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Ich kann das Kind meiner besten Freundin nicht ausstehen

19. Oktober 2017 um 15:15

Ich habe leider kein Forum gefunden, in das mein Thema wirklich hineinpasst, drum versuche ich es jetzt einmal hier. Mein Baby oder Familie oder Schwangerschaft trifft es alles nicht.

Meine beste Freundin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das ältere Kind ist toll, mit dem verstehe ich mich großartig. Das jüngere Kind ist allerdings so richtig unsympathisch. Verzogen bis zum Geht nicht mehr, sie springt auf, wenn es nur einen kleinen Mucks macht, Mami hin, Mami her. Man kann sich keine Minute unterhalten ohne dass dieses Kind dazwischenquatscht und irgendwas will. Dem Kind werden einfach keine Grenzen gesetzt, es darf wirklich alles. Wenn das Kind irgendetwas Umögliches macht, säuselt meine Freundin es in einer zuckersüßen dutzi-dutzi-Stimme an, dass man das nicht darf. Das Kind interessiert das nicht und mehr passiert nicht. Das Kind nimmt seine Mutter überhaupt nicht ernst.

Ich mag mittlerweile keinen Besuch mehr von ihr haben, wenn sie das kleinere Kind mitbringt. Das räumt mir nämlich die ganze Wohnung um und sie findet das noch süß. Ich mag mich mit ihr auch nicht mehr bei ihr zu Hause treffen wenn das Kind zu Hause ist, weil die Aufmerksamkeit dann sowieso nur dem Kind gehört. Das Kind kann sich keine Minute lang alleine beschäftigen, sondern hängt wie eine Klette an der Mutter oder dem älterem Geschwister, was dem auch manchmal schon auf die Nerven geht.

Wir haben uns sogar extra schon einmal auf einem Spielplatz getroffen in der Hoffnung, dass das Kind dann mit anderen Kindern spielt und wir uns unterhalten können. Weit gefehlt. Das Kind klebte die ganze Zeit an der Mutter und wollte ihre volle Aufmerksamkeit.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich da noch tun kann. Warten, bis das Kind älter wird und mich bis dahin nicht mehr mit ihr treffen? Ich habe ihr schon gesagt, dass ich mich gerne mit ihr alleine treffen würde - ganz ohne Kinder. Das geht aber so gut wie nie, da sie niemanden zum Aufpassen hat. Ihr Mann ist wenig zu Hause.

Es tut mir wirklich leid, aber ich mag dieses Kind einfach nicht.

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20. Oktober 2017 um 7:40

genau, beschimpf die frau noch, daß sie "ihr blag verzieht". du willst schließlich in ruhe mit ihr kaffee trinken und vom letzten date erzählen. und wenn das nicht klappt, soll sie es eben an der nächsten tanke aussetzen und gut ist. als langjährige freundin hast du schließlich ein anrecht auf ihre ungeteilte aufmerksamkeit. wenn sie nicht muttermäßig verblendet ist, wird sie dich sofort wieder zu ihrer obersten priorität machen und das "blag", das mit seinem leben und seiner geistigen gesundheit von ihr abhängig ist, hinten anstellen. ist doch ganz klar!

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20. Oktober 2017 um 0:20
In Antwort auf apfelrose

Ich habe leider kein Forum gefunden, in das mein Thema wirklich hineinpasst, drum versuche ich es jetzt einmal hier. Mein Baby oder Familie oder Schwangerschaft trifft es alles nicht.

Meine beste Freundin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das ältere Kind ist toll, mit dem verstehe ich mich großartig. Das jüngere Kind ist allerdings so richtig unsympathisch. Verzogen bis zum Geht nicht mehr, sie springt auf, wenn es nur einen kleinen Mucks macht, Mami hin, Mami her. Man kann sich keine Minute unterhalten ohne dass dieses Kind dazwischenquatscht und irgendwas will. Dem Kind werden einfach keine Grenzen gesetzt, es darf wirklich alles. Wenn das Kind irgendetwas Umögliches macht, säuselt meine Freundin es in einer zuckersüßen dutzi-dutzi-Stimme an, dass man das nicht darf. Das Kind interessiert das nicht und mehr passiert nicht. Das Kind nimmt seine Mutter überhaupt nicht ernst.

Ich mag mittlerweile keinen Besuch mehr von ihr haben, wenn sie das kleinere Kind mitbringt. Das räumt mir nämlich die ganze Wohnung um und sie findet das noch süß. Ich mag mich mit ihr auch nicht mehr bei ihr zu Hause treffen wenn das Kind zu Hause ist, weil die Aufmerksamkeit dann sowieso nur dem Kind gehört. Das Kind kann sich keine Minute lang alleine beschäftigen, sondern hängt wie eine Klette an der Mutter oder dem älterem Geschwister, was dem auch manchmal schon auf die Nerven geht.

Wir haben uns sogar extra schon einmal auf einem Spielplatz getroffen in der Hoffnung, dass das Kind dann mit anderen Kindern spielt und wir uns unterhalten können. Weit gefehlt. Das Kind klebte die ganze Zeit an der Mutter und wollte ihre volle Aufmerksamkeit.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich da noch tun kann. Warten, bis das Kind älter wird und mich bis dahin nicht mehr mit ihr treffen? Ich habe ihr schon gesagt, dass ich mich gerne mit ihr alleine treffen würde - ganz ohne Kinder. Das geht aber so gut wie nie, da sie niemanden zum Aufpassen hat. Ihr Mann ist wenig zu Hause.

Es tut mir wirklich leid, aber ich mag dieses Kind einfach nicht. 

