Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ich will hausbauen - er nicht?!

Ich will hausbauen - er nicht?!

27. Juli um 12:27

Hallo,

also mein Problem ist - meinem Partner nach zu urteilen - ein Luxusproblem. Wir sind seit 5 Jahren in einer Beziehung, wohnen aber noch getrennt. Uns trennen mehr als 50km. Wir sehen uns an den Wochenenden und auch unter der Woche ab und zu... zu Beginn der Beziehung ging es ums Zusammenziehen und Zukunftsvorstellungen... und für ihn war immer klar, dass er im Elternhaus bleibt und dieses ausgebaut wird, damit wir unseren eigenen Bereich haben. Das klang für mich okay. Das Grundstück und Haus ist auch wunderschön und in Toplage. Aber seit einem Jahr ungefähr habe ich mich verändert - bzw meine Wünsche haben sich verändert. Ich hab extrem das Bedürfnis ein eigenes Haus zu bauen, nach eigenen Vorstellungen ...hab Grundrisse geschaut, Häuser etc. Dann habe ich mit meinem Partner darüber gesprochen - für ihn steht fix fest, dass er kein Haus baut! Wir hätten dort ja alles und ich würde künstlich Probleme schaffen, wo keine sind. Uns gehe es ja gut.
Ich hab aufgehört Häuser zu schauen, hatte das Gefühl undankbar zu sein ... dachte, wenn ich nicht mehr schaue, vergeht der Wunsch. Aber das tut er nicht! Es plagt mich mittlerweile schon ein Jahr und mein Hausordner auf Pinterest geht auch schon über... dazu sei gesagt, dass es finanziell durchaus machbar ist... und ein Grundstück habe ich auch schon geerbt!
Wie würdet ihr damit umgehen?
Sonst gibt es in unserer Beziehung echt keine Probleme... aber da sind wir uns komplett uneins. Und er hat schon Recht, dass ich zu Beginn gesagt habe, dass der Ausbau des Elternhauses für mich passt. Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich.

Mehr lesen

Top 3 Antworten

27. Juli um 14:01
In Antwort auf amarux

Hallo,

also mein Problem ist - meinem Partner nach zu urteilen - ein Luxusproblem. Wir sind seit 5 Jahren in einer Beziehung, wohnen aber noch getrennt. Uns trennen mehr als 50km. Wir sehen uns an den Wochenenden und auch unter der Woche ab und zu... zu Beginn der Beziehung ging es ums Zusammenziehen und Zukunftsvorstellungen... und für ihn war immer klar, dass er im Elternhaus bleibt und dieses ausgebaut wird, damit wir unseren eigenen Bereich haben. Das klang für mich okay. Das Grundstück und Haus ist auch wunderschön und in Toplage. Aber seit einem Jahr ungefähr habe ich mich verändert - bzw meine Wünsche haben sich verändert. Ich hab extrem das Bedürfnis ein eigenes Haus zu bauen, nach eigenen Vorstellungen ...hab Grundrisse geschaut, Häuser etc. Dann habe ich mit meinem Partner darüber gesprochen - für ihn steht fix fest, dass er kein Haus baut! Wir hätten dort ja alles und ich würde künstlich Probleme schaffen, wo keine sind. Uns gehe es ja gut.
Ich hab aufgehört Häuser zu schauen, hatte das Gefühl undankbar zu sein ... dachte, wenn ich nicht mehr schaue, vergeht der Wunsch. Aber das tut er nicht! Es plagt mich mittlerweile schon ein Jahr und mein Hausordner auf Pinterest geht auch schon über... dazu sei gesagt, dass es finanziell durchaus machbar ist... und ein Grundstück habe ich auch schon geerbt!
Wie würdet ihr damit umgehen?
Sonst gibt es in unserer Beziehung echt keine Probleme... aber da sind wir uns komplett uneins. Und er hat schon Recht, dass ich zu Beginn gesagt habe, dass der Ausbau des Elternhauses für mich passt. Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich. 

Bau dein eigenes Haus und zieh dort ein. Er bleibt bei sich. Eine 'richtige ' beziehung habt ihr nach 5 Jahren immer noch nicht. Nur am Wochenende, obwohl ihr nicht weit auseinander lebt.

