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Ich klammere und kann nicht anders...

16. Februar 2017 um 16:52

Hallo zusammen,
ich bin mit meinem Freund nun seit 2,5 Jahren zusammen. Nach zwei Jahren Fernbeziehung leben wir mittlerweile seit einem halben Jahr gemeinsam an einem Ort, der neu für uns beide ist, und wo wir keinerlei Freunde oder Kontakte haben.
Wir haben nur uns gegenseitig und die wenigen Leute aus der Arbeit. Immer wenn er mit seinen neuen Kollegen etwas unternimmt ist es sehr schwer für mich alleine zu sein, weil ich das Gefühl habe, er hat sich bereits besser eingelebt und will ihn dann ständig bei mir haben. Das engt ihn ein.

Noch schlimmer ist das Problem aber mit den Freunden aus seiner alten Heimat. Als ich ihn kennenlernte war er in einer Szene mit sehr vielen Singlemännern, die Party und Alkohol lieben. Alkohol war schon immer ein Problem. Es veränderte ihn sehr und er war schon nahe an der Abhängigkeit. Ich konnte ihm nicht vertrauen, weil er wenn er trank unberechenbar war und nicht mehr an seine Versprechen dachte und sie ständig brach. Dies zerstörte mein Vertrauen und auch wenn jetzt alles gut ist, er kaum noch trinkt, ich kann es nicht wiederherstellen. Ist das normal, kommt das irgendwann wieder, ist es überhaupt gerechtfertigt?

Eben wie gesagt, seine Freunde aus der alten Heimat und den Ort generell kann ich nicht ausstehen. Ich habe mich dort immer unwohl gefühlt und am liebsten möchte ich, dass er alle Kontakte dorthin abbricht, nie wieder dorthin geht. Ich habe das Gefühl, dass wenn er dort ist, nur hingeht um zu trinken und zu feiern. Und das kann ich nicht tolerieren, auch nicht zwei mal im Jahr. Andererseits will ich so nicht sein und ich weiß, dass ich so nicht sein darf.

Könnt ihr mir einen Rat geben. Dieser Ort und seine alten Freunde sind immer wieder Grund für Streits und ich glaube nicht, dass ich den Rest meines Lebens so weitermachen kann. Da ist so viel Hass in mir über seine Vergangenheit. Kann das funktionieren? Was kann ich machen, damit ich mich mit der Situation besser fühlen kann? Was ist mein Problem? Macht die Beziehung so Sinn?

Lustigerweise mache ich mir immer nur Sorgen, dass er trinkt und betrunken ist und nicht über andere Frauen. Ist er Schuld, dass dieses Vertrauen nicht da ist wegen den Dingen, die er früher gemacht hat oder muss ich das endlich hinter mir lassen.... aber wie?!

Danke für eure Ratschläge

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16. Februar 2017 um 17:16

Zum einen solltest du dir möglichkeiten für dich suchen, die dir helfen dich einzuleben. Irgendwas wo du raus kommst und auf andere Menschen triffst. Dann wirst du deinem freund auch seine kontakte nicht mehr neiden.

Was seine alten freunde betrifft? Was ist -in der jetzigen Situation- so schlimm daran, dass er 2x im Jahr alkohol konsumiert? 

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16. Februar 2017 um 17:32
In Antwort auf coquette164

Zum einen solltest du dir möglichkeiten für dich suchen, die dir helfen dich einzuleben. Irgendwas wo du raus kommst und auf andere Menschen triffst. Dann wirst du deinem freund auch seine kontakte nicht mehr neiden.

Was seine alten freunde betrifft? Was ist -in der jetzigen Situation- so schlimm daran, dass er 2x im Jahr alkohol konsumiert? 

