Forum / Liebe & Beziehung

Ich will nicht zu ihm ziehen

6. Oktober um 19:59 Letzte Antwort: 9. Oktober um 14:04

Liebes Forum 

mein Freund und ich sind seit 1 Jahr zusammen. Kleinere Streits haben wir ab und zu aber sonst ist die Beziehung sehr schön. 

Er hat eine 130 m2 Wohnung die er (31) aktuell noch ab finanziert in München. Ich hingegen habe seit 2 Monaten eine eigene kleine Wohnung, ca 28m2. 

Mein Freund will dass ich irgendwann zu ihm ziehe, in seine Wohnung. Ich muss gestehen, ich weiß nicht, ob ich das jemals möchte. Ich müsste dort die gleiche Miete zahlen wie in meiner jetzigen, hätte aber "viel mehr Platz als in der jetzigen". Seine Whg Ist eingerichtet, aber natürlich könnte ich sie umgestalten wenn ich das will. 

trotzdem. Ich werde nicht warm mit dem Gedanken, irgendwann meine Wohnung aufzugeben und zu ihm zu ziehen. Dass er die jetzige Whg irgendwann vermieten könnte, wäre sicher eine Option (hatte ich mal vor 2 Monaten angesprochen). Dann könnten wir uns zusammen eine neue holen.

Ich will es aber nicht versuchen. Ich habe (leider) den komplex, dass es seine Wohnung ist. Egal ob die Vase von mir sein wird oder das Bett. 

auch sonst sagt er zu mir, will er lieber dass ich aktuell zu ihm gehe und nicht er zu mir (er kommt so 2 mal die Woche). Er meint, dass wir bei ihm mehr Platz hätten. Klar hat er recht aber in meinen eigenen kleinen 4 Wänden fühle ich mich am besten.. ich bezweifle dass er das versteht. 

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6. Oktober um 20:07

Aha. Dann mach es nicht. 

Ich glaube dass da gut ist,  sich was Neues zu suchen. Und nicht irgendwer irgendwohin ziehen soll. 

 

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6. Oktober um 20:24
In Antwort auf laurita

Liebes Forum 

mein Freund und ich sind seit 1 Jahr zusammen. Kleinere Streits haben wir ab und zu aber sonst ist die Beziehung sehr schön. 

Er hat eine 130 m2 Wohnung die er (31) aktuell noch ab finanziert in München. Ich hingegen habe seit 2 Monaten eine eigene kleine Wohnung, ca 28m2. 

Mein Freund will dass ich irgendwann zu ihm ziehe, in seine Wohnung. Ich muss gestehen, ich weiß nicht, ob ich das jemals möchte. Ich müsste dort die gleiche Miete zahlen wie in meiner jetzigen, hätte aber "viel mehr Platz als in der jetzigen". Seine Whg Ist eingerichtet, aber natürlich könnte ich sie umgestalten wenn ich das will. 

trotzdem. Ich werde nicht warm mit dem Gedanken, irgendwann meine Wohnung aufzugeben und zu ihm zu ziehen. Dass er die jetzige Whg irgendwann vermieten könnte, wäre sicher eine Option (hatte ich mal vor 2 Monaten angesprochen). Dann könnten wir uns zusammen eine neue holen.

Ich will es aber nicht versuchen. Ich habe (leider) den komplex, dass es seine Wohnung ist. Egal ob die Vase von mir sein wird oder das Bett. 

auch sonst sagt er zu mir, will er lieber dass ich aktuell zu ihm gehe und nicht er zu mir (er kommt so 2 mal die Woche). Er meint, dass wir bei ihm mehr Platz hätten. Klar hat er recht aber in meinen eigenen kleinen 4 Wänden fühle ich mich am besten.. ich bezweifle dass er das versteht. 

Dann zieh halt nicht zu ihm, wenn Du das nicht willst. 
vielleicht bist du für diese Beziehung aber auch noch nicht bereit.
 

