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ich vertraue meinem Mann nicht mehr

18. April um 23:09

Ich habe bislang noch nie das Bedürfnis gehabt, mich in einem Forum mitzuteilen, aber ich fühle mich momentan ziemlich aufgewühlt...
hier eine Zusammenfassung meiner Situation:
mein Mann und ich sind seit 9 Jahren zusammen, davon 8 verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter (7) und ich habe noch einen Sohn (11) aus einer früheren Beziehung. Unsere Ehe verlief (zumindest in meinen Augen) bis zum Frühling 2017 sehr harmonisch, bis auf die Tatsache dass wir beide zu wenig gemeinsame Zeit hatten, wobei das Familienleben und auch das Sexleben definitiv zu kurz kamen. Gestritten hatten wir in den davorigen Ehejahren so gut wie nie. Im Frühling 2017 hat mein Mann dann (für mich wie aus dem Nichts) einen Streit angezettelt. Er hat seinen ganzen angestauten Frust rausgelassen und ist am darauffolgenden Tag in unser Zweithaus umgezogen. Ich fiel aus allen Wolken...
Nach einer Woche hatten wir ausgemacht uns zu treffen. Ich wollte die Beziehung auf jeden Fall retten, kam an mit meiner persönlichen Problemanalyse und einem Koffer voll Lösungsansätzen um unseren Alltag neu zu gestalten. Er äußerte zunächst nur Vorwürfe, hatte keinerlei Vorschläge zur Verbesserung unserer Beziehung. Meine Liebesbestätigungen und mein Wille an unserer Beziehung zu arbeiten, haben aber dann dazu geführt, dass wir am gleichen Tag Sex hatten und er wieder zurück nach Hause kam. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: er hatte mich betrogen, 4 x (laut seiner Aussage) mit einer Arbeitskollegin. Er hätte die Beziehung aber beendet, weil er sich für seine Familie entschieden hat. Dies hatte er mir dann 3 Tage nach seiner Rückkehr offenbart.
Das war dann der 2. große Schock für mich. Ich war nicht ausgerastet, fragte nur ob Gefühle mit im Spiel waren (was er bejahte).
Um die Situation erst mal zu verdauen, bat ich ihn die nächste Nacht in unserem Zweithaus zu übernachten. Bereits am darauffolgenden Morgen rief ich ihn an um ihm zu sagen, dass ich versuchen würde mit der Situation klar zu kommen und ihn auf keinen Fall verlieren wollte.
Seine Antwort: ich möchte die Scheidung und ziehe definitiv aus. Wir waren dann 4 Monate getrennt: anfangs habe ich weiter das Gespräch gesucht, dann hatten wir nur noch Kontakt aufgrund unserer gemeinsamen Tochter. Ich fing an eine Abneigung zu entwickeln und da weiterhin nur Vorwürfe von seiner Seite kamen und ich den Beweis dafür hatte, dass er weiterhin bei seiner Geliebten war, ließ ich ihm nach 4 Monaten die Scheidungsunterlagen zukommen.
Dann die Kehrtwende: er wollte plötzlich zu mir zurück, die Sache mit seiner Geliebten hatte er 2 Wochen vor Zustellung der Scheidungspapiere beendet und wir fanden wieder zusammen. Endlose Gespräche, viele Änderungen in unserem Zusammenleben, mehr gemeinsame Zeit und Nähe. Wir hatten sogar eine Paartherapie. 
Mittlerweile sind wir seit fast 6 Monaten wieder zusammen.
ich liebe meinen Mann sehr und es geht mir besser seitdem wir wieder zusammen sind. Er bemüht sich sehr und ist sehr liebevoll zu mir. Wir sind seitdem 2x zusammen verreist, kommunizieren viel mehr und haben häufiger Sex. Trotzdem lassen die bösen Geister mich nicht los. Ich mache ihm keine Vorwürfe, unterlasse es ihm nachzuspionieren, aber das Vertrauen ist mehr als angeknackst und an Tagen wie heute habe ich große Verlustängste.
ich habe Angst, dass er mich wieder betrügt und das macht mich fertig. 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen guten Ratschlag? Ich würde mich über eine externe Meinung freuen.
LG
sonja

