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Ich soll mich ihm unterordnen?!

22. März 2015 um 22:23

Okay der Titel klingt vielleicht schlimmer als es eigentlich ist, aber mein Mann ist irgendwo ein Macho.
Es ist nicht so, dass es mir richtig richtig schlimm geht mit seinem Verhalten, aber es nervt mich zwischen durch und ist auch anstrengend.
Habt ihr vielleicht Tipps wie ich damit besser umgehen kann?
Bitte kommt mir nicht mit einer Trennung. Ist ausgeschlossen.

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22. März 2015 um 22:32

Ja weißt du das Problem ist
wenn man liebt, dann will man nichts von Trennung hören.
Außerdem bin ich schwanger von ihm.
Ich suche nur nach Lösungen, wie ich besser damit zurecht komme.

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22. März 2015 um 22:56

In den meisten Fällen
läuft es so ab, dass wir in Streit geraten (weil ich anderer Ansicht bin oder etwas anders will als er) und er dann irgendwann sagt, dass er nicht weiter mit mir diskutieren wird und mich ab da ignoriert. Meine Wut ist meist schnell wieder verraucht und meistens bin ich diejenige die versucht ihn wieder versöhnlich zu stimmen oder ich küsse ihn einfach oder kuschel mich an ihn.
Ich denke, dass vieles nach seinem Sturkopf laufen muss und es liegt aber auch an seinem Ton. Es können die banalsten Dinge der Welt sein, weswegen wir uns dann streiten, aber ich kann nicht anders als wütend werden, wenn ich diesen Ton und diese Art mit mir zu sprechen, höre.
Ich fühle mich in der schwächeren Position oftmals und das stört mich.

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23. März 2015 um 15:40

Die bandbreite
ist groß. Mal sind es abstraktere Themen, mal geht es um unsere Beziehung zueinander, meistens geht es aber um ganz alltägliche Dinge. Unser letzter großer Streit drehte sich darum, weil ich gesagt habe, dass ich kein Fleisch mehr kochen werde.

Ja ich werde teilweise laut (er kann das nicht leiden, er wird eigentlich nie laut) und ich rede mich manchmal so in rage und werfe dann auch manches durcheinander und in einen Topf, was nicht zusammen gehört.
Spätestens, wenn ich das mache, beendet er die Diskussion.

Kommt drauf an um was sich der Streit drehte. Über abstraktere Themen reden wir anschließend nie noch mal, weil jeder dazu einfach seine eigene Meinung hat und sonst wieder alles hochkochen würde. Wenn es uns betrifft und das ist bei alltäglichen Dingen ja auch so, dann sprechen wir darüber manchmal auch noch mal. Manchmal bis oft gebe ich dann einfach nach, wenn es sich um Firlefanz dreht. Manchmal einigen wir uns auch auf etwas. Und manchmal bleibt es im Raum stehen, weil er zu stur ist.

Er sagt das nicht so explizit, aber irgendwie schwingt das oft bei ihm mit. Er nimmt zwar auch manchmal Rücksicht darauf, was ich will, aber nur dann wenn ihm danach ist oder ich ihm ein gutes Argument liefern kann. Ansonsten beharrt er auf seinen Wünschen, Ansichten, Forderungen bis ich dann doch nachgebe.

Ja habe ich versucht, aber er nimmt mich nicht ernst wenn es darum geht. Wenn ich anspreche, dass mich das wütend macht und weshalb, dann kann ich mir schon sicher sein, dass er das dann in den nächsten Stunden paar Mal mit Absicht machen wird. Das letzte Mal wo ich es angesprochen habe, meinte er, " wo wir gerade beim Thema sind, mach mir mal n Kaffee", Wieder in genau diesem Ton, leicht befehlend, leicht von oben herab.

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23. März 2015 um 15:48
In Antwort auf capuccino888

Die bandbreite
ist groß. Mal sind es abstraktere Themen, mal geht es um unsere Beziehung zueinander, meistens geht es aber um ganz alltägliche Dinge. Unser letzter großer Streit drehte sich darum, weil ich gesagt habe, dass ich kein Fleisch mehr kochen werde.