11 LikesGefällt mir

27. Juli um 12:40

Wie sind denn seine Eltern? Gewähren die einem Freiraum, wenn man ihn braucht? Kann man mit ihnen offen sprechen? Auch mal Grenzen setzen, wenn man seine Ruhe will? 
Wenn das jetzt schon nicht zu 1000% klappt, dann wird es - wenn man erstmal dort feste wohnt - erst recht nicht klappen. Auch wenn es jetzt klappt, heißt das noch lange nicht, dass es auch später klappt. 
Mir wäre es prinzipiell zu riskant, zu den (Schwieger)Eltern zu ziehen. Das geht oft schief und das ist dann nicht mehr so einfach zu lösen. Auch wenn es natürlich seine Vorteile hat (wenn mal Kinder da sind, hätte man sicher auch mehr Unterstützung, wenn man in Urlaub fährt, passt jemand auf das Haus auf und füttert ggf. Haustiere). Aber wie gesagt, für mich wäre es nichts. 
Sagt dein Partner denn etwas dazu, warum er unbedingt dort wohnen will? Käme auch kein Wohnort 10 km weiter in Frage? 

1 LikesGefällt mir

27. Juli um 12:54
In Antwort auf orchideenblatt

Wie sind denn seine Eltern? Gewähren die einem Freiraum, wenn man ihn braucht? Kann man mit ihnen offen sprechen? Auch mal Grenzen setzen, wenn man seine Ruhe will? 
Wenn das jetzt schon nicht zu 1000% klappt, dann wird es - wenn man erstmal dort feste wohnt - erst recht nicht klappen. Auch wenn es jetzt klappt, heißt das noch lange nicht, dass es auch später klappt. 
Mir wäre es prinzipiell zu riskant, zu den (Schwieger)Eltern zu ziehen. Das geht oft schief und das ist dann nicht mehr so einfach zu lösen. Auch wenn es natürlich seine Vorteile hat (wenn mal Kinder da sind, hätte man sicher auch mehr Unterstützung, wenn man in Urlaub fährt, passt jemand auf das Haus auf und füttert ggf. Haustiere). Aber wie gesagt, für mich wäre es nichts. 
Sagt dein Partner denn etwas dazu, warum er unbedingt dort wohnen will? Käme auch kein Wohnort 10 km weiter in Frage? 

Ja, das ist so eine ganz eigene Sache. Es gibt nur mehr die Schwiegermutter im Haus. Sie ist seit 2 1/2 Jahren Witwe und mein Partner ist ihr einziges Kind. Da es eine von ihr betriebene Hobbylandwirtschaft ist, fällt auch immer einiges an Arbeit an. Was an sich kein Problem für mich ist. Aber ich bin mir nicht sicher, wie sie Grenzen in Zukunft einhalten wird. Es kommt schon mal vor, dass wir am Samstag länger schlafen und auf einmal klopft es bei uns, weil sie uns irgendwas Dringendes fragen muss... und sie braucht auch sehr oft ihren Sohn für alles mögliche.... 
an sich verstehe ich mich mit ihr gut. Man kann sich gut mit ihr unterhalten. Aber nachdem sie alleine ist, will sie mein Partner natürlich auch unterstützen. Er meint oft, dass sie hald schon immer unselbständig war.... 

Gefällt mir

27. Juli um 12:58

Unter einem Dach mit Schweigereltern zu wohnen kann anstrengend sein. Wenn man sich mit denen nicht versteht, dann ist das ziemlich beschissene Situation, da man sie jeden Tag vor eigener Nase hat. Ihr solltet als erwachsene eure Privatsphäre genießen können, ohne jeden Tag die Eltern sehen zu müssen. 

Auf der anderen Seite ist das eine Kostenfrage. Ihr sparrt enorm, wenn ihr das Haus seiner Eltern übernimmt oder notfalls könnt ihr es vermieten, falls ihr euch entscheidet nicht in das Haus seiner Eltern einzuziehen. 

