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Ich habe mich noch nie so alleine gefühlt

26. Dezember 2019 um 22:42 Letzte Antwort: 27. Dezember 2019 um 21:53

Liebes Forum, 
mich zerreißt meine Einsamkeit gerade so sehr.
Ich war die letzten Monate so tapfer, habe gekämpft für meine Beziehung, obwohl ich wusste, dass es wahrscheinlich ausweglos sein wird. Mein Selbstwertgefühl hat extrem gelitten und dennoch wollte ich diese Beziehung so sehr, weil ich an Weiterentwicklung glaubte. Wir interessieren uns beide für spirituelle Themen und konnten uns darüber austauschen, aber wenn die Schmerzkörper aus Vergangenheiten die Trigger hervorbrachten, ging gar nichts mehr. Vor allem er hatte jedes Mal Probleme da wieder rauszukommen. Schwierige Kindheit, narzisstische Eltern, Minderwertigkeitskomplexe, soziale Isolation und Unsicherheit trugen erschwerend dazu bei, dass es kaum möglich war mit ihm eine Beziehung zu führen. Monatelanges on-off folgte, wo er immer alles beendete, den Kontakt aber schnell wieder aufnahm, weil er von einer engen Freundschaft träumte. Daraus wurden dann auf seine Initiative hin etliche Neuanfänge, ich wollte so sehr und hatte zugleich immer Angst und Zweifel mich wieder einzulassen. Zu recht. Es ist einfach unmöglich mit ihm und ich weiß endlich, dass nicht ich Schuld bin und nicht ich mich ändern muss. Denn ich bin gut wie ich bin. 
Dennoch. Er hat das ganze 2 Tage vor Heiligabend per SMS beendet und wieder mit den Worten, dass er sich mit mir eine Freundschaft wünscht und eine Beziehung mit uns nicht möglich ist. Ich war übrigens immer sein Spiegel. Danke für den passenden Moment. Ich war erst sehr wütend, aber auch erleichtert, dass es nun doch vorbei ist, das Leiden auf beiden Seiten. Doch ich knicke immer wieder ein, fühle mich sehr verlassen und einsam, obwohl ich die Festtage noch bei meinen Eltern verbringe. 
Das schlimmste Gefühl ist momentan dazu, dass ich dieses Jahr komplett alleine zuende bringen werde. Ich bin 41, Single, kinderlos und verbringe Silvester komplett alleine. Freunde sind entweder verreist, anderweitig verplant oder feiern mit ihren Partnern und Kindern, kein Platz für mich... Meine eigentlich letzte Hoffnung hat gerad eben abgesagt aus persönlichen Gründen, die ich voll und ganz verstehen kann. Darüber musste ich gerade so weinen, dass mein Herz innerlich schmerzte. Wäre ich gerade in meiner Persönlichkeit stark und glücklich, würde ich damit selbstbewusst umgehen und ich wüsste, dass ich es mir zuhause alleine auch schön machen könnte. Aber unter dieses blöden Umständen, fühlt sich alles grausam an. Der Verlust der Beziehung, die neue Einsamkeit, die ich so extrem erst kenne, seitdem ich mit ihm zusammen war. Irgendwie hat mich diese Beziehung extrem einsam gemacht. Ich möchte wieder selbstbewusster durchs Leben gehen, wieder mehr Selbstwertgefühl haben, das alles ist abhanden gekommen und ich fühle mich mehr lost denn je. 
Ich habe Angst davor, dass mich diese Beziehung so nachhaltig verändert hat zum Negativen, dass ich das Vertrauen in die Menschen verloren habe. Ich fühle mich wie der Spiegel von ihm...
Vielleicht hat jemand für mich ein paar mutmachende Worte. 

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26. Dezember 2019 um 23:16

Hey, fühl dich einfach mal virtuell ganz doll gedrückt!
Ich könnte jetzt irgendwelche Floskeln à la  "Die Zeit heilt alle Wunden" bringen, aber das hilft dir nun gerade auch nicht weiter.
Es ist schonmal gut, dass du deine Sorgen hier nieder schreibst. Besser als alles in sich hineinzufressen! Und hier kannst du alles loswerden.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. Versuche dich abzulenken und nicht zu sehr zu verkriechen.
Du schreibst, dass du gerade bei deinen Eltern bist. Vielleicht den Aufenhalt verlängern und auch Silvester mit ihnen verbringen?

Ansonsten versuche dir zu sagen, dass Silvester auch nur ein Tag ist. Mir persönlich ist er ziemlich Wurst.