1. ich kann dich beruhigen, auch bei kindern kann die chemie nicht passen. das ist einfach so. ich bin mama und mag auch nicht alle kinder. 2. da das größere cool zu sein scheint, wird es vermutlich nicht an der mutter liegen, daß das kleinere anders ist. ich vermute eher, daß die mutter sich auf diese kleine persönlichkeit einstellt. es gibt kinder, da kannste grenzen setzen wie du willst, der wille - besser gesagt der drang - ist einfach stärker. in gewissen situationen grenzen zu setzen, kann dann eine spirale der eskalation in gang setzen. in solchen momenten lehne ich mich zurück und danke gott für die privathaftpflicht. 3. kannst du dir ansatzweise vorstellen, wie anstrengend es für deine freundin sein muss zwei kinder ohne viel hilfe großzuziehen, von dem eines so stark ihre aufmerksamkeit einfordert? ich hab nur ein solches exemplar zu hause. seit der geburt kann ich nicht alleine aufs klo, nicht ungestört telefonieren, mit freunden kaffee trinken, duschen, essen, schlafen oder einfach meinen gedanken lauschen. ich hatte auch (kinderlose) freunde, die dann noch den druck erhöht haben, indem sie mich und mein kind dafür kritisiert haben. betonung auf HATTE. kritik oder das ausblenden der familiären situation helfen da nicht weiter. sondern machen nur noch mehr stress, der sich dann im schlimmsten fall am kind entläd. was hilft ist verständnis und entlastung. geh doch mal mit dem älteren kind auf den spielplatz, damit sie sich mal in ruhe ums kleine kümmern kann. hilf beim einkaufen. das kann mit so einem kindchen echt stressig sein. freunde, die mitdenken und auch etwas demut vor der manchmal imensen erziehungsleistung haben, sind gold wert!

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19. Oktober 2017 um 18:59

Wie alt ist das kind denn? Wenn bei uns mal ne Freundin kein kinderfrei hat und wir mal ruhe haben möchten besuchen wir die Mutter, wenn das Kind schläft. Also Abends, dann hat man seine Ruhe. Wäre das ne Möglichkeit? 
Wenn das kind Kind in deiner Wohnung ist, kannst du ruhig was sagen, wenn es an deine Sachen geht. Das sollte nämlich nicht so sein und deine Freundin sollte schon ein Auge drauf haben. Für den Rest, ist halt jedes Kind halt anders und ja Kinder können manchmal durchaus nervig sein. Deswegen sucht nach machbaren Alternativen.

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20. Oktober 2017 um 0:20
In Antwort auf apfelrose

Ich habe leider kein Forum gefunden, in das mein Thema wirklich hineinpasst, drum versuche ich es jetzt einmal hier. Mein Baby oder Familie oder Schwangerschaft trifft es alles nicht.

Meine beste Freundin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das ältere Kind ist toll, mit dem verstehe ich mich großartig. Das jüngere Kind ist allerdings so richtig unsympathisch. Verzogen bis zum Geht nicht mehr, sie springt auf, wenn es nur einen kleinen Mucks macht, Mami hin, Mami her. Man kann sich keine Minute unterhalten ohne dass dieses Kind dazwischenquatscht und irgendwas will. Dem Kind werden einfach keine Grenzen gesetzt, es darf wirklich alles. Wenn das Kind irgendetwas Umögliches macht, säuselt meine Freundin es in einer zuckersüßen dutzi-dutzi-Stimme an, dass man das nicht darf. Das Kind interessiert das nicht und mehr passiert nicht. Das Kind nimmt seine Mutter überhaupt nicht ernst.

Ich mag mittlerweile keinen Besuch mehr von ihr haben, wenn sie das kleinere Kind mitbringt. Das räumt mir nämlich die ganze Wohnung um und sie findet das noch süß. Ich mag mich mit ihr auch nicht mehr bei ihr zu Hause treffen wenn das Kind zu Hause ist, weil die Aufmerksamkeit dann sowieso nur dem Kind gehört. Das Kind kann sich keine Minute lang alleine beschäftigen, sondern hängt wie eine Klette an der Mutter oder dem älterem Geschwister, was dem auch manchmal schon auf die Nerven geht.

Wir haben uns sogar extra schon einmal auf einem Spielplatz getroffen in der Hoffnung, dass das Kind dann mit anderen Kindern spielt und wir uns unterhalten können. Weit gefehlt. Das Kind klebte die ganze Zeit an der Mutter und wollte ihre volle Aufmerksamkeit.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich da noch tun kann. Warten, bis das Kind älter wird und mich bis dahin nicht mehr mit ihr treffen? Ich habe ihr schon gesagt, dass ich mich gerne mit ihr alleine treffen würde - ganz ohne Kinder. Das geht aber so gut wie nie, da sie niemanden zum Aufpassen hat. Ihr Mann ist wenig zu Hause.

Es tut mir wirklich leid, aber ich mag dieses Kind einfach nicht. 

1. ich kann dich beruhigen, auch bei kindern kann die chemie nicht passen. das ist einfach so. ich bin mama und mag auch nicht alle kinder. 2. da das größere cool zu sein scheint, wird es vermutlich nicht an der mutter liegen, daß das kleinere anders ist. ich vermute eher, daß die mutter sich auf diese kleine persönlichkeit einstellt. es gibt kinder, da kannste grenzen setzen wie du willst, der wille - besser gesagt der drang - ist einfach stärker. in gewissen situationen grenzen zu setzen, kann dann eine spirale der eskalation in gang setzen. in solchen momenten lehne ich mich zurück und danke gott für die privathaftpflicht. 3. kannst du dir ansatzweise vorstellen, wie anstrengend es für deine freundin sein muss zwei kinder ohne viel hilfe großzuziehen, von dem eines so stark ihre aufmerksamkeit einfordert? ich hab nur ein solches exemplar zu hause. seit der geburt kann ich nicht alleine aufs klo, nicht ungestört telefonieren, mit freunden kaffee trinken, duschen, essen, schlafen oder einfach meinen gedanken lauschen. ich hatte auch (kinderlose) freunde, die dann noch den druck erhöht haben, indem sie mich und mein kind dafür kritisiert haben. betonung auf HATTE. kritik oder das ausblenden der familiären situation helfen da nicht weiter. sondern machen nur noch mehr stress, der sich dann im schlimmsten fall am kind entläd. was hilft ist verständnis und entlastung. geh doch mal mit dem älteren kind auf den spielplatz, damit sie sich mal in ruhe ums kleine kümmern kann. hilf beim einkaufen. das kann mit so einem kindchen echt stressig sein. freunde, die mitdenken und auch etwas demut vor der manchmal imensen erziehungsleistung haben, sind gold wert!

