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Ich möchte mich trennen

5. November 2007 um 9:07

hallo ersteinmal.
ich heisse katrin bin 34 jahr und unglücklich verheiratet.
wir haben 3 mädels im alter von 15,11+8 jahren.
ich weis garnicht genau wo ich anfangen soll es ist alles so verzwickt.

ich liebe meinen mann nicht mehr. wir haben keine gespräche mehr. ich muss dazu sagen, das es in der vergangenheit schon 2 mal fast zur trennung gekommen wäre, ich aber mir gesagt habe ok wir haben noch eine chance verdienst. aber nun bin ich am ende mit meiner liebe zu ihm. ich und meine kinder leiden nur noch. sie versuchen mit ihrem vater ein gesräch zu führen und er hat kein interesse daran, im gegenteil er beschimpft sie und schickt sie weg. für ihn ist nur noch das internet wichtig. wenn ich von der arbeit komme freue ich mich auf meine kids und sie auf mich und dann nehme ich mir die zeit für sie. und das tut gut. wir haben auch festgestellt das wir ohne den mann im haus bessere laune haben alle lachen und haben spass, sofern er die wohnung betritt ist die stimmung auf den nullpunkt und das tut weh. verdammt weh. es war eigentlich schon immer so. und wenn ich mit freundin treffe, frage ich ihn ob er nicht mitkommen möchte er lehnt es immer wieder ab.

es ist jetzt auch noch so,dass ich leute im internet kennengelernt habe mit den ich mich super unterhalten kann und würde mich auch mal mit ihnen treffen, leider ist mein mann eiversüchtig, was ich ja verstehen kann da ich schon mal fremd gegeangen bin.


ich breche immer wieder aus der beziehung aus, weil ich mich nicht mehr wohlfühle und habe 2 freunde die mir den rücken stärken und auch immer wieder sagen , da sie ihn kennen, ich soll die beziehung beenden, da ich in der beziehung ein anderer mensch bin. das macht mir angst, das ich nicht so sein kann in meiner beziehung wie ich bin oder war.

ach man es ist alles so vezwickt und weis garnicht ob mir jemand helfen kann, da ich echt große angst davor habe, ich möchte aber nicht mehr länger wegen den kindern mit ihm zusammen sein, es macht mich kaputt. er hat auch noch geb. und weihnachten steht auch vor der tür. da wollte ich bis nächstes jahr warten um den kindern noch ne freude machen.

ja und dann ist ja noch der rest der familie, die das alles nicht verstehen wird, weil wir immer die glückliche familie spielen und das ist so krank und ich mach es immer wieder, wofür ich mich echt schäme.

ja ich hoffe man konnte ersteinmal ein eindruck bekommen und hoffe auf einen rat oder hilfe.

ich danke schon mal

katrin

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5. November 2007 um 12:40

Hallo Katrin,
auf der einen Seite schilderst du es als ganz schlimm und es ist unerträglich, wenn er da ist und dann möchtest du aber der Familie mit seiner Anwesenheit an Weihnachten Freude bereiten. Welch ein Widerspruch. Ich möchte dir hier keine Moralpredigt halten und den Finger erheben. Aber was hast du bitte getan und dazu beigetragen, dass ihr als Familie euch versteht. Eltern haben die Verantwortung für Kinder. Heute kann man sich Hilfe holen bei Beratungsstellen, es gibt Bücher es gibt Seminare, es gibt wirklich viele Hilfen und man muß heute nicht warten, bis das Kind im Brunnen liegt.
Du solltest dir Hilfe holen, denn Selbstvorwürfe und Scham wegen der Familie sind wenig hilfreich in deiner Situation.
Es gibt Diakonie, Caritas, Pro-Familia, die
alle beraten und können dir helfen, den nächsten Schritt zu tun, wie immer der auch
aussehen mag.
Gruß Melike

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5. November 2007 um 13:05

Was hat
denn eine Beratungsstellte damit zu tun, wenn sie ihren mann nicht mehr liebt.
ich habe mich auch getrennt. Davor habe ich mir hundertmal die Frage gestellt: Noch die nächsten 30 oder 40 jahren mit diesem Mann unglücklich sein? Oh gott habe ich gedacht, bloß nicht.
Egal was andere über dich denken. Wichtig ist, daß du morgens noch in den spiegel gucken kannst ohne dich selbst dafür zu hassen, nur für den rest der familie den schein zu wahren.
Du bist doch nicht nur mutter und ehefrau. Du bist du!!!
Du lebst doch nur einmal!!!!!
Auch die Kinder möchten keine Mutter, die unglücklich ist. Nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter.
Wie viele jahre willst du den frust in dich hineinfressen und vielleicht über die zeit krank werden.
Du schreibst, du bist in der beziehung nicht du selbst. Das ist doch schrecklich!!! Ich könnte so nicht leben.
Seit ich getrennt bin, bin ich berufstätig und alleinstehend mit kind. Es ist sicher nicht immer einfach. Aber ich bin glücklich!!!!
Ich wünsche dir alles gute für den Schritt und ich weiß, du schaffst das!!!

