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Ich schaffe es nicht mich zu trennen

5. Februar 2006 um 17:50

angeregt durch den thread des "fernsehjournalisten" meine frage an euch.

wenn ich sehe, wie schwer trennung fällt, welche seelischen täler durchschritten werden müssen und wie viele "fehler" dabei gemacht weden weil durch die eigene verletztheit dinge gesagt und getan werden, die man hinterher nur bereuen kann, dann frage ich mich, ob es neben der eheberatung nicht auch eine trennungsberatung geben sollte.
die eheberatung hat vom anspruch her das ziel, möglichst viele paare wieder zusammen zu bringen.
die trennungsberatung hätte das ziel, mit dem einzelnen eine perspektive für das leben "danach" zu entwickeln und bei den psychischen aber auch den praktischen problemen zu helfen.

was denkt ihr?

manndel

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5. Februar 2006 um 17:58

Hat was für sich...
...eine Eheberatung oder auch Paartherapie wird dazu genutzt, gemeinsam die Beziehung neu zu definieren und damit auch neue Perspektiven zu schaffen etc.

Aber ich denke, dass eine Einzeltherapie sowieso immer möglich ist. Man muss nur den Mut finden, Hilfe beim Therapeuten zu suchen.

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5. Februar 2006 um 18:15
In Antwort auf csilla_12629290

Hat was für sich...
...eine Eheberatung oder auch Paartherapie wird dazu genutzt, gemeinsam die Beziehung neu zu definieren und damit auch neue Perspektiven zu schaffen etc.

Aber ich denke, dass eine Einzeltherapie sowieso immer möglich ist. Man muss nur den Mut finden, Hilfe beim Therapeuten zu suchen.

Einzeltherapie
bei meinem gedanken geht es nicht so sehr um therapie, es geht darum, den schritt aus der beziehung heraus zu schaffen und dabei zu helfen, sich lösen zu können und den eigenen wert und die perspektive ohne partner wieder zu erkennen.
außerdem gibt es meist auch jede menge organisatorisches zu regeln. da hilft ein therapeut nicht.

manndel

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5. Februar 2006 um 18:59

Weil er mich und sie nicht loslassen will.
es reicht, wenn einer loslässt - in deinem fall du.

manndel

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5. Februar 2006 um 19:49

Kommunikation nur noch über Anwälte...
das ist keine zwingende notwendigkeit, beherrscht aber die gedanken um trennung weil ein differenzieren so schwer fällt.
genau das ist der ansatzpunkt der trennungsberatung.
wird nicht trennung in der regel nur von einer seite vollzogen?
die andere steht dann da und hat das gefühl, der boden unter den füssen wackelt.

manndel

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5. Februar 2006 um 19:53

Ich befürchte allerdings
diese befürchtung teile ich - zumindest dann, wenn du davon ausgehst, dass diese beratung und begleitung staatlich gefördert wird.
ich gehe eher davon aus, dass es ähnlich einer therapie eine leistung ist, die die betroffenen selbst tragen müssen.
möglicherweise ist das dr grund warum es das noch nicht oder nur selten gibt.

manndel

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5. Februar 2006 um 19:57

"Hausbesuche möglich"
ich stimme dem beziehungsmenschen zu, der mit recht befürchtet, dass eine solche beratung keine akzeptanz in unserer gesellschaft finden wird - es bedarf also eines kontraktes zwischen berater und klient.
was mir auffällt, ist das einige offenbar den gedanken gut finden, aber der meinung sind, der jeweilige (ex)partner hätte diese beratung nötig.
sehr interessant.

manndel

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5. Februar 2006 um 20:10

Praktische Tipps
wer soweit ist, dass er/sie schon praktische tipps gebrauchen kann hat schon wichtige aber schwierige hürden genommen.
aber welche tips hättest du beispielsweise gebrauchen können.

manndel

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6. Februar 2006 um 8:34

Hallo manndel
gute idee,wird in trennungs und insbesondere in scheidungsfällen schon praktiziert.
es gibt dafür speziell ausgebildete mediatoren im familienrecht,die ein ehepaar dabei begleiten eine tragfähige lösung zu erarbeiten und im scheidungsverfahren nicht involviert sind,oder erst dann,wenn es lediglich nur noch um formalien geht,weil die paare in den sitzungen ansonsten die lösung erarbeitet haben.
aber sicher ist dieser ansatz noch ausbaufähig.
gruss r

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6. Februar 2006 um 8:59
In Antwort auf jin-ho_12439268

Hallo manndel
gute idee,wird in trennungs und insbesondere in scheidungsfällen schon praktiziert.
es gibt dafür speziell ausgebildete mediatoren im familienrecht,die ein ehepaar dabei begleiten eine tragfähige lösung zu erarbeiten und im scheidungsverfahren nicht involviert sind,oder erst dann,wenn es lediglich nur noch um formalien geht,weil die paare in den sitzungen ansonsten die lösung erarbeitet haben.
aber sicher ist dieser ansatz noch ausbaufähig.
gruss r

