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Ich kann mich nicht trennen...

21. Mai 2009 um 11:03

Hallo, ich bin in einer für mich schrecklichen und belastenden Situation. Ich bin seit 18 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir haben drei Kinder, der jüngste ist 6. Unsere Beziehung war von Beginn an kompliziert und belastet. Ich war schon früh nicht mehr richtig glücklich. Er meinte damals, ich sei halt so, immer unzufrieden und neidisch auf andere. Da er wesentlich älter ist als ich, habe ich ihm das abgenommen. Ich hatte null Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen in mich und meine Gefühle, Die haben mir schon früh gezeigt, dass dieser Mann nicht der richtige ist. so haben wir von Anfang an sexuelle Probleme, d.h. ich hatte nie Lust auf ihn. Inzwischen leben wir seit vielen Jahren wie in einer WG. Ich habe vor ca zwei Jahren erstmals den Mut gehabt, mit ihm offen über meine Befindlichkeit, meine Unzufriedenheit mit der Ehe, zu reden. er reagierte depressiv und ließ sich auf kein Gespräch darüber ein - kein konstruktives. Ich selbst habe unglaubliche angst vor der Trennung, spüre aber keine Liebe für ihn. Keine partnerschaftlich, erotisch-romantische. Ich mag ihn. Er ist ein guter Vater. Er arbeitet viel für uns. Ich bin ihm für vieles sehr dankbar. Aber mir fehlt einfach dieses Extra an Gefühl, für das es sich zu kämpfen lohnt. Und ich sehne mich so danach.
Ich habe eine Therapie hinter mir, weil ich in dieser Ehe psychosomatische Störungen entwickelt habe. Ich ahne, dass ich nur "gesund" und ganz werden kann, wenn ich gehe. weil er einfach nicht der Mann für mich ist, mein Leben mit ihm sich falsch anfühlt.
Soweit - sogut. Ich habe also auch das mit ihm thematisiert. er reagiert aggressiv. Ich knicke jedesmal ein. Meine Angst vor dem, was kommt, was ich den Kindern antue, ihm antue, wenn ich mich trenne, lähmt mich. Ich bin scheinbar abhängig von ihm - und das nicht nur finanziell.

Seit Wochen will ich mit ihm reden. Ich kriege die Worte einfach nicht raus. Ich habe solche Angst, dass ich es nie schaffen werde. Dass ich es aber bereuen werde in einigen Jahren, es wieder nicht hingekriegt zu haben. Und so vergeht ein Tag nach dem anderen, ein Jahr nach dem anderen, indem ich unglücklich bin und nicht vom Fleck komme.
Ich suche mir einen Job. Ich gucke nach Wohnungen. Ich versuche mich freizuschwimmen. Aber der endgültige Satz: Ich ziehe aus!,...den schluck ich immer wieder mit viel Essen runter.
Ich leide darunter. Was soll ich nur machen? wie kann es weitergehen? Alles liegt an mir. Ich mache alle unglücklich. Werde ich das je ertragen können? Oder ist es dann doch besser, mit einem Mann zu leben, den ich nicht liebe? Das kann ich nicht, denn die Sehnsucht nach einer liebevollen Beziehung schwächt mich schon jetzt,.

Eine hilflose, sich selbst ausgesetzte memory

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21. Mai 2009 um 17:23

Hast du auch weiter gedacht
du ziehst aus!

Schön und gut.

Was ist mit den Kindern müssen sie auch ausziehen, weil du ausziehen möchtest??

es liest sich für mich so, dass es nur dein Wunsch ist und nicht der Wunsch der Kinder.

Er ist ein guter Vater, er tut etwas für seine Familie.

Von was willst du leben??

Du sagst du willst ihn nicht mehr, aber was ist mit seinem Geld?? Willst du weiterhin von ihm finanziell abhängig sein?? Normalerweise nicht, da es dich ja stört.

Willst du die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung lassen oder reisst du sie weg, von ihrem Vater, von ihren Freunden, von ihrem Leben??

Dir geht es nicht gut, verstehe ich, aber was ist mit all dem anderen??

Mein Ratschlag:

Suche dir eine kleine ein Zimmerwohung und gehe erst mal arbeiten und versuche erstmal dein Leben für dich allein auf die Reihe zu bekommen.
Vielleicht kommt dein Mann dir entgegen so dass du keinen Unterhalt für die drei Kinder zahlen musst.

Wenn du einen richtigen Job hast, mit dem du es finanziell schaffst dann kannst du deine Kinder fragen, ob sie ihr Zuhause verlassen wollen um bei dir zu leben.

Denk daran nur weil es dir nicht gut geht muss es deinen Kindern in ihrem Zuhause bei ihrem Vater nicht schlecht gehen.

Nur weil du nicht mehr mit ihm Leben kannst, muss es für die Kinder nicht genauso sein.

Wenn du deine Kinder liebst dann lass ihnen ihr leben.



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22. Mai 2009 um 20:59
In Antwort auf naomh_12744558

Hast du auch weiter gedacht
du ziehst aus!

Schön und gut.

Was ist mit den Kindern müssen sie auch ausziehen, weil du ausziehen möchtest??

es liest sich für mich so, dass es nur dein Wunsch ist und nicht der Wunsch der Kinder.

Er ist ein guter Vater, er tut etwas für seine Familie.

Von was willst du leben??

Du sagst du willst ihn nicht mehr, aber was ist mit seinem Geld?? Willst du weiterhin von ihm finanziell abhängig sein?? Normalerweise nicht, da es dich ja stört.

Willst du die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung lassen oder reisst du sie weg, von ihrem Vater, von ihren Freunden, von ihrem Leben??

Dir geht es nicht gut, verstehe ich, aber was ist mit all dem anderen??

Mein Ratschlag:

Suche dir eine kleine ein Zimmerwohung und gehe erst mal arbeiten und versuche erstmal dein Leben für dich allein auf die Reihe zu bekommen.
Vielleicht kommt dein Mann dir entgegen so dass du keinen Unterhalt für die drei Kinder zahlen musst.

Wenn du einen richtigen Job hast, mit dem du es finanziell schaffst dann kannst du deine Kinder fragen, ob sie ihr Zuhause verlassen wollen um bei dir zu leben.

