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Ich liebe meinen Ehemann nicht mehr

26. Januar 2013 um 22:01

Hallo,

ich bin seit 40 Jahren mit meinem Mann verheiratet und muss mir nach einigen Jahren der Krise eingestehen, dass ich ihn nicht mehr liebe!

Ich habe ihm das noch nicht gesagt, doch er scheint es zu spüren, sagt, er liebt mich. Die Ursache meines Problems liegt darin, dass er seit einigen Jahren nur noch arbeitet und sich dadurch auch verändert hat. Die Firma scheint ihm das Wichtigste zu sein und da er selbstständig ist und fast 60 Jahre alt ist, kann er daran auch nichts mehr ändern. Er ist eigentlicht lieb, hat mich aber total vernachlässigt und verhält sich in alltäglichen Situationen total blöd und manchmal verletzend, was mich dann wütend macht. Sexuell läuft auch kaum noch etwas seit langem.

Immer wieder mal hat er versucht, mehr Zeit mit mir zu verbringen, ist aber immer wieder in sein altes Schema ,,Workaholic'' gefallen und nach und nach wollte ich eigentlich auch keine Nähe mehr zu ihm, weil wir uns entfernt haben voneinander. Ich habe erwachsene Kinder, das ist kein Problempunkt, mit meinem einen Kind kann ich auch darüber reden.

Ich überlege nun, ob nicht - nach einem klärenden Gespräch mit meinem Mann - eine Trennung auf Probe sinnvoll ist. Finanziell ginge das. Hat jemand damit Erfahrung und/oder hat etwas ähnliches erlebt?

Tausend Dank
Gruß
Erika

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26. Januar 2013 um 23:33

Danke für
Deine Nachricht grisu2911.

Genau dass möchte ich durch die Trennung auf Probe ja herausfinden. Denn nach so langer Zeit weiß ich das in der Tat nicht und geändert hat sich bis jetzt nichts, zumal seine Arbeit immer mehr statt weniger wird, da frage ich mich eben, wie die Situation jemals anders werden soll..

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26. Januar 2013 um 23:37

Wenn Du Gleiches hinter Dir hast
wie habt ihr denn die Ehe retten können? Mit ihm mitarbeiten ist kaum möglich, da er beruflich eine völlig andere Ausrichtung hat als ich. Außerdem ist das ja der Knackpunkt, dass es nur noch die Arbeit und keine Ehe mehr gibt. Wir war das denn bei Euch?? Gruß

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26. Januar 2013 um 23:39

Wenn Du Gleiches hinter Dir hast
wie habt ihr denn die Ehe retten können? Der Knackpunkt ist ja, dass es nur noch Arbeit und keine Ehe mehr gibt (PS: Ich mache die Buchhaltung für seine Firma bereits).

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26. Januar 2013 um 23:45
In Antwort auf msnica_12276930

Wenn Du Gleiches hinter Dir hast
wie habt ihr denn die Ehe retten können? Mit ihm mitarbeiten ist kaum möglich, da er beruflich eine völlig andere Ausrichtung hat als ich. Außerdem ist das ja der Knackpunkt, dass es nur noch die Arbeit und keine Ehe mehr gibt. Wir war das denn bei Euch?? Gruß

PC hatte sich aufgehängt und jetzt ist sie doch abgeschickt
Sorry

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27. Januar 2013 um 16:33

Tu es !!

Ich möchte dir einen Tipp geben :

Wenn du schon so weit mit deinen Gedanken bist, so
TU ES
möglichst bald.

Ich kenne diese Gedanken-Spiele .
Hab es leider auch viel zu spät getan.

Wünsche dir Kopf hoch und durch.




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27. Januar 2013 um 20:35

Super Rat
danke. Nein bei einer Therapie waren wir noch nicht, da ich ihm noch nicht mal gesagt habe, was ich genau fühle. Ich habe versucht, ihn zu gemeinsamen Aktivitäten zu bewegen, aber das hat er immer gleich wieder aufgegeben. Das Dilemma ist ja, dass ich inzwischen, weil ich ihn nicht mehr liebe, eigentlich auch keine Zeit mehr mit ihm verbringen MÖCHTE. Doch ich habe Angst, dass meine Gefühle vielleicht nur vergraben sind und ich durch eine Trennung wachgerüttelt werde, es aber dann zu spät ist. Übrigens ist an Entlastung in der Firma nicht zu denken und Arbeit abgeben kann er gar nicht. Er ist ein Einzelbrötler.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung. Eine Therapie wäre evtl. eine Möglichkeit.

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27. Januar 2013 um 20:37

Danke
ich sehe das genauso, habe aber Angst (nicht vor ihm, vor der Situation)

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27. Januar 2013 um 20:39

Kennt das Problem jemand?
Ich würde es super finden, wenn auch jemand seine persönlichen Erfahrungen teilt, das ist ja hier anonym. Danke.

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27. Januar 2013 um 20:44

Ich denke
dass er neben dem finanziellen Muss wirklich seine Arbeit liebt. Und er sagt, er liebt mich. Aber warum scheine ich dann nur noch eine Selbstverständlichkeit zu sein, die da ist und das Essen kocht, das ist gut so aber 1 Stunde gemeinsam spazieren gehen in der Woche ist schon zu viel. Ob da eine Therapie/Gespräche nützen...

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27. Januar 2013 um 21:04

Leidensdruck
kommt und geht. Im Moment ist es wieder stärker, weil wir uns selbst bei Kleinigkeiten im Alltag nicht mehr verstehen.
Da denke ich mir, wie lange soll das noch so weiter gehen ABER wird alles super, wenn ich dann alleine leben würde?
Ich habe noch nie alleine gelebt und habe Angst, dass mich die Schuldgefühle zerfressen würden.

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