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Ich möchte das gerne verstehen

22. Juni um 12:17

Hallo ihr Lieben,

ich bin männlich und habe eine Frage die sich vor allem an die weiblichen Forenbesucherinnen richtet.

Ich tanze gerne auf Parties. Nun würde ich sagen ich wäre ein guter Tänzer. Sobald ich richtig los lege, ernte ich viele Blicke von Frauen. Manche kommen dann näher und tanzen neben mir. Manchmal gucken sie in meine Richtung, sind aber meist zu schüchtern um den Blickkontakt zu halten.

Ich würde gerne verstehen, was sie von mir wollen/ob sie etwas von mir wollen. Soll ich die Initiative ergreifen und sie ansprechen? Soll ich sie "antanzen"? Ich fand genau dies irgendwie immer komisch. Ich weiss, dass sie mich für einen guten Tänzer halten, eben dadurch dass ich auch schon viele Komplimente erhalten habe. Aber wann genau weiss ich, dass sie mir das Signal geben, den nächsten Schritt zu machen?

Außerdem werde ich oft vor kuriose Situationen gestellt:
Es ist jetzt schon ziemlich häufig vorgekommen, dass mich Frauen angeguckt haben, dann zu mir gekommen sind um neben mir zu tanzen, mir sogar das ein oder andere Lächeln geschenkt haben, nur um dann ein paar Minuten später ihren Freund dazu zu holen und demonstrativ vor mir rumzuknutschen.

Ich verstehe dies einfach nicht.

Kann mir jemand helfen?

Grüße

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22. Juni um 12:25
In Antwort auf niko-87

Hallo ihr Lieben,

ich bin männlich und habe eine Frage die sich vor allem an die weiblichen Forenbesucherinnen richtet.

Ich tanze gerne auf Parties. Nun würde ich sagen ich wäre ein guter Tänzer. Sobald ich richtig los lege, ernte ich viele Blicke von Frauen. Manche kommen dann näher und tanzen neben mir. Manchmal gucken sie in meine Richtung, sind aber meist zu schüchtern um den Blickkontakt zu halten.

Ich würde gerne verstehen, was sie von mir wollen/ob sie etwas von mir wollen. Soll ich die Initiative ergreifen und sie ansprechen? Soll ich sie "antanzen"? Ich fand genau dies irgendwie immer komisch. Ich weiss, dass sie mich für einen guten Tänzer halten, eben dadurch dass ich auch schon viele Komplimente erhalten habe. Aber wann genau weiss ich, dass sie mir das Signal geben, den nächsten Schritt zu machen?

Außerdem werde ich oft vor kuriose Situationen gestellt:
Es ist jetzt schon ziemlich häufig vorgekommen, dass mich Frauen angeguckt haben, dann zu mir gekommen sind um neben mir zu tanzen, mir sogar das ein oder andere Lächeln geschenkt haben, nur um dann ein paar Minuten später ihren Freund dazu zu holen und demonstrativ vor mir rumzuknutschen.

Ich verstehe dies einfach nicht.

Kann mir jemand helfen?

Grüße

ok, ich verrate Dir den wichtigsten Trick der Welt: es gibt keine "allgemeine Frauenbedienungsanleitung"

Man weiß es NIE genau, weder bei Männern noch bei Frauen. Das ginge erst, wenn man einen Menschen sehr, sehr gut kennt - und das ist in diesen Situationen per se nicht der Fall.
Also bleibt: ausprobieren, wenn man möchte und damit leben, dass es (längst) nicht immer positiv ausgehen wird

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22. Juni um 12:25
In Antwort auf niko-87

Hallo ihr Lieben,

ich bin männlich und habe eine Frage die sich vor allem an die weiblichen Forenbesucherinnen richtet.

Ich tanze gerne auf Parties. Nun würde ich sagen ich wäre ein guter Tänzer. Sobald ich richtig los lege, ernte ich viele Blicke von Frauen. Manche kommen dann näher und tanzen neben mir. Manchmal gucken sie in meine Richtung, sind aber meist zu schüchtern um den Blickkontakt zu halten.