Denk daran nur weil es dir nicht gut geht muss es deinen Kindern in ihrem Zuhause bei ihrem Vater nicht schlecht gehen.

Nur weil du nicht mehr mit ihm Leben kannst, muss es für die Kinder nicht genauso sein.

Wenn du deine Kinder liebst dann lass ihnen ihr leben.



Deine Antwort irritiert mich...
...denn alles, was du mir zu bedenken gibst, habe ich schon tausend und abertausend Mal durchdacht. Mein Problem ist nicht, OB ich mich trenne, sondern WIE ich es anstellen kann...
Natürlich wollen Kinder nie, dass sich eltern trennen. Aber das ist eine Grundsatzdebatte, die ich für meine Ehe nicht hier im Internet führen möchte. Ich quäle mich seit JAhren. Und ja, ich weiß, es geht entweder um ihr Glück oder um meins. Ich bin auch durchaus bereit, noch eine Weile durchzuhalten - für die Kinder - aber dann werden sie vielleicht über kurz oder lang eine kranke Mutter haben, die zuviel isst und trinkt und mit der Gesamtsituation nicht zurecht kommt. Davon mal ab ist mein Mann keiner, bei dem man seine Kinder gerne für eine lange Zeit betreut haben möchte. Einer der Gründe, warum ich auch gehen will..
Heisst: Die Gründe für eine Trennung sind immer so individuell auf die persönliche Situation zugeschnitten, dass sie niemals für Fremde in einem forum aufzuschlüsseln sind. Dass eine Mutter von drei Kindern und ohne Job nicht leichtfertig geht - davon kann glaube ich jeder ausgehen. Da muss es schon triftige Gründe für geben.

Ich brauche also niemanden, der mir mit dem moralischen kommt, weil ich das schon allein kann..
Ich bat um Hilfe, weil ich scheinbar eine unglaublich große Trennungsangst habe.

memory

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23. Mai 2009 um 19:20
In Antwort auf pallas_12147645

Deine Antwort irritiert mich...
...denn alles, was du mir zu bedenken gibst, habe ich schon tausend und abertausend Mal durchdacht. Mein Problem ist nicht, OB ich mich trenne, sondern WIE ich es anstellen kann...
Natürlich wollen Kinder nie, dass sich eltern trennen. Aber das ist eine Grundsatzdebatte, die ich für meine Ehe nicht hier im Internet führen möchte. Ich quäle mich seit JAhren. Und ja, ich weiß, es geht entweder um ihr Glück oder um meins. Ich bin auch durchaus bereit, noch eine Weile durchzuhalten - für die Kinder - aber dann werden sie vielleicht über kurz oder lang eine kranke Mutter haben, die zuviel isst und trinkt und mit der Gesamtsituation nicht zurecht kommt. Davon mal ab ist mein Mann keiner, bei dem man seine Kinder gerne für eine lange Zeit betreut haben möchte. Einer der Gründe, warum ich auch gehen will..
Heisst: Die Gründe für eine Trennung sind immer so individuell auf die persönliche Situation zugeschnitten, dass sie niemals für Fremde in einem forum aufzuschlüsseln sind. Dass eine Mutter von drei Kindern und ohne Job nicht leichtfertig geht - davon kann glaube ich jeder ausgehen. Da muss es schon triftige Gründe für geben.

Ich brauche also niemanden, der mir mit dem moralischen kommt, weil ich das schon allein kann..
Ich bat um Hilfe, weil ich scheinbar eine unglaublich große Trennungsangst habe.

memory

Warum irritiert es dich??
du hast ja nicht einmal auf meine Fragen geantwortet.

Wovon willst du leben??

Ich habe gelesen du gehst fremd und deswegen möchtest du dich trennen.

Ist der neue bereit dich zu finanzieren oder soll das dein Mann noch tun??

Du musst dir doch Gedanken gemacht haben.

Was passiert wenn die Kinder mit dem Neuen nicht klar kommen??

Was passiert wenn die Kinder lieber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten??

Bist du dir sicher dass du deinen Mann nicht mehr liebst??

Oder anders rum.

Bist du sicher, dass du mehr für den Neuen empfindest als Schmetterlinge im Bauch??

Ist er es wert, eine Familie auseinander zu reissen??



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24. Mai 2009 um 10:54


Hi memory,

Als der schnellste weg ,
Das einfachste für dich, könnt ich mir vorstellen, einfach aus zu ziehen. Ich glaub das schwierigste ist den schritt einfach zu machen, also den ersten schritt. Such dir eine Wohnung und zieh einfach aus, am besten wenn er nicht da ist. Und dann wenn du das allerschlimmste fertig hast, rede mit ihm. Dann kannst du auch nicht mehr zurück.
Die Gefahr ist sonst einfach zu groß, wieder in der gewohnten umgebung zu bleiben. Es ist einfacher dort zu bleiben, wo man ist.

ABer ich glaub auch, wenn dus gar nicht mehr aushälst, wirst du sowieso nicht anders können, als zu gehen. Das spürst dann eh so deutlich, dass du nicht mehr kannst.

Was deine Kinder betrifft, sie spüren dass viel mehr wenn du nicht glücklich bist und sie lernen daraus auch eine Menge, wenn du in einer situation bist in der du schon lange leidest bzw unglücklich bist. Ich denk langfristig würde es ihnen besser gehen, wenn du glücklich bist.

Meine Mutter konnte sich über die ganzen Jahre (40 Jahre sind meine eltern verheiratet) nicht trennen. SIe sind beide so unglücklich. Immer haben sie gestritten und wir KInder (ich habe drei schwestern) waren alles andere als glückliche Kinder. Sie lieben sich überhaupt nicht, und das spürst du als Kind.
Vor allem machst dus dann genauso wenn du erwachsen bist.

Ich bin jetzt auch in einer Beziehung seit über 6 einhalb jahren, Ich hab zwar keine Kinder. ABer ich kann mich auch nicht trennen. Er ist ja ein netter Kerl, aber er kann nur schwer seine Liebe zeigen, keine Aufmerksamkeit und er ist nicht der sozialste, außer gegenüber mir.