Du willst ein eigenes Haus, dann ist natürlich die Frage, ob ihr so ein Haus finanzieren und halten könnt. 

Habt ihr beide gutes Einkommen, sodas ihr das Haus schnell abbezahlen könnt, weil viele nehmen ein Kredit auf, welches sie 50 Jahre lang abbezahlen müssen, was meiner Meinung nach viel zu viel ist. Seid ihr Jobmäßig ortsgebunden? Habt ihr ein gutes Startkapital? Ich höre oft, dass Leute ein eigenes Haus bauen und sich dann letztendlich aus verschiedenen Gründen trennen und das Haus verkaufen oder dass der Partner stirbt und der andere kann die Kosten nicht tragen, weshalb das Haus verkauft werden muss. Seid ihr Kreditwürdig? Habt ihr gute Kontakte, wann ihr finanziell in Schwierigkeiten kommt, ein Plan B? Und und und 

Ein eigenes Haus zu bauen muss gut überlegt sein und so eine entscheidende Frage aus der Ferne wird dir sicherlich keiner ausführlich in einem Forum beantworten können. 



 

Gefällt mir

27. Juli um 13:03
In Antwort auf wunderkind1989

Unter einem Dach mit Schweigereltern zu wohnen kann anstrengend sein. Wenn man sich mit denen nicht versteht, dann ist das ziemlich beschissene Situation, da man sie jeden Tag vor eigener Nase hat. Ihr solltet als erwachsene eure Privatsphäre genießen können, ohne jeden Tag die Eltern sehen zu müssen. 

Auf der anderen Seite ist das eine Kostenfrage. Ihr sparrt enorm, wenn ihr das Haus seiner Eltern übernimmt oder notfalls könnt ihr es vermieten, falls ihr euch entscheidet nicht in das Haus seiner Eltern einzuziehen. 

Du willst ein eigenes Haus, dann ist natürlich die Frage, ob ihr so ein Haus finanzieren und halten könnt. 

Habt ihr beide gutes Einkommen, sodas ihr das Haus schnell abbezahlen könnt, weil viele nehmen ein Kredit auf, welches sie 50 Jahre lang abbezahlen müssen, was meiner Meinung nach viel zu viel ist. Seid ihr Jobmäßig ortsgebunden? Habt ihr ein gutes Startkapital? Ich höre oft, dass Leute ein eigenes Haus bauen und sich dann letztendlich aus verschiedenen Gründen trennen und das Haus verkaufen oder dass der Partner stirbt und der andere kann die Kosten nicht tragen, weshalb das Haus verkauft werden muss. Seid ihr Kreditwürdig? Habt ihr gute Kontakte, wann ihr finanziell in Schwierigkeiten kommt, ein Plan B? Und und und 

Ein eigenes Haus zu bauen muss gut überlegt sein und so eine entscheidende Frage aus der Ferne wird dir sicherlich keiner ausführlich in einem Forum beantworten können. 



 

Welche Bank vergibt denn einen Kredit mit 50-jähriger Laufzeit??? 25 Jahre kenne ich, aber 50???

Gefällt mir

27. Juli um 13:05
In Antwort auf wunderkind1989

Unter einem Dach mit Schweigereltern zu wohnen kann anstrengend sein. Wenn man sich mit denen nicht versteht, dann ist das ziemlich beschissene Situation, da man sie jeden Tag vor eigener Nase hat. Ihr solltet als erwachsene eure Privatsphäre genießen können, ohne jeden Tag die Eltern sehen zu müssen. 

Auf der anderen Seite ist das eine Kostenfrage. Ihr sparrt enorm, wenn ihr das Haus seiner Eltern übernimmt oder notfalls könnt ihr es vermieten, falls ihr euch entscheidet nicht in das Haus seiner Eltern einzuziehen. 

Du willst ein eigenes Haus, dann ist natürlich die Frage, ob ihr so ein Haus finanzieren und halten könnt. 