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6. Oktober um 21:11

Ich bin schon bereit aber mit seiner wohnung habe ich irgendwie ein komplex...

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6. Oktober um 21:40

ich versteh eins nicht, du sollst zu ihm ziehen und für die wohnung dann miete bezahlen? egal wie bleibt immer ein restrisiko das du rausfliegst. bleib wo du bist, macht die liebe interessanter. MEINE meinung

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6. Oktober um 21:42
In Antwort auf laurita

Ich bin schon bereit aber mit seiner wohnung habe ich irgendwie ein komplex...

Warum? Kannst du deine Gefühle irgendwie klarer in Worte fassen?

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7. Oktober um 1:26

Liebe Laurita,

auf 28m2 zu zweit? Selbst mit den 130m2 würde ich mich sehr eingeengt fühlen, aber das ist individuell.

Ich denke, euer Gespräch sollte die Frage, ob er und du fürs Zusammenleben jetzt schon bereit seid, behandeln.
Ob es nicht besser ist, der jungen Beziehung mehr Zeit zum Entwickeln zu geben. 
Ob die evtl. finanzielle Mehrbelastung in dein Budget passt bzw. ob die Aufteilung der Kosten gerecht und passend ist.

Mit deinen Fragen nach meiner/seiner/unserer Wohnung lenkst du dich selbst ins Unauflösliche oder Unentscheidbare ab, um den obigen (oder anderen ) Fragen auszuweichen. 

Alles Gute,
Pi



 

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7. Oktober um 1:40
In Antwort auf pi-choo

Liebe Laurita,

auf 28m2 zu zweit? Selbst mit den 130m2 würde ich mich sehr eingeengt fühlen, aber das ist individuell.

Ich denke, euer Gespräch sollte die Frage, ob er und du fürs Zusammenleben jetzt schon bereit seid, behandeln.
Ob es nicht besser ist, der jungen Beziehung mehr Zeit zum Entwickeln zu geben. 
Ob die evtl. finanzielle Mehrbelastung in dein Budget passt bzw. ob die Aufteilung der Kosten gerecht und passend ist.

Mit deinen Fragen nach meiner/seiner/unserer Wohnung lenkst du dich selbst ins Unauflösliche oder Unentscheidbare ab, um den obigen (oder anderen ) Fragen auszuweichen. 

Alles Gute,
Pi



 

Zu den "anderen" Fragen:

mit dem Sprung ins Zusammenleben und dem Aufgeben der eigenen Wohnung kann leicht ein Gefühl des nicht-mehr-zurückkönnens entstehen.

das Zusammenleben beendet das 1 und 1, es wird zu einer 2. Ein schönes, emotionales "schlaf bitte heute bei mir" wird es nicht mehr geben.

Es kann erschrecken, wenn der Zug direkt zur Hochzeitskapelle rast.

Ich selbst habe immer nach einem raschen Zusammenleben gesucht, weil ich selbstsicher genug war, jederzeit die Notbremse zu ziehen und es auch häufig getan habe.

Pi





 

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7. Oktober um 8:08

Das klingt aber auch nach einem großen Verdienstunterschied. Wenn du ihm jetzt die gleiche Miete zahlst hat er dieses Geld als Taschengeld da er ja anscheinend die Wohnung auch so abbezahlen kann? Ich würde auf jeden Fall auf weniger bestehen z.b die Hälfte. Dann hast Du UND Er das "gesparte" Geld als Taschengeld.