Auch ich hab vor einem Monat eine Therapie begonnen, und meine Therapeutin hat gemeint, mein Leidensdruck sei schon so hoch, dass es für mich normal ist in einer Beziehung zu leben in der ich eigentlich nicht glücklich bin. Ich hab das von meiner Mutter total übernommen, ich hör ja auch immer

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24. Mai 2009 um 11:13
In Antwort auf sage_11985336


Hi memory,

Als der schnellste weg ,
Das einfachste für dich, könnt ich mir vorstellen, einfach aus zu ziehen. Ich glaub das schwierigste ist den schritt einfach zu machen, also den ersten schritt. Such dir eine Wohnung und zieh einfach aus, am besten wenn er nicht da ist. Und dann wenn du das allerschlimmste fertig hast, rede mit ihm. Dann kannst du auch nicht mehr zurück.
Die Gefahr ist sonst einfach zu groß, wieder in der gewohnten umgebung zu bleiben. Es ist einfacher dort zu bleiben, wo man ist.

ABer ich glaub auch, wenn dus gar nicht mehr aushälst, wirst du sowieso nicht anders können, als zu gehen. Das spürst dann eh so deutlich, dass du nicht mehr kannst.

Was deine Kinder betrifft, sie spüren dass viel mehr wenn du nicht glücklich bist und sie lernen daraus auch eine Menge, wenn du in einer situation bist in der du schon lange leidest bzw unglücklich bist. Ich denk langfristig würde es ihnen besser gehen, wenn du glücklich bist.

Meine Mutter konnte sich über die ganzen Jahre (40 Jahre sind meine eltern verheiratet) nicht trennen. SIe sind beide so unglücklich. Immer haben sie gestritten und wir KInder (ich habe drei schwestern) waren alles andere als glückliche Kinder. Sie lieben sich überhaupt nicht, und das spürst du als Kind.
Vor allem machst dus dann genauso wenn du erwachsen bist.

Ich bin jetzt auch in einer Beziehung seit über 6 einhalb jahren, Ich hab zwar keine Kinder. ABer ich kann mich auch nicht trennen. Er ist ja ein netter Kerl, aber er kann nur schwer seine Liebe zeigen, keine Aufmerksamkeit und er ist nicht der sozialste, außer gegenüber mir.

Auch ich hab vor einem Monat eine Therapie begonnen, und meine Therapeutin hat gemeint, mein Leidensdruck sei schon so hoch, dass es für mich normal ist in einer Beziehung zu leben in der ich eigentlich nicht glücklich bin. Ich hab das von meiner Mutter total übernommen, ich hör ja auch immer

Hier kommt der rest

von meiner Mutter keine Beziehung ist perfekt.

Meine Therapie hat mir viel geholfen. Mir hat vor allem geholfen nicht mehr die ganze zeit mit ihm od mit freundinnen über die Beziehung zu reden und mit den Gedanken, bei der sache zu sein, bei der du gerade bist und nicht im Hinterkopf immer die Beziehung zu haben. Dadurch kann man den augenblick gar nicht mehr richtig erleben.

Versuch viel mehr für dich zu tun, auf dich zu achten, mach das was du tun willst und frag keinen. Männer machen das meist sowieso von selbst .
Dann kommt die ANtwort wann und wie du leben willst, was du ändern willst von selbst, weil du dann auch gestärkter bist.

Mach dir selbst keinen druck, achte einfach auf dich.

Mir hat es geholfen und vor allem du hast das recht glücklich zu sein. Du bist auch sicher 100% stark genug, denn in jedem Menschen steckt soviel kraft drin , das wird einem meist erst bewußt wenns soweit ist.

Bei meiner ersten Beziehung, da wurde ich verlassen nach 3 Jahren (bin ich sehr froh drüber ), wurde ich nach der Trennung viel viel stärker.

Noch eins, Es ist vollkommen ok derjenige zu sein der geht. Denn einer muß es ja tun wenns nicht mehr passt.

achte auf dich und alles gut

Alles liebe anna

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24. Mai 2009 um 12:20
In Antwort auf naomh_12744558

Warum irritiert es dich??
du hast ja nicht einmal auf meine Fragen geantwortet.

Wovon willst du leben??

Ich habe gelesen du gehst fremd und deswegen möchtest du dich trennen.

Ist der neue bereit dich zu finanzieren oder soll das dein Mann noch tun??

Du musst dir doch Gedanken gemacht haben.

Was passiert wenn die Kinder mit dem Neuen nicht klar kommen??

Was passiert wenn die Kinder lieber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten??

Bist du dir sicher dass du deinen Mann nicht mehr liebst??

Oder anders rum.

Bist du sicher, dass du mehr für den Neuen empfindest als Schmetterlinge im Bauch??

Ist er es wert, eine Familie auseinander zu reissen??



Warum so aggressiv???
Ich bin alles andere als ein leichtfertiger oder leichtsinniger Typ. Und nochmal: Darum geht es hier auch gar nicht.
Ich bin ein sehr unglücklicher Mensch. Und dass ich das nicht zu sein habe - das hat mir mein Mann schon jahrelang gepredigt. DAss ich dankbar sein müsste auch. Und ich bin es. für sehr sehr vieles. Aber ich bin unglücklich. Und da keine auch keine Therapie dran rütteln.
Das ist die Basis.
Dass ich "fremd" gehe, hast du sicherlich aus einem alten Thread.
Das tut hier nichts mehr zur Sache,
Ich habe mich voll und ganz auf die Ehe konzentriert und war durchaus gewillt, es nochmal zu versuchen.
Aber es geht halt nicht.
Also...
ich werde und will meinen Kindern keinen Neuen vorsetzen.
Wenn ich gehe, werde ich allein leben mit den Kindern.
Und zwar nicht in einer neuen Umgebung, sondern in der alten, ihnen vertrauten. Nur eben nicht mehr unter einem Dach mit dem Vater.
Der nämlich will in dem Haus wohnen bleiben, was uns beiden gehört.
Und weigert sich hartnäckig, auszuziehen - auch wenn es für die Kids schöner wäre., im Haus zu bleiben.
ER trennt nicht Ehe und Familie. Es wird alles in einen Topf geschmissen und jeder soll unglücklich sein.
Da ich diese Einstellung krank finde, kann ich einfach hier nichts mehr tun.
Außer für mich sorgen. Für die Kinder sorgen.
Ja, ich bin mir sicher, dass ich meinen Mann nicht mehr liebe.
Ich mag ihn. Ich schätze ihn. Für seine Tätigkeit bewundere ich ihn.
Aber ich habe nichtmal im entferntesten den "liebenden Blick" für ihn.

