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Ich wünsch mir Liebe ohne Leiden....

18. Oktober 2009 um 10:07

Gibt es die?

http://www.youtube.com/watch?v=TCS1HnAiRHA

(super Song)

Ach,.....

Hab bisher eher so blöde Psychobeziehungen (vor allem die letzte) gehabt.....würd mir mal ne ganz normale Beziehung wünschen, wo man sich über längerem Zeitraum einfach super versteht, Harmonie und ohne Leiden. Das muss doch möglich sein.
Oder ist das nur ne Illusion?

Hatte glaub ich bisher oft die falschen Männer, die Problemfälle waren, bindungsunfähig/zu extrem freiheitsliebend und wo "das Leiden" eigentlich schon vorprogramiert ist.
Wünsche mir, dass ich lerne, "die Guten" zu sehen und um "die Schlechten"n einen großen Bogen zu machen....

Wie lernt man das?Fragen über Fragen.....

Halte mich selbst eigentlich für relativ normal, mit normalen Einstellungen zur Beziehung, hatte auch ne gute Kindheit, habe sehr guten Kontakt zu meiner family und einen guten Freundeskreis.
Aber her mit der Kritik..... man lernt ja nie aus......bin immer bereit zur Selbstreflektion.....

Wer denkt genauso???

Schönen morgen!

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18. Oktober 2009 um 10:26

Hmmm
Musik, Tv... ich liebe diese ganzen Illusionen, die uns die Medien vorgaukeln.. Nennt man das noch alles Normen, Regeln und Werte?

Jeder hat seine Meinung zum Thema Liebe und wie man sie auslebt. Was für dich schon der blanke Horror sein kann, ist für jemanden anders der Himmel auf Erden.

Du machst doch schon mal einen guten Ansatz für dich selbst:

Du willst in Harmonie mit einem Menschen zusammen leben.
Was bedeutet denn dann Harmonie für DICH?

Sind diese Ziele der Harmonie auch so für dich umsetzbar?

Was soll dir dein zukünftiger Partner geben, was willst du ihm geben?

Kleine Opfer muss jeder einmal bringen.

Wenn es dich stört, dass dein Freund permanent vor dem TV hängt, weil Fußball oder Formel 1 läuft oder was weiß ich was, obwohl du jetzt lieber kuscheln möchtest. Dann brauchst du auf jeden Fall einen Freund, der diese Interessen nicht vertritt.

Aber: Kleine Macken hat jeder. Perfekt ist nur eine Illusionen um was weiß ich in stand zu halten.

Ich bin bis jetzt in meiner Zweiten Beziehung, die ich in meinem Leben führe.

Aus der ersten, die auch knappe 8 jahre anhielt, habe ich mitgenommen, dass...

- ich Fremdgehen nicht tollerieren oder verzeihen kann
- dass ich meine Freunde schätze und sie nicht noch einmal aufgebe, weil mein Partner sie als Assi bezeichnet.
- dass er genauso großes Interesse an meiner Familie zeigen soll, wie er es will, dass ich es bei seiner tue
- dass er meine Hobbies und Ziele im Leben unterstützt und mir nicht einredet, dass ich das sowieso nicht schaffe und das auch noch ohne eine Begründung
- dass mein Partner ein "Nein" aus meinem mund versteht, ganz egal um was für eine Sache es geht
- dass er mich nicht zu sachen ermutigt, die ich niemals unterschreiben würde
- dass er mir zeigt, dass er mich liebt und nicht nur "Ich liebe dich" sagt, das höre ich zwar, aber wenn er mir das nicht zeigt, in formen von kuscheln, zuhören, trösten, in den Arm nehmen usw dann hat das keinen Sinn für mich

aber um jemanden zu finden, der all das hat, was ich mir wünsche, muss man einen Menschen kennenlernen und nicht nach 2 Wochen fragen, ob man schon zusammen ist. Die Menschen kann ich nämlich nicht verstehen, die sich nach einem Monat Beziehung schon beschweren, dass es nicht so läuft, wie sie es sich vorgestellt haben. Lieber erstmal den partner kennenlernen und abzuchecken, ob man wirklich zusammen passt, als das man irgendwas überstürtzt, was in Tränen endet.

