Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ich übernehme sämtliche Kosten

Ich übernehme sämtliche Kosten

15. Juli um 15:22 Letzte Antwort: 17. Juli um 20:07

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr mit meinem neuen Freund zusammen. Er Student und ich gehe vollzeit arbeiten. Haben beide im jeweiligen Elternhaus eine eigene Wohnung. Zu 90% verbringen wir aber die Zeit bei mir. Dass wir finanziell einfach unterschiedlich aufgestellt sind ist mir natürlich bewusst, trotzdem stört es mich mittlerweile etwas, dass quasi ich alle Kosten übernehme. Das geht über einkaufen wenn wir zusammen bei mir essen und kochen bis hin zum Essen gehen und anderen Aktivitäten. Natürlich übernehme ich das ein oder andere gerne für ihn, da ich es mir eher leisten kann als er. Aber dennoch sehe ich nicht ein wirklich alles zu übernehmen, vor allem weil ich mittlerweile das Gefühl habe es ist selbstverständlich für ihn geworden. Hin und wieder mal den Einkauf zu übernehmen sollte für ihn ja trotzdem machbar sein. Oder zumindest dass er sagt er macht die Küche danach sauber, wenn ich schon den Einkauf und das Kochen übernommen habe.
Ich will ihm jetzt auch nicht vor den Kopf stoßen, aber trotzdem würde ich das Thema demnächst gerne einmal ansprechen. Wie mache ich das am besten?

Mehr lesen

15. Juli um 15:32

Indem du ihm das ganz genauso sagst- es gibt da keinen "netten" Weg, denn das was er macht ist es nun auch nicht!

Klare Ansagen auch in Bezug auf die Haushaltsteilung!

 

Gefällt mir
15. Juli um 15:38

Schreib ihm oder sag ihm, dass du beim nächsten Treffen mit ihm reden möchtest. ..weil du mit der aktuellen Aufteilung von Kosten und Haushaltsarbeiten nicht zufieden bist. Verabredet euch zu dem Gespräch, dann kann er sich vorab Gedanken dazu machen.. 

..und dann sagst du ihm wie es ist, wie du es hier beschrieben hast, wie du dich fühlst..

Sprich von deiner Seite, was du dabei empfindest.. und mach ihm keine Vorwürfe, dann könnte er sich angegriffen und als Taugenichts fühlen, was die Fronten verhärten würde.. 

1 LikesGefällt mir
15. Juli um 15:46

Genau so wie du es hier geschrieben hast, das ist doch anständig formuliert. Wenn er abblockt oder es nicht einsieht dann sag ihm das es dich mächtig stört (im Bezug auf die Finanzen) mit einem Kind zusammen zu sein. Das sollte eigentlich ziehen, die meißten Männer sollten einen gewissen "Versorger-Anspruch" haben oder sich zumindest so weit es ihnen möglich ist mitbeteiligen. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 12:36
In Antwort auf binalie

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr mit meinem neuen Freund zusammen. Er Student und ich gehe vollzeit arbeiten. Haben beide im jeweiligen Elternhaus eine eigene Wohnung. Zu 90% verbringen wir aber die Zeit bei mir. Dass wir finanziell einfach unterschiedlich aufgestellt sind ist mir natürlich bewusst, trotzdem stört es mich mittlerweile etwas, dass quasi ich alle Kosten übernehme. Das geht über einkaufen wenn wir zusammen bei mir essen und kochen bis hin zum Essen gehen und anderen Aktivitäten. Natürlich übernehme ich das ein oder andere gerne für ihn, da ich es mir eher leisten kann als er. Aber dennoch sehe ich nicht ein wirklich alles zu übernehmen, vor allem weil ich mittlerweile das Gefühl habe es ist selbstverständlich für ihn geworden. Hin und wieder mal den Einkauf zu übernehmen sollte für ihn ja trotzdem machbar sein. Oder zumindest dass er sagt er macht die Küche danach sauber, wenn ich schon den Einkauf und das Kochen übernommen habe.
Ich will ihm jetzt auch nicht vor den Kopf stoßen, aber trotzdem würde ich das Thema demnächst gerne einmal ansprechen. Wie mache ich das am besten?

Was soll er denn machen, wenn er studiert und kein Einkommen hat? Du wusstest das doch vorher! 

Hat er keinen Nebenjob? Wenn nein, woher soll das Geld denn dann bitte auch kommen? Bafög wird wohl gerade mal die Kosten für seine eigene Wohnung decken, da wird nicht mehr viel übrig bleiben.

Ihr könnt es aber durchaus so regeln, dass ihr in Zukunft mehr Zeit bei ihm verbringt und natürlich könnt ihr die Hausarbeit jeweils 50 : 50 aufteilen, das sollte in der heutigen Zeit ja sowieso selbstverständlich sein.
 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 12:41
In Antwort auf binalie

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr mit meinem neuen Freund zusammen. Er Student und ich gehe vollzeit arbeiten. Haben beide im jeweiligen Elternhaus eine eigene Wohnung. Zu 90% verbringen wir aber die Zeit bei mir. Dass wir finanziell einfach unterschiedlich aufgestellt sind ist mir natürlich bewusst, trotzdem stört es mich mittlerweile etwas, dass quasi ich alle Kosten übernehme. Das geht über einkaufen wenn wir zusammen bei mir essen und kochen bis hin zum Essen gehen und anderen Aktivitäten. Natürlich übernehme ich das ein oder andere gerne für ihn, da ich es mir eher leisten kann als er. Aber dennoch sehe ich nicht ein wirklich alles zu übernehmen, vor allem weil ich mittlerweile das Gefühl habe es ist selbstverständlich für ihn geworden. Hin und wieder mal den Einkauf zu übernehmen sollte für ihn ja trotzdem machbar sein. Oder zumindest dass er sagt er macht die Küche danach sauber, wenn ich schon den Einkauf und das Kochen übernommen habe.
Ich will ihm jetzt auch nicht vor den Kopf stoßen, aber trotzdem würde ich das Thema demnächst gerne einmal ansprechen. Wie mache ich das am besten?

Du hast absolut recht. Er kann durchaus mal einen kinobesuch zahlen oder einen Bistrobesuch. Er nutzt dich aus. Ganz ehrlich sagen wie du dich fühlst und wir du es empfindest. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 12:53
In Antwort auf helianthus

Was soll er denn machen, wenn er studiert und kein Einkommen hat? Du wusstest das doch vorher! 

Hat er keinen Nebenjob? Wenn nein, woher soll das Geld denn dann bitte auch kommen? Bafög wird wohl gerade mal die Kosten für seine eigene Wohnung decken, da wird nicht mehr viel übrig bleiben.

