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Ich schaffe es einfach nicht, Schluss zu machen

18. Juni 2018 um 11:18

Hallo ihr Lieben,

kurz zu mir: ich bin 27, schwul und seit fast einem Jahr mit meinem Freund zusammen.

Ich stehe schon seit mehreren Wochen mit mir selbst im Konflikt - einerseits liebe ich ihn und bin froh ihn zu haben, andererseits beginnen mich seine Macken mehr und mehr zu nerven, und ich bin zunehmend unglücklich mit der Beziehung.

Zu Beginn hatten wir die berühmte rosarote Brille auf, für einige Monate war die Beziehung wirklich wunderschön und wir hatten Spaß ohne Ende.

Im Laufe des letzten Jahres hat sich aber einiges verändert, nicht nur meine berufliche Situation und damit auch mein Arbeitsort, auch mein Gefühl der ganzen Sache gegenüber ist irgendwie anders.

Mein Freund ist ein Jahr jünger als ich, mein letzter war 13 Jahre älter. Früher dachte ich, ich könnte niemals etwas mit jemandem in meinem Alter anfangen, aber im Endeffekt haben wir uns super verstanden und wie gesagt sehr viel Spaß gehabt.

Mittlerweile ist der Beziehungsalltag eingekehrt, was ja auch ok ist, allerdings muss ich dazu sagen dass wir uns in den 11 Monaten die wir zusammen sind, jede Nacht (bis auf 2 oder 3) miteinander verbracht haben. Es ist also schon mehr ein "Trott" als ein Alltag - aufstehen, arbeiten gehen, nach Hause kommen, duschen, essen, fernsehen und schlafen.

Dieses ständige "aneinander kleben" hat mich schon vor einigen Monaten dazu gebracht, dass ich ihm vorgeschlagen habe doch ab und zu mal eine Nacht getrennt voneinander zu verbringen. Alleine schon deshalb, weil wir uns sehr oft wegen Kleinigkeiten in die Haare kriegen und der Abend bzw. die Stimmung dann versaut ist.
Er meinte aber nur, das wäre komisch und würde sich gezwungen anfühlen. Da mag er recht haben, für mich wäre das allerdings kein Problem, weil ich ihn dann endlich mal wieder vemissen könnte oder mir wünschen könnte, er wäre hier. Künstliche Distanz zu erschaffen klingt zwar skurril, aber für mich war es der einzige Ausweg aus dieser "Selbstverständlichkeit" rauszukommen.

Es fühlt sich mittlerweile fast mehr so an, als wäre er mein Mitbewohner, der sowieso immer da ist ... er gibt sich zwar Mühe, mir Nähe und Zuneigung zu zeigen, aber es fällt mir immer schwerer, das zuzulassen. Er engt mich ein.

Vor einem Monat waren wir auf nem Städtetrip, dort haben wir an 2 von 4 Tagen sehr heftig gestritten und in der Woche danach war ich eigentlich soweit, die Beziehung zu beenden. Ich wollte es auch tun, aber er hat es irgendwie geschafft es mir auszureden und hat mir voller Hoffnungen versprochen, dass wir es schaffen und dass alles besser wird. Danach hat er sich vollends ins Zeug gelegt, mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen und über alles hinweggesehen, nur damit es zu keinem neuerlichen Streit kommt.

Ich allerdings habe spätestens seit meinem "gescheiterten Schlussmachversuch" das Gefühl, dass es ohnehin nichts mehr bringt und jeder von uns wohl besser dran wäre, wenn wir es beenden würden.

Das beginnt bei der Tatsache, dass wir eigentlich zusammen wohnen, dennoch aber jeder seine eigene Wohnung hat (sind überwiegend bei mir, weil da mein Arbeitsweg kürzer ist - für ihn macht es keinen Unterschied) - und er beschwert sich öfter mal drüber, dass er so wenig in seiner Wohnung ist.

Außerdem stelle ich mir die Frage (und hab sie auch ihm schon gestellt), warum wir überhaupt noch zusammen sind. Es fühlt sich für mich einfach nicht wie eine Beziehung an, sondern einfach wie Gewohnheit und mehr wie eine Freundschaft in der man auch Sex hat. Manchmal sitzen wir nebeneinander und schweigen einfach, weil wir uns wohl nix zu erzählen haben - was mich auch nicht wundert, wenn man sich andauernd sieht.

