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Ich kann und mag nicht mehr - Kinder weg, Unterhalt, Schmerz

1. August 2015 um 13:15

Liebe Community,
der Schritt fällt mir nicht leicht, aber erzählen kann ich das eh niemandem um mich herum, so hoffe ich auf Zuspruch, Kommentare, Visionen und neue Ideen für mich und meine Kinder hier mit und von euch!!!
Ich bin dieses Jahr 40 geworden und es reicht, der Schmerz ist zu groß und ich möchte mein Leben auf dieser Erde beenden.
Durch unglückliche Umstände habe ich erst meine ältere Tochter (heute 12 Jahre) verloren und so gegen mich aufgebracht, dass sie mich nun schließlich gar nicht mehr sehen will.
Meine zwei Kleineren (7J.,Mädchen, 5J., Junge) ziehen bald 400 km weit weg.
Für alle drei soll und muss ich Unterhalt bezahlen, was mich an den Rand der finanziellen Belastung bringt.
Jetzt bin ich schwanger und bekomme ein weiteres Baby.
Ich habe bis jetzt immer alles irgendwie hinbekommen und war "tough". Ich hatte Erfolg, - wenigstens im Job.
Jetzt kann ich nicht mehr.

Vor allem der Schmerz, wenn sich deine Kinder gegen dich wenden, das zerreißt mir jede Hoffnung, dass es sich lohnt, weiter zu leben.
Und mit meinem Anfangs so lieben neuen Partner ist auch mehr und mehr Krise, wir werden voraussichtlich nicht mal bis zur Geburt zusammen sein...
Bitte, bitte keine fiesen Kommentare von wegen "selbst verschuldet oder "wie hast du dich denn angestellt, dass die Kinder weg sind". Es lässt sich jetzt nicht mehr ändern.
Therapien (solide Verhaltenstherapie, Psychoanalytische Therapie, Mutter-Kind-Kur, Coaching, fast alle Beratungsstellen in meiner 500.000 Einwohner-Stadt durch) sind immer nur ein Strohhalm oder eine Übergangsbrücke gewesen.
Ich sehe keine langfristige Perspektive, weil die Väter der Kinder so unverzeihlich mit mir umgehen und so lange ich auch nur lebe, den Unterhalt (Titulierung) einfordern, zuletzt sogar war der Gerichtsvollzieher in meiner Wohnung...
Mir bleibt nur: Kindesunterhalt von meinen Kindern.
"Der Unterhaltsanspruch des Kindes erlischt, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil stirbt, 1615 Abs. 1 BGB. Hier ist zu beachten, dass der noch lebende Elternteil für Betreuung und Unterhalt sorgen muss. Zudem könnte das Kind eine Hinterbliebenenrente und eine Erbschaft erhalten".
Hinterlassen werde ich hohe Schulden und ein Haus, das diese tilgen wird, bleibt für jedes Kind ein bisschen was.
Ich möchte geliebt und geachtet werden, so wie ich bin und nicht, weil ich etwas mache oder erfülle.
Ich möchte eine eigene Welt mit meinen Kindern teilen, in der ich Zeit und Ruhe mit meinem Kind und meinen Kindern habe, ohne ständig unter Druck gesetzt zu werden, die wenigen Zeiten akkurat einzuhalten und zu funktionieren.
Ich versuche seit nunmehr 10 Jahren mich zu verbiegen, um Rahmenbedingungen zu erfüllen, die mir und meiner Art zu leben völlig konträr laufen. Einen Jahresplan zu erstellen bereitet mir keine Klarheit, sondern eine Enge.

So viel hier mal und DANKE für eure Aufmerksamkeit!

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1. August 2015 um 16:37

...
hi also Selbstmord ist NIE eine Lösung...

wegen deinenen Kindern die weg sind, da wird dir hier keiner helfen können....auch woanders kaum ohne hintergrund wissen....

wegen Unterhalt , siehe Düsseldorfer Tabelle und dir bleibt auf jeden Fall mehr als manch ein Alleinlebender Netto verdient....

an wem das ganze Problem liegt , mit sicherheit nicht nur an dir ( es gehöhren immer 2 dazu) aber das nützt dir ja nix...

kopf hoch und versuche erst mal dein Leben NEU zu regeln...denn dumm bist du nicht , wie Du menschlich bist , kann ich dir so nicht sagen...

kannst dich aber auch gerne mal per PN melden...

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