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Ich kann mich auf meinen Mann nicht verlassen

20. Oktober 2007 um 16:18

Ich komme mit meinem Mann nicht mehr zurecht.Ich kann mich nie 100 Pro auf ihn verlassen, was die alltäglichen Sachen betrifft.Manchmal reagiert er auf meine Bitten, die auch sehr selten zu hören sind, (z.B. Schuhe wegräumen)total stur oder lässt sich nichts sagen und mag kein Wort von mir hören.Dabei erledige ich den ganzen Haushalt, ohne mich zu beschwerden!Er macht auch einiges, aber nur wenn er Lust und Zeit hat.Wir kriegen ein Baby in 3 Monaten und ich frage mich langsam, ob es weiter so schwierig mit ihm sein wird, wenn ich ihn um etwas bitte.Bis jetzt hat jeder das gemacht, was ihm gefiel, vorallem er war von mir durch Verpflichtungen nie eingeengt worden.Ich habe mich damit arrangiert , die Sachen selber zu erledigen, als auf ihn zu warten, oder sogar Angst zu haben, es auszusprechen.Ich habe fast aufgehört von ihm etwas zu verlangen-entweder macht er das aus Sturheit nicht(empfindet es als Befehl), oder sagt ja, aber tut sich gar nichts.Dabei gibt es Tage, wo er den Abwasch macht, Waschmaschine laufen lässt, sogar sein Hemd bügelt. Ich weiss es nicht mehr weiter, was dieses Verhalten soll...Oder-ich frage was willst du essen-keine Antwort, oder "egal", aber wenn ich etwas zubereitet habe, was er nicht isst(was ich nicht wissen konnte, weil er nie darüber ein Wort gesagt hat), macht er so ein Theater!!!Ich finde das unverschämt, man kann doch mit mir normal komunizieren.
Wie ist das bei euch zu Hause, wie kann ich mit meinen Mann umgehen?

LG

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20. Oktober 2007 um 16:41

Eigentlich,
Das Problem ist,dass er sich von niemandem, auch von mir nichts sagen lässt!Er ist so gewohnt, so aufgewachsen und scheint sein Motto im Leben zu sein.Freiheit ist für ihn sehr wichtig, auch in der Ehe sollte keiner dem anderen was weis machen.Sein Prinzip ist "wenn es dir schlecht geht, werde ich alles für dich machen, aber ich bin nicht jemand, der bei jeder Kleinigkeit springen muss".Das Wort müssen existiert für ihn nicht, im Gegenteil, er reagiert sehr gereizt darauf.
Er ist wirklich nicht leicht, aber oft überrascht er mich auch mit dem Gegentei:typisch Wassermann.

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20. Oktober 2007 um 17:20

Noch was dazu
Also erstens, ich bitte ihn immer leise und höflich um etwas!Weil ich immer damit rechne, dass das ihm sowieso nicht gefällt und was dagegen sagt.Also, ich bin wirklich sehr vorsichtig, mit dem was und wie ich es sage, bzw.möchte.
Zweitens, ich habe noch nie von ihm verlangt, dass er immer den Müll rausbringt, oder, dass er jeden 2 Tag irgendwas im Alltag erledigen MUSS.Planen ist ein Fremdwort und er würde durch planen sein Leben nie einengen!!!
Drittens, obwohl ich schwanger bin, bin sowas von ruhig und ausgeglichen, dass ich fast die anderen Schwangeren beneide, die rumzicken und soviel Verständnis von ihren Männern bekommen. Auch, wenn es selten von meinerseits Stimmungsschwankungen gab, dann gab es von seiner Seite null Verständnis!!!
Ich glaube, ich mache genügend Kompromisse, aber von ihm kommt nach Lust und Laune etwas entgegen.Die Welt dreht sich nur um ihn, aber dass ich auch als werdende Mutter Unterstützung brauche, kapiert er noch nicht.