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7. Oktober um 8:23

Vielen Dank für eure Antworten, das hat mir sehr geholfen! Ihr habt recht. Vermutlich bin ich nicht so weit, mit ihm in seine Wohnung zu ziehen. Auch bin ich nicht einverstanden dass ich dort genauso viel zahle? Er kann die Wohnung aktuell abbezahlen aber leicht ist es nicht für ihn. Ich finde die Idee nicht schlecht, einfach das Thema abzuhacken. Habe seit 2 Monaten eine neue Wohnung, die noch nicht eingerichtet ist. Meine Küche kommt erst in 1 Woche. In den zwei Monaten wusste ich nicht, ob ich meine Whg provisorisch bzw günstig einrichten soll oder eben so, dass ich langfristig plane. 


das hat mich fertig gemacht weil ich mich nicht sicher fühle. 


besser ist es, alles auf 0 zu stellen, mich auf meine Whg zu fokussieren, weniger Zeit in seiner wohnung verbringen ( was würdet ihr sagen, ist "angemessen", 2 Nächte bei ihm 2 Nächte bei mir, 3 alleine?). Ich will nicht an ihn kleben

danke euch nochmal 

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7. Oktober um 8:45
In Antwort auf ratlosm

Das klingt aber auch nach einem großen Verdienstunterschied. Wenn du ihm jetzt die gleiche Miete zahlst hat er dieses Geld als Taschengeld da er ja anscheinend die Wohnung auch so abbezahlen kann? Ich würde auf jeden Fall auf weniger bestehen z.b die Hälfte. Dann hast Du UND Er das "gesparte" Geld als Taschengeld.

Miete müsste sie so oder so zahlen, daher ist es total irrelevant, ob es ein zusätzliches Taschengeld für den Freund ist oder nicht?
Die Kreditraten und Nebenkosten einer 130 m² Wohnung in München sind sicher teuerer, als die Miete einer 28 m² Wohnung.

Liebe TE,

deinen Komplex verstehe ich nicht, zieht der sich im allgemeinen durch eure Beziehung oder betrifft es nur die Wohnung? 
Mal abgesehen davon, dass ich nach einem Jahr Beziehung nicht mit jemandem zusammen ziehen würde, käme ich auch niemals auf die Idee, dem Partner vorzuschlagen, aus seiner Eigentumswohnung auszuziehen, nur weil ich ein Problem damit habe.

Er muss dich auch nicht mietfrei wohnen lassen, wieso denn auch, er zahlt ja auch dafür, dass man sich die Kosten teilt ist doch selbstverständlich.
 

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7. Oktober um 8:51

Hmm an sich gebe ich den Anderen völlig Recht... wenn du nicht willst lass es vorallem, weil du ja gerade erst in deine Wohnung gezogen bist, da ist man ja auch erstmal Umzugsmüde..

Allerdings habe ich gerade deinen Post vom Juni noch gelesen.. ist das der selbe Freund wie jetzt? Weil wenn ja hattet ihr ja offenbar eine Vereinbarung, dass sein Kumpel auszieht und du einziehst.. du schreibst er kann das schon abbezahlen, aber eher schwer... da fände ich es ziemlich mies ihn jetzt hängen zu lassen, wenn ihr da schon klar drüber gesprochen hattet und würde auch verstehen, wenn er das erstmal nicht so lustig fände...
Aber vllt ist es ja auch inzwischen eine neue Beziehung und das vom Juni veraltet.

Mit der Miete.. ich finde nicht, dass du weniger zahlen musst nur weil es dein Freund ist.. ich finde, wenn du da mit einziehst solltest du auch die Hälfte der Kosten tragen.. es sollte allerdings klar geklärt sein, dass er dich nicht von heute auf Morgen rausschmeißen kann.. man kann auch Leute nachträglich ins Grundbuch mit eintragen.. kann auch da festlegen, dass wenn ihr Mal verkauft er mehr bekommt, weil er schon mehr abbezahlt hat.. ihr könntet auch die gesamte Wohnung neu renovieren, einrichten, die Zimmeraufteilung verändern.. und es eben wirklich zu eurer Wohnung machen...wenn du das denn wollen würdest..

Die Frage nach dem "was ist angemessen" finde ich seltsam.. es ist eine Beziehung... da ist alles angemessen und nichts.. wichtig ist, dass sich beide wohlfühlen.. ansonsten bei ihm, bei dir, beides im Wechsel.. täglich oder nur einmal alle zwei Wochen, dass ist so individuell.. da müsst ihr schon gemeinsam gucken.. hier geht es ja um jemanden den du liebst, nicht um eine Vertragsverhandlung...