Ihr könnt es aber durchaus so regeln, dass ihr in Zukunft mehr Zeit bei ihm verbringt und natürlich könnt ihr die Hausarbeit jeweils 50 : 50 aufteilen, das sollte in der heutigen Zeit ja sowieso selbstverständlich sein.
 

Was wäre, wenn er sie nicht hätte? Verhungern? Sorry, aber sie ist doch nicht für seine Unterhaltung zuständig, nur, weil sie sich auf einen Studenten "eingelassen" hat. 

5 LikesGefällt mir
16. Juli um 12:59
In Antwort auf suseg.

Was wäre, wenn er sie nicht hätte? Verhungern? Sorry, aber sie ist doch nicht für seine Unterhaltung zuständig, nur, weil sie sich auf einen Studenten "eingelassen" hat. 

Nein, dann würde er vermutlich anders leben und Aktivitäten, die Geld kosten, einfach meiden. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:03
In Antwort auf helianthus

Nein, dann würde er vermutlich anders leben und Aktivitäten, die Geld kosten, einfach meiden. 

Es geht nicht nur um Aktivitäten, sondern auch um einfache Dinge wie Lebensmittel...

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:04

Ich weiß ja, wie ich es gemacht habe, als ich noch studiert habe: wenn jemand, der bereits ein eigenes Einkommen hatte, mich fragte, ob wir dies oder jenes machen können, habe ich immer gesagt, dass ich mir das nicht leisten kann (wenn es Geld gekostet hat). Manchmal, wenn es der Person dann wichtig war, dass ich mitkomme, wurde ich eingeladen, meistens aber nicht und derjenige hat sich eine andere Begleitung gesucht. Das ist auch in Ordnung, ich kann es ja verstehen, dass man andere nicht immer einladen möchte, nur weil der kein eigenes Geld hat. 

Ich habe günstig eingekauft und gekocht, das geht ja recht gut mit Saisongemüse und wenn man wenig Fleisch isst. Hobbys, die Geld kosteten, hatte ich nicht, ins Kino bin ich nur dann gegangen, wenn ich zum Geburstag Kinogutscheine geschenkt bekam. Ich ging auch nur zweimal im Jahr zum Friseur, Kosmetikstudio, Urlaub oder so habe ich nie gemacht. 

Ein Studium ist ja zeitlich begrenzt und für 6 oder 7 Jahre kann man schon mal etwas ärmlicher leben und auf Luxus verzichten. Wenn jemand anders ein Problem damit hat, ist das eben wie gesagt, sein Problem. Zwingt einen ja niemand, mit einem Studenten zusammen zu sein. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:07
In Antwort auf suseg.

Es geht nicht nur um Aktivitäten, sondern auch um einfache Dinge wie Lebensmittel...

Wie gesagt, kommt darauf an, wieviel Geld er zur Verfügung hat. Bei mir gab es mitunter wochenlang nur Reis oder Nudeln mit Saisongemüse, weil ich mir eben nicht mehr leisten konnte. Bin davon auch satt geworden, aber ein großartiges Luxusdinner hätte ich nicht davon kochen können. 

Da muss man sich eben nach dem Budget richten, das man zur Verfügung hat. Erst teuer Lebensmittel einkaufen, wo dann sicher Luxusdinge wie Limonaden, Alkohol, Chips dabei sind und sich dann beschweren, dass der Partner das nicht bezahlen kann, ist auch nicht ganz fair. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:18
In Antwort auf helianthus

Wie gesagt, kommt darauf an, wieviel Geld er zur Verfügung hat. Bei mir gab es mitunter wochenlang nur Reis oder Nudeln mit Saisongemüse, weil ich mir eben nicht mehr leisten konnte. Bin davon auch satt geworden, aber ein großartiges Luxusdinner hätte ich nicht davon kochen können. 

Da muss man sich eben nach dem Budget richten, das man zur Verfügung hat. Erst teuer Lebensmittel einkaufen, wo dann sicher Luxusdinge wie Limonaden, Alkohol, Chips dabei sind und sich dann beschweren, dass der Partner das nicht bezahlen kann, ist auch nicht ganz fair. 

Davon, dass sie Luxuseinkäufe tätigen will, hat sie nicht gesprochen. Er beteiligt sich prinzipiell nicht an Einkäufen und dass muss sie nicht akzeptieren, nur, weil er Student ist. Dass man sich einschränken und aufs Geld achten muss, ist die eine Sache. Aber mich bei anderen ganz selbstverständlich durchfuttern geht gar nicht! Er könnte wenigstens einen kleinen Obolus abgeben. 

2 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:24
In Antwort auf helianthus

Wie gesagt, kommt darauf an, wieviel Geld er zur Verfügung hat. Bei mir gab es mitunter wochenlang nur Reis oder Nudeln mit Saisongemüse, weil ich mir eben nicht mehr leisten konnte. Bin davon auch satt geworden, aber ein großartiges Luxusdinner hätte ich nicht davon kochen können. 

Da muss man sich eben nach dem Budget richten, das man zur Verfügung hat. Erst teuer Lebensmittel einkaufen, wo dann sicher Luxusdinge wie Limonaden, Alkohol, Chips dabei sind und sich dann beschweren, dass der Partner das nicht bezahlen kann, ist auch nicht ganz fair. 

Hä, die Situationen sind doch garnicht miteinander vergleichbar. Du redest von deinem ärmlichen Studentenleben als Single, oder zumindest in einem Single-Haushalt und er lässt sich von seiner Freundin durchfüttern, sieht es als selbstverständlich an und macht dann hinterher nichtmal die Küche sauber (laut TE).

Was ist denn das für ein Vorschlag, soll sie jetzt, weil er sich nichts leisten kann, selber billige und vielleicht minderwertige Lebensmittel einkaufen damit er sich nicht an den "Luxus" gewöhnt? Oder noch besser, sie kauft sich ihre Luxuslebensmittel und bringt ihm dann trocken Brot und Reis mit, weil das könnte er sich ja leisten. 

Also sorry, so funktioniert das in einer Partnerschaft nicht. TE klang jetzt auch nicht maßlos was ihre Einkäufe angeht. Ich nehme mal an das etwas besser als Nudeln und Tomatensoße gekauft wird aber auch kein Kavier und Hummer. Eben ein normaler Einkauf eines arbeitenden Menschen.

Entweder man trennt strikt die Einkäufe. Sie für sich und er für sich und dann hat man halt im Kühlschrank die "gute" und die "billig" Abteilung und wenn man dann zusammen am Essenstisch sitzt wirft er neidische Blicke auf ihr frisches Obst und Gemüse oder er schafft es sich wenigstens ab und an finanziell, wie es ihm möglich ist und dann eben auch haushaltstechnisch zu beteiligen. Bloß weil er studiert ist er kein kleines Kind mehr das Mama durchfüttern muss.