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20. Oktober 2017 um 0:26
In Antwort auf

1. ich kann dich beruhigen, auch bei kindern kann die chemie nicht passen. das ist einfach so. ich bin mama und mag auch nicht alle kinder. 2. da das größere cool zu sein scheint, wird es vermutlich nicht an der mutter liegen, daß das kleinere anders ist. ich vermute eher, daß die mutter sich auf diese kleine persönlichkeit einstellt. es gibt kinder, da kannste grenzen setzen wie du willst, der wille - besser gesagt der drang - ist einfach stärker. in gewissen situationen grenzen zu setzen, kann dann eine spirale der eskalation in gang setzen. in solchen momenten lehne ich mich zurück und danke gott für die privathaftpflicht. 3. kannst du dir ansatzweise vorstellen, wie anstrengend es für deine freundin sein muss zwei kinder ohne viel hilfe großzuziehen, von dem eines so stark ihre aufmerksamkeit einfordert? ich hab nur ein solches exemplar zu hause. seit der geburt kann ich nicht alleine aufs klo, nicht ungestört telefonieren, mit freunden kaffee trinken, duschen, essen, schlafen oder einfach meinen gedanken lauschen. ich hatte auch (kinderlose) freunde, die dann noch den druck erhöht haben, indem sie mich und mein kind dafür kritisiert haben. betonung auf HATTE. kritik oder das ausblenden der familiären situation helfen da nicht weiter. sondern machen nur noch mehr stress, der sich dann im schlimmsten fall am kind entläd. was hilft ist verständnis und entlastung. geh doch mal mit dem älteren kind auf den spielplatz, damit sie sich mal in ruhe ums kleine kümmern kann. hilf beim einkaufen. das kann mit so einem kindchen echt stressig sein. freunde, die mitdenken und auch etwas demut vor der manchmal imensen erziehungsleistung haben, sind gold wert!

p.s.: es ist auch so, je mehr du dich zurückziehst, desto fremder wirst du auch dem kleinen kind, desto eher ist es bei gemeinsamen treffen unruhig. sicherlich sollte deine freundin versuchen, kindfreie stunden zu arrangieren. weil ihr das gut tun würde. aber letztlich liegt die entscheidung bei dir, ob du dich auf ihre familie einlassen willst oder nicht.

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20. Oktober 2017 um 7:40

genau, beschimpf die frau noch, daß sie "ihr blag verzieht". du willst schließlich in ruhe mit ihr kaffee trinken und vom letzten date erzählen. und wenn das nicht klappt, soll sie es eben an der nächsten tanke aussetzen und gut ist. als langjährige freundin hast du schließlich ein anrecht auf ihre ungeteilte aufmerksamkeit. wenn sie nicht muttermäßig verblendet ist, wird sie dich sofort wieder zu ihrer obersten priorität machen und das "blag", das mit seinem leben und seiner geistigen gesundheit von ihr abhängig ist, hinten anstellen. ist doch ganz klar!

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20. Oktober 2017 um 12:10

Erst einmal danke für eure zahlreichen Antworten. Ich werde jetzt versuchen, einzeln auf alle einzugehen.

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20. Oktober 2017 um 12:13

Ja, da hast du leider recht. Ich mag dieses spezielle Kind wirklich nicht. Ich finde das ja selbst nicht besonders nett von mir, aber es ist nunmal so.

Wir sehen uns nur selten, vielleicht einmal im Monat, weil es ohnehin nicht anders geht. Meine Freundin ist berufstätig, ihr Mann ebenso und mit zwei Kindern hat sie sowieso nicht viel Zeit. Wir telefonieren hauptsächlich, aber nicht einmal das geht in Ruhe, weil das Kind auch da ständig dazwischenplappert. Mittlerweile kriege ich wirklich schon Aggressionen, wenn ich nur die Stimme dieses Kindes höre. 

Ich bemühe mich, mir das nicht anmerken zu lassen und ich glaube, das schaffe ich recht gut, denn bis jetzt hat meine Freundin nichts zu mir gesagt diesbezüglich.

Bis sich das ganze beruhigt, das kann noch lange dauern. Das Kind ist jetzt vier Jahre alt und geht in den Kindergarten.

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20. Oktober 2017 um 12:16

Das habe ich bereits und sie versucht es ja auch einzurichten. Nur wird meistens dann  nichts daraus. Ihr Mann ist beruflich bedingt kaum zu Hause und sie hat abends niemanden, der auf die Kinder aufpassen kann. Tagsüber sind die Kinder in der Schule oder im Kindergarten, aber da kann ich mich nicht mit ihr treffen, weil ich selbst berufstätig bin.

Die Wochenenden sind die einzige Zeit, die die Familie meiner Freundin zusammen verbringen kann, deshalb sind da Treffen auch schwer möglich. Ich verstehe das ja, Familienzeit geht nunmal vor. 

Das große Kind kommt nicht immer mit, das ist manchmal dann bei Freunden, aber beim jüngeren Kind ist das leider nicht immer so. Das hat sie meistens dabei (vielleicht finden es andere ja auch so nervig und drum findet sie keinen, der auf es aufpassen will).

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20. Oktober 2017 um 12:26
In Antwort auf koalalola1864

Wie alt ist das kind denn? Wenn bei uns mal ne Freundin kein kinderfrei hat und wir mal ruhe haben möchten besuchen wir die Mutter, wenn das Kind schläft. Also Abends, dann hat man seine Ruhe. Wäre das ne Möglichkeit? 
Wenn das kind Kind in deiner Wohnung ist, kannst du ruhig was sagen, wenn es an deine Sachen geht. Das sollte nämlich nicht so sein und deine Freundin sollte schon ein Auge drauf haben. Für den Rest, ist halt jedes Kind halt anders und ja Kinder können manchmal durchaus nervig sein. Deswegen sucht nach machbaren Alternativen.

Das Kind ist vier Jahre alt und geht in den Kindergarten. 