Schlussendlich bin ich gefühlsmäßig immer noch soweit, die Beziehung beenden zu können, aber ich steh mir dabei selbst im Weg. Ich möchte ihm einfach nicht weh tun, weil er eigentlich ein toller Mensch ist und wir sicher auch eine schöne Freundschaft hätten, aber ich habe das Gefühl, er will nicht wahrhaben dass das, was wir haben keine Beziehung ist, von der man träumt. Als ich versucht habe ihm klarzumachen, dass es für uns beide besser wäre wenn wir uns trennen, hat er voll abgeblockt und mich gefragt, wie ich das nur glauben könnte. Für ihn wäre es also in jedem Fall wieder eine Überraschung, wenn ich ein ernstes Gespräch beginnen würde, er sieht unsere Probleme einfach nicht.

Ich will ihm einerseits nichts vorspielen und ehrlich zu ihm sein, andererseits finde ich nie den richtigen Zeitpunkt für ein neuerliches Gespräch darüber bzw. habe Angst davor, dass er es mir wieder versucht auszureden, ich weich werde, etc...

Ich liebe ihn ja als Menschen, er ist toll... und er hat es nicht verdient, dass ich ihm weh tue.. aber ich glaube, innerlich habe ich schon vor einigen Wochen mit ihm Schluss gemacht...

Vielleicht hat ja jemand von euch eine ähnliche Situation oder Erfahrungen damit, würde mich freuen von euch zu hören...

Sorry für den langen und vielleicht etwas wirr geschriebenen Text... ich bin einfach durcheinander

Liebe Grüße,
Mo

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18. Juni 2018 um 11:25
In Antwort auf user30681

Hallo ihr Lieben,

kurz zu mir: ich bin 27, schwul und seit fast einem Jahr mit meinem Freund zusammen.

Ich stehe schon seit mehreren Wochen mit mir selbst im Konflikt - einerseits liebe ich ihn und bin froh ihn zu haben, andererseits beginnen mich seine Macken mehr und mehr zu nerven, und ich bin zunehmend unglücklich mit der Beziehung.

Zu Beginn hatten wir die berühmte rosarote Brille auf, für einige Monate war die Beziehung wirklich wunderschön und wir hatten Spaß ohne Ende.

Im Laufe des letzten Jahres hat sich aber einiges verändert, nicht nur meine berufliche Situation und damit auch mein Arbeitsort, auch mein Gefühl der ganzen Sache gegenüber ist irgendwie anders.

Mein Freund ist ein Jahr jünger als ich, mein letzter war 13 Jahre älter. Früher dachte ich, ich könnte niemals etwas mit jemandem in meinem Alter anfangen, aber im Endeffekt haben wir uns super verstanden und wie gesagt sehr viel Spaß gehabt.

Mittlerweile ist der Beziehungsalltag eingekehrt, was ja auch ok ist, allerdings muss ich dazu sagen dass wir uns in den 11 Monaten die wir zusammen sind, jede Nacht (bis auf 2 oder 3) miteinander verbracht haben. Es ist also schon mehr ein "Trott" als ein Alltag - aufstehen, arbeiten gehen, nach Hause kommen, duschen, essen, fernsehen und schlafen.

Dieses ständige "aneinander kleben" hat mich schon vor einigen Monaten dazu gebracht, dass ich ihm vorgeschlagen habe doch ab und zu mal eine Nacht getrennt voneinander zu verbringen. Alleine schon deshalb, weil wir uns sehr oft wegen Kleinigkeiten in die Haare kriegen und der Abend bzw. die Stimmung dann versaut ist.
Er meinte aber nur, das wäre komisch und würde sich gezwungen anfühlen. Da mag er recht haben, für mich wäre das allerdings kein Problem, weil ich ihn dann endlich mal wieder vemissen könnte oder mir wünschen könnte, er wäre hier. Künstliche Distanz zu erschaffen klingt zwar skurril, aber für mich war es der einzige Ausweg aus dieser "Selbstverständlichkeit" rauszukommen.

Es fühlt sich mittlerweile fast mehr so an, als wäre er mein Mitbewohner, der sowieso immer da ist ... er gibt sich zwar Mühe, mir Nähe und Zuneigung zu zeigen, aber es fällt mir immer schwerer, das zuzulassen. Er engt mich ein.