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20. Oktober 2007 um 17:49

Liebe Mietsu
das, was Du erlebst, ist wahrscheinlich Alltag in den meisten Haushalten.
Ich kann zwischen Deinen Zeilen lesen, dass Du sehr vorsichtig und unsicher mit Deinen Wünschen/Forderungen bist.Sage doch ganz einfach, wie DU DIR eine Beziehung vorstellst. Männer brauchen klare Ansagen. Ewiges Gefrage nach dem Essen etc. nervt sie einfach nur. Sei selbstbewußt genug,ihm die Stirn zu bieten, setze Dich durch. Stelle DU die Regeln im Haushalt auf, sage DU ihm, was er tun soll. Macht er es nicht, na dann wird es eben nicht gemacht. Der Haushalt ist Dein Revier, gib ihm dadurch ein sicheres Gefühl, gib ihm ein "zuhause" - dann wirst er sicherlich ganz schnell handzahm.
Ich drück Dir die Daumen - für Dich und Deine kleine Familie.
Karlotta

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20. Oktober 2007 um 22:50

Machst du das jetzt wegen dem baby?
deinen partner im haushalt zu erziehen?wenn du bisher ja nicht den mund aufgemacht hast.du machst als wärst du unter zeitdruck,das er schnellstens reagiert.
wenn er bisher schon so war,und du bisher nie was gesagt hast dann erwarte keine schnelle wende.
aber mal ganz von alldem abgesehen,glaub ich kaum das du dich darauf verlassen willst"das er weh die schuhe aufräumt".sondern arbeitest du auf seinen einsatz hin wenn das baby da ist!!!!außerdem ist in ertster linie verlass in anderen dingen wichtiger,als im haushalt.man kann sich das leben auch selber schwer machen.

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20. Oktober 2007 um 23:09

Bei
meinem Freund (seit fast 8 Jahren zusammen)ist es genau das selbe!
Er läßt überall seine Klamotten rumliegen, weigert sich trotzig den müll runterzubringen, ist pingelig mit dem Essen, wehe wenn er DAS graue Hemd anziehen will, das Bad wird verwüstet u.s.w.

Hab es auf die liebe Art versucht, hab es auf die Mitleidstour versucht, hab es auf die harte Tour versucht - NICHTS.

Da kommt dann die Antwort "DU bist die Frau, das ist Deine Aufgabe!" Obwohl wir beide einen Vollzeit-Job haben. Er stellt sich vor, wenn wir Kinder kriegen soll ich den ganzen Tag arbeiten (Kinder kommen zu Oma), abends den Haushalt schmeißen und für den nächsten Tag vorkochen (gibts das Wort tatsächlich ?)
Anscheinend, kennen die das nicht anders.

Unsere Beziehung ist eh schon so gut wie vorbei.

Aber laß den Kopf nicht hängen, schließlich bekommt ihr ein Baby und es liegt evtl. nur am Druck. Meiner tut generell nichts. Und manchmal tut Dein Freund ja einiges, immerhin.
Es gibt noch Hoffnung.
Muß den anderen zustimmen, laß Dich nicht in die reine Mutterrolle drängen, sei selbstbewußt und rede mit ihm.

Wie alt ist er denn überhaupt?

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21. Oktober 2007 um 9:01

Delegieren statt überreagieren....
Haushalt. Mmmmh Ich lächele Dich wissend und mitfühlend an...

So wie Du Dich und ihn schilderst, gibt es eine klare Aufgabenverteilung: Du teilst zu, er gibt auf Problematisch ist es, dass Du nicht frueher klare Grenzen gezogen hast. Jetzt, in einer Situation angespannter Nerven und tanzender Hormone dringend benötigte Alltagsveränderungen durchzusetzen, muss es ungleich schwieriger sein.

Bei mir und meinen Partnern herrscht ein gewisser Konsens: weder er noch ich hatten jeweils Lust, das zu machen. Ergo haben wir einen Dritten damit beauftragt. Die elegante Lösung für Geschlechterkampf an der Waschmaschine

Ich kenne eure finanziellen Verhältnisse nicht, würde Dir aber grundsätzlich empfehlen, fürs Wäschebügeln etc. eine Hilfe zu bezahlen. Ich kann von mir sagen, dass ich noch nie einem Mann das Hemd gebügelt habe...chrchr...Hilfen dieser Art sind billig, enorm zeitsparend und per Inserat in jeder Regionalausgabe zu finden.

Dann könntest Du einen Teil eurer Ausgaben für den Haushaltr, die Einkäufe etc. für eine Raumhilfe ausgeben...dafür sparsamer einkaufen...es gibt so viele Möglichkeiten...und unabhängig davon solltest Du selbstbewusster werden. Niemand braucht seine Wünsche im Flüsterton zu äussern!

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