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26. Dezember 2019 um 23:36

Hey. Zuerst solltest du dich nicht für deine Gefühle runter machen. Es hört sich so an, als würdest du dich für Gefühle verurteilen, die total menschlich sind.
Ich kann es total verstehen, dass es dir zur Zeit echt schlecht geht. Weiterhin steht noch Silvester an der Tür, welches einem nur Druck macht, da man ja was "besonderes" und nicht alleine unternehmen müsste. Mach dich nicht so fertig. Vielleicht kannst du zu Silvester noch bei deiner Familie bleiben. Eine kurze Reise wäre vielleicht auch eine Möglichkeit, um neue Kraft zu tanken.
 

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26. Dezember 2019 um 23:50

Du hattest schon länger diese Zweifel und damit hattest Du wohl recht ....man soll auf sein Bauchgefühl hören ....es hat Dir offensichtlich auf längere Sicht nicht mehr gutgetan ....
jetzt musst Du Dich neu orientieren 


Hab keine Angst vor den Feiertagen , sondern zelebriere diese Zeit nur für Dich 
., lange ausschlafen 
., ein schönes Frühstück mit Deiner Lieblingsmusik als Begleitung 
., Beschenk Dich Selber ....wer sonst als Du , weiß am Besten , was Du Dir wünscht
.,auch Anderen etwas Gutes tun ..löst Glückshormone aus..u.s.w....

Zu wissen, wann man loslassen soll, ist Weisheit
Es auch zu tun , ist Mut
.......und wenn man dabei den Kopf obenhält , ist Würde....

Alles Liebe 



 

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27. Dezember 2019 um 0:06

Es gehört viel Stärke dazu, so einen Tag wie Silvester ungewollt alleine zu verbringen. Versuche, an dem Tag dich ganz auf dich zu konzentrieren. Versuche es als Moment des Innehaltens zu verstehen. Du hast alles Recht der Welt, traurig und verzweifelt zu sein, denn du hast gerade Schlimmes erlebt. Schäm dich nicht und vermenge es nicht mit deiner Person. Das Selbstbewusstsein leidet sonst nur noch mehr. Wenn du wirklich Silvester alleine verbringen solltest und fich jemand fragt, dann steh dazu. Das passiert vielen menschen in einer ähnlichen Situation. Fühle dich virtuell umarmt. 

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27. Dezember 2019 um 10:19
In Antwort auf rarrmatazz

Liebes Forum, 
mich zerreißt meine Einsamkeit gerade so sehr.
Ich war die letzten Monate so tapfer, habe gekämpft für meine Beziehung, obwohl ich wusste, dass es wahrscheinlich ausweglos sein wird. Mein Selbstwertgefühl hat extrem gelitten und dennoch wollte ich diese Beziehung so sehr, weil ich an Weiterentwicklung glaubte. Wir interessieren uns beide für spirituelle Themen und konnten uns darüber austauschen, aber wenn die Schmerzkörper aus Vergangenheiten die Trigger hervorbrachten, ging gar nichts mehr. Vor allem er hatte jedes Mal Probleme da wieder rauszukommen. Schwierige Kindheit, narzisstische Eltern, Minderwertigkeitskomplexe, soziale Isolation und Unsicherheit trugen erschwerend dazu bei, dass es kaum möglich war mit ihm eine Beziehung zu führen. Monatelanges on-off folgte, wo er immer alles beendete, den Kontakt aber schnell wieder aufnahm, weil er von einer engen Freundschaft träumte. Daraus wurden dann auf seine Initiative hin etliche Neuanfänge, ich wollte so sehr und hatte zugleich immer Angst und Zweifel mich wieder einzulassen. Zu recht. Es ist einfach unmöglich mit ihm und ich weiß endlich, dass nicht ich Schuld bin und nicht ich mich ändern muss. Denn ich bin gut wie ich bin. 
Dennoch. Er hat das ganze 2 Tage vor Heiligabend per SMS beendet und wieder mit den Worten, dass er sich mit mir eine Freundschaft wünscht und eine Beziehung mit uns nicht möglich ist. Ich war übrigens immer sein Spiegel. Danke für den passenden Moment. Ich war erst sehr wütend, aber auch erleichtert, dass es nun doch vorbei ist, das Leiden auf beiden Seiten. Doch ich knicke immer wieder ein, fühle mich sehr verlassen und einsam, obwohl ich die Festtage noch bei meinen Eltern verbringe. 
Das schlimmste Gefühl ist momentan dazu, dass ich dieses Jahr komplett alleine zuende bringen werde. Ich bin 41, Single, kinderlos und verbringe Silvester komplett alleine. Freunde sind entweder verreist, anderweitig verplant oder feiern mit ihren Partnern und Kindern, kein Platz für mich... Meine eigentlich letzte Hoffnung hat gerad eben abgesagt aus persönlichen Gründen, die ich voll und ganz verstehen kann. Darüber musste ich gerade so weinen, dass mein Herz innerlich schmerzte. Wäre ich gerade in meiner Persönlichkeit stark und glücklich, würde ich damit selbstbewusst umgehen und ich wüsste, dass ich es mir zuhause alleine auch schön machen könnte. Aber unter dieses blöden Umständen, fühlt sich alles grausam an. Der Verlust der Beziehung, die neue Einsamkeit, die ich so extrem erst kenne, seitdem ich mit ihm zusammen war. Irgendwie hat mich diese Beziehung extrem einsam gemacht. Ich möchte wieder selbstbewusster durchs Leben gehen, wieder mehr Selbstwertgefühl haben, das alles ist abhanden gekommen und ich fühle mich mehr lost denn je. 
Ich habe Angst davor, dass mich diese Beziehung so nachhaltig verändert hat zum Negativen, dass ich das Vertrauen in die Menschen verloren habe. Ich fühle mich wie der Spiegel von ihm...
Vielleicht hat jemand für mich ein paar mutmachende Worte. 