Ja ich werde teilweise laut (er kann das nicht leiden, er wird eigentlich nie laut) und ich rede mich manchmal so in rage und werfe dann auch manches durcheinander und in einen Topf, was nicht zusammen gehört.
Spätestens, wenn ich das mache, beendet er die Diskussion.

Kommt drauf an um was sich der Streit drehte. Über abstraktere Themen reden wir anschließend nie noch mal, weil jeder dazu einfach seine eigene Meinung hat und sonst wieder alles hochkochen würde. Wenn es uns betrifft und das ist bei alltäglichen Dingen ja auch so, dann sprechen wir darüber manchmal auch noch mal. Manchmal bis oft gebe ich dann einfach nach, wenn es sich um Firlefanz dreht. Manchmal einigen wir uns auch auf etwas. Und manchmal bleibt es im Raum stehen, weil er zu stur ist.

Er sagt das nicht so explizit, aber irgendwie schwingt das oft bei ihm mit. Er nimmt zwar auch manchmal Rücksicht darauf, was ich will, aber nur dann wenn ihm danach ist oder ich ihm ein gutes Argument liefern kann. Ansonsten beharrt er auf seinen Wünschen, Ansichten, Forderungen bis ich dann doch nachgebe.

Ja habe ich versucht, aber er nimmt mich nicht ernst wenn es darum geht. Wenn ich anspreche, dass mich das wütend macht und weshalb, dann kann ich mir schon sicher sein, dass er das dann in den nächsten Stunden paar Mal mit Absicht machen wird. Das letzte Mal wo ich es angesprochen habe, meinte er, " wo wir gerade beim Thema sind, mach mir mal n Kaffee", Wieder in genau diesem Ton, leicht befehlend, leicht von oben herab.

Mh ... schwer eure Situation zu fassen zu kriegen
Klar, sowas hier geht gar nicht: "wo wir gerade beim Thema sind, mach mir mal n Kaffee"

Auf der anderen Seite hast du das volle Recht, ihm zu sagen, dass du alle befehlshaberischen, leicht von oben herab-Ansagen ab jetzt einfach zu 100 % ignorierst.

Würde ich sowieso an deiner Stelle tun. Wenn mir einer was zu befehlen versucht, bin ich taub.

Ich kann ihn übrigens auch sehr gut verstehen. Und find das sehr gut, dass er nie laut wird und schreit. Ich mach das genauso. Ich diskutiere, rede, argumentiere, aber wenn die Gegenseite anfängt, laut zu werden oder gar zu schreien, ist für mich die Diskussion beendet. Ich ignoriere Geschrei einfach. Komplett. Und wenn einer trotzdem weiterschreit, gehe ich.

Denn wer schreit, versucht, seine Meinung durch Lautstärke statt durch Argumente durchzusetzen.

Als Anregung für dich: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dein Mann es toll finden würde, wenn du bei Diskussionen nicht mehr laut werden oder gar schreien würdest.

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23. März 2015 um 16:21

Ja zum Teil
glaube ich schon, dass er mich nur ärgern will. Ich hab ja gesagt, es klingt wahrscheinlich schlimmer als es eigentlich ist. Nur irgendwo ist das so seine Einstellung: "Er ist der Mann.ich die Frau". Er ist kein Tyrann oder sowas, dann würde ich mich sofort trennen aber seine Einstellung kommt immer mal wieder durch und die macht mich wahnsinnig.

Ich koche bei uns. Die paar Male wo er mal etwas gekocht hat kann ich an einer Hand abzählen. Ja das habe ich ihm einfach so gesagt und ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich mich da im Recht sehe, eben weil ich für uns koche. Er findet es doch gut so, wenn seine Frau das Essen kocht und laut ihm gehört das ja auch so. Von mir aus. Mir macht kochen Spaß und ich finde es gut, weil ich dann selber entscheiden kann worauf ich Appetit habe. Mich stört nur seine Machoart daran. Und ein Restaurant oder Hotel wo man sich das gewünschte bestellen kann bin ich nicht. Von daher wenn ich sage, dass ich kein Fleisch mehr zubereiten werde hat er zwei Möglichkeiten. Entweder er akzeptiert es, wozu er bisher nicht bereit war. Oder er stellt sich hin und bereitet es selber zu. Durfte ich mir auch direkt wieder ein paar Sprüche anhören.