Liebeslieder schön und gut. Aber hast du schon einmal ein Liebeslied gehört, welches darum geht, dass man die Macken des anderen eigentlich hasst und versucht darüber zu reden? Dass der Mann die Frau betrogen hat und sie trotzdem liebt?

Da gibt es zig Beispiele. Liebeslieder gehen hauptsächlich darum, dass man eine Person vergöttert, alles für sie stehen und liegen lässt nur um in ihrer nähe zu sein.

Aber ist es wirklich liebe, wenn ich mich zurückhalte mit meinen gelüsten? mich verändere für einen menschen nur um ihn zu gefallen?

Ist es nicht schöner von einem menschen so geliebt zu werden, wie man wirklich ist?
dass man einen menschen so lieben kann, wie er ist?

So wie ich deine Enttäuschungen rauslese...

Ich meine, du musst ja nicht mit dir umspringen lassen? Einmal kann einem was passieren, aber wenn man den Partner auf den Fehler hinweist, dann sollte es doch eigentlich zu umgehen sein diesen fehler erneut zu begehen, oder?

Vielleicht hast du deinen ganzen Exen einfach nicht richtig die Stirn geboten und ihnen deine grenzen gezeigt?

Nur wer sich schlagen lässt, der wird auch geschlagen, weißt du was ich meine?

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18. Oktober 2009 um 10:29


Na, die "Ausfallquote" liegt glaube ich ein bisschen niedriger bei den Männern, die nicht jede gleich wahrnimmt. So war meine Erfahrung bisher jedenfalls...
Dass mal ein Problemfall dabei ist, das kann ja vorkommen - aber alle?
Wie lange kennst du denn die geschätzten Herren, bevor du ihnen dein Herz schenkst?

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18. Oktober 2009 um 11:11

Da habt ihr Recht....
Die meisten meiner Ex-Freunde kannte ich in der Tat noch nicht lange. Ich lasse mich dummerweise immer recht schnell von meinen Gefühlen leiten und bin auch etwas ungeduldig. Wenn ich jemanden mag, verliebt bin und der andere auch (das passiert bei mir, wenn es passiert meist recht schnell), dann geht es meist zur Sache....also das eigentlich Kennenlernen kommt dann meist erst in der Beziehung, aber das ist doch meist so oder?

Harmonie bedeutet für mich, dass eine Beziehung alltagtauglich ist. Das man alltäglich, aber auch besondere Dinge zusammen teilt, dass man auch über Dinge hinwegsehen kann, der Respekt voreinander da ist, dem anderen Freiräume zugesteht (also ich würd niemals einen Streit vom Zaun brechen, nur weil er zum Fußball geht oder Tv guckt....bin sehr tolerant), konstruktiv streiten kann, aber sich auch wieder versöhnen kann, wenn ich einen Abend für mich alleine brauche/oder er, ich dennoch weiß, es ist alles in Ordnung/keiner ist böse, man anregende Gespräche hat oder auhc mal gar nicht sprechen muss, zusammen einschlafen und aufwachen, füreinander da sein, WIR und dennoch jeder ICH...
Könnte hier soviel aufzählen....denke, meine Einstellungen sind völlig normal und gesund. Ich bin recht tolerant, weiß mich aber sehr gut durchzusetzen. Vielleicht zu gut. Viele meiner Ex-Männer kritisierten an mir, dass ich eine sehr selbstbewusste Frau bin und sie damit ein Problem hätten. Ich weiß genau, wa sich will und worauf ich besser verzichten kann. Damit kommen viele Männer nicht klar......

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18. Oktober 2009 um 11:17
In Antwort auf seeteufelchen2

Da habt ihr Recht....
Die meisten meiner Ex-Freunde kannte ich in der Tat noch nicht lange. Ich lasse mich dummerweise immer recht schnell von meinen Gefühlen leiten und bin auch etwas ungeduldig. Wenn ich jemanden mag, verliebt bin und der andere auch (das passiert bei mir, wenn es passiert meist recht schnell), dann geht es meist zur Sache....also das eigentlich Kennenlernen kommt dann meist erst in der Beziehung, aber das ist doch meist so oder?

