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Ich liebe es wenn meine Partnerin mir untreu ist

23. Februar 2010 um 7:21 Letzte Antwort: 11. Juni 2010 um 19:13

Hallo,

ich habe ein Problem. Ich kann nicht ertragen dass meine Partnerin mir treu ist. Im Kopf sollte sie natürlich schon sein aber körperlich nicht. Ich muss spüren dass sie mich liebt trotzdem sollte sie ONS oder kleine F-Beziehung nicht ablehnen wegen mir.

Wenn eine Frau mir treu ist empfinde ich es als langweilig und ich gehe dann Fremd und dann geht die Beziehung zu Ende.

Für mich findet treue im Kopf statt. Wenn sie mich ihre Untreue beichtet finde ich es so reizen, sodass ich um sie kämpfen will und sie sehr attraktiv finde. Ich habe das Gefühl, dass sie mir allein gehört und das jemand nur ein Vorgeschmackt hatte. Ich bin dann total verliebt.
Eins muss ich gleich sagen, ich stehe nicht auf freie Liebe und kein Swinger-Club.
Nur ich tue mich sehr schwer jemand kennenzulernen, die so ist.
Bin ich allein so als Mann? Was denkt ihr darüber (Frauen)?

LG
P.

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23. Februar 2010 um 9:25

Hi Lodel
nein, das ist kein Fake. Leider.
Ich bedanke mich für deine ehrliche Meinung.

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24. Februar 2010 um 9:08

Stimme meinem vorredner zu
du hast wirklich ein Problem. Ich kann dasgarnicht verstehen, denn es tut sehr weh, wenn man betrogen wird und ich kann mir nicht vorstellen, daß es einen verliebt macht, wenn man das gebeichtet bekommt. Ich würde ja fast sagen, du bist Beziehungsunfähig. Vielleicht hast du aber auch die richtige nicht getroffen, denn die möchte man mit niemanden teilen.

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26. Februar 2010 um 16:12
In Antwort auf kole_12646528

Hi Lodel
nein, das ist kein Fake. Leider.
Ich bedanke mich für deine ehrliche Meinung.

Irgendwie kann ich das schon verstehen!
ich war in einer 8 jährigen beziehung. als ich das erste mal herausfand, dass mich mein freund betrogen hat, da bin ich nicht mehr aus liebe zu ihm zurückgegangen, sondern weil ich ihn einfach für mich alleine haben wollte. ich wollte ihn nur für mich haben, dass ihn keine andere abbekommt. sehr schwer zu erklären, ja sogar schon irgendwie krankhaft. je öfter er mich betrogen hatte, desto stärker wurde dieses gefühl, dass ich noch mehr geben und investieren muss, damit er ganz bei mir bleibt und ich dann so bin, wie er die frau braucht, damit er mir treu bleibt.

irgendwann hab ich gecheckt, dass ich mir damit nix gutes antue und er einfach nur ein kleines armes würstchen ist.

glaub mir, wenn du irgendwann so eine frau triffst, dann schnallst du das auch, wenns auch (so wie bei mir) 8 jahre dauern wird, dass treue 100 mal besser ist, als um die treue zu kämpfen, die man niemals bekommen wird.

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12. März 2010 um 12:06

Nachvollziehen
Hi,
ich kann das sehr gut nachvollziehen. Persönlich bin ich sehr eifersüchtig und will die Person für mich haben. Aber ich weiß ganz genau, wenn man mich betrügt, dass ich kämpfen werde.
Und die andere sicht kenne ich. Ich sehn mich häufig nach anderen Männern auch in einer Beziehung. Emotional ist für mich alles klar, daher bleibe ich auch treu. Aber ich bin leider schnell zu verführen. Und genau das ist der Punkt. In einer treuen Beziehung läuft es darauf hinaus, dass man sich sicher ist. Der eine wird einen nicht verlassen. Das ist falsch. Wenn dann der Kampf losgeht. Einem wird bewusst, dass der Partner andere Möglichkeiten hat. Dann wird gekämpft. Und ich muss sagen, ich liebe es umgarnt zu werden. Das hörte in allen meinen Beziehungen auf.
Zu startlay. Es wird wohl deinem Partner gefallen haben so viel aufmerksamkeit zu bekommen. Ich will nicht sagen, dass du damit aufgehört hast. Aber es trägt dazu bei.
Also Pierre, ich würde sagen, es ist nicht verrückt. Auch keine Therapie wird dazu notwendig sein. Wenn du es allerdings trotzdem noch ändern willst. Versuche andere Gründe zu finden, um um sie zu kämpfen. Das wird sicher irgendwann aufhören.