Ja, ich glaube, es gibt dinge, Gefühle, Situationen - die sind es durchaus wert, eine Familie auseinanderzureissen.
Wobei du wohl auch dieses übliche Trennungs-Scheidungs-Wochenend -Vater-bild vor augen hast. So wird es hier aber nicht sein. Und dafür strampele ich durchaus. Und deshalb dauert auch vieles länger. Ich wünsche mir sehr, dass es für die Kinder und auch ihren Vater so wenig Einschränkungen wie möglich gibt. Ich habe durchaus Beispiele vor Augen, wie Trennung auch aussehen kann. Nämlich letztlich positiv - für ALLE.
weil auch der Mann nicht mehr glücklich war mit einer Frau, die ihn nicht küssen mag und endlich die Chance auf eine neue Liebe hat.
Weil die Kinder ihre Mutter lachend erleben und fröhlich - und das auch mit dem Vater, weil der Druck durch die räumliche Enge weg ist.

Mein Weg ist mein Weg. Und du musst ihn nicht akzeptieren. Aber mein Leben bringt mich eben leider in diese schwierige LAge. Und ich hasse mein Leben manchmal dafür. Jetzt ist es eben so..und ich will nicht untergehen. Auf keinen Fall. Und ich werde meinen Traum von einer gelebten Liebe auch nicht aufgeben. Und wenn es noch 10 Jahre dauern sollte....

memory

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24. Mai 2009 um 18:02

Parallelen!
Hi Memory!
Wie sich Dein Beitrag doch meiner vergangenen Situation ähnelt.
Ich war mit meinem Nochehemann 20 Jahre zusammen und aus unserer anfänglichen Verliebtheit ist wohl nie eine richtige Liebe gewachsen. Wir konnten uns nur über berufliche Dinge unterhalten. Ich habe mit ihm 3 Kinder. Fakt ist: Seit 3 Monaten lebe ich nun getrennt von ihm, ich habe es geschafft von ihm loszukommen, Gott sei Dank. Es hat lange gedauert, aber seitdem geht es mir und den Kindern besser. Leider konnte ich nur zwei meiner 3 Kinder mitnehmen, den Grossen hat er zu sehr manipuliert. Dennoch geht es mir und den Kindern wesentlich besser. Es hat bei mir aber ein halbes Jahr gedauert, bis ich den Mut hatte ihm zu sagen, dass ich mich von ihm trennen werde. Er hat es nicht geglaubt, bis ich ausgezogen bin. Es ist nicht immer leicht, dennoch war dies der beste Schritt meines Lebens. Ich bin noch ohne Job, dennoch war für mich das kein Hinderungsgrund. Ich muss dazusagen, dass ich gute Freunde hatte bzw. habe, die mich bei der Wohnungssuche und Renovierung derselben unterstützt haben und mich auch heute noch unterstützen, vor allem emotional.
Ich würde es aber sofort wieder tun, also kann ich Dich dazu nur ermutigen!!!

Alles Liebe und Gute für Dich!
LG Ilse

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26. Mai 2009 um 11:29
In Antwort auf pallas_12147645

Warum so aggressiv???
Ich bin alles andere als ein leichtfertiger oder leichtsinniger Typ. Und nochmal: Darum geht es hier auch gar nicht.
Ich bin ein sehr unglücklicher Mensch. Und dass ich das nicht zu sein habe - das hat mir mein Mann schon jahrelang gepredigt. DAss ich dankbar sein müsste auch. Und ich bin es. für sehr sehr vieles. Aber ich bin unglücklich. Und da keine auch keine Therapie dran rütteln.
Das ist die Basis.
Dass ich "fremd" gehe, hast du sicherlich aus einem alten Thread.
Das tut hier nichts mehr zur Sache,
Ich habe mich voll und ganz auf die Ehe konzentriert und war durchaus gewillt, es nochmal zu versuchen.
Aber es geht halt nicht.
Also...
ich werde und will meinen Kindern keinen Neuen vorsetzen.
Wenn ich gehe, werde ich allein leben mit den Kindern.
Und zwar nicht in einer neuen Umgebung, sondern in der alten, ihnen vertrauten. Nur eben nicht mehr unter einem Dach mit dem Vater.
Der nämlich will in dem Haus wohnen bleiben, was uns beiden gehört.
Und weigert sich hartnäckig, auszuziehen - auch wenn es für die Kids schöner wäre., im Haus zu bleiben.
ER trennt nicht Ehe und Familie. Es wird alles in einen Topf geschmissen und jeder soll unglücklich sein.
Da ich diese Einstellung krank finde, kann ich einfach hier nichts mehr tun.
Außer für mich sorgen. Für die Kinder sorgen.
Ja, ich bin mir sicher, dass ich meinen Mann nicht mehr liebe.
Ich mag ihn. Ich schätze ihn. Für seine Tätigkeit bewundere ich ihn.
Aber ich habe nichtmal im entferntesten den "liebenden Blick" für ihn.

Ja, ich glaube, es gibt dinge, Gefühle, Situationen - die sind es durchaus wert, eine Familie auseinanderzureissen.
Wobei du wohl auch dieses übliche Trennungs-Scheidungs-Wochenend -Vater-bild vor augen hast. So wird es hier aber nicht sein. Und dafür strampele ich durchaus. Und deshalb dauert auch vieles länger. Ich wünsche mir sehr, dass es für die Kinder und auch ihren Vater so wenig Einschränkungen wie möglich gibt. Ich habe durchaus Beispiele vor Augen, wie Trennung auch aussehen kann. Nämlich letztlich positiv - für ALLE.
weil auch der Mann nicht mehr glücklich war mit einer Frau, die ihn nicht küssen mag und endlich die Chance auf eine neue Liebe hat.
Weil die Kinder ihre Mutter lachend erleben und fröhlich - und das auch mit dem Vater, weil der Druck durch die räumliche Enge weg ist.

Mein Weg ist mein Weg. Und du musst ihn nicht akzeptieren. Aber mein Leben bringt mich eben leider in diese schwierige LAge. Und ich hasse mein Leben manchmal dafür. Jetzt ist es eben so..und ich will nicht untergehen. Auf keinen Fall. Und ich werde meinen Traum von einer gelebten Liebe auch nicht aufgeben. Und wenn es noch 10 Jahre dauern sollte....

memory

Nochmal die Frage
von was willst du leben?