Harmonie bedeutet für mich, dass eine Beziehung alltagtauglich ist. Das man alltäglich, aber auch besondere Dinge zusammen teilt, dass man auch über Dinge hinwegsehen kann, der Respekt voreinander da ist, dem anderen Freiräume zugesteht (also ich würd niemals einen Streit vom Zaun brechen, nur weil er zum Fußball geht oder Tv guckt....bin sehr tolerant), konstruktiv streiten kann, aber sich auch wieder versöhnen kann, wenn ich einen Abend für mich alleine brauche/oder er, ich dennoch weiß, es ist alles in Ordnung/keiner ist böse, man anregende Gespräche hat oder auhc mal gar nicht sprechen muss, zusammen einschlafen und aufwachen, füreinander da sein, WIR und dennoch jeder ICH...
Könnte hier soviel aufzählen....denke, meine Einstellungen sind völlig normal und gesund. Ich bin recht tolerant, weiß mich aber sehr gut durchzusetzen. Vielleicht zu gut. Viele meiner Ex-Männer kritisierten an mir, dass ich eine sehr selbstbewusste Frau bin und sie damit ein Problem hätten. Ich weiß genau, wa sich will und worauf ich besser verzichten kann. Damit kommen viele Männer nicht klar......


Na dann ist ja klar, woran es liegt...
Lern die Männer eben einfach mal ein bisschen besser kennen!
Nach einigen Monaten oder Jahren Freundschaft kann man viel besser einschätzen, ob das was Ernstes werden könnte oder doch wieder nur zu Problemen führt.

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18. Oktober 2009 um 11:25
In Antwort auf igelchen88


Na dann ist ja klar, woran es liegt...
Lern die Männer eben einfach mal ein bisschen besser kennen!
Nach einigen Monaten oder Jahren Freundschaft kann man viel besser einschätzen, ob das was Ernstes werden könnte oder doch wieder nur zu Problemen führt.

ABER....
welcher Mann macht das bitte mit?Ich meine einige Monate bis Jahre Freundschaft wenn er doch gleich mehr will??Hab ich herlich gesagt noch nie was von gehört......kenne auch keinen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die mit nem guten Freund irgendwann zusammen gekommen sind. Vielleicht gehts ja bei uns anders zu.... hier im Rheinland (woher kommst du?) dauert sowas nicht so lange, bis man zusammenkommt.

Mal ne kurze Story: hab neulich einen Mann kennengelernt. Ich war nicht in ihn verliebt, finde ihn aber sehr interessant und mein Gefühl sagt mir, dass er mir sehr gut tun würde. Bisher bin ich aber nicht in ihn verliebt und er ist (im Gegensatz zu meinem Ex) auch kein Frauenaufreißer, sondern ein ganz Lieber mit tollen bodenständigen Einstellungen zu Beziehung usw....habe ihm gesagt, dass ich ihn gerne noch besser kennenlernen will, noch nicht verliebt sei, ihn aber sehr gerne mag......aber er sagte dann nach zwei Wochen, ich solle mich mal entscheiden, was ich will, er sei verliebt, will mehr und keine Bekanntschaft oder Freundschaft. Ich habe mich dann dagegen entschieden. Bleib mir ja keine andere Wahl: wenn ich doch (noch nicht) verliebt bin, was soll ich machen? Kann ich auch keine Nähe zulassen. Finde es dennoch schade, hätte ihn so gerne weiter kennengelernt, aber er war zu ungeduldig.
Wollte es dieses Mal anders machen....

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18. Oktober 2009 um 11:36

Danke....
....deiner aufschlussreichen Worte......
Ich sehe das im Grunde ähnlich wie du. Nur wie findet man die PASSENDEN? Scheinbar habe ich meistens leider nur eine Antenne für die UNPASSENDEN bisher gehabt? Müsste meine Antenne mal für die Passenden umfunktionieren......die sehe ich nämlich offenbar nicht, nehme sie nicht wahr......lasse mich von den Unpassenden blenden......im ersten Augenblick zumindest.....

Wo treffen sich denn die richtigen Menschen?Das ist schwer zu sagen finde ich.....eigentlich findet man es ja nur innerhalb einer Beziehung heraus, ob es passt oder nicht oder?
Ich kann ja nicht beim ersten Kennenlernen mit einer "Liste" ankommen und alles mit demjenigen durchgehen, um zu schaun, obs passt, ob man die gleichen Einstellungen hatn usw.....das klingt sehr unromantisch und außerdem kann jeder am Anfang viel erzählen....
Mir wurde schon soviel erzählt....wenn nachher nur heiße Luft dahinter steckt, bringt einem das nix.....Taten sag ich nur....

