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Ich kann mit meinem schlechten Gewissen nicht leben

20. Januar um 17:31

Hallo,

Ich befinde mich gerade in der schlimmsten Fase meines bisherigen Lebens. Ich habe den größten Fehler meines Lebens begangen, und weiß nicht wie ich mit diesem Gewissen weiter leben sollte.
Ich bin eine junge Frau, habe in den ersten 15 Jahren viel durch gemacht. Meine Mutter leidete an Despressionen, von denen ich irgendwann einmal mit bekommen habe. Im Alter von 10 Jahren, hat meine Mutter versucht sich umzubringen, vor meinen Augen. Glücklicherweise habe ich sie rechtzeitig aufgefunden, zwar hängend von einem Seil herab, in unserer Küche, doch sie hat es überlebt. Später mit 14 wurde mein Verhältnis zu ihr so schlimm, dass ich ausziehen musste. Von Beleidigungen bis hin zu körperlicher Gewalt, habe ich alles durch gemacht.
Alle diese Dinge haben mich geprägt.
Verbindungsängste und schwere Depressionen, die ich trotzdem immer wieder überwinden konnte.
Ich hatte meherer Beziehung, die jedoch immer gescheitert sind. Vor einem Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen, doch konnte ihm das nicht richtig zeigen. Später in der Beziehung, kamen meine Depressionen wieder. Mein Freund (jetzt Ex-Freund) konnte mir keine Hilfe leisten, und hat es mir auch das auch genau so gesagt. Er meinte dass ich das alleine schaffen muss. Ich habe mich so alleine und verletzt gefühlt, bis ich ihm vor einer Woche sagte dass es so nicht mehr gehen würde. Die Person die du am meisten liebst, trotzdem nicht dein lieblings Rückzugsort ist. Ich habe selbst auch wärend der Beziehung nicht immer das richitge gemacht und bin ihm auch nicht böse, dass er mir nicht helfen konnte. Ich hatte, bevor ich ihn kennengelernt habe, schon sehr viele männliche Freunde gehabt. Das ging ihm nicht in den Kragen, jedoch war ich auch nicht bereit diese Menschen aufzugeben, die immer für mich da waren, ob Mann oder Frau. Ich habe auch auf der Arbeit männliche Kollegen gehabt, die zu Freunden wurden. Bei einem war es anders. Er war mein Kollege, glaubte ich zumindest, doch später hat er mich einmal angebaggert. Das sagte ich meinem Freund sofort und sprach auch nicht mehr mit diesem Kollegen, nur noch über Arbeit. Ich war meinem Kollegen nicht nachtragen, und ich hatte auch Angst, meinen Job zu verlieren wenn ich nicht nett zu ihm gewesen wäre, da er eine höhere Position hatte.
Vor einer Woche also, als ich noch offiziell mit meinem Freund war, habe ich ihm gesagt dass ich keine Zukunft für uns sehe, wenn es so weiter geht. Ich habe ihm gesagt dass er in dieser schweren Zeit meine Größte Stütze sein sollte, darauf ging er aber nicht ein und meinte zu mir, dass er nichts für mich tun kann.
Für mich war es schon fast klar, nicht mehr mit ihm zusammen zu sein, jedoch weiss ich nicht ob es seine, oder meine Schuld war.
Vor 2 Tagen hatten wir eine Arbeitsfeier, wo auch der eine Kollege dabei war. Ich habe sehr viel getrunken. Mein Kollege war ständig bei mir, und ich habe ihn gelassen. Ich habe geweint wegen meinem Freund. Und habe ihm mein Herz ausgeschüttet. Später am Abend waren wir irgendwo in einem Café, wo er mich dann geküsst hat. Später wusste wir, 4 Kollegen, nicht mehr, wie wir nach Hause kommen sollten. Also nahm eine Kollegin zwei Hotelzimmer. Ich habe mit diesem Kollegen in einem Bett geschlafen, habe ihm aber gesagt, dass ich nur noch schlafen will. Ich wollte nicht alleine sein, aber auch nicht weiter auf ihn eingehen. Am nächsten Tag tranken wir noch einen Café und bin dann nach Hause. Weinend hab ich meinem Freund geschrieben dass es ein für alle Mal Schluss ist. Davor hatte ich schon 4-5 Mal versucht ihn zu verlassen, aber er konnte mich nicht gehen lassen und ich ihn auch nicht.
Ich habe ihm dann auch erzählt, was passiert ist, unter Tränen und wäre dabei fast zusammen gebrochen. Da wusste er auch, dass es vorüber ist.
Und jetzt, seit 2 Tagen, kann ich nichts mehr Essen oder wirklich schlafen. Mein schlechtes Gewissen bringt mich um. Das ich der Liebe meines Lebens so etwas angetan habe, und meine Depressionen unsere Beziehung zerbrechen lies. Ich will ihn zurück haben, und auch nicht. Ich fühle mich so, als ob es keinen Ausweg mehr gibt. Ich weiß jetzt, dass er mir das nicht verzeihen kann, doch kann ich nicht mir diesem Gedanken leben. Ich stehe zu meinem Fehler und suche keine Ausrede. Ich wäre bereit eine Therapie für mich selbst zu machen. Egal was später kommt, ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Weil wir doch die größte Zeit eine schöne Beziehung hatten, bis zu dem Zeitpunkt als meine Depressionen mich wieder einholten.