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Dass ich "fremd" gehe, hast du sicherlich aus einem alten Thread.
Das tut hier nichts mehr zur Sache,

Am 21.04.09 hast du geschrieben, dass du schon länger fremd gehtst.

------------------------------ ---

Ich habe mich voll und ganz auf die Ehe konzentriert und war durchaus gewillt, es nochmal zu versuchen.

Aha du hast also nach dem du hier geschrieben hast, das du einen Freund hast, dich sofort getrennt und hast dann ca. 3 Wochen dich voll und ganz auf die Ehe konzentriert.

-----------------------------

Und weigert sich hartnäckig, auszuziehen - auch wenn es für die Kids schöner wäre., im Haus zu bleiben.
ER trennt nicht Ehe und Familie. Es wird alles in einen Topf geschmissen und jeder soll unglücklich sein.

Ja für dich Kinder wäre es schöner. Du könntest ja auch gehen und die Kinder bleiben in ihrer gewohnten Umgebung.

Dann kannst du glücklich sein und der Vater hat wenigstens noch seine Kinder seine Familie.

---------------------------

Tut mir leid, in meinen Augen bist du egoistisch.

Du bist die jenige die fremd gegangen ist.

Du bist die jenige die unglücklich ist.

Du bist die jenige die gehen will.

Du triffst hier die Entscheidung für die Familie, weil du nicht mehr willst.

Dein Mann will nicht das die Familie kaputt geht und die Kinder wollen Vater und Mutter.

Um als gute Mutter dazustehen, will man ja das die Kinder in der gewohnten Umgebung bleiben können. Der Vater will das ja nicht, deswegen ist er der Böse.

Ist es nicht viel einfach für dich wenn er der Böse ist und nicht du welche die Ehe gebrochen hat?

Du möchtest ja alles tun, damit es friedlich abläuft um deine Schuld wieder gut zu machen?

Mag sein, dass du alles wieder gut machen möchtest. Aber dann solltest du es richtig machen.

Kann man sein Glück auf das Unglück anderer aufbauen?

Und nochmal, von was willst du leben??

Oder ganz provokativ: Brauchst du den Kindesunterhalt und den Trennungsunterhalt, um überhaupt es dir finanziell leisten zu können??









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26. Mai 2009 um 14:17

Du kannst es - Ich drück die Daumen
Hi,
ich bin gerade geschieden, weil zwischen uns kein Halt und keine Gemeinsamkeiten mehr waren.
Du schaffst es, es ist verdammt schwierig, wegen der Gefühle und aller Verwandten. Wenn
Du willst, tauschen wir Erfahrungen über schwerinerb at yahoo.de aus. Mir ging alles auch sehr nahe.
Aber man kann es schaffen. Viel Glück !

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22. Juni 2009 um 13:32

Mir geht es genau so
Liebe memory,

ich bin seit 19 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir haben 2 Kinder (4 und 7) und auch ich finde nicht den Mut, mich zu trennen. Wir können nicht reden, ich habe Angst, meinen Kindern die Familie zu nehmen und leide ganz schrecklich darunter, dass ich diejenige sein soll, die alles kaputt macht. Ich kann meinen Mann nicht mehr berühren, nicht mehr küssen, alles in mir sträubt sich dagegen. Und das seit Jahren.

Sind wir einfach zu feige? Wie können wir es nur schaffen? Ich weiss es nicht. Klar ist nur, wir werden kaputt gehen.
Es gibt mir auf jeden Fall etwas Kraft, dass es noch anderen Frauen so geht wie mir.

Hast Du Dich in der Zwischenzeit getrennt? Meine Gedanken sind bei Dir.

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22. Juni 2009 um 17:13

Ich kann das soo gut verstehen
Es ist seltsam, außer das ich nur ein Kind habe ist meine Geschichte der Deinen fast gleich.

Ich habe das schon so lange vor mir hergeschoben, dass ich ihn jetzt soweit habe, dass er die ganze Sache beenden will und die Not ist jetzt ganz groß. Warum hängt man nur so sehr an einem Menschen?

Ich bin mit der Zeit richtig ekelhaft geworden (dabei bin ich eigentlich gar nicht so), dann ist er fremdgegangen (einmalige Sache), das ganze ist 10 Jahre her. Seit einem Jahr flirtet er in meinem Beisein. Es ist egal wo, er findet immer jemanden. Mir geht es immer schlechter, unzufrieden, traurig, Angst, Selbstzweifel usw. Nicht mit und nicht ohne ihn.

Zudem haben wir noch eine eigene Firma und ich arbeite auch dort und traue mir gar nicht mehr zu, etwas anderes zu machen. Will ich auch gar nicht wirklich, denn wir haben uns dieses alles zusammen aufgebaut. Es ist auch ein Stück von mir. Aber, was soll ich machen. Weiter mit ihm zusammen arbeiten (kann ich bestimmt nicht) gehen wird er auch nicht. Was ist mit Haus und Hof?

Dann der Gedanke "Ist mir nur das Drumherum wichtig?" Nein, es ist die Person, die dann hier fehlt, alles andere ist irgendwie zu schaffen.

Also so geht das bei mir hier weiter. Wie weit kannst und willst Du das mitmachen. Es zieht sich immer weiter zu. Jetzt will meiner ausziehen und ich will das gar nicht. Ich habe eine extreme Angst, wenn er weg ist. Liebe ich ihn doch? Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr nur mit diesem Mensch zusammen. Jetzt werde ich 41. und das soll es gewesen sein. Jetzt, wo es uns gut geht und alles eigentlich in Ordnung ist. Jetzt, wo das Kind groß genug ist und wir wieder Zeit für uns haben? Was ist in dieser Welt überhaupt noch in Ordnung?

Wenn Du Lust hast oder wenn es Dir schlecht geht, dann melde Dich doch. Ich kann das alles so gut verstehen. Aber eine Lösung müssen wir selber finden und ich denke, irgendwann ist man an seinem eigenen Punkt angekommen und schafft das dann auch. Ich hoffe, dass er nicht mehr so weit entfernt ist.