Vor einem Monat waren wir auf nem Städtetrip, dort haben wir an 2 von 4 Tagen sehr heftig gestritten und in der Woche danach war ich eigentlich soweit, die Beziehung zu beenden. Ich wollte es auch tun, aber er hat es irgendwie geschafft es mir auszureden und hat mir voller Hoffnungen versprochen, dass wir es schaffen und dass alles besser wird. Danach hat er sich vollends ins Zeug gelegt, mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen und über alles hinweggesehen, nur damit es zu keinem neuerlichen Streit kommt.

Ich allerdings habe spätestens seit meinem "gescheiterten Schlussmachversuch" das Gefühl, dass es ohnehin nichts mehr bringt und jeder von uns wohl besser dran wäre, wenn wir es beenden würden.

Das beginnt bei der Tatsache, dass wir eigentlich zusammen wohnen, dennoch aber jeder seine eigene Wohnung hat (sind überwiegend bei mir, weil da mein Arbeitsweg kürzer ist - für ihn macht es keinen Unterschied) - und er beschwert sich öfter mal drüber, dass er so wenig in seiner Wohnung ist.

Außerdem stelle ich mir die Frage (und hab sie auch ihm schon gestellt), warum wir überhaupt noch zusammen sind. Es fühlt sich für mich einfach nicht wie eine Beziehung an, sondern einfach wie Gewohnheit und mehr wie eine Freundschaft in der man auch Sex hat. Manchmal sitzen wir nebeneinander und schweigen einfach, weil wir uns wohl nix zu erzählen haben - was mich auch nicht wundert, wenn man sich andauernd sieht.

Schlussendlich bin ich gefühlsmäßig immer noch soweit, die Beziehung beenden zu können, aber ich steh mir dabei selbst im Weg. Ich möchte ihm einfach nicht weh tun, weil er eigentlich ein toller Mensch ist und wir sicher auch eine schöne Freundschaft hätten, aber ich habe das Gefühl, er will nicht wahrhaben dass das, was wir haben keine Beziehung ist, von der man träumt. Als ich versucht habe ihm klarzumachen, dass es für uns beide besser wäre wenn wir uns trennen, hat er voll abgeblockt und mich gefragt, wie ich das nur glauben könnte. Für ihn wäre es also in jedem Fall wieder eine Überraschung, wenn ich ein ernstes Gespräch beginnen würde, er sieht unsere Probleme einfach nicht.

Ich will ihm einerseits nichts vorspielen und ehrlich zu ihm sein, andererseits finde ich nie den richtigen Zeitpunkt für ein neuerliches Gespräch darüber bzw. habe Angst davor, dass er es mir wieder versucht auszureden, ich weich werde, etc...

Ich liebe ihn ja als Menschen, er ist toll... und er hat es nicht verdient, dass ich ihm weh tue.. aber ich glaube, innerlich habe ich schon vor einigen Wochen mit ihm Schluss gemacht...

Vielleicht hat ja jemand von euch eine ähnliche Situation oder Erfahrungen damit, würde mich freuen von euch zu hören...

Sorry für den langen und vielleicht etwas wirr geschriebenen Text... ich bin einfach durcheinander

Liebe Grüße,
Mo

Tu ihm den Gefallen und trenn dich! Er hat’s nicht verdient, dass du aus Mitleid mit ihm zusammen bist. Er hat es verdient mit jemandem zusammen zu sein, der ihn liebt. 

Das hat im Übrigen jeder.

ich weiß nicht genau, welche Gewohnheit/ Bequemlichkeit/ Angst vorm Alleinsein euch aneinander bindet... gesund hört sich das aus meiner Sicht nicht an. 
ich wünsche euch beiden jedenfalls alles gute!

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18. Juni 2018 um 11:32
In Antwort auf user30681

Hallo ihr Lieben,

kurz zu mir: ich bin 27, schwul und seit fast einem Jahr mit meinem Freund zusammen.

Ich stehe schon seit mehreren Wochen mit mir selbst im Konflikt - einerseits liebe ich ihn und bin froh ihn zu haben, andererseits beginnen mich seine Macken mehr und mehr zu nerven, und ich bin zunehmend unglücklich mit der Beziehung.

Zu Beginn hatten wir die berühmte rosarote Brille auf, für einige Monate war die Beziehung wirklich wunderschön und wir hatten Spaß ohne Ende.

