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Ich will sie nicht als Taufpatin...

19. Januar 2009 um 11:58

... gebt mir mal bitte Tipps wie ich meiner Freundin schonend verklickern kann, dass ich sie nicht als Taufpatin meines ersten Kindes haben will. Vor Jahren haben wir das ausgemacht, damals war die Freundschaft aber noch viel intensiver, mittlerweile haben wir uns auseinander gelebt, sehen uns nur noch sporadisch, es passt einfach nicht mehr. Und für mein Kind will ich einen Taufpaten, von dem ich weiß dass der Kontakt immer gut sein wird - deswegen möchte ich jemanden aus der Familie nehmen (meinen Bruder). Wie komme ich aus der Sache am besten raus? Ich lege leider keinen großen Wert mehr auf diese Freundschaft, da sich meine Freundin sehr zum negativen verändert hat (hab ich ihr mehrmals gesagt), möchte sie aber trotzdem nicht verletzen!

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19. Januar 2009 um 12:16

Ich fände es reichlich vermessen...
... davon auszugehen, Taufpatin eine Kindes zu werden, wenn die Mutter dieses Kindes und ich das vor Jahren mal "ausgemacht" hätten. Was heißt denn ausgemacht? Du wirst gesagt haben: Wenn mein erstes Kind kommt, wirst du Patin. - Und? Das ist doch Jahre her. Das weiß doch jeder Mensch, dass sich solche Dinge und Befindlichkeiten ändern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie überhaupt davon ausgeht, Patin zu werden, wenn du sie nicht nochmal konkret danach fragst.

Also, wenn sie es nicht schon angesprochen hat so nach dem Motto: Ich freu mich schon, Patin zu werden - würde ich es überhaupt nicht thematisieren. Vielleicht ist sie dann insgeheim ein bisschen vergnatzt, aber das kann dir ja egal sein, denn eure Freundschaft hat sich ja doch auseinanderentwickelt. Sagen wird sie dir das in dem Fall nicht, also ICH würde es nicht tun.

Wenn sie wirklich fest davon ausgeht und das auch schon gesagt hat, dann gibt es keinen Weg als das "Nein". Das kann man nicht elegant machen, höchstens ein bisschen lügen im Stil von: Da ist zuallererst mal die Familie dran..." Aber das ist eigentlich gar nicht notwendig.

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19. Januar 2009 um 12:19
In Antwort auf nexgo

Ich fände es reichlich vermessen...
... davon auszugehen, Taufpatin eine Kindes zu werden, wenn die Mutter dieses Kindes und ich das vor Jahren mal "ausgemacht" hätten. Was heißt denn ausgemacht? Du wirst gesagt haben: Wenn mein erstes Kind kommt, wirst du Patin. - Und? Das ist doch Jahre her. Das weiß doch jeder Mensch, dass sich solche Dinge und Befindlichkeiten ändern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie überhaupt davon ausgeht, Patin zu werden, wenn du sie nicht nochmal konkret danach fragst.

Also, wenn sie es nicht schon angesprochen hat so nach dem Motto: Ich freu mich schon, Patin zu werden - würde ich es überhaupt nicht thematisieren. Vielleicht ist sie dann insgeheim ein bisschen vergnatzt, aber das kann dir ja egal sein, denn eure Freundschaft hat sich ja doch auseinanderentwickelt. Sagen wird sie dir das in dem Fall nicht, also ICH würde es nicht tun.

Wenn sie wirklich fest davon ausgeht und das auch schon gesagt hat, dann gibt es keinen Weg als das "Nein". Das kann man nicht elegant machen, höchstens ein bisschen lügen im Stil von: Da ist zuallererst mal die Familie dran..." Aber das ist eigentlich gar nicht notwendig.

Und noch was...
... ich vergesse meistens die Hälfte.

Viele Menschen wissen gar nicht, was es überhaupt bedeutet, Pate zu sein. Das heißt nämlich soweit nötig und möglich Verantwortung für das Kind übernehmen oder mittragen, falls den Eltern etwas zustößt, und aus kirchlicher Sicht auch seelsorgerliche Verantwortung. Und für beides ist natürlich ein enges Familienmitglied viel besser geeignet als jemand, den man zum Paten macht, weil das mal ein flüchtliger Gedanke vor ein paar Jahren war.

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19. Januar 2009 um 12:38
In Antwort auf nexgo

Und noch was...
... ich vergesse meistens die Hälfte.

Viele Menschen wissen gar nicht, was es überhaupt bedeutet, Pate zu sein. Das heißt nämlich soweit nötig und möglich Verantwortung für das Kind übernehmen oder mittragen, falls den Eltern etwas zustößt, und aus kirchlicher Sicht auch seelsorgerliche Verantwortung. Und für beides ist natürlich ein enges Familienmitglied viel besser geeignet als jemand, den man zum Paten macht, weil das mal ein flüchtliger Gedanke vor ein paar Jahren war.

