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Ich will keine Fernbeziehung: Egoistisch?

28. Februar 2018 um 20:51

Huhu ihr Lieben,
ich habe mich extra hier angemeldet, weil ich meine Freunde für zu befangen halte, mir in dem Thema weiterzuhelfen .

Mein Freund(28) und ich(26) haben uns in unserem gemeinsamen Studium kennengelernt. Wir wohnten fast nebenbeinander, sodass wir uns am Anfang unserer Beziehung täglich sehen konnten. Jetzt sind wir schon seit drei Jahren zusammen - mit so einigen Höhen und Tiefen.

Nach ca. 1,5 Jahren habe ich meinen Bachelorabschluss gemacht und bin für mein Masterstudium umgezogen. Dank unseres gemeinsamen Studientickets konnten wir uns so umsonst sehen mit einer zweistündigen Zugfahrt.

Seine Reaktion auf meinen Umzug war sehr extrem: er hat mir vorgeworfen, unsere Beziehung aufs Spiel zu setzen, was er nie im Leben getan hätte. Ich würde es psychisch nicht schaffen, mich in einer neuen Stadt zurechtzufinden (bei mir wurde eine Generalisierte Angststörung festgestellt). Und das würden wir niemals gemeinsam durchstehen.

Er hat sich allerdings nicht von mir getrennt und so hat das wirklich gut geklappt. Mein Freund muss nur ein bis zwei Mal die Woche in seinem Nebenjob arbeiten, ich bin mit Studium und Teilzeitjob sehr eingespannt. So hatten wir das Glück, uns weiterhin sehr regelmäßig und immer eine lange Zeit zu sehen. Trotzdem konnte er sich Seitenhiebe nicht verkneifen, dass er mir ständig hinterherfahren würde. Im Gegenzug habe ich allerdings unsere gemeinsame Zeit finanziert, mich um den Haushalt und unsere Unterhaltung gekümmert.

Nun ist er in der Lage, wo er, unzufrieden mit seinem Leben, zurück in seine Heimatstadt ziehen will. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Studienstadt und auch mit seinem Studium nicht. Besagte Heimatstadt ist nur leider vier Stunden entfernt und in einem anderen Bundesland. Trotzdem empfinde ich seine Entscheidung als sehr mutig und richtig.

Jetzt habe ich nur mehrere Probleme mit der Situation, stecke aber auch in der Zwickmühle, da ich ihm seine Entscheidung nicht vermiesen möchte.
- Zum Einen bezieht er mich in keine seiner Entscheidungen mit ein. Dass er sein Studium abbrechen will, habe ich erst nach mehreren Tagen erfahren. Dass er seine Wohnung gekündigt hat, erst als der Brief im Briefkasten war. Das sind alles seine Entscheidungen für seine Zukunft. Aber ich fühle mich trotzdem ausgeschlossen. Das Problem verfolgt uns leider schon seit Anfang an, dass ich das Gefühl habe, bei wichtigen Entscheidungen ist es eher ein nebenher anstatt zusammen.
- Wir streiten uns wirklich oft. Ich sah als den Kleber unserer Beziehung die gemeinsame Zeit an und habe Angst, dass die Streitereien dann den Kontakt überlagern.
- Eine Weiterführung von Punkt Zwei: Wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie oft, intensiv und lang man kommuniziert, wenn man nicht beieinander ist. Deswegen streiten wir uns auch öfter, wenn wir uns nicht sehen. Oft unterbricht er mich oder wirkt nervös, wenn das Gespräch zu lange geht, und bricht es einfach ab.
- Ich bin ganz ehrlich: Ich finde es irgendwie unattraktiv, dass er mit 28 wieder zu seinen Eltern zieht und, nach abgebrochenem fünfjährigen Studium, es sich in Mamas Schoß wieder gemütlich macht. Hab ich ihm nicht gesagt. Sag ich euch. Pscht!