Klar, ich weiß schon irgendwo, dass Leiden auch zur Liebe gehört und man sich durch dieses Leiden dieser Liebe noch mehr bewusst wird. Doch wenn das Leiden überwiegt, dann ist das doch nicht normal.

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18. Oktober 2009 um 12:43

Dito...!
Dito!Ja da stimme ich dir zu....jetzt kommt wieder das große ABER: ich und auch viele meiner Freundinnen haben festgestellt, dass es ab einem bestimmteb Alter nicht mehr so einfach ist jemanden kennen zu lernen - im Vergleich zu der Ausbildungs/Studienzeit, wo man immer neue Leute kennen gelernt hat. Bei mir ist es praktisch seitdem ich im Berufleben bin so (seit 3 Jahren).
Hört sich blöd an, aber auf "natürlichem Wege" habe ich seitdem keinen für mich in Frage kommenden Mann kennengelernt...bzw. eigentlich überhaupt kaum mal ein neues männliches Gesicht gesehen. Auf Partys von Freunden sehe ich seit Jahren immer die gleichen Leute, es kommen keine neuen hinzu....
Auf der Arbeit arbeite ich hauptsächlich nur mit homosexuellen Männern...:.) das fällt auch schon mal weg!
Tja und durch Hobbies? Momentan mache ich nur Salsa (da sind aber nur Päärchen), da mein Job mich ziemlich auffrisst....früher hab ich noch Musik gemacht (Samba, Chor), wo aber auch eher Frauenüberschuss herrschte.
Nicht so einfach finde ich. Bleib ich lieber allein als mir anstrengende Psycho-Beziehungen reinzuziehen.....

Mein werter Herr Ex (der Psycho-Manger) war in der Tat aus ner Singlebörse..... daher der besagte Griff ins Klo!!

Aber ist es einfach nicht so, dass es ab 30 schwieriger wird, einen passenden, vernünftigen Partner zu finden? Ich empfinde es echt so. Denke, die halbwegs vernünftigen sind schon unter der Haube.....nur der Schrott ist übrig... o.k. etwas überzogen dargestellt, aber weißt, was ich meine.....

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18. Oktober 2009 um 12:54


Das war auch einer aus ner Singlebörse.... Und da ticken die Uhren hakt ein bißchen anders. Da wird schon gecheckt ohne Ende und ist ja auch klar, warum meldet man sich denn da auch an? Die Intention ist ja eindeutig. Als ER es zur Sprache brachte, habe ich es ihm hakt gesagt, wie es eben ist. War halt ehrlich. Oder hätte ich nicht ehrlich sein sollen?
Manchmal frage ich mich sowieso, ob Ehrlichkeit immer so angemessen ist. Vielleicht sollte ich mal öfters meinen Mund halten, nicht lügen, aber Infos vorenthalten. Basta!Machen andere ja auch, aber ich bin ja nicht andere. Und ich will ja auch nicht nit den Gefühlen anderer spielen, deswegen tendiere ich immer zur Wahrheit!

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18. Oktober 2009 um 13:06
In Antwort auf seeteufelchen2

ABER....
welcher Mann macht das bitte mit?Ich meine einige Monate bis Jahre Freundschaft wenn er doch gleich mehr will??Hab ich herlich gesagt noch nie was von gehört......kenne auch keinen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die mit nem guten Freund irgendwann zusammen gekommen sind. Vielleicht gehts ja bei uns anders zu.... hier im Rheinland (woher kommst du?) dauert sowas nicht so lange, bis man zusammenkommt.

Mal ne kurze Story: hab neulich einen Mann kennengelernt. Ich war nicht in ihn verliebt, finde ihn aber sehr interessant und mein Gefühl sagt mir, dass er mir sehr gut tun würde. Bisher bin ich aber nicht in ihn verliebt und er ist (im Gegensatz zu meinem Ex) auch kein Frauenaufreißer, sondern ein ganz Lieber mit tollen bodenständigen Einstellungen zu Beziehung usw....habe ihm gesagt, dass ich ihn gerne noch besser kennenlernen will, noch nicht verliebt sei, ihn aber sehr gerne mag......aber er sagte dann nach zwei Wochen, ich solle mich mal entscheiden, was ich will, er sei verliebt, will mehr und keine Bekanntschaft oder Freundschaft. Ich habe mich dann dagegen entschieden. Bleib mir ja keine andere Wahl: wenn ich doch (noch nicht) verliebt bin, was soll ich machen? Kann ich auch keine Nähe zulassen. Finde es dennoch schade, hätte ihn so gerne weiter kennengelernt, aber er war zu ungeduldig.
Wollte es dieses Mal anders machen....

