Und wenn da vom Partner nichts kommt, gehört das angesprochen.
Das hat vorne und hinten nichts mit Freuenfeindlichkeit zu tun, die Du hinter jedem Busch siehst.

Ach komm, du weißt doch, dass in Annes Augen jedes Problem umgehend gelöst ist, wenn der Mann die Frau nur heiratet und den Fernseher aus dem Fenster schmeißt

lg
cefeu

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17. Dezember 2019 um 13:11
In Antwort auf cefeu1

Ach komm, du weißt doch, dass in Annes Augen jedes Problem umgehend gelöst ist, wenn der Mann die Frau nur heiratet und den Fernseher aus dem Fenster schmeißt

lg
cefeu

Ja. ICH weiss das, aber der TE eben noch nicht.
 

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17. Dezember 2019 um 13:36
In Antwort auf anne234

Ich habe bereits die letzten Monate mehrfach das Gespräch gesucht und Ihr mitgeteilt was mich stört, 

Das geht in die verkehrte Richtung. Wenn du ihr ihre Fehler klar machst, gehst du schon einmal davon aus, dass SIE sie macht oder hat. Sie ist nun also automatisch in der Situation, sich für ihre Fehler zu rechtfertigen, dir ihre Fehler zu erklären, sich zu verbessern. 
Dabei ist es doch richtig, dass sie sich jetzt um euren kleinen Sohn kümmern will. 

Sie ist kalt wie ein Fisch und es wird Tag für Tag immer schlimmer. 

So geht das nun also auch weiter, und die Negativtendenz, das Ende deiner Familie, prophezeist du auch schon. Blubb ... Blubb ... Blubb immer weiter in Richtung Nichts, auch Grundkräfte der Physik spielen da keine Rolle mehr. Keiner da, der dich auffängt. Und wieder nach oben stupsen kann. Irgendwann wird es dann also so schlimm sein, dass es keiner von euch beiden mehr aushält. Und das Kind? Nun, um dein Kind wirst du dann kämpfen wie ein Löwe. Gegen die Dame, die schon immer nur Böses gegen dich im Sinn hatte. Von ihr kam nie etwas, noch nicht einmal ein Lächeln, nur noch eine üble Fratze mit Hörnern bleibt übrig. Armes Kind. 

Oder? 

Willst du das wirklich so haben? Das glaube ich auch nicht, weil du hier Rat suchst. Ich habe das nur ein bisschen weitergedacht. Kannst du Kritik ertragen? 

Wenn du es nicht so haben willst, dann denke darüber nach, wie ihr euch beide wieder positiver sehen könnt. Beide. Achte gut darauf, was du täglich an Frauenverachtung konsumieren kannst. Nimm wahr, was deine Partnerin tut für ihre kleine Familie, achte sie und ihr Engagement. Vor allem ihre Gefühle. Denn sie hat die Freiheit, sich von jemandem zu trennen, der nur fordert. Ohne Grundlage.  
Verheiratet seid ihr nicht, du hast dich also noch nicht einmal für die Mutter eures gemeinsamen Kindes entschieden. Ich sehe es als Fehler an, wenn Frauen sich in dem Punkt von Männerfreiheit leiten lassen, aber du trägst ebenso die Verantwortung. Auch für ihr Wohlergehen. Auch wenn du meinst, sie sei ja gleichberechtigt, darf also neben all der unbezahlten Arbeit auch noch Geld zu verdienen. Und für das Alter vorzusorgen, natürlich auch für das Kind, all die Versicherungen und sonstigen Ängste und und und. Oder diesen Part hat ja die Gesellschaft zu übernehmen. Dann irrst du dich, denn du bist es, der deinen Sohn mit genau seiner Mutter gezeugt hat. Nicht mehr wegzuradieren. 
Diese Unterstützung, die du aufschreibst, kann nicht die tieferen Gefühle in einer Partnerschaft ersetzen.
Wenn du ihr das Gefühl gibst, sie sei mangelhaft oder austauschbar, widersprichst du dir jedesmal selbst. Denn du willst ja, dass ihr eine glückliche Familie sein könnt. Keine mit Trennungsängsten.
Zu riskant für dich? Denke ruhig darüber nach, was du als selbstverständlich voraussetzt und was bei all der Selbstverständlichkeit fehlt. Du kannst mich gerne fragen, wenn du es nicht herausbekommst.

er macht das schon richtig!  er kritisiert sie nicht!! er spricht mit ihr.  und ob du es glaubst oder nicht: es muss nicht immer der Mann schuld sein 

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17. Dezember 2019 um 13:37
In Antwort auf anne234

Meinst du Sex? Gibt's überall. 

wieso sex???   Zärtlichkeit!!

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17. Dezember 2019 um 13:42
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Ja. ICH weiss das, aber der TE eben noch nicht.
 

Wirklich danke für die rege Beteiligung. Hätte nicht gedacht, das ich hier so eine Diskussion entfache. 

Verschiedene Ideen und Ansätze, sicherlich hat jeder seine eigene Meinung und letztendlich muss ich selber eine Entscheidung treffen und mir überlegen wie ich hier vorgehe.

Grundsätzlich bin ich mittlerweile jemand der sich auch an die eigene Nase packt und vor seiner eigenen Tür kehrt. Natürlich habe ich meine Person, mein Verhalten und meine Vorgehensweise auch schon hinterfragt.

Was ich mir ankreiden muss, das ich wenig Geduld habe und anfangs mein Anliegen eher als Vorwurf im persönlichen Gespräch formuliert habe als eigentlich angedacht lösungsorientiert. 

Ich bin ein sehr direkter Mensch. Manche Hassen mich dafür, aber ich bin so wie ich bin. In der Hinsicht versuche ich auch ein stückweit meine Partnerin zu respektieren in Ihrem verhalten. 