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13. März 2010 um 8:32


ich empfinde was Du geschildert hast nicht als Problem. Jeder Mensch ist anders und wenn Du nicht wie alle anderen Deine Partnerin verlaesst, wenn sie fremdgeht, ist es durchaus in ordnung. Ich lebe in einer festen Beziehung und war immer treu. Es war manchmal nicht leicht gewesen, muss ich zugeben. Falls mein Partner aehnliche Empfindungen hat wie Du, wuerde ich das sehr gern wissen, denn dann waere das Leben fuer uns allen so viel schoener.

Alles Gute.

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5. Mai 2010 um 9:32

Nicht nachvollziehbar !
Bei Deinem Standpunkt frage ich mich, warum Du überhaupt eine Beziehung führst ?
Entscheidend in der Beziehung ist doch, das der Partner in Deiner Bezeihung ein Allleinstellungsmerkmal innehat.
Wenn Deine Frau/Freundin wechselnde Sexpartner hat, dann verlierst Du doch Deine einzigartige Position in Ihrem Leben, Du bist dann nur noch einer unter vielen. Und das kann es nicht sein.
Und wenn für Dich Treue gleich Langeweile bedeutet und für Dich die Beziehung zu Ende geht, dann halte ich Dich nur für begrenzt beziehungsfähig.
Und wenn Du Ihre Untreue brauchst, um Dir den Kick zu geben, dann stimmen Deine Parameter nicht mehr.
Meine Erfahrungen haben mich gelehrt, daß so was nicht funktioniert. Deshalb habe ich mich von meiner Lebensgefährtin getrennt. Meine Lebensgefährtin und ich hatten auch noch gemeinsam und nicht als Solonummer geplant, einen Nachbarn durch Ihr frivoles Outfit nur zu reizen und zu verführen. Das Spiel endete darin, daß es zum Sex mit dem anderen kam, weil meine Frau es auch zuließ, obwohl wir vorher vereinbart hatten, es auf keinen Fall so weit zu betreiben. Diese Krise überstanden wir. Doch spätestens als ich von der Arbeit nach hause kam und meine Frau mit hochgeschobenem Minirock breitbeinig auf den Nachbarn saß, war die Geschichte gegessen. Selbst Ihre Erklärung, er würde Ihr nichts bedeuten, nur die Situation dabei nur von mir beobachtet, bzw. erwischt zu werden, würden Ihr den absoluten Kick geben, waren für mich nicht nachvollziehbar. Es gab keine Basis, kein Vertrauen mehr. Ich trennte mich.
Vertrauen und Treue sind nicht voneinander zu trennen.

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11. Juni 2010 um 19:13
In Antwort auf brady_12886583

Irgendwie kann ich das schon verstehen!
ich war in einer 8 jährigen beziehung. als ich das erste mal herausfand, dass mich mein freund betrogen hat, da bin ich nicht mehr aus liebe zu ihm zurückgegangen, sondern weil ich ihn einfach für mich alleine haben wollte. ich wollte ihn nur für mich haben, dass ihn keine andere abbekommt. sehr schwer zu erklären, ja sogar schon irgendwie krankhaft. je öfter er mich betrogen hatte, desto stärker wurde dieses gefühl, dass ich noch mehr geben und investieren muss, damit er ganz bei mir bleibt und ich dann so bin, wie er die frau braucht, damit er mir treu bleibt.

irgendwann hab ich gecheckt, dass ich mir damit nix gutes antue und er einfach nur ein kleines armes würstchen ist.

glaub mir, wenn du irgendwann so eine frau triffst, dann schnallst du das auch, wenns auch (so wie bei mir) 8 jahre dauern wird, dass treue 100 mal besser ist, als um die treue zu kämpfen, die man niemals bekommen wird.

Jep
ja so sehe ich das auch. je mehr man sich sozusagen für seinen lieben aufopfert, desto öfter geht er fremd. er genießt es förmlich, dass man sich um ihn maßlos kümmert und ihm alles bietet, was man nur kann, ihn sozusagen zu dem eigenen lebensmittelpunkt macht, und der dank von ihm ist: dass er sich noch unerreichbarer macht, als er ohnehin schon war.
sowas ist nur nervauftreibend, macht innerlich unruhig, aggressif.
ich musste bei meinem untreuen typen, am ende nur noch heulen, hatte keine kraft mehr, musste mich ständig hinlegen, und mir war ständig übel und schlecht.
ich frage mich nur: wozu??????
also: lieber ein treuer typ. denn die sehen mindestens genauso gut aus

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