Ich würde gerne verstehen, was sie von mir wollen/ob sie etwas von mir wollen. Soll ich die Initiative ergreifen und sie ansprechen? Soll ich sie "antanzen"? Ich fand genau dies irgendwie immer komisch. Ich weiss, dass sie mich für einen guten Tänzer halten, eben dadurch dass ich auch schon viele Komplimente erhalten habe. Aber wann genau weiss ich, dass sie mir das Signal geben, den nächsten Schritt zu machen?

Außerdem werde ich oft vor kuriose Situationen gestellt:
Es ist jetzt schon ziemlich häufig vorgekommen, dass mich Frauen angeguckt haben, dann zu mir gekommen sind um neben mir zu tanzen, mir sogar das ein oder andere Lächeln geschenkt haben, nur um dann ein paar Minuten später ihren Freund dazu zu holen und demonstrativ vor mir rumzuknutschen.

Ich verstehe dies einfach nicht.

Kann mir jemand helfen?

Grüße

ok, ich verrate Dir den wichtigsten Trick der Welt: es gibt keine "allgemeine Frauenbedienungsanleitung"

Man weiß es NIE genau, weder bei Männern noch bei Frauen. Das ginge erst, wenn man einen Menschen sehr, sehr gut kennt - und das ist in diesen Situationen per se nicht der Fall.
Also bleibt: ausprobieren, wenn man möchte und damit leben, dass es (längst) nicht immer positiv ausgehen wird

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22. Juni um 13:11
In Antwort auf niko-87

Hallo ihr Lieben,

ich bin männlich und habe eine Frage die sich vor allem an die weiblichen Forenbesucherinnen richtet.

Ich tanze gerne auf Parties. Nun würde ich sagen ich wäre ein guter Tänzer. Sobald ich richtig los lege, ernte ich viele Blicke von Frauen. Manche kommen dann näher und tanzen neben mir. Manchmal gucken sie in meine Richtung, sind aber meist zu schüchtern um den Blickkontakt zu halten.

Ich würde gerne verstehen, was sie von mir wollen/ob sie etwas von mir wollen. Soll ich die Initiative ergreifen und sie ansprechen? Soll ich sie "antanzen"? Ich fand genau dies irgendwie immer komisch. Ich weiss, dass sie mich für einen guten Tänzer halten, eben dadurch dass ich auch schon viele Komplimente erhalten habe. Aber wann genau weiss ich, dass sie mir das Signal geben, den nächsten Schritt zu machen?

Außerdem werde ich oft vor kuriose Situationen gestellt:
Es ist jetzt schon ziemlich häufig vorgekommen, dass mich Frauen angeguckt haben, dann zu mir gekommen sind um neben mir zu tanzen, mir sogar das ein oder andere Lächeln geschenkt haben, nur um dann ein paar Minuten später ihren Freund dazu zu holen und demonstrativ vor mir rumzuknutschen.

Ich verstehe dies einfach nicht.

Kann mir jemand helfen?

Grüße

Ich könnte mir vorstellen, dass du ein guter Tanzpartner bist. Das Tanzen wirkt euphorisierend, macht Spaß, mehr leider nicht.

Welchen Schritt möchtest du machen? Der Weg zum näheren Kennenlernen ist oftmals die nette, unverbindliche  Unterhaltung. Also nicht etwa, "ich finde du siehst toll" aus oder etwa "du gefällst mir", sondern vielleicht über die aktuell spielende Musik etwas bemerken, etwas Belangloses über dich erzählen  wie " ich tanze gern und bin manchmal "hier" und "dort" ",  oder etwas über die Location erzählen, in der ihr euch grade befindet...

 

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22. Juni um 13:18

Das habe ich mir auch schon des öfteren gedacht.
Jedoch stellt sich mir die Frage, wie ich den Unterschied erkenne.

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22. Juni um 13:50

Bitte verurteilt mich nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht etwas arrogant rüber kommt, was ich schreibe, aber so bin ich nicht. Verzweifelt ist wohl der bessere Ausdruck.

Ich bin sozial, was so etwas angeht, ziemlich inkompetent (ADHS/Hälfte meines Lebens depressiv und von Außenwelt isoliert) und komme gerade aus einer sehr traumatischen Beziehung (keine Untertreibung). Ich war in meinem Leben nicht mit vielen Frauen zusammen, eben weil ich nie wusste, die Initiative zu ergreifen.