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Es ist halt mittlerweile so, das in den letzten Monaten sich Unsicherheit, Verwirrung und Angst bei mir breit gemacht haben aufgrund Ihres Verhaltens das Sie mir zum einen nicht wirklich erklären kann warum Sie kein körperliches Interesse hat, zweitens ich selber erst mit der Situation wachsen musste um langsam zu verstehen wie Sie sich fühlt und zum dritten ich die letzten Monate einfach so Empfand das alles wichtiger ist als unsere Beziehung. Wir finden gar nicht mehr als Paar statt. Leben wie Freunde nebeneinander her und geben uns Frühs und Abends wenn es hochkommt ein Kuss. Da wird es doch erlaubt sein das ganze zu hinterfragen? Und wenn meine Partnerin mir Monat für Monat so ein Gefühl vermittelt, fängt man an zu zweifeln, hinterfragen und man fühlt sich total unsicher.

Das Gefühl fühlt sich an als würde ich mittlerweile wie ein Hund lechzen nach Aufmerksamkeit an meiner Person, einen Kuss, eine Umarmung, Zärtlichkeiten oder auch Sex. Jede andere Frau würde sich gedanken machen und dafür etwas tun das es besser wird, aber selbst da fehlt Ihrerseits die Initiative. 

Es wird wahrscheinlich wirklich so sein das Sie mittlerweile nach all den Gesprächen immer wieder das Gefühl hat das ich bei jeglicher körperlichen Nähe sofort Sex möchte oder es darauf hinaus läuft und Sie sich dadurch in die Ecke getrieben fühlt und so immer wieder blockt!

Ich versuche mir jetzt mal mein Herz zu fassen, mache mir gedanken darüber und entscheide für mich selbst wie ich hier weiter vorgehe.

Danke für eure Meinungen!

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17. Dezember 2019 um 13:50
In Antwort auf yesa10

Wirklich danke für die rege Beteiligung. Hätte nicht gedacht, das ich hier so eine Diskussion entfache. 

Verschiedene Ideen und Ansätze, sicherlich hat jeder seine eigene Meinung und letztendlich muss ich selber eine Entscheidung treffen und mir überlegen wie ich hier vorgehe.

Grundsätzlich bin ich mittlerweile jemand der sich auch an die eigene Nase packt und vor seiner eigenen Tür kehrt. Natürlich habe ich meine Person, mein Verhalten und meine Vorgehensweise auch schon hinterfragt.

Was ich mir ankreiden muss, das ich wenig Geduld habe und anfangs mein Anliegen eher als Vorwurf im persönlichen Gespräch formuliert habe als eigentlich angedacht lösungsorientiert. 

Ich bin ein sehr direkter Mensch. Manche Hassen mich dafür, aber ich bin so wie ich bin. In der Hinsicht versuche ich auch ein stückweit meine Partnerin zu respektieren in Ihrem verhalten. 

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Es ist halt mittlerweile so, das in den letzten Monaten sich Unsicherheit, Verwirrung und Angst bei mir breit gemacht haben aufgrund Ihres Verhaltens das Sie mir zum einen nicht wirklich erklären kann warum Sie kein körperliches Interesse hat, zweitens ich selber erst mit der Situation wachsen musste um langsam zu verstehen wie Sie sich fühlt und zum dritten ich die letzten Monate einfach so Empfand das alles wichtiger ist als unsere Beziehung. Wir finden gar nicht mehr als Paar statt. Leben wie Freunde nebeneinander her und geben uns Frühs und Abends wenn es hochkommt ein Kuss. Da wird es doch erlaubt sein das ganze zu hinterfragen? Und wenn meine Partnerin mir Monat für Monat so ein Gefühl vermittelt, fängt man an zu zweifeln, hinterfragen und man fühlt sich total unsicher.

Das Gefühl fühlt sich an als würde ich mittlerweile wie ein Hund lechzen nach Aufmerksamkeit an meiner Person, einen Kuss, eine Umarmung, Zärtlichkeiten oder auch Sex. Jede andere Frau würde sich gedanken machen und dafür etwas tun das es besser wird, aber selbst da fehlt Ihrerseits die Initiative. 

Es wird wahrscheinlich wirklich so sein das Sie mittlerweile nach all den Gesprächen immer wieder das Gefühl hat das ich bei jeglicher körperlichen Nähe sofort Sex möchte oder es darauf hinaus läuft und Sie sich dadurch in die Ecke getrieben fühlt und so immer wieder blockt!

Ich versuche mir jetzt mal mein Herz zu fassen, mache mir gedanken darüber und entscheide für mich selbst wie ich hier weiter vorgehe.

Danke für eure Meinungen!

"Jede andere Frau würde sich gedanken machen und dafür etwas tun das es besser wird, aber selbst da fehlt Ihrerseits die Initiative. "

Das stimmt so leider nicht.
Von dieser Sorte Mensch gibt es leider recht viele.

Sieh es mal so:
Sie würde schon gerne etwas ändern, aber sie weiss wirlich beim besten Willen nicht, wie.

"Wir finden gar nicht mehr als Paar statt."

Daher meine Frage, ob ihr das Kind irgendwo unterbringen könnt und mal zu zweit rausgeht.
 

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17. Dezember 2019 um 14:41
In Antwort auf yesa10

Wirklich danke für die rege Beteiligung. Hätte nicht gedacht, das ich hier so eine Diskussion entfache. 

Verschiedene Ideen und Ansätze, sicherlich hat jeder seine eigene Meinung und letztendlich muss ich selber eine Entscheidung treffen und mir überlegen wie ich hier vorgehe.

Grundsätzlich bin ich mittlerweile jemand der sich auch an die eigene Nase packt und vor seiner eigenen Tür kehrt. Natürlich habe ich meine Person, mein Verhalten und meine Vorgehensweise auch schon hinterfragt.