2 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:24
In Antwort auf binalie

Hallo,

ich bin seit einem halben Jahr mit meinem neuen Freund zusammen. Er Student und ich gehe vollzeit arbeiten. Haben beide im jeweiligen Elternhaus eine eigene Wohnung. Zu 90% verbringen wir aber die Zeit bei mir. Dass wir finanziell einfach unterschiedlich aufgestellt sind ist mir natürlich bewusst, trotzdem stört es mich mittlerweile etwas, dass quasi ich alle Kosten übernehme. Das geht über einkaufen wenn wir zusammen bei mir essen und kochen bis hin zum Essen gehen und anderen Aktivitäten. Natürlich übernehme ich das ein oder andere gerne für ihn, da ich es mir eher leisten kann als er. Aber dennoch sehe ich nicht ein wirklich alles zu übernehmen, vor allem weil ich mittlerweile das Gefühl habe es ist selbstverständlich für ihn geworden. Hin und wieder mal den Einkauf zu übernehmen sollte für ihn ja trotzdem machbar sein. Oder zumindest dass er sagt er macht die Küche danach sauber, wenn ich schon den Einkauf und das Kochen übernommen habe.
Ich will ihm jetzt auch nicht vor den Kopf stoßen, aber trotzdem würde ich das Thema demnächst gerne einmal ansprechen. Wie mache ich das am besten?

Es gibt oft genug aus der Umgebung, dem Bekannten oder Verwandtenkreis Beispiele, oder bei Freunden wo  man darauf hinweisen kann wie toll die alles teilen oder es gibt Filme wo ähnliche Situationen dargestellt werden, die man als Anlass nehmen könnte. 
Aber ich finde das man in einer guten Beziehung gerade solche Dinge einfach auch offen ansprechen kann und sollte. 
Ganz einfach zum Beispiel beim Einkauf zu sagen :  " so, heute bist du mal mit zahlen dran. " 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:36
In Antwort auf suseg.

Davon, dass sie Luxuseinkäufe tätigen will, hat sie nicht gesprochen. Er beteiligt sich prinzipiell nicht an Einkäufen und dass muss sie nicht akzeptieren, nur, weil er Student ist. Dass man sich einschränken und aufs Geld achten muss, ist die eine Sache. Aber mich bei anderen ganz selbstverständlich durchfuttern geht gar nicht! Er könnte wenigstens einen kleinen Obolus abgeben. 

Sicher kann man das so machen, aber man sollte dabei eben auch berücksichtigen, dass er wahrscheinlich kaum Geld zur Verfügung hat und daher eben nicht mal so locker dieses und jenes übernehmen kann. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:43
In Antwort auf othmar_20426777

Hä, die Situationen sind doch garnicht miteinander vergleichbar. Du redest von deinem ärmlichen Studentenleben als Single, oder zumindest in einem Single-Haushalt und er lässt sich von seiner Freundin durchfüttern, sieht es als selbstverständlich an und macht dann hinterher nichtmal die Küche sauber (laut TE).

Was ist denn das für ein Vorschlag, soll sie jetzt, weil er sich nichts leisten kann, selber billige und vielleicht minderwertige Lebensmittel einkaufen damit er sich nicht an den "Luxus" gewöhnt? Oder noch besser, sie kauft sich ihre Luxuslebensmittel und bringt ihm dann trocken Brot und Reis mit, weil das könnte er sich ja leisten. 

Also sorry, so funktioniert das in einer Partnerschaft nicht. TE klang jetzt auch nicht maßlos was ihre Einkäufe angeht. Ich nehme mal an das etwas besser als Nudeln und Tomatensoße gekauft wird aber auch kein Kavier und Hummer. Eben ein normaler Einkauf eines arbeitenden Menschen.

Entweder man trennt strikt die Einkäufe. Sie für sich und er für sich und dann hat man halt im Kühlschrank die "gute" und die "billig" Abteilung und wenn man dann zusammen am Essenstisch sitzt wirft er neidische Blicke auf ihr frisches Obst und Gemüse oder er schafft es sich wenigstens ab und an finanziell, wie es ihm möglich ist und dann eben auch haushaltstechnisch zu beteiligen. Bloß weil er studiert ist er kein kleines Kind mehr das Mama durchfüttern muss.

Was ich meinte war, man muss beim Einkaufen eben dann aufs Geld achten. Luxus ist für mich nicht Kaviar und Hummer, sondern alles, was eben keine Grundnahrungsmittel sind, wie eben zum Beispiel Limo, Alkohol, Knabbereien. Darauf kann man auch verzichten, die sind nicht notwendig. Wenn man die aber unbedingt haben will, dann darf man nicht verlangen, dass jemand, der ohnehin wenig Geld hat, diese mitbezahlt.

Ein normaler Einkauf eines Menschen mit Einkommen ist nicht dasselbe wie ein normaler Einkauf eines Menschen ohne. Wer mal kein eigenes Einkommen hatte, weiß, was gemeint ist, vielleicht kennst du das ja gar nicht und kannst dir das daher nicht vorstellen.

Ich würde es ja wie gesagt anders lösen, wie in meinem Beitrag oben auch steht: sie sollten sich nicht immer nur bei ihr aufhalten, sondern das schön gleichmäßig aufteilen. Sie zahlt bei ihm nichts, er zahlt bei ihr nichts, und verwendet wird eben das, was da ist und jeder ist für den Einkauf in seiner eigenen Wohnung allein verantwortlich. Wenn sie dann eben teurere Produkte kauft als er, dann ist das halt so, dann muss sie eben damit leben, dass es bei ihm nicht eben nur preiswertete Dinge gibt. Seine Hausarbeit macht entweder jeder alleine in seiner Wohnung oder man teilt sich das für beide Wohnungen 50 : 50 auf. Das wäre meiner Meinung nach fair.

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:45
In Antwort auf sarah.ma.

Es gibt oft genug aus der Umgebung, dem Bekannten oder Verwandtenkreis Beispiele, oder bei Freunden wo  man darauf hinweisen kann wie toll die alles teilen oder es gibt Filme wo ähnliche Situationen dargestellt werden, die man als Anlass nehmen könnte. 
Aber ich finde das man in einer guten Beziehung gerade solche Dinge einfach auch offen ansprechen kann und sollte. 
Ganz einfach zum Beispiel beim Einkauf zu sagen :  " so, heute bist du mal mit zahlen dran. " 

Und das sagt sie ihm wann? Wenn sie mit dem vollen Einkaufswagen an der Kasse steht? Was macht sie dann, wenn sein Geldbeutel das einfach nicht hergibt?