Hmm...
Ich komme aus der Pfalz.
Und eigentlich sollte es ja schon aufgrund meines Alter so sein, dass man eher schneller zusammen kommt.
Aber in meinem Umfeld gibt es beide "Sorten"... Allerdings doch schon einige mehr, die sich erst einmal kennenlernen wollen und vorsichtig vorantasten.
Mit meinem Freund war ich "erst" ein Jahr befreundet, ein halbes davon wirklich intensiv. So konnte ich wissen, dass es ein absolut anständiger Kerl ist, treu, liebevoll, die ganze Palette!
Die Beziehung, die bisher am längsten gehalten hat, ist auch aus einer Freundschaft heraus entstanden - wir kannten uns seit 7 Jahren und waren seit einem Jahr beste Freunde...
Es kann zwar sein, dass man damit die Freundschaft ruiniert (in diesem Fall zum Glück nicht wirklich), aber die Beziehung ist dann auf jeden Fall kein absoluter Griff ins Klo!

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18. Oktober 2009 um 13:14

Hey Süße.....schon gut.....
Jajaja....weiß ich doch......seit meiner letzten Beziehung und der ätzenden Trennung habe ich halt sehr viele Fragen in mir. Auch grundsätzliche Fragen zu Beziehung und natürlich auch Selbstzweifel, logisch.
Bin schließlich 31 und wenn ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkrei umschaue, da kann ich mich einerseits freuen für meine Liebsten, aber die Luft zum atmen wird weniger.....ic weiß, ich sollte mich selbst nicht so unter Druck setzen, aber es sind fast schon alle verheiratet, haben/kriegen Kinder, kaufen fleißig Häuser usw....klar, 100 % wissen tue ich natürlich auch nicht, wie s bei denen wirklich daheim im stillen Kämmerlein aussieht und wirklich alles Gold ist,was glänzt, aber ich wünsche mir das halt eben auch. Ganz normal eben. Muss nicht unbedingt heiraten. Wäre ja schon einmal was, wenn ich einfach mal mit einem Mann zusammen wohnen könnte - den Alltag teilen und wenns gut läuft, dann auch Kinder, warum nicht. Selbst das (zusammenziehen) hab ich noch nie erlebt! Dafür hatte ich immer die falschen "freiheitsliebenden" Männer.....

Ja, Sich einen Partner zu SUCHEN ist ja immer schwierig.....so krampfhaft und so....im Moment wäre ich eigentlich eh noch nicht dazu in der Lage mich wieder so nah auf jemanden einzulassen,da das Alte noch nicht 100% verdaut ist und ich gerade viel Zeit für mich brauche. Aber die Gedanken habe ich dennoch.......

Wie stehst du zu meiner Frage mit dem Alter??? Dass es ab einem gewissen Alter schwieriger ist jemanden kennen zu lernen bzw. die halbwegs vernünftigen schon vergeben sind???

Wann hast du denn deinen Mann kennengelernt? Wie alt warst du da???

Danke fürs Lesen und für deine tollen Worte!Weiß das sehr zu schätzen.

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18. Oktober 2009 um 13:55

Wieder ein guter Beitrag...
....von dir, der mir etwas MUT macht
Tendiere auch eher zu Coco Chanel.... ich weiß, dass ich mich die nächste Zeit nur auf mich selbst konzentrieren sollte. Ich habe so einen tollen, verantwortungsvollen Job, der mich sehr erfüllt und viele gute Freunde und meine Familie, trotzdem fehlt halt was in meinem Leben. Jemand, der einfach da ist, wenn ich nach Hause komme, der da ist, wenn ich morgens wach werde....
Und glaub mir, ich gehöre nicht zu den "abhängigen" Frauen, die sich nur über den Partner definieren, wenn sie einen haben und alles andere über Bord schmeißen. Ich bin recht eigenständig, stark, selbstbewusst, zuweilen aber auch mal schwach... , was normal ist denk ich.