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Top 3 Antworten

18. April um 23:38
In Antwort auf sonja.78

Ich habe bislang noch nie das Bedürfnis gehabt, mich in einem Forum mitzuteilen, aber ich fühle mich momentan ziemlich aufgewühlt...
hier eine Zusammenfassung meiner Situation:
mein Mann und ich sind seit 9 Jahren zusammen, davon 8 verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter (7) und ich habe noch einen Sohn (11) aus einer früheren Beziehung. Unsere Ehe verlief (zumindest in meinen Augen) bis zum Frühling 2017 sehr harmonisch, bis auf die Tatsache dass wir beide zu wenig gemeinsame Zeit hatten, wobei das Familienleben und auch das Sexleben definitiv zu kurz kamen. Gestritten hatten wir in den davorigen Ehejahren so gut wie nie. Im Frühling 2017 hat mein Mann dann (für mich wie aus dem Nichts) einen Streit angezettelt. Er hat seinen ganzen angestauten Frust rausgelassen und ist am darauffolgenden Tag in unser Zweithaus umgezogen. Ich fiel aus allen Wolken...
Nach einer Woche hatten wir ausgemacht uns zu treffen. Ich wollte die Beziehung auf jeden Fall retten, kam an mit meiner persönlichen Problemanalyse und einem Koffer voll Lösungsansätzen um unseren Alltag neu zu gestalten. Er äußerte zunächst nur Vorwürfe, hatte keinerlei Vorschläge zur Verbesserung unserer Beziehung. Meine Liebesbestätigungen und mein Wille an unserer Beziehung zu arbeiten, haben aber dann dazu geführt, dass wir am gleichen Tag Sex hatten und er wieder zurück nach Hause kam. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: er hatte mich betrogen, 4 x (laut seiner Aussage) mit einer Arbeitskollegin. Er hätte die Beziehung aber beendet, weil er sich für seine Familie entschieden hat. Dies hatte er mir dann 3 Tage nach seiner Rückkehr offenbart.
Das war dann der 2. große Schock für mich. Ich war nicht ausgerastet, fragte nur ob Gefühle mit im Spiel waren (was er bejahte).
Um die Situation erst mal zu verdauen, bat ich ihn die nächste Nacht in unserem Zweithaus zu übernachten. Bereits am darauffolgenden Morgen rief ich ihn an um ihm zu sagen, dass ich versuchen würde mit der Situation klar zu kommen und ihn auf keinen Fall verlieren wollte.
Seine Antwort: ich möchte die Scheidung und ziehe definitiv aus. Wir waren dann 4 Monate getrennt: anfangs habe ich weiter das Gespräch gesucht, dann hatten wir nur noch Kontakt aufgrund unserer gemeinsamen Tochter. Ich fing an eine Abneigung zu entwickeln und da weiterhin nur Vorwürfe von seiner Seite kamen und ich den Beweis dafür hatte, dass er weiterhin bei seiner Geliebten war, ließ ich ihm nach 4 Monaten die Scheidungsunterlagen zukommen.
Dann die Kehrtwende: er wollte plötzlich zu mir zurück, die Sache mit seiner Geliebten hatte er 2 Wochen vor Zustellung der Scheidungspapiere beendet und wir fanden wieder zusammen. Endlose Gespräche, viele Änderungen in unserem Zusammenleben, mehr gemeinsame Zeit und Nähe. Wir hatten sogar eine Paartherapie. 
Mittlerweile sind wir seit fast 6 Monaten wieder zusammen.
ich liebe meinen Mann sehr und es geht mir besser seitdem wir wieder zusammen sind. Er bemüht sich sehr und ist sehr liebevoll zu mir. Wir sind seitdem 2x zusammen verreist, kommunizieren viel mehr und haben häufiger Sex. Trotzdem lassen die bösen Geister mich nicht los. Ich mache ihm keine Vorwürfe, unterlasse es ihm nachzuspionieren, aber das Vertrauen ist mehr als angeknackst und an Tagen wie heute habe ich große Verlustängste.
ich habe Angst, dass er mich wieder betrügt und das macht mich fertig. 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen guten Ratschlag? Ich würde mich über eine externe Meinung freuen.
LG
sonja

Solche Dinge solltest du unbedingt mit einem Therapeuten besprechen. Wir sind Laien.  Unsere Tipps können dir auch schaden.  

Fakt ist, dass du deinen Mann sehr liebst. Er sich dir aber vor langem schon abgewendet hat. Sobald die nächste kommt, ist er wieder weg. So denke ich. Er weiß, dass du auf ihn wartest und alles akzeptierst.  

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19. April um 9:46
In Antwort auf claudia0083

wie dermaßen naiv muss man sein um zu glauben dass er keine affäre mehr hat???

Genau solche Sätze braucht die TE im Moment eigentlich überhaupt nicht.

​Ist auch lediglich rein spekulativ und davon sollte man weg wenn man eine Beziehung retten möchte. 

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18. April um 23:26

Macht ihr denn jetzt gemeinsam eine Paartherapie, um die Affäre deines Mannes aufzuarbeiten? Habt ihr irgendwelche psychologische Unterstützung?

Wenn nein, würde ich da mal ansetzen. Sowas ist nicht ohne und ich kann mir gut vorstellen, dass du deinem Mann nicht vertraust. Er hat dein Vertrauen missbraucht und das ist nicht so von heute auf morgen wieder zu kitten. Er muss sich dein Vertrauen wieder verdienen. Daher wäre es sinnvoll, wenn ihr das gemeinsam professionell aufarbeitet.

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18. April um 23:28
In Antwort auf sonja.78