Abends kann ich meine Freundin nicht besuchen, da sie in einer Gegend wohnt, in der so gegen 20 Uhr der letzte Bus hinfährt. Man kommt später nicht mehr weg oder hin. Außerdem ist ihr Wohnort auch recht weit weg von meinem, so etwa 50 km. Wir wohnen beide außerhalb der Stadt, aber leider in gegensätzlichen Richtungen, daher ist es am praktischsten, wenn wir uns in der Stadt irgendwo treffen.

Ich wohne in einer Gegend, die öffentlich sehr gut erschlossen ist, deshalb habe ich kein eigenes Fahrzeug. Ich benötige keines und extra deshalb eines kaufen möchte ich auch nicht. Das müsste ja auch gleich ein PKW sein, denn mit einem Mofa 50 km fahren stelle ich mir auch nicht so prickelnd vor .

Ich sage dann zu dem Kind, es soll bitte aufhören (was immer es tut). Das Kind lächelt mich an und macht weiter. Und ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an, das Kind zu maßregeln oder zu erziehen. Das ist meiner Ansicht nach der Job der Eltern. Ich mag mich damit nicht befassen. Deshalb laden wir meine Freundin samt Familie nur mehr im Sommer ein, wenn wir alle im Garten sitzen können. Da kann das Kind nämlich nicht viel anstellen, außer ein paar Pflanzen auszureißen oder umzutrampeln. Damit kann ich leben.

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20. Oktober 2017 um 12:33

Das Kind ist vier Jahre alt.

Natürlich kann es nichts dafür, aber mögen tu ich es halt nicht. Das ist nicht zu ändern. 

Dass dem Kind langweilig ist, verstehe ich auch, aber das ist ebenfalls nicht mein Problem. Dann muss die Mutter eben schauen, dass das Kind inzwischen zu einem Freund spielen geht oder ihm ein Spielzeug mitnehmen, mit dem es sich inzwischen beschäftigen kann. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an, mich in meiner eigenen Wohnung gegen irgendjemanden "durchzusetzen". Das ist mir einfach zu nervig und zu stressig, da ich in meinen vier Wänden vor allem meine Ruhe will.
Die einfachste Lösung für alle Beteiligten ist, meine Freundin mit dem Kind einfach nicht mehr einzuladen und so habe ich es gemacht.

Den Papa muss ich in Schutz nehmen, er hält sich nicht raus, er ist beruflich bedingt kaum zu Hause. Das wusste meine Freundin aber, bevor sie ihn geheiratet hat. Sie wusste, dass im Fall einer Familiengründung Haushalt und Kindererziehung hauptsächlich an ihr hängen bleiben würden. Sie wusste auch, dass sowohl seine, als auch ihre Familie nicht gerade um die Ecke wohnen und zum Babysitten nicht schnell mal einspringen können. Sie ist absichtlich in eine eher entlegene Ecke gezogen, wo man ohne Auto nicht wegkommt. 

Weil du das Zurückstecken ansprichst: wir sehen uns, wenn es hochkommt, vielleicht einmal im Monat. Ich denke, das ist genug zurückstecken. Außerdem möchte mich meine Freundin ja treffen, es ist ja nicht so, als würde ich sie dazu drängen. Sie möchte sich ja auch gerne gelegentlich über etwas anderes unterhalten als über Kinderdinge.
 

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20. Oktober 2017 um 12:41
In Antwort auf

1. ich kann dich beruhigen, auch bei kindern kann die chemie nicht passen. das ist einfach so. ich bin mama und mag auch nicht alle kinder. 2. da das größere cool zu sein scheint, wird es vermutlich nicht an der mutter liegen, daß das kleinere anders ist. ich vermute eher, daß die mutter sich auf diese kleine persönlichkeit einstellt. es gibt kinder, da kannste grenzen setzen wie du willst, der wille - besser gesagt der drang - ist einfach stärker. in gewissen situationen grenzen zu setzen, kann dann eine spirale der eskalation in gang setzen. in solchen momenten lehne ich mich zurück und danke gott für die privathaftpflicht. 3. kannst du dir ansatzweise vorstellen, wie anstrengend es für deine freundin sein muss zwei kinder ohne viel hilfe großzuziehen, von dem eines so stark ihre aufmerksamkeit einfordert? ich hab nur ein solches exemplar zu hause. seit der geburt kann ich nicht alleine aufs klo, nicht ungestört telefonieren, mit freunden kaffee trinken, duschen, essen, schlafen oder einfach meinen gedanken lauschen. ich hatte auch (kinderlose) freunde, die dann noch den druck erhöht haben, indem sie mich und mein kind dafür kritisiert haben. betonung auf HATTE. kritik oder das ausblenden der familiären situation helfen da nicht weiter. sondern machen nur noch mehr stress, der sich dann im schlimmsten fall am kind entläd. was hilft ist verständnis und entlastung. geh doch mal mit dem älteren kind auf den spielplatz, damit sie sich mal in ruhe ums kleine kümmern kann. hilf beim einkaufen. das kann mit so einem kindchen echt stressig sein. freunde, die mitdenken und auch etwas demut vor der manchmal imensen erziehungsleistung haben, sind gold wert!

Ja, ich denke, das wird es einfach sein: die Chemie passt nicht. Es ist ja nicht so, dass ich Kinder generell nicht mag. Aber dieses spezielle Kind mag ich eben nicht, es ist mir einfach unsympathisch.

Vielleicht liegt es daran, dass meine Freundin noch recht jung war, als sie das große Kind bekommen hat. Zwischen den beiden Kindern liegt ein recht großer Abstand. Vielleicht verändert man sich als Mutter auch mit dem Alter. Oder vielleicht hab ich mich auch verändert in meiner Toleranzfähigkeit, das ist auch gut möglich. Das große Kind konnte als Kleinkind auch mitunter recht nervig sein, aber irgendwie mag ich dieses Kind einfach viel lieber. Ich kann auch nicht erklären, warum das so ist.

Ich stelle mir so eine Situation, wie du sie beschreibst, wirklich furchtbar vor. Ich denke, bei meiner Freundin ist das ähnlich. Alleine aufs Klo gehen oder duschen geht mittlerweile, aber telefonieren ist nicht möglich, weil auch da das Kind ständig was will und dazwischenquatscht. 