Im Laufe des letzten Jahres hat sich aber einiges verändert, nicht nur meine berufliche Situation und damit auch mein Arbeitsort, auch mein Gefühl der ganzen Sache gegenüber ist irgendwie anders.

Mein Freund ist ein Jahr jünger als ich, mein letzter war 13 Jahre älter. Früher dachte ich, ich könnte niemals etwas mit jemandem in meinem Alter anfangen, aber im Endeffekt haben wir uns super verstanden und wie gesagt sehr viel Spaß gehabt.

Mittlerweile ist der Beziehungsalltag eingekehrt, was ja auch ok ist, allerdings muss ich dazu sagen dass wir uns in den 11 Monaten die wir zusammen sind, jede Nacht (bis auf 2 oder 3) miteinander verbracht haben. Es ist also schon mehr ein "Trott" als ein Alltag - aufstehen, arbeiten gehen, nach Hause kommen, duschen, essen, fernsehen und schlafen.

Dieses ständige "aneinander kleben" hat mich schon vor einigen Monaten dazu gebracht, dass ich ihm vorgeschlagen habe doch ab und zu mal eine Nacht getrennt voneinander zu verbringen. Alleine schon deshalb, weil wir uns sehr oft wegen Kleinigkeiten in die Haare kriegen und der Abend bzw. die Stimmung dann versaut ist.
Er meinte aber nur, das wäre komisch und würde sich gezwungen anfühlen. Da mag er recht haben, für mich wäre das allerdings kein Problem, weil ich ihn dann endlich mal wieder vemissen könnte oder mir wünschen könnte, er wäre hier. Künstliche Distanz zu erschaffen klingt zwar skurril, aber für mich war es der einzige Ausweg aus dieser "Selbstverständlichkeit" rauszukommen.

Es fühlt sich mittlerweile fast mehr so an, als wäre er mein Mitbewohner, der sowieso immer da ist ... er gibt sich zwar Mühe, mir Nähe und Zuneigung zu zeigen, aber es fällt mir immer schwerer, das zuzulassen. Er engt mich ein.

Vor einem Monat waren wir auf nem Städtetrip, dort haben wir an 2 von 4 Tagen sehr heftig gestritten und in der Woche danach war ich eigentlich soweit, die Beziehung zu beenden. Ich wollte es auch tun, aber er hat es irgendwie geschafft es mir auszureden und hat mir voller Hoffnungen versprochen, dass wir es schaffen und dass alles besser wird. Danach hat er sich vollends ins Zeug gelegt, mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen und über alles hinweggesehen, nur damit es zu keinem neuerlichen Streit kommt.

Ich allerdings habe spätestens seit meinem "gescheiterten Schlussmachversuch" das Gefühl, dass es ohnehin nichts mehr bringt und jeder von uns wohl besser dran wäre, wenn wir es beenden würden.

Das beginnt bei der Tatsache, dass wir eigentlich zusammen wohnen, dennoch aber jeder seine eigene Wohnung hat (sind überwiegend bei mir, weil da mein Arbeitsweg kürzer ist - für ihn macht es keinen Unterschied) - und er beschwert sich öfter mal drüber, dass er so wenig in seiner Wohnung ist.

Außerdem stelle ich mir die Frage (und hab sie auch ihm schon gestellt), warum wir überhaupt noch zusammen sind. Es fühlt sich für mich einfach nicht wie eine Beziehung an, sondern einfach wie Gewohnheit und mehr wie eine Freundschaft in der man auch Sex hat. Manchmal sitzen wir nebeneinander und schweigen einfach, weil wir uns wohl nix zu erzählen haben - was mich auch nicht wundert, wenn man sich andauernd sieht.

Schlussendlich bin ich gefühlsmäßig immer noch soweit, die Beziehung beenden zu können, aber ich steh mir dabei selbst im Weg. Ich möchte ihm einfach nicht weh tun, weil er eigentlich ein toller Mensch ist und wir sicher auch eine schöne Freundschaft hätten, aber ich habe das Gefühl, er will nicht wahrhaben dass das, was wir haben keine Beziehung ist, von der man träumt. Als ich versucht habe ihm klarzumachen, dass es für uns beide besser wäre wenn wir uns trennen, hat er voll abgeblockt und mich gefragt, wie ich das nur glauben könnte. Für ihn wäre es also in jedem Fall wieder eine Überraschung, wenn ich ein ernstes Gespräch beginnen würde, er sieht unsere Probleme einfach nicht.