Ich habe bislang noch nie das Bedürfnis gehabt, mich in einem Forum mitzuteilen, aber ich fühle mich momentan ziemlich aufgewühlt...
hier eine Zusammenfassung meiner Situation:
mein Mann und ich sind seit 9 Jahren zusammen, davon 8 verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter (7) und ich habe noch einen Sohn (11) aus einer früheren Beziehung. Unsere Ehe verlief (zumindest in meinen Augen) bis zum Frühling 2017 sehr harmonisch, bis auf die Tatsache dass wir beide zu wenig gemeinsame Zeit hatten, wobei das Familienleben und auch das Sexleben definitiv zu kurz kamen. Gestritten hatten wir in den davorigen Ehejahren so gut wie nie. Im Frühling 2017 hat mein Mann dann (für mich wie aus dem Nichts) einen Streit angezettelt. Er hat seinen ganzen angestauten Frust rausgelassen und ist am darauffolgenden Tag in unser Zweithaus umgezogen. Ich fiel aus allen Wolken...
Nach einer Woche hatten wir ausgemacht uns zu treffen. Ich wollte die Beziehung auf jeden Fall retten, kam an mit meiner persönlichen Problemanalyse und einem Koffer voll Lösungsansätzen um unseren Alltag neu zu gestalten. Er äußerte zunächst nur Vorwürfe, hatte keinerlei Vorschläge zur Verbesserung unserer Beziehung. Meine Liebesbestätigungen und mein Wille an unserer Beziehung zu arbeiten, haben aber dann dazu geführt, dass wir am gleichen Tag Sex hatten und er wieder zurück nach Hause kam. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: er hatte mich betrogen, 4 x (laut seiner Aussage) mit einer Arbeitskollegin. Er hätte die Beziehung aber beendet, weil er sich für seine Familie entschieden hat. Dies hatte er mir dann 3 Tage nach seiner Rückkehr offenbart.
Das war dann der 2. große Schock für mich. Ich war nicht ausgerastet, fragte nur ob Gefühle mit im Spiel waren (was er bejahte).
Um die Situation erst mal zu verdauen, bat ich ihn die nächste Nacht in unserem Zweithaus zu übernachten. Bereits am darauffolgenden Morgen rief ich ihn an um ihm zu sagen, dass ich versuchen würde mit der Situation klar zu kommen und ihn auf keinen Fall verlieren wollte.
Seine Antwort: ich möchte die Scheidung und ziehe definitiv aus. Wir waren dann 4 Monate getrennt: anfangs habe ich weiter das Gespräch gesucht, dann hatten wir nur noch Kontakt aufgrund unserer gemeinsamen Tochter. Ich fing an eine Abneigung zu entwickeln und da weiterhin nur Vorwürfe von seiner Seite kamen und ich den Beweis dafür hatte, dass er weiterhin bei seiner Geliebten war, ließ ich ihm nach 4 Monaten die Scheidungsunterlagen zukommen.
Dann die Kehrtwende: er wollte plötzlich zu mir zurück, die Sache mit seiner Geliebten hatte er 2 Wochen vor Zustellung der Scheidungspapiere beendet und wir fanden wieder zusammen. Endlose Gespräche, viele Änderungen in unserem Zusammenleben, mehr gemeinsame Zeit und Nähe. Wir hatten sogar eine Paartherapie. 
Mittlerweile sind wir seit fast 6 Monaten wieder zusammen.
ich liebe meinen Mann sehr und es geht mir besser seitdem wir wieder zusammen sind. Er bemüht sich sehr und ist sehr liebevoll zu mir. Wir sind seitdem 2x zusammen verreist, kommunizieren viel mehr und haben häufiger Sex. Trotzdem lassen die bösen Geister mich nicht los. Ich mache ihm keine Vorwürfe, unterlasse es ihm nachzuspionieren, aber das Vertrauen ist mehr als angeknackst und an Tagen wie heute habe ich große Verlustängste.
ich habe Angst, dass er mich wieder betrügt und das macht mich fertig. 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen guten Ratschlag? Ich würde mich über eine externe Meinung freuen.
LG
sonja

........man kann vielleicht einiges hinter sich lassen und abhaken,wenn man ein gemeinsames Kind hat und irgendwo noch ein Wille da sein mag...für ein weiteres Zusammenleben und Sex auch noch..wie auch immer.

Was mich sehr irritierte beim Lesen,seine rigorose Haltung Dir gegenüber,nicht nur hinsichtlich des mehrfachen Fremdgehens...sondern auch sein Nicht-einsehen-wollen seiner Mitbeteiligung der unglücklichen Entwicklung dieser Dinge.

Ich bin nicht DU -mir hätte da keine Paartherapie oder psychologische Beratung geholfen,das hinter mir lassen zu können.

Mir kam so die Idee,dass er..ggf nicht bereit ist-Unterhalt zu zahlen oder wie auch immer,nach einer Scheidung und dass er einfach für sich irgendwo den bequemsten WEg gesucht und gefunden hat.."ach..die nimmt mich wieder wenn ich behaupte,mit der Geliebten ist Schluss"zack-bumm-Scheidung vom Tisch.

Ich kann Dir da nichts raten,kann aber sehr gut Deine Gefühle nachvollziehen.KEine Ahnung,welche Frau so cool bzw.gleichgültig ist,solche Geschehnisse abhaken oder vergessen zu können- nie mehr könnte ich diesem Mann vertrauen.

Der einfach nichts einsieht,nur "die anderen"also Du..warst schuldig am Zerwürfnis..Vorwürfe aber keinerlei Kooperationsbereitschaft.
Ich weiss nicht was euch der Paartherapeut erzählte...für mich wäre dieser Mann durch,auch wenn es jetzt bei euch besser läuft als einige Zeit vor den Kontroversen im vergangenen Jahr.
Nie mehr könnte ich ihm vertrauen,egal was der mir erzählen würde.
Und...er war sich ja sicher,Du kippst wieder um...Schluss mit der Geliebten,zurück zur NOCH-Ehefrau..von der er sich kurz vorher ganz sicher scheiden lassen wollte..
Hast Du ihn je gefragt..was den Sinneswandel verursachte? Bequemer zuhause leben als erst mal als Single alleine?

Ich würde mal vermuten,dass sich das Drama bzw.diese Ereignisse wiederholen könnten,mit einer anderen Frau.Vielleicht wird die rasch schwanger,drängt auf SCheidung,um mal ein häufges,aber nicht glückbringendes Szenario hyphothetisch zu skizzieren...und er droht nicht nur mit Scheidung sondern  zieht es auch durch.

Mein Vertrauen wäre weg-ich wiederhol ich-zusätzlich wäre ich sehr traurig,was da alles so lief.Du bist möglich ne ganz anders gestrickte Frau,Du hättest auch NEIN sagen können,dass er zurück kommt und die Scheidung durchziehen.

Irgendwo..ist das dünnes Eis,wo ihr euch bewegt.

Wie es mit euch weitergeht,weiss ich auch nicht.Dir wünsche ich gute Nerven.Vielleicht..würde ich es mir überlegen,bis das jüngere Kind zumindest Studium anfängt oder Ausbildung oder mir selbst eine Frist setzen.
Glauben könnte ich nicht mehr.Ich weiss,was Konflikte zerstören können..hab auch einiges erlebt wenn auch in ganz anderem Zusammenhang.