Von daher würde es mir im Moment sehr gut tun, vielleicht neue Sexualpartner kennen zu lernen und etwas Bestätigung für mich zu erfahren.

Grüße

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22. Juni um 13:54
In Antwort auf niko-87

Bitte verurteilt mich nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht etwas arrogant rüber kommt, was ich schreibe, aber so bin ich nicht. Verzweifelt ist wohl der bessere Ausdruck.

Ich bin sozial, was so etwas angeht, ziemlich inkompetent (ADHS/Hälfte meines Lebens depressiv und von Außenwelt isoliert) und komme gerade aus einer sehr traumatischen Beziehung (keine Untertreibung). Ich war in meinem Leben nicht mit vielen Frauen zusammen, eben weil ich nie wusste, die Initiative zu ergreifen.

Von daher würde es mir im Moment sehr gut tun, vielleicht neue Sexualpartner kennen zu lernen und etwas Bestätigung für mich zu erfahren.

Grüße

hier hat Dich niemand verurteilt

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22. Juni um 14:11
In Antwort auf avarrassterne1

ok, ich verrate Dir den wichtigsten Trick der Welt: es gibt keine "allgemeine Frauenbedienungsanleitung"

Man weiß es NIE genau, weder bei Männern noch bei Frauen. Das ginge erst, wenn man einen Menschen sehr, sehr gut kennt - und das ist in diesen Situationen per se nicht der Fall.
Also bleibt: ausprobieren, wenn man möchte und damit leben, dass es (längst) nicht immer positiv ausgehen wird

Das ist korrekt.
Ein Patentrezept gibt es nicht, dafür sind wir Frauen und Männer ja auch alle viel zu unterschiedlich.
Probieren geht über studieren.  

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22. Juni um 14:21
In Antwort auf niko-87

Bitte verurteilt mich nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht etwas arrogant rüber kommt, was ich schreibe, aber so bin ich nicht. Verzweifelt ist wohl der bessere Ausdruck.

Ich bin sozial, was so etwas angeht, ziemlich inkompetent (ADHS/Hälfte meines Lebens depressiv und von Außenwelt isoliert) und komme gerade aus einer sehr traumatischen Beziehung (keine Untertreibung). Ich war in meinem Leben nicht mit vielen Frauen zusammen, eben weil ich nie wusste, die Initiative zu ergreifen.

Von daher würde es mir im Moment sehr gut tun, vielleicht neue Sexualpartner kennen zu lernen und etwas Bestätigung für mich zu erfahren.

Grüße

Trauma? Sexpartner?

Dann solltest du vorerst eine zeitlang lernen alleine zu sein, bevor du dich ins Nächste begibst.

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22. Juni um 14:34
In Antwort auf sonnenwind3

Trauma? Sexpartner?

Dann solltest du vorerst eine zeitlang lernen alleine zu sein, bevor du dich ins Nächste begibst.

Trauma deshalb, weil ich drei Jahre lang emotional misshandelt und betrogen worden bin. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Ein Ausgleich in Form von Bestätigung durch das andere Geschlecht würde mir meiner Meinung nach sehr gut tun. Alleine war ich schon viel zu lange in meinem Leben. Das muss ich definitiv nicht mehr lernen.

Von daher auch der Ausdruck "Sexualpartner", da ich nicht weiss, ob eine waschechte Beziehung gerade das Richtige für mich ist.

Grüße

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23. Juni um 10:27
In Antwort auf niko-87

Bitte verurteilt mich nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht etwas arrogant rüber kommt, was ich schreibe, aber so bin ich nicht. Verzweifelt ist wohl der bessere Ausdruck.

Ich bin sozial, was so etwas angeht, ziemlich inkompetent (ADHS/Hälfte meines Lebens depressiv und von Außenwelt isoliert) und komme gerade aus einer sehr traumatischen Beziehung (keine Untertreibung). Ich war in meinem Leben nicht mit vielen Frauen zusammen, eben weil ich nie wusste, die Initiative zu ergreifen.

Von daher würde es mir im Moment sehr gut tun, vielleicht neue Sexualpartner kennen zu lernen und etwas Bestätigung für mich zu erfahren.

Grüße

Und nun willst du deinen Frust mit Sex betäuben, wie die meisten Männer dies tun ? 

