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Ich habe mir meine Gefühle nie eingestanden

3. Februar um 12:28

Hallo da draußen,
Ich (20 Jahre) möchte euch mal kurz erzählen wie es bei mir in der Liebe aussieht, und fragen was ihr davon haltet.
Seit ich ungefähr 11 Jahre alt war, bin ich in den Jungen (B) aus meiner Straße verliebt (er auch in mich). Wir habe als Kinder immer mal wieder was zusammen gemacht und sind immer mit demselben Bus zur Schule gefahren. Diese Gefühle haben nie nachgelassen, nur wollte ich es mir nie eingestehen, dass ich etwas für ihn empfinde und habe es mir immer ausgeredet (lag vlt auch daran, dass meine beste Freundin ihn nicht so toll fand). Rückblickend mein größter Fehler. Ich mag ihn immer noch und mein Herz schlägt jedes Mal schneller, wenn er mir schreibt oder ich ihn sehe. Trotzdem war ich mir nie sicher, ob solche Gefühle für eine Beziehung ausreichen würden (rückblickend hätten sie es wahrscheinlich schon) und habe ihm deshalb einen Korb gegeben als er mich nach einer Beziehung gefragt hat. Darauf hin hat er die Freundschaft beendet, weil es ihm zu sehr weh getan hat.
Dann kam irgendwann sein bester Freund (A) ins Spiel. Ich habe mich mit A immer gut verstanden aber wollte nie mehr von ihm. Da waren wirklich keine Gefühle. Wir haben dann angefangen uns zu zweit zu treffen. Er hat mir dann gestanden, dass er mehr von mir will. Das war für mich eine sehr komische Situation. Dann kam der Abend, an dem ich mir gedacht habe, dass ich keine Lust mehr auch dieses Feunschaftsding habe, weil wir dauernd drauf angesprochen wurden, was denn da läuft und habe ihn nach einer Beziehung gefragt. Man muss dazu sagen, dass ich eine sehr sprunghafte Persönlichkeit bin die null Geduld hat und immer alles sofort haben will. Also wollte ich auch nicht warten bis sich meinerseits wirklich Gefühle entwickeln, sondern dachte mir, dass sich das schon noch ergeben wird. Daraus wurde aber nichts. Deshalb war unsere Beziehung am Anfang auch etwas seltsam, bis ich mich daran gewöhnt habe, mit ihm zusammen zu sein. Diese Verliebtheitsphase hat also meinerseits komplett gefehlt.
Mittlerweile sind wir 2,5 Jahre zusammen. Er liebt mich immer noch wie am ersten Tag. Für mich fühlt es sich nur noch wie eine Freundschaft an (was nie großartig anders war). Es ist einfach langweilig geworden. „Ich liebe dich“ zu ihm zu sagen würde sich einfach falsch anfühlen. Ich hätte kein Problem mit ihm Schluss zu machen. Es ist nur die Macht der Gewohnheit, die mich noch bei ihm hält und sie Tatsache, dass ich ihn nicht verletzen möchte.
Während der ganzen Zeit habe ich B nie ganz vergessen. Wenn ich könnte, würde ich jetzt wieder zu B zurück, weil ich mittlerweile weiß, was ich für ihn empfand/empfinde und das auch nicht mehr unterdrücke. Das Problem ist nur, dass unsere Freundschaft ziemlich zerstört ist, seit ich ihm den Korb gegeben habe und ich auch nicht weiß, wie es in ihm aussieht, also was er möglicherweise noch empfindet etc. Ich traue mich gar nicht zu ihm hinzugehen, weil ich ja diejenige war, die angeblich nichts von ihm wollte. Er hatte außer mit mir noch nie etwas mit einem anderen Mädchen.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Mit A Schluss machen und nochmal B fragen? Oder B ganz in Ruhe lassen?

Danke für eure Antworten

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3. Februar um 12:38

Dein empfinden, denken und entscheiden sind nichts anders als Frustrationen, denn du liebst weder A noch B , sondern du suchst aus Frust die alte gute sichere Alternative zurückzudrehen

B. 
ist oder war deine einzige Erfahrung, welche dein sexuelles und Liebesleben geprägt, daher bist du arm an Erfahrungen und brauchst eine Bereicherung denn die B Flame wird schneller als du denkst erlöscht ( not flame )


A. War liebe weil er schöner als B war, aber schmeckt dir nicht mehr

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3. Februar um 16:53

Ich hatte die Option entweder verliere ich ihn wie es auch schon bei B war und das wollte ich nicht nochmal oder ich lasse mich auf eine Beziehung mit ihm ein. 
Nein so direkt habe ich es ihm nicht gesagt. Aber ich denke er weiß, dass ich nicht so viel für ihn empfinde wie er für mich.

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3. Februar um 18:03

Ich würde so eine "Verliebtheit" zu B nicht überbewerten. Genau genommen kennst Du ihn gar nicht. In dem Alter und der Zeit hat er sich hoffentlich deutlich weiter entwickelt, genau wie Du.

Aber zu A bist Du total unfair. Liest Du eigentlich was Du schreibst?

"Ich hätte kein Problem mit ihm Schluss zu machen. Es ist nur die Macht der Gewohnheit, die mich noch bei ihm hält und sie Tatsache, dass ich ihn nicht verletzen möchte."

Ich kann mich nicht daran erinnern hier schon mal etwas gemeineres gelesen zu haben. Er ist Dir völlig egal. Willst Du ihn nicht verletzen, weil es nicht in Dein Bild von Dir passt oder weil Dir was an ihm liegt? Klingt eher nach der ersten Variante.

Du hast Dich schon von ihm getrennt. Lass ihn ziehen und eine Frau finden, die ihn wirklich liebt.

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3. Februar um 18:38

Du liebst keinen von beiden. Mach Schluss, suche Distanz, lebe erst einmal für dich und wenn einer kommt den du wirklich willst und liebst nimm den.

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3. Februar um 18:48

Hm...ja das ist ja der Punkt. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Es ist meine erste Beziehung, deshalb kann ich gar nicht wirklich sagen wie es sich anfühlt wenn es richtig ist. 

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3. Februar um 18:52
In Antwort auf seelsemiotiker1

Dein empfinden, denken und entscheiden sind nichts anders als Frustrationen, denn du liebst weder A noch B , sondern du suchst aus Frust die alte gute sichere Alternative zurückzudrehen

B. 
ist oder war deine einzige Erfahrung, welche dein sexuelles und Liebesleben geprägt, daher bist du arm an Erfahrungen und brauchst eine Bereicherung denn die B Flame wird schneller als du denkst erlöscht ( not flame )


A. War liebe weil er schöner als B war, aber schmeckt dir nicht mehr

Das ist jedenfalls deine Interpretation..............

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4. Februar um 9:14
In Antwort auf user26208

Hm...ja das ist ja der Punkt. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Es ist meine erste Beziehung, deshalb kann ich gar nicht wirklich sagen wie es sich anfühlt wenn es richtig ist. 

Das ist ja der Sinn der Jugend, dass man erstmal testet und Erfahrungen sammelt und sich noch nicht ernsthaft festlegt.n

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