Was ich mir ankreiden muss, das ich wenig Geduld habe und anfangs mein Anliegen eher als Vorwurf im persönlichen Gespräch formuliert habe als eigentlich angedacht lösungsorientiert. 

Ich bin ein sehr direkter Mensch. Manche Hassen mich dafür, aber ich bin so wie ich bin. In der Hinsicht versuche ich auch ein stückweit meine Partnerin zu respektieren in Ihrem verhalten. 

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Es ist halt mittlerweile so, das in den letzten Monaten sich Unsicherheit, Verwirrung und Angst bei mir breit gemacht haben aufgrund Ihres Verhaltens das Sie mir zum einen nicht wirklich erklären kann warum Sie kein körperliches Interesse hat, zweitens ich selber erst mit der Situation wachsen musste um langsam zu verstehen wie Sie sich fühlt und zum dritten ich die letzten Monate einfach so Empfand das alles wichtiger ist als unsere Beziehung. Wir finden gar nicht mehr als Paar statt. Leben wie Freunde nebeneinander her und geben uns Frühs und Abends wenn es hochkommt ein Kuss. Da wird es doch erlaubt sein das ganze zu hinterfragen? Und wenn meine Partnerin mir Monat für Monat so ein Gefühl vermittelt, fängt man an zu zweifeln, hinterfragen und man fühlt sich total unsicher.

Das Gefühl fühlt sich an als würde ich mittlerweile wie ein Hund lechzen nach Aufmerksamkeit an meiner Person, einen Kuss, eine Umarmung, Zärtlichkeiten oder auch Sex. Jede andere Frau würde sich gedanken machen und dafür etwas tun das es besser wird, aber selbst da fehlt Ihrerseits die Initiative. 

Es wird wahrscheinlich wirklich so sein das Sie mittlerweile nach all den Gesprächen immer wieder das Gefühl hat das ich bei jeglicher körperlichen Nähe sofort Sex möchte oder es darauf hinaus läuft und Sie sich dadurch in die Ecke getrieben fühlt und so immer wieder blockt!

Ich versuche mir jetzt mal mein Herz zu fassen, mache mir gedanken darüber und entscheide für mich selbst wie ich hier weiter vorgehe.

Danke für eure Meinungen!

Du bist ein sehr direkter Mensch?
Aber redest mit deiner Partnerin nicht ehrlich über deine Gedanken und Gefühle?

Erzählst du ihr davon, wie unsicher du bist?
Wie genau du dich fühlst?
Wie gern du sie hast und wie sehr du möchtest, dass ihr beide glücklich seid?

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17. Dezember 2019 um 15:02
In Antwort auf cefeu1

Ach komm, du weißt doch, dass in Annes Augen jedes Problem umgehend gelöst ist, wenn der Mann die Frau nur heiratet und den Fernseher aus dem Fenster schmeißt

lg
cefeu

Du übertreibst in negative Richtung. Wenn du dich selbst dadurch besser fühlst, dann tu das nur. 

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17. Dezember 2019 um 15:04
In Antwort auf carina2019

er macht das schon richtig!  er kritisiert sie nicht!! er spricht mit ihr.  und ob du es glaubst oder nicht: es muss nicht immer der Mann schuld sein 

Doch, er kritisiert fortwährend an ihr herum. Kannst du dir vorstellen, mit einem Mann wie ihm glücklich zu sein? Du wärst permanent in Verteidigungshaltung. Würdest stets kleiner gemacht werden. Jeder Fehler, den du begehst, wird dir umgehend vorgehalten. 
Liebe ist doch etwas anders. 

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17. Dezember 2019 um 15:08
In Antwort auf anne234

Du übertreibst in negative Richtung. Wenn du dich selbst dadurch besser fühlst, dann tu das nur. 

"Achte gut darauf, was du täglich an Frauenverachtung konsumieren kannst."

Allein dieser Satz verrät doch, was Du von Männern hältst.

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17. Dezember 2019 um 15:09
In Antwort auf carina2019

er macht das schon richtig!  er kritisiert sie nicht!! er spricht mit ihr.  und ob du es glaubst oder nicht: es muss nicht immer der Mann schuld sein 

Der TE ist zu selbstbezogen, carina2019. Wenn du es schaffst, ihm das zu vermitteln, statt ihn noch darin zu bestärken, dann kannst du ihm helfen. 

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17. Dezember 2019 um 15:12
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Achte gut darauf, was du täglich an Frauenverachtung konsumieren kannst."

Allein dieser Satz verrät doch, was Du von Männern hältst.

Du hast richtig. Von Männern, die Sex kaufen oder verkaufen, halte ich nichts. 
Du etwa?
Diese Einstellung unterstütze ich nicht. 

Aber hier geht es nicht um mich. Helft dem armen TE, damit er seine Familie retten kann. 

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17. Dezember 2019 um 15:16
In Antwort auf anne234

Du hast richtig. Von Männern, die Sex kaufen oder verkaufen, halte ich nichts. 
Du etwa?
Diese Einstellung unterstütze ich nicht. 

Aber hier geht es nicht um mich. Helft dem armen TE, damit er seine Familie retten kann. 

Aber wo geht es denn beim TE um Männer, die Sex kaufen oder verkaufen?

Nein, es geht nicht um Dich, aber was Du dem TE an die Hand geben willst, ist leider nicht geeignet, seine Familie zu retten.
Bzw nur auf Kosten seiner eigenen Zufriedenheit...

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17. Dezember 2019 um 15:36
In Antwort auf yesa10

Wirklich danke für die rege Beteiligung. Hätte nicht gedacht, das ich hier so eine Diskussion entfache. 

Verschiedene Ideen und Ansätze, sicherlich hat jeder seine eigene Meinung und letztendlich muss ich selber eine Entscheidung treffen und mir überlegen wie ich hier vorgehe.