Das Trauma, welches du zugelassen hast, weil du es versäumt hast rechtzeitig Selbstachtung in Form von Grenzen setzen und Konsequenzen ziehen, hat vermutlich tiefgründigere Ursachen als diese nur in deiner Partnerschaft zu suchen wären. Meist begibt man sich in vertraute Verhaltensmuster, die sich etwas verändert äussern. 

So wurde mein Ex beispielsweise von seiner an MS schwer erkrankten Mutter als Kind im Haus irgendwo stundenlang an der Leine angebunden, wenn er mit 4 Jahren zu aktiv herumrannte, oder sein bestes Stück mit einem dicken Faden oben an der Spitze fest "zugeknotet",  wenn er als 5 jähriger nachts Pipi machte. Selbst misshandelte verbleiben in der Opferrolle oder werden selbst zum Täter, wenn das Trauma nicht richtig therapiert wird. 

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23. Juni um 11:27


"Von daher würde es mir im Moment sehr gut tun, vielleicht neue Sexualpartner kennen zu lernen und etwas Bestätigung für mich zu erfahren."

Das funktioniert nicht. Es wäre Missbrauch an den Partnerinnen. Mit dieser Absicht vertreibst du sie, bevor du auch nur Kontakt bekommst.

Etwas anderes funktioniert: Du selbst bist dafür verantwortlich, dass du Selbstwertschätzung erlebst. Und potentiellen Partnerinnen trittst du als Mann gegenüber, der gut für sich sorgen kann. Das und noch ein Wenig mehr, macht dich attraktiv.

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23. Juni um 21:41

Ihr habt Recht.

Ihr habt alle Recht.

Und genau wegen dieser wertvollen Ratschläge habe ich diese Diskussion eröffnet.
Ja, ich habe es zugelassen. Jedoch waren die Umstände alles andere als einfach.

Sie hat Borderline-Syndrom und eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Ich habe ihr verhalten abermals durch eben jene Faktoren für mich selbst rationalisiert und entschuldigt. Zu allem Übel muss ich gestehen, dass ich noch nie in meinem Leben so verliebt gewesen war. Es war blind, es war falsch und ich trage sicherlich Mitschuld an der gesamten Situation.

Nun kommt noch dazu, dass wir eine 3-jährige gemeinsame Tochter haben und dies ein weiterer Grund für mich war, ihr mehr als eine zweite Chance zu geben. Aber irgendwann kommt jeder an seinem Limit an.

Nachher ist man immer klüger. Ich werde solch einen Fehler mit Sicherheit kein zweites Mal begehen. Und natürlich begebe ich mich jetzt auch in Therapie.

Vielleicht sollte ich wirklich mal einige Zeit lang alleine bleiben und mich darauf konzentrieren zu heilen. Ich danke euch für die weisen Worte.

Grüße
 

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24. Juni um 8:39
In Antwort auf niko-87

Hallo ihr Lieben,

ich bin männlich und habe eine Frage die sich vor allem an die weiblichen Forenbesucherinnen richtet.

Ich tanze gerne auf Parties. Nun würde ich sagen ich wäre ein guter Tänzer. Sobald ich richtig los lege, ernte ich viele Blicke von Frauen. Manche kommen dann näher und tanzen neben mir. Manchmal gucken sie in meine Richtung, sind aber meist zu schüchtern um den Blickkontakt zu halten.

Ich würde gerne verstehen, was sie von mir wollen/ob sie etwas von mir wollen. Soll ich die Initiative ergreifen und sie ansprechen? Soll ich sie "antanzen"? Ich fand genau dies irgendwie immer komisch. Ich weiss, dass sie mich für einen guten Tänzer halten, eben dadurch dass ich auch schon viele Komplimente erhalten habe. Aber wann genau weiss ich, dass sie mir das Signal geben, den nächsten Schritt zu machen?

Außerdem werde ich oft vor kuriose Situationen gestellt:
Es ist jetzt schon ziemlich häufig vorgekommen, dass mich Frauen angeguckt haben, dann zu mir gekommen sind um neben mir zu tanzen, mir sogar das ein oder andere Lächeln geschenkt haben, nur um dann ein paar Minuten später ihren Freund dazu zu holen und demonstrativ vor mir rumzuknutschen.

Ich verstehe dies einfach nicht.