Ja es ist mein Schwachpunkt, dass ich schnell laut werde und auch schnell unsachlich ihmgegenüber. Okay er muss sich nicht von mir anschreien lassen, stimmt, aber ist es nötig, dass er so mit mir redet? Er könnte es auch anders formulieren, anders sagen. Aber es schwingt immer dieses mit "ich bin der Mann und ich sage wann Schluss ist", wenn er das sagt.

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23. März 2015 um 16:40
In Antwort auf etta_12844027

Mh ... schwer eure Situation zu fassen zu kriegen
Klar, sowas hier geht gar nicht: "wo wir gerade beim Thema sind, mach mir mal n Kaffee"

Auf der anderen Seite hast du das volle Recht, ihm zu sagen, dass du alle befehlshaberischen, leicht von oben herab-Ansagen ab jetzt einfach zu 100 % ignorierst.

Würde ich sowieso an deiner Stelle tun. Wenn mir einer was zu befehlen versucht, bin ich taub.

Ich kann ihn übrigens auch sehr gut verstehen. Und find das sehr gut, dass er nie laut wird und schreit. Ich mach das genauso. Ich diskutiere, rede, argumentiere, aber wenn die Gegenseite anfängt, laut zu werden oder gar zu schreien, ist für mich die Diskussion beendet. Ich ignoriere Geschrei einfach. Komplett. Und wenn einer trotzdem weiterschreit, gehe ich.

Denn wer schreit, versucht, seine Meinung durch Lautstärke statt durch Argumente durchzusetzen.

Als Anregung für dich: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dein Mann es toll finden würde, wenn du bei Diskussionen nicht mehr laut werden oder gar schreien würdest.

Ja das glaube ich, dass er das toll fände
aber es gelingt mir nicht. Es ist egal wie sehr ich mir das vornehme, wenn er mich im falschen Moment erwischt und wieder den Macho raushängen lässt, dann werde ich automatisch laut. Wie soll ich das schaffen, wenn er seine Art nicht ändert und es nichts bringt, wenn ich es mir selber vornehme?
Ich kann nicht ignorieren verstehst du? Er ist super da drin, aber ich schaff es nicht. Ich habs auch schon mal versucht. Sah dann so aus, dass er wieder sowas gesagt hat. Ich hab versucht es zu ignorieren, bin rausgegangen aus dem Zimmer, weil ich dachte, es würde mir dann einfacher fallen nicht wieder darauf einzusteigen, aber etwa eine Minute später stand ich vor ihm und hab mich aufgeregt.

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23. März 2015 um 20:12

Spielt das Alter eine Rolle?
26 und 32
und ja ich erwarte ein Kind von ihm.

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24. März 2015 um 12:21

Vielen Dank
für den super Ratschlag. Werde ich ausprobieren. Wahrscheinlich hast du recht!


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24. März 2015 um 14:36

Mach dir
vielleicht auch mal deine eigenen Fehler bewusst, und denk mal darüber nach, dass auch er damit zu kämpfen hat. Nicht nur du mit seinen, dann sieht man alles etwas gelassener.
Wenn du einen Menschen liebst dann mit allen Facetten. Es gibt ihn nun mal nur als Gesamtpacket.
Einen anderen Tipp kann man dir da schwer geben.

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24. März 2015 um 18:01
In Antwort auf keiko_12235513

Mach dir
vielleicht auch mal deine eigenen Fehler bewusst, und denk mal darüber nach, dass auch er damit zu kämpfen hat. Nicht nur du mit seinen, dann sieht man alles etwas gelassener.
Wenn du einen Menschen liebst dann mit allen Facetten. Es gibt ihn nun mal nur als Gesamtpacket.
Einen anderen Tipp kann man dir da schwer geben.

Einen Menschen mit all seinen facetten zu lieben
ist ein schöner Anspruch, aber ich glaube dies ist irgendwie unrealistisch. Ich liebe ihn trotz der Facetten, mit denen ich Schwierigkeiten habe zurrecht zu kommen. Sagen wir es mal so.
Nur weil ich selber auch Fehler habe, muss ich seine Machoart mit Kusshand nehmen? Ist es das was du mir sagen willst? Ansonsten verstehe ich es nicht so recht.
Das es ihn nur im Gesamtpaket gibt, weiß ich und deswegen habe ich ja auch danach gefragt, nach Tipps wie ich besser damit zurecht kommen kann und nicht nach Möglichkeiten um ihn zu verbiegen, schaffe ich sowieso nicht.