Dir alles Gute und gute Entscheidungen

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18. April um 23:38
In Antwort auf sonja.78

Ich habe bislang noch nie das Bedürfnis gehabt, mich in einem Forum mitzuteilen, aber ich fühle mich momentan ziemlich aufgewühlt...
hier eine Zusammenfassung meiner Situation:
mein Mann und ich sind seit 9 Jahren zusammen, davon 8 verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter (7) und ich habe noch einen Sohn (11) aus einer früheren Beziehung. Unsere Ehe verlief (zumindest in meinen Augen) bis zum Frühling 2017 sehr harmonisch, bis auf die Tatsache dass wir beide zu wenig gemeinsame Zeit hatten, wobei das Familienleben und auch das Sexleben definitiv zu kurz kamen. Gestritten hatten wir in den davorigen Ehejahren so gut wie nie. Im Frühling 2017 hat mein Mann dann (für mich wie aus dem Nichts) einen Streit angezettelt. Er hat seinen ganzen angestauten Frust rausgelassen und ist am darauffolgenden Tag in unser Zweithaus umgezogen. Ich fiel aus allen Wolken...
Nach einer Woche hatten wir ausgemacht uns zu treffen. Ich wollte die Beziehung auf jeden Fall retten, kam an mit meiner persönlichen Problemanalyse und einem Koffer voll Lösungsansätzen um unseren Alltag neu zu gestalten. Er äußerte zunächst nur Vorwürfe, hatte keinerlei Vorschläge zur Verbesserung unserer Beziehung. Meine Liebesbestätigungen und mein Wille an unserer Beziehung zu arbeiten, haben aber dann dazu geführt, dass wir am gleichen Tag Sex hatten und er wieder zurück nach Hause kam. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: er hatte mich betrogen, 4 x (laut seiner Aussage) mit einer Arbeitskollegin. Er hätte die Beziehung aber beendet, weil er sich für seine Familie entschieden hat. Dies hatte er mir dann 3 Tage nach seiner Rückkehr offenbart.
Das war dann der 2. große Schock für mich. Ich war nicht ausgerastet, fragte nur ob Gefühle mit im Spiel waren (was er bejahte).
Um die Situation erst mal zu verdauen, bat ich ihn die nächste Nacht in unserem Zweithaus zu übernachten. Bereits am darauffolgenden Morgen rief ich ihn an um ihm zu sagen, dass ich versuchen würde mit der Situation klar zu kommen und ihn auf keinen Fall verlieren wollte.
Seine Antwort: ich möchte die Scheidung und ziehe definitiv aus. Wir waren dann 4 Monate getrennt: anfangs habe ich weiter das Gespräch gesucht, dann hatten wir nur noch Kontakt aufgrund unserer gemeinsamen Tochter. Ich fing an eine Abneigung zu entwickeln und da weiterhin nur Vorwürfe von seiner Seite kamen und ich den Beweis dafür hatte, dass er weiterhin bei seiner Geliebten war, ließ ich ihm nach 4 Monaten die Scheidungsunterlagen zukommen.
Dann die Kehrtwende: er wollte plötzlich zu mir zurück, die Sache mit seiner Geliebten hatte er 2 Wochen vor Zustellung der Scheidungspapiere beendet und wir fanden wieder zusammen. Endlose Gespräche, viele Änderungen in unserem Zusammenleben, mehr gemeinsame Zeit und Nähe. Wir hatten sogar eine Paartherapie. 
Mittlerweile sind wir seit fast 6 Monaten wieder zusammen.
ich liebe meinen Mann sehr und es geht mir besser seitdem wir wieder zusammen sind. Er bemüht sich sehr und ist sehr liebevoll zu mir. Wir sind seitdem 2x zusammen verreist, kommunizieren viel mehr und haben häufiger Sex. Trotzdem lassen die bösen Geister mich nicht los. Ich mache ihm keine Vorwürfe, unterlasse es ihm nachzuspionieren, aber das Vertrauen ist mehr als angeknackst und an Tagen wie heute habe ich große Verlustängste.
ich habe Angst, dass er mich wieder betrügt und das macht mich fertig. 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen guten Ratschlag? Ich würde mich über eine externe Meinung freuen.
LG
sonja

Solche Dinge solltest du unbedingt mit einem Therapeuten besprechen. Wir sind Laien.  Unsere Tipps können dir auch schaden.  

Fakt ist, dass du deinen Mann sehr liebst. Er sich dir aber vor langem schon abgewendet hat. Sobald die nächste kommt, ist er wieder weg. So denke ich. Er weiß, dass du auf ihn wartest und alles akzeptierst.  

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19. April um 0:12
In Antwort auf purplemoonlight

Macht ihr denn jetzt gemeinsam eine Paartherapie, um die Affäre deines Mannes aufzuarbeiten? Habt ihr irgendwelche psychologische Unterstützung?

Wenn nein, würde ich da mal ansetzen. Sowas ist nicht ohne und ich kann mir gut vorstellen, dass du deinem Mann nicht vertraust. Er hat dein Vertrauen missbraucht und das ist nicht so von heute auf morgen wieder zu kitten. Er muss sich dein Vertrauen wieder verdienen. Daher wäre es sinnvoll, wenn ihr das gemeinsam professionell aufarbeitet.

Hallo, vielen Dank für Deine Antwort. Ja, wir haben eine Paartherapie gemacht, waren uns aber einig, dass unsere Gespräche zu zweit uns viel mehr gebracht haben. Die Therapie haben wir seit 3 Monaten beendet. Der Psychologe war der Meinung, dass mein Mann eine 0-Toleranz Einstellung hat, was er in der Sitzung auch bestätigt hat und ihm im Hinterkopf geblieben ist

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19. April um 0:33
In Antwort auf coleen41

........man kann vielleicht einiges hinter sich lassen und abhaken,wenn man ein gemeinsames Kind hat und irgendwo noch ein Wille da sein mag...für ein weiteres Zusammenleben und Sex auch noch..wie auch immer.

Was mich sehr irritierte beim Lesen,seine rigorose Haltung Dir gegenüber,nicht nur hinsichtlich des mehrfachen Fremdgehens...sondern auch sein Nicht-einsehen-wollen seiner Mitbeteiligung der unglücklichen Entwicklung dieser Dinge.

Ich bin nicht DU -mir hätte da keine Paartherapie oder psychologische Beratung geholfen,das hinter mir lassen zu können.