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7. Oktober um 8:59
In Antwort auf mika0310

Miete müsste sie so oder so zahlen, daher ist es total irrelevant, ob es ein zusätzliches Taschengeld für den Freund ist oder nicht?
Die Kreditraten und Nebenkosten einer 130 m² Wohnung in München sind sicher teuerer, als die Miete einer 28 m² Wohnung.

Liebe TE,

deinen Komplex verstehe ich nicht, zieht der sich im allgemeinen durch eure Beziehung oder betrifft es nur die Wohnung? 
Mal abgesehen davon, dass ich nach einem Jahr Beziehung nicht mit jemandem zusammen ziehen würde, käme ich auch niemals auf die Idee, dem Partner vorzuschlagen, aus seiner Eigentumswohnung auszuziehen, nur weil ich ein Problem damit habe.

Er muss dich auch nicht mietfrei wohnen lassen, wieso denn auch, er zahlt ja auch dafür, dass man sich die Kosten teilt ist doch selbstverständlich.
 

>Miete müsste sie so oder so zahlen, daher ist es total irrelevant, ob es ein zusätzliches Taschengeld für den Freund ist oder nicht?

Doch. Denn er kann die Wohnung 130m2 in München kaufen und abbezahlen. Er hat also viel Geld. Wenn sie ihm die gleiche Miete so zahlt hat er noch mehr und sie nicht. Wenn sie nur die Hälfte zahlt hat er auch mehr aber dafür sie auch und somit würde das Ungleichgewicht ein wenig gebessert werden.

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7. Oktober um 9:07
In Antwort auf ratlosm

>Miete müsste sie so oder so zahlen, daher ist es total irrelevant, ob es ein zusätzliches Taschengeld für den Freund ist oder nicht?

Doch. Denn er kann die Wohnung 130m2 in München kaufen und abbezahlen. Er hat also viel Geld. Wenn sie ihm die gleiche Miete so zahlt hat er noch mehr und sie nicht. Wenn sie nur die Hälfte zahlt hat er auch mehr aber dafür sie auch und somit würde das Ungleichgewicht ein wenig gebessert werden.

Sehr interessante Einstellung!
Sagt viel über dich als Mensch aus. 🤦🏻‍♀️

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7. Oktober um 10:23
In Antwort auf wunschkind2020

Hmm an sich gebe ich den Anderen völlig Recht... wenn du nicht willst lass es vorallem, weil du ja gerade erst in deine Wohnung gezogen bist, da ist man ja auch erstmal Umzugsmüde..

Allerdings habe ich gerade deinen Post vom Juni noch gelesen.. ist das der selbe Freund wie jetzt? Weil wenn ja hattet ihr ja offenbar eine Vereinbarung, dass sein Kumpel auszieht und du einziehst.. du schreibst er kann das schon abbezahlen, aber eher schwer... da fände ich es ziemlich mies ihn jetzt hängen zu lassen, wenn ihr da schon klar drüber gesprochen hattet und würde auch verstehen, wenn er das erstmal nicht so lustig fände...
Aber vllt ist es ja auch inzwischen eine neue Beziehung und das vom Juni veraltet.

Mit der Miete.. ich finde nicht, dass du weniger zahlen musst nur weil es dein Freund ist.. ich finde, wenn du da mit einziehst solltest du auch die Hälfte der Kosten tragen.. es sollte allerdings klar geklärt sein, dass er dich nicht von heute auf Morgen rausschmeißen kann.. man kann auch Leute nachträglich ins Grundbuch mit eintragen.. kann auch da festlegen, dass wenn ihr Mal verkauft er mehr bekommt, weil er schon mehr abbezahlt hat.. ihr könntet auch die gesamte Wohnung neu renovieren, einrichten, die Zimmeraufteilung verändern.. und es eben wirklich zu eurer Wohnung machen...wenn du das denn wollen würdest..

