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Ich weiß definitiv nicht weiter

21. Dezember 2014 um 10:15

Ich habe vier Kinder, zwei von meinem Ex-Mann, zwei jüngere Kinder. Fühlte mich von meinem jetzigen Mann immer sehr eingeengt. Darf nichts alleine machen. Krankhaft eifersüchtig. Morgens bevor ich zur Arbeit fahre wird der Tacho fotografiert. Mit den Kindern geht er gut um, da kann ich nichts sagen.
Aber ich muss so tun wie er will: Sex so oft er will, ganzer Haushalt bei voller Berufstätigkeit. Freunde bzw. Freundinnen habe ich keine mehr, denn er will mich für sich. Das ist aus seiner Sicht alles überflüssig. Das einzige was zähle, sei ein Partner.
Leide sehr, man will auch mal alleine sein, mit jemand anderem außer mit Arbeitskolleginnen reden. Dazu kommen ständig verbale Erniedrigungen über meine Person, obwohl ich wirklich alles mache.
Sage ich etwas bekomme ich als Antwort: Was hast du denn? Ist doch alles in Ordnung,
Ich komme heim direkt vom Job. Weiter geht es. Er beansprucht mich. Dann habe ich ein wenig Zeit für die Kinder, den Haushalt. Den ganzen Tag ununterbrochen am Rennen.
Habe nun gesagt, dass ich gehen will - mich trennen, dass ich das nicht mehr aushalte. Er macht mir Vorwürfe, dass ich die Familie kaputt mache, dass andere sagen würden, wir wären ein Traumpaar. Ich wäre ein Unmensch, ich würde die Kinder ins Unglück stürzen.

Paarberatung will er nicht machen. Fehlanzeige.

Wollte nun neulich gehen, weil ich seine verbalen Angriffe nicht mehr gepackt habe. Er provoziert und provoziert. So hat er auch schon mit seiner ersten Frau gemacht, bis die nicht mehr konnte. Daraufhin bekam er die Kinder. Ich will nicht auch so enden, bin aber nah davor.

Er hat mich an dem Abend festgehaltne, habe die blauen Flecken an den Oberarmen, 20 Minuten lang, bis ich irgendwann schrie: Ich will hier raus. Ich will raus. Lass mich gehen. Er hielt mich weiter fest. Es kam die Polizei.
Sie befragten uns einzeln.

Meine Seele schreit, ich will nur weg. Aber vermutlich würde er die Kleinen behalten wollen, dann zahle ich Unterhalt, Miete. Das Geld, das ich hatte, habe ich ihm für ein Auto und für einen Anbau seines Hauses gegeben. Mir gehört nichts. War alles eigene Blödheit. Meine großen Kinder kann ich mitnehmen. Es ist alles so aussichtslos.
Denke dann: Halte durch wegen der kleineren Kinder 9 und 11. Aber ich habe Angst, vorher zu sterben. Besser getrennt und eine Mutter als eine tote Mutter. Keine Ahnung! Ich bin ratlos.
Babsi

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21. Dezember 2014 um 10:42

Weg da ...
das ist ziemlich genau die Gleiche Situation wie sie meine Schwester hatte (allerdings mehrmals). Da er die Fehler bei dir sieht wird er sich auf gar keinen Fall ändern.
Und wieso solltest du Unterhalt zahlen? Ist er behindert und kann deshalb nicht arbeiten, wie jeder andere Mensch?
Selbst wenn du arbeiten musst würde ich dir empfehlen eine Halbtagsstelle an zu nehmen ... wie es so schön heißt "einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen". Man kann dir ja nicht das Lebensnotwendige weg nehmen. Also wenn du nur für deinen Lebensunterhalt arbeitest bist du schon mal aus der Nummer raus.

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21. Dezember 2014 um 10:55
In Antwort auf clyde_12561285

Weg da ...
das ist ziemlich genau die Gleiche Situation wie sie meine Schwester hatte (allerdings mehrmals). Da er die Fehler bei dir sieht wird er sich auf gar keinen Fall ändern.
Und wieso solltest du Unterhalt zahlen? Ist er behindert und kann deshalb nicht arbeiten, wie jeder andere Mensch?
Selbst wenn du arbeiten musst würde ich dir empfehlen eine Halbtagsstelle an zu nehmen ... wie es so schön heißt "einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen". Man kann dir ja nicht das Lebensnotwendige weg nehmen. Also wenn du nur für deinen Lebensunterhalt arbeitest bist du schon mal aus der Nummer raus.