Habt ihr beide gutes Einkommen, sodas ihr das Haus schnell abbezahlen könnt, weil viele nehmen ein Kredit auf, welches sie 50 Jahre lang abbezahlen müssen, was meiner Meinung nach viel zu viel ist. Seid ihr Jobmäßig ortsgebunden? Habt ihr ein gutes Startkapital? Ich höre oft, dass Leute ein eigenes Haus bauen und sich dann letztendlich aus verschiedenen Gründen trennen und das Haus verkaufen oder dass der Partner stirbt und der andere kann die Kosten nicht tragen, weshalb das Haus verkauft werden muss. Seid ihr Kreditwürdig? Habt ihr gute Kontakte, wann ihr finanziell in Schwierigkeiten kommt, ein Plan B? Und und und 

Ein eigenes Haus zu bauen muss gut überlegt sein und so eine entscheidende Frage aus der Ferne wird dir sicherlich keiner ausführlich in einem Forum beantworten können. 



 

Wir verdienen beide gut und mit dem Kredit würde ich es so legen, dass ich die Rate auch alleine abstottern kann. Genügend Eigenkapital und der Geund sind schon da... das wäre absolut finanziell kein Problem - auch falls es zur Trennung kommt, könnte/würde ich es alleine tragen! 

Die andere Version ist natürlich günstiger. Und es ist sogar schon auf ihn überschrieben worden. Das heißt es gehört ihm und seine Mutter hat ein Wohnrecht darin.

Das Verhältnis zur Schwiegermutter ist zwischenmenschlich wirklich gut.

Für ihn ist zu 3000% fix, dass er in dem Haus bleibt. Darüber will er auch nicht diskutieren! 

Daher wäre eher meine Frage, ob der Wunsch hauszubauen wieder irgendwann vergeht? Oder ob man sich nur arrangiert und nie ganz happy damit wird...

Gefällt mir

27. Juli um 13:08

Habt ihr einen festen und sicheren Job? Es sind so viele Fragen, die nur ihr und notfalls ein zuständiger Berater beantworten kann.

Solche Entscheidungen sollten nicht anhand eines Forums getroffen werden, wirkt unseriös. 

1 LikesGefällt mir

27. Juli um 13:09
In Antwort auf amarux

Ja, das ist so eine ganz eigene Sache. Es gibt nur mehr die Schwiegermutter im Haus. Sie ist seit 2 1/2 Jahren Witwe und mein Partner ist ihr einziges Kind. Da es eine von ihr betriebene Hobbylandwirtschaft ist, fällt auch immer einiges an Arbeit an. Was an sich kein Problem für mich ist. Aber ich bin mir nicht sicher, wie sie Grenzen in Zukunft einhalten wird. Es kommt schon mal vor, dass wir am Samstag länger schlafen und auf einmal klopft es bei uns, weil sie uns irgendwas Dringendes fragen muss... und sie braucht auch sehr oft ihren Sohn für alles mögliche.... 
an sich verstehe ich mich mit ihr gut. Man kann sich gut mit ihr unterhalten. Aber nachdem sie alleine ist, will sie mein Partner natürlich auch unterstützen. Er meint oft, dass sie hald schon immer unselbständig war.... 

Ich sehe das nicht als eigene Sache an, denn dein Einzug dort wird auf jeden Fall mit ihr verbunden sein.
Die Mutter deines Freundes übertritt ja jetzt schon deine Grenzen, wo du noch nicht mal dort wohnst. Das wird garantiert nicht besser, wenn deine Anwesenheit dort alltäglich ist.

Dein Partner unterstützt seine Mutter letztendlich in ihrer Unselbstsändigkeit. Warum sollte sie daran auch etwas ändern, wenn er sich kümmert? Und wenn du dann erst mal dort wohnst, wird sie noch weniger Grund haben, selbständiger zu werden, da wirst du bestimmt mit eingeplant.

2 LikesGefällt mir

27. Juli um 13:13
In Antwort auf amarux

Wir verdienen beide gut und mit dem Kredit würde ich es so legen, dass ich die Rate auch alleine abstottern kann. Genügend Eigenkapital und der Geund sind schon da... das wäre absolut finanziell kein Problem - auch falls es zur Trennung kommt, könnte/würde ich es alleine tragen! 