Lg

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24. Juni 2009 um 21:58

Liebe memory!
der versuch eines rats von einer, die wahrscheinlich nicht soviel erfahrung hat, aber es gut meint:
löse dich!

du hast angst, was du den kindern antust.
sieh es ma so: denkst du denn, deine kinder merken nicht, wie schlecht es dir geht?
und dass sie darunter leiden?

ich kann nur aus der erfahrung mit meinen eltern sagen, dass ich persönlich erleichtert war, als meine mutter diesen schritt gegangen ist.

er arbeitet viel für euch und ist ein guter vater.
nun, das kann er auch noch sein, wenn ihr euch getrennt habt.

ist ER denn glücklich so, wie es ist?
fehlt ihm nichts?

du sagst, er ist nicht der mann für dich.
du bist nicht glücklich mit ihm.
aber du hast das recht darauf, glücklich zu sein!

ich grüße dich ganz herzlich und hoffe, du schaffst diesen für dich wichtigen schritt!

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26. Juni 2009 um 19:47

Ich wünsche dir Kraft
Hallo memory,

ich bin in einer ähnlichen Situation wie du und kann dich gut verstehen.
Ich schaffe es auch noch nicht, mich zu trennen, aber ich arbeite daran. Ich lese im Moment ein Buch, was mir hoffentlich hilft. Ich kann noch nicht viel über dieses Buch sagen, da ich gerade erst angefangen habe, es zu lesen. Vielleicht guckst du es dir mal an, es heißt "Ich verlasse Dich". sozusagen ein Ratgeber für die, die verlassen.
Ich habe das gelesen, was saraa da geschrieben hat und kann nur sagen, sie hat vermutlich keine Ahnung, was du fühlst. Nimm dir das nicht so zu Herzen, sie kann dich vermutlich nicht verstehen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft
Viele Grüße
madi

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21. Februar 2013 um 12:16

Noch da ?
Hallo memory,

wahrscheinlich ist es lächerlich dir jetzt noch zu schreiben. Dein verzweifelter Beitrag ist so lange her. Trotzdem schreibe ich, habe mich nur deshalb angemeldet.
Mir geht es ähnlich wie dir. Bin 12 Jahre mit meinem Mann zusammen. Nie wirklich zufrieden gewesen. Er war immer der Meinung das es meine Schuld ist unzufrieden zu sein, da ich zuviel verlange. Ich hab Angst meine 4 Söhne zu verletzen. Und auch das es finanziell dann sehr schlecht aussieht.
Aber meine Seele weint.
Eine Ratlose Millionentraenen

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22. Februar 2013 um 11:16
In Antwort auf nadra_12948210

Noch da ?
Hallo memory,

wahrscheinlich ist es lächerlich dir jetzt noch zu schreiben. Dein verzweifelter Beitrag ist so lange her. Trotzdem schreibe ich, habe mich nur deshalb angemeldet.
Mir geht es ähnlich wie dir. Bin 12 Jahre mit meinem Mann zusammen. Nie wirklich zufrieden gewesen. Er war immer der Meinung das es meine Schuld ist unzufrieden zu sein, da ich zuviel verlange. Ich hab Angst meine 4 Söhne zu verletzen. Und auch das es finanziell dann sehr schlecht aussieht.
Aber meine Seele weint.
Eine Ratlose Millionentraenen

Liebe millionentraenen
Obwohl ich selbst nicht verheiratet bin, weiss ich aus Erfahrung durch meine eigene Geschichte wie unheimlich schwer eine Trennung ist wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind. So viele Aspekte, und natürlich denkt man als guter Mensch und Du als Mutter immer erst an alle anderen.
Teilweise schiebt man sicherlich auch Verantwortung für das eigene Leben auf andere ab, oft ohne zu Wissen ob diese anderen (Kinder und Ehemann) denen ungefragt ein Statement untergeschoben wird dies auch tatsächlich so sehen.
Natürlich verletzt eine Scheidung die Kinder, es ist eine für uns "greifbare" und vorstellbare Verletzung, die Eltern sicher immer vermeiden möchten.
Es gibt aber auch nicht direkt greifbare Verletzungen wenn eine Ehe den Kindern zu liebe fortgesetzt wird - diese sind nicht so sichtbar und darum schaut man gar nicht hin. Aber, was Kindern entgeht wenn sie nie Eltern/Partner erleben die sich mal spontan in den Arm nehmen, die zärtlich und lustig- spielerisch miteinander umgehen -- das ist Lebensschule, und die wird den Kindern genommen wenn nur noch ein Schauspiel vorgeführt wird, dass die Kinder sowieso längst durchschaut haben.... unbewusst spüren die ganz genau wie der Umgang zwischen Mami und Papi ist - oder eben nicht ist.

Es gibt viele junge Leute, die sagen das vieles oder alles besser wurde nachdem die Eltern sich getrennt haben - und das sind nicht nur Ehen wo Gewalt herrschte, sondern auch solche wo einfach die Stimmung so gekünstelt und gespannt war das es für alle eine Belastung war.

Es kann längerfristig unmöglich etwas Gutes dabei rauskommen, wenn man zu sich selbst nicht ehrlich sein darf weil man eine Lebenslage aufrechterhalten muss, dass einem im Herzen als nicht mehr richtig erscheint ..... das ist meine persönliche Sicht.

alles gute
- graetschensepp -

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6. März 2013 um 9:17

Ich kenne das...
Hallo zusammen...
Ich bin seit 7 Jahren verheiratet. Wir haben drei Kinder. Der älteste ist 6 Jahre alt.
Unsere Ehe ist am Ende. Um es kurz zu machen. Zweimal schon fand " das große Gespräch" statt. Ich mache jedesmal einen Rückzieher. Jedesmal denke ich an die Kinder. Sie lieben ihren Papa so sehr und er seine Kinder.
Beim letzten großen Gespräch war er so kalt und sagte, das er ganz weit wegziehen würde. Somit würde er seine Kinder auch nur noch sehr selten sehen.
Unser gesamter Freundeskreis denkt wir sind die vorzeige Familie. Alles schick. Da hat irgendwie niemand Verständnis für. Bzw. den wenigen den ich mich anvertraue, die sagen immer das wir uns nicht trennen sollen, weil mein Mann doch so ein lieber ist!
Ich habe so unheimlich große Angst, das die Kinder das nicht packen! Das die irgendwie Schaden dabei nehmen.
Hinzu kommt, das ich mich in einen bedeutend jüngeren Mann verliebt habe. Durch meine Rumeierei habe ich ihn wahrscheinlich jetzt verloren. Er wollte das alles auf sich nehmen, doch hatte ich Angst, das wir scheitern weil er so jung ist.
Jetzt merke ich jedoch, das es einfach keinen Sinn macht. Die Luft ist raus, da brauch ich mir nichts mehr einzureden
Warum habe ich so große Angst davor zu gehen?
Warum quäle ich mich hier so?
Wahnsinn wie vielen es so geht, ich weiß wie schrecklich man sich da fühlt.
Was ist zu tun?