...
also sie geht immer noch fix davon aus, macht auch ständig Anspielungen. Bleibt nur zu hoffen dass ich - wenn ich dann mal schwanger werde (was noch dieses Jahr hoffentlich klappen sollte), auch den Mut aufbringe ihr eine Absage zu erteilen. Erschwerend kommt auch noch dazu dass mein Mann absolut dagegen ist, dass sie die Taufpatin wird, er findet sie nicht sonderlich sympathisch. Wird mir wohl nix anderes übrigbleiben als eine Abfuhr zu erteilen. Aber wie, das weiß ich leider nicht

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19. Januar 2009 um 12:46
In Antwort auf chaospur

...
also sie geht immer noch fix davon aus, macht auch ständig Anspielungen. Bleibt nur zu hoffen dass ich - wenn ich dann mal schwanger werde (was noch dieses Jahr hoffentlich klappen sollte), auch den Mut aufbringe ihr eine Absage zu erteilen. Erschwerend kommt auch noch dazu dass mein Mann absolut dagegen ist, dass sie die Taufpatin wird, er findet sie nicht sonderlich sympathisch. Wird mir wohl nix anderes übrigbleiben als eine Abfuhr zu erteilen. Aber wie, das weiß ich leider nicht

Achso, das Kind ist noch gar nicht unterwegs...
... na dann mach dir doch das Herz nicht mit solchen Gedanken jetzt schon schwer. Es besteht ja noch gar kein Anlass, an eine Taufe zu denken. Und wenn deine Freundin Anspielungen macht, dann würde ich ihr genau das gleiche sagen. Wie kommt sie überhaupt dazu, im wahrsten Sinne des Wortes über "ungelegte Eier" zu reden? Ich meine, das ist doch nun wirklich einThema, über das man erst spricht, wenn es soweit ist. Du bist ja noch nicht mal schwanger. Wie kommt man da auf das Thema Taufe?

Wirklich, mach dir darüber keinen Kopf. Das belastet dich nur. Wenn sie das nächste Mal eine Andeutung diesbezüglich macht, solltest du ihr freundlich, aber bestimmt sagen, dass du dir schon über alles Mögliche Gedanken gemacht hast, aber nicht, wer Taufpate wird. Und dass da alles noch offen sei.

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19. Januar 2009 um 14:47

...
Bei der Hochzeit des Patenkindes "muss" man das letzte Mal seinen Geldbeutel weit aufmachen.

Diese Regel kenn ich.
Wenn man sich aber immer gut versteht und sich auch an Geburtstagen trifft, wird das auch dann nicht enden.

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19. Januar 2009 um 16:25
In Antwort auf nexgo

Achso, das Kind ist noch gar nicht unterwegs...
... na dann mach dir doch das Herz nicht mit solchen Gedanken jetzt schon schwer. Es besteht ja noch gar kein Anlass, an eine Taufe zu denken. Und wenn deine Freundin Anspielungen macht, dann würde ich ihr genau das gleiche sagen. Wie kommt sie überhaupt dazu, im wahrsten Sinne des Wortes über "ungelegte Eier" zu reden? Ich meine, das ist doch nun wirklich einThema, über das man erst spricht, wenn es soweit ist. Du bist ja noch nicht mal schwanger. Wie kommt man da auf das Thema Taufe?

Wirklich, mach dir darüber keinen Kopf. Das belastet dich nur. Wenn sie das nächste Mal eine Andeutung diesbezüglich macht, solltest du ihr freundlich, aber bestimmt sagen, dass du dir schon über alles Mögliche Gedanken gemacht hast, aber nicht, wer Taufpate wird. Und dass da alles noch offen sei.


nönö, noch ist nix unterwegs, aber das basteln wird nun bald beginnen
Mein Problem ist einfach dass wir das alles "fix ausgemacht" haben (zu einem Zeitpunkt, als wir noch beste Freundinnen waren, ist ca. 2 Jahre her, wir haben auch noch Kontakt miteinander, aber ich merke einfach dass von meiner Seite her das Gefühl der tiefen innigen Freundschaft flöten gegangen ist). Sie hat von mir die Zusage und ich von ihr dass - wenn wir Kinder kriegen - jeweils die andere die Taufpatin wird. Ich weiß, klingt nach Kindereien, aber es war damals auch ernst gemeint!
Ach ist das doof. Ich kann an nix anderes mehr denken, freue mich doch so darauf endlich eine Familie zu gründen... aber das liegt mir so im Magen, ich will meinen Bruder zum Paten!

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20. Januar 2009 um 7:57
In Antwort auf cherie99

...
Bei der Hochzeit des Patenkindes "muss" man das letzte Mal seinen Geldbeutel weit aufmachen.

Diese Regel kenn ich.
Wenn man sich aber immer gut versteht und sich auch an Geburtstagen trifft, wird das auch dann nicht enden.

Dass Paten Geschenke machen "müssen"...
... war mir widerum ganz neu. Natürlich tun sie es, auch lange nach der Konfirmation oder Firmung (ich bin jetzt 31 und werde noch beschenkt), aber doch nicht aus einer Pflicht heraus. Und ich hätte mich geschämt, als gutverdienende junge Frau mit einem noch besser verdienenden Mann Zuschüsse zu meiner Hochzeit von meinen mittlerweile über 80jährigen Patenonkel zu erwarten. Und meine Patentante ist arbeitslos geworden. Die haben uns natürlich auch Geschenke zur Hochzeit gemacht, aber ganz normal wie alle anderen auch. Besondere Geldgaben habe ich nicht erwartet, aber wir haben uns ja sowieso kein Geld gewünscht, generell nicht, von keinem Gast. Das mit der "Pflicht" der Paten kenne ich als Evangelische nicht und mein Mann als Katholik auch nicht, denn auch bei ihm haben die Paten nicht massig Geld zur Hochzeit ausgeschüttet.

Kann aber gut sein, dass das von Region zu Region unterschiedlich ist. Mein Mann (bzw. die Familie) stammt aus NRW bzw. BW und ich aus Sachsen.

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