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Ich kann keine Trennung akzeptieren

25. Dezember 2004 um 16:27 Letzte Antwort: 10. Juni 2007 um 23:03

Hallo,

ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber ich muß jetzt reden und niemand ist da, mit dem ich reden könnte. Alle sitzen bei ihren Familien.

Mein Mann und ich kennen uns seit über 3 Jahren, seit etwa 1,5 Jahren sind wir verheiratet. Wir haben uns im Ausland im Urlaub kennengelernt. Ich bin 9 Jahre älter, wir haben unterschiedliche Religionen und Kulturen. Wir hatten vor unserer Ehe nie die Gelegenheit zusammen zu leben.

Bis September ging es uns richtig gut, dachte ich zumindest. Ich war sehr glücklich. Mein Mann kam vor einem Jahr nach Deutschland, fand schnell Arbeit und sein Deutsch ist auch schon ganz ordentlich. Wir waren viel zu Hause, verstanden uns prima und wenn wir was unternahmen, dann taten wir das zusammen. Er kannte ja auch niemanden. Ich war sehr glücklich, als er jemanden kennenlernte. Ich ermutigte ihn, sich öfter zu treffen, damit er mal rauskommt. Ich hatte nie ein schlechtes Gefühl, denn er erzählte mir immer alles. Für mich war das ganz normal, denn ich erzähle auch alles. Egal was!

Dann ging er das 1. Mal in die Disco mit diesem Freund, dann ging er jede Woche. Ich hatte immernoch kein Problem damit. Er erzählte mir alles... ich weiß, ich habe Verlustängste, aber durch die ständigen Informationen ging es mir gut. Ich wollte zu dem Zeitpunkt nie mitgehen, da ich mich so dick fühlte und mich nicht so richtig unter Leute getraut habe, außerdem war ich immer zu müde und kaputt.

Dann fuhr er in seine Heimat und kam total verändert zurück. Er war ständig in Gedanken, lachte nicht mehr... Irgendwann sagte er, er würde gerne weglaufen. Ich nahm das nicht so richtig ernst. WEglaufen hilft nicht - die Probleme bleiben. Er hat das Problem, daß seine Familie ständig Unterstützung braucht und viel Geld in die Heimat fließt. Mal für Essen, mal für Reparturen, mal für Arztbesuche. Es ist sein Geld, was er erarbeitet hat.

Plötzlich brach es dann aus ihm raus, für mich wie aus heiterem Himmel. Er fühlte sich von mir nicht unterstützt, was seine Probleme angeht. Ich höre nur zu, was soll ich auch groß machen? Dann meinte er plötzlich, ich würde ihn total einengen und er wäre gar keine eigenständige Person. Ich habe viel nachgedacht und kann ihm nur Recht geben. ich habe es nur nie gemerkt, da es für mich alles so "normal" war. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Plötzlich wollte er die räumliche Trennung, wobei er nicht genau sagen konnte, welche Konsequenzen es für unsere Beziehung es haben sollte. Ich bin auch vielen verschiedenen Gründen dagegen.