Mir kam so die Idee,dass er..ggf nicht bereit ist-Unterhalt zu zahlen oder wie auch immer,nach einer Scheidung und dass er einfach für sich irgendwo den bequemsten WEg gesucht und gefunden hat.."ach..die nimmt mich wieder wenn ich behaupte,mit der Geliebten ist Schluss"zack-bumm-Scheidung vom Tisch.

Ich kann Dir da nichts raten,kann aber sehr gut Deine Gefühle nachvollziehen.KEine Ahnung,welche Frau so cool bzw.gleichgültig ist,solche Geschehnisse abhaken oder vergessen zu können- nie mehr könnte ich diesem Mann vertrauen.

Der einfach nichts einsieht,nur "die anderen"also Du..warst schuldig am Zerwürfnis..Vorwürfe aber keinerlei Kooperationsbereitschaft.
Ich weiss nicht was euch der Paartherapeut erzählte...für mich wäre dieser Mann durch,auch wenn es jetzt bei euch besser läuft als einige Zeit vor den Kontroversen im vergangenen Jahr.
Nie mehr könnte ich ihm vertrauen,egal was der mir erzählen würde.
Und...er war sich ja sicher,Du kippst wieder um...Schluss mit der Geliebten,zurück zur NOCH-Ehefrau..von der er sich kurz vorher ganz sicher scheiden lassen wollte..
Hast Du ihn je gefragt..was den Sinneswandel verursachte? Bequemer zuhause leben als erst mal als Single alleine?

Ich würde mal vermuten,dass sich das Drama bzw.diese Ereignisse wiederholen könnten,mit einer anderen Frau.Vielleicht wird die rasch schwanger,drängt auf SCheidung,um mal ein häufges,aber nicht glückbringendes Szenario hyphothetisch zu skizzieren...und er droht nicht nur mit Scheidung sondern  zieht es auch durch.

Mein Vertrauen wäre weg-ich wiederhol ich-zusätzlich wäre ich sehr traurig,was da alles so lief.Du bist möglich ne ganz anders gestrickte Frau,Du hättest auch NEIN sagen können,dass er zurück kommt und die Scheidung durchziehen.

Irgendwo..ist das dünnes Eis,wo ihr euch bewegt.

Wie es mit euch weitergeht,weiss ich auch nicht.Dir wünsche ich gute Nerven.Vielleicht..würde ich es mir überlegen,bis das jüngere Kind zumindest Studium anfängt oder Ausbildung oder mir selbst eine Frist setzen.
Glauben könnte ich nicht mehr.Ich weiss,was Konflikte zerstören können..hab auch einiges erlebt wenn auch in ganz anderem Zusammenhang.

Dir alles Gute und gute Entscheidungen

Du hast meine Überlegungen perfekt in Worte gefasst. Klar hatte ich Bedenken bzgl. des plötzlichen Sinneswandels, der rigorosen Einstellung und der Unterhaltsforderung. Ich habe das Thema auch gleich angesprochen, habe ihm klar gemacht, dass ich nicht bereit bin die alleinige Schuld zu tragen, dass dies keine Basis für mich ist.
seine Äußerung dazu: ich wollte mich nie scheiden lassen, habe darauf gewartet, dass Du auf mich zukommst und mir Vorwürfe machst in der Art „Sag mal, bist Du noch ganz klar im Kopf?“ Ich wollte nach Beendigung der Affäre auf Dich zukommen, habe mich aber nicht getraut.
Seine Teilschuld hat er gleich zu Beginn unserer Wiederannäherung eingestanden, mir seine Liebe bestätigt und sich für seine Lügen und den Vertrauensbruch mehrmals entschuldigt. Er zeigt Reue und schickt mir Beweisfotos, wenn er gerade nicht bei mir ist. Ich fordere keine Beweise, spioniere nicht und mache ihm keine Vorwürfe. Das wäre definitiv das Ende unserer Ehe. Das Misstrauen ist aber präsent und ich kann nur hoffen, dass diese negative Episode irgendwann etwas mehr an Bedeutung verliert und sich nicht wiederholt. Ein 2. Mal würde ich das nicht akzeptieren.
vielen Dank für Deinen konstruktiven Gedankenansatz

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19. April um 0:38
In Antwort auf fresh0089

Solche Dinge solltest du unbedingt mit einem Therapeuten besprechen. Wir sind Laien.  Unsere Tipps können dir auch schaden.  

Fakt ist, dass du deinen Mann sehr liebst. Er sich dir aber vor langem schon abgewendet hat. Sobald die nächste kommt, ist er wieder weg. So denke ich. Er weiß, dass du auf ihn wartest und alles akzeptierst.  

die Therapie hat bereits stattgefunden, hat allerdings nicht viel gebracht. Ich kann nur hoffen, dass meine Ängste mit der Zeit nachlassen und sich eine Affäre mit derselben oder einer anderen Frau nicht wiederholt. Da würde ich den definitiven Schlussstrich ziehen.
danke Dir für die Mitteilung Deiner Sichtweise

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19. April um 1:32

Ich kann gut verstehen, dass du ihn nicht verlieren willst, da ihr eine gemeinsame Tochter habt und das ganze für dich wie aus dem nichts kam. Meine Meinung dazu ist jedoch, bitte zieh von deiner Seite aus den Schlussstrich. Du verdient viel mehr von einem Mann als nur das, du solltest dich niemals so von jemanden unterbuttern lassen und dir vorallem nicht alles gefallen lassen. Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage: Das Vertrauen wird nicht mehr wieder kommen. Sobald sich eine Möglichkeit ergibt wird er dich wieder betrügen. Es tut mir für dich wahnsinnig leid, dass du an so eine Mann geraten bist. Ich wünsch dir alle Kraft der Welt, dass du dich aus eigener Hand von ihm lösen kannst.