Die Frage nach dem "was ist angemessen" finde ich seltsam.. es ist eine Beziehung... da ist alles angemessen und nichts.. wichtig ist, dass sich beide wohlfühlen.. ansonsten bei ihm, bei dir, beides im Wechsel.. täglich oder nur einmal alle zwei Wochen, dass ist so individuell.. da müsst ihr schon gemeinsam gucken.. hier geht es ja um jemanden den du liebst, nicht um eine Vertragsverhandlung...

Danke dir!! Es ist die gleiche Beziehung. Der Freund ist ausgezogen ja, aber es fühlt sich noch nicht richtig an, zu ihm zu ziehen. Ich habe davor bei meinen Eltern gewohnt, und dann vor 2 Wochen kurzfristig eine wohnung ne gefunden. 1 Woche später habe ich erfahren, dass der Freund auszieht. 

ich glaube ich bin noch nicht soweit. Es ist seine Wohnung..und glaube nicht dass er mich ins grundbuch eintragen wird. Aber schade finde ich, dass das Geld was ich ihm gebe, für mich rausgeschmissen ist. 
 

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7. Oktober um 10:27
In Antwort auf laurita

Liebes Forum 

mein Freund und ich sind seit 1 Jahr zusammen. Kleinere Streits haben wir ab und zu aber sonst ist die Beziehung sehr schön. 

Er hat eine 130 m2 Wohnung die er (31) aktuell noch ab finanziert in München. Ich hingegen habe seit 2 Monaten eine eigene kleine Wohnung, ca 28m2. 

Mein Freund will dass ich irgendwann zu ihm ziehe, in seine Wohnung. Ich muss gestehen, ich weiß nicht, ob ich das jemals möchte. Ich müsste dort die gleiche Miete zahlen wie in meiner jetzigen, hätte aber "viel mehr Platz als in der jetzigen". Seine Whg Ist eingerichtet, aber natürlich könnte ich sie umgestalten wenn ich das will. 

trotzdem. Ich werde nicht warm mit dem Gedanken, irgendwann meine Wohnung aufzugeben und zu ihm zu ziehen. Dass er die jetzige Whg irgendwann vermieten könnte, wäre sicher eine Option (hatte ich mal vor 2 Monaten angesprochen). Dann könnten wir uns zusammen eine neue holen.

Ich will es aber nicht versuchen. Ich habe (leider) den komplex, dass es seine Wohnung ist. Egal ob die Vase von mir sein wird oder das Bett. 

auch sonst sagt er zu mir, will er lieber dass ich aktuell zu ihm gehe und nicht er zu mir (er kommt so 2 mal die Woche). Er meint, dass wir bei ihm mehr Platz hätten. Klar hat er recht aber in meinen eigenen kleinen 4 Wänden fühle ich mich am besten.. ich bezweifle dass er das versteht. 

Ich kann deine Haltung verstehen. Ich habe auch kurz bei meinen Mann in der Wohnung gelebt, und mich nicht richtig wohl gefühlt. Es war halt seine Wohnung. Ich wusste nicht was ich wo hinstellen soll oder darf, was ich wie sauber machen soll. Er hat zwar immer betont dass es unsere Wohnung ist aber man hat sich halt trotzdem als Fremde gefühlt. Fand auch immer ich habe nicht das Recht irgendwas zu bestimmen, also Möbel umzuräumen etc. 

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7. Oktober um 10:44
In Antwort auf laurita

Danke dir!! Es ist die gleiche Beziehung. Der Freund ist ausgezogen ja, aber es fühlt sich noch nicht richtig an, zu ihm zu ziehen. Ich habe davor bei meinen Eltern gewohnt, und dann vor 2 Wochen kurzfristig eine wohnung ne gefunden. 1 Woche später habe ich erfahren, dass der Freund auszieht. 

ich glaube ich bin noch nicht soweit. Es ist seine Wohnung..und glaube nicht dass er mich ins grundbuch eintragen wird. Aber schade finde ich, dass das Geld was ich ihm gebe, für mich rausgeschmissen ist. 
 