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6. März 2013 um 10:33
In Antwort auf xuan_11937340

Ich kenne das...
Hallo zusammen...
Ich bin seit 7 Jahren verheiratet. Wir haben drei Kinder. Der älteste ist 6 Jahre alt.
Unsere Ehe ist am Ende. Um es kurz zu machen. Zweimal schon fand " das große Gespräch" statt. Ich mache jedesmal einen Rückzieher. Jedesmal denke ich an die Kinder. Sie lieben ihren Papa so sehr und er seine Kinder.
Beim letzten großen Gespräch war er so kalt und sagte, das er ganz weit wegziehen würde. Somit würde er seine Kinder auch nur noch sehr selten sehen.
Unser gesamter Freundeskreis denkt wir sind die vorzeige Familie. Alles schick. Da hat irgendwie niemand Verständnis für. Bzw. den wenigen den ich mich anvertraue, die sagen immer das wir uns nicht trennen sollen, weil mein Mann doch so ein lieber ist!
Ich habe so unheimlich große Angst, das die Kinder das nicht packen! Das die irgendwie Schaden dabei nehmen.
Hinzu kommt, das ich mich in einen bedeutend jüngeren Mann verliebt habe. Durch meine Rumeierei habe ich ihn wahrscheinlich jetzt verloren. Er wollte das alles auf sich nehmen, doch hatte ich Angst, das wir scheitern weil er so jung ist.
Jetzt merke ich jedoch, das es einfach keinen Sinn macht. Die Luft ist raus, da brauch ich mir nichts mehr einzureden
Warum habe ich so große Angst davor zu gehen?
Warum quäle ich mich hier so?
Wahnsinn wie vielen es so geht, ich weiß wie schrecklich man sich da fühlt.
Was ist zu tun?

Verstehe dich!
Hallo,

ist es nicht schrecklich. Die Liebe zu unseren Kindern macht uns zu Geiseln. Ich glaube das wenn er seine Kinder so doll liebt, nicht weit weg ziehen wird. Außerdem glaube ich das deine Kinder es jetzt noch leichter wegstecken. Weil sie so klein sind. Meine Kinder sind 3,6,11, und 12 Jahre alt. Alles Jungs. Wenn ich nur die beiden Kleinen hätte würd ich gehen. Aber die beiden großen sind in der Pupertät. Gerade da brauchen Jungs ihren Papa. Ich glaube die würden das nicht so wegstecken. Die Kleinen brauchen die Mama mehr. Und lassen sich gut ablenken. Sie haben aber auch feinere Antennen für deine Gefühle. Warte nicht zu lang. Ich glaube wenn sie klein sind geht es, dann erst wieder wenn sie durch die Pupertät sind.
Mit viel Mitgefühl, und genauso Ratlos...

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6. März 2013 um 12:27
In Antwort auf nadra_12948210

Verstehe dich!
Hallo,

ist es nicht schrecklich. Die Liebe zu unseren Kindern macht uns zu Geiseln. Ich glaube das wenn er seine Kinder so doll liebt, nicht weit weg ziehen wird. Außerdem glaube ich das deine Kinder es jetzt noch leichter wegstecken. Weil sie so klein sind. Meine Kinder sind 3,6,11, und 12 Jahre alt. Alles Jungs. Wenn ich nur die beiden Kleinen hätte würd ich gehen. Aber die beiden großen sind in der Pupertät. Gerade da brauchen Jungs ihren Papa. Ich glaube die würden das nicht so wegstecken. Die Kleinen brauchen die Mama mehr. Und lassen sich gut ablenken. Sie haben aber auch feinere Antennen für deine Gefühle. Warte nicht zu lang. Ich glaube wenn sie klein sind geht es, dann erst wieder wenn sie durch die Pupertät sind.
Mit viel Mitgefühl, und genauso Ratlos...

Ich
bin erstmal froh, das es nicht nur mir so geht. Ich kam mir schon vor wir so ein gemeiner Mensch, der seine Affäre immer zappeln lässt und sagt, ja ja ich trenne mich.
Eine sehr gute Freundin sagte zu mir, du nimmst das alles für deine Kinder auf dich und später werden sie auch keine Rücksicht auf dich nehmen. Was sagst du dazu?
Meine drei Jungs bekommen das natürlich mit das wir uns so viel streiten. Der mittlere lässt sich nichts anmerken aber der große mit seinen 6 Jahren weint und hat furchtbare Angst das wir uns trennen. Das sagt er so. Das bricht mir das Herz ihn so zu sehen. Dann denke ich mir, das ich die drei doch nicht brechen kann, nur weil ich so egoistisch bin. Ich selber gehe durch die Hölle, weil ich den anderen Mann so liebe und nicht zu ihm kann.
Muss man da durch? Weil man sich so entschieden hat?
Weil es einfach so ist?
Oder hat man selbst auch ein Recht auf Glück und Liebe?
Wie geht es dir damit?

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6. März 2013 um 15:00
In Antwort auf xuan_11937340

Ich
bin erstmal froh, das es nicht nur mir so geht. Ich kam mir schon vor wir so ein gemeiner Mensch, der seine Affäre immer zappeln lässt und sagt, ja ja ich trenne mich.
Eine sehr gute Freundin sagte zu mir, du nimmst das alles für deine Kinder auf dich und später werden sie auch keine Rücksicht auf dich nehmen. Was sagst du dazu?
Meine drei Jungs bekommen das natürlich mit das wir uns so viel streiten. Der mittlere lässt sich nichts anmerken aber der große mit seinen 6 Jahren weint und hat furchtbare Angst das wir uns trennen. Das sagt er so. Das bricht mir das Herz ihn so zu sehen. Dann denke ich mir, das ich die drei doch nicht brechen kann, nur weil ich so egoistisch bin. Ich selber gehe durch die Hölle, weil ich den anderen Mann so liebe und nicht zu ihm kann.
Muss man da durch? Weil man sich so entschieden hat?
Weil es einfach so ist?
Oder hat man selbst auch ein Recht auf Glück und Liebe?
Wie geht es dir damit?