Grundsätzlich bin ich mittlerweile jemand der sich auch an die eigene Nase packt und vor seiner eigenen Tür kehrt. Natürlich habe ich meine Person, mein Verhalten und meine Vorgehensweise auch schon hinterfragt.

Was ich mir ankreiden muss, das ich wenig Geduld habe und anfangs mein Anliegen eher als Vorwurf im persönlichen Gespräch formuliert habe als eigentlich angedacht lösungsorientiert. 

Ich bin ein sehr direkter Mensch. Manche Hassen mich dafür, aber ich bin so wie ich bin. In der Hinsicht versuche ich auch ein stückweit meine Partnerin zu respektieren in Ihrem verhalten. 

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Es ist halt mittlerweile so, das in den letzten Monaten sich Unsicherheit, Verwirrung und Angst bei mir breit gemacht haben aufgrund Ihres Verhaltens das Sie mir zum einen nicht wirklich erklären kann warum Sie kein körperliches Interesse hat, zweitens ich selber erst mit der Situation wachsen musste um langsam zu verstehen wie Sie sich fühlt und zum dritten ich die letzten Monate einfach so Empfand das alles wichtiger ist als unsere Beziehung. Wir finden gar nicht mehr als Paar statt. Leben wie Freunde nebeneinander her und geben uns Frühs und Abends wenn es hochkommt ein Kuss. Da wird es doch erlaubt sein das ganze zu hinterfragen? Und wenn meine Partnerin mir Monat für Monat so ein Gefühl vermittelt, fängt man an zu zweifeln, hinterfragen und man fühlt sich total unsicher.

Das Gefühl fühlt sich an als würde ich mittlerweile wie ein Hund lechzen nach Aufmerksamkeit an meiner Person, einen Kuss, eine Umarmung, Zärtlichkeiten oder auch Sex. Jede andere Frau würde sich gedanken machen und dafür etwas tun das es besser wird, aber selbst da fehlt Ihrerseits die Initiative. 

Es wird wahrscheinlich wirklich so sein das Sie mittlerweile nach all den Gesprächen immer wieder das Gefühl hat das ich bei jeglicher körperlichen Nähe sofort Sex möchte oder es darauf hinaus läuft und Sie sich dadurch in die Ecke getrieben fühlt und so immer wieder blockt!

Ich versuche mir jetzt mal mein Herz zu fassen, mache mir gedanken darüber und entscheide für mich selbst wie ich hier weiter vorgehe.

Danke für eure Meinungen!

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? 

... dass DIR etwas fehlt. Das ist doch klar. Aber woher soll denn die Zuneigung wieder kommen? Je mehr du glaubst, von ihr fordern zu können, desto mehr stößt du sie ab. Sorge dafür, dass sie sich in deiner Nähe richtig wohlfühlt. Dass sie sich auf dich JEDERZEIT verlassen kann.
Deine Trennungsgedanken sind Gift für eure Beziehung.
Auch wenn du glaubst, sie merkt es nicht. Sie merkt es doch. Frauen sind in solchen Fragen sehr sensibel.
Dein Gefühl ist wichtig. Auch dass du über deine Gefühle mit ihr sprechen kannst. Aber für dich wichtiger ist ihr Gefühl.
Kritik ist Meckerei, Herumgemäkel, Unzufriedenheit. Alles negativ. Und das jetzt. Sie hat mehr Pflichten und große Verantwortung für euren Sohn. Denke nach, welche Pflichten du hast. 
Das Bild, das ich dir gezeichnet habe, wie du dich anschließend verhalten wirst, das muss so nicht stimmen. Ziemlich übel. Wenn du nur ein bisschen an euer gemeinsames Kind denkst, dann bekämpfst du die Mutter deines Kindes natürlich nicht. Schon gar nicht, um dem Kind dann eine andere Frau vorzusetzen, die diese Stelle ausfüllen soll. 
Streiche solche Gedanken aus deinem Kopf. Du hast jetzt diese Familie, die du dir selbst ausgesucht hast. Und wenn es 1000mal im TV oder sonstwo heißt: DAS FUNKTIONIERT NIE!, dann muss dich das überhaupt nicht interessieren, einfach wegklicken und gut. Du machst es besser, weil du ein guter Partner und verantwortungsbewusster Vater bist. 

Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Du wirst sehen, wenn sie dir voll vertrauen kann, hat sie auch kein Problem mehr damit. 

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17. Dezember 2019 um 15:43

Klare Ansage: Paartherapie,  sonst bist du raus. Das kann euch nur weiter bringen,  und du wirst dich wundern,  was da zutage kommt. 


Alles Gute 
Frau Evi

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17. Dezember 2019 um 15:46
In Antwort auf anne234

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? 

... dass DIR etwas fehlt. Das ist doch klar. Aber woher soll denn die Zuneigung wieder kommen? Je mehr du glaubst, von ihr fordern zu können, desto mehr stößt du sie ab. Sorge dafür, dass sie sich in deiner Nähe richtig wohlfühlt. Dass sie sich auf dich JEDERZEIT verlassen kann.
Deine Trennungsgedanken sind Gift für eure Beziehung.
Auch wenn du glaubst, sie merkt es nicht. Sie merkt es doch. Frauen sind in solchen Fragen sehr sensibel.
Dein Gefühl ist wichtig. Auch dass du über deine Gefühle mit ihr sprechen kannst. Aber für dich wichtiger ist ihr Gefühl.
Kritik ist Meckerei, Herumgemäkel, Unzufriedenheit. Alles negativ. Und das jetzt. Sie hat mehr Pflichten und große Verantwortung für euren Sohn. Denke nach, welche Pflichten du hast. 
Das Bild, das ich dir gezeichnet habe, wie du dich anschließend verhalten wirst, das muss so nicht stimmen. Ziemlich übel. Wenn du nur ein bisschen an euer gemeinsames Kind denkst, dann bekämpfst du die Mutter deines Kindes natürlich nicht. Schon gar nicht, um dem Kind dann eine andere Frau vorzusetzen, die diese Stelle ausfüllen soll. 
Streiche solche Gedanken aus deinem Kopf. Du hast jetzt diese Familie, die du dir selbst ausgesucht hast. Und wenn es 1000mal im TV oder sonstwo heißt: DAS FUNKTIONIERT NIE!, dann muss dich das überhaupt nicht interessieren, einfach wegklicken und gut. Du machst es besser, weil du ein guter Partner und verantwortungsbewusster Vater bist. 

Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Du wirst sehen, wenn sie dir voll vertrauen kann, hat sie auch kein Problem mehr damit. 

"Sie hat mehr Pflichten und große Verantwortung für euren Sohn. Denke nach, welche Pflichten du hast. "

Ach, er etwa nicht?
Falls Du es überlesen hast: Sie geht arbeiten und BEIDE bekommen viel Unterstützung aus ihren Familien.

"Kritik ist Meckerei, Herumgemäkel, Unzufriedenheit. Alles negativ. "

Er kann aber bei dem Verhalten seiner Frau kaum frohlockend durchs Haus springen.

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17. Dezember 2019 um 15:48
In Antwort auf yesa10

Wirklich danke für die rege Beteiligung. Hätte nicht gedacht, das ich hier so eine Diskussion entfache. 

Verschiedene Ideen und Ansätze, sicherlich hat jeder seine eigene Meinung und letztendlich muss ich selber eine Entscheidung treffen und mir überlegen wie ich hier vorgehe.

Grundsätzlich bin ich mittlerweile jemand der sich auch an die eigene Nase packt und vor seiner eigenen Tür kehrt. Natürlich habe ich meine Person, mein Verhalten und meine Vorgehensweise auch schon hinterfragt.

Was ich mir ankreiden muss, das ich wenig Geduld habe und anfangs mein Anliegen eher als Vorwurf im persönlichen Gespräch formuliert habe als eigentlich angedacht lösungsorientiert. 

Ich bin ein sehr direkter Mensch. Manche Hassen mich dafür, aber ich bin so wie ich bin. In der Hinsicht versuche ich auch ein stückweit meine Partnerin zu respektieren in Ihrem verhalten. 

Aber für mich stellt sich schon die Frage, darf ein man nicht seine Bedürfnisse äußern und seiner Partnerin mitteilen, das einem etwas fehlt? Meinerseits war die die Rede davon das ich ein "Recht" auf Sex habe oder meine Partnerin es machen muss weil ich es so möchte.

Es ist halt mittlerweile so, das in den letzten Monaten sich Unsicherheit, Verwirrung und Angst bei mir breit gemacht haben aufgrund Ihres Verhaltens das Sie mir zum einen nicht wirklich erklären kann warum Sie kein körperliches Interesse hat, zweitens ich selber erst mit der Situation wachsen musste um langsam zu verstehen wie Sie sich fühlt und zum dritten ich die letzten Monate einfach so Empfand das alles wichtiger ist als unsere Beziehung. Wir finden gar nicht mehr als Paar statt. Leben wie Freunde nebeneinander her und geben uns Frühs und Abends wenn es hochkommt ein Kuss. Da wird es doch erlaubt sein das ganze zu hinterfragen? Und wenn meine Partnerin mir Monat für Monat so ein Gefühl vermittelt, fängt man an zu zweifeln, hinterfragen und man fühlt sich total unsicher.

Das Gefühl fühlt sich an als würde ich mittlerweile wie ein Hund lechzen nach Aufmerksamkeit an meiner Person, einen Kuss, eine Umarmung, Zärtlichkeiten oder auch Sex. Jede andere Frau würde sich gedanken machen und dafür etwas tun das es besser wird, aber selbst da fehlt Ihrerseits die Initiative. 

Es wird wahrscheinlich wirklich so sein das Sie mittlerweile nach all den Gesprächen immer wieder das Gefühl hat das ich bei jeglicher körperlichen Nähe sofort Sex möchte oder es darauf hinaus läuft und Sie sich dadurch in die Ecke getrieben fühlt und so immer wieder blockt!

Ich versuche mir jetzt mal mein Herz zu fassen, mache mir gedanken darüber und entscheide für mich selbst wie ich hier weiter vorgehe.

Danke für eure Meinungen!

ich muss mich da mal an die leberwurst anklinken, da du darauf einfach nicht antworten magst:

wie oft macht ihr denn noch was als paar? und zwar dinge, bei denen man mal ganz ungezwungen miteinander reden kann, und gelegenheit hat, sich ein bisschen in die welt des anderen reinzufühlen?

dinge wie
- ausgiebig spazieren gehen (geht auch mit kind im kinderwagen)
- essen gehen
- in die sauna gehen
- mal zu zweit auf eine party oder zu freunden gehen?

findet das noch statt? das ist wichtig! auch wenn "eltern sein" im moment sehr dominant in eurem leben ist, sollte es doch auch immer wieder mal momente geben, in denen man "paar" sein kann! und zwar ganz egal, ob mit sex oder ohne!!!

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17. Dezember 2019 um 15:55
In Antwort auf melonchen1

Du bist ein sehr direkter Mensch?
Aber redest mit deiner Partnerin nicht ehrlich über deine Gedanken und Gefühle?

Erzählst du ihr davon, wie unsicher du bist?
Wie genau du dich fühlst?
Wie gern du sie hast und wie sehr du möchtest, dass ihr beide glücklich seid?