Die andere Version ist natürlich günstiger. Und es ist sogar schon auf ihn überschrieben worden. Das heißt es gehört ihm und seine Mutter hat ein Wohnrecht darin.

Das Verhältnis zur Schwiegermutter ist zwischenmenschlich wirklich gut.

Für ihn ist zu 3000% fix, dass er in dem Haus bleibt. Darüber will er auch nicht diskutieren! 

Daher wäre eher meine Frage, ob der Wunsch hauszubauen wieder irgendwann vergeht? Oder ob man sich nur arrangiert und nie ganz happy damit wird...

"Daher wäre eher meine Frage, ob der Wunsch hauszubauen wieder irgendwann vergeht?"

Diese Frage können wir Dir nicht beantworten.

Ich kann ihn aber verstehen, dass er sie nicht allein lassen will, auch weil dort ja auch die Arbeit anfällt.

Ich glaube eher Du hast Angst, mit der Schwimu unter einem Dach zu leben.

Gefällt mir

27. Juli um 13:13
In Antwort auf wunderkind1989

Habt ihr einen festen und sicheren Job? Es sind so viele Fragen, die nur ihr und notfalls ein zuständiger Berater beantworten kann.

Solche Entscheidungen sollten nicht anhand eines Forums getroffen werden, wirkt unseriös. 

Ja haben wir. Das finanzielle ist dabei auch gar nicht der Punkt. Das würde alles passen! 
Mir geht es mehr um persönliche Erfahrungswerte. Er will fix nicht hausbauen! Er will dort wohnen bleiben. Und ich frage mich, ob der doch mittlerweile starke Wunsch hauszubauen wieder vergehen wird? Oder man sich mit dem Ausbau und der Schwiegermutter arrangieren kann, sodass es nicht nur OKAY für einen ist, sondern man trotzdem glücklich wird? Vielleicht war ja schon wer in derselben Situation?

1 LikesGefällt mir

27. Juli um 13:18
In Antwort auf kariertekatze

Ich sehe das nicht als eigene Sache an, denn dein Einzug dort wird auf jeden Fall mit ihr verbunden sein.
Die Mutter deines Freundes übertritt ja jetzt schon deine Grenzen, wo du noch nicht mal dort wohnst. Das wird garantiert nicht besser, wenn deine Anwesenheit dort alltäglich ist.

Dein Partner unterstützt seine Mutter letztendlich in ihrer Unselbstsändigkeit. Warum sollte sie daran auch etwas ändern, wenn er sich kümmert? Und wenn du dann erst mal dort wohnst, wird sie noch weniger Grund haben, selbständiger zu werden, da wirst du bestimmt mit eingeplant.

Naja, das kann man so oder so sehen. Ich verstehe, dass er sie nicht alleine lassen will und sie unterstützt! Immerhin ist es seine Mutter, die noch nicht lange verwitwet ist und nie auf sich alleine gestellt war. 

Gefällt mir

27. Juli um 13:24
In Antwort auf orchideenblatt

Wie sind denn seine Eltern? Gewähren die einem Freiraum, wenn man ihn braucht? Kann man mit ihnen offen sprechen? Auch mal Grenzen setzen, wenn man seine Ruhe will? 
Wenn das jetzt schon nicht zu 1000% klappt, dann wird es - wenn man erstmal dort feste wohnt - erst recht nicht klappen. Auch wenn es jetzt klappt, heißt das noch lange nicht, dass es auch später klappt. 
Mir wäre es prinzipiell zu riskant, zu den (Schwieger)Eltern zu ziehen. Das geht oft schief und das ist dann nicht mehr so einfach zu lösen. Auch wenn es natürlich seine Vorteile hat (wenn mal Kinder da sind, hätte man sicher auch mehr Unterstützung, wenn man in Urlaub fährt, passt jemand auf das Haus auf und füttert ggf. Haustiere). Aber wie gesagt, für mich wäre es nichts. 
Sagt dein Partner denn etwas dazu, warum er unbedingt dort wohnen will? Käme auch kein Wohnort 10 km weiter in Frage? 