Was ist das für eine mittelalterliche Einstellung, dass der Mann alle Kosten alleine trägt?
Die Aussage, dass die Miete an deinen Freund rausgeschmissenes Geld ist, während die Miete an jemand Fremden offensichtlich kein rausgeschmissenes Geld ist, verstehe ich nicht.

Du hast dir ja eh eine Wohnung gemietet und dich in Unkosten gestürzt, daher finde ich die Diskussion, ob man mit dem Freund zusammen ziehen will, eh total unnötig.
Wenn du noch nicht soweit bist, dann erst recht.
Aber diese Schmarotzereinstellung, dass man erwartet, bei jemand anderem mietfrei zu wohnen, ist echt dreist. 
Wahrscheinlich soll er auch die Urlaube und alle Freizeitaktivitäten zahlen, weil er hat es ja.
Unverschämt, echt unverschämt.

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7. Oktober um 13:23
In Antwort auf mika0310

Was ist das für eine mittelalterliche Einstellung, dass der Mann alle Kosten alleine trägt?
Die Aussage, dass die Miete an deinen Freund rausgeschmissenes Geld ist, während die Miete an jemand Fremden offensichtlich kein rausgeschmissenes Geld ist, verstehe ich nicht.

Du hast dir ja eh eine Wohnung gemietet und dich in Unkosten gestürzt, daher finde ich die Diskussion, ob man mit dem Freund zusammen ziehen will, eh total unnötig.
Wenn du noch nicht soweit bist, dann erst recht.
Aber diese Schmarotzereinstellung, dass man erwartet, bei jemand anderem mietfrei zu wohnen, ist echt dreist. 
Wahrscheinlich soll er auch die Urlaube und alle Freizeitaktivitäten zahlen, weil er hat es ja.
Unverschämt, echt unverschämt.

Nein das stimmt nicht! Wir teilen uns die Urlaube!!ich zahle sehr gerne die Hälfte. Wil da auch nicht mietfrei wohnen um gottes Wille , Idee ist eher, etwas weniger zu zahlen. 

aber so oder so, steht es jetzt nicht zur Debatte. Bin nicht ready. Und ich sollte mir nochmal 1-2 Jahre Zeit geben...

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7. Oktober um 13:53

Ganz ehrlich ist es nicht die schlechteste Idee auch mal eine Weile alleine gelebt zu haben. Auch für deinen Freund! Und wenn du dann bereit bist, wirst du dich auch auf das Zusammenziehen freuen und es nicht mit Bauchschmerzen machen oder weil da finanzielle Aspekte mit reinspielen. Und dann kannst du dich ja immer noch durch einen ganz normalen Mietvertrag, mit angemessener Kündigungsfrist etc vertraglich absichern. 

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8. Oktober um 12:22
In Antwort auf laurita

Vielen Dank für eure Antworten, das hat mir sehr geholfen! Ihr habt recht. Vermutlich bin ich nicht so weit, mit ihm in seine Wohnung zu ziehen. Auch bin ich nicht einverstanden dass ich dort genauso viel zahle? Er kann die Wohnung aktuell abbezahlen aber leicht ist es nicht für ihn. Ich finde die Idee nicht schlecht, einfach das Thema abzuhacken. Habe seit 2 Monaten eine neue Wohnung, die noch nicht eingerichtet ist. Meine Küche kommt erst in 1 Woche. In den zwei Monaten wusste ich nicht, ob ich meine Whg provisorisch bzw günstig einrichten soll oder eben so, dass ich langfristig plane. 


das hat mich fertig gemacht weil ich mich nicht sicher fühle. 


besser ist es, alles auf 0 zu stellen, mich auf meine Whg zu fokussieren, weniger Zeit in seiner wohnung verbringen ( was würdet ihr sagen, ist "angemessen", 2 Nächte bei ihm 2 Nächte bei mir, 3 alleine?). Ich will nicht an ihn kleben

danke euch nochmal 

Wenn du deine eigene Wohnung noch nicht so lange hast, ist es verständlich, dass du sie nicht sofort wieder aufgeben möchtest. 