Du hast Recht, klingt etwas absurd und irritierend, aber ist leider schlußendlich so  Ich bin ein sehr direkter Mensch, aber in diesem Fall fällt es mir immens schwer reinen Tisch zu machen, auch weil die letzten Gespräch nicht von Erfolg geprägt waren, weil Sie eigentlich nur zuhört und kaum eine Meinung zu dem Thema hat. Dabei habe ich Sie aber nach Ihrem Wohlbefinden gefragt, wie Sie die Situation sieht bzw. wie es Ihr geht?

@anne234:

Finde deine Ansätze sehr interessant und nehme es in keinsterweise als Angriff auf. Alles gut. Ich gebe dir mit dem letzten Beitrag teilweise Recht. Ich muss für Sie da sein, aber gilt das gleiche nicht für Sie auch? Mir ist Ihr Gefühl wichtig, sonst wäre ich doch diesen ganzen Aufwand den ich betreibe doch gar nicht machen? Sorry aber da wiedersprichst du dir schon ein wenig selber. 

Ebenso mit den Pflichten und Verantwortung gehe ich mit dir leider nicht konform. Das gleiche gilt für mich. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Genauso ist jeder selbstverantwortlich was er letztendlich aus dem Tag macht. Hinzu kommt das ich Ihr mehrfach schon gesagt habe, das Sie eine tolle Mama ist, Ihre Aufgabe sehr gut macht und dazu kommt das ich Sie immer Unterstütze. Ich finde man sollte schon differenzieren und jemanden der im gemachten Nest sitzt in seinem Verhalten noch beführworten ... sonst würde sich doch die Person nie ändern?

Klar ist es im ersten Moment Kritik, aber die Frage ist halt immer ob Sie berechtigt ist? Das hat nichts damit zutun jemanden immer kleiner zu machen und Fehler zu suchen, sondern Probleme anzusprechen um Sie zu lösen. Dazu gehören aber zwei Personen .... man sollte bei diesem Thema das ganze nicht nur aus einer Position heraus sehen nämlich aus Sicht der Frau ....

Ich finde es von vielen Frauen zu pauschal zu sagen das ein Mann in dieser Situation immer die Füße still halten soll und Geduld aufbringen muss.
Unterstützen bis zu einem gewissen Punkt ja, aber es gibt halt auch eine Schmerzgrenze.

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17. Dezember 2019 um 15:56
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Sie hat mehr Pflichten und große Verantwortung für euren Sohn. Denke nach, welche Pflichten du hast. "

Ach, er etwa nicht?
Falls Du es überlesen hast: Sie geht arbeiten und BEIDE bekommen viel Unterstützung aus ihren Familien.

"Kritik ist Meckerei, Herumgemäkel, Unzufriedenheit. Alles negativ. "

Er kann aber bei dem Verhalten seiner Frau kaum frohlockend durchs Haus springen.

Beobachtung am Rande.

Ich versuche mich eher in die Situation seiner Partnerin zu versetzen. Du siehst dich vielleicht in der Rolle des Mannes. Kann das sein? 
Es geht ihm momentan schlecht. Das wissen wir doch schon. Leider ist seine Partnerin nicht anwesend. Wir haben nur die Möglichkeit, auf ihn einzureden. 
Ich würde ihm jedenfalls nicht raten, so weiterzumachen. 

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17. Dezember 2019 um 15:57
In Antwort auf bence_11922211

ich muss mich da mal an die leberwurst anklinken, da du darauf einfach nicht antworten magst:

wie oft macht ihr denn noch was als paar? und zwar dinge, bei denen man mal ganz ungezwungen miteinander reden kann, und gelegenheit hat, sich ein bisschen in die welt des anderen reinzufühlen?

dinge wie
- ausgiebig spazieren gehen (geht auch mit kind im kinderwagen)
- essen gehen
- in die sauna gehen
- mal zu zweit auf eine party oder zu freunden gehen?

findet das noch statt? das ist wichtig! auch wenn "eltern sein" im moment sehr dominant in eurem leben ist, sollte es doch auch immer wieder mal momente geben, in denen man "paar" sein kann! und zwar ganz egal, ob mit sex oder ohne!!!

Sorry das ging im ganzen Geschreibe unter. Wir machen die letzten Monate als Paar alleine nichts mehr. Anfangs habe ich öfters mal gefragt ob wir spazieren gehen, ins Kino gehen, was Essen oder einfach nur nen chilligen Filme Abend, aber meist kam als Antwort das Sie den kleinen nicht abgeben möchte.

Irgendwann habe ich es gelassen, weil es mir auch zu blöd wurde. Wir sind momentan nur noch Mama und Papa und das zerrt.

Obwohl wir jemanden immer zum aufpassen hätten der es gerne macht und zwar Oma und Opa mit denen Sie auch harmoniert.

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17. Dezember 2019 um 16:01
In Antwort auf yesa10

Sorry das ging im ganzen Geschreibe unter. Wir machen die letzten Monate als Paar alleine nichts mehr. Anfangs habe ich öfters mal gefragt ob wir spazieren gehen, ins Kino gehen, was Essen oder einfach nur nen chilligen Filme Abend, aber meist kam als Antwort das Sie den kleinen nicht abgeben möchte.

Irgendwann habe ich es gelassen, weil es mir auch zu blöd wurde. Wir sind momentan nur noch Mama und Papa und das zerrt.

Obwohl wir jemanden immer zum aufpassen hätten der es gerne macht und zwar Oma und Opa mit denen Sie auch harmoniert.

wie gesagt, spazieren gehen kann man auch mit kind! filmeabend, zusammen freunde besuchen ebenso.

ich frag mich gerade: was passiert denn dann eigentlich in eurer freizeit? was macht sie, was machst du, was macht ihr zusammen?

