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Ich verheiratet - Sie verheiratet

26. Juli 2010 um 12:59 Letzte Antwort: 27. Juli 2010 um 14:41

Hallo zusammen,

seit einigen Tagen habe ich eine (etwas komplizierte) Beziehung zu meiner ehemaligen allerbesten Freundin überhaupt. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren (anfangs als Kollegen, später ohne Geschäftsbeziehung) und haben uns von Beginn an immer sehr gut verstanden. Schon immer fand ich das Mädel recht interessant, aufgrund unseres Beziehungsstatuses und einem während dieser Zeit geborenen Kindes auf ihrer Seite war es aber niemals überhaupt nur ansatzweise meinerseits Thema meine Gefühle zu outen.
Meine Ehe ist schon seit Jahren im Eimer und wie ich mit der Zeit herausbekommen habe schien es wohl bei Ihr auch nicht mehr ganz so ideal zu laufen. Der Unterschied ist hier allerdings wohl, dass ich zu meiner Frau keinerlei Gefühle (ausgenommen Hass /anderes Thema) hege, Sie aber wohl "nur" unter ihrem Gefühlsarmen Mann leidet, also den Kerl irgendwie doch noch mag.

Da wir seit Jahren täglich in Kontakt stehen, seien es Mails (bis zu 30 am Tag pro Richtung) oder per SMS und wir uns regelmäßig mal zum Essen oder ähnlichen verabredeten, hatte ich mich dazu entschlossen Ihr meine Gefühle zu gestehen. Vorab hatte ich schon tausendfach Signale gesendet auf die sie nicht eingegangen ist, so rechnete ich mit einer 99,9999%igen Abfuhr und eine Verabschiedung auf nimmer wieder, war es mir aber Wert. Tja, was soll ich sagen, ich traf da irgendwie die 0,0001% (unter Vorbehalt), jedenfalls läuft da jetzt was zwischen uns.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich mir nicht sicher bin ob sie für mich auch diese Art von Gefühlen aufbringt wie ich für Sie. Kann es vielleicht sogar nur sein, dass sie mich als guten Freund nicht verlieren wollte oder dass sie ihrem Mann nur mal eins auswischen möchte, der wohl selbst auch mal gerne einem Röckchen hinterher schaut. Sie selbt sagt meine Signale nie erkannt zu haben, ich dachte immer Frauen sind Signalexpertinnen, im Sende- und Empfangsmodus. Ich habe das Mädchen so lieb, würde am liebsten einen Heiratsantrag machen, wenn man halt nicht schon verheiratet wäre , andererseits wünsche ich mir aber auch, dass sie glücklich wird - meinetwegen auch mit ihrem Mann. Soll ich weiter daran arbeiten sie für mich zu gewinnen, oder soll ich sie lieber in Ruhe lassen? Wenn eine gute Freundin nach Jahren selbst keine Anzeichen macht, dass man jemanden toll findet, sind es dann nicht auch schon anzeichen, dass man eigentlich auch nicht sooo inetressiert ist?
Es ei noch angemerkt, ihr Mann spielt gesellschaftlich/fianziell in einer ganz anderen Liga, diesen Lebensstandart könnte ich nie bieten...

Wie würdet ihr weiter vorgehen?

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26. Juli 2010 um 16:25

Hallo nana,

was meine Frau betrifft, die ist nicht das Problem, da in meiner Ehe nichts mehr zu retten ist. Geheiratet wurde damals recht schnell, eben doch schon fast aus der Laune heraus. Da hatte ich damals im jungen Alter doch mehr das Fleisch hervorgehoben und auf den Rest nicht so einen großen Wert gelegt, leider. Schon im 1. Jahr kristallisierte sich die ganze Sache als Mogelpackung heraus und die folgenden 9 Jahre waren nur noch die Hölle. Affären würden mir schon jahrelang fast täglich untergeschoben, da wurde alles unter verdacht genommen was Beine hat (alles) da macht eine echte Affäre den Kohl auch nicht mehr fett Die Trennung wird eh folgen, wir reden seit Jahren kaum noch normal miteinander, sie hatte ziwschenzeitlich auch schon ein paar Kerle abgetastet, interessiert mich aber wie das Wetter in der Wüste. No future! Ihre Abhängigkeit von mir (Wohnung/Gehalt) ist der einzige Grund warum sie einer Scheidung noch nicht zugestimmt hat und ehrlich gesagt hatte ich bisher auch noch nicht den Nerv zu einem Scheidungskrieg.

Zu 2: Das waren ja genau auch meine Befürchtungen, dass eben nicht mehr dahinter steckt als sich nur das zu holen was es daheim nicht gibt. Es war nicht primär mein Ziel eine Ehe, also die der

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27. Juli 2010 um 14:41

Hallo Waschperle,
ich merke, Du hast die Sache recht gut verstanden. Es ist tatsächlich so wie Du es beschreibst. In der Vergangenheit war es halt doch irgendwie bequemer mit der Situation zu leben als aktiv die Scheidung zu fordern. Ich hatte auch schon sehr oft das Thema Scheidung angesprochen, aber darauf wollte man sich einfach nicht einlassen. Meine Frau ist momentan im Urlaub (wir machen sowas schon lange getrennt), ich denke aber nachdem sie zurück ist werde ich die Sache mal final anpacken müssen. Mir selbst sind die finanziellen Aspekte total egeal, meinetwegen soll sie alles bekommen, Eigentumswohnung, Auto und alles an Möbel, ich will halt nur komplett neu anfangen ohne jemals wieder von ihr hören zu müssen.

Aber eigentlich geht es mir ja ursprünglich gar nicht um meine (noch) Frau, es geht mir um das Mädchen, welches ich abgöttisch verehre, denn die ist ja ebenfalls verheiratet, hat ein Kind und eine sehr luxuriöse Umgebung. Ich bin mir da nicht sicher ob sie die Beziehung mit mir eingegangen ist weil sie mich nicht als Freund verlieren möchte, oder ob Sie tatsächlich mehr empfinden könnte.

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