Ein großes Problem ist, daß er noch nicht lange genug in Deutschland ist. Bei einer Trennung würde er seine Aufenthaltserlaubsnis verlieren. Würden wir es nicht melden, aber erwischt werden (KOntrolle, oder jemand zeigt uns an), hätte das schlimme Konsequenzen. ER würde ausgewiesen, bzw. aufgefordert das Land zu verlassen. Ich müßte etvl. eine Geldstrafe zahlen, da ich ihm den Aufenthalt ermöglichen würde. Also entscheid er sich zu bleibe und ich versprach an mir zu arbeiten, das tat ich auch. Ich bin in Behandlung wegen der Ängste. Leider hat er sich seitdem so stark verändernt, daß meine Ängste immer größer werden.
Er erzählt nichts mehr, weil er es nicht möchte. Er erzählt nur, was er möchte. Normalerweise ist das ja auch total okay, nur leider hat es dazu geführt, daß er überhaupt nicht mehr mit mir redet.Ich habe die letzten Wochen versucht stark zu sein. Ich habe nicht mehr gefragt, habe ihn nicht genervt. Doch gestern habe ich zuviel getrunken und alles ist aus mir rausgeplatzt. Ich habe alles gesagt, was mich die letzten Wochen belastet hat. Ich bin total zusammen gebrochen und habe sehr geweint. Ich habe ihm Vorwürfe gemacht, daß er mich aus seinem Leben ausschließt, daß er mich nie dabei haben will, nichts mit mir unternimmt. Heute morgen habe ich dann das 1. Mal seit 2 Jahren sein Handy genommen und reingeschaut. Viele SMS... 3 Frauen. Sehr eindeutige SMS. Eine ist eine gute Freundin von ihm, von der wußte ich. Die SMS waren harmlos. Einer Frau schieb er allerdings sehr anzüglich. Und einer flirtend. Ich bin ausgeflippt und direkt auf ihn zu. Ich habe gezittert und geweint. Dann hat er erklärt. Die eine Frau ist aus seiner Vergangenheit und ist in Schweden, er hat nur gespielt. Die andere ist 15 ... und er hat gespielt. Er hat geschworen, daß er nie eine andere Frau angefaßt hat. Aber warum macht er das? Spielen? Ich glaube ihm das sogar, nur verstehen kann ich es nicht.

Plötzlich bin auch ich nicht mehr Schuld an allem, sondern er. Er hätte sich verändert, ich mache alles richtig (Handy kontrollieren ausgenommen). Sein Problem ist - ich bin deutsch. Jetzt denken alle, er ist auch deutsch. Hier ist es so leicht, hier ist alles toll, von ihm kann man alles verlangen. Sogar seine Eltern haben gesagt, er soll sich nicht trennen, weil ich ihn dann zurück schicken könnte. Niemand denkt an ihn und ob es ihm gut geht. Er fühlt sich allein. Auch ich würde nur an mich denken, daß er ja nicht gehen soll. Aber ich vergesse ihn, dem es nicht gut geht. Ich verstehe nicht, warum unsere Ehe deshalb zu Ende sein soll! Unsere Liebe war so groß, meine ist noch immer so groß, da lohnt es sich doch zu kämpfen, da muß man überlegen, was man anders machen kann. Aber er will irgendwie nicht kämpfen. Wieder sind wir beim Thema räumliche Trennung. Dann hätte er nämlich kein Geld mehr für die Heimat, dann wäre er auf sich allein gestellt und könnte sagen, daß er keine deutsche Frau mehr hat und niemandem mehr helfen kann.

Dann soll er doch einmal in seinem Leben lügen und sagen, wir hätten uns getrennt....

Ich kann vieles ändern, aber nicht, daß ich deutsch bin.

Außerdem kommt er plötzlich nicht mehr damit klar, daß ich schon verheiratet war. Plötzlich beschäftigt ihn das. Hilfe! In dieser Wohnung fühlt er sich nicht wohl, weil alle Erinnerungen hier wieder hochkommen. Ich würde mit ihm umziehen, obwohl es eine Eigentumswohnung ist... aber irgendwie will er das auch nicht.

Ich habe nun vorgeschlagen, daß wir uns trennen, weil ich nicht mehr kann. Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. Das nahm er so hin - anstatt zu überlegen, wie wir uns beide das Leben leichter machen können und doch noch eine Chance auf ein gemeinsames Glück haben. Ich will mich doch gar nicht trennen. Aber langsam scheint das der einzige Weg zu sein. Aber ich sehe es nicht ein, daß ich wegen der Einstellung von anderen auf der Strecke bleiben soll.

***!!
So, genug, das war ja schon der mega Roma.

Danke fürs Zuhören

B.