Ich sehe keine glückliche Zukunft in einer Fernbeziehung. Und ich habe Angst verletzt zu werden, da mir das oft passiert ist in unserer Beziehung. Aber er hat mir auch eine Chance gegeben als ich umgezogen bin und sich richtig reingehängt. Ich käme mir wohl wie ein Arsch vor, wenn ich ihm das nicht zurückgebe. Aber hat das dann einen Sinn? Außerdem hat er große Probleme damit, Verantwortung zu übernehmen. Seine Eltern sind da keine große Hilfe: er hat seine Fahrstunden abgebrochen und musste den Führerschein nicht machen, weil er keine Lust hatte und nun das Gleiche nach fünf Jahren Studium. Dann leihe ich ihm Geld nach Urlauben mit Freunden. Er verhält sich wie ein Kind. Und nun verspüre ich passive Aggressionen, weil ich es auch in gewisser Hinsicht unfair finde. Aber da kann er ja eigentlich auch nicht viel für, wenn sein Umfeld das immer mitmacht.

Puh, eigentlich weiß ich auch nicht, was ich von euch will. Es tat sehr gut das mal runterzuschreiben und würde mich freuen, wenn eine neutrale Person die Situation beurteilen könnte.

Ich bedanke mich schon mal ganz herzlich dafür, für Antworten oder auch einfach fürs Durchlesen!!!

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28. Februar 2018 um 21:31

Ich finde dich teilweise schon sehr egoistisch - ihn aber auch (wegen des Umzugs wegen deines Masterstudiums - ging das nicht in der Nähe deines Freundes???) Kann es sein das alles was danach so von ihm, kam einfach nur eine kindische Reaktion aufgrund dieser Verletzung ist?

Er bezieht dich nicht mit ein, weil auch du einfach dein Ding machst und es eh egal ist was er sagt. - Also so hat sich das jetzt für mich gelesen. Und auch dass er zu seiner Mutter zieht - kann dir auch egal sein - Attraktivität hin oder her (ist nicht böse gemeint). Ich wette wenn du vorschlagen würdest wieder in seine Nähe zu ziehen (du also einen Schritt auf ihn zumachst), wird er bestimmt vorschlagen gleich eine gemeinsame Wohnung zu nehmen. 

Er scheint gerade in einem Loch zu hängen. Er sagt dir vielleicht auch nichts, weil er dich nicht enttäuschen will. Ich glaube nicht dass es ihm Spaß macht ein 5Jahre Studium zu schmeissen. Da hätte er dich vielleicht als mentale Stütze gebraucht. Und er braucht dich bestimmt auch jetzt - nur gibt er es nicht zu und die einzige die er sonst noch hat, ist seine Mutter (so hört sich das zumindest an).

Ihr spiegelt euer Verhalten und seid dann sauer weil ihr euch gegenseitig auf den Schlips getreten fühlt. Und die Reaktion daraus ist immer dieselbe: Rückzug. Und trotzdem hängt ihr aneinander, weil ihr euch trotz allem liebt. 

Ihr solltet mal eurer Beziehung wieder in den Popo treten und was draus machen. Das täte bestimmt euch beiden gut. Ohne immer gleich gekränkt zu sein. 
 

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28. Februar 2018 um 21:45

Danke ayarelne, du hast es wirklich gut auf den Punkt getroffen. Also, mein Studium konnte ich leider nicht in seiner unmittelbaren Nähe machen, da die Stadt ziemlich im Nirgendwo ist. Und ein Masterstudium wollte ich dort nicht machen. Habe ich aber auch nie einen Hehl daraus gemacht.

Ich stehe total dahinter, dass er wieder nach Hause zieht. Das mit dem Studium finde ich absolut nachvollziehbar, das finde ich auch überhaupt nicht schlimm. Ich habe mit ihm zusammen nach Ausbildungen gesucht, die ihm gefallen könnten. Nur bewerben kann ich mich leider nicht für ihn - aber da kommt auch wieder nichts von ihm.

Ich empfinde es irgendwie nur als etwas anderes, 150 km weit weg zu ziehen oder 700. Aber wahrscheinlich ist es das gar nicht, so vom Ding her. Und dass er mich nicht miteinbezieht, das liegt sicherlich daran, dass er sich damals auch ausgeschlossen gefühlt hat.

