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Ich verstehe diese Sturheit nicht.

29. Juni 2006 um 22:40 Letzte Antwort: 29. Juni 2006 um 23:00

Ich bin es mal wieder....

Heute haben sich meine Eltern gezofft.....(war aber schon mal schlimmer) naja.
Sie sind dieses Jahr 23 Jahre verheiratet.

Meinem Vater ging es nicht so gut....ihm war schlecht...(nichts weltbewegendes, aber gut) ( Mein Vater hat schon einen Herzinfarkt und Blasenkrebs hinter sich)
So, da machen wir (meine Mutter und ich) uns halt sorgen.
Er sollte einen Zuckertest machen. Das wollte er partout nicht machen! Er meinte, nur weil wir das wollen, macht er das erst recht nicht. Hallo?? WIr machen uns doch nur sorgen, es geht schließlich um seine Gesundheit.
So, dann hatte meine Mutter die Nase voll und meinte, er er könne sie am Arsch lecken.
Sie hält das ganze nicht mehr aus.
Sie meint auch, er würde es noch schaffen, das er ganz alleine hier sitzen würde.....

Irgendwie ist das doch nur noch ein Nebeneinander her leben oder??
Kann man da noch von einer "glücklichen" Ehe sprechen??
Ich (20) habe Angst, das sie sich trennen.

Oh man....was kann man tun??

Vielen Dank....

Kati

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29. Juni 2006 um 22:55

Verantwortung tragen...
Es ist bestimmt eine schwere Situation für euch alle, die ganz schön belasten kann. Es kommt oft vor, dass Leute aus Angst vor der Diagnose nicht zum Arzt gehen. Es könnte ja schließlich was negatives dabei raus kommen.... So wie viele Leute lieber nie zum Zahnarzt gehen und dann ist es wirklich schlimm.
Ich denke aber, umso mehr ihr ihm diese Verantwortung abnehmt, indem ihr eure Sorgen ständig aussprecht und ihn zum Artzbesuch drängt, umso weniger hat er Zeit, sich klar zu werden, dass er letztlich mit Seinem Leben spielt.
So ähnlich wie ein Schulkind irgendwann glaubt, dass nur der Lehrer ein Problem damit hat, wenn es die Hausaufgaben nicht macht, weil der sich immer so darüber aufregt.
Die vielleicht harte Wahrheit ist, dass es nur sein Leben ist. Und wenn ihr einen Schritt zurücktretet, kann er sich besinnen, kann erkennen, dass es in seinem eigenen Interesse ist, zum Arzt zu gehen, und ohne seinen Stolz zu verlieren es für seine eigene Entscheidung halten, wenn er es tut.
Dass die Ehe zur Zeit nicht so gut läuft, ist ja kein Wunder. Wo das ganze bestimmt für alle erstmal eine Überforderung ist. Die Wahrscheinlichkeit ist doch groß, dass es wieder besser wird, wenn sich die Umstände ändern, oder?
Alles gute!

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29. Juni 2006 um 23:00
In Antwort auf enid_12742846

Verantwortung tragen...
Es ist bestimmt eine schwere Situation für euch alle, die ganz schön belasten kann. Es kommt oft vor, dass Leute aus Angst vor der Diagnose nicht zum Arzt gehen. Es könnte ja schließlich was negatives dabei raus kommen.... So wie viele Leute lieber nie zum Zahnarzt gehen und dann ist es wirklich schlimm.
Ich denke aber, umso mehr ihr ihm diese Verantwortung abnehmt, indem ihr eure Sorgen ständig aussprecht und ihn zum Artzbesuch drängt, umso weniger hat er Zeit, sich klar zu werden, dass er letztlich mit Seinem Leben spielt.
So ähnlich wie ein Schulkind irgendwann glaubt, dass nur der Lehrer ein Problem damit hat, wenn es die Hausaufgaben nicht macht, weil der sich immer so darüber aufregt.
Die vielleicht harte Wahrheit ist, dass es nur sein Leben ist. Und wenn ihr einen Schritt zurücktretet, kann er sich besinnen, kann erkennen, dass es in seinem eigenen Interesse ist, zum Arzt zu gehen, und ohne seinen Stolz zu verlieren es für seine eigene Entscheidung halten, wenn er es tut.
Dass die Ehe zur Zeit nicht so gut läuft, ist ja kein Wunder. Wo das ganze bestimmt für alle erstmal eine Überforderung ist. Die Wahrscheinlichkeit ist doch groß, dass es wieder besser wird, wenn sich die Umstände ändern, oder?
Alles gute!

...
Vielen Dank für deine netten Worte....

Ich hoffe, wir kriegen das hin...

Danke

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