Mit den Ansprüchen sehe ich genauso: ich hätte durchaus kein Problem abends los zu ziehen und mir nen Typen zu angeln, wenn ich Probleme mit dem "alleine sein" hätte oder so etwas.
Da ich seit Jahren gut und gerne alleine (langsam würd ich aber schon mal mit nem Mann zusammen wohnen, weil ichs halt net kenne) wohne und auch sonst in meinem Leben zurechtkomme, nehme ich ja NICHT JEDEN....meine Ansprüche sind gestiegen und ich frage mich inzwischen, ob ich übertriebene hohe Ansprüche habe?

Fakt ist, dass ich gerne Kinder hätte und das klappt ja auch nicht ewig bei Frau, deswegen diese vermeintliche "Torschlusspanik".....

Will doch einfach irgendwann einfach mal "gemeinsam mit jemanden ankommen"....irgendwie wollen wir das doch alle oder?
Aber bitte mit mehr LIEBE und weniger LEIDEN.... wo wir wieder bei der Ursprungsdiskussion wären.....

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18. Oktober 2009 um 14:14

Oh danke danke....
...das wünsche ich mir selbst auch .....den RICHTIGEN zu finden und wenn ich dafür noch eine Zeit lang warten muss, um dann zu zweit glücklich sein zu können......nehme ich das gerne in Kauf.
Wünsche ebenso dir eine schöne Zeit mit deinem Liebsten und danke für die anregende Diskussion mit dir. Immer wieder gerne! Bis bald!
Lg

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18. Oktober 2009 um 16:00

Es
gibt sie, die Liebe ohne Leiden. Ich selber habe bis vor etwas mehr als drei Jahren auch nicht dran geglaubt, weil ich bis dahin in meinen Lieben sehr gelitten hab.
In meiner Ehe und in meiner Beziehung danach auch.

Dann hab ich eine zeitlang verzweifelt gesucht was noch mehr Leiden mit sich brachte. Immer wieder neue Hoffnung beim kennen lernen und dann stimmte wieder irgendwas nicht.
Eines Tages haben mir meine sehr guten Freunde gesagt, ich solle endlich aufhören zu suchen.
Eine Therapeutin hat mir das dann auch gesagt.
Sie sagte mir, ich wäre ein ganz wunderbarer Mensch und irgendwann würde mich jemand finden, der das sehen würde.

Ich war zu dem Zeitpunkt in einigen Partnerbörsen angemeldet aber hab mich nur desinteressiert manchmal dort wieder reingeklickt.
Eines Tages hatte ich ne nette Nachricht von jemanden, ganz unverfänglich.
Ich schaute mir das Profil an und dachte, hmmm ne ist nicht mein Typ.
Schrieb aber trotzdem kurz zurück. Daraus entwickelte sich tägliches Mailen und irgendwann ein Telefonat.

Dann haben wir uns getroffen und bei ihm hat es sofort gefunkt, bei mir so gar nicht.
Aber wir schwammen irgendwie auf einer Wellenlänge, konnten uns stundenlang unterhalten, als wenn wir uns schon viele Jahre kannten. Alles stimmte, nur mein Klick, der fehlte. Nach einiger Zeit merkte ich aber, dass das diese Sache etwas ganz besonderes ist.
Der Mann war offen, ehrlich und einfach autentisch.

Ich habe mich ganz unbemerkt ohne großes Trara in diesen Mann verliebt, ganz still und leise.
Heute liebe ich diesen Mann von ganzem Herzen Es ist eine warme, geborgene, ehrliche Liebe und ganz ohne Leiden.

Ohne Einschränkungen, jeder ist und darf so sein wie er ist. Wir haben beide Vergangenheit aber die spielt für unsere Liebe keine Rolle. Wir leben im hier und jetzt.
Wir respektieren und akzeptieren einander ohne den anderen irgenwie ändern zu wollen.

Für mich ist diese Liebe das schönste, wunderbarste und wertvollste Geschenk, das ich jemals bekommen habe und auch wenn sie jetzt für mich "alltäglich" ist, weiß ich doch, wie besonders sie ist, nachdem ich vorher viel Leid erfahren habe.