Ich will ihm einerseits nichts vorspielen und ehrlich zu ihm sein, andererseits finde ich nie den richtigen Zeitpunkt für ein neuerliches Gespräch darüber bzw. habe Angst davor, dass er es mir wieder versucht auszureden, ich weich werde, etc...

Ich liebe ihn ja als Menschen, er ist toll... und er hat es nicht verdient, dass ich ihm weh tue.. aber ich glaube, innerlich habe ich schon vor einigen Wochen mit ihm Schluss gemacht...

Vielleicht hat ja jemand von euch eine ähnliche Situation oder Erfahrungen damit, würde mich freuen von euch zu hören...

Sorry für den langen und vielleicht etwas wirr geschriebenen Text... ich bin einfach durcheinander

Liebe Grüße,
Mo

das ist total traurig zu lesen. dein freund tut mir total leid. er wird sehr traurig sein udn leiden. er hat bestimmt fürchterliche angst dich zu verlieren.

wenn du mit ihm nicht sprechen kannst/willst/magst, dann schreibe ihm. schreibe ihm so, wie du uns soeben geschrieben hast. ganz ehrlich und herzlich.

beende die sache. ihr seid beide nicht glücklich und das solltet ihr unbedingt sein.

setze ihm eine frist bis wann er ausgezogen sein muss. sei am besten zu diesem zeitpunkt nicht zu hause.

alles gute euch beiden.

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18. Juni 2018 um 11:43

Danke euch schon mal für eure lieben Antworten.

Er tut mir auch leid .. aber ich tue mir auch selbst leid, weil wir aus irgendeinem unbekannten Grund ein Leben leben, das uns beiden eigentlich nicht das gibt, was wir brauchen bzw wir uns wünschen.

Ich muss noch dazu sagen, dass er auch nicht immer ein Engel ist - gerade unter Tags, wenn wir arbeiten sind und uns nicht persönlich sehen, habe ich manchmal das Gefühl ich schreibe mit einem anderen Menschen... da ist er abweisend, sarkastisch, zynisch, einfach nicht nett zu mir. So wie jetzt gerade auch... und sobald wir abends wieder zusammen sitzen, ist alles wie immer...

So kann es doch einfach nicht weitergehen. Und ich wünsche mir so sehr, dass er das auch so sieht... trotzdem werde ich ihn mit der Trennung sicher verletzen..

Es ist einfach so eine schei* Situation

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18. Juni 2018 um 11:54
In Antwort auf user30681

Danke euch schon mal für eure lieben Antworten.

Er tut mir auch leid .. aber ich tue mir auch selbst leid, weil wir aus irgendeinem unbekannten Grund ein Leben leben, das uns beiden eigentlich nicht das gibt, was wir brauchen bzw wir uns wünschen.

Ich muss noch dazu sagen, dass er auch nicht immer ein Engel ist - gerade unter Tags, wenn wir arbeiten sind und uns nicht persönlich sehen, habe ich manchmal das Gefühl ich schreibe mit einem anderen Menschen... da ist er abweisend, sarkastisch, zynisch, einfach nicht nett zu mir. So wie jetzt gerade auch... und sobald wir abends wieder zusammen sitzen, ist alles wie immer...

So kann es doch einfach nicht weitergehen. Und ich wünsche mir so sehr, dass er das auch so sieht... trotzdem werde ich ihn mit der Trennung sicher verletzen..

Es ist einfach so eine schei* Situation

Es geht doch auch gar nicht darum, zu ermitteln wer hier der Schuldige ist. Jeder hat doch Schokoladenseiten und ätzende Seiten. Immer und in jeder Beziehung.
die Frage bleibt doch: liebe ich den anderen mit allem drum und dran, tun wir uns grundsätzlich gut und ist uns unsere Beziehung durch gemeinsame Werte (Vertrauen, füreinander da sein, Interessen, sich anziehend finden uswusf.) geprägt oder nicht.

es scheint, als könne er -warum auch immer- mit einer unbefriedigenden Beziehung eher leben als du. 
Aber weil es es aushalten kann (oder will) musst du nicht bleiben.
jeder hat das recht glücklich zu sein.

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