Ich sage dazu gar nichts, ich kritisiere sie nicht. Ich weiß ja, dass sie das nicht deshalb so macht, weil sie anderen auf die Nerven gehen will, sondern weil es eben aus irgendwelchen Gründen nicht anders geht. Meine Lösung ist, dass ich mich zurückziehe und abwarte, bis das Kind größer wird. 

Ich kann sie bei der täglichen Routine auch nur wenig unterstützen, dafür wohne ich zu weit weg von ihr. Zwischen uns liegen etwa 50 km und sie wohnt so entlegen, dass nur tagsüber Busse fahren. Tagsüber habe ich aber keine Zeit, da ich arbeite.

Das große Kind muss nicht mehr andauernd beaufsichtigt werden und hilft meiner Freundin schon sehr. Oder es ist bei Freunden. 

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20. Oktober 2017 um 12:43
In Antwort auf apfelrose

Ich habe leider kein Forum gefunden, in das mein Thema wirklich hineinpasst, drum versuche ich es jetzt einmal hier. Mein Baby oder Familie oder Schwangerschaft trifft es alles nicht.

Meine beste Freundin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das ältere Kind ist toll, mit dem verstehe ich mich großartig. Das jüngere Kind ist allerdings so richtig unsympathisch. Verzogen bis zum Geht nicht mehr, sie springt auf, wenn es nur einen kleinen Mucks macht, Mami hin, Mami her. Man kann sich keine Minute unterhalten ohne dass dieses Kind dazwischenquatscht und irgendwas will. Dem Kind werden einfach keine Grenzen gesetzt, es darf wirklich alles. Wenn das Kind irgendetwas Umögliches macht, säuselt meine Freundin es in einer zuckersüßen dutzi-dutzi-Stimme an, dass man das nicht darf. Das Kind interessiert das nicht und mehr passiert nicht. Das Kind nimmt seine Mutter überhaupt nicht ernst.

Ich mag mittlerweile keinen Besuch mehr von ihr haben, wenn sie das kleinere Kind mitbringt. Das räumt mir nämlich die ganze Wohnung um und sie findet das noch süß. Ich mag mich mit ihr auch nicht mehr bei ihr zu Hause treffen wenn das Kind zu Hause ist, weil die Aufmerksamkeit dann sowieso nur dem Kind gehört. Das Kind kann sich keine Minute lang alleine beschäftigen, sondern hängt wie eine Klette an der Mutter oder dem älterem Geschwister, was dem auch manchmal schon auf die Nerven geht.

Wir haben uns sogar extra schon einmal auf einem Spielplatz getroffen in der Hoffnung, dass das Kind dann mit anderen Kindern spielt und wir uns unterhalten können. Weit gefehlt. Das Kind klebte die ganze Zeit an der Mutter und wollte ihre volle Aufmerksamkeit.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich da noch tun kann. Warten, bis das Kind älter wird und mich bis dahin nicht mehr mit ihr treffen? Ich habe ihr schon gesagt, dass ich mich gerne mit ihr alleine treffen würde - ganz ohne Kinder. Das geht aber so gut wie nie, da sie niemanden zum Aufpassen hat. Ihr Mann ist wenig zu Hause.

Es tut mir wirklich leid, aber ich mag dieses Kind einfach nicht. 

Ich habe keine Kinder, aber im Umgang mit ihnen habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich (bis jetzt ) jedes Kind öffnet, wenn man ihm ehrlich, respekt- & liebevoll begegnet. So wird ein Einwirken auf das Verhalten des Kindes möglich, auch ohne dass man es groß maßregelt. Selbst wirklich unbeliebte Kinder (weil zu frech oder weil sie keine Grenzen kennen) in meinem Bekanntenkreis kommen mit mir bestens zurecht & ich mit ihnen. Bisher hat es wirklich gereicht, sie so zu akzeptieren, wie sie sind und ihnen mit Wohlwollen zu begegnen. Ich denk' mir bei den "Problemkindern" (ist ne Aussage aus dem Bekanntenkreis- ich selbst empfinde Kinder nicht als Problem, auch nicht, wenn sie nicht pflegeleicht sind ), dass sie eben rein gar nichts für die Versäumnisse ihrer Eltern können und erkläre ihnen detailliert, warum ich welches Verhalten nicht dulde. Versuch' mal deinen Frust unterzuschlucken und eine Bindung zu dem Kind aufzubauen. Wenn sie sich von dir akzeptiert fühlt, wird sie entsprechend auf dich reagieren und auch das Verhältnis zu deiner Freundin wird besser; denn ich bin mir sicher, eine Mutter spürt, wenn ihr Kind nicht gemocht wird...

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20. Oktober 2017 um 12:44
In Antwort auf

p.s.: es ist auch so, je mehr du dich zurückziehst, desto fremder wirst du auch dem kleinen kind, desto eher ist es bei gemeinsamen treffen unruhig. sicherlich sollte deine freundin versuchen, kindfreie stunden zu arrangieren. weil ihr das gut tun würde. aber letztlich liegt die entscheidung bei dir, ob du dich auf ihre familie einlassen willst oder nicht.

Das ist mir bewusst, aber vielleicht ist das ganz gut so. Ich möchte in meiner Freizeit auch lieber Ruhe und Spaß haben, ich möchte mich da ja auch erholen. Deshalb brauche ich da keinen Stress in Form eines nervenden Kleinkindes.

Das klingt jetzt sehr egoistisch, das ist mir bewusst. Meistens überwinde ich mich eben trotzdem, weil es meine Freundin ist und ich sie schrecklich liebhab. Oft kommen solche Treffen ohnehin nicht zustande.

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20. Oktober 2017 um 12:51

Das möchte ich ehrlich gesagt nicht tun. Ich weiß, dass sie es schon schwer genug hat. Ich habe da auch gar kein Recht, sie zu kritisieren. Es ist ja ihr Leben. Abgesehen davon habe ich von Kindererziehung und Pädagogik wirklich keine Ahnung. Ich habe mich noch nie damit beschäftigt, weil es noch nie nötig war. Ich weiß nur, was ich als Kind gerne wie gehabt hätte.