Hm, nie so gesehen! Super!! Ehrlich, vielen Dank dir!

 

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28. Februar 2018 um 22:12

Das finanzieren Eltern, sein Kredit und ich. Wobei ich damit auch aufgehört habe. Das Problem ist, ist dass er damit ja auch immer wieder durchkommt. Und da sehe ich den Fehler mehr bei seinen Eltern und auch bei mir. Wir behandeln ihn wie ein Kind. Wieso sollte er sich dann ändern? Du sagst es, es ist bequem.

Trotzdem, wir drehen uns wirklich im Kreis. Denn ich bin zwar weitaus erwachsener und übernehme mehr Verantwortung, aber in einer ähnlichen Situation lasse ich ihn jetzt fallen. Auch, weil er so kindisch ist. Aber, s.o., wieso sollte er sich ändern?

So geht es die ganze Zeit in meinem Kopf, ich werde echt wahnsinnig. Jetzt hat er noch seine dreimonatige Kündigungsfrist und dazu kommt ist, dass ich es nicht übers Herz bringe, ihn in dieser Phase zu verlassen.

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1. März 2018 um 8:10
In Antwort auf 19frieda12

Huhu ihr Lieben,
ich habe mich extra hier angemeldet, weil ich meine Freunde für zu befangen halte, mir in dem Thema weiterzuhelfen .

Mein Freund(28) und ich(26) haben uns in unserem gemeinsamen Studium kennengelernt. Wir wohnten fast nebenbeinander, sodass wir uns am Anfang unserer Beziehung täglich sehen konnten. Jetzt sind wir schon seit drei Jahren zusammen - mit so einigen Höhen und Tiefen.

Nach ca. 1,5 Jahren habe ich meinen Bachelorabschluss gemacht und bin für mein Masterstudium umgezogen. Dank unseres gemeinsamen Studientickets konnten wir uns so umsonst sehen mit einer zweistündigen Zugfahrt.

Seine Reaktion auf meinen Umzug war sehr extrem: er hat mir vorgeworfen, unsere Beziehung aufs Spiel zu setzen, was er nie im Leben getan hätte. Ich würde es psychisch nicht schaffen, mich in einer neuen Stadt zurechtzufinden (bei mir wurde eine Generalisierte Angststörung festgestellt). Und das würden wir niemals gemeinsam durchstehen.

Er hat sich allerdings nicht von mir getrennt und so hat das wirklich gut geklappt. Mein Freund muss nur ein bis zwei Mal die Woche in seinem Nebenjob arbeiten, ich bin mit Studium und Teilzeitjob sehr eingespannt. So hatten wir das Glück, uns weiterhin sehr regelmäßig und immer eine lange Zeit zu sehen. Trotzdem konnte er sich Seitenhiebe nicht verkneifen, dass er mir ständig hinterherfahren würde. Im Gegenzug habe ich allerdings unsere gemeinsame Zeit finanziert, mich um den Haushalt und unsere Unterhaltung gekümmert.

Nun ist er in der Lage, wo er, unzufrieden mit seinem Leben, zurück in seine Heimatstadt ziehen will. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Studienstadt und auch mit seinem Studium nicht. Besagte Heimatstadt ist nur leider vier Stunden entfernt und in einem anderen Bundesland. Trotzdem empfinde ich seine Entscheidung als sehr mutig und richtig.