Wäre es da nicht besser, gleich zu Hause eine Einkaufsliste zu erstellen, die sich dann eben nach dem Inhalt seines Geldbeutels richtet? 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:47
In Antwort auf helianthus

Und das sagt sie ihm wann? Wenn sie mit dem vollen Einkaufswagen an der Kasse steht? Was macht sie dann, wenn sein Geldbeutel das einfach nicht hergibt?

Wäre es da nicht besser, gleich zu Hause eine Einkaufsliste zu erstellen, die sich dann eben nach dem Inhalt seines Geldbeutels richtet? 

Ich verstehe deine Vorwurfsvolle Frage an mich nicht so recht.

Genau das habe ich ja geschrieben, bzw. gemeint. Wenn es ans Einkaufen geht zu sagen das er dieses mal mit dem bezahlen an der Reihe wäre. Meinetwegen schon beim zusammenstellen der Einkaufsliste. 

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 13:59
In Antwort auf sarah.ma.

Ich verstehe deine Vorwurfsvolle Frage an mich nicht so recht.

Genau das habe ich ja geschrieben, bzw. gemeint. Wenn es ans Einkaufen geht zu sagen das er dieses mal mit dem bezahlen an der Reihe wäre. Meinetwegen schon beim zusammenstellen der Einkaufsliste. 

Es war weniger als Vorwurf gemeint, sondern als klärende Frage. Man kann das ja so oder so verstehen.

Gefällt mir
16. Juli um 14:05
In Antwort auf helianthus

Es war weniger als Vorwurf gemeint, sondern als klärende Frage. Man kann das ja so oder so verstehen.

Also für mich liest sich das sehr vorwurfsvoll und am Ende auch belehrend.

Aber egal. Ist ja nun geklärt.

Und für Themen jeder Art gibt es Zeitpunkte wo man sie ansprechen kann oder sollte. 
In einer Beziehung sollte doch gerade das finanzielle ein  " WIR  " sein und nicht ein du oder ich, bzw wie in diesem Fall ein  du ...

Das man aber die Frage, wer denn nun den Einkauf bezahlt, nicht gerade an der Kasse zu klären versucht ist doch wohl mehr als klar. 

Für mich gäbe es in einer Beziehung diese Frage eigentlich gar nicht. Wie schon erwähnt ist es in dem Fall einn " Wir " .. also ein zusammenlegen, bzw. teilen der Kosten.  Und das meine ich jetzt nicht speziell allein für die Einkäufe, sondern im Prinzip für fast alles was an Kosten anfällt. 

4 LikesGefällt mir
16. Juli um 14:15
In Antwort auf helianthus

Was ich meinte war, man muss beim Einkaufen eben dann aufs Geld achten. Luxus ist für mich nicht Kaviar und Hummer, sondern alles, was eben keine Grundnahrungsmittel sind, wie eben zum Beispiel Limo, Alkohol, Knabbereien. Darauf kann man auch verzichten, die sind nicht notwendig. Wenn man die aber unbedingt haben will, dann darf man nicht verlangen, dass jemand, der ohnehin wenig Geld hat, diese mitbezahlt.

Ein normaler Einkauf eines Menschen mit Einkommen ist nicht dasselbe wie ein normaler Einkauf eines Menschen ohne. Wer mal kein eigenes Einkommen hatte, weiß, was gemeint ist, vielleicht kennst du das ja gar nicht und kannst dir das daher nicht vorstellen.

Ich würde es ja wie gesagt anders lösen, wie in meinem Beitrag oben auch steht: sie sollten sich nicht immer nur bei ihr aufhalten, sondern das schön gleichmäßig aufteilen. Sie zahlt bei ihm nichts, er zahlt bei ihr nichts, und verwendet wird eben das, was da ist und jeder ist für den Einkauf in seiner eigenen Wohnung allein verantwortlich. Wenn sie dann eben teurere Produkte kauft als er, dann ist das halt so, dann muss sie eben damit leben, dass es bei ihm nicht eben nur preiswertete Dinge gibt. Seine Hausarbeit macht entweder jeder alleine in seiner Wohnung oder man teilt sich das für beide Wohnungen 50 : 50 auf. Das wäre meiner Meinung nach fair.

Ich würde dir grundsätzlich nicht widersprechen.

Aber bei dir klingt das so als wenn der arme Herr von Ihr zum (deiner Definition nach) Luxusleben genötigt wird. 

Vielleicht verstehe ich die TE aber auch falsch. Es klang für mich als würde er nur allzu gerne bei Ihr sein, eben wegen der ganzen Perks was ja auch irgendwo verständlich ist. Was aber aus ihrem Posting hervorgeht, ist das der gute Mann keinerlei Anspruch oder Anstalten macht sich ausreichend finanziell und hilfmäßig (im Haushalt) zu beteiligen. Ich verstehe nicht so ganz, das du ihm da soviel Kredit gewährst. Wenn es ihm unangenehm wäre nur die Hände aufzuhalten dann hätte er das doch schon längst angesprochen, ist es ihm aber nicht - er fühlt sich wohl in der Rolle mit Sugar-Mama.

Alles was ich meine ist, wenn er gerne Häagen-Dazs isst, dann muss er sich vielleicht mal einen Nebenjob suchen.

3 LikesGefällt mir
16. Juli um 14:52

Die Aussage "Zwingt einen ja niemand, mit einem Studenten zusammen zu sein." Also die Aussage ist totaler Bullshit dass es ein Grund ist dafür nicht seinen Anteil zu leisten. Ich weis zwar nicht wie es Miettechnisch bei ihm aussieht, ob er für die Wohnung seiner Elter Geld zahlen muss oder nicht aber kann es ja auch nicht als selbstverständlich ansehen sich bei der Freundin durchzufüttern. 
Wir sind auch immer nur bei mir in der Wohnung, er isst bei mir und duscht auch öfter mal da. Es sind alles Kosten und Mühe die Anfallen und ich alleine trage. Ich persönlich hätte ein schlechtes Gewissen wenn jemand für mich kocht dass er auch alles alleine wegräumen müsste. Es sollte ein geben und nehmen sein und wenn er eben sich Finanziell eben nicht so beteiligen kann dann kann man es anderweitig ausgleichen. 

2 LikesGefällt mir
16. Juli um 15:14
In Antwort auf helianthus

Was soll er denn machen, wenn er studiert und kein Einkommen hat? Du wusstest das doch vorher! 