Wenn das Kind irgendetwas tut, das mich stört und es betrifft mich, dann sag ich dem Kind, dass es aufhören soll. Ich äußere mich also schon dazu. Nur nützt das leider nicht besonders viel, da das Kind dann einfach lächelt und weiter macht. Da sollte dann die Mutter einschreiten, meiner Ansicht nach. Sie tut aber auch nichts weiter als dem Kind nochmals zu sagen, dass es aufhören soll, was es aber wieder ignoriert. Ich kann ja jetzt nicht hingehen und das Kind wegzerren und ihm Konsequenzen androhen! Das würde nichts nützen, da ich gar keinen Einfluss darauf habe, dass die Konsequenzen dann wirklich durchgezogen werden. Meine Freundin fährt dann mit dem Kind nach Hause und somit endet mein Einfluss auch wieder. 

Ich kann dem Kind ja nicht auf die Finger hauen oder es ins Klo einsperren!

Ich bin eine langjährige Freundin, wir kennen uns seit etwa 10 Jahren. 

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20. Oktober 2017 um 12:54

Das ist eine gute Frage. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, das müsste man wohl das Kind fragen.

Ich nehme mich als freundlich, aber eher distanziert wahr. Nicht übermäßig kühl aber eben auch nicht zuckersüß. Neutral. So wie ich so ziemlich allen Menschen gegenübertrete, denke ich. Ich bin allgemein kein besonders emotionaler Mensch.

Meine Freundin hat jedenfalls nie etwas erwähnt, dass ich zu ihrem Kind unfreundlich wäre. Ich bemühe mich sehr, weder sie, noch das Kind merken zu lassen, dass ich das Kind nicht mag. Es würde meine Freundin ja ganz sicher verletzen, wenn sie das wüsste.

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20. Oktober 2017 um 12:56
In Antwort auf

genau, beschimpf die frau noch, daß sie "ihr blag verzieht". du willst schließlich in ruhe mit ihr kaffee trinken und vom letzten date erzählen. und wenn das nicht klappt, soll sie es eben an der nächsten tanke aussetzen und gut ist. als langjährige freundin hast du schließlich ein anrecht auf ihre ungeteilte aufmerksamkeit. wenn sie nicht muttermäßig verblendet ist, wird sie dich sofort wieder zu ihrer obersten priorität machen und das "blag", das mit seinem leben und seiner geistigen gesundheit von ihr abhängig ist, hinten anstellen. ist doch ganz klar!

Ich weiß natürlich, dass das sarkastisch ist, aber ich musste trotzdem schmunzeln. Solche Visionen habe ich tatsächlich manchmal. Manchmal stellt man sich ja vor, was man gerne machen würde, wenn man sich weder an Gesetze, noch gesellschaftliche Regeln halten müsste.

Allen Menschen ungeschminkt die Meinung ins Gesicht sagen gehört da für mich irgendwie mit hinein. Würde man manchmal gerne tun, kann man aber nicht einfach so, weil es verletzend wäre.

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20. Oktober 2017 um 12:57

Ich bin überzeugt davon, dass sie das weiß. Ich bin ja nicht der einzige Mensch, mit dem sie Kontakt hat und wenn ich das so wahrnehme, nehmen das wohl auch andere Menschen ähnlich wahr.

Sie würde es wohl gerne anders machen, kann es aber aus irgendwelchen Gründen eben nicht. Das nehme ich jedenfalls an.

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20. Oktober 2017 um 12:59

Das Kind ist vier Jahre alt und geht bis zum frühen Nachmittag in den Kindergarten. Ich denke also schon, dass es das für eine gewisse Zeit kann bzw. können muss. Ihm wird wohl einfach langweilig sein ohne andere Kinder. Verstehe ich ja auch, ist aber nicht mein Problem.

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20. Oktober 2017 um 13:01

Ja, so wie du das beschreibst, empfinde ich das auch. Es ist wirklich nicht möglich, zwei Sätze hintereinander zu sagen, weil ständig ein "Mama!" "Maaaaama!" vom Kind kommt. Das Kind mag es nicht, wenn es nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Mutter hat und drängt sich dann immer dazwischen. Soviel ist klar.

Wenn meine Freundin darauf reagiert, dann steht das Kind im Mittelpunkt und ist zufrieden. Wenn meine Freundin nicht reagiert, dreht das Kind nur noch mehr auf.

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20. Oktober 2017 um 13:06
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

Ich habe keine Kinder, aber im Umgang mit ihnen habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich (bis jetzt ) jedes Kind öffnet, wenn man ihm ehrlich, respekt- & liebevoll begegnet. So wird ein Einwirken auf das Verhalten des Kindes möglich, auch ohne dass man es groß maßregelt. Selbst wirklich unbeliebte Kinder (weil zu frech oder weil sie keine Grenzen kennen) in meinem Bekanntenkreis kommen mit mir bestens zurecht & ich mit ihnen. Bisher hat es wirklich gereicht, sie so zu akzeptieren, wie sie sind und ihnen mit Wohlwollen zu begegnen. Ich denk' mir bei den "Problemkindern" (ist ne Aussage aus dem Bekanntenkreis- ich selbst empfinde Kinder nicht als Problem, auch nicht, wenn sie nicht pflegeleicht sind ), dass sie eben rein gar nichts für die Versäumnisse ihrer Eltern können und erkläre ihnen detailliert, warum ich welches Verhalten nicht dulde. Versuch' mal deinen Frust unterzuschlucken und eine Bindung zu dem Kind aufzubauen. Wenn sie sich von dir akzeptiert fühlt, wird sie entsprechend auf dich reagieren und auch das Verhältnis zu deiner Freundin wird besser; denn ich bin mir sicher, eine Mutter spürt, wenn ihr Kind nicht gemocht wird...

Das mag schon sein, aber ich möchte mich gar nicht soviel um dieses Kind kümmern oder bemühen. Es ist ja nicht mein Kind und ich sehe das nicht als meine Aufgabe an. Ich habe auch gar kein Interesse an einer Beziehung oder Bindung zu diesem Kind.

Ich agiere normalerweise so, dass ich Menschen, die ich nicht mag, aus dem Weg gehe. Ich vermeide jeden Kontakt zu ihnen, weil das für mich am stressfreisten ist. Immer ist das nicht möglich, beruflich kann ich mir ja nicht immer aussuchen, mit wem ich zu tun haben möchte. Privat jedoch schon.