Jetzt habe ich nur mehrere Probleme mit der Situation, stecke aber auch in der Zwickmühle, da ich ihm seine Entscheidung nicht vermiesen möchte.
- Zum Einen bezieht er mich in keine seiner Entscheidungen mit ein. Dass er sein Studium abbrechen will, habe ich erst nach mehreren Tagen erfahren. Dass er seine Wohnung gekündigt hat, erst als der Brief im Briefkasten war. Das sind alles seine Entscheidungen für seine Zukunft. Aber ich fühle mich trotzdem ausgeschlossen. Das Problem verfolgt uns leider schon seit Anfang an, dass ich das Gefühl habe, bei wichtigen Entscheidungen ist es eher ein nebenher anstatt zusammen.
- Wir streiten uns wirklich oft. Ich sah als den Kleber unserer Beziehung die gemeinsame Zeit an und habe Angst, dass die Streitereien dann den Kontakt überlagern.
- Eine Weiterführung von Punkt Zwei: Wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie oft, intensiv und lang man kommuniziert, wenn man nicht beieinander ist. Deswegen streiten wir uns auch öfter, wenn wir uns nicht sehen. Oft unterbricht er mich oder wirkt nervös, wenn das Gespräch zu lange geht, und bricht es einfach ab.
- Ich bin ganz ehrlich: Ich finde es irgendwie unattraktiv, dass er mit 28 wieder zu seinen Eltern zieht und, nach abgebrochenem fünfjährigen Studium, es sich in Mamas Schoß wieder gemütlich macht. Hab ich ihm nicht gesagt. Sag ich euch. Pscht!

Ich sehe keine glückliche Zukunft in einer Fernbeziehung. Und ich habe Angst verletzt zu werden, da mir das oft passiert ist in unserer Beziehung. Aber er hat mir auch eine Chance gegeben als ich umgezogen bin und sich richtig reingehängt. Ich käme mir wohl wie ein Arsch vor, wenn ich ihm das nicht zurückgebe. Aber hat das dann einen Sinn? Außerdem hat er große Probleme damit, Verantwortung zu übernehmen. Seine Eltern sind da keine große Hilfe: er hat seine Fahrstunden abgebrochen und musste den Führerschein nicht machen, weil er keine Lust hatte und nun das Gleiche nach fünf Jahren Studium. Dann leihe ich ihm Geld nach Urlauben mit Freunden. Er verhält sich wie ein Kind. Und nun verspüre ich passive Aggressionen, weil ich es auch in gewisser Hinsicht unfair finde. Aber da kann er ja eigentlich auch nicht viel für, wenn sein Umfeld das immer mitmacht.

Puh, eigentlich weiß ich auch nicht, was ich von euch will. Es tat sehr gut das mal runterzuschreiben und würde mich freuen, wenn eine neutrale Person die Situation beurteilen könnte.

Ich bedanke mich schon mal ganz herzlich dafür, für Antworten oder auch einfach fürs Durchlesen!!!

irgendwie klingt Deine Erzählung jetzt nicht, als hättest Du ihn bei Deinem Umzug eingebunden das ganze?

Außerdem was jetzt - findest Du die Entscheidung, zurück in die alte Heimat zu gehen jetzt "mutig und richtig" oder verachtenswert, weil er es sich "auf Mamis Schoß wieder gemütlich macht"?

Wenn er mit dem Studium so unglücklich ist, ist es meiner Meinung nach die bessere Entscheidung abzubrechen.
Aber mal im Ernst, so wie Du hier darüber und über ihn schreibst, ist es auch nicht gerade so, dass Deine Tür offen gestanden hätte, um solche Themen mit Dir zu besprechen, hm?
Wenn das mit dem Anfangen und nicht fertig machen bei ihm ein häufiges Muster ist, sollte er vielleicht auch mal den Schritt zum Doc gehen. Zumal das mit dem Abbruch langer Gespräche beispielsweise da tatsächlich auch (zu) gut ins Bild passt.

Fernbeziehung ist das eine - da kann ich nur sagen: eher realistisch als egoistisch. Es ist wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren. Wenn Du mit 2h klar kommst und mit 4h nicht - ist das so. Aber vielleicht könntest Du ja mit ihm in Richtung seiner Heimat gehen? Er sich Arbeit in der Stadt suchen, wo Du bist und nur so lange bei seinen Eltern bleiben, bis er etwas gefunden hat?

Das andere ist aber, dass das, was Du schreibst all in all nicht so klingt, als wäre Dein Problem die Fernbeziehung. Spielt Deine Angststörung hier vielleicht mit rein?

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2. März 2018 um 10:30

Wir haben drüber geredet, er meinte, er könne nicht ausschließen, dass das an meiner damaligen Entscheidung bzgl. Essen lag. Habe da wirklich nicht drüber nachgedacht? War ein sehr angenehmes Gespräch. 