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26. Dezember 2004 um 3:56

Hallo Brina
so leid es mir tut, aber für mich hört es sich sehr danach an das er wegen der Aufenthaltsgenehmigung mit dir zusammen ist. Dein ganzes Verständnis für ihn .... das ist zuviel. Er redet dir ein schlechtes Gewissen ein um seine Freiheiten zu haben. Und du machst mit und bist die verständnisvolle. Sei bitte ganz ganz vorsichtig. Kommt es dir nicht komisch vor das selbst seine Familie ihn auf die Aufenthaltsgenehmigung hinweist? Die brauchen das Geld von ihm. Also lieber zusammenbleiben und die Familie unetrstützen. Denk an dich. Auch die Sache mit deiner Wohnung, in Wirklichkeit stört ihn die Wohnung nicht ... auch nur eine Ausrede.
Stern289

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26. Dezember 2004 um 16:32

Sorry
...aber das ist schon ganz anderen frauen passiert, daß sie nur benutzt wurden um nach deutschlund zu können.........bald braucht er dich und diese ehe nicht mehr, also konstruiert er schon mal gaaaanz langsam die trennung.

ich sehe das jedenfalls so und eine trennung kannst du auch nicht verhindern. warum auch ?

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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26. Dezember 2004 um 22:09
In Antwort auf lilia_12629207

Sorry
...aber das ist schon ganz anderen frauen passiert, daß sie nur benutzt wurden um nach deutschlund zu können.........bald braucht er dich und diese ehe nicht mehr, also konstruiert er schon mal gaaaanz langsam die trennung.

ich sehe das jedenfalls so und eine trennung kannst du auch nicht verhindern. warum auch ?

gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Die zeit hätte er auch noch aussitzen können
Hallo,

es ist noch fast ein Jahr bis er eigenständiges Aufenthaltsrecht hat. Wenn es nur darum gehen würde, dann hätte er das Jahr doch wohl locker aussitzen können.

Stattdessen hat er endlich den Mund aufgemacht und über seine Sorgen gesprochen.

Mit der räumlichen Trennung bringt er sich finanziell in eine schwierige Situation. Er wird dann keinen Cent mehr schicken können, weil sein Gehalt nur gerade eben für Miete und Leben reichen wird.

ER findet es sehr traurig, daß niemand an ihn denkt und daran, daß es ihm vielleicht auch gut gehen sollte. Daher war er auch so traurig über die Aussagen seiner Familie.

Schade, daß du deine Antwort ausschließlich aufs Aufenthaltsrecht beziehst.

Er könnte auch zurück in die Heimat gehen und sich eine neue Frau suchen. Er ist jung und gutaussehend, das wäre eine leichte Nummer.
Außerdem wäre er auch in der Lage mich zu überreden (bei richtiger Trennung), es nicht zu melden. Mir gehts auch nicht darum ihn aus dem Land zu schicken.

Wir haben uns jetzt auf die räumliche Trennung geeinigt und ich hoffe, daß er in ein paar Monaten zurück kommt.

B.

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26. Dezember 2004 um 22:16
In Antwort auf nicola_12848716

Hallo Brina
so leid es mir tut, aber für mich hört es sich sehr danach an das er wegen der Aufenthaltsgenehmigung mit dir zusammen ist. Dein ganzes Verständnis für ihn .... das ist zuviel. Er redet dir ein schlechtes Gewissen ein um seine Freiheiten zu haben. Und du machst mit und bist die verständnisvolle. Sei bitte ganz ganz vorsichtig. Kommt es dir nicht komisch vor das selbst seine Familie ihn auf die Aufenthaltsgenehmigung hinweist? Die brauchen das Geld von ihm. Also lieber zusammenbleiben und die Familie unetrstützen. Denk an dich. Auch die Sache mit deiner Wohnung, in Wirklichkeit stört ihn die Wohnung nicht ... auch nur eine Ausrede.
Stern289

Hallo
Hallo,

wie ich schon oben schrieb, bringt er sich mit der räumlichen Trennung in eine finanziell schwierige Situation. Er ist traurig darüber, daß seine Familie nur an Deutschland denkt.
Wenn ich es wollte, würde er sofort zurück in die Heimat gehen.

Wir wollen von vorne anfangen, uns neu kennenlernen, so wie wir es nie konnten. Ich hoffe es ist ein Weg, jedenfalls gefällt er mir besser als eine richtige Trennung.
Ich will ihn nicht verlieren.