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24. März 2015 um 18:27

Nachdem Trennung ausgeschlossen ist:
kann ich nur noch die zweite Wahl empfehlen: irgendwas mit Kaliber 45, was große Löcher in seinen Sack macht, wenn er nicht brav ist. Die hältst du ihm gelegentlich unter die Nase, damit er sich wenigstens ab und zu benimmt wie ein Mensch. Freiwillig wird er das nämlich nicht tun...

Freundliche Grüße,
Christoph

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24. März 2015 um 19:46

Wenn ich vollkommen glücklich wäre
hätte ich hier doch nicht geschrieben. Mich stört seine Art!

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24. März 2015 um 19:58

Ich bin echt überrascht
manche Leute sind ja wirklich daran interessiert hier anderen mit ihrer Erfahrung und Ratschlägen zu helfen.

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24. März 2015 um 20:22

Der Grund
warum ich kein Fleisch mehr zubereiten möchte, ist das ich es im Moment einfach richtig ekelig finde. Ich weiß auch nicht woher das kommt, aber es ist einfach so. Und was das angeht bin ich bisher auch noch nicht vor ihm eingeknickt. Aber in vielen anderen Punkten leider schon. Ich komme oft einfach nicht gegen ihn an und ich ertrage es auch nicht wenn er mich ignoriert. Ich habe ihm gesagt, dass er sich das Fleisch gerne selber zubereiten kann und sich in die Küche stellen kann, wenn er nicht darauf verzichten möchte. Direkt kamen Sprüche. Er erwartet irgendwie einfach, dass ich mich darum kümmere, weil ich seine Frau bin. Für ihn haben Männer nichts in der Küche zu suchen und bis auf wenige Ausnahmen hält er sich auch davon fern. Es ist nicht so, dass ich mich mit dem Haushalt allein gelassen fühle. Wenn ich ihn mal um etwas bitte macht er es auch. Mich stört und nervt einfach seine Machoeinstellung, dass ich mich aus Prinzip darum kümmern muss nur weil ich eine Frau bin. Und eben seine Machoart, wenn er so mit mir spricht.

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24. März 2015 um 21:32
In Antwort auf capuccino888

Einen Menschen mit all seinen facetten zu lieben
ist ein schöner Anspruch, aber ich glaube dies ist irgendwie unrealistisch. Ich liebe ihn trotz der Facetten, mit denen ich Schwierigkeiten habe zurrecht zu kommen. Sagen wir es mal so.
Nur weil ich selber auch Fehler habe, muss ich seine Machoart mit Kusshand nehmen? Ist es das was du mir sagen willst? Ansonsten verstehe ich es nicht so recht.
Das es ihn nur im Gesamtpaket gibt, weiß ich und deswegen habe ich ja auch danach gefragt, nach Tipps wie ich besser damit zurecht kommen kann und nicht nach Möglichkeiten um ihn zu verbiegen, schaffe ich sowieso nicht.

Ok
erkläre mir mal was daran unrealistisch ist!
Du hast nun mal nicht das Recht einen Menschen zu verbiegen, das ist nun mal so. Trennen möchtest du dich nicht, umerziehen kannst/darfst du ihn nicht, was denkst du denn was es noch für Alternativen gibt? Es gibt leider keinen Geheimtipp, damit er damit aufhört, es ist nun mal sein Charakter. Du bringst ihn vielleicht mit deiner Art auch auf die Palme, so dass er sich manchmal auch denkt "Boahh, was hat die Alte schon wieder?"
Das ist in jeder Beziehung so. Bei ihm ist es halt dieser Charakterzug der dich stört, bei einem anderen wäre es etwas anderes.
Man kann nur versuchen es mit etwas mehr Gelassenheit zu sehen. Versuche dich mehr auf die Seiten zu konzentrieren die du an ihm schätzt, und nicht auf die die dich stören. Du hast dir halt so einen Mann ausgesucht, nun ist es halt so.