Hat er keinen Nebenjob? Wenn nein, woher soll das Geld denn dann bitte auch kommen? Bafög wird wohl gerade mal die Kosten für seine eigene Wohnung decken, da wird nicht mehr viel übrig bleiben.

Ihr könnt es aber durchaus so regeln, dass ihr in Zukunft mehr Zeit bei ihm verbringt und natürlich könnt ihr die Hausarbeit jeweils 50 : 50 aufteilen, das sollte in der heutigen Zeit ja sowieso selbstverständlich sein.
 

Uhm... Was isst er denn zuhause? Wenn er durchgängig bei ihr isst (Zuhause also sein Geld für Essen garnicht verbraucht), und auch keine Hilfe beim Kochen oder Abwasch anbietet, hat das mit Student wenig zutun, das ist einfach dreist und Hotel Freundin für ihn. Kenne ich von meinen Freunden aus ihrer Studienzeit und meinem Partner (Studiert aktuell ) so nicht und da gab es auch keinen Sponsor Papa.

2 LikesGefällt mir
16. Juli um 15:14
In Antwort auf helianthus

Was soll er denn machen, wenn er studiert und kein Einkommen hat? Du wusstest das doch vorher! 

Hat er keinen Nebenjob? Wenn nein, woher soll das Geld denn dann bitte auch kommen? Bafög wird wohl gerade mal die Kosten für seine eigene Wohnung decken, da wird nicht mehr viel übrig bleiben.

Ihr könnt es aber durchaus so regeln, dass ihr in Zukunft mehr Zeit bei ihm verbringt und natürlich könnt ihr die Hausarbeit jeweils 50 : 50 aufteilen, das sollte in der heutigen Zeit ja sowieso selbstverständlich sein.
 

Uhm... Was isst er denn zuhause? Wenn er durchgängig bei ihr isst (Zuhause also sein Geld für Essen garnicht verbraucht), und auch keine Hilfe beim Kochen oder Abwasch anbietet, hat das mit Student wenig zutun, das ist einfach dreist und Hotel Freundin für ihn. Kenne ich von meinen Freunden aus ihrer Studienzeit und meinem Partner (Studiert aktuell ) so nicht und da gab es auch keinen Sponsor Papa.

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 15:19

Eventuell hat sich ja etwas nach meiner Studienzeit verändert- aber geht der feine Student heute nimmer arbeiten? *kopfkratz*

Ich hab studiert, nebenbei geputzt, gekellnert, Schwimmkurse erteilt etc.pp.

Klar, Urlaub in der Karibik war nicht drin, aber niemals! hat mich ein Freund ausgehalten!
Stolz scheint wohl aus der Mode gekommen zu sein wen ich hier das triefende Mitgefühl für den Schmarotzer lese!

Freunde- ob mit oder ohne Sex- nutzt man niemals aus. Punkt.

2 LikesGefällt mir
16. Juli um 15:36
In Antwort auf helianthus

Was soll er denn machen, wenn er studiert und kein Einkommen hat? Du wusstest das doch vorher! 

Hat er keinen Nebenjob? Wenn nein, woher soll das Geld denn dann bitte auch kommen? Bafög wird wohl gerade mal die Kosten für seine eigene Wohnung decken, da wird nicht mehr viel übrig bleiben.

Ihr könnt es aber durchaus so regeln, dass ihr in Zukunft mehr Zeit bei ihm verbringt und natürlich könnt ihr die Hausarbeit jeweils 50 : 50 aufteilen, das sollte in der heutigen Zeit ja sowieso selbstverständlich sein.
 

Da die Wohnung in seinem Elternhaus ist zahlt er dafür keinen Cent. Und zum weggehen am Wochenende reicht es ja auch.

Gefällt mir
16. Juli um 22:46

Mein Mann hat auch noch studiert, als ich schon einen Vollzeitjob hatte. Da war klar, dass ich den Großteil der Kosten trage bzw. so gut wie alles zahle. Wir lebten zusammen, wir waren ein Team, da war das doch klar, dass unsere Geld zusammengeschmissen wird, damit wir unsere laufenden Kosten stemmen können. Und dass das zum Großteil eben das Geld war, das ich verdient habe, hat mir nichts ausgemacht. Wenn es anders herum gewesen wäre, hätte er es auch so gemacht.

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 23:53
In Antwort auf othmar_20426777

Ich würde dir grundsätzlich nicht widersprechen.

Aber bei dir klingt das so als wenn der arme Herr von Ihr zum (deiner Definition nach) Luxusleben genötigt wird. 

Vielleicht verstehe ich die TE aber auch falsch. Es klang für mich als würde er nur allzu gerne bei Ihr sein, eben wegen der ganzen Perks was ja auch irgendwo verständlich ist. Was aber aus ihrem Posting hervorgeht, ist das der gute Mann keinerlei Anspruch oder Anstalten macht sich ausreichend finanziell und hilfmäßig (im Haushalt) zu beteiligen. Ich verstehe nicht so ganz, das du ihm da soviel Kredit gewährst. Wenn es ihm unangenehm wäre nur die Hände aufzuhalten dann hätte er das doch schon längst angesprochen, ist es ihm aber nicht - er fühlt sich wohl in der Rolle mit Sugar-Mama.

Alles was ich meine ist, wenn er gerne Häagen-Dazs isst, dann muss er sich vielleicht mal einen Nebenjob suchen.

Ich schrieb ja schon bei meinem ersten Beitrag, wie ich das meine: sie wusste schon von Anfang an, dass er studiert. Leider schreibt sie ja nicht, ob er noch einen Nebenjob hat oder überhaupt ein eigenes Einkommen zur Verfügung hat. So lange wir nicht wissen, ob er überhaupt Geld zur Verfügung hat, ist das natürlich schwer zu beurteilen. Wenn er genug Geld hat, aber trotzdem nie was zahlen will, ist er ein Schnorrer, ganz klar, da bin ich deiner Meinung. Hat er jedoch kein Geld, wovon soll er ihr welches geben?

Es ist nunmal Fakt dass jemand, der kein eigenes Einkommen hat, von dem leben muss, was Bafög oder die Eltern hergeben. Das war ihr ja wohl hoffentlich nicht neu.

Es ist in doch in jeder Beziehung so, dass hauptsächlich der zahlt, der mehr Geld hat. Ich kenne das jedenfalls nicht anders als so. Wenn sie jetzt zum Beispiel irgendwann Kinder hat, eine Weile zu Hause bleibt und kein Geld verdient, dann zahlt eben der Partner, weil der ja (hoffentlich) dann voll verdient. Oder wenn einer krank oder arbeitslos wird, ein anderes Beispiel.