Da ich dieses spezielle Kind einfach nicht mag, möchte ich auch keinen Kontakt haben und auch gar keine Bindung zu ihm aufbauen. Ich möchte am liebsten, dass es mir so fern wie möglich ist und ich es gar nicht sehen muss. 

Das Dilemma ist nur, dass es dummerweise das Kind meiner besten Freundin ist und ich es daher gezwungenermaßen hin und wieder sehen muss. Ich möchte einfach nur diese paar Stunden möglichst konfliktfrei durchdrücken.

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20. Oktober 2017 um 13:15
In Antwort auf apfelrose

Das mag schon sein, aber ich möchte mich gar nicht soviel um dieses Kind kümmern oder bemühen. Es ist ja nicht mein Kind und ich sehe das nicht als meine Aufgabe an. Ich habe auch gar kein Interesse an einer Beziehung oder Bindung zu diesem Kind.

Ich agiere normalerweise so, dass ich Menschen, die ich nicht mag, aus dem Weg gehe. Ich vermeide jeden Kontakt zu ihnen, weil das für mich am stressfreisten ist. Immer ist das nicht möglich, beruflich kann ich mir ja nicht immer aussuchen, mit wem ich zu tun haben möchte. Privat jedoch schon.

Da ich dieses spezielle Kind einfach nicht mag, möchte ich auch keinen Kontakt haben und auch gar keine Bindung zu ihm aufbauen. Ich möchte am liebsten, dass es mir so fern wie möglich ist und ich es gar nicht sehen muss. 

Das Dilemma ist nur, dass es dummerweise das Kind meiner besten Freundin ist und ich es daher gezwungenermaßen hin und wieder sehen muss. Ich möchte einfach nur diese paar Stunden möglichst konfliktfrei durchdrücken.

In dieser Konstellation (Kind der besten Freundin) ist das allerdings eine "Entweder/Oder"-Entscheidung. Also entweder, deine Freundin und eure Freundschaft ist es dir wert, ein bisschen Energie zu investieren & ihrem Kind wohlwollend zu begegnen oder diese Freundschaft hat sich früher oder später erledigt. Die Kleine ist erst 4; sie ist nunmal da & sie ist eben so, wie sie ist. Wenn dir also was an dieser Freundschaft liegt, wirst du dich damit arrangieren müssen...Ich glaube nicht, dass eine Freundschaft, die als Voraussetzung hat, dass das Kind möglichst bei Besuchen außen vor zu sein hat, Bestand haben kann. Aber ich kann mich auch irren. Diese Frage können die Mütter hier sicher besser beantworten...

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20. Oktober 2017 um 13:23

Findest du? Als sie nur ein Kind hatte, haben wir uns etwa einmal pro Woche gesehen. Da war sie noch vollzeit berufstätig.

Ich kann die 50 km nicht zu ihr fahren, weil da nichts mehr fährt. Ich habe ja nur abends Zeit, weil ich tagsüber arbeite. Ich komme zwar noch zu ihr hin aber dann nicht mehr von ihr weg.

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20. Oktober 2017 um 13:27
In Antwort auf dasallwissendeorakel1

In dieser Konstellation (Kind der besten Freundin) ist das allerdings eine "Entweder/Oder"-Entscheidung. Also entweder, deine Freundin und eure Freundschaft ist es dir wert, ein bisschen Energie zu investieren & ihrem Kind wohlwollend zu begegnen oder diese Freundschaft hat sich früher oder später erledigt. Die Kleine ist erst 4; sie ist nunmal da & sie ist eben so, wie sie ist. Wenn dir also was an dieser Freundschaft liegt, wirst du dich damit arrangieren müssen...Ich glaube nicht, dass eine Freundschaft, die als Voraussetzung hat, dass das Kind möglichst bei Besuchen außen vor zu sein hat, Bestand haben kann. Aber ich kann mich auch irren. Diese Frage können die Mütter hier sicher besser beantworten...

Das ist eben das Problem, das ich auch erkenne, darum gibt es diesen Thread. 

Ich versuche ja, dem Kind wohlwollend zu begegnen, aber mehr als Freundlichkeit bringe ich nicht zustande. Ich kann keine Gefühle herzaubern wo keine sind. Ich tu ja schon so, als würde ich das Kind mögen und das ist schon schwer genug, obwohl ich glaube, dass ich meine Sache gar nicht so schlecht mache (zumindest hat bis jetzt niemand etwas negatives gesagt).

Ich kann ja nicht lernen, jemanden lieb zu haben, den ich nicht mag, oder? 

Ich hoffe einfach, dass das Kind in ein paar Jahren ohnehin kein Interesse mehr daran haben wird, ständig mit der Mutter mitzufahren. Das war beim älteren Kind ja auch so. Irgendwann sind die Freunde oder die Hobbys wichtiger. Vielleicht dauert das bei diesem Kind etwas länger, aber ich hoffe doch, dass es spätestens in der Pubertät dann andere Interessen haben wird. Das wären dann so etwa 10 Jahre, die ich noch durchhalten muss...

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20. Oktober 2017 um 13:29

Das ist nicht das Problem meiner Freundin. Sie hätte ja Interesse an anderen Dingen oder Gesprächsthemen. Nachdem das Kind aber immer dabei ist, ist eine Unterhaltung aber nicht möglich. Das große Kind ist alt genug um einfach mitzureden, das kleine halt nicht. 

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21. Oktober 2017 um 12:00

Das haben wir. Wir hatten auch ein gemeinsames Hobby, über das wir uns damals kennengelernt haben. Ich übe dieses Hobby mittlerweile nicht mehr aus.
Geistig und emotional stehen wir uns immer noch nahe, nur die gemeinsame Zeit ist weniger geworden.

Ich bin aber ohnehin kein Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt, es gibt Dinge, über die ich mit niemandem spreche. Das halte ich bewusst so. Darum ist es bestimmt auch so, dass ich auf manche Menschen kühl und distanziert wirke, zumindest auf die, die mich nicht so gut kennen. Aber auch meinen engsten Freunden öffne ich mich nicht zu 100%. 