Kann mir jemand helfen?

Grüße

Hallo Niko,

Du hast viele Fragen gestellt, die Folgende war sehr konkret und ist leicht zu beantworten.

"werde ich oft vor kuriose Situationen gestellt:
Es ist jetzt schon ziemlich häufig vorgekommen, dass mich Frauen angeguckt haben, dann zu mir gekommen sind um neben mir zu tanzen, mir sogar das ein oder andere Lächeln geschenkt haben, nur um dann ein paar Minuten später ihren Freund dazu zu holen und demonstrativ vor mir rumzuknutschen."


Das sind Frauen, die gerne mit dir tanzen und die einen Freund haben. Sie haben die Klarheit, was wo hin gehört und zeigen das. Sie zeigen die Freude am Tanzen und sie zeigen ihre Beziehung. So sorgen sie dafür, dass es allen gut gehen kann. Du wirst nicht verwirrt und ihr Freund wird nicht beunruhigt.

Über das Tanzen kannst du Kontakte anknüpfen, aber das Tanzen ist kein Ersatz für das miteinander reden. Das Tanzen kann dir auch nicht zeigen, ob ihr Interesse dir als Tänzer, dir als möglicher Sexpartner, dir als möglicher Beziehungspartner, dir als Bekanntschaft für eine nette Plauderei oder vielleicht ganz etwas anderem gilt. Wie gesagt wurde, das ist erst im Kontakt mit einer Frau herauszufinden.
-------------------

Im letzten Post hast du diese grundsätzliche Überlegung angestellt:

"Vielleicht sollte ich wirklich mal einige Zeit lang alleine bleiben und mich darauf konzentrieren zu heilen. Ich danke euch für die weisen Worte."

Es ist eine gute Idee, sich auch therapeutische Hilfe zu holen. Und es ist eine gute Idee, gut auf sich selbst zu schauen. Das funktioniert aber nicht nacheinander, sondern parallel.

Ziehe dich nicht zurück, um dich auf dich selbst zu konzentrieren und zu heilen. Es ist eine Illusion, dass du auf diese Weise irgendwann fertig repariert und geheilt bist, du dann wieder hinaus gehst, und alle deine Probleme gelöst sind.

Du brauchst es fortlaufend abwechselnd: Erfahrungen, Kontakte, Bekanntschaften, und so weiter, auf der einen Seite. Und Reflexion, Besinnung auf dich selbst, evtl. therapeutische Hilfe auf der anderen Seite. Erst in diesem fortlaufenden Wechsel wirst du die Bedeutung dessen was du erlebst und die Bedeutung dessen, was du darüber denkst klarer erfahren können.

grüsse

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24. Juni um 9:26

Ihr müsst verstehen, dass ich in diese Beziehung mit der Vorstellung reingegangen bin, dass sie die Richtige ist und dass wir zusammen alt werden würden.

Nachdem sie mich so betrogen und ausgenutzt hat, bin ich jetzt natürlich reichlich verwirrt, bis hin zu dem Punkt, dass ich mich gefragt habe, warum sie das kann und ich nicht.

Jedoch war ich nie so. Ich wollte nie einfach nur Sex um mein Ego aufzupushen. Ich war immer der "alles oder nichts" Typ...
Aber wie jemand schon sagte, durch die Misshandlung wird man auch zum Täter.

Ich würde gerne einfach gerne wieder so sein, wie ich es war, bevor ich sie kennen gelernt habe. Ich hoffe die Therapie wird mich wieder dorthin führen können.

Grüße

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24. Juni um 9:46
In Antwort auf niko-87

Ihr müsst verstehen, dass ich in diese Beziehung mit der Vorstellung reingegangen bin, dass sie die Richtige ist und dass wir zusammen alt werden würden.

Nachdem sie mich so betrogen und ausgenutzt hat, bin ich jetzt natürlich reichlich verwirrt, bis hin zu dem Punkt, dass ich mich gefragt habe, warum sie das kann und ich nicht.

Jedoch war ich nie so. Ich wollte nie einfach nur Sex um mein Ego aufzupushen. Ich war immer der "alles oder nichts" Typ...
Aber wie jemand schon sagte, durch die Misshandlung wird man auch zum Täter.