Wenn es sie stört, dass der Partner kaum Geld zum Ausgeben hat, hätte sie sich vielleicht nicht gerade einen Studenten zum Partner nehmen sollen.

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 23:57
In Antwort auf rabenschwarz

Uhm... Was isst er denn zuhause? Wenn er durchgängig bei ihr isst (Zuhause also sein Geld für Essen garnicht verbraucht), und auch keine Hilfe beim Kochen oder Abwasch anbietet, hat das mit Student wenig zutun, das ist einfach dreist und Hotel Freundin für ihn. Kenne ich von meinen Freunden aus ihrer Studienzeit und meinem Partner (Studiert aktuell ) so nicht und da gab es auch keinen Sponsor Papa.

Sie schreibt: "Zu 90% verbringen wir aber die Zeit bei mir. " Ob das wirklich genau 90 % sind, können wir nicht sagen, aber das sagt ja auch aus, dass sie eben nicht immer bei ihr sind, sondern nur meistens.

Miete, Strom, Heizung muss er ja für seine Wohnung trotzdem zahlen. Vielleicht isst er ja sonst bei seinen Eltern, wissen wir ja nicht.

Ich schrieb ja auch nur zum Thema Geld, dass es schwierig ist, die Kosten fair aufzuteilen, wenn einer kein Geld hat. Wegen der Hausarbeit schrieb ich ja, sie sollen sich die 50 : 50 aufteilen oder alternativ soll sie ihm sagen, sie möchte nicht, dass eben mal bei ihr und mal bei ihm sind und jeder seinen Haushalt alleine macht. Das hast du ja sogar noch zitiert.

1 LikesGefällt mir
16. Juli um 23:59
In Antwort auf fedora

Eventuell hat sich ja etwas nach meiner Studienzeit verändert- aber geht der feine Student heute nimmer arbeiten? *kopfkratz*

Ich hab studiert, nebenbei geputzt, gekellnert, Schwimmkurse erteilt etc.pp.

Klar, Urlaub in der Karibik war nicht drin, aber niemals! hat mich ein Freund ausgehalten!
Stolz scheint wohl aus der Mode gekommen zu sein wen ich hier das triefende Mitgefühl für den Schmarotzer lese!

Freunde- ob mit oder ohne Sex- nutzt man niemals aus. Punkt.

Das kommt wohl darauf an, was man studiert. Es ist nicht in jedem Studium möglich. Bei Medizin oder bei gewissen FH-Studien, die verschult sind und bei denen man den ganzen Tag an der FH Anwesenheitspflicht hat, kann man nicht arbeiten. 

Man kann zwar in den Ferien arbeiten, aber damit verdient man jetzt auch nicht so viel, dass man davon locker den Rest des Jahres über leben kann.

1 LikesGefällt mir
17. Juli um 0:00
In Antwort auf binalie

Da die Wohnung in seinem Elternhaus ist zahlt er dafür keinen Cent. Und zum weggehen am Wochenende reicht es ja auch.

Wie viel Geld hat er denn monatlich so zur Verfügung und woher hat er das?

Gefällt mir
17. Juli um 0:00
In Antwort auf whitecookie

Mein Mann hat auch noch studiert, als ich schon einen Vollzeitjob hatte. Da war klar, dass ich den Großteil der Kosten trage bzw. so gut wie alles zahle. Wir lebten zusammen, wir waren ein Team, da war das doch klar, dass unsere Geld zusammengeschmissen wird, damit wir unsere laufenden Kosten stemmen können. Und dass das zum Großteil eben das Geld war, das ich verdient habe, hat mir nichts ausgemacht. Wenn es anders herum gewesen wäre, hätte er es auch so gemacht.

Genau so meinte ich das. So kenne ich das nämlich auch. 

1 LikesGefällt mir
17. Juli um 0:20

Langsam glaube ich das hellanthus der Freund der TE ist.

Was du hier an Ausreden und Argumenten vorbringst ist ja schon echt abenteuerlich.

Ich will hier jetzt eigentlich nicht zum dritten Mal auf alles eingehen, aber die TE hat die Situation meiner Meinung nach unmissverständlich geschildert während du immernoch darüber philosophierst das er ja vielleicht garkein Geld hat was er ausgeben könnte hätten andere schon ein paar Hundert Euro verdient. Man findet immer Zeit zu arbeiten, ob es ein Wochenend-Job ist oder ein Nacht-Job, es gibt keine Ausrede nicht zu arbeiten, es sei denn man möchte kein zusätzliches Geld - dann kann er sich aber auch nicht daran gewöhnen durchgefüttert zu werden.

Es hatte ja schon irgendwer als Beispiel genannt, hätte er keine Freundin und seine Eltern wären nicht so großzügig dann müsste er sich ja auch umgucken. Bloß weil er in einer Wohlfühl-Position gelandet ist, entbindet ihn das nicht von seinen Pflichten als erwachsener Mensch.

Und selbst wenn er zu ausgelastet ist um einen Nebenjob auszuüben (glaubste ja wohl selber nicht), dann könnte man trotzdem den Anstand und den Respekt besitzen nicht zu 90% der Zeit seiner Freundin auf der Tasche zu sitzen. Und ob's 90% oder 80% sind, wen interessiert die genaue Prozentzahl, was sie damit zum ausdruck bringen wollte ist "das sie nicht nur meißtens" bei ihr sind, sondern in 90 von 100 Fällen also quasi fast immer. Und in den restlichen 10 Fällen muss sie warscheinlich trotzdem die georderte Pizza bezahlen.

Es ist in keinster Weise davon zu lesen gewesen das er sich den Allerwertesten aufreist um sich selber finanzieren zu können, das ist doch genau der Grund weshalb die TE sich ans Forum wandte - trotzdem spekulierst du hier weiter rum warum der arme kleine Student ja mal garnichts für sein schreckliches Schicksal kann.

So ich halte mich jetzt raus hier aus dem Thema, Standpunkt klar gemacht. Euch noch viel Spaß

 

1 LikesGefällt mir
17. Juli um 0:39
In Antwort auf othmar_20426777

Langsam glaube ich das hellanthus der Freund der TE ist.

Was du hier an Ausreden und Argumenten vorbringst ist ja schon echt abenteuerlich.

Ich will hier jetzt eigentlich nicht zum dritten Mal auf alles eingehen, aber die TE hat die Situation meiner Meinung nach unmissverständlich geschildert während du immernoch darüber philosophierst das er ja vielleicht garkein Geld hat was er ausgeben könnte hätten andere schon ein paar Hundert Euro verdient. Man findet immer Zeit zu arbeiten, ob es ein Wochenend-Job ist oder ein Nacht-Job, es gibt keine Ausrede nicht zu arbeiten, es sei denn man möchte kein zusätzliches Geld - dann kann er sich aber auch nicht daran gewöhnen durchgefüttert zu werden.