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5. November 2007 um 13:05

Wann ist der richtige Zeitpunkt um sich zu trennen?
geburtstage, weihnachten, silvester, fasching, ostern, namenstag usw. so wirst du immer den "ungünstigsten" zeitpunkt vor augen haben und den "richtigen" wird es nicht geben.

die antwort auf deine frage hast du dir bereits gegeben. für dich scheint es kein zurück mehr zu geben und so wie du schreibst, fühlst du dich bei dem gedanken autonom zu leben eher befreit.

oder ist es eher das neue, die neuen "freunde" aus dem net, die dich beflügeln? vllt. solltet ihr beide mal den pc auslassen und euch an einen tisch setzen um über eure probleme zu reden. zwischen euch scheint doch einiges im argen zu liegen und das solltet ihr herausfinden. nur dann ist es möglich neue verträge auszuhandeln und neue wege einzuschlagen.

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5. November 2007 um 13:31

Mir geht's genauso..
Hallo Kathrin
Kann dir weder raten noch helfen,möchte dir nur sagen das ich mich in der gleichen Situation befinde wie du.Wir sind gerade in der zweiten

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5. November 2007 um 15:07
In Antwort auf melike13

Hallo Katrin,
auf der einen Seite schilderst du es als ganz schlimm und es ist unerträglich, wenn er da ist und dann möchtest du aber der Familie mit seiner Anwesenheit an Weihnachten Freude bereiten. Welch ein Widerspruch. Ich möchte dir hier keine Moralpredigt halten und den Finger erheben. Aber was hast du bitte getan und dazu beigetragen, dass ihr als Familie euch versteht. Eltern haben die Verantwortung für Kinder. Heute kann man sich Hilfe holen bei Beratungsstellen, es gibt Bücher es gibt Seminare, es gibt wirklich viele Hilfen und man muß heute nicht warten, bis das Kind im Brunnen liegt.
Du solltest dir Hilfe holen, denn Selbstvorwürfe und Scham wegen der Familie sind wenig hilfreich in deiner Situation.
Es gibt Diakonie, Caritas, Pro-Familia, die
alle beraten und können dir helfen, den nächsten Schritt zu tun, wie immer der auch
aussehen mag.
Gruß Melike

2. Versuch
Hallo Kathrin
Ich kann dir weder raten noch helfen. Ich möchte dir nur sagen, das ich mich in der gleichen Situation befinde,wie du. Wir sind gerade in der 2. " wollen- es- doch- nocheinmal- versuchen-Phase",der Kinder und unseren Familien wegen.Für mich ist die ganze Situation fast unerträglich.Innerlich habe ich meine Ehe beendet,äußerlich ware ich den Schein.Zu allem Unglück bin ich auch noch fremdgegangen! Ich weiß, Asche auf mein Haupt,soetwas tut man nicht.Blöderweise hab mich aber Hals über Kopf in Ihn verliebt.Ihm geht es genauso,wegen dem Kind usw..... Naja egal,ich kann schon lange nicht mehr in den Spiegel schauen und sagen:" ich bin glücklich" zuviel ist vorgefallen. Habe meine Kiddis überwiegend alleine großgezogen und bin jetzt an diesem Punkt angelangt:Ich bin auf der Strecke geblieben!Ich gebe mir jetzt noch ein halbes Jahr.Mal sehen wie es dann aussieht.Das Schlimme ist, mein Mann,so garstig wie er immer zu mir war,kriecht jetzt total zu Kreuze,tut und macht und heult.Aber in mir ist alles kalt-abgetötet.Ich bin überzeugt das es Vielen so geht. Manche machen gleich reinen Tisch ,andere leiden, ertragen,erdulden,bis es kracht,oder sie werden krank. Ich habe schon 6 kg abgenommen,durch die ganze Grübelei.Der Kinder wegen reiß ich mich zusammen,jeden Tag. Mir persönlich würde auch keine Beratung helfen, denn in mir ist alles klar.
Sei ganz lieb gegrüßt,kannst mir ja mal berichten,wie du dich entschieden hast.Wünsch dir und euch viel Kraft.Vieleicht können wir uns gegenseitig aufbauen.

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