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20. Januar um 18:17
In Antwort auf user1394

Hallo,

Ich befinde mich gerade in der schlimmsten Fase meines bisherigen Lebens. Ich habe den größten Fehler meines Lebens begangen, und weiß nicht wie ich mit diesem Gewissen weiter leben sollte. 
Ich bin eine junge Frau, habe in den ersten 15 Jahren viel durch gemacht. Meine Mutter leidete an Despressionen, von denen ich irgendwann einmal mit bekommen habe. Im Alter von 10 Jahren, hat meine Mutter versucht sich umzubringen, vor meinen Augen. Glücklicherweise habe ich sie rechtzeitig aufgefunden, zwar hängend von einem Seil herab, in unserer Küche, doch sie hat es überlebt. Später mit 14 wurde mein Verhältnis zu ihr so schlimm, dass ich ausziehen musste. Von Beleidigungen bis hin zu körperlicher Gewalt, habe ich alles durch gemacht. 
Alle diese Dinge haben mich geprägt. 
Verbindungsängste und schwere Depressionen, die ich trotzdem immer wieder überwinden konnte. 
Ich hatte meherer Beziehung, die jedoch immer gescheitert sind. Vor einem Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen, doch konnte ihm das nicht richtig zeigen. Später in der Beziehung, kamen meine Depressionen wieder. Mein Freund (jetzt Ex-Freund) konnte mir keine Hilfe leisten, und hat es mir auch das auch genau so gesagt. Er meinte dass ich das alleine schaffen muss. Ich habe mich so alleine und verletzt gefühlt, bis ich ihm vor einer Woche sagte dass es so nicht mehr gehen würde. Die Person die du am meisten liebst, trotzdem nicht dein lieblings Rückzugsort ist. Ich habe selbst auch wärend der Beziehung nicht immer das richitge gemacht und bin ihm auch nicht böse, dass er mir nicht helfen konnte. Ich hatte, bevor ich ihn kennengelernt habe, schon sehr viele männliche Freunde gehabt. Das ging ihm nicht in den Kragen, jedoch war ich auch nicht bereit diese Menschen aufzugeben, die immer für mich da waren, ob Mann oder Frau. Ich habe auch auf der Arbeit männliche Kollegen gehabt, die zu Freunden wurden. Bei einem war es anders. Er war mein Kollege, glaubte ich zumindest, doch später hat er mich einmal angebaggert. Das sagte ich meinem Freund sofort und sprach auch nicht mehr mit diesem Kollegen, nur noch über Arbeit. Ich war meinem Kollegen nicht nachtragen, und ich hatte auch Angst, meinen Job zu verlieren wenn ich nicht nett zu ihm gewesen wäre, da er eine höhere Position hatte. 
Vor einer Woche also, als ich noch offiziell mit meinem Freund war, habe ich ihm gesagt dass ich keine Zukunft für uns sehe, wenn es so weiter geht. Ich habe ihm gesagt dass er in dieser schweren Zeit meine Größte Stütze sein sollte, darauf ging er aber nicht ein und meinte zu mir, dass er nichts für mich tun kann.
Für mich war es schon fast klar, nicht mehr mit ihm zusammen zu sein, jedoch weiss ich nicht ob es seine, oder meine Schuld war. 
Vor 2 Tagen hatten wir eine Arbeitsfeier, wo auch der eine Kollege dabei war. Ich habe sehr viel getrunken. Mein Kollege war ständig bei mir, und ich habe ihn gelassen. Ich habe geweint wegen meinem Freund. Und habe ihm mein Herz ausgeschüttet. Später am Abend waren wir irgendwo in einem Café, wo er mich dann geküsst hat. Später wusste wir, 4 Kollegen, nicht mehr, wie wir nach Hause kommen sollten. Also nahm eine Kollegin zwei Hotelzimmer. Ich habe mit diesem Kollegen in einem Bett geschlafen, habe ihm aber gesagt, dass ich nur noch schlafen will. Ich wollte nicht alleine sein, aber auch nicht weiter auf ihn eingehen. Am nächsten Tag tranken wir noch einen Café und bin dann nach Hause. Weinend hab ich meinem Freund geschrieben dass es ein für alle Mal Schluss ist. Davor hatte ich schon 4-5 Mal versucht ihn zu verlassen, aber er konnte mich nicht gehen lassen und ich ihn auch nicht. 
Ich habe ihm dann auch erzählt, was passiert ist, unter Tränen und wäre dabei fast zusammen gebrochen. Da wusste er auch, dass es vorüber ist. 
Und jetzt, seit 2 Tagen, kann ich nichts mehr Essen oder wirklich schlafen. Mein schlechtes Gewissen bringt mich um. Das ich der Liebe meines Lebens so etwas angetan habe, und meine Depressionen unsere Beziehung zerbrechen lies. Ich will ihn zurück haben, und auch nicht. Ich fühle mich so, als ob es keinen Ausweg mehr gibt. Ich weiß jetzt, dass er mir das nicht verzeihen kann, doch kann ich nicht mir diesem Gedanken leben. Ich stehe zu meinem Fehler und suche keine Ausrede. Ich wäre bereit eine Therapie für mich selbst zu machen. Egal was später kommt, ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Weil wir doch die größte Zeit eine schöne Beziehung hatten, bis zu dem Zeitpunkt als meine Depressionen mich wieder einholten. 