Ich kann und will nicht glauben, daß es mit seinem Aufenthaltsrecht zu tun hat.

Und ich weiß, daß ich starke Verlustängste habe. Genau deshalb bin ich jetzt in Behandlung. Ich mache ihm das Leben schwer, hatte alles unter Kontrolle. Ich habe sein Konto geführt, die Handy-Rg. kontrolliert immer gefragt und gefragt. Er ist es leid!
Er will diese ständige Kontrolle nicht. Ich verstehe das auch, nur war es vorher normal für mich. Außerdem wollte ich ihm nur helfen.

Diese Hilfe braucht er nun nicht mehr, er ist eigenständig geworden, hat sich eingelebt.

Er hat immerhin sein Land für mich verlassen.
Ich hatte immer die Wahl, ich hätte auch in sein Land gehen können. Nur kam das für mich nicht in Frage.

Noch vor ein paar Jahren hätte ich die Beziehung jetzt beendet, seine Sachen gepackt, ein Ticket gekauft und ihn bei der Ausländerbehörde gemeldet. Ich hätte ihn nie wieder sehen oder hören wollen.
So oder so ähnlich habe ich ein paar Mal in meinem Leben gehandelt. Dadurch ist es nicht besser geworden. Ich habe immer mehr mit Verlustangst, Mißtrauen und Eifersucht zu kämpfen. Ich will jetzt einen anderen Weg gehen, um nicht noch tiefer zu rutschen...

B.

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27. Dezember 2004 um 14:13
In Antwort auf agnes_12637726

Die zeit hätte er auch noch aussitzen können
Hallo,

es ist noch fast ein Jahr bis er eigenständiges Aufenthaltsrecht hat. Wenn es nur darum gehen würde, dann hätte er das Jahr doch wohl locker aussitzen können.

Stattdessen hat er endlich den Mund aufgemacht und über seine Sorgen gesprochen.

Mit der räumlichen Trennung bringt er sich finanziell in eine schwierige Situation. Er wird dann keinen Cent mehr schicken können, weil sein Gehalt nur gerade eben für Miete und Leben reichen wird.

ER findet es sehr traurig, daß niemand an ihn denkt und daran, daß es ihm vielleicht auch gut gehen sollte. Daher war er auch so traurig über die Aussagen seiner Familie.

Schade, daß du deine Antwort ausschließlich aufs Aufenthaltsrecht beziehst.

Er könnte auch zurück in die Heimat gehen und sich eine neue Frau suchen. Er ist jung und gutaussehend, das wäre eine leichte Nummer.
Außerdem wäre er auch in der Lage mich zu überreden (bei richtiger Trennung), es nicht zu melden. Mir gehts auch nicht darum ihn aus dem Land zu schicken.

Wir haben uns jetzt auf die räumliche Trennung geeinigt und ich hoffe, daß er in ein paar Monaten zurück kommt.

B.

Hallo,
**es ist noch fast ein Jahr bis er eigenständiges Aufenthaltsrecht hat. Wenn es nur darum gehen würde, dann hätte er das Jahr doch wohl locker aussitzen können.** nein, ich sehe es so, daß er es schon deshalb nicht aussitzen will, weil er dir und du dir selber euch was vorgemacht habt.ich glaube eher nicht, daß jemals liebe mit im spiel war. sorry !



**Mit der räumlichen Trennung bringt er sich finanziell in eine schwierige Situation. **Nein, er bringt dich in finanzielle schwierigkeiten, schließlich bleibst du als ehefrau mit geld in der versorgungspflicht solange ihr keine offizielle trennung vollzogen habt. aber auch während der trennungsphase mußt du finanziell herhalten, wenn er nichts hat.woher weißt du eigentlich ganz sicher, daß das geld wirklich nur seiner familie zu gute kommt und nicht einer anderen frau/familie?nur mal so gefragt.....


**Schade, daß du deine Antwort ausschließlich aufs Aufenthaltsrecht beziehst.** mädel, das sind die realitäten, die auch du besser im auge behalten solltest.