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19. April um 2:14
In Antwort auf sonja.78

Du hast meine Überlegungen perfekt in Worte gefasst. Klar hatte ich Bedenken bzgl. des plötzlichen Sinneswandels, der rigorosen Einstellung und der Unterhaltsforderung. Ich habe das Thema auch gleich angesprochen, habe ihm klar gemacht, dass ich nicht bereit bin die alleinige Schuld zu tragen, dass dies keine Basis für mich ist.
seine Äußerung dazu: ich wollte mich nie scheiden lassen, habe darauf gewartet, dass Du auf mich zukommst und mir Vorwürfe machst in der Art „Sag mal, bist Du noch ganz klar im Kopf?“ Ich wollte nach Beendigung der Affäre auf Dich zukommen, habe mich aber nicht getraut.
Seine Teilschuld hat er gleich zu Beginn unserer Wiederannäherung eingestanden, mir seine Liebe bestätigt und sich für seine Lügen und den Vertrauensbruch mehrmals entschuldigt. Er zeigt Reue und schickt mir Beweisfotos, wenn er gerade nicht bei mir ist. Ich fordere keine Beweise, spioniere nicht und mache ihm keine Vorwürfe. Das wäre definitiv das Ende unserer Ehe. Das Misstrauen ist aber präsent und ich kann nur hoffen, dass diese negative Episode irgendwann etwas mehr an Bedeutung verliert und sich nicht wiederholt. Ein 2. Mal würde ich das nicht akzeptieren.
vielen Dank für Deinen konstruktiven Gedankenansatz

hm....bin nicht mehr so jung und hatte ein paar schlimme Jahre mit tiefen Schicksalsschlägen..danach ist man nie mehr wie vorher....

Ich glaube nicht,dass ich warten könnte..dass sich das wiederholt.Diese unterschwellige Angst oder Befürchtung würde mich endlos zermürben.

Ein alter Schulfreund meines Mannes war Psychologe und Paartherapeut und meinte..er hätte manchmal 95% seiner Kunden am liebsten sofort zur Scheidung geraten.."weils eh nix mehr bringt,da konnte ich auch nix mehr tun"...

Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen,so weiterleben könnte ich vermutlich nicht,zuviel passiert.Egal..wie er  jetzt angewanzt kam..er hatte seine Gründe..ich les aber nix von grosser Liebe zu Dir,sondern eher praktische Überlegungen seinerseits.

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19. April um 7:24

Das ist der Knall, mit dem man folgende Dinge lernen muss:

1. Man kann das Verhalten anderer Menschen nicht kontrollieren
2. Es gibt keine Garantien im Leben
3. Das Leben wird speziell dann unsicher, wenn man sein Glück auf dem Verhalten anderer Menschen aufbaut.

Das Konstrukt Ehe und Familie beruht (leider) darauf, dass Menschen diesen Knall nicht wahrhaben wollen, sich feste einbilden, dass das immer nur den anderen passiert, aber man selber magisch irgendwie besonders ist. Und dass vor allem der eigene Mann "ganz anders" ist (es sind ja meistens Frauen, die von diesem Knall existenzbedrohend betroffen sind, weil Männer da anders gepolt werden und sich besser absichern, auch emotional.)

Vergleiche das Ganze doch einmal ganz nüchtern mit deinen Zweit- und Dritthäusern. Ein Haus kann durch einen Wirbelsturm, Hochwasser, Erdbeben zerstört werden. Gibt es dafür eine Garantie, dass das nicht passiert? Nein. Also würde ich eure Häuser gleich einmal abreißen.

Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen will.

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19. April um 8:59
In Antwort auf rose94

Ich kann gut verstehen, dass du ihn nicht verlieren willst, da ihr eine gemeinsame Tochter habt und das ganze für dich wie aus dem nichts kam. Meine Meinung dazu ist jedoch, bitte zieh von deiner Seite aus den Schlussstrich. Du verdient viel mehr von einem Mann als nur das, du solltest dich niemals so von jemanden unterbuttern lassen und dir vorallem nicht alles gefallen lassen. Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage: Das Vertrauen wird nicht mehr wieder kommen. Sobald sich eine Möglichkeit ergibt wird er dich wieder betrügen. Es tut mir für dich wahnsinnig leid, dass du an so eine Mann geraten bist. Ich wünsch dir alle Kraft der Welt, dass du dich aus eigener Hand von ihm lösen kannst.

Hallo Rose, vielen Dank für Deine Worte. Ich habe vor einem halben Jahr beschlossen ihm eine 2. Chance zu geben und jetzt merke ich wie schwer es ist nochmals  Vertrauen zu fassen. Er hat mir in den 6 Monaten keinen erneuten Anlass zum Misstrauen gegeben, daher bin ich nicht an dem Punkt zum jetzigen Zeitpunkt einen Schlussstrich ziehen zu wollen. Der Umgang mit der Vergangenheit gestaltet sich leider so schwer wie ich es vermutet hatte. sollte er erneut fremd gehen, würde ich ohne wenn und aber einen Schlussstrich ziehen.

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19. April um 9:00
In Antwort auf sonja.78

