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Ich liebe einen Workaholic

14. April 2003 um 16:15

Hi
Eigentlich ist das ganze eine ziemlich lange und schmerzhafte Geschichte, ich versuche sie aber kurz zu fassen.
Alles begann vor 8 Monaten, ich lernte meinen Freund bei meinem Nebenjob kennen, wir kamen zusammen und waren vorerst glücklich. Ich bin Studentin und er meinte zu mir er wäre Journalist, da stutzte ich schon mal schließlich konnte ich es nicht verstehen, dass er dann noch zusätzlich arbeitete. Naja er meinte Geld braucht man immer und ihm macht das auch Spaß. HInzukam er wohnte nicht in der gleichen Stadt, sondern 40km von mir entfernt, was für mich eigentlich kein Problem darstellte. Anfangs sahen wir uns nur bei der Arbeit und unternahmen höchstens was danach, aber auch nicht besonders lange schließlich musste er am Morgen wieder früh aufstehen und zu seiner normalen arbeit. So ging das die ersten Monate, ab und zu einen Nachmittag am Wochenende, aber da begleitete ich ihn lediglich zu einigen beruflichen Veranstaltungen, also auch nichts besonders romantisches. Im nachhinein betrachtet, hatte mich das anfangs nicht gestört, wahrscheinlich weil ich so verliebt war. Komisch fand ich nur, dass er sogar wenn er Urlaub hatte arbeiten ging, er hat sich keinen Tag frei genommen, nicht einmal für mich. Mittlerweile arbeitet er bei meinem Nebenjob, fast 7 Tage die Woche. Er schläft ca. 5Std. in der Nacht. Ich habe nur einen Freund kennengelernt, der meinte so ist er immer gewesen. Übrigens ist er 23 und ich 21. Nungut es kam so wie es kommen musste die ersten Streitereien, ich sah mich eindeutig vernachlässigt, unverstanden und fand alles etwas komisch. Er sagte nur es geht zur zeit nicht anders er hat soviel mit seiner Arbeit zu tun. Ich war zu verliebt und glaubte ihm, dann begann mein Studium, ich dachte damit ändert sich vielleicht auch meinte Einstellung schließlich hätte ich ja dann mehr zu tun. Was sich aber als falsch herausstellte, ich hatte nur 20 Wochenstuden und danach ging ich so gut es ging immer arbeiten um ihn wenigstens da zu sehen. Ich bat ihn mir doch auch mal zeit zu schenken. Er meinte nur es wird jetzt sehr stressig, noch stressiger als bisher und er müsste jetzt länger in seiner normalen Arbeit arbeiten als bisher und kann auch nicht mehr so oft zum Nebenjob. Wir sahen uns nur am Wochenende, das heißt allerdings, wenns gut lief, dann aber auch nur Samstag nachmittag bis Sonntag Mittag. Ich war am verzweifeln, ich dachte nicht, dass er mich liebt, er beteuerte dies aber. Doch sagte er auch, wenn ich damit nicht klarkomme dann muss er das akzeptieren er kann es aber nicht ändern so ist nunmal seine Arbeit. Ich verstand alles nicht, ich verstand nicht wofür er das viele Geld brauchte... Gut er hat eine eigene Wohnung und ein teures Auto. Was solls als Journalist verdient man nicht gerade wenig, und dann arbeitet er noch zusätzlich das habe ich nie verstanden. Im Januar hats mir gerreicht und ich habe ihn angefleht sich zu ändern mir mehr zeit zu geben und nicht so viel zu arbeiten, er hat das abgelehnt und für mich war die Beziehung zu ende. Man muss dazu sagen, er hat mich kaum angerufen, wenn nur eine kurze sms, er sagte immer wir sehen uns doch oft genug in der Arbeit, und dann auch noch am Wochenende. Für mich war das unverständlich, ich habe mich immer so bemüht ihn glücklich zu machen, habe ihm kleine Geschenke gemacht, Karten geschrieben usw. Er hat mir nie auch nur eine kleine aufmerksamkeit gezeigt.
Also ich trennte mich von im im Januar. Ich weine bitterlich, aber geheult hatte ich ja sowieso schon genug. Mir tat es nur so weg, weil wenn wir uns sahen und zusammen waren, waren wir wirklich glücklich verstanden uns super und hatten spaß, auch bei unserem Nebenjob, obwohl wir da nicht sehr viel miteinander kommunizieren konnten. Ein paar Tage nach unserem Streit im Januar, entschuldigte er sich und irgendwie schaffte er es, dass ich ihm noch eine Chance gab. Ich dachte auch er würde sich verbessern, die ersten Wochen waren auch super er rufte täglich an wir sahen uns auch öfters nicht nur in der arbeit, er machte mir kleine Überraschungen und ich war wieder happy. Doch mit der Zeit, fiel wieder der Alltagstrott über uns ein. Wenn jemand auf den Gedanken kam er könnte ne andere haben, muss ich sagen daran hatte ich auch oft gedacht, aber das stimmt nicht, er hat wirklich viel zu tun in seinem Job. O.k. jedenfalls arbeitet er wieder so oft wie möglich zusätzlich, er muss einen 14 Stunden Tag haben sonst ist der Mann nicht glücklich. Ich konnte nicht mehr, die letzten Wochen waren wieder fatal, immer nur am Wochenende die paar Stunden ich fange dann an zu meckern, hinzu kommt er kann nie sagen wann er zeit hat und ob er zeit hat, also ich kann nie damit rechnen, dass er auch einen Termin mit mir einhält oder nicht. Wobei ich dann nicht verstehe warum er Termine für seinen Nebenjob findet. Das Ende der Geschichte ist, ich habe mich mal wieder aufgeregt, wir hatten einen Streit und ich sagte es ist aus ich kann das nicht mehr. Im HIntergedanken dachte ich, wenn ich so extrem komme wird er wohl einsehen, dass er sein Verhalten ändern muss. Er sagte nur er muss das wohl akzeptieren. Ich war fertig, versuchte auf ihn einzureden. Ergebnislos. Das schlimmste, wir lieben uns beide, er ist was besonderes für mich, er kann mich immer zum lachen bringen, wir hatten viel Spaß miteinander , er meinte er liebt mich und ich wäre ihm sehr wichtig, er möchte mich nicht verlieren, er möchte weiter mit mir Kontakt halten. Für mich ist es verdammt schwer schließlich habe ich immer noch das bedürfnis, mich von ihm umarmen oder küssen zu lassen. Wir sehen uns weiterhin in der Arbeit... es ist nicht einfach... ich weiß nicht wie ich damit klarkommen soll. Ihn zurückbekommen werde ich wahrscheinlich nicht, ihn ändern habe ich aufgeben, er sieht es nicht, dass er arbeitssüchtig ist. Es hätte keinen Sinn mehr zwischen uns beiden, das blöde ist wirklich, dass ich ihn noch so sehr liebe und ihn vermisse, ich denke jeden Tag an ihn. Der Verstand sagt mir, es ist gut, dass wir uns getrennt haben, aber mein Herz....Er meinte es wäre besser für uns beide.