**Außerdem wäre er auch in der Lage mich zu überreden (bei richtiger Trennung), es nicht zu melden. ** wenn offensichtlich wird und nachweislich, daß ihr eine "scheinehe" eingegangen seid, dann bist du genauso dran wie er - strafrechtlich gesehen.außerdem bekomme ich den eindruck, daß du vielleicht versuchst ihn mit erpressung ? zu halten. sollte dies wirklich so sein, hat auch das nichts mit liebe zu tun und du schneidest dir ins eigene fleisch. entschuldige meine ehrliche meinung, ich kann mir denken, daß du genau DAS nicht hören wollest......

**Wir haben uns jetzt auf die räumliche Trennung geeinigt und ich hoffe, daß er in ein paar Monaten zurück kommt.** aha, also ist es wohl so wie ich einschätze aber da machst du dir was vor - warum sollte er bei dir bleiben wollen?weil du ihm versprichst "es" nicht zu melden ? ja, was denn.....das es eine scheinehe ist ? das du gerade das als versuch nimmst und ihn unter druck setzt ?....also wirklich........

gruß von nemesis

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28. Dezember 2004 um 17:46
In Antwort auf lilia_12629207

Hallo,
**es ist noch fast ein Jahr bis er eigenständiges Aufenthaltsrecht hat. Wenn es nur darum gehen würde, dann hätte er das Jahr doch wohl locker aussitzen können.** nein, ich sehe es so, daß er es schon deshalb nicht aussitzen will, weil er dir und du dir selber euch was vorgemacht habt.ich glaube eher nicht, daß jemals liebe mit im spiel war. sorry !



**Mit der räumlichen Trennung bringt er sich finanziell in eine schwierige Situation. **Nein, er bringt dich in finanzielle schwierigkeiten, schließlich bleibst du als ehefrau mit geld in der versorgungspflicht solange ihr keine offizielle trennung vollzogen habt. aber auch während der trennungsphase mußt du finanziell herhalten, wenn er nichts hat.woher weißt du eigentlich ganz sicher, daß das geld wirklich nur seiner familie zu gute kommt und nicht einer anderen frau/familie?nur mal so gefragt.....


**Schade, daß du deine Antwort ausschließlich aufs Aufenthaltsrecht beziehst.** mädel, das sind die realitäten, die auch du besser im auge behalten solltest.


**Außerdem wäre er auch in der Lage mich zu überreden (bei richtiger Trennung), es nicht zu melden. ** wenn offensichtlich wird und nachweislich, daß ihr eine "scheinehe" eingegangen seid, dann bist du genauso dran wie er - strafrechtlich gesehen.außerdem bekomme ich den eindruck, daß du vielleicht versuchst ihn mit erpressung ? zu halten. sollte dies wirklich so sein, hat auch das nichts mit liebe zu tun und du schneidest dir ins eigene fleisch. entschuldige meine ehrliche meinung, ich kann mir denken, daß du genau DAS nicht hören wollest......

**Wir haben uns jetzt auf die räumliche Trennung geeinigt und ich hoffe, daß er in ein paar Monaten zurück kommt.** aha, also ist es wohl so wie ich einschätze aber da machst du dir was vor - warum sollte er bei dir bleiben wollen?weil du ihm versprichst "es" nicht zu melden ? ja, was denn.....das es eine scheinehe ist ? das du gerade das als versuch nimmst und ihn unter druck setzt ?....also wirklich........

gruß von nemesis

Nee, genau das will ich nicht hören
**es ist noch fast ein Jahr bis er eigenständiges Aufenthaltsrecht hat. Wenn es nur darum gehen würde, dann hätte er das Jahr doch wohl locker aussitzen können.** nein, ich sehe es so, daß er es schon deshalb nicht aussitzen will, weil er dir und du dir selber euch was vorgemacht habt.ich glaube eher nicht, daß jemals liebe mit im spiel war. sorry !**
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Sorry, aber die Antwort kann ich nicht ernst nehmen. Ich habe ja nun nicht unsere komplette Geschichte geschrieben, sondern nur die jetzt aufgetretenen Probleme. Ob es Liebe war / ist läßt sich wohl kaum anhand meines Beitrages beurteilen.