Aber ihr habt total recht, ich kann ja nicht von ihm verlangen, dass er mich mehr mit einbezieht, wenn ich es damals auch nicht getan habe. Mich haben seine Reaktionen so abgeschreckt, dass ich dann gar nichts mehr gesagt habe. Nicht sonderlich produktiv. 

Er möchte sich ja verändern und hat deswegen das Studium beendet. Nur hängt er jetzt einfach rum und sucht sich nichts Neues. Aber vielleicht bin ich auch zu ungeduldig? Außerdem empfände ich es jetzt als gemein mich von ihm zu trennen, noch lebt er alleine in seiner Studienstadt und fühlt sich total einsam. Dann noch eine Trennung?

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5. März 2018 um 9:08

Er möchte zu seiner Familie und seinen Freunden. Hier kennt er nur mich, auf neue Freunde möchte er sich nicht einlassen, auch wenn er sehr, sehr nette Menschen kenngelernt hat. Aber er fühlt sich einfach nicht wohl: Er hat sein Zimmer nicht mal eingerichtet oder irgendetwas persönliches da drin stehen.

Sein Durchhänger läuft jetzt seit fünf Jahren, in denen er nichts auf die Kette bekommen hat. Und nun, wo er sich neu orientieren will, zeigt er auch wenig Initiative. Es verunsichert mich ein wenig, da mich das Gefühl beschleicht, es geht ihm gar nicht um eine berufliche Veränderung. Sonst hätte er sich doch schon was Neues suchen können? 

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5. März 2018 um 10:38
In Antwort auf 19frieda12

Wir haben drüber geredet, er meinte, er könne nicht ausschließen, dass das an meiner damaligen Entscheidung bzgl. Essen lag. Habe da wirklich nicht drüber nachgedacht? War ein sehr angenehmes Gespräch. 

Aber ihr habt total recht, ich kann ja nicht von ihm verlangen, dass er mich mehr mit einbezieht, wenn ich es damals auch nicht getan habe. Mich haben seine Reaktionen so abgeschreckt, dass ich dann gar nichts mehr gesagt habe. Nicht sonderlich produktiv. 

Er möchte sich ja verändern und hat deswegen das Studium beendet. Nur hängt er jetzt einfach rum und sucht sich nichts Neues. Aber vielleicht bin ich auch zu ungeduldig? Außerdem empfände ich es jetzt als gemein mich von ihm zu trennen, noch lebt er alleine in seiner Studienstadt und fühlt sich total einsam. Dann noch eine Trennung?

Nach 5 Jahren hat man sein Studium geschafft oder wird eh exmatrikuliert. Vermutlich war das nicht freiwillig beendet.
Natürlich wäre es zwar besser gewesen vor dem Umzug wegen master mit ihm zu sprechen.
Das ist aber keine Freikarte für alles was danach kommt.
Wenn ein Typ dermaßen bequem ist (zb Führerschein etc) dann kannst du das als Partner auch nicht ändern. Die Fehler liegen schon in der Erziehung.
Spontan beim Lesen hört sich das für mich an als hättest du ein Kind an der Backe.

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5. März 2018 um 12:17
In Antwort auf karina111111

Nach 5 Jahren hat man sein Studium geschafft oder wird eh exmatrikuliert. Vermutlich war das nicht freiwillig beendet.
Natürlich wäre es zwar besser gewesen vor dem Umzug wegen master mit ihm zu sprechen.
Das ist aber keine Freikarte für alles was danach kommt.
Wenn ein Typ dermaßen bequem ist (zb Führerschein etc) dann kannst du das als Partner auch nicht ändern. Die Fehler liegen schon in der Erziehung.
Spontan beim Lesen hört sich das für mich an als hättest du ein Kind an der Backe.

Das war mir überhaupt nicht bewusst. Zuzutrauen wäre es ihm, dass er die Zwangsexmatrikulation als seinen eigenen Gedanken verkauft. Allerdings habe ich den selben Studiengang gemacht, da gab es nur von der Krankenkasse aus ein Limit bzgl. der Beitragshöhe.
 

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