Seine vorherigen Beziehungen gingen aus dem gleichen Grund kaputt, weil er zuwenig zeit hatte und zuviel gearbeitet hat, ich sag nur ich war vielleicht blöd zu glauben, dass er sich für mich ändern würde.

Kann mir jemand einen Tipp geben wie ich leichter über ihn hinweg komme?

Danke fürs zuhören

P.S. Das ist jetzt wirklich die kurzfassung, der 8 Monate.

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15. April 2003 um 12:54

Arbeitssüchtig
Hallo Knobbel,
du hast selbst eingesehen, dass du ihn nicht ändern kannst.
Ich kenne das selbst aus eigener Erfahrung, nur umgekehrt, also ich bin diejenige, die so viel arbeitet.Ich kann dir nur sagen, wenn er mir die Pistole auf die Brust gesetzt hätte(indirekt tut er das immer wieder), hätte ich mich für meine Arbeit entschieden, was nicht heißt, dass ich ihn nicht liebe, aber Liebe und Arbeit sind zwei ganz verschiedene Dinge.
Ich denke, dein Ex sieht das so wie ich.
Aber nun zu deinem Problem, du bist ein Mensch, der damit nicht klar kommt, also ist deine Entscheidung wohl richtig, sich von ihm zu trennen.
Du wirst ganz von alleine drüber hinweg kommen.
Du brauchst dich auch nicht ständig abzulenken, wie viele vielleicht raten würden.
Denn am schnellsten kommt man über eine Sache hinweg, wenn man sich der Trauer hingibt, weine ruhig oder lass deine Wut raus und du wirst sehen, die Zeit heilt.

Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.

Lieber Gruß
Gabriele

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15. April 2003 um 16:43

Ich kenne das...
Im Grunde kann ich Gabbriele nur zustimmen: Du kommst damit nicht klar, Du hast dies erkannt und insofern ist eine Trennung scheinbar notwendig.
Was mir auffiel: Du schreibst, er sei 23. Mit 23 kann er eigentlich kein fertiger Journalist sein. Jedenfalls kein diplomierter. Und insofern verdient er sicher nicht gut. Also zum Trost: er scheint wirklich Geld zu brauchen! (Glaub mir, die Branche ist komplett eingebrochen).
Ich war mal mit einem Arzt zusammen, da lief es ähnlich. Ich hatte allerdings mehr insofern mehr verständnis, als dass es um Menschenleben geht, also um wesentlich mehr Verantwortung. Und er hatte Pläne: Er wollte sich selbständig machen um so weniger zu arbeiten. Wir hatten also eine Perspektive. Die scheint Ihr nicht zu haben. Hast Du ihn mal gefragt, wie seine Persepktive ist? Will er wirklich ewig so weitermachen? Ich frage mich, wovor er wegläuft... da stecken doch Beziehungsängste hinter, meinst Du nicht? Angst vor zu viel Nähe, Angst, sich zu verlieben und verletzt zu werden? Hat er schlechte Erfahrungen gemacht?
Und akzeptieren kannst Du sein Verhalten auf keinen Fall?

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16. April 2003 um 12:56
In Antwort auf biddy_12156480

Ich kenne das...
Im Grunde kann ich Gabbriele nur zustimmen: Du kommst damit nicht klar, Du hast dies erkannt und insofern ist eine Trennung scheinbar notwendig.
Was mir auffiel: Du schreibst, er sei 23. Mit 23 kann er eigentlich kein fertiger Journalist sein. Jedenfalls kein diplomierter. Und insofern verdient er sicher nicht gut. Also zum Trost: er scheint wirklich Geld zu brauchen! (Glaub mir, die Branche ist komplett eingebrochen).
Ich war mal mit einem Arzt zusammen, da lief es ähnlich. Ich hatte allerdings mehr insofern mehr verständnis, als dass es um Menschenleben geht, also um wesentlich mehr Verantwortung. Und er hatte Pläne: Er wollte sich selbständig machen um so weniger zu arbeiten. Wir hatten also eine Perspektive. Die scheint Ihr nicht zu haben. Hast Du ihn mal gefragt, wie seine Persepktive ist? Will er wirklich ewig so weitermachen? Ich frage mich, wovor er wegläuft... da stecken doch Beziehungsängste hinter, meinst Du nicht? Angst vor zu viel Nähe, Angst, sich zu verlieben und verletzt zu werden? Hat er schlechte Erfahrungen gemacht?
Und akzeptieren kannst Du sein Verhalten auf keinen Fall?

Ich versuchte alles
Ich habs versucht, aber seine Arbeit lässt nicht zu, dass wir uns oft sehen. Gestern haben wir uns zum Essen getroffen. Ich hab kaum was runtergebracht, ich kämpfte mit den tränen, er auch. Danach standen wir draussen und haben geheult. Er meinte es geht nicht wenn wir wieder zusammen kommen, er kann mir nicht bieten was ich will. Er will mich aber weiter sehen will mich als beste Freundin, will mich als Mensch nicht verlieren. Ich würdes tatsächlich nochmal versuchen wollen, aber vielleicht hat er recht es würde nicht gehen, das ist das grausame daran. Ich liebe ihn über alles und er mich auch, und wir dürfen es nicht, das ist so ungerecht!

Bei ihm ist es im Job so, dass in seiner arbeit viele Stellen abgebaut werden und er dann die Arbeit auch noch übernehmen muss.

Es wird nicht besser, jetzt hat er auch noch eine hörere Position bekommen, nochmehr arbeit.

Ich will ihn zurück, aber es geht nicht... und ich weiß nicht ob das mit der Freundschaft klappt.