Ich habe bislang noch nie das Bedürfnis gehabt, mich in einem Forum mitzuteilen, aber ich fühle mich momentan ziemlich aufgewühlt...
hier eine Zusammenfassung meiner Situation:
mein Mann und ich sind seit 9 Jahren zusammen, davon 8 verheiratet. Wir haben eine gemeinsame Tochter (7) und ich habe noch einen Sohn (11) aus einer früheren Beziehung. Unsere Ehe verlief (zumindest in meinen Augen) bis zum Frühling 2017 sehr harmonisch, bis auf die Tatsache dass wir beide zu wenig gemeinsame Zeit hatten, wobei das Familienleben und auch das Sexleben definitiv zu kurz kamen. Gestritten hatten wir in den davorigen Ehejahren so gut wie nie. Im Frühling 2017 hat mein Mann dann (für mich wie aus dem Nichts) einen Streit angezettelt. Er hat seinen ganzen angestauten Frust rausgelassen und ist am darauffolgenden Tag in unser Zweithaus umgezogen. Ich fiel aus allen Wolken...
Nach einer Woche hatten wir ausgemacht uns zu treffen. Ich wollte die Beziehung auf jeden Fall retten, kam an mit meiner persönlichen Problemanalyse und einem Koffer voll Lösungsansätzen um unseren Alltag neu zu gestalten. Er äußerte zunächst nur Vorwürfe, hatte keinerlei Vorschläge zur Verbesserung unserer Beziehung. Meine Liebesbestätigungen und mein Wille an unserer Beziehung zu arbeiten, haben aber dann dazu geführt, dass wir am gleichen Tag Sex hatten und er wieder zurück nach Hause kam. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: er hatte mich betrogen, 4 x (laut seiner Aussage) mit einer Arbeitskollegin. Er hätte die Beziehung aber beendet, weil er sich für seine Familie entschieden hat. Dies hatte er mir dann 3 Tage nach seiner Rückkehr offenbart.
Das war dann der 2. große Schock für mich. Ich war nicht ausgerastet, fragte nur ob Gefühle mit im Spiel waren (was er bejahte).
Um die Situation erst mal zu verdauen, bat ich ihn die nächste Nacht in unserem Zweithaus zu übernachten. Bereits am darauffolgenden Morgen rief ich ihn an um ihm zu sagen, dass ich versuchen würde mit der Situation klar zu kommen und ihn auf keinen Fall verlieren wollte.
Seine Antwort: ich möchte die Scheidung und ziehe definitiv aus. Wir waren dann 4 Monate getrennt: anfangs habe ich weiter das Gespräch gesucht, dann hatten wir nur noch Kontakt aufgrund unserer gemeinsamen Tochter. Ich fing an eine Abneigung zu entwickeln und da weiterhin nur Vorwürfe von seiner Seite kamen und ich den Beweis dafür hatte, dass er weiterhin bei seiner Geliebten war, ließ ich ihm nach 4 Monaten die Scheidungsunterlagen zukommen.
Dann die Kehrtwende: er wollte plötzlich zu mir zurück, die Sache mit seiner Geliebten hatte er 2 Wochen vor Zustellung der Scheidungspapiere beendet und wir fanden wieder zusammen. Endlose Gespräche, viele Änderungen in unserem Zusammenleben, mehr gemeinsame Zeit und Nähe. Wir hatten sogar eine Paartherapie. 
Mittlerweile sind wir seit fast 6 Monaten wieder zusammen.
ich liebe meinen Mann sehr und es geht mir besser seitdem wir wieder zusammen sind. Er bemüht sich sehr und ist sehr liebevoll zu mir. Wir sind seitdem 2x zusammen verreist, kommunizieren viel mehr und haben häufiger Sex. Trotzdem lassen die bösen Geister mich nicht los. Ich mache ihm keine Vorwürfe, unterlasse es ihm nachzuspionieren, aber das Vertrauen ist mehr als angeknackst und an Tagen wie heute habe ich große Verlustängste.
ich habe Angst, dass er mich wieder betrügt und das macht mich fertig. 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen guten Ratschlag? Ich würde mich über eine externe Meinung freuen.
LG
sonja

Nachdem ihr eine gemeinsame Therapie bewältigt habt, wird es möglicherweise Zeit für dich eine eigene in Angriff zu nehmen um deine Verlustängste in den Griff zu bekommen. Für diese Ängste solltest du deinen Mann nicht verantwortlich machen. Sie sind deine persönliche Angelegenheit auch wenn sie durch die vergangenen Erfahrungen, die dich mit Sicherheit traumatisiert haben, noch verstärkt wurden. Vertrauen entwickelst du erst dann wieder, wenn du dir selbst mehr Beachtung schenkst. Das bedeutet, dass du für dich und für deine Bedürfnisse Verantwortung übernimmst und sie auch klar benennen kannst. Wer nicht vertraut wird nie zulassen können und entwickelt möglicherweise große Eifersucht oder den Hang zur Kontrolle. Für enorm wichtig halte ich es nach einem solchen "Schlag" das Selbstwertgefühl zu stärken. Tue dir Gutes! Lerne eine neue Sprache, Französicher Kochkurs, Malen, Tanzen, Freunde Treffen, Mädelsabende, Yoga? Es geht darum, dass du aus den negativen Gedanken herauskommst und Altes loslässt. 

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19. April um 9:22

wie dermaßen naiv muss man sein um zu glauben dass er keine affäre mehr hat???

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19. April um 9:46
In Antwort auf claudia0083

wie dermaßen naiv muss man sein um zu glauben dass er keine affäre mehr hat???

Genau solche Sätze braucht die TE im Moment eigentlich überhaupt nicht.

​Ist auch lediglich rein spekulativ und davon sollte man weg wenn man eine Beziehung retten möchte. 

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19. April um 10:58

Vertrauen ist zwar wichtig, aber bei manchen Männern ist alles verloren und man sollte sich lieber einen neuen suchen.

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19. April um 11:47
In Antwort auf claudia0083

wie dermaßen naiv muss man sein um zu glauben dass er keine affäre mehr hat???

Lieber Himmel! Hier gibt es ja sehr viele fehlerfreie Menschen!

Ich MUSS kein Alkoholiker sein wenn ich mal nen Volrausch hatte!
Ich MUSS kein Raser sein wenn ich mal geblizt wurde!
Ich MUSS......
das kann man lange weiterführen.

Fehler sind da um daraus zu lernen! Das funktioniert jeden Tag auf der Arbeit oder sonst wo.
Wichtig ist daraus zu lernen! Wenn er seinen Fehler einsieht, daraus lernt und Dinge in der Zukunft vorher anspricht, kann das durchaus auch ein wachrütteln für eine SCHÖNERE gemeinsame Zukunft sein.