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17. Dezember 2019 um 16:06
In Antwort auf bence_11922211

wie gesagt, spazieren gehen kann man auch mit kind! filmeabend, zusammen freunde besuchen ebenso.

ich frag mich gerade: was passiert denn dann eigentlich in eurer freizeit? was macht sie, was machst du, was macht ihr zusammen?

p.s. ich hoffe doch, ihr habt noch eine gemeinsame freizeit?

bekannte von meiner frau waren vor einiger zeit ziemlich knapp bei kasse, sie hat tagsüber gearbeitet, und er dann fast immer nachts und am wochenende als taxifahrer. die haben sich ein, zwei jahre fast nur noch im vorbeiweg zur kinderübergabe und ab und an zum essen gesehen, geschlafen wurde natürlich auch zu unterschiedlichen zeiten - bis dann irgendwann ende war. war ja auch irgendwie verständlich, denn wozu lebt man denn???

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17. Dezember 2019 um 16:07
In Antwort auf yesa10

Du hast Recht, klingt etwas absurd und irritierend, aber ist leider schlußendlich so  Ich bin ein sehr direkter Mensch, aber in diesem Fall fällt es mir immens schwer reinen Tisch zu machen, auch weil die letzten Gespräch nicht von Erfolg geprägt waren, weil Sie eigentlich nur zuhört und kaum eine Meinung zu dem Thema hat. Dabei habe ich Sie aber nach Ihrem Wohlbefinden gefragt, wie Sie die Situation sieht bzw. wie es Ihr geht?

@anne234:

Finde deine Ansätze sehr interessant und nehme es in keinsterweise als Angriff auf. Alles gut. Ich gebe dir mit dem letzten Beitrag teilweise Recht. Ich muss für Sie da sein, aber gilt das gleiche nicht für Sie auch? Mir ist Ihr Gefühl wichtig, sonst wäre ich doch diesen ganzen Aufwand den ich betreibe doch gar nicht machen? Sorry aber da wiedersprichst du dir schon ein wenig selber. 

Ebenso mit den Pflichten und Verantwortung gehe ich mit dir leider nicht konform. Das gleiche gilt für mich. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Genauso ist jeder selbstverantwortlich was er letztendlich aus dem Tag macht. Hinzu kommt das ich Ihr mehrfach schon gesagt habe, das Sie eine tolle Mama ist, Ihre Aufgabe sehr gut macht und dazu kommt das ich Sie immer Unterstütze. Ich finde man sollte schon differenzieren und jemanden der im gemachten Nest sitzt in seinem Verhalten noch beführworten ... sonst würde sich doch die Person nie ändern?

Klar ist es im ersten Moment Kritik, aber die Frage ist halt immer ob Sie berechtigt ist? Das hat nichts damit zutun jemanden immer kleiner zu machen und Fehler zu suchen, sondern Probleme anzusprechen um Sie zu lösen. Dazu gehören aber zwei Personen .... man sollte bei diesem Thema das ganze nicht nur aus einer Position heraus sehen nämlich aus Sicht der Frau ....

Ich finde es von vielen Frauen zu pauschal zu sagen das ein Mann in dieser Situation immer die Füße still halten soll und Geduld aufbringen muss.
Unterstützen bis zu einem gewissen Punkt ja, aber es gibt halt auch eine Schmerzgrenze.

Ich gebe dir mit dem letzten Beitrag teilweise Recht. Ich muss für Sie da sein, aber gilt das gleiche nicht für Sie auch? Mir ist Ihr Gefühl wichtig, sonst wäre ich doch diesen ganzen Aufwand den ich betreibe doch gar nicht machen? Sorry aber da wiedersprichst du dir schon ein wenig selber. 

Ich bin nicht hier, um von dir auch noch kritisiert zu werden. Oben hatte ich dir schon geschrieben, dass du immerhin hier um Rat bittest. Den gebe ich dir gern. 
Wusstest du schon, dass Selbstbezogenheit eine feminine Eigenschaft ist? 
Der Sinn darin: Wenn die Frau zuerst an sich selbst denkt, dann ist auch für das Wohlergehen des Nachwuchses gesorgt. 
Aber ich beobachte derzeit viele selbstbezogene Männer und viele selbstlose Frauen. Die alles geben, alles, alles.
Alte Klischees. Wichtig oder nicht? Schon lange vergessen, nicht? Wir kennen die kleinen Unterschiede nicht mehr, alles ist gleichgestellt, sogar beim Sex, und wer die Kinder kriegt, ist auch egal.  
Der mit dem Geld. Natürlich ist etwas anderes. 

Ich finde man sollte schon differenzieren und jemanden der im gemachten Nest sitzt in seinem Verhalten noch beführworten ... sonst würde sich doch die Person nie ändern?

Wie meintest du das mit dem gemachten Nest? Sitzt sie in dem Nest, das du gemacht hast? 
 

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17. Dezember 2019 um 16:13
In Antwort auf yesa10

Sorry das ging im ganzen Geschreibe unter. Wir machen die letzten Monate als Paar alleine nichts mehr. Anfangs habe ich öfters mal gefragt ob wir spazieren gehen, ins Kino gehen, was Essen oder einfach nur nen chilligen Filme Abend, aber meist kam als Antwort das Sie den kleinen nicht abgeben möchte.

Irgendwann habe ich es gelassen, weil es mir auch zu blöd wurde. Wir sind momentan nur noch Mama und Papa und das zerrt.

Obwohl wir jemanden immer zum aufpassen hätten der es gerne macht und zwar Oma und Opa mit denen Sie auch harmoniert.

Als Eltern und Paar hat man anders als vorher 2 Ebenen:

Auf der Elternebene scheint es zu passen, das Kind ist gut versorgt, ihr da beide bestimmt tolle Eltern.