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16. April 2003 um 13:35
In Antwort auf Knobbel

Ich versuchte alles
Ich habs versucht, aber seine Arbeit lässt nicht zu, dass wir uns oft sehen. Gestern haben wir uns zum Essen getroffen. Ich hab kaum was runtergebracht, ich kämpfte mit den tränen, er auch. Danach standen wir draussen und haben geheult. Er meinte es geht nicht wenn wir wieder zusammen kommen, er kann mir nicht bieten was ich will. Er will mich aber weiter sehen will mich als beste Freundin, will mich als Mensch nicht verlieren. Ich würdes tatsächlich nochmal versuchen wollen, aber vielleicht hat er recht es würde nicht gehen, das ist das grausame daran. Ich liebe ihn über alles und er mich auch, und wir dürfen es nicht, das ist so ungerecht!

Bei ihm ist es im Job so, dass in seiner arbeit viele Stellen abgebaut werden und er dann die Arbeit auch noch übernehmen muss.

Es wird nicht besser, jetzt hat er auch noch eine hörere Position bekommen, nochmehr arbeit.

Ich will ihn zurück, aber es geht nicht... und ich weiß nicht ob das mit der Freundschaft klappt.

Ganz oder gar nicht??
hallo knobbel,

ihr "dürft" schon zusammen sein, nur du willst nicht, bzw. willst ihn halb oder nur zum viertel nicht. arbeitssüchtig würd ich das nicht nennen. er ist erst 23 und wie eine schon gesagt, er kann kein diplomierter journalist sein. vielleicht will er sich nach oben kämpfen - das geht nur mit viel und guter arbeit.

möglicherweise denkt er sich ja, daß wenn er jetzt nicht ranklotzt, er in 10 jahren nicht da ist, wo er gerne hinkommen möchte.

wenn du es nicht aushalten kannst ohne ihn - dann spring über deinen schatten und versuche es noch mal.

so wie du ihn beschreibst, hat er einen gewissen lebensstandard und den möchte er gerne erhalten oder sogar noch anheben.

manche sind mit ihrem 08/15 job zufrieden, andere wollen eben weiter. beruflich wie finanziell.

vielleicht hat er einfach zukunftsangst. ist ja heutzutage nicht mehr verwunderlich.

wenn dein studium mal richtig losgeht, wirst du ja auch nicht so viel zeit erübrigen können.

letztenendes ist es deine entscheidung. aber wenn du es wirklich nicht kannst - dann mach es wie gabriele beschrieben hat - gib dich deiner trauer hin und verarbeite die ganze sache.

andererseits überlege dir, ob ein halber traumann nicht besser ist als keiner.

ich wünsch dir auf jeden fall viel glück

lily

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16. April 2003 um 13:51
In Antwort auf tria_12152614

Arbeitssüchtig
Hallo Knobbel,
du hast selbst eingesehen, dass du ihn nicht ändern kannst.
Ich kenne das selbst aus eigener Erfahrung, nur umgekehrt, also ich bin diejenige, die so viel arbeitet.Ich kann dir nur sagen, wenn er mir die Pistole auf die Brust gesetzt hätte(indirekt tut er das immer wieder), hätte ich mich für meine Arbeit entschieden, was nicht heißt, dass ich ihn nicht liebe, aber Liebe und Arbeit sind zwei ganz verschiedene Dinge.
Ich denke, dein Ex sieht das so wie ich.
Aber nun zu deinem Problem, du bist ein Mensch, der damit nicht klar kommt, also ist deine Entscheidung wohl richtig, sich von ihm zu trennen.
Du wirst ganz von alleine drüber hinweg kommen.
Du brauchst dich auch nicht ständig abzulenken, wie viele vielleicht raten würden.
Denn am schnellsten kommt man über eine Sache hinweg, wenn man sich der Trauer hingibt, weine ruhig oder lass deine Wut raus und du wirst sehen, die Zeit heilt.

Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.

Lieber Gruß
Gabriele

Auch mein Mann ist ein totaler "Workaholic"
Hallöchen, ich klinke mich hier mal ein.
Mein Mann ist auch einer von der Sorte. Er hat höchstens mal am Wóchenende frei, in der Woche kommt er größtenteils nur zum Schlafen nach Hause.
Ich habe ihn schon so oft gebeten, sich mal ein wenig mehr Zeit für unseren 2jährigen Sohn zu nehmen, aber alles, was ich zu hören bekomme, ist, ich habe kein Verständnis für seinen Job (Kripo) und er könne es eben nicht ändern.
Langsam aber sicher zerstört er mit seiner Arbeit noch das Familienleben, und auch ich habe schon mit Trennungsgedanken gespielt.