Das ist kein Freischein! Und auch will ich das ganz und garnicht gut heissen!
ABER wenn er für Dich liebe TE den Eindruck macht wirklich nach vorne zu blicken und Dir Dein Gefühl sagt er hat seinen Fehler erkannt und Du in liebst!
Dann blickt optimistisch in die Zukunft!

Garantie gibts keine, nirgendwo im Leben ausser das wir irgendwann den Löffel abgeben, bis dahin mehr leben weniger denken!

Es wird sicher dauern aber ich denke Vertrauen kann durchaus neu enstehen, vielleicht tiefer als zuvor.

Bei einem neuen Partner ist das Risiko qauch nicht besser!

Viel Glück!!

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19. April um 13:21
In Antwort auf tw060270

Lieber Himmel! Hier gibt es ja sehr viele fehlerfreie Menschen!

Ich MUSS kein Alkoholiker sein wenn ich mal nen Volrausch hatte!
Ich MUSS kein Raser sein wenn ich mal geblizt wurde!
Ich MUSS......
das kann man lange weiterführen.

Fehler sind da um daraus zu lernen! Das funktioniert jeden Tag auf der Arbeit oder sonst wo.
Wichtig ist daraus zu lernen! Wenn er seinen Fehler einsieht, daraus lernt und Dinge in der Zukunft vorher anspricht, kann das durchaus auch ein wachrütteln für eine SCHÖNERE gemeinsame Zukunft sein.

Das ist kein Freischein! Und auch will ich das ganz und garnicht gut heissen!
ABER wenn er für Dich liebe TE den Eindruck macht wirklich nach vorne zu blicken und Dir Dein Gefühl sagt er hat seinen Fehler erkannt und Du in liebst!
Dann blickt optimistisch in die Zukunft!

Garantie gibts keine, nirgendwo im Leben ausser das wir irgendwann den Löffel abgeben, bis dahin mehr leben weniger denken!

Es wird sicher dauern aber ich denke Vertrauen kann durchaus neu enstehen, vielleicht tiefer als zuvor.

Bei einem neuen Partner ist das Risiko qauch nicht besser!

Viel Glück!!

ach komm...
es war doch nicht ein einmaliger ausrutscher!
da könnte man noch drüber hinwegsehen

er hat sie merhrfach über eine zeit lang mit voller absicht betrogen und hintergangen

du glaubst doch nicht ernsthaft dass er da seinen fehler erkannt hat !!!!

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19. April um 13:21
In Antwort auf tw060270

Lieber Himmel! Hier gibt es ja sehr viele fehlerfreie Menschen!

Ich MUSS kein Alkoholiker sein wenn ich mal nen Volrausch hatte!
Ich MUSS kein Raser sein wenn ich mal geblizt wurde!
Ich MUSS......
das kann man lange weiterführen.

Fehler sind da um daraus zu lernen! Das funktioniert jeden Tag auf der Arbeit oder sonst wo.
Wichtig ist daraus zu lernen! Wenn er seinen Fehler einsieht, daraus lernt und Dinge in der Zukunft vorher anspricht, kann das durchaus auch ein wachrütteln für eine SCHÖNERE gemeinsame Zukunft sein.

Das ist kein Freischein! Und auch will ich das ganz und garnicht gut heissen!
ABER wenn er für Dich liebe TE den Eindruck macht wirklich nach vorne zu blicken und Dir Dein Gefühl sagt er hat seinen Fehler erkannt und Du in liebst!
Dann blickt optimistisch in die Zukunft!

Garantie gibts keine, nirgendwo im Leben ausser das wir irgendwann den Löffel abgeben, bis dahin mehr leben weniger denken!

Es wird sicher dauern aber ich denke Vertrauen kann durchaus neu enstehen, vielleicht tiefer als zuvor.

Bei einem neuen Partner ist das Risiko qauch nicht besser!

Viel Glück!!

ein neuer partner oder einer der mich schon zig mal betrogen hat ist aber durchaus ein unterschied!

dem neuen kann ich wieder vertrauen!

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19. April um 16:18
In Antwort auf claudia0083

ein neuer partner oder einer der mich schon zig mal betrogen hat ist aber durchaus ein unterschied!

dem neuen kann ich wieder vertrauen!

"......dem neuen kann ich wieder vertrauen!"

Da weißt Du doch aber noch weniger über Seine Vergangenheit??

Letztendlich müssen wir immer vertrauen! Dem Autofahrer auf der Gegenspur.....dem Koch in der Kantine............ dem Arzt bei der OP.........

Wir haben garkeine andere Wahl, die Frage ist nur will ich das mit DEM Partner oder DER Person, Arzt oder was weiß ich.


Sie liebt Ihn und das aussen rum ist ja so schlecht auch nicht....

also everybody get´s a second chance.........wenn die TE das will.

Wenn´s klappt wird sich der Rest legen, das dauert einfach ein wenig, wenn nicht dann ist´s denk ich eh durch!

 

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19. April um 16:21
In Antwort auf claudia0083

ach komm...
es war doch nicht ein einmaliger ausrutscher!
da könnte man noch drüber hinwegsehen

er hat sie merhrfach über eine zeit lang mit voller absicht betrogen und hintergangen

du glaubst doch nicht ernsthaft dass er da seinen fehler erkannt hat !!!!

Tach claudia,
​über die Frage, ob Ausrutscher oder was ersthafteres sind  die TE und ihr Eheman längst hinweg. Wer diesen Weg gehen möchte muss an einer Stelle den Cut setzen, oder es lassen und die Scheidung einreichen. 
​Da ich aus ihren Zeilen Gefühle von Liebe und Zusammengehörigkeit herauslesen, ist der Entschluss, den die beiden gemeinschaftlich getroffen haben durchaus sinnvoll. 

​Jeder hat eine Chance verdient, findest du nicht? 

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