Ausbaufähig.
mediation ist mir bekannt lieber peter, quasi aus erster hand .
mir geht es darum, den einzelnen zur trennung erst einmal zu befähigen, ihm/ihr das loslassen zu ermöglichen.
dafür braucht es die hilfe auf psychischer ebene, die wiederherstellung der gesprächsfähigkeit mit dem (ex)partner und die hilfestellung bei den ganz praktischen dingen.
zur zeit ist mir kein konstrukt bekannt, dass den kompletten bereich abdecken würde.

gruß

manndel

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6. Februar 2006 um 9:15
In Antwort auf kaleo_12490902

Ausbaufähig.
mediation ist mir bekannt lieber peter, quasi aus erster hand .
mir geht es darum, den einzelnen zur trennung erst einmal zu befähigen, ihm/ihr das loslassen zu ermöglichen.
dafür braucht es die hilfe auf psychischer ebene, die wiederherstellung der gesprächsfähigkeit mit dem (ex)partner und die hilfestellung bei den ganz praktischen dingen.
zur zeit ist mir kein konstrukt bekannt, dass den kompletten bereich abdecken würde.

gruß

manndel

Das stimmt
ist wahrscheinlich auch schwierig,da tatsächlich beide wollen ,,müssen,,,
ich glaube es mangelt dann an der bereitschaft von einer seite.
wenn man sich dazu gemeinsam entschlieessen kann ist man ja ohnehin auf dem wege zur vernunft,meist scheitert es ja an der verletztheit des einen ,oder der interessenlosigkeit des anderen.
aber ich glaube das es sich aus diesen gründen schwertun wird,wenn es ein konzept gäbe.
gruss r

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6. Februar 2006 um 11:32

NUR mit der psychologischen probleme
danke für deinen beitrag alia,

genau an dem punkt sehe ich den bedarf, es gibt die beratung auf psychologischer ebene, die dafür sorge trägt, dass trennung überhaupt möglich ist.
es gibt die mediation, die mit mitteln der kommunikation eine eskalation der trennung zu verhindern sucht es gibt die anwälte, die die rechtlichen folgen der trennung regeln helfen und zu guter letzt gibt es die beratungsstellen, bei denen ich mir dann mühsam die informationen zusammensammeln muss, die ich für mein "überleben" brauche.
in einer trennungssituation ist klares denken aber schwierig, es muss erst einmal das gesamte durcheinander entwirrt werden, damit dann auch "vernünftige" entscheidungen getroffen werden können.
meine idee war einfach, alles in einer stelle zu vereinen.
aber vielleicht hast du ja gedacht, ich sei aktuell auf der suche nach einer trennungsberatung in eigener sache.

manndel

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6. Februar 2006 um 19:44

Wenn man erst mal so weit ist..
..an trennung konkret zu denken, dann ist man ja schon einen grossen schritt weiter. wenn ich da so an unsere paartherapie/beratung denke, da war fuer die therapeutin klar, dass das ende offen ist: neubeginn unter den neuen voraussetzungen oder auch trennung. wir sind uns naeher denn je und an dieser krise gereift. ich bin mir aber sicher, haette sich im laufe der gespraeche herausgestellt, dass die gemeinsame basis fuer ein gemeinsames miteinander zu klein ist, haette die therapeutin uns auch zu einer trennung geraten. inwieweit wir dann weitere hilfe benoetigt haetten, darueber will ich nicht spekulieren. ich bin froh, dass es fuer uns so gelaufen ist. ich wuensche dir lieber manndel, dass du deinen weg findest.

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6. Februar 2006 um 23:47

Es wäre schon gut....
einen Leitfaden zu haben an den man sich halten kann.

"Wenn man an Trennung denk,ist man schon ein Stück weiter."das sagt sich so leicht.Meine Frau hat mich um die Scheidung gebeten,nach der Berg und Talfahrt in den letzten 24 Monaten ,hatte ich einfach nicht mehr die Kraft zu kämpfen und habe zugestimmt.Ich bin deshalb aber keinen Schritt weiter.
Nur der Gedanke und der Wunsch,das ganze so menschlich wie möglich zu vollziehen hält mich oben.Eine Betreung wäre in jedem fall wünschenwert und von Nöten.
Gedanken ,Gefühle,an manchen Tagen Wut die man an sich sonst nicht kennt, lassen es an manchen Tagen garnicht zu, den Blick gerade aus zu nehmen.Ich habe vorher eine Beratung beim Anwalt gesucht, um zu wissen was ich beachten muß.
Alles wichtige schreibe ich vorher auf,bereite mich auf die Gespräche vor, nur so übersteh ich es.Wie es im Innern aussieht,interessiert nicht und loslassen........kann man das so auf die Schnelle ?
Für die Hochzeit damals,gab es einen Profi,welcher das ganze organisierte.Für die Trennung??????

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7. Februar 2006 um 8:45
In Antwort auf elov_12759709

Es wäre schon gut....
einen Leitfaden zu haben an den man sich halten kann.