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25. März 2015 um 8:40
In Antwort auf keiko_12235513

Ok
erkläre mir mal was daran unrealistisch ist!
Du hast nun mal nicht das Recht einen Menschen zu verbiegen, das ist nun mal so. Trennen möchtest du dich nicht, umerziehen kannst/darfst du ihn nicht, was denkst du denn was es noch für Alternativen gibt? Es gibt leider keinen Geheimtipp, damit er damit aufhört, es ist nun mal sein Charakter. Du bringst ihn vielleicht mit deiner Art auch auf die Palme, so dass er sich manchmal auch denkt "Boahh, was hat die Alte schon wieder?"
Das ist in jeder Beziehung so. Bei ihm ist es halt dieser Charakterzug der dich stört, bei einem anderen wäre es etwas anderes.
Man kann nur versuchen es mit etwas mehr Gelassenheit zu sehen. Versuche dich mehr auf die Seiten zu konzentrieren die du an ihm schätzt, und nicht auf die die dich stören. Du hast dir halt so einen Mann ausgesucht, nun ist es halt so.

Du meinst also
entweder man muss sich trennen oder man liebt einen Menschen genauso wie er ist und darf deswegen sich nicht über einzelne Sachen an ihm aufregen, kritisieren, jammern?

Er könnte sich doch genauso gut auch zurück nehmen und versuchen nicht mehr so mit mir zu reden, wenn er denn schon seine Einstellung nicht ändern kann/will.

Gelassenheit zu erlangen ist nicht so einfach. Es sind schließlich nicht seine Socken, die er rumliegen lässt über die ich mich aufrege oder andere banale Dinge sondern die Art wie er manchmal mit mir spricht und das er uns nicht als gleich ansieht.

Das ich mir vor augen halte, was ich an ihm liebe und schätze führt eigentlich "nur" dazu, dass ich bei ihm bleibe, nicht aber das ich ihm gegenüber gelassener bin.

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25. März 2015 um 15:20
In Antwort auf capuccino888

Du meinst also
entweder man muss sich trennen oder man liebt einen Menschen genauso wie er ist und darf deswegen sich nicht über einzelne Sachen an ihm aufregen, kritisieren, jammern?

Er könnte sich doch genauso gut auch zurück nehmen und versuchen nicht mehr so mit mir zu reden, wenn er denn schon seine Einstellung nicht ändern kann/will.

Gelassenheit zu erlangen ist nicht so einfach. Es sind schließlich nicht seine Socken, die er rumliegen lässt über die ich mich aufrege oder andere banale Dinge sondern die Art wie er manchmal mit mir spricht und das er uns nicht als gleich ansieht.

Das ich mir vor augen halte, was ich an ihm liebe und schätze führt eigentlich "nur" dazu, dass ich bei ihm bleibe, nicht aber das ich ihm gegenüber gelassener bin.

Natürlich kannst du dich aufregen
man muss ja auch irgendwo Dampf ablassen. Es scheint nur bei ihm so zu sein, dass er dich als Frau unter sich sieht. Manchmal kann es helfen sich die Rolle der Mutter anzuschauen, denn sie ist die erste wichtige Frau in seinem Leben gewesen, und hat sein Verständnis Frauen gegenüber maßgeblich beeinflusst.
Du kannst versuchen ihm deine Gefühle zu schildern, wenn er sich in bestimmten Situationen so verhält. z.B."Ich fühle mich wie deine Dienstmagd wenn du so mit mir redest. Da komme ich mir vor als ob ich nur zum putzen da bin!" Anstatt zu sagen "Du bist so ein Macho, immer kommandierst du mich rum!" Versuche in Gesprächen nur deine Gefühle zu beschreiben, mit einem ruhigen Gesprächston ohne zu weinen. Wenn ein Mann Vorwürfe bekommt und mit Tränen unter Druck gesetzt wird macht er sofort zu.
Ansonsten kann man dir da wirklich keine weiteren Ratschläge geben. Dein Mann ist so wie er ist, und er hat das Recht so akzeptiert zu werden wie er ist. So wie du auch natürlich. Ich verstehe deine Zwickmühle, ist nicht einfach aber es ist nun mal so.
Vergiss den Satz "Den Traummann muss man sich erziehen", hat mir meine Mutter mal gesagt, er ist erwachsen und wird dir die Hölle heiß machen wenn du versuchst ihn zu ändern.

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