Weg
Wie hat es deine Schwester dann geschafft?
Ich hatte die Situation auch schon einmal, aber es war noch einfacher als jetzt.

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21. Dezember 2014 um 11:22
In Antwort auf arne_11919981

Weg
Wie hat es deine Schwester dann geschafft?
Ich hatte die Situation auch schon einmal, aber es war noch einfacher als jetzt.

Du kannst es ausschließlich
aus eigener kraft schaffen

Die Situation wird immer schwieriger und schwieriger. (das sollte immer ein Zeichen sein, daß man etwas ändern muss, übrigens auch für ihn, denn er selber ist ja mit der Situation auch nicht glücklich und sein mangelndes Selbstwertgefühl wird von Tag zu Tag schlechter).

Wichtig ist vor allem, die Trennung gedanklich erst mal zu vollziehen. Wirst du es schaffen dir von ihm nicht wieder ein reden zu lassen du würdest ihn brauchen? Denn in Wirklichkeit weiß er genau das er dich braucht, sonst müßte er nicht so eine Panik haben das du gehen könntest.

Vielleicht mal mit dem Sozialamt reden wie viel Geld du behalten darfst (also für den Fall das er wirklich Ansprüche hat). Hast du einen Ort an den du erst mal mit den Kindern ziehen kannst?

Solltet ihr ein gemeinsames Konto haben hat er vermutlich auch eine Karte.
Du solltest zur Bank gehen und gucken ob du irgend wie dafür sorgen kannst das das Konto nicht in's Minus kann. (sonst reizt er noch den Dispo aus und du hast kein Spielraum mehr).
Anschließend würde ich zu einer Direktbank gehen (z.B. Wuestenrot oder IngDiBa und dort ein Konto eröffnen (auf das du schon gleich dein Gehalt überweisen lassen kannst) Achtung die Banken schicken alle ihre unterlagen an die Adresse die du an gibst (also vielleicht ne Freundin oder Verwandte (die du kennst) als Adresse an geben.

Achtung! sobald er spitz bekommt, daß du dein eigenes Konto hast dreht er vom Teller!!

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21. Dezember 2014 um 11:22

...
Ich muss gestehen, dass mir Frauen die sich so behandeln lassen nicht leid tun können.
Es gehören zu dem Spiel immer Zwei dazu, einer der es macht und einer der es mit sich machen lässt.
Die einzig Armen bei dem ganzen sind die Kinder, denn was bekommen die vorgelebt.

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21. Dezember 2014 um 11:56

Die Kinder würden vermutlich,
ihr zu gesprochen.

wohl des Kindes (bzw. der Kinder) -> Kinder sollen im Familiären Umfeld bleiben so weit dies Möglich ist -> da schon zwei der Kinder ohne hin bei ihr sind ist das Familiäre Umfeld eher bei ihr.

Kontakt zum Jugendamt würde ich auf jeden Fall empfehlen.

Naja und bei 4 Kindern, wird sie für ihren Mann vermutlich gar keinen Unterhalt zahlen müssen, es sei denn sie verdient Unsummen.

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21. Dezember 2014 um 12:02
In Antwort auf clyde_12561285

Die Kinder würden vermutlich,
ihr zu gesprochen.

wohl des Kindes (bzw. der Kinder) -> Kinder sollen im Familiären Umfeld bleiben so weit dies Möglich ist -> da schon zwei der Kinder ohne hin bei ihr sind ist das Familiäre Umfeld eher bei ihr.

Kontakt zum Jugendamt würde ich auf jeden Fall empfehlen.

Naja und bei 4 Kindern, wird sie für ihren Mann vermutlich gar keinen Unterhalt zahlen müssen, es sei denn sie verdient Unsummen.

Wegzug
Ich muss natürlich ausziehen. Haus seiner Eltern. Für so viele Kinder Mietwohnung muss man erst mal finden. Dann Möbel. Er würde mich vernichten, d. h. ich komme an nichts ran.