Aja ... der Baugrund ist leider nicht in der Nähe von seinem Elternhaus. Der ist 66km entfernt. Hatte ihn schon vor der Beziehung. Und ihn zu verkaufen und in der Nähe was zu kaufen, würde mehr Geld kosten. Der Baugrund dort kostet Unmengen! 

Gefällt mir

27. Juli um 13:35
In Antwort auf amarux

Ja haben wir. Das finanzielle ist dabei auch gar nicht der Punkt. Das würde alles passen! 
Mir geht es mehr um persönliche Erfahrungswerte. Er will fix nicht hausbauen! Er will dort wohnen bleiben. Und ich frage mich, ob der doch mittlerweile starke Wunsch hauszubauen wieder vergehen wird? Oder man sich mit dem Ausbau und der Schwiegermutter arrangieren kann, sodass es nicht nur OKAY für einen ist, sondern man trotzdem glücklich wird? Vielleicht war ja schon wer in derselben Situation?

"Und ich frage mich, ob der doch mittlerweile starke Wunsch hauszubauen wieder vergehen wird?" Wenn Du Dich da weiter so reinsteigerst, dann nicht... 

2 LikesGefällt mir

27. Juli um 13:46
In Antwort auf amarux

Hallo,

also mein Problem ist - meinem Partner nach zu urteilen - ein Luxusproblem. Wir sind seit 5 Jahren in einer Beziehung, wohnen aber noch getrennt. Uns trennen mehr als 50km. Wir sehen uns an den Wochenenden und auch unter der Woche ab und zu... zu Beginn der Beziehung ging es ums Zusammenziehen und Zukunftsvorstellungen... und für ihn war immer klar, dass er im Elternhaus bleibt und dieses ausgebaut wird, damit wir unseren eigenen Bereich haben. Das klang für mich okay. Das Grundstück und Haus ist auch wunderschön und in Toplage. Aber seit einem Jahr ungefähr habe ich mich verändert - bzw meine Wünsche haben sich verändert. Ich hab extrem das Bedürfnis ein eigenes Haus zu bauen, nach eigenen Vorstellungen ...hab Grundrisse geschaut, Häuser etc. Dann habe ich mit meinem Partner darüber gesprochen - für ihn steht fix fest, dass er kein Haus baut! Wir hätten dort ja alles und ich würde künstlich Probleme schaffen, wo keine sind. Uns gehe es ja gut.
Ich hab aufgehört Häuser zu schauen, hatte das Gefühl undankbar zu sein ... dachte, wenn ich nicht mehr schaue, vergeht der Wunsch. Aber das tut er nicht! Es plagt mich mittlerweile schon ein Jahr und mein Hausordner auf Pinterest geht auch schon über... dazu sei gesagt, dass es finanziell durchaus machbar ist... und ein Grundstück habe ich auch schon geerbt!
Wie würdet ihr damit umgehen?
Sonst gibt es in unserer Beziehung echt keine Probleme... aber da sind wir uns komplett uneins. Und er hat schon Recht, dass ich zu Beginn gesagt habe, dass der Ausbau des Elternhauses für mich passt. Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich. 

Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich. 

ja, aber verändert man auch alle 5 Jahre seine Meinung - mal Hüh und mal Hott ?

Bloß gut, dass Ihr noch nicht das Hausbauen begonnen habt - in 5 Jahren ändern sich sicher auch Deine Gefühle für diesen Mann und dieser würde sich dann dafür in den Hintern beißen, auf Dich auch noch gehört zu haben

Welchen Teil des Neubaus würdest DU denn übernehmen?

1 LikesGefällt mir

27. Juli um 13:59
In Antwort auf gabriela1440

Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich. 

ja, aber verändert man auch alle 5 Jahre seine Meinung - mal Hüh und mal Hott ?

Bloß gut, dass Ihr noch nicht das Hausbauen begonnen habt - in 5 Jahren ändern sich sicher auch Deine Gefühle für diesen Mann und dieser würde sich dann dafür in den Hintern beißen, auf Dich auch noch gehört zu haben

Welchen Teil des Neubaus würdest DU denn übernehmen?