Was erwartet du von ihm? Wie soll er dir denn helfen? Du bist selbst für dich verantwortlich! Du forderst viel zu viel! 

auch sich Kollegen derart zu offenbaren und loszuheulen, ist sehr sehr schlecht!! Du machst dich extremst angreifbar! Die Kollegen erzählen es sich gegenseitig und dichten sogar noch was dazu. Warum hast Du bloß so etwas gemacht? 

bitte lass deinen ex jetzt in Ruhe. Kümmere dich um eine Therapie und sei vorsichtig im Job! Dort muss man professionell sein. 

alles gute 

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20. Januar um 18:22
In Antwort auf user1394

Hallo,

Ich befinde mich gerade in der schlimmsten Fase meines bisherigen Lebens. Ich habe den größten Fehler meines Lebens begangen, und weiß nicht wie ich mit diesem Gewissen weiter leben sollte. 
Ich bin eine junge Frau, habe in den ersten 15 Jahren viel durch gemacht. Meine Mutter leidete an Despressionen, von denen ich irgendwann einmal mit bekommen habe. Im Alter von 10 Jahren, hat meine Mutter versucht sich umzubringen, vor meinen Augen. Glücklicherweise habe ich sie rechtzeitig aufgefunden, zwar hängend von einem Seil herab, in unserer Küche, doch sie hat es überlebt. Später mit 14 wurde mein Verhältnis zu ihr so schlimm, dass ich ausziehen musste. Von Beleidigungen bis hin zu körperlicher Gewalt, habe ich alles durch gemacht. 
Alle diese Dinge haben mich geprägt. 
Verbindungsängste und schwere Depressionen, die ich trotzdem immer wieder überwinden konnte. 
Ich hatte meherer Beziehung, die jedoch immer gescheitert sind. Vor einem Jahr habe ich die Liebe meines Lebens getroffen, doch konnte ihm das nicht richtig zeigen. Später in der Beziehung, kamen meine Depressionen wieder. Mein Freund (jetzt Ex-Freund) konnte mir keine Hilfe leisten, und hat es mir auch das auch genau so gesagt. Er meinte dass ich das alleine schaffen muss. Ich habe mich so alleine und verletzt gefühlt, bis ich ihm vor einer Woche sagte dass es so nicht mehr gehen würde. Die Person die du am meisten liebst, trotzdem nicht dein lieblings Rückzugsort ist. Ich habe selbst auch wärend der Beziehung nicht immer das richitge gemacht und bin ihm auch nicht böse, dass er mir nicht helfen konnte. Ich hatte, bevor ich ihn kennengelernt habe, schon sehr viele männliche Freunde gehabt. Das ging ihm nicht in den Kragen, jedoch war ich auch nicht bereit diese Menschen aufzugeben, die immer für mich da waren, ob Mann oder Frau. Ich habe auch auf der Arbeit männliche Kollegen gehabt, die zu Freunden wurden. Bei einem war es anders. Er war mein Kollege, glaubte ich zumindest, doch später hat er mich einmal angebaggert. Das sagte ich meinem Freund sofort und sprach auch nicht mehr mit diesem Kollegen, nur noch über Arbeit. Ich war meinem Kollegen nicht nachtragen, und ich hatte auch Angst, meinen Job zu verlieren wenn ich nicht nett zu ihm gewesen wäre, da er eine höhere Position hatte. 
Vor einer Woche also, als ich noch offiziell mit meinem Freund war, habe ich ihm gesagt dass ich keine Zukunft für uns sehe, wenn es so weiter geht. Ich habe ihm gesagt dass er in dieser schweren Zeit meine Größte Stütze sein sollte, darauf ging er aber nicht ein und meinte zu mir, dass er nichts für mich tun kann.