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21. Dezember 2014 um 12:04

Babsi
du musst so schnell es geht da raus. Eine Partnerschaft habt ihr schon lange nicht mehr. Er will dich besitzen und das hat nichts mit Partnerschaft zu tun. Du leidest an der Situation und sie ist schon so eskaliert dass die Polizei kommen musste! Da wird sich nichts dran ändern. Klar versucht er dir ein schlechtes Gewissen zu machen von wegen die Kinder behalte ich, was reden die Leute..
Ist doch egal was die Leute reden. Viel wichtiger ist es wie es dir geht. Und wenn du blaue Flecke von ihm bekommst, ist es dringend nötig einen Schluss strich zu ziehen. Wenn du nicht zu Freunden oder sonst wem kannst, nimm dir deine Kinder und geh ins Mutter Kind Haus. Da wird er dann auch keinen Zutritt haben.
Er stellt sich gegen jeden Vorschlag etwas zu verbessern, weil es für ihn ja super läuft. Er hat die Kontrolle. Aber so kannst du nicht weiter leben. Du musst auf dich achten. Und deine Kinder werden auch merken, dass etwas nicht stimmt und sich Gedanken machen.
Ein Partner der einen verletzt und so einengt, der liebt einen nicht!
Also pack deine Sachen und so schnell es geht raus da

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21. Dezember 2014 um 12:22
In Antwort auf arne_11919981

Wegzug
Ich muss natürlich ausziehen. Haus seiner Eltern. Für so viele Kinder Mietwohnung muss man erst mal finden. Dann Möbel. Er würde mich vernichten, d. h. ich komme an nichts ran.

So nicht!!
wenn du schon jetzt anfängst Probleme zu sehen, dann kannst du es vergessen.
Also analysiere erst mal die Situation, so wie es sich für mich angehört hat arbeitest vermutlich nur du. Das heißt du bekommst das Geld (und wer das Geld hat macht die Regeln, dafür musst du es nur im Griff haben und nicht aus der Hand lassen).
Naja Wohnung kannst du dir ja suchen (nicht schon aufgeben bevor du angefangen hast)

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21. Dezember 2014 um 14:27

Bitte
trenn dich schnellst möglich von ihm! Die armen Kinder bekommen defintiv mit was er mit dir abzieht im alter von 9 und 11 jahre, ich bin sicher sie verstehen es in diesem alter das du mit ihm nicht länger zusammen leben kannst, es ist mehr ein gefallen für sie als wenn du bei ihm bleibst... wenn du an dich UND AN DIE KINDER denkst solltest du dich aufjedenfall sofort von ihm trennen...

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21. Dezember 2014 um 15:09

Die Kinder unbedingt DIREKT
mitnehmen.

Sonst hat er die Gelegenheit, wenn du für irgendwas "Zeit" brauchst, sie dir vor der Nase wegzunehmen.

Frauen/Kind Einrichtungen. Direkt informieren und dann die Beine in die Hand nehmen.

Denke an dich und deine Kinder. Willst du wirklich so leben und sollen die Kinder diese Art von "Gemeinsamkeit" auch so in ihren Partnerschaften übernehmen?

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21. Dezember 2014 um 15:19
In Antwort auf toastbrot8

Die Kinder unbedingt DIREKT
mitnehmen.

Sonst hat er die Gelegenheit, wenn du für irgendwas "Zeit" brauchst, sie dir vor der Nase wegzunehmen.

Frauen/Kind Einrichtungen. Direkt informieren und dann die Beine in die Hand nehmen.

Denke an dich und deine Kinder. Willst du wirklich so leben und sollen die Kinder diese Art von "Gemeinsamkeit" auch so in ihren Partnerschaften übernehmen?

Eigentlich können wir
uns das Geschreibe hier auch sparen.

Sie hat sich entschlossen, daß er Gott ist.
Gott macht die Regeln und wer sich nicht an die Regeln hält wird vernichtet.

<<Kommentra 12:02 Uhr>>

wie soll man da noch gegen an argumentieren?
und das es leicht wird hat ja niemand gesagt, nur wenn's schwierig wird sind wir schuld... (sie muss es selber wollen)

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