Meine Meinungen sind nicht mal hüh und mal hott. Eigentlich wollte ich gar nicht so genau darauf eingehen, aber dazu muss ich weiter ausholen, damit nicht der Eindruck bleibt, dass ich alle fünf Jahre mein Leben auf den Kopf stelle! So bin ich nämlich wirklich nicht!
Es war nur früher bei mir noch überhaupt nicht absehbar, wie ich mir unser späteres Zusammenleben vorstelle. In der Zwischenzeit haben sich ja auch viele Parameter verschoben. Mein Schwiegervater ist vor einiger Zeit verstorben und für mich war er immer die Seele dieses Hauses. Er war irgendwie das Haus! Klingt eigenartig aber das war eine ganz eigene, heimelige Stimmung. Jetzt hat sich natürlich auch die Schwiegermutter (zwangsläufig) verändert, hängt mehr an ihrem "Jungen" und braucht ihn einfach andauernd... wenn sie mal alleine mehr zutun hat, gibt es am nächsten Tag Tränen und Vorwürfe! 
Außerdem ist der Ausbau eingeschränkt möglich. Denn die äußere Optik des Hauses soll dabei nicht verändert werden. Das heißt wir würden einfach "unters Dach" ziehen. Und müssten die vorhandenen Baustrukturen und Quadratmeter nutzen ... und das wäre (um nur ein Beispiel zu nennen) alles unterm Dach. Sprich Sonnenlicht, Frischluft nur mit Dachflächenfenstern möglich...
 

Gefällt mir

27. Juli um 14:01
In Antwort auf amarux

Hallo,

also mein Problem ist - meinem Partner nach zu urteilen - ein Luxusproblem. Wir sind seit 5 Jahren in einer Beziehung, wohnen aber noch getrennt. Uns trennen mehr als 50km. Wir sehen uns an den Wochenenden und auch unter der Woche ab und zu... zu Beginn der Beziehung ging es ums Zusammenziehen und Zukunftsvorstellungen... und für ihn war immer klar, dass er im Elternhaus bleibt und dieses ausgebaut wird, damit wir unseren eigenen Bereich haben. Das klang für mich okay. Das Grundstück und Haus ist auch wunderschön und in Toplage. Aber seit einem Jahr ungefähr habe ich mich verändert - bzw meine Wünsche haben sich verändert. Ich hab extrem das Bedürfnis ein eigenes Haus zu bauen, nach eigenen Vorstellungen ...hab Grundrisse geschaut, Häuser etc. Dann habe ich mit meinem Partner darüber gesprochen - für ihn steht fix fest, dass er kein Haus baut! Wir hätten dort ja alles und ich würde künstlich Probleme schaffen, wo keine sind. Uns gehe es ja gut.
Ich hab aufgehört Häuser zu schauen, hatte das Gefühl undankbar zu sein ... dachte, wenn ich nicht mehr schaue, vergeht der Wunsch. Aber das tut er nicht! Es plagt mich mittlerweile schon ein Jahr und mein Hausordner auf Pinterest geht auch schon über... dazu sei gesagt, dass es finanziell durchaus machbar ist... und ein Grundstück habe ich auch schon geerbt!
Wie würdet ihr damit umgehen?
Sonst gibt es in unserer Beziehung echt keine Probleme... aber da sind wir uns komplett uneins. Und er hat schon Recht, dass ich zu Beginn gesagt habe, dass der Ausbau des Elternhauses für mich passt. Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich. 

Bau dein eigenes Haus und zieh dort ein. Er bleibt bei sich. Eine 'richtige ' beziehung habt ihr nach 5 Jahren immer noch nicht. Nur am Wochenende, obwohl ihr nicht weit auseinander lebt.

11 LikesGefällt mir

27. Juli um 14:02
In Antwort auf gabriela1440

Aber man verändert sich ja auch in fünf Jahren, das ist doch natürlich. 

ja, aber verändert man auch alle 5 Jahre seine Meinung - mal Hüh und mal Hott ?

Bloß gut, dass Ihr noch nicht das Hausbauen begonnen habt - in 5 Jahren ändern sich sicher auch Deine Gefühle für diesen Mann und dieser würde sich dann dafür in den Hintern beißen, auf Dich auch noch gehört zu haben

Welchen Teil des Neubaus würdest DU denn übernehmen?