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**Mit der räumlichen Trennung bringt er sich finanziell in eine schwierige Situation. **Nein, er bringt dich in finanzielle schwierigkeiten, schließlich bleibst du als ehefrau mit geld in der versorgungspflicht solange ihr keine offizielle trennung vollzogen habt. aber auch während der trennungsphase mußt du finanziell herhalten, wenn er nichts hat.woher weißt du eigentlich ganz sicher, daß das geld wirklich nur seiner familie zu gute kommt und nicht einer anderen frau/familie?nur mal so gefragt.....

Er bringt mich in keine finanzielle Not.
Er verdient genug Geld für Miete / Leben - nur wird kein Cent übrig bleiben, um ihn in die Heimat zu schicken.
Ich weiß wohin die Überweisungen gehen, an seine Schwester und Eltern. Dass er jetzt auch noch eine andere Frau und Familie hat ist doch ein bißchen weit hergeholt.
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**Außerdem wäre er auch in der Lage mich zu überreden (bei richtiger Trennung), es nicht zu melden. ** wenn offensichtlich wird und nachweislich, daß ihr eine "scheinehe" eingegangen seid, dann bist du genauso dran wie er - strafrechtlich gesehen.außerdem bekomme ich den eindruck, daß du vielleicht versuchst ihn mit erpressung ? zu halten. sollte dies wirklich so sein, hat auch das nichts mit liebe zu tun und du schneidest dir ins eigene fleisch. entschuldige meine ehrliche meinung, ich kann mir denken, daß du genau DAS nicht hören wollest......***

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Straferechtlich gesehen ist dies keine Scheinehe, weil es dann von beiden Seiten aus nur eine Ehe auf Papier hätte sein müssen. Eine einseitige Scheinehe gibt es nicht.
Jetzt wäre es "Verschaffung von Aufenthaltsrecht unter falschen Angaben" - oder so ähnlich. Erpressen will ich ihn nicht, die Konsequenzen tragen aber auch nicht (Geldstrafe).
Ich möchte nicht, daß er jetzt zurück in die Heimat geht, denn dann ist alles vorbei. Ich lasse mich dann lieber auf die räumliche Trennung ein, in der Hoffnung, daß wir es wieder in den Griff kriegen.

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**Wir haben uns jetzt auf die räumliche Trennung geeinigt und ich hoffe, daß er in ein paar Monaten zurück kommt.** aha, also ist es wohl so wie ich einschätze aber da machst du dir was vor - warum sollte er bei dir bleiben wollen?weil du ihm versprichst "es" nicht zu melden ? ja, was denn.....das es eine scheinehe ist ? das du gerade das als versuch nimmst und ihn unter druck setzt ?....also wirklich........

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Vielleicht will er zurück kommen, weil er mich liebt? Und wenn er ein paar Monate allein gelebt hat und zu sich gefunden hat - dann kann er sich auch wieder auf mich konzentrieren? Was ich jetzt nicht melden will? Die räumliche Trennung - dann diese wird von der Ausländerbehörde bereits als richtige Trennung ausgelegt. Wie bitte sollen wir denen vorab klarmachen, daß wir unsere Ehe retten wollen? Sowas ist in den Gesetzen leider nicht vorgesehen.

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28. Dezember 2004 um 17:49

Was hättet ihr geantwortet, wenn...
... ich den Punkt mit dem Aufenthaltsrecht weggelassen hätte?

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10. Januar 2005 um 0:38
In Antwort auf agnes_12637726

Hallo
Hallo,

wie ich schon oben schrieb, bringt er sich mit der räumlichen Trennung in eine finanziell schwierige Situation. Er ist traurig darüber, daß seine Familie nur an Deutschland denkt.
Wenn ich es wollte, würde er sofort zurück in die Heimat gehen.

Wir wollen von vorne anfangen, uns neu kennenlernen, so wie wir es nie konnten. Ich hoffe es ist ein Weg, jedenfalls gefällt er mir besser als eine richtige Trennung.
Ich will ihn nicht verlieren.