Es hatte ja schon irgendwer als Beispiel genannt, hätte er keine Freundin und seine Eltern wären nicht so großzügig dann müsste er sich ja auch umgucken. Bloß weil er in einer Wohlfühl-Position gelandet ist, entbindet ihn das nicht von seinen Pflichten als erwachsener Mensch.

Und selbst wenn er zu ausgelastet ist um einen Nebenjob auszuüben (glaubste ja wohl selber nicht), dann könnte man trotzdem den Anstand und den Respekt besitzen nicht zu 90% der Zeit seiner Freundin auf der Tasche zu sitzen. Und ob's 90% oder 80% sind, wen interessiert die genaue Prozentzahl, was sie damit zum ausdruck bringen wollte ist "das sie nicht nur meißtens" bei ihr sind, sondern in 90 von 100 Fällen also quasi fast immer. Und in den restlichen 10 Fällen muss sie warscheinlich trotzdem die georderte Pizza bezahlen.

Es ist in keinster Weise davon zu lesen gewesen das er sich den Allerwertesten aufreist um sich selber finanzieren zu können, das ist doch genau der Grund weshalb die TE sich ans Forum wandte - trotzdem spekulierst du hier weiter rum warum der arme kleine Student ja mal garnichts für sein schreckliches Schicksal kann.

So ich halte mich jetzt raus hier aus dem Thema, Standpunkt klar gemacht. Euch noch viel Spaß

 

Äh, nein, bin ich nicht. Aber ich war mal selbst Studentin und weiß, wie das ist.

Wir wissen noch immer nicht, ob er Geld zur Verfügung hat und wieviel. Das schreibt die Threaderstellerin ja leider nirgends.

Gefällt mir
17. Juli um 9:09
In Antwort auf helianthus

Ich schrieb ja schon bei meinem ersten Beitrag, wie ich das meine: sie wusste schon von Anfang an, dass er studiert. Leider schreibt sie ja nicht, ob er noch einen Nebenjob hat oder überhaupt ein eigenes Einkommen zur Verfügung hat. So lange wir nicht wissen, ob er überhaupt Geld zur Verfügung hat, ist das natürlich schwer zu beurteilen. Wenn er genug Geld hat, aber trotzdem nie was zahlen will, ist er ein Schnorrer, ganz klar, da bin ich deiner Meinung. Hat er jedoch kein Geld, wovon soll er ihr welches geben?

Es ist nunmal Fakt dass jemand, der kein eigenes Einkommen hat, von dem leben muss, was Bafög oder die Eltern hergeben. Das war ihr ja wohl hoffentlich nicht neu.

Es ist in doch in jeder Beziehung so, dass hauptsächlich der zahlt, der mehr Geld hat. Ich kenne das jedenfalls nicht anders als so. Wenn sie jetzt zum Beispiel irgendwann Kinder hat, eine Weile zu Hause bleibt und kein Geld verdient, dann zahlt eben der Partner, weil der ja (hoffentlich) dann voll verdient. Oder wenn einer krank oder arbeitslos wird, ein anderes Beispiel.

Wenn es sie stört, dass der Partner kaum Geld zum Ausgeben hat, hätte sie sich vielleicht nicht gerade einen Studenten zum Partner nehmen sollen.

Wenn SIE Kinder HAT???! Wohl eher wenn sie Kinder haben!
Ja, dann bleibt sie womöglich ne Weile zu Hause, um IHM damit zu ermöglichen weiterhin voll zu arbeiten! 

Gefällt mir
17. Juli um 12:25
In Antwort auf helianthus

Äh, nein, bin ich nicht. Aber ich war mal selbst Studentin und weiß, wie das ist.

Wir wissen noch immer nicht, ob er Geld zur Verfügung hat und wieviel. Das schreibt die Threaderstellerin ja leider nirgends.

Meine Güte, ich bin doch kein Unmensch und würde Geld von ihm verlangen wenn er keines hätte oder gerade so damit zurecht käme. Und auch will ich nicht, dass er Einkäufe im Wert von hunderten von Euro übernimmt. Ich habe lediglich von den Einkäufen gesprochen, die wir, oder besser gesagt ja ich, für das gemeinsame meistens Abendessen tätigen. 
Und dass ich kein Problem damit habe, dass nun mal ich auf Grund der unterschiedlichen finanziellen Situation, vieles übernehme, habe ich auch deutlich gemacht. Mir geht es da ein stückweit auch einfach um die Geste bzw. seine Einstellung dazu. Ich möchte eben trotzdem nicht, dass das alles als selbstverständlich angesehen wird.

Gefällt mir
17. Juli um 18:47
In Antwort auf skadirux

Wenn SIE Kinder HAT???! Wohl eher wenn sie Kinder haben!
Ja, dann bleibt sie womöglich ne Weile zu Hause, um IHM damit zu ermöglichen weiterhin voll zu arbeiten! 

Ja klar, wir wissen ja nicht, mit wem sie dann die Kinder hat, das muss ja nicht mit diesem Mann sein. Wohl eher nicht mit diesem Mann, so wie es jetzt aussieht.

Nein, das muss nicht der Grund sein. So selbstlos denken nicht alle Frauen. Sie bleiben zu Hause, weil sie gerne bei ihrem Kind sein möchten. So war es jedenfalls bei mir im ersten Jahr. Ich hätte mir einfach nicht vorstellen können, jemand anders meinen Sohn betreuen zu lassen.

Gefällt mir
17. Juli um 18:51
In Antwort auf binalie

Meine Güte, ich bin doch kein Unmensch und würde Geld von ihm verlangen wenn er keines hätte oder gerade so damit zurecht käme. Und auch will ich nicht, dass er Einkäufe im Wert von hunderten von Euro übernimmt. Ich habe lediglich von den Einkäufen gesprochen, die wir, oder besser gesagt ja ich, für das gemeinsame meistens Abendessen tätigen. 
Und dass ich kein Problem damit habe, dass nun mal ich auf Grund der unterschiedlichen finanziellen Situation, vieles übernehme, habe ich auch deutlich gemacht. Mir geht es da ein stückweit auch einfach um die Geste bzw. seine Einstellung dazu. Ich möchte eben trotzdem nicht, dass das alles als selbstverständlich angesehen wird.

Ich verstehe schon, was du meinst, aber warum beantwortest du die Fragen nicht? Wieviel Geld hat er zur Verfügung und von wem bekommt er das?