Für mich war es schon fast klar, nicht mehr mit ihm zusammen zu sein, jedoch weiss ich nicht ob es seine, oder meine Schuld war. 
Vor 2 Tagen hatten wir eine Arbeitsfeier, wo auch der eine Kollege dabei war. Ich habe sehr viel getrunken. Mein Kollege war ständig bei mir, und ich habe ihn gelassen. Ich habe geweint wegen meinem Freund. Und habe ihm mein Herz ausgeschüttet. Später am Abend waren wir irgendwo in einem Café, wo er mich dann geküsst hat. Später wusste wir, 4 Kollegen, nicht mehr, wie wir nach Hause kommen sollten. Also nahm eine Kollegin zwei Hotelzimmer. Ich habe mit diesem Kollegen in einem Bett geschlafen, habe ihm aber gesagt, dass ich nur noch schlafen will. Ich wollte nicht alleine sein, aber auch nicht weiter auf ihn eingehen. Am nächsten Tag tranken wir noch einen Café und bin dann nach Hause. Weinend hab ich meinem Freund geschrieben dass es ein für alle Mal Schluss ist. Davor hatte ich schon 4-5 Mal versucht ihn zu verlassen, aber er konnte mich nicht gehen lassen und ich ihn auch nicht. 
Ich habe ihm dann auch erzählt, was passiert ist, unter Tränen und wäre dabei fast zusammen gebrochen. Da wusste er auch, dass es vorüber ist. 
Und jetzt, seit 2 Tagen, kann ich nichts mehr Essen oder wirklich schlafen. Mein schlechtes Gewissen bringt mich um. Das ich der Liebe meines Lebens so etwas angetan habe, und meine Depressionen unsere Beziehung zerbrechen lies. Ich will ihn zurück haben, und auch nicht. Ich fühle mich so, als ob es keinen Ausweg mehr gibt. Ich weiß jetzt, dass er mir das nicht verzeihen kann, doch kann ich nicht mir diesem Gedanken leben. Ich stehe zu meinem Fehler und suche keine Ausrede. Ich wäre bereit eine Therapie für mich selbst zu machen. Egal was später kommt, ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Weil wir doch die größte Zeit eine schöne Beziehung hatten, bis zu dem Zeitpunkt als meine Depressionen mich wieder einholten. 

Mach eine Therapie! Alles andere ist jetzt Nebensache! 

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20. Januar um 18:53

Zu Deinem Ex, wenn er Dir nicht helfen kann ist es nicht tragisch, aber das er nicht mal versucht hat Dir zu helfen ist tragisch.

Nicht jeder ist ein perfekter Sozialwissenschaftler, muss auch nicht sein.

Zu Deinem Kollegen, sein Verhalten hat Dir und kann Dir keine Hilfe sein.

Schuldgefühle, ist der falsche Weg, nicht immer die Schuld bei Dir suchen, auch wenn Du einige Fehler begangen hast ist es falsch. Wichtig ist die Erkenntnis, das habe ich nicht richtig gemacht und das werde ich so nicht mehr machen.

Auch wenn Du eine nicht so schöne Kindheit hattest, ist es falsch immer zuert bei sich die Ursache zu suchen.

Denke ich bin ein wertvoller Mensch und das Recht geachtet und geliebt zu werden.

Fange damit erst bei Dir an, achte und liebe Dich, vertreibe negative Gedanken und ersetze sie durch positive.

Ich kann gut reden, aber ich bin sicher Du wirst in Zukunft Deine Einstellung Dir gegeüber ändern, was zu einer positiveren Einstelllung und Ergebnis führt, versuche es mal.

Ganz liebe Grüße  Lichtkrieger

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