Ich kann und will nicht glauben, daß es mit seinem Aufenthaltsrecht zu tun hat.

Und ich weiß, daß ich starke Verlustängste habe. Genau deshalb bin ich jetzt in Behandlung. Ich mache ihm das Leben schwer, hatte alles unter Kontrolle. Ich habe sein Konto geführt, die Handy-Rg. kontrolliert immer gefragt und gefragt. Er ist es leid!
Er will diese ständige Kontrolle nicht. Ich verstehe das auch, nur war es vorher normal für mich. Außerdem wollte ich ihm nur helfen.

Diese Hilfe braucht er nun nicht mehr, er ist eigenständig geworden, hat sich eingelebt.

Er hat immerhin sein Land für mich verlassen.
Ich hatte immer die Wahl, ich hätte auch in sein Land gehen können. Nur kam das für mich nicht in Frage.

Noch vor ein paar Jahren hätte ich die Beziehung jetzt beendet, seine Sachen gepackt, ein Ticket gekauft und ihn bei der Ausländerbehörde gemeldet. Ich hätte ihn nie wieder sehen oder hören wollen.
So oder so ähnlich habe ich ein paar Mal in meinem Leben gehandelt. Dadurch ist es nicht besser geworden. Ich habe immer mehr mit Verlustangst, Mißtrauen und Eifersucht zu kämpfen. Ich will jetzt einen anderen Weg gehen, um nicht noch tiefer zu rutschen...

B.

So sehe ich es:
Sicherlich hat er die Beziehung nicht wegen dem Aufenthaltsrecht geführt. Das wäre unlogisch.
Auch ein Mann hat Gefühle und die sind leider oftmals dynamisch. Gerade bei einer so großen Veränderung, dass er in ein anderes Land zieht. Dann verändert man sich eben. Aber eins ist doch offensichtlich: er fühlt sich minderwertig. Ganz klar, wenn du alles für ihn erledigt hast. Sicher fand er das am Anfang nett und lieb, aber unbewußt schleicht sich doch das gefühl ein, dass man es nicht alleine schafft und es vielleicht nicht geschafft hätte, in dem Land Fuß zu fassen. Deshalb braucht er auch ein paar Flirts, für die Selbstbestätigung.
Wenn du ihn halten möchtest, dann lass los, dass wird ihn fester an dich binden. Machst du ihm Vorwürfe, wird er sich um so mehr wie ein Looser fühlen, ein Nichtskönner, sein Selbstbewußtsein geht in den Keller (auch wenn er dass als Mann und dazu noch als Ausländer vielleicht nicht zugeben würde).
Im Gegenteil, du musst ihn loben, loben, loben. Lach mal mit ihm zusammen, über etwas witziges, das er gesagt hat. Sag ihm, was du an ihm toll findest. Zum Beispiel seine in der Heimat gefundenen Moralvorstellungen (hier ist er ja mit einer anderen Kultur und Einstellung zu Beziehungen konfrontiert, das wird auch Zweifel in ihm ausgelöst haben und er überdenkt seine Einstellungen neu - also festige die alten).
Versuche selbstbewußt zu sein - ein Lob von einer selbstbewußten Frau wirkt stärker.
Und drohe ihm nicht mit irgendwelchen Sachen - sondern sei ihm eine loyale Freundin. Ihm mit einer Anzeige zu drohen ist ein reines Machtspiel.
Liebe kann man nicht erzwingen. Aber Liebe bleibt, wenn in einer Beziehung Respekt vorhanden ist, respektiere ihn und versuche ihn nicht zu sehr zu kontrollieren. Ihr seid auseinander, du hast kein Recht mehr, bestimmte Sachen als selbstverständlich von ihm zu verlangen. Pirsche dich an ihn ran, mach dich hübsch, flirte mit ihm, lobe ihn.
Nur wenn du locker lässt, kannst du gewinnen.

Ich wünsche dir viel Kraft, Pippine1

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10. Januar 2005 um 1:37

Hallo brina
bitte gehe auf www.1001geschichte.de - erkennst du dich dort wieder???