Hallo, nein es geht darum dass er da sonst nichts anderes macht. Wenn er dort ist dann weiß ich dass er sich betrinkt... und damit meine ich nicht den normalen rausch. Und deswegen mag ich den ort u seine Freunde dort nicht. Weil die ihn zu diesen exzessiven ausrutschern ermutigen. Nach allem was ich mit ihm erlebt habe will ich einfach dass er kontrolliert trinkt

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16. Februar 2017 um 17:35

Was ist schrecklich?! Du verurteilst mich ohne meine vorgeschichte verstehen zu wollen?! Sicher ich bin schuld aber er ist auch kein unschuldslamm

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16. Februar 2017 um 19:34

"Wir haben nur uns gegenseitig und die wenigen Leute aus der Arbeit. Immer wenn er mit seinen neuen Kollegen etwas unternimmt ist es sehr schwer für mich alleine zu sein, weil ich das Gefühl habe, er hat sich bereits besser eingelebt und will ihn dann ständig bei mir haben. Das engt ihn ein."

Das ist doch schon der Knackpunkt.

Wieso gehst du nicht mit deinen neuen Kolleginnen fort?
Hast du keine Hobbys, einen Sportverein oder so?
Warum nicht?

Ihr seid beide in eine komplett neue Stadt gegangen. Das ist in so fern gut, als dass alle Karten neu gemischt werden. Gerade dass er von seinem alten Freundeskreis weg ist, scheint dich ja auch sehr zu freuen. Nachteil ist ganz klar, dass wenn man zu zweit in eine neue Stadt geht, einer immer schneller Anschluss findet als der Andere. Es ist aber mies, "Ersterem" vorzuwerfen, dass er schneller ankommt. Die einzige echte Lösung wäre es, selbst los zu gehen und sich eigene Aktivitäten zu suchen. Es zwingt dich ja niemand, zu Hause zu bleiben. Davon abgesehen sind Freunde DIE Grundlage für das soziale Leben, ohne die wird's schwierig.

Was das Ding mit den früheren Freunden angeht: Wieso fuchst dich das so? Wenn er jedes Wochenende heim fahren und zweieinhalb Tage nur dort verbringen würde, ohne dich, dann könnte sicher jeder nachvollziehen was daran so schlimm ist.
Aber 2x im Jahr? Das wäre mir ja irgendwie den Stress nicht wert. Noch dazu: Er macht das doch offenbar gerne. Ich für meinen Teil freue mich, wenn mein Partner Dinge tut an denen er Spaß hat. Auch dann, wenn die Unternehmung an sich so gar nicht meins ist.

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16. Februar 2017 um 20:06

Du brauchst dringend eine Beschäftigung - Freundinnen, Hobbies, dein eigenes Ding einfach. Wer alleine zuhause sitzt und nichts mit sich anzufangen weiß, zerbricht sich den Kopf über die unmöglichsten Dinge.

Eines habe ich noch nicht ganz verstanden: Was für "Ausrutscher" oder "gebrochene Versprechen" meinst du? Gib mal ein paar Beispiele.

Klar ist es schlimm, wenn jemand jede Woche stockbesoffen ist. Aber du sagtest doch, es hat sich sehr gebessert und ihr wohnt ja jetzt in einem anderen Ort. Das heißt, er sieht die alten Freunde viel seltener und wenn er eben mal selten einen Vollrausch hat, ist das doch in Ordnung? Ich meine, er muss selber wissen, was er tut. Solange es nicht wieder am laufenden Band passiert, kann man doch darüber hinwegsehen...

Dir sollte bewusst sein, dass du ihn ganz schnell vergraulst, wenn du versuchst, ihm seine alte Heimat und seine alten Freunde zu verbieten. Du erreichst genau das Gegenteil, wenn du dich darüber aufregst. Stell dir mal vor, es wäre umgekehrt.

Du musst dringend versuchen, wieder Vertrauen zu ihm aufzubauen. Eine Beziehung hat doch keine Zukunft, wenn man dem anderen nicht vertraut, ihm Dinge verbieten möchte usw. Da muss man sich auch mal zusammenreißen. Am Anfang ist das ganz schwierig, aber mit der Zeit wird es leichter und irgendwann ist es ganz normal.

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17. Februar 2017 um 9:29
In Antwort auf soncherie

"Wir haben nur uns gegenseitig und die wenigen Leute aus der Arbeit. Immer wenn er mit seinen neuen Kollegen etwas unternimmt ist es sehr schwer für mich alleine zu sein, weil ich das Gefühl habe, er hat sich bereits besser eingelebt und will ihn dann ständig bei mir haben. Das engt ihn ein."

Das ist doch schon der Knackpunkt.

Wieso gehst du nicht mit deinen neuen Kolleginnen fort?
Hast du keine Hobbys, einen Sportverein oder so?
Warum nicht?

Ihr seid beide in eine komplett neue Stadt gegangen. Das ist in so fern gut, als dass alle Karten neu gemischt werden. Gerade dass er von seinem alten Freundeskreis weg ist, scheint dich ja auch sehr zu freuen. Nachteil ist ganz klar, dass wenn man zu zweit in eine neue Stadt geht, einer immer schneller Anschluss findet als der Andere. Es ist aber mies, "Ersterem" vorzuwerfen, dass er schneller ankommt. Die einzige echte Lösung wäre es, selbst los zu gehen und sich eigene Aktivitäten zu suchen. Es zwingt dich ja niemand, zu Hause zu bleiben. Davon abgesehen sind Freunde DIE Grundlage für das soziale Leben, ohne die wird's schwierig.

Was das Ding mit den früheren Freunden angeht: Wieso fuchst dich das so? Wenn er jedes Wochenende heim fahren und zweieinhalb Tage nur dort verbringen würde, ohne dich, dann könnte sicher jeder nachvollziehen was daran so schlimm ist.
Aber 2x im Jahr? Das wäre mir ja irgendwie den Stress nicht wert. Noch dazu: Er macht das doch offenbar gerne. Ich für meinen Teil freue mich, wenn mein Partner Dinge tut an denen er Spaß hat. Auch dann, wenn die Unternehmung an sich so gar nicht meins ist.

Hallo,
danke für deine Antwort. Da hast du schon recht, ich müsste mir eine Beschäftigung suchen. Sicher unternehme ich auch gelegentlich etwas mit meinen Kolleginnen aus der Arbeit aber anonsten habe ich nicht wirklich einen Ort gefunden, wo ich Anschluss finde. Ich hatte früher viele Hobbys, die ich durch die neue Heimat leider aufgegeben habe. Ich wollte damit warten, in einen neuen Verein einzusteigen, weil wir womöglich schon bald wieder wegziehen werden, deswegen schien mir der Aufwand umsonst. Mir fehlen meine Leute von früher, mit denen ich die Dinge und Hobbys teilte und alleine fehlt mir wahrscheinlich der Mut, neu damit anzufangen.

Was die Vergangenheit angeht hast du recht, ich steigere mich in etwas rein, das vergangen ist und es sollte mich kaltlassen, wenn es auch 2 mal im Jahr ausarten sollte. Aber in mir ist da so viel Hass und Abneigung, dass es mich ständig beschäftigt. Ich kann da einfach nicht abschalten. Ich kann mich da einfach auch nicht freuen, weil ich ihn nicht wieder in dieser Szene zurücksehen will. Er sagt ja selbst dass er damals dabei war, sein Leben an die Wand zu fahren, deswegen verurteile ich seine Vergangenheit und will, dass er sich davon distanziert... auch wenn ich weiß, dass ich das nicht darf

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17. Februar 2017 um 9:40
In Antwort auf butterthefly

Du brauchst dringend eine Beschäftigung - Freundinnen, Hobbies, dein eigenes Ding einfach. Wer alleine zuhause sitzt und nichts mit sich anzufangen weiß, zerbricht sich den Kopf über die unmöglichsten Dinge.

Eines habe ich noch nicht ganz verstanden: Was für "Ausrutscher" oder "gebrochene Versprechen" meinst du? Gib mal ein paar Beispiele.

Klar ist es schlimm, wenn jemand jede Woche stockbesoffen ist. Aber du sagtest doch, es hat sich sehr gebessert und ihr wohnt ja jetzt in einem anderen Ort. Das heißt, er sieht die alten Freunde viel seltener und wenn er eben mal selten einen Vollrausch hat, ist das doch in Ordnung? Ich meine, er muss selber wissen, was er tut. Solange es nicht wieder am laufenden Band passiert, kann man doch darüber hinwegsehen...

Dir sollte bewusst sein, dass du ihn ganz schnell vergraulst, wenn du versuchst, ihm seine alte Heimat und seine alten Freunde zu verbieten. Du erreichst genau das Gegenteil, wenn du dich darüber aufregst. Stell dir mal vor, es wäre umgekehrt.

Du musst dringend versuchen, wieder Vertrauen zu ihm aufzubauen. Eine Beziehung hat doch keine Zukunft, wenn man dem anderen nicht vertraut, ihm Dinge verbieten möchte usw. Da muss man sich auch mal zusammenreißen. Am Anfang ist das ganz schwierig, aber mit der Zeit wird es leichter und irgendwann ist es ganz normal.

Hallo, danke für deine Meinung. 
Du hast recht, alleine zu Hause kreist der Kopf ständig über die absurdesten Vorstellungen.

Um das zu erklären und zu verstehen. Früher hat er jeden Tag getrunken, er war jeden Tag besoffen, hat seinen Job vernachlässigt, sprich ist dort teilweise zu spät oder gar nicht hingegangen. Als ich früher zu ihm am Wochenende kam, war er generell angetrunken. Die ersten Monate zusammen bestanden darin, dass ich ihn am Abend bewusstlos nach Hause schleifen konnte. Er hat mich krank alleine gelassen um kurz etwas zu erledigen und kam dann nach 2 Stunden mit einer Fahne nach Hause. Er hat mir versprochen, dass er nur so viel trinken wird wie er verträgt, gab mir bescheid zu Hause zu sein bis ich später erfuhr, dass er um 5 Uhr in der Früh von seinen Freunden heim getragen wurde. Das alles hat sich in meinen Kopf gebrannt und ich kann es nicht vergessen. Das ging ca. 1 Jahr so und dann ist es langsam besser geworden. Aber es ist immer noch so, dass er Dinge sagt, die er nicht einhalten kann, weil der Alkohol ihn diese Versprechen vergessen lässt. Mittlerweile trinkt er kaum noch, aber die Erinnerungen sind noch da. Dass er mir verspricht, sich am Riemen zu reißen ist mir sehr wichtig. Aber er kann es nicht halten. Kann man mein Misstrauen nachvollziehen? Immerhin ist er ja auch schon 30 und ich würde mir wünschen, einen Mann zu haben, der auch an die Zukunft denkt und so langsam vernünftiger wird...

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17. Februar 2017 um 11:19

Du schreibst da einen wichtigen Satz: "Mir fehlen meine Leute von früher, mit denen ich die Dinge und Hobbys teilte und alleine fehlt mir wahrscheinlich der Mut, neu damit anzufangen."

Das geht ihm sicher genauso, denkst du nicht? Und dann verübelst du ihm noch die 2x im Jahr, wo er seine Leute wiedersieht?
Ich kann dich und deine Sorgen auf der einen Seite schon verstehen, es ist sicher nicht lustig, wenn er eigene Partner sich so wegschießt, das du ihn dann heimtragen musst oder seine Versprechen vergisst. Auf der anderen Seite musst du ihm aber auch die Chance geben, dir zu beweißen das er sich geändert hat. Und wenn du voller Sorge daheim sitzt, funktioniert das nicht, weil du immer nur an die negativen Sachen denkst. So setzt du ihn und dich von vornherein unter Druck obwohl noch nicht mal passiert ist. Und bei vielen Menschen führt so ein Druck dazu, das sie dann erst recht machen was sie wollen. Weil du ja sozusagen schon im Vorhinein enttäuscht bist. Und wenn ich das richtig verstanden hab, trinkt er ja schon bedeutend weniger. Das ist doch gut.
Wie gesagt, ich kann dich auf der einen Seite schon verstehen, es ist einfach nicht schön, den Menschen den man liebt in so einem Zustand zu sehen, es ist trotzdem wichtig,das du dir dein eigenes Leben aufbaust. Egal ob du evtl. bald umziehst, geh in den Verein, such dir Freunde, trau dir das ruhig zu und sitz nicht ängstlich zu Hause. Und trau auch deinem Freund zu, das er sich ändert. Du hältst ihn nach wie vor für den Menschen von vor 2 Jahren, aber gibt er dir da wirklich Anlass dazu?
 

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17. Februar 2017 um 12:46

Er trinkt kaum noch aber wenn er trinkt, hält er seine Versprechen mir gegenüber nicht. Deswegen hasse ich es wenn er trinkt. 

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17. Februar 2017 um 12:52
In Antwort auf hawedere

Du schreibst da einen wichtigen Satz: "Mir fehlen meine Leute von früher, mit denen ich die Dinge und Hobbys teilte und alleine fehlt mir wahrscheinlich der Mut, neu damit anzufangen."

Das geht ihm sicher genauso, denkst du nicht? Und dann verübelst du ihm noch die 2x im Jahr, wo er seine Leute wiedersieht?
Ich kann dich und deine Sorgen auf der einen Seite schon verstehen, es ist sicher nicht lustig, wenn er eigene Partner sich so wegschießt, das du ihn dann heimtragen musst oder seine Versprechen vergisst. Auf der anderen Seite musst du ihm aber auch die Chance geben, dir zu beweißen das er sich geändert hat. Und wenn du voller Sorge daheim sitzt, funktioniert das nicht, weil du immer nur an die negativen Sachen denkst. So setzt du ihn und dich von vornherein unter Druck obwohl noch nicht mal passiert ist. Und bei vielen Menschen führt so ein Druck dazu, das sie dann erst recht machen was sie wollen. Weil du ja sozusagen schon im Vorhinein enttäuscht bist. Und wenn ich das richtig verstanden hab, trinkt er ja schon bedeutend weniger. Das ist doch gut.
Wie gesagt, ich kann dich auf der einen Seite schon verstehen, es ist einfach nicht schön, den Menschen den man liebt in so einem Zustand zu sehen, es ist trotzdem wichtig,das du dir dein eigenes Leben aufbaust. Egal ob du evtl. bald umziehst, geh in den Verein, such dir Freunde, trau dir das ruhig zu und sitz nicht ängstlich zu Hause. Und trau auch deinem Freund zu, das er sich ändert. Du hältst ihn nach wie vor für den Menschen von vor 2 Jahren, aber gibt er dir da wirklich Anlass dazu?
 

Genau da liegt der Punkt. Ich werfe ihm im Vorhinein Dinge vor, die er noch gar nicht gemacht hat. Und das ist das schlimme. Für mich ist es jedoch einfacher, die Sache misstrauisch anzugehen und dann eines besseren belehrt zu werden, als Vertrauen zu fassen und dieses wird dann wieder verletzt. Ich weiß, dass es weder mir noch ihm gut mit meinem Verhalten geht, aber es ist in diesem Moment schwierig es zu kontrollieren, obwohl ich sowohl davor als auch danach weiß, dass ich falsch reagiere. 
Allgemein ist es schon schwierig, wenn man die Freunde seines Partners nicht ausstehen kann... da muss man sich schon sehr stark am Riemen reißen, was ich offensichtlich nicht kann. 

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17. Februar 2017 um 12:56

Nein muss man eigentlich nicht. Früher war ich auch nicht so, aber mittlerweile verlange ich von ihm bevor er alleine weggeht, dass er mir verspricht darauf zu achten, wann der Punkt da ist, dass das nächste Getränk eines zu viel wäre. Ich verlange, dass er einfach lernt kontrolliert zu trinken. Klar trinkt man als Jugendlicher oft zu viel, denkt nicht nach usw. aber ab einem gewissen Alter verlange ich das... das hat einfach auch mit Disziplin zu tun, man kann ja trotzdem trinken und Spaß haben... bis zu dem Punkt wo es dann einfach reicht. Seitdem ich das alles miterlebt habe, bin ich da halt auch so geschädigt und recht empfindlich...

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17. Februar 2017 um 13:00

Ich weiß nicht ob es daran liegt, als ich noch zu Hause lebte und meine Freunde hatte und meinen Verein, da war ich auch abends nie alleine daheim und trotzdem mochte ich es nicht, wenn er mit seinen Kumpels unterwegs war. Das Gefühl war zwar weniger bedrückend als jetzt, wenn ich es alleine auf dem Sofa aussitze, aber es war da...

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17. Februar 2017 um 13:28

Ja ein Versuch ist es bestimmt wert, es tut mir letztlich auch selbst gut wenn ich mal rauskomme, auch wenn mich meine Sorgen weiterquälen.

Mein Freund verharmlost die Situation nicht. Er weiß, dass er abhängig war und ist mir dankbar, dass ich ihn da rausgeholt habe. Jetzt ist sein Konsum tatsächlich normal und deswegen kann er auch nicht verstehen, warum ich so an seinen früheren Fehlern festhalte. Ich hab einfach mega Angst, dass er da wieder zurückrutscht. Und er will es kontrollieren, kann es aber leider nicht immer. Meistens mittlerweile ja, aber in 2 von 10 Fällen dann wieder nicht. Schlimm ist es bei seinen alten Freunden und in seinem alten Zuhause. Hier schafft er es meistens, vertrauen kann man dem anderen halt trotzdem nicht zu 1000 %

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17. Februar 2017 um 14:52

Genau so ist es, Alokohl enthemmt und das macht mir Angst. Jetzt im Nachhinein sagt er selbst, dass er davon abhängig war. Zwar nicht körperlich, aber auf jeden Fall psychisch. Ohne Alkohol ging gar nicht mehr, es gehörte zu jedem Feierabend und jedem Treffen mit Freunden dazu. Und nicht nur die normalen zwei Bier, sondern sehr oft auch in so hohen Mengen, dass er alles um sich vergaß. Er ging wie gesagt teilweise nicht mehr zum Arbeiten oder kam da regelmäßig zu spät wegen durchgefeierter Nächte...

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17. Februar 2017 um 15:28

ich will halt auf keinen Fall, dass er wieder in diese Verhaltensmuster zurückkommt und deswegen macht mir jedes Bier Angst, dass es wieder so schlimm werden könnte..

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17. Februar 2017 um 17:00

Also sollte ich auf sein eigenes Verantwortungsbewusstsein hoffen und vertrauen... keine Ahnung wieso ich das nicht kann. 

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17. Februar 2017 um 21:52

Nein bin ich nicht aber es geht auch um.meine Zukunft. Ich will keinen abhängigen als mann. Er trinkt normal.oft, einmal o zweimal die woche kleine mengen u einmal um monat vlt etwas mehr. Aber ich hab schon sachen erlebt... die will ich nie wieder sehen

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20. Februar 2017 um 19:17

Das heißt, du sorgst dich im Grunde über Dinge, die "vielleicht wieder" passieren könnten, aber Tatsache ist, dass er im Moment recht "normal" lebt und eigentlich alles "in Ordnung" ist. Das heißt, das Problem besteht aktuell nur in deiner Fantasie und das ist nach der Vorgeschichte sicher nicht verwunderlich. Dennoch musst du versuchen, darauf zu vertrauen, dass er daraus gelernt hat und sich auch in Zukunft im Griff hat. Dass man unter Alkoholeinfluss nicht unbedingt die beste Kontrolle hat, ist ja normal. Selbst mit kleinem Schwipps übersieht man sehr leicht mal die Zeit (Beispiel: Er sagt, er wird vor Mitternacht zuhause sein.). Ich würde mich nicht an diesen kleinen gebrochenen Versprechen aufhängen.

Lass ihn einmal pro Woche rausgehen sein Bier trinken, einmal im Monat Party machen und zweimal im Jahr zu seinen alten Freunden rausfahren. Ab und zu muss jeder mal die Sau rauslassen, unabhängig vom Alter. Er kann das schon für sich selbst verantworten. Hör auf, ihm solche Versprechen zu entlocken. Die sind unnötig und machen dich sowieso nur unglücklich. Solange er die restliche Zeit nüchtern ist, dich gut behandelt und sein Leben (Job etc.) im Griff hat, ist doch alles super. Stress machen darfst du dann, wenn es wieder wie früher losgeht, also dass du ihn nicht mehr nüchtern erlebst, er die Arbeit schwänzt usw.

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