Ende mit Schrecken...
Hallo,

das dein 6 jähriger weint, und Angst hat ist schlimm. Aber was ist schlimmer- ein Ende mit Schrecken , darüber kann er hinwegkommen, oder eine Kindheit in Angst.
Ich habe keine Affaire, wünsch mir aber eine, um mich mal wieder wertvoll und geliebt zu fühlen. Mein Mann hätte nicht mal was dagegen. Ich fühl mich mies !!!

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6. März 2013 um 16:52
In Antwort auf nadra_12948210

Ende mit Schrecken...
Hallo,

das dein 6 jähriger weint, und Angst hat ist schlimm. Aber was ist schlimmer- ein Ende mit Schrecken , darüber kann er hinwegkommen, oder eine Kindheit in Angst.
Ich habe keine Affaire, wünsch mir aber eine, um mich mal wieder wertvoll und geliebt zu fühlen. Mein Mann hätte nicht mal was dagegen. Ich fühl mich mies !!!

Oje
Das ist aber wirklich schlimm.
Ich habe meine Affäre im Internet kennengelernt. Das war eigentlich nur ein Spaß. Mal schauen wie man so ankommt. Wir haben am Anfang nur geschrieben. Und dann hat sich das gesteigert. Bevor wir uns das erste Mal gesehen haben, hatten wir beide schon soviel Gefühle entwickelt, das es eigentlich klar war, das wir nicht mehr von einander los kommen. Er gibt mir so ein wahnsinns Gefühl.
Erst durch ihn habe ich gemerkt wie verhungert und einsam ich eigentlich bin.
Er ist 11 Jahre jünger als ich.
Das dein Mann nicht mal was dagegen hat finde ich schon echt krass! Das tut weh so abgelehnt zu werden. Als wäre man nichts Wert.
Denkst du nicht das deine beiden großen das verstehen würden? Vielleicht nicht jetzt aber irgendwann?
Ich bin selber Scheidungskind und wollte das meinen Kindern nicht antun. Aber ich bin jeden Tag traurig.
Ich traue mich nicht den finalen Schritt zu gehen! Ich habe Angst was dann kommt. Wir haben ein Haus was abbezahlt werden muss und auch sonst. Du weißt ja selber was dahinter steht.

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6. März 2013 um 18:52

...
Ich beobachte das schon längere Zeit und Ich will dir ja nicht zu Nahe treten aber du hast ja wohl zu allen Foren und zu jedem Thema deinen Senf dazu zu geben! Unwahrscheinlich das du tatsächlich schon alles erlebt und dementsprechend auch selber gefühlt hast, wozu du überall was zu scheissern hast.
Du bist wahrscheinlich so einsam und hast nix zu tun den ganzen Tag über, das du da im Netz hockst und schlaue Kommentare abgibst an Menschen, die wirklich ein Scheiß Problem haben!
Das hat hier auch nix mit Meinungsfreiheit oder Kritikfähigkeit zu tun. Sowas äußert man nämlich objektiv, falls du weißt was das heißt!
Und jetzt reiß dich mal am Riemen und sei leise!!!

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7. März 2013 um 15:48

Ich bescheiße nicht !
Hallo in die Runde die wirkliches Herzleid haben,
an dich lana:
1. bescheisse ich bisher überhaupt nicht. 2. wenn mein Mann mir die Erlaubnis gibt, ist es kein Fremdgehen ! ". werde nicht ich von meinem Mann beschissen, das er mir sagt ich soll mir eine Affaire suchen damit er nicht aus dem Knipp kommen braucht ?
Außerdem unterschätzt du Kinder. Sie werden wollen das ihre Mama glücklich ist, vorallem weil sie merken das ich mir hier beide Beine ausreise, und mein Mann überhaupt nicht mehr zugänglich ist !
Außerdem geht es mir nicht um Sex, sondern um Gefühl !!! Ich bin auch ein Mensch, oder darf eine Mutter nicht mehr glücklich sein ? Ich tu ja meinen Kindern nichts an. Solche Leute wie du machen mich echt sauer !

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8. März 2013 um 21:24

Trennung
Du klingst wie ich. Wir haben auch 3 Kinder, das juengste 6 Jahre alt. Schon Jahrelang waren wir ungluecklich zusammen und ich hatte das Gefuehl wegen der Kinder zu bleiben, aber ich hatte auch Angst. Als ich die Gelegenheit hatte ein kleines Hauschen zu kaufen, und eine Erbschaft bekam zog ich aus. Wochen und Monatelang kaempfte ich mit mir bis ich ihm dies mitteilen konnte.
Meine Teenagertochter reagierte massiv, die mittlere weiss nicht so recht was darueber denken und die Juengste hat sich recht gut daran gewoehnt. Ein Stueck weit war ich schon die boese weil ich von zu Hause ausgezogen bin.
Nun wohne ich alleine mit den Kindern, er kriegt die Kinder 3 Naechte pro Woche und ich habe einen Kater. Es ist schoen nicht mehr staendig runtergemacht und kritisiert zu werden. Im Gegensatz zu Deinem Partner hat mich meiner immer subtil runtergemacht, ich arbeitete ja nur 50% mit den 3 Kindern, das ist ja eh nix wert usw. Er musste immer besser sein als ich
Wenn sich was ... laesst mit Euch zwei, dann mach es. Wenn es Dich krank macht (ich bin auch krank geworden), dann geh, wennmoeglich vorher. Du wirst die Naehe vermissen, die Beziehung, die Kinder werden die Familie vermissen. Bei uns ist das auch so und nicht einfach.
Aber ich fuehle mich jetzt weniger allein als wo ich mit ihm zusammen war. Ich bin wieder gesund. Bei mir daheim kann ich tun und lassen und kochen was ich will.
Wuensche Dir viel Kraft
maja

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