Meine Freundin arbeitet nicht Vollzeit, jetzt nicht mehr. Da sie eben entlegener wohnt, muss sie zur Arbeit pendeln, deshalb ist das große Kind in der Nachmittagsbetreuung und das kleine Kind im Kindergarten. 

Ich habe kein Auto, weil ich keines brauche und kaufen möchte ich mir allein deshalb auch keines. Für mich wäre das eine unnötige Geldausgabe. Carsharing gibt es bei uns nicht, das ist nicht üblich und ich kenne niemanden hier so gut, dass ich mir von ihm ein Auto ausleihen könnte. Bei mir sind die öffentlichen Verkehrsmittel ja wunderbar ausgebaut und das, was man für den Alltag braucht, kann ich zu Fuß erreichen. Ich brauche die öffentlichen Verkehrsmittel eigentlich nur, wenn ich zur Arbeit oder in die Stadt fahren möchte, ansonsten kann ich an meinem Wohnort alle wichtigen Dinge zu Fuß erledigen. 

Bei meiner Freundin fahren keine Züge, die Ortschaft ist nicht ans Zugnetz angeschlossen. Es fahren nur Busse hin und der letzte fährt etwa um 20 Uhr hin und danach eben gleich wieder zurück (der Bus dreht dort um). Da ich selbst meist nicht vor 19 Uhr aus der Arbeit komme, geht es sich nicht mehr aus, danach noch zu ihr zu fahren.  Sollte ich doch noch den letzten Bus zu ihr erwischen, sitze ich dann dort fest und komme nicht mehr weg. Sie kann mich dann ja auch nicht fahren, irgendwer muss ja bei den Kindern bleiben und die schlafen dann ja schon.

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21. Oktober 2017 um 12:03

Ich finde ein Mal pro Monat eher wenig, aber ich kann damit leben, weil ohnehin jeder viel zu tun hat. Ich bin es eher so gewohnt, dass man einmal pro Woche einen Mädelsabend macht. Aber mit Familie geht das eben nicht mehr so einfach, vor allem deshalb nicht, weil sie ja meistens mit den Kindern alleine ist.

Wir wohnen etwa 50 km voneinander entfernt, was nicht so das Problem wäre, wenn ihr Wohnort nicht so schlecht öffentlich angebunden wäre.

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21. Oktober 2017 um 12:05

Ja, ich denke, darauf wird es bei mir auch letzten Endes hinauslaufen. Eigentlich finde ich das schade, aber offensichtlich ist das nunmal so.

Mir ist zwar auch ohne die Treffen mit meiner Freundin nicht langweilig, da ich viele Hobbys habe, aber ich vermisse eben sie als Person in meinem Leben. 

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21. Oktober 2017 um 17:17
In Antwort auf apfelrose

Ich habe leider kein Forum gefunden, in das mein Thema wirklich hineinpasst, drum versuche ich es jetzt einmal hier. Mein Baby oder Familie oder Schwangerschaft trifft es alles nicht.

Meine beste Freundin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Das ältere Kind ist toll, mit dem verstehe ich mich großartig. Das jüngere Kind ist allerdings so richtig unsympathisch. Verzogen bis zum Geht nicht mehr, sie springt auf, wenn es nur einen kleinen Mucks macht, Mami hin, Mami her. Man kann sich keine Minute unterhalten ohne dass dieses Kind dazwischenquatscht und irgendwas will. Dem Kind werden einfach keine Grenzen gesetzt, es darf wirklich alles. Wenn das Kind irgendetwas Umögliches macht, säuselt meine Freundin es in einer zuckersüßen dutzi-dutzi-Stimme an, dass man das nicht darf. Das Kind interessiert das nicht und mehr passiert nicht. Das Kind nimmt seine Mutter überhaupt nicht ernst.

Ich mag mittlerweile keinen Besuch mehr von ihr haben, wenn sie das kleinere Kind mitbringt. Das räumt mir nämlich die ganze Wohnung um und sie findet das noch süß. Ich mag mich mit ihr auch nicht mehr bei ihr zu Hause treffen wenn das Kind zu Hause ist, weil die Aufmerksamkeit dann sowieso nur dem Kind gehört. Das Kind kann sich keine Minute lang alleine beschäftigen, sondern hängt wie eine Klette an der Mutter oder dem älterem Geschwister, was dem auch manchmal schon auf die Nerven geht.

Wir haben uns sogar extra schon einmal auf einem Spielplatz getroffen in der Hoffnung, dass das Kind dann mit anderen Kindern spielt und wir uns unterhalten können. Weit gefehlt. Das Kind klebte die ganze Zeit an der Mutter und wollte ihre volle Aufmerksamkeit.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich da noch tun kann. Warten, bis das Kind älter wird und mich bis dahin nicht mehr mit ihr treffen? Ich habe ihr schon gesagt, dass ich mich gerne mit ihr alleine treffen würde - ganz ohne Kinder. Das geht aber so gut wie nie, da sie niemanden zum Aufpassen hat. Ihr Mann ist wenig zu Hause.

Es tut mir wirklich leid, aber ich mag dieses Kind einfach nicht. 

Zusammenfassung: Du kannst oder willst deine Freundin nicht besuchen. Besuch von ihr willst du nur dann, wenn sie ihr Kind nicht mitbringt und das geht eigentlich auch nie. Lösung: keine?  Wenn dir deine Freundin wirklich wichtig wäre, würdest du wohl ihr zuliebe versuchen, dich auf das Kind einzulassen. Dann würde das auch besser klappen. Ist doch von dem Kind total verständlich, dass es die Aufmerksamkeit der Mutter will, wenn es stundenlang ohne Ansprechpartner in deiner Wohnung rumsitzen soll. Ein "ich sehe das nicht als meine Aufgabe" ist da nicht besonders hilfreich. Anstelle deiner Freundin hätte ich den Kontakt zu dir längst eingestellt. Meine Kinder gehören zu mir dazu und wenn jemand sie so gar nicht mag und sich für sie zumindest etwas interssiert, könnte mir derjenige echt gestohlen bleiben ... 

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