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10. Januar 2005 um 12:32
In Antwort auf agueda_12481402

Hallo brina
bitte gehe auf www.1001geschichte.de - erkennst du dich dort wieder???

Tja
...auch den tipp will sie bestimmt nicht hören oder nachlesen....

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10. Juni 2007 um 23:03

Déjavu
Liebe Brina,

bin zufällig in dein Schreiben reingeraten - war für mich ein "déjavu". Meine Tochter ist mit einem Afrikaner seit 2 1/2 Jahren verheiratet und hat seit ihrer Hochzeit keinen glücklichen Tag mehr gehabt. Lief alles genau wie bei dir.

Angefangen hatte alles damit, dass er noch Kontakt zu seiner Verflossenen hatte und meine Tochter das herausbekam. Fragen meiner Tochter wurden jedoch nicht beantwortet mit der Begründung, er bräuchte keine Erklärungen dazu abzugeben. Meine Tochter wurde vorsichtig und kontrollierte nach Bauchgefühl sein Handy. Neue Telefonnummern und eindeutige SMS von Frauen waren das Ergebnis. Also hatte meine Tochter bei diesen Frauen angerufen und nachgefragt. Ich war bei diesen Telefonaten mit dabei (als Zeuge!). Die Absichten meines Schwiegersohnes waren mehr als eindeutig. Nach jedem Fremdgehen war er zu meiner Tochter wieder sehr lieb - nur kurzfristig. Der letzte Frauenkontakt war zwar harmloser Natur, aber die Geschichte, die er ihr erzählte dafür umso haarsträubender. Er sei noch verheiratet und lebt aber seit einem Jahr von seiner Frau getrennt. Er würde jetzt wieder alleine wohnen. Die Kontakte zu diesen Frauen hatte er verleugnet, konnte jedoch nicht erklären, warum er die Telefonnummern und SMS im Handy hatte. Außerdem würden diese Frauen nur Lügen erzählen.

Je intensiver meine Tochter bei ihm nachfragte, desto aggressiver wurde er und es gab immer häufiger Streitgespräche und Vorwürfe an meine Tochter: Sie hätte ein Problem mit seiner Hautfarbe. Sie würde seine Kultur nicht verstehen. Sie hätte etwas gegen seine Freunde. Sie wäre nicht gut erzogen und eine Schande für ihre Familie. Er sei kein Hund, dem man Befehle erteilt. (Anmerkung: Meine Tochter hatte ihn nur um Offenheit und Ehrlichkeit gebeten.)

Sie hatte sich im letzten Jahr von ihm getrennt, ist dann aber wieder zu ihm zurückgekehrt. Er hatte versprochen, sich zu bessern. Und sie hatte ihm noch geglaubt. Statt dessen ist alles nur noch schlimmer geworden.

Das Ende der Geschichte: Meine Tochter liebt ihn zwar immer noch, hat aber keine Lust mehr, sich seine Lügengeschichten anzuhören.
Sie ist jetzt ohne Ankündigung während seiner Abwesenheit ausgezogen und hat das Trennungsjahr eingeleitet.
Außerdem hat sie mal eben kurz ihre Handynummer gewechselt. So kann er sie auch telefonisch nicht erreichen. Sie weiß ganz genau, dass er alles versprechen wird, damit sie wieder zu ihm zurückkehrt.
Sie wird ihn auch keine mehr Gelegenheit geben, ihr Leben zu kontrollieren.
Sie hat begriffen, dass ihre Liebe zu ihm eine einseitige Liebe war.

Frage dich selber, was dich an diesem Mann bindet und welche Gemeinsamkeiten noch vorhanden sind. Und vor allen Dingen gibt es Beratungstellen. Erkundige dich einfach mal und gehe dann auch dort hin. Es hilft dir, wenn ein Außenstehender deine Sorgen und Probleme anhört und dir dazu Ratschläge geben kann. Du stehst auf jeden Fall nicht alleine da. Gib dir selber eine Chance.









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