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16. April 2003 um 14:23
In Antwort auf Knobbel

Ich versuchte alles
Ich habs versucht, aber seine Arbeit lässt nicht zu, dass wir uns oft sehen. Gestern haben wir uns zum Essen getroffen. Ich hab kaum was runtergebracht, ich kämpfte mit den tränen, er auch. Danach standen wir draussen und haben geheult. Er meinte es geht nicht wenn wir wieder zusammen kommen, er kann mir nicht bieten was ich will. Er will mich aber weiter sehen will mich als beste Freundin, will mich als Mensch nicht verlieren. Ich würdes tatsächlich nochmal versuchen wollen, aber vielleicht hat er recht es würde nicht gehen, das ist das grausame daran. Ich liebe ihn über alles und er mich auch, und wir dürfen es nicht, das ist so ungerecht!

Bei ihm ist es im Job so, dass in seiner arbeit viele Stellen abgebaut werden und er dann die Arbeit auch noch übernehmen muss.

Es wird nicht besser, jetzt hat er auch noch eine hörere Position bekommen, nochmehr arbeit.

Ich will ihn zurück, aber es geht nicht... und ich weiß nicht ob das mit der Freundschaft klappt.

Also sorry....
... aber Ihr DÜRFT nicht zusammen sein klingt mir ein wenig zu melodramatisch! Da habe ich schon ganz was anderes mitgemacht. Ihr könntet sehr gut, wen Ihr (respektive ER) wolltet. Er setzt seine Prioritäten halt anders, nicht bei Dir, ganz einfach. Und wer glaubt, nur durch viel Arbeit mache man Karriere, irrt! Nur durch gut strukturierte Arbeit und auch mal ein "Nein, das ist jetzt zu viel" kommt man weiter! So habe ich mir den Respekt verschaffen und bin steil aufgestiegen in einer ebenso bröckelnden Branche.
Was bitte genau macht er denn?! Mir klingt das alles schleierhaft.
Du musst Dich entscheiden: Akzeptiere die wenige Zeit, die Ihr miteinander verbringen könnt, oder lass ihn sausen. Was ist daran schön, zusammen essen zu gehen, nicht essen zu können und zu heulen? Quält Euch doch nicht!
Entschuldige meine harten Worte: ich habe auf beiden Seiten schon gespielt und viel daraus gelernt.

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16. April 2003 um 16:08
In Antwort auf oxana_12753055

Ganz oder gar nicht??
hallo knobbel,

ihr "dürft" schon zusammen sein, nur du willst nicht, bzw. willst ihn halb oder nur zum viertel nicht. arbeitssüchtig würd ich das nicht nennen. er ist erst 23 und wie eine schon gesagt, er kann kein diplomierter journalist sein. vielleicht will er sich nach oben kämpfen - das geht nur mit viel und guter arbeit.

möglicherweise denkt er sich ja, daß wenn er jetzt nicht ranklotzt, er in 10 jahren nicht da ist, wo er gerne hinkommen möchte.

wenn du es nicht aushalten kannst ohne ihn - dann spring über deinen schatten und versuche es noch mal.

so wie du ihn beschreibst, hat er einen gewissen lebensstandard und den möchte er gerne erhalten oder sogar noch anheben.

manche sind mit ihrem 08/15 job zufrieden, andere wollen eben weiter. beruflich wie finanziell.

vielleicht hat er einfach zukunftsangst. ist ja heutzutage nicht mehr verwunderlich.

wenn dein studium mal richtig losgeht, wirst du ja auch nicht so viel zeit erübrigen können.

letztenendes ist es deine entscheidung. aber wenn du es wirklich nicht kannst - dann mach es wie gabriele beschrieben hat - gib dich deiner trauer hin und verarbeite die ganze sache.

andererseits überlege dir, ob ein halber traumann nicht besser ist als keiner.

ich wünsch dir auf jeden fall viel glück

lily

Hm...
.. ich würde ja schon nochmal, aber er will es nicht mehr, weil es keinen sinn mehr macht. seiner Meinung nach. Er will mich aber auch nicht verlieren. Deswegen verstehe ich es auch nicht warum er nicht trotzdem mit mir zusammen sein will...

ich werde es trotzdem, nochmal versuchen mit ihm zu reden.
oder was meinst du?

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17. April 2003 um 8:46
In Antwort auf Knobbel

Hm...
.. ich würde ja schon nochmal, aber er will es nicht mehr, weil es keinen sinn mehr macht. seiner Meinung nach. Er will mich aber auch nicht verlieren. Deswegen verstehe ich es auch nicht warum er nicht trotzdem mit mir zusammen sein will...

ich werde es trotzdem, nochmal versuchen mit ihm zu reden.
oder was meinst du?

????????????
er will dich nicht verlieren, er will es aber nicht noch mal versuchen??? versteh ich nicht.

ich an deiner stelle würde auch noch mal mit ihm reden. welches jetzt allerdings DAS rezept ist, weiß ich auch nicht. andere würden ihn schmoren lassen. keine ahnung.

doch, versuch es noch mal. zu verlieren hast du ja nix.

lg

lily

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17. April 2003 um 11:54
In Antwort auf oxana_12753055

????????????
er will dich nicht verlieren, er will es aber nicht noch mal versuchen??? versteh ich nicht.

ich an deiner stelle würde auch noch mal mit ihm reden. welches jetzt allerdings DAS rezept ist, weiß ich auch nicht. andere würden ihn schmoren lassen. keine ahnung.

doch, versuch es noch mal. zu verlieren hast du ja nix.

lg

lily

Ich verstehe ihn auch nicht so recht....
...aber im moment bin ich in einer schrecklichen Phase ich heule nur rum und mein einziger Gedanke ist er !!! Ich will ihn wieder haben!
Ich mein ich habe bzw wir haben ja nichts zu verlieren nur noch zu gewinnen wenn wir es nochmal versuchen oder nicht?

Ohhh mann ich bin so am Ende...
Er ist der Mann den ich immer wollte !!!!!!!

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17. April 2003 um 15:50

...mir ging es ähnlich....
Hi!

Ich kann Dir sehr gut nachempfinden, weil ich einen ähnlichen Freund hatte.

Wir waren ein halbes Jahr zusammen und er ist auch ein absoluter Workaholic, hat kaum Freunde (zumnindest nicht hier, weil er aus einer anderen Stadt kommt) und unternimmt auch total wenig in seiner Freizeit.
Wie auch Dein Freund, hat er nur selten Zeit für mich gehabt und hat sich auch nicht oft telefonisch oder per sms gemeldet. Gesehen haben wir uns 2 bis maximal 3 mal in der Woche und haben meist einen gemütlichen Abend bei mir verbracht, selten bei ihm, unternommen haben wir auch nicht viel, aber wenn wir zusammen waren haben wir auch gute Gespräche gehabt und gelacht. Leider ist an Zärtlichkeiten nicht soo arg viel gekommen, mal mehr mal weniger, was aber eher daran liegt, daß er ein sehr zurückhaltender, eher schon gefühlskalter Mensch ist.
Und da liegt auch das eigentliche Problem. Ich denke, daß das bei Deinem Freund auch eventuell eine Rolle spielen könnte, auch wenn mein Freund (Ex) ein wenig älter ist.
Ich denke nämlich, daß unsere Männer einfach ein Problem haben sich zu öffnen und wirkliche Gefühle zuzulassen, aus Angst verletzt zu werden.
Stattdessen flüchten sie sich in die Arbeit, nämlich dort können sie nicht verletzt werden, sondern sind für das, was sie eventuell verbocken selbst schuld. In einer Beziehung, an der sie vielleicht sehr hängen, können sie von der anderen Person verletzt werden ohne unter Umständen etwas dafür zu können. Deshalb öffnen sie sich einfach nicht so enorm und lassen es auch nicht zu, so viel Zeit mit uns zu verbringen.
Mein Freund hat mir schon oft gezeigt, daß er sich wohlfühlt und mir wohl auch mag, aber er konnte es mir nur durch die Blume vermitteln. Wollte ich ein

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19. April 2003 um 15:57

Es ist jetzt wohl für immer...
heute haben wir nochmal miteinander gesprochen, er möchte mir keine chance mehr geben, er kann mich nicht glücklich machen und will auch nicht, dass ich unzufrieden bin in einer Beziehung. Wenn wir es nochmal versuchen würden glaubt er nicht daran, dass es klappen würde.

ich danke euch fürs zuhören und wünsche euch alles gute

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