"Welchen Teil des Neubaus würdest DU denn übernehmen?" 
Notfalls alles! Ich bin ein Mensch, der von niemandem abhängig sein möchte. Der auch finanziell an niemand anderen gebunden sein möchte (außer der Bank für einen kleinen Kredit). Ich verdiene gut und würde mir das Häuslein auf meinem Grund auch komplett alleine aufstellen, wenn er dann mit drinnen leben würde.

Gefällt mir

27. Juli um 14:13

Verzeihung ... aber ich meinte es eher so:

Wörtlich gesprochen, WER BAUT das Haus? Oder würdest Du es ''bauen lassen'' von einer Firma?

Denn ich könnte Deinen Freund gut verstehen, wenn er keine Lust darauf hat, 2 Häuser eigenhändig bauen zu sollen.

Sind wir doch mal ganz offen. Jeder Hausbau ist mit großen Kosten verbunden - mal von dem übrigen Ärger abgesehen. Es muss auch immer Instand gehalten werden - das sind auch wieder Kosten. Und dann noch die Frau, die alle 5 Jahre min. neue Möbel haben will .. usw. und so fort..  ich vermute mal, dass Dein Freund da realistischer kalkuliert als Du

Gefällt mir

27. Juli um 14:21
In Antwort auf amarux

"Welchen Teil des Neubaus würdest DU denn übernehmen?" 
Notfalls alles! Ich bin ein Mensch, der von niemandem abhängig sein möchte. Der auch finanziell an niemand anderen gebunden sein möchte (außer der Bank für einen kleinen Kredit). Ich verdiene gut und würde mir das Häuslein auf meinem Grund auch komplett alleine aufstellen, wenn er dann mit drinnen leben würde.

denk halt mal offener!

wenn du ohnehin geld wie heu hast, das grundstück sonst nur nutzlos rumliegt - dann baust du dir da ein kleines ferienhaus rein, genau so wie du es gerne hättest, und legst vielleicht einen schönen garten an (ganz ohne landwirtschaftliche nutzung)!

da könnt ihr euch dann fürs wochenende immer wieder mal zurückziehen und ein paar tage ohne schwiegermutter genießen. und du hast was in der hinterhand, wenns mit ihm und muttern irgendwann doch nicht mehr auszuhalten ist. sollte das geld irgendwann knapp werden - auch kein problem, dann vermietest du die hütte. also ich seh darin nur vorteile!

4 LikesGefällt mir

27. Juli um 14:27
In Antwort auf gabriela1440

Verzeihung ... aber ich meinte es eher so:

Wörtlich gesprochen, WER BAUT das Haus? Oder würdest Du es ''bauen lassen'' von einer Firma?

Denn ich könnte Deinen Freund gut verstehen, wenn er keine Lust darauf hat, 2 Häuser eigenhändig bauen zu sollen.

Sind wir doch mal ganz offen. Jeder Hausbau ist mit großen Kosten verbunden - mal von dem übrigen Ärger abgesehen. Es muss auch immer Instand gehalten werden - das sind auch wieder Kosten. Und dann noch die Frau, die alle 5 Jahre min. neue Möbel haben will .. usw. und so fort..  ich vermute mal, dass Dein Freund da realistischer kalkuliert als Du

"Wörtlich gesprochen, WER BAUT das Haus?"

gabriela! nur spinner bauen eigenhändig häuser!
der letzte von der sorte, den ich begleitet habe, hat dafür über 5 jahre gebraucht, in denen die ganze familie in der alten garage gewohnt hat...

3 LikesGefällt mir

Frühere Diskussionen
Hilfe
Von: minayasi
neu
29. Juli um 1:22
Verliebt im Auslandsjahr: Was empfindet er? Wie kan ich sein Verhalten deuten? Meine Fehler?
Von: lmnd
neu
29. Juli um 0:46
Es lief sehr schlecht und jetzt ist es besser
Von: 4nonym
neu
28. Juli um 23:55

Beliebte Diskussionen

Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Long4Lashes

Teilen

Das könnte dir auch gefallen