Von den Kosten her kenne ich das so, dass man sich einfach alle Kosten 50:50 teilt (Miete, Strom, Heizung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Haushaltsartikel...). Dass ich von einer Partnerin, die bei mir einzieht, Miete verlangt hätte, wäre mir nie eingefallen. Man verbraucht einfach zu Zweit mehr und man teilt sich die anfallenden Kosten. 

Kann sich die Partnerin das nicht leisten, weil sie entweder gar kein oder zu wenig Einkommen hat, muss man sich eben was anderes überlegen, aber das war bei mir noch nie nötig, da ich generell keinen Luxus lebe. 

Wenn dein Freund eine Eigentumswohnung hat, ist es natürlich so, dass diese ihm alleine gehört. Da würde ich die Partnerin nur dann mit ins Grundbuch eintragen lassen, wenn sie auch die Hälfte der Anschaffungskosten übernimmt, ansonsten nicht.

Deshalb zahlt die Partnerin dann eben nur mit, so lange sie auch in dieser Wohnung wohnt. Trennt man sich, muss die Partnerin wieder ausziehen und hat dann selbstverständlich keine weiteren Kosten. Ganz im Gegensatz dazu, wenn ihr die Hälfte der Wohnung gehört - dann muss sie natürlich auch im Falle einer Trennung ihren Anteil der Kreditraten weiterbezahlen (dafür gehört ihr ja auch die halbe Wohnung). Das kann man dann so lösen, dass einer dem anderen seine Hälfte der Wohnung abkauft. Das macht es natürlich komplizierter und kostenintensiver, weshalb sich das nur bei einer Ehe lohnen würde. 

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8. Oktober um 12:25
In Antwort auf laurita

Danke dir!! Es ist die gleiche Beziehung. Der Freund ist ausgezogen ja, aber es fühlt sich noch nicht richtig an, zu ihm zu ziehen. Ich habe davor bei meinen Eltern gewohnt, und dann vor 2 Wochen kurzfristig eine wohnung ne gefunden. 1 Woche später habe ich erfahren, dass der Freund auszieht. 

ich glaube ich bin noch nicht soweit. Es ist seine Wohnung..und glaube nicht dass er mich ins grundbuch eintragen wird. Aber schade finde ich, dass das Geld was ich ihm gebe, für mich rausgeschmissen ist. 
 

Natürlich trägt er dich nicht ins Grundbuch ein, dafür müsstest du ja auch die halben Anschaffungskosten bezahlen. Er wäre ganz schön blöd, wenn er die Wohnung alleine bezahlt und dir die Hälfte quasi schenkt. 

Die Miete bezahlst du deshalb, weil du die Wohnung auch nutzt. Wie eben bei jeder anderen Wohnung auch. Wenn du ausziehst, zahlst du nichts mehr, du hast keine weiteren Verpflichtungen.

Angemessen ist es, wenn du die Hälfte aller anfallenden Kosten übernimmst.

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9. Oktober um 14:04
In Antwort auf laurita

Nein das stimmt nicht! Wir teilen uns die Urlaube!!ich zahle sehr gerne die Hälfte. Wil da auch nicht mietfrei wohnen um gottes Wille , Idee ist eher, etwas weniger zu zahlen. 

aber so oder so, steht es jetzt nicht zur Debatte. Bin nicht ready. Und ich sollte mir nochmal 1-2 Jahre Zeit geben...

Schade, dass man Texte nicht nachträglich ändern kann.
Ich habe mich da in Rage geschrieben und sehr freundlich liest es sich auch nicht.
Ein Entschuldigung dafür!

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