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19. Oktober 2009 um 17:27
In Antwort auf ofi21

Es
gibt sie, die Liebe ohne Leiden. Ich selber habe bis vor etwas mehr als drei Jahren auch nicht dran geglaubt, weil ich bis dahin in meinen Lieben sehr gelitten hab.
In meiner Ehe und in meiner Beziehung danach auch.

Dann hab ich eine zeitlang verzweifelt gesucht was noch mehr Leiden mit sich brachte. Immer wieder neue Hoffnung beim kennen lernen und dann stimmte wieder irgendwas nicht.
Eines Tages haben mir meine sehr guten Freunde gesagt, ich solle endlich aufhören zu suchen.
Eine Therapeutin hat mir das dann auch gesagt.
Sie sagte mir, ich wäre ein ganz wunderbarer Mensch und irgendwann würde mich jemand finden, der das sehen würde.

Ich war zu dem Zeitpunkt in einigen Partnerbörsen angemeldet aber hab mich nur desinteressiert manchmal dort wieder reingeklickt.
Eines Tages hatte ich ne nette Nachricht von jemanden, ganz unverfänglich.
Ich schaute mir das Profil an und dachte, hmmm ne ist nicht mein Typ.
Schrieb aber trotzdem kurz zurück. Daraus entwickelte sich tägliches Mailen und irgendwann ein Telefonat.

Dann haben wir uns getroffen und bei ihm hat es sofort gefunkt, bei mir so gar nicht.
Aber wir schwammen irgendwie auf einer Wellenlänge, konnten uns stundenlang unterhalten, als wenn wir uns schon viele Jahre kannten. Alles stimmte, nur mein Klick, der fehlte. Nach einiger Zeit merkte ich aber, dass das diese Sache etwas ganz besonderes ist.
Der Mann war offen, ehrlich und einfach autentisch.

Ich habe mich ganz unbemerkt ohne großes Trara in diesen Mann verliebt, ganz still und leise.
Heute liebe ich diesen Mann von ganzem Herzen Es ist eine warme, geborgene, ehrliche Liebe und ganz ohne Leiden.

Ohne Einschränkungen, jeder ist und darf so sein wie er ist. Wir haben beide Vergangenheit aber die spielt für unsere Liebe keine Rolle. Wir leben im hier und jetzt.
Wir respektieren und akzeptieren einander ohne den anderen irgenwie ändern zu wollen.

Für mich ist diese Liebe das schönste, wunderbarste und wertvollste Geschenk, das ich jemals bekommen habe und auch wenn sie jetzt für mich "alltäglich" ist, weiß ich doch, wie besonders sie ist, nachdem ich vorher viel Leid erfahren habe.


Deine Geschichte klingt toll: mit Happy End!! Das gibt mir ein wenig Hoffnung, dass es bei mir auch bald so sein wird.
Natürlich ist "LEIDEN" an sich immer eine Interpretationssache.
Was für den einen Leiden ist, ist für jemand anderen noch vertretbar bzw. gut wegzustecken. Ich habe in meinen Beziehungen bisher leider eher gelitten, vor allem in der letzten. Frage mich auch, warum ich das so lange Zeit mitgemacht habe und nicht einfach gegangen bin. ER war schon sehr auf seinem Egotripp, meist zumindest und oft nicht für mich da. Er hatte große emotionale Defizite: konnte mich nicht trösten, wenn ich traurig war; wenn ich krank war, kam er meist nicht vorbei (aus Angst, sich selbst anzustecken), hatte oft kein offenes Ohr für meine Belange, wenn ich reden wollte und war aggressiv und cholerisch, wenn er Stress hatte und ließ es bei mir raus.
Hatte oft den Eindruck, dass er nur die schönen Seiten mit mir leben wollte - die schlechten, das war ihm zu anstrengend! Ich hoffe, dass er irgendwann mal checkt, dass zu einer Beziehung einfach mehr dazu gehört....
Wenn ich was aus dieser Beziehung gelernt habe, dann wohl das, dass ich mir sowas nie mehr antun werde und sobald ich in einer Beziehung merke, dass es in diese Richtung wieder geht, schnell gehe.....
Ich glaube aber bei mir, dass ich noch viel früher ansetzen muss und einfach aufpassen muss, auf wen ich mich tatasächlich einlasse, mir mehr Zeit fürs Kennenlernen nehme und nicht "blindäugig" und Endorphingesteuert mich wieder in so ein Disaster begebe.....

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