"Wenn man an Trennung denk,ist man schon ein Stück weiter."das sagt sich so leicht.Meine Frau hat mich um die Scheidung gebeten,nach der Berg und Talfahrt in den letzten 24 Monaten ,hatte ich einfach nicht mehr die Kraft zu kämpfen und habe zugestimmt.Ich bin deshalb aber keinen Schritt weiter.
Nur der Gedanke und der Wunsch,das ganze so menschlich wie möglich zu vollziehen hält mich oben.Eine Betreung wäre in jedem fall wünschenwert und von Nöten.
Gedanken ,Gefühle,an manchen Tagen Wut die man an sich sonst nicht kennt, lassen es an manchen Tagen garnicht zu, den Blick gerade aus zu nehmen.Ich habe vorher eine Beratung beim Anwalt gesucht, um zu wissen was ich beachten muß.
Alles wichtige schreibe ich vorher auf,bereite mich auf die Gespräche vor, nur so übersteh ich es.Wie es im Innern aussieht,interessiert nicht und loslassen........kann man das so auf die Schnelle ?
Für die Hochzeit damals,gab es einen Profi,welcher das ganze organisierte.Für die Trennung??????

Profi für die Trennung.
moin schnuppel,

du hast das gut beschrieben, was der "normalzustand" im falle einer trennung ist.
da es den profi so noch nicht gibt möchte ich dir den besuch eines mediators empfehlen.
das ist ein profi, nur dass er nicht das ganze spektrum abdecken kann und will.

grüße

manndel

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7. Februar 2006 um 13:37
In Antwort auf elov_12759709

Es wäre schon gut....
einen Leitfaden zu haben an den man sich halten kann.

"Wenn man an Trennung denk,ist man schon ein Stück weiter."das sagt sich so leicht.Meine Frau hat mich um die Scheidung gebeten,nach der Berg und Talfahrt in den letzten 24 Monaten ,hatte ich einfach nicht mehr die Kraft zu kämpfen und habe zugestimmt.Ich bin deshalb aber keinen Schritt weiter.
Nur der Gedanke und der Wunsch,das ganze so menschlich wie möglich zu vollziehen hält mich oben.Eine Betreung wäre in jedem fall wünschenwert und von Nöten.
Gedanken ,Gefühle,an manchen Tagen Wut die man an sich sonst nicht kennt, lassen es an manchen Tagen garnicht zu, den Blick gerade aus zu nehmen.Ich habe vorher eine Beratung beim Anwalt gesucht, um zu wissen was ich beachten muß.
Alles wichtige schreibe ich vorher auf,bereite mich auf die Gespräche vor, nur so übersteh ich es.Wie es im Innern aussieht,interessiert nicht und loslassen........kann man das so auf die Schnelle ?
Für die Hochzeit damals,gab es einen Profi,welcher das ganze organisierte.Für die Trennung??????

Wenn man die moeglichkeit..
der trennung ueberhaupt in erwaegung zieht, dann hat man doch einiges an aufarbeitung hinter sich - so wollte ich es verstanden wissen . ich habe keinen moment an trennung gedacht, mein mann schon, da erst habe ich dieses thema an mich rangelassen, dass durchaus die trennung eine option sein koennte. dies wiederum hat mir geholfen, die verletztheit meines mannes bewusster wahrzunehmen. haetten wir uns zu einer trennung entschlossen, uns wuerde es sicherlich schlecht gehen - auf allen ebenen. dann muss man den tatsachen ins auge sehen und dreht sich nicht mehr im kreis - so schwer wie es auch sein mag. l.g kismet

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7. Februar 2006 um 13:47

Die entscheidung...
ist es, die fallen muss. dabei hilft der therapeut, wie sie auch immer ausfaellt, damit ist ja noch laengst nicht alles "geschafft". auch nicht in unserer ehe - wir machen zusammen weiter - gibt es noch ganz viel dinge neu auszurichten und auch aufzuarbeiten. da muessen wir jetzt auch alleine durch - wie sollte in diesem fall auch hilfe aussehen ? l.g. kismet

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8. Februar 2006 um 10:22
In Antwort auf kaleo_12490902

Profi für die Trennung.
moin schnuppel,

du hast das gut beschrieben, was der "normalzustand" im falle einer trennung ist.
da es den profi so noch nicht gibt möchte ich dir den besuch eines mediators empfehlen.
das ist ein profi, nur dass er nicht das ganze spektrum abdecken kann und will.

grüße

manndel

Danke manndel ......
für den Tip.Ich habe es bereits in Angriff genommen,jedoch ist es so eine Sache.Grundsätzlich kann ich es nur empfehlen,aber die Chemie wie bereits hier angesprochen muß stimmen, zwischen Mediator und KLient,nur dann hat es Erfolg.Ich habe da ein Problem mich zu öffnen.

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8. Februar 2006 um 13:57
In Antwort auf elov_12759709

Danke manndel ......
für den Tip.Ich habe es bereits in Angriff genommen,jedoch ist es so eine Sache.Grundsätzlich kann ich es nur empfehlen,aber die Chemie wie bereits hier angesprochen muß stimmen, zwischen Mediator und KLient,nur dann hat es Erfolg.Ich habe da ein Problem mich zu öffnen.

Problem mich zu öffnen.
stimmt, chemie muss stimmen
schaffst du es dich zu öffnen kannst du nur gewinnen.

manndel

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