Ich würde gerne einfach gerne wieder so sein, wie ich es war, bevor ich sie kennen gelernt habe. Ich hoffe die Therapie wird mich wieder dorthin führen können.

Grüße

Ich fest davon überzeugt, dass man aus jeder Erfahrung fürs Leben lernen kann, so man sich auch mit den eigenen Defiziten beschäftigt. 

Du trauerst, du bist wütend, du versuchst nur ihre Fehler zu sehen. Am Ende hast du es tagtäglich versäumt, eine Entscheidung für dich zu treffen. Du hast versucht für deine Ex "zu denken" und für sie " Entscheidungen" zu übernehmen, unabhängig davon welche Beweggründe du hattest. 

Also überlegst du nun ihr Verhalten zu kopieren? Dadurch kommst du ihr, unbewusst, näher - dein Loslösungsprozess verzögert sich so  um einiges. 

Du kennst ihre Diagnose, sie hat nichts mit dir zu tun. Ich denke nicht, dass sie dich absichtlich verletzen und ausnutzen wollte. Dieses Wissen müsste dir Beruhigung verschaffen und den nötigen Abstand, die Möglichkeit über die Dinge zu stehen. 

Hast du versucht ihr zu verzeihen (nicht für die Liebesbeziehung, sondern für die "menschliche" und auch elterliche Beziehung) und sie als Mutter deines Kindes so zu akzeptieren wie sie ist? 

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24. Juni um 10:38
In Antwort auf sonnenwind3

Ich fest davon überzeugt, dass man aus jeder Erfahrung fürs Leben lernen kann, so man sich auch mit den eigenen Defiziten beschäftigt. 

Du trauerst, du bist wütend, du versuchst nur ihre Fehler zu sehen. Am Ende hast du es tagtäglich versäumt, eine Entscheidung für dich zu treffen. Du hast versucht für deine Ex "zu denken" und für sie " Entscheidungen" zu übernehmen, unabhängig davon welche Beweggründe du hattest. 

Also überlegst du nun ihr Verhalten zu kopieren? Dadurch kommst du ihr, unbewusst, näher - dein Loslösungsprozess verzögert sich so  um einiges. 

Du kennst ihre Diagnose, sie hat nichts mit dir zu tun. Ich denke nicht, dass sie dich absichtlich verletzen und ausnutzen wollte. Dieses Wissen müsste dir Beruhigung verschaffen und den nötigen Abstand, die Möglichkeit über die Dinge zu stehen. 

Hast du versucht ihr zu verzeihen (nicht für die Liebesbeziehung, sondern für die "menschliche" und auch elterliche Beziehung) und sie als Mutter deines Kindes so zu akzeptieren wie sie ist? 

Ich habe es versucht. Aber ich bin einfach noch nicht so weit.
Ehrlich gesagt bin ich auch nicht davon überzeugt, dass nur ihre Krankheit dafür verantwortlich ist, dass sie mich so behandelt hat.

Ja, es spielt mit Sicherheit eine gewichtige Rolle, aber sie ist intelligent genug um zu wissen, dass das was sie gemacht hat, falsch war. Ich denke auch nicht, dass sie mich absichtlich verletzen wollte. Trotz alledem hätte sie es besser wissen müssen.

Es ist auch nicht nur was sie getan hat, sondern wie sie es getan hat. Es regt mich ungemein auf, dass sie es zwar einsieht, Fehler gemacht zu haben und sich selbst die Schuld dafür gibt, aber gleichzeitig immer noch versucht, sich über mich zu stellen und zu behaupten, wir wären beide zu gleichen Teilen dran Schuld, dass unsere Beziehung zerbrochen ist.

Natürlich habe ich auch Fehler gemacht, indem ich die Misshandlung zugelassen habe. Aber ich lasse es nicht zu, dass irgendjemand, vor allen Dingen nicht sie, behauptet, dass meine Fehler vergleichbar mit ihren gewesen wären.

Ja, ich habe zu spät Konsequenzen gezogen, ich habe zu Gunsten der utopischen Vorstellung, dass meine Tochter kein Scheidungskind werden soll, blind vor Liebe, es versäumt die nötige Selbstachtung zu zeigen und mich aus der Bredullie zu ziehen als es am nötigsten war.

Dies jedoch gleichzustellen mit Betrug, Lügen, Manipulation, Erpressungen, Kontroll- und Machtspielchen und den stetigen Versuchen, mich in ihre sexuellen Machenschaften und der daraus resultierender Entwertung meiner Person mit einzubeziehen, das kann und werde ich nicht zulassen.

Wie soll ich ihr verzeihen, wenn sie sich nicht einmal selbst verzeihen kann?

Grüße

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24. Juni um 11:28
In Antwort auf niko-87

Ich habe es versucht. Aber ich bin einfach noch nicht so weit.
Ehrlich gesagt bin ich auch nicht davon überzeugt, dass nur ihre Krankheit dafür verantwortlich ist, dass sie mich so behandelt hat.

Ja, es spielt mit Sicherheit eine gewichtige Rolle, aber sie ist intelligent genug um zu wissen, dass das was sie gemacht hat, falsch war. Ich denke auch nicht, dass sie mich absichtlich verletzen wollte. Trotz alledem hätte sie es besser wissen müssen.

Es ist auch nicht nur was sie getan hat, sondern wie sie es getan hat. Es regt mich ungemein auf, dass sie es zwar einsieht, Fehler gemacht zu haben und sich selbst die Schuld dafür gibt, aber gleichzeitig immer noch versucht, sich über mich zu stellen und zu behaupten, wir wären beide zu gleichen Teilen dran Schuld, dass unsere Beziehung zerbrochen ist.

Natürlich habe ich auch Fehler gemacht, indem ich die Misshandlung zugelassen habe. Aber ich lasse es nicht zu, dass irgendjemand, vor allen Dingen nicht sie, behauptet, dass meine Fehler vergleichbar mit ihren gewesen wären.

Ja, ich habe zu spät Konsequenzen gezogen, ich habe zu Gunsten der utopischen Vorstellung, dass meine Tochter kein Scheidungskind werden soll, blind vor Liebe, es versäumt die nötige Selbstachtung zu zeigen und mich aus der Bredullie zu ziehen als es am nötigsten war.

Dies jedoch gleichzustellen mit Betrug, Lügen, Manipulation, Erpressungen, Kontroll- und Machtspielchen und den stetigen Versuchen, mich in ihre sexuellen Machenschaften und der daraus resultierender Entwertung meiner Person mit einzubeziehen, das kann und werde ich nicht zulassen.

Wie soll ich ihr verzeihen, wenn sie sich nicht einmal selbst verzeihen kann?

Grüße

Ich würde versuchen, eure Fehler nicht miteinander zu vergleichen und gleichzusetzen. Das WIE der Fehler macht die Persönlichkeit eines jeden aus...  

Manche Erfahrung möchte man nicht gemacht haben, weil sie zu erschreckend waren. Doch sie sind ein Teil von dir, wie ein überflüssiges kleines Nervengeflecht im Gehirn. Ob du willst oder nicht, nun liegt es an dir dieses destruktive Nervengeflecht dahingehend zu verwandeln, dass es dich nicht dein ganzes Leben negativ beeinflusst, sondern sich vielmehr auch zum Positiven verändern kann...

Als Eltern werdet ihr idealerweise - zum Wohle des Kindes - fortlaufend miteinander kommunizieren müssen. Daher ist das Verzeihen und das Akzeptieren der Gegebenheiten eine Grundvoraussetzung und der erste Schritt, um die Trennung für eure Tochter und letzlich euch, nicht zu erschweren...

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24. Juni um 11:36
In Antwort auf sonnenwind3

Ich würde versuchen, eure Fehler nicht miteinander zu vergleichen und gleichzusetzen. Das WIE der Fehler macht die Persönlichkeit eines jeden aus...  

Manche Erfahrung möchte man nicht gemacht haben, weil sie zu erschreckend waren. Doch sie sind ein Teil von dir, wie ein überflüssiges kleines Nervengeflecht im Gehirn. Ob du willst oder nicht, nun liegt es an dir dieses destruktive Nervengeflecht dahingehend zu verwandeln, dass es dich nicht dein ganzes Leben negativ beeinflusst, sondern sich vielmehr auch zum Positiven verändern kann...

Als Eltern werdet ihr idealerweise - zum Wohle des Kindes - fortlaufend miteinander kommunizieren müssen. Daher ist das Verzeihen und das Akzeptieren der Gegebenheiten eine Grundvoraussetzung und der erste Schritt, um die Trennung für eure Tochter und letzlich euch, nicht zu erschweren...

Ich sehe den Sinn in dem, was du sagst.

Aber das wird noch einige Zeit brauchen, bis ich so weit bin.

Danke für die Ratschläge.

Grüße

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24. Juni um 12:23
In Antwort auf niko-87

Ich habe es versucht. Aber ich bin einfach noch nicht so weit.
Ehrlich gesagt bin ich auch nicht davon überzeugt, dass nur ihre Krankheit dafür verantwortlich ist, dass sie mich so behandelt hat.

Ja, es spielt mit Sicherheit eine gewichtige Rolle, aber sie ist intelligent genug um zu wissen, dass das was sie gemacht hat, falsch war. Ich denke auch nicht, dass sie mich absichtlich verletzen wollte. Trotz alledem hätte sie es besser wissen müssen.

Es ist auch nicht nur was sie getan hat, sondern wie sie es getan hat. Es regt mich ungemein auf, dass sie es zwar einsieht, Fehler gemacht zu haben und sich selbst die Schuld dafür gibt, aber gleichzeitig immer noch versucht, sich über mich zu stellen und zu behaupten, wir wären beide zu gleichen Teilen dran Schuld, dass unsere Beziehung zerbrochen ist.

Natürlich habe ich auch Fehler gemacht, indem ich die Misshandlung zugelassen habe. Aber ich lasse es nicht zu, dass irgendjemand, vor allen Dingen nicht sie, behauptet, dass meine Fehler vergleichbar mit ihren gewesen wären.

Ja, ich habe zu spät Konsequenzen gezogen, ich habe zu Gunsten der utopischen Vorstellung, dass meine Tochter kein Scheidungskind werden soll, blind vor Liebe, es versäumt die nötige Selbstachtung zu zeigen und mich aus der Bredullie zu ziehen als es am nötigsten war.

Dies jedoch gleichzustellen mit Betrug, Lügen, Manipulation, Erpressungen, Kontroll- und Machtspielchen und den stetigen Versuchen, mich in ihre sexuellen Machenschaften und der daraus resultierender Entwertung meiner Person mit einzubeziehen, das kann und werde ich nicht zulassen.

Wie soll ich ihr verzeihen, wenn sie sich nicht einmal selbst verzeihen kann?

Grüße

"Ich würde gerne einfach gerne wieder so sein, wie ich es war, bevor ich sie kennen gelernt habe. Ich hoffe die Therapie wird mich wieder dorthin führen können."

Das kann nicht funktionieren. Das würde auch bedeuten, dass du die selben Fehler wieder machst und den selben unangemessenen Verhaltensweisen wieder schutzlos ausgeliefert wärest.

"Dies jedoch gleichzustellen mit Betrug, Lügen, Manipulation, Erpressungen, Kontroll- und Machtspielchen und den stetigen Versuchen, mich in ihre sexuellen Machenschaften und der daraus resultierender Entwertung meiner Person mit einzubeziehen, das kann und werde ich nicht zulassen."

Du bist wütend auf sie. Das hilft dir erstmal etwas Abstand zu kriegen. Aber das ist kein Dauerzustand. Denn die Wut bindet dich auch an sie. Du brauchst noch mehr Abstand und eine weiter gehende Ablösung.

Hör auf damit, deine Expartnerin und ihr Verhalten abzuwerten. Das würde dich unnötig weiter an sie binden. Hör auf damit, ihr das frühere Verhalten vorzuwerfen. Hör auf damit, euer Verhalten miteinander zu vergleichen, der Streit ist zuende. Schau sie nicht als schlechten Menschen an. Mach etwas anderes stattdessen.

Lerne aus dem, was geschehen ist, zu erkennen, wo du dich gegen Übergriffe, Angriffe und Abwertungen deiner Person gegenüber rechtzeitig schützen kannst. Lerne zu sagen, dass du das nicht duldest und ziehe dich aus einem Geschehen dieser Art zurück. Das wird dir ermöglichen, in ihr wieder die Frau zu sehen, die du geliebt hast und du kannst die Liebe in dir wieder spüren. Liebe kannst du empfinden, auch wenn sie nicht lebbar ist zwischen euch.

 

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