Aber es gibt halt noch die Paarebene und die liegt momentan total brach.
Warum will sie das Baby nicht abgeben?
Hat sie das begründet?
Entweder ist sie eine Glucke oder sie will keine Paarzeit mit Dir.
Aus der Nummer würde ich sie nicht so leicht rauslassen

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17. Dezember 2019 um 16:15

Aber gerade WEIL die letzten Gespräche nicht den Erfolg gebracht haben, den du dir gewünscht hast, wärs doch an der Zeit mal was anders zu machen oder?
Was hast du denn zu verlieren?
Denkst du wirklich, deine Frau wird wütend auf dich sein wenn du ihr ehrlich sagst dass du verzweifelt bist und verunsichert? Wenn du sie fragst ob sie schonmal dran gedacht hat, dass sie Depressionen hat? Oder ob ihr nicht mal gemeinsam zu einer Beratung gehen wollt weil dich die Situation so stark belastet?
Also wenn deine Frau DESHALB dann so wütend auf dich ist, dass es zwischen euch total in die Brüche geht, dann wirds dafür vielleicht auch Zeit...
Ansonsten fühlt sie sich vielleicht auch einfach mal verstanden, vielleicht weils ihr ähnlich geht und du es ansprichst!

Und was gemeinsame Aktivitäten angeht: Ich denke man kann sie nicht dazu zwingen den Kleinen abzugeben - dabei wär sie dann wohl auch  nicht entpannt.
Aber wie andere schon erwähnt haben: Ausgiebig spazieren gehen und dabei reden, Freunde besuchen, essen gehen - geht alles auch mit Kind. Oder mal ein Wochenende wegfahren.
Macht ihr das? Und wenn nein, warum nicht?

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17. Dezember 2019 um 16:16
In Antwort auf anne234

Ich gebe dir mit dem letzten Beitrag teilweise Recht. Ich muss für Sie da sein, aber gilt das gleiche nicht für Sie auch? Mir ist Ihr Gefühl wichtig, sonst wäre ich doch diesen ganzen Aufwand den ich betreibe doch gar nicht machen? Sorry aber da wiedersprichst du dir schon ein wenig selber. 

Ich bin nicht hier, um von dir auch noch kritisiert zu werden. Oben hatte ich dir schon geschrieben, dass du immerhin hier um Rat bittest. Den gebe ich dir gern. 
Wusstest du schon, dass Selbstbezogenheit eine feminine Eigenschaft ist? 
Der Sinn darin: Wenn die Frau zuerst an sich selbst denkt, dann ist auch für das Wohlergehen des Nachwuchses gesorgt. 
Aber ich beobachte derzeit viele selbstbezogene Männer und viele selbstlose Frauen. Die alles geben, alles, alles.
Alte Klischees. Wichtig oder nicht? Schon lange vergessen, nicht? Wir kennen die kleinen Unterschiede nicht mehr, alles ist gleichgestellt, sogar beim Sex, und wer die Kinder kriegt, ist auch egal.  
Der mit dem Geld. Natürlich ist etwas anderes. 

Ich finde man sollte schon differenzieren und jemanden der im gemachten Nest sitzt in seinem Verhalten noch beführworten ... sonst würde sich doch die Person nie ändern?

Wie meintest du das mit dem gemachten Nest? Sitzt sie in dem Nest, das du gemacht hast? 
 

"Wusstest du schon, dass Selbstbezogenheit eine feminine Eigenschaft ist? "

Woher hast Du denn diese Erkenntnis?
 

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17. Dezember 2019 um 16:23
In Antwort auf anne234

Beobachtung am Rande.

Ich versuche mich eher in die Situation seiner Partnerin zu versetzen. Du siehst dich vielleicht in der Rolle des Mannes. Kann das sein? 
Es geht ihm momentan schlecht. Das wissen wir doch schon. Leider ist seine Partnerin nicht anwesend. Wir haben nur die Möglichkeit, auf ihn einzureden. 
Ich würde ihm jedenfalls nicht raten, so weiterzumachen. 

Soweit, dass es so nicht weitergehen kann, sind wir ja schon.

Aber mit Rollenklischees aus den 50ern hilfst Du ihm leider nicht weiter.
Da geb es übrigens auch noch wirklich eheliche Pflichten, die gesetzlich verankert waren.

Wir haben hier ein Paar, wo BEIDE arbeiten und sich BEIDE ums Kind kümmern.

Und ja, ich sehe es aus der Sicht eines Mannes, der eine solche gleichberechtigte Beziehung führt.
Und als solcher sehe ich eine Frau, die die Paarbeziehung boykottiert.
Dabei will ich ihr nicht einmal bösen Willen unterstellen.

Es kann die Sache mit den Hormonen sein, Überforderung mit der neuen Situation als Eltern, auch der Druck des TE spielt eine grosse Rolle.

Aber:
Soll er zu alledem Schweigen und gute Mine zum bösen Spiel machen?

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17. Dezember 2019 um 16:24
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Wusstest du schon, dass Selbstbezogenheit eine feminine Eigenschaft ist? "

Woher hast Du denn diese Erkenntnis?
 

Bücher, Bücher, Lehrbücher und Lebenserfahrung. Die Frau erwählt ihren Traumpartner selbst. Andersherum wäre es doch ähnlich, als wenn sich der Hahn das Huhn aussucht, das er zu begatten gedenkt. Wie großzügig ...

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17. Dezember 2019 um 16:31
In Antwort auf anne234

Bücher, Bücher, Lehrbücher und Lebenserfahrung. Die Frau erwählt ihren Traumpartner selbst. Andersherum wäre es doch ähnlich, als wenn sich der Hahn das Huhn aussucht, das er zu begatten gedenkt. Wie großzügig ...

Aber auch da wäre Selbstbezogenheit doch sehr hilfreich für den Mann, wenn er sein Erbgut möglichst weit verbreiten will...

Und wie hilft uns das jetzt weiter, wenn wir mal davon ausgehen, dass die Frau den TE als ihren Traumpartner erwählt hat?
Das Kind scheint ja gewollt...

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