Weißt du, wenn ich von meinen Eltern finanziell abhängig bin und ich würde dann zu ihnen sagen: "Liebe Eltern, ich brauche bitte mehr Geld von euch, denn meine Freundin will, dass ich ihr Geld für den Einkauf gebe, weil ich so oft bei ihr bin", dann hätten meine Eltern gefragt, ob ich spinne und dass ich doch zu Hause essen soll, der Kühlschrank sei voll. 

Wenn er also selbst kein eigenes Einkommen hat und ihm seine Eltern das Geld in Form einer Art Taschengeld geben und er zu Hause kostenlos wohnen kann, dann haben die Eltern wohl eher kein Verständnis dafür, dass sie mit ihrem Geld deinen Einkauf zahlen sollen. Sie würden dir wohl eher sagen, dass du ihn eben zum Essen nach Hause schicken sollst, wenn du keine Lust hast, ihn zu verköstigen (was ja verständlich ist).

Gefällt mir
17. Juli um 18:58
In Antwort auf helianthus

Ich verstehe schon, was du meinst, aber warum beantwortest du die Fragen nicht? Wieviel Geld hat er zur Verfügung und von wem bekommt er das?

Weißt du, wenn ich von meinen Eltern finanziell abhängig bin und ich würde dann zu ihnen sagen: "Liebe Eltern, ich brauche bitte mehr Geld von euch, denn meine Freundin will, dass ich ihr Geld für den Einkauf gebe, weil ich so oft bei ihr bin", dann hätten meine Eltern gefragt, ob ich spinne und dass ich doch zu Hause essen soll, der Kühlschrank sei voll. 

Wenn er also selbst kein eigenes Einkommen hat und ihm seine Eltern das Geld in Form einer Art Taschengeld geben und er zu Hause kostenlos wohnen kann, dann haben die Eltern wohl eher kein Verständnis dafür, dass sie mit ihrem Geld deinen Einkauf zahlen sollen. Sie würden dir wohl eher sagen, dass du ihn eben zum Essen nach Hause schicken sollst, wenn du keine Lust hast, ihn zu verköstigen (was ja verständlich ist).

Sorry, aber das ist für mich totaler Schwachsinn. Wie gesagt würde ich mir nur wünschen, dass er hin und wieder! den Einkauf übernimmt und dass ist jeweils nur ein Abendessen für zwei Personen, also wirklich keine Unsumme. Und da spielt für mich keine Rolle woher er das Geld hat, weil seine Eltern ihm das Geld ja zu seiner freien Verfügung überlassen. Außerdem hat er noch andere Nebeneinkünfte. Und wir sind beide keine 16 mehr, sondern zwei erwachsene Personen, da würde mir gerade noch einfallen, dass ich ihn zum Essen nach Hause schicke. Ich weiß nicht, warum das so schwer zu verstehen ist, dass ich von meinem Partner nur ein kleines Entgegenkommen erwarte, was meiner Meinung nach völlig legitim ist und zum grundsätzlichen Anstand gehört. Wie gesagt hätte er überhaupt nichts zur Verfügung würde die Sache ganz anders aussehen. Aber so ist es nunmal nicht. 

1 LikesGefällt mir
17. Juli um 19:01
In Antwort auf binalie

Sorry, aber das ist für mich totaler Schwachsinn. Wie gesagt würde ich mir nur wünschen, dass er hin und wieder! den Einkauf übernimmt und dass ist jeweils nur ein Abendessen für zwei Personen, also wirklich keine Unsumme. Und da spielt für mich keine Rolle woher er das Geld hat, weil seine Eltern ihm das Geld ja zu seiner freien Verfügung überlassen. Außerdem hat er noch andere Nebeneinkünfte. Und wir sind beide keine 16 mehr, sondern zwei erwachsene Personen, da würde mir gerade noch einfallen, dass ich ihn zum Essen nach Hause schicke. Ich weiß nicht, warum das so schwer zu verstehen ist, dass ich von meinem Partner nur ein kleines Entgegenkommen erwarte, was meiner Meinung nach völlig legitim ist und zum grundsätzlichen Anstand gehört. Wie gesagt hätte er überhaupt nichts zur Verfügung würde die Sache ganz anders aussehen. Aber so ist es nunmal nicht. 

Bin da ganz deiner Meinung.. hast du mit ihm nun mal geredet?

Gefällt mir
17. Juli um 20:07
In Antwort auf binalie

Sorry, aber das ist für mich totaler Schwachsinn. Wie gesagt würde ich mir nur wünschen, dass er hin und wieder! den Einkauf übernimmt und dass ist jeweils nur ein Abendessen für zwei Personen, also wirklich keine Unsumme. Und da spielt für mich keine Rolle woher er das Geld hat, weil seine Eltern ihm das Geld ja zu seiner freien Verfügung überlassen. Außerdem hat er noch andere Nebeneinkünfte. Und wir sind beide keine 16 mehr, sondern zwei erwachsene Personen, da würde mir gerade noch einfallen, dass ich ihn zum Essen nach Hause schicke. Ich weiß nicht, warum das so schwer zu verstehen ist, dass ich von meinem Partner nur ein kleines Entgegenkommen erwarte, was meiner Meinung nach völlig legitim ist und zum grundsätzlichen Anstand gehört. Wie gesagt hätte er überhaupt nichts zur Verfügung würde die Sache ganz anders aussehen. Aber so ist es nunmal nicht. 

Mit dem Geld, das er selbst verdient, kann er natürlich machen, was er will und wenn er ein eigenes Einkommen hat, dann sollte er natürlich auch was beitragen, wenn er bei dir isst und so oft bei dir ist. Wenn er das nicht tut und es auch, nachdem du es angesprochen hast, noch immer nicht macht, dann wird dir nichts anderes übrig bleiben, als ihn zum Essen nach Hause zu schicken oder eben das zu akzeptieren und weiterhin die Kosten alleine zu tragen. Das ist deine Entscheidung.

Versteh mich bitte nicht falsch, ich verstehe dein Anliegen, aber wenn ein Erwachsener finanziell von den Eltern abhängig ist, dann bestimmen nunmal die Eltern, was mit dem Geld geschieht, das sie ihm geben. Das kann man mögen oder nicht, aber so ist das nunmal (drum möchte ich niemals von meinen Eltern finanziell abhängig sein).

Das hat aber nichts mit dem Haushalt zu tun, das war ja ein anderes Problem. Da kann er natürlich immer was beitragen. Aber auch hier: wenn du es ansprichst und er es nach wie vor nicht macht, kannst du es entweder akzeptieren oder dich trennen.

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers