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Ich mag seine Freunde nicht-Problem für die Beziehung?

22. Mai 2007 um 14:48

Hallo alle zusammen!

Ich hoffe, ich höre hier ein paar Meinungen.
ICh habe folgendes Problem:

Nach drei Jahren mag ich die Freundinnen seiner Freunde nicht mehr.(Vorher war das nie ein Thema).
Ich bin in diese 200 km entfernte Stadt gezogen, aber keine von denen hat mal gefragt, wie es mir geht, ob ich mal auf einen Kaffee vorbeikomme etc. Ich dagegen haben sie alle eingeladen und gekocht und gebacken.
Ich dachte, ich wäre nicht in der Postion, andere anzurufen und mich quasi aufzudrängen. Ich dachte, mit der Einladung zur Damenrunde wäre klar, dass ich Interesse an Kontakt hätte. Fehler?
Nun, es hat sich halt niemand um mich gekümmert, ist auch niemand dazu verpflichtet. Getroffen wurde sich unter der Woche, wo ich keine Zeit habe. Ich hab zwar mal vorgeschlagen, das aufs Wochenende zu verlagern, aber es hatte niemand Interesse.

Trotzdem war ich total enttäuscht(Meint ihr, das ist zu Recht so?). Zu diesem Enttäuschtsein kam aber dann hinzu, dass ich gemerkt habe, dass ich halt nicht zu denen passe. Sie haben andere Interessen: Kinder, Haushalt, Haus. Ich dagegen eben Beruf und Karriere. Gehe ich zu gemeinsamen Treffen, langweile ich mich tödlich. Über Themen wie "Soll man Kinder impfen? Spricht dein Kind immer noch nicht?" will ich mich (noch?) nicht unterhalten. Für meine Sorgen interessiert sich niemand, man bekommt eher noch beleidigende Kommentare, wenn man anklingen lässt, welchen Stress man in der Arbeit hat.

Kurzum: Ich will nicht mehr mit.
Mein Freund hingegen schon.
Meint ihr, dass das langfristig die Beziehung kaputt machen könnte?

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22. Mai 2007 um 16:56

Ich denke schon,
dass es eure beziehung in gewisser weise ein wenig belasten könnte,ihr euch das ein oder andere mal noch streitet auf grund dessen. ich finde aber, dass du keinesfalls ihm zu liebe beste freundinnen mit den anderen frauen wirst.du schreibst eigentlich schon sehr deutlich , dass ihr vom typ her sehr unterschiedlich seid,ihr andere interessen habt...bei meinem ex freund und mir was das ähnlich. die freundinnen seiner freunde waren najaa ziemlich kindisch so würde ich es bezeichen, sie schmiedeten öfters mal zusammen pläne, wie sie ihre männer kontrollieren könnten und ähnliches. also überhaupt nichts für mich, ich saß meistens immer dabei und lachte über mich, über die situation.die themen, über die sie imme rgesprochen haebn, interessierten mich auch meistens nicht im geringsten. ich hab meinem ex auch ein paar mal gesagt, dass ich mit denen nicht so auf einer wellenlinie bin. aber es war kein problem für ihn, wir unternahmem halt dann öfters was getrennt. etwas störte mich das schon, das ein oder andere mal, aber ich denke in eienr gut laufenden partnerschaft ist das kein gravierendes problem.
naja ich würde mir das an deiner stelle alles nicht so zu herzen nehmen. vielleicht sind sie ja auch wenig neidisch auf dich,weil du karierebewusst bist und was erreichen willst, sie hingegen naja größtenteils die mutterrolle tragen.was sagt denn dein freund zu dem ganzen, hast du mal mit ihm direkt darüber gesprochen.
ich würd mich an deiner stelle vielleicht mehr an deinen arbeitskolleginne orientieren oder vielleicht frauen, die das gleiche hobby haben wie du, die du mal beim sport kennenlernst oder so.
lg

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22. Mai 2007 um 17:09

...
Danke für deine Antwort!

Natürlich hab ich gewollt, dass Freundschaften entstehen, sonst hätte ich kaum alle zu mir eingeladen und mir so viel Mühe gemacht. Ich wollte nur nicht aufdringlich sein. Wenn ich schon sage, unter der Woche ist es ungünstig, wie wäre es am Wochenende, und keiner geht darauf ein, dann spürt man Ablehnung. Ich kann ja schlecht erwarten, dass alle nach meiner Pfeife und meinem Zeitplan tanzen, also lässt man es (oder zumindest ich).

Eigentlich begann meine Ablehnung ab dem Zeitpunkt, als ich merkte, dass sich niemand für mich interessiert. ICh kenne sie schon Jahre, vorher war es kein Problem- auch wenn die Themen nicht "meine" waren, ich hab mitgeredet...
Aber mittlerweile, auch weil jetzt ALLE Kinder haben, geht es nur noch darum- nur ich kann nicht mitreden, weil ich halt keine habe.

Warum hast du das Gefühl, dass ich mich selbst ausgegrenzt habe? Was hätte ich anders machen sollen?

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22. Mai 2007 um 17:18
In Antwort auf inis_11955969

Ich denke schon,
dass es eure beziehung in gewisser weise ein wenig belasten könnte,ihr euch das ein oder andere mal noch streitet auf grund dessen. ich finde aber, dass du keinesfalls ihm zu liebe beste freundinnen mit den anderen frauen wirst.du schreibst eigentlich schon sehr deutlich , dass ihr vom typ her sehr unterschiedlich seid,ihr andere interessen habt...bei meinem ex freund und mir was das ähnlich. die freundinnen seiner freunde waren najaa ziemlich kindisch so würde ich es bezeichen, sie schmiedeten öfters mal zusammen pläne, wie sie ihre männer kontrollieren könnten und ähnliches. also überhaupt nichts für mich, ich saß meistens immer dabei und lachte über mich, über die situation.die themen, über die sie imme rgesprochen haebn, interessierten mich auch meistens nicht im geringsten. ich hab meinem ex auch ein paar mal gesagt, dass ich mit denen nicht so auf einer wellenlinie bin. aber es war kein problem für ihn, wir unternahmem halt dann öfters was getrennt. etwas störte mich das schon, das ein oder andere mal, aber ich denke in eienr gut laufenden partnerschaft ist das kein gravierendes problem.
naja ich würde mir das an deiner stelle alles nicht so zu herzen nehmen. vielleicht sind sie ja auch wenig neidisch auf dich,weil du karierebewusst bist und was erreichen willst, sie hingegen naja größtenteils die mutterrolle tragen.was sagt denn dein freund zu dem ganzen, hast du mal mit ihm direkt darüber gesprochen.
ich würd mich an deiner stelle vielleicht mehr an deinen arbeitskolleginne orientieren oder vielleicht frauen, die das gleiche hobby haben wie du, die du mal beim sport kennenlernst oder so.
lg

...
Danke für deine Antwort!

Tja, mein Freund kann mich verstehen, aber bei den Jungs geht es über andere Dinge... Also kurzum: Er erwartet nicht, dass ich mitgehe, aber er will weiterhin hingehen.
Natürlich kann ich in dieser Zeit etwas mit meinen Freundinnen machen. Aber oft klappt das dann nicht genau so, wie ich es bestellen würde- sprich: Meine Freundinnen haben genau am Tag xy keine Zeit...
Und dann stört es mich, obwohl ich vom Kopf her kein Problem damit habe- Gefühlslage ist eine andere. Wahrscheinlich genau deshalb, weil ich mir ausgegrenzt vorkomme und das eigentlich nicht kenne.

Mit den Arbeitskolleginnen ist der Kontakt sehr eng, wir machen auch mindestens einmal pro Woche was zusammen und fahren bald auch gemeinsam in den Urlaub.
Für sonstige Hobbies bleibt mir momentan kaum Zeit, leider. Deswegen kann ich über diesen Weg auch niemanden in dieser Stadt kennen lernen.

Danke fürs Zuhören!

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23. Mai 2007 um 15:36

...
Hallo Dimanche!

Minderwertigkeitskomplexe bei diesen Damen hab ich weniger festgestellt, eher geben sie mir das Gefühl, minderwertig zu sein.
Nach dem Motto: Was, so spät abends/sonntags musst du arbeiten? Bist wohl überfordert...
Obwohl es meinen Kolleginnen genauso geht und ich keine Ausnahme bin.

Hm, ich nehm es wahnsinnig persönlich, weil ich Ablehnung nicht gewöhnt bin... Und mittlerweile denke ich mir: "Er trifft sich mit Leuten, die mich ausgrenzen." Gut, das ist alles sehr abstrakt geschrieben und schwer nachvollziehbar. Meine Nachspeise kann nicht gegessen werden von den Frauen, macht eine von ihnen sowas, geht das dann ohne Probleme...

Das Problem ist, dass diese Treffen im Freundeskreis am Wochenende stattfinden und dann sowohl Damen als auch Herren da sind- die Herren treffen sich nie unter der Woche. Das heißt, mein Freund geht da am Wochenende hin, und wie es der Teufel dann will, haben gerade an so einem Tag manchmal meine Freudinnen keine Zeit... Und dann stört mich das.
Hausarbeit aufteilen etc ist überhaupt kein Problem, er merkt ja auch, dass ich länger arbeite als er und hilft eifrig mit.

Danke fürs Zuhören!

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23. Mai 2007 um 15:49

...
Ich weiß, dass dieses THema irgendwann für mich auch interessant sein wird, aber manchmal denke ich mir (momentan?), dass es müßig ist, sich über bestimmte Dinge zu unterhalten... Die nächste Vorsorgeuntersuchung steht ja schließlich im Pass drin etc.
Vielleicht würde mir das alles auch nichts ausmachen, wenn ich mal meine Themen anbringen könnte, aber für Bücher oder Politik interessiert sich niemand...
Bestimmte Fernsehsendungen, die sie anschauen, kann ich aus Zeitmangel nicht anschauen bzw. meist würde ich mich auch nicht dafür interessieren, wenn ich Zeit hätte (DSDS).

Eine für sich geht ja, aber sobald sie im "Rudel" sind, geht es halt um die Dinge, die sie aktuell beschäftigen: Kinder.
Ich mag zwar Kinder gerne und beruflich habe ich viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun und daran könnte man später gesprächstechnisch anknüpfen. So groß wie "meine" sind sie aber noch nicht...

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23. Mai 2007 um 15:51


Das ist mir schon aufgefallen und ich habe es geändert
Darauf bin ich auch stolz, weil es mich anfangs Überwindung gekostet hat. Aber mittlerweile lass ich ihn auch manchmal allein zu Hause sitzen...

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23. Mai 2007 um 15:56

..
Hallo Treuemaus!

Problem ist halt primär, dass ich über das Verhalten der Freunde wahnsinnig enttäuscht bin, weil ich etwas anderes erwartet habe bzw. mich selbst anders verhalten hätte.

Eine Freundin zog nach längerer Zeit wieder in meine Heimatstadt und ich habe sie sofort immer gefragt, ob sie mitgehen will bzw. bewusst Treffen mit anderen arrangiert, damit sie neue Leute kennen lernt.
Ich weiß, dass man das nicht erwarten darf, es hat mich aber trotzdem verletzt, dass sich quasi niemand um mich gekümmert hat.
Und das schlechte Verhältnis akzeptieren, das fällt mir schwer...

Wünsch dir auch alles Gute!

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25. Mai 2007 um 13:50

...
Naja, ich hab gemeint, dass ich nicht die Einzige bin, der es so ergeht.

Anderes Beispiel: Als ich meinte, ich könne am Nachmittag nicht auf auf eine Feier, weil ich arbeiten müsse, wurde mir zur Antwort gegeben, dass ich doch früher aufstehen soll. (Ich arbeite im Schnitt 60 Stunden in der Woche)

Da blieb mir echt die Spucke weg und außer: "Ich stehe jeden Tag um 6 auf" fiel mir nichts ein. Und mein Freund hält das für Dahergerede- ich hingegen denke, dass das eine Beleidigung war.

Ja, er hat schon mal mit einem Freund geredet. Tenor: Ich bilde mir das ein, alle würden mich mögen. Aber ja, ich habe das Gefühl, dass er zuschaut- aber was sollte er auch zu diesen Frauen sagen? Freundschaften kann man nicht erzwingen...
Mit so einem Kompromiss ist er scheinbar einverstanden. Allerdings weiß ich, dass die anderen darüber keinesfalls begeistert sein werden und die Schuldige feststeht

Danke!

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25. Mai 2007 um 17:14

An seinen Freunden erkennt man er er wirlich ist.
...

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26. Mai 2007 um 14:10

...
Ja, ich hatte Ferien und daher Zeit, sowas zu machen.
Die Kinder gehen noch nicht in die Schule, denn dann könnte ich tatsächlich mitreden

Ja, eine hohe Erwartungshaltung was Freunde betrifft habe ich, denn meiner Meinung nach ist das Leben zu kurz, um es mit den falschen Leuten zu vergeuden. Für mich ist es nämlich NORMAL, mal Interesse an anderen Leuten zu zeigen, mit denen über ihre Probleme zu reden, mal nachzufragen- auch wenn ich mit einem Thema nichts anfangen kann.

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26. Mai 2007 um 14:12
In Antwort auf rong_12038003

An seinen Freunden erkennt man er er wirlich ist.
...

..
Gegen seine (männlichen) Freunde habe ich nichts, wie bereits geschrieben. Problem ist ein wenig anders gelagert. Vielleicht war der Titel für den Thread nicht so glücklich gewählt.

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26. Mai 2007 um 14:15
In Antwort auf ballycoolin

...
Ja, ich hatte Ferien und daher Zeit, sowas zu machen.
Die Kinder gehen noch nicht in die Schule, denn dann könnte ich tatsächlich mitreden

Ja, eine hohe Erwartungshaltung was Freunde betrifft habe ich, denn meiner Meinung nach ist das Leben zu kurz, um es mit den falschen Leuten zu vergeuden. Für mich ist es nämlich NORMAL, mal Interesse an anderen Leuten zu zeigen, mit denen über ihre Probleme zu reden, mal nachzufragen- auch wenn ich mit einem Thema nichts anfangen kann.

Zusatz:
aber darüber hinaus bin ich mir selbst auch wichtig. Ich nehme die Probleme anderer ernst, also erwarte ich auch, dass meine Probleme ernst genommen werden und nicht mit beleidigenden Kommentaren abgetan werden.
Ich beleidige auch niemanden, weil er sich am Anfang nur um seine Kinder kümmert, im Gegenteil, ich würde es wahrscheinlich genauso machen.

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