auf jeden fall solltest du den kontakt rigoros abbrechen !!!!!!!!!!

und es gibt keine silvesterfeiern wo du dich "dranhängen" kannst bei deinen freunden?

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27. Dezember 2019 um 10:24

Falls du Spotify hast oder Audible, such nach wilhelm schmid, toller Philosoph. Unglücklich sein gehört zum Leben! 

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27. Dezember 2019 um 12:25

Ihr lieben, erstmal vielen Dank für eure netten Worte an mich. Das tat gut und als ich heute Morgen aufwachte und die vielen Beiträge las, kamen mir noch ein paar Tränen, die eurem Mitgefühl galten. Das ist etwas, was ich momentan in der Realität draußen vermisse. 
Meine wahren Gefühle zeigen fällt mir ohnehin schon schwer. Zumal mein Freundeskreis mich immer wieder gewarnt hat, mich nicht wieder einzulassen. Als Außenstehender ist vieles einfacher gesagt, aber wenn die Faszination zu groß ist...und das Herz etwas anderes will, als der Kopf...
Ich weiß, dass ich einfach loslassen muss. Aber es fällt mir leider in so manchen Momenten sehr schwer...ich habe Angst ihn komplett zu verlieren. Aber das ist mein Ego, welches gegen mich selbst arbeitet. 

Ich bin froh, wenn das Silvesterthema rum ist. Erst heute morgen kam die ältere Nachbarin meiner Eltern zu uns und fragte wie ich Silvester verbringe, das erste Mal, dass ich vor meinen Eltern aussprach, dass ich nicht feiere. Ich möchte natürlich nicht, dass sie sich jetzt auch noch Gedanken um mich machen. Es ist ohnehin alles sehr schwierig in meiner Familie aufgrund der schweren Erkrankung meines Vaters. Da schwingt sehr viel Traurigkeit mit innerhalb unserer Familie. 
Ich werde also morgen in meine Wahlheimat zurückfahren, weil ich arbeiten muss und einfach hoffen, dass mich meine Einsamkeit und Traurigkeit nicht auffrisst.
Ein noch zusätzlich blöder Faktor ist, dass meine Nachbarin und gleichzeitig Freundin unter mir wohnt und nun Silvester mit ihrem neuen Freund bei sich zuhause verbringen wird. Nicht nur der Gedanke daran ist schlimm, ich werde mit Sicherheit von ihnen viel mitbekommen, da alles sehr hellhörig ist. Ich kann Ihnen ja schlecht verbieten sich muxmäuschenstill zu verhalten. :/

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27. Dezember 2019 um 12:26
In Antwort auf frauevi

Falls du Spotify hast oder Audible, such nach wilhelm schmid, toller Philosoph. Unglücklich sein gehört zum Leben! 

Danke für den Tipp, den kenne ich noch gar nicht
Ich dachte aber auch schon daran mir Silvester ein paar gute Vorträge und Gedanken über buddhistische Themen anzuhören. Das hilft mir oft. 

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27. Dezember 2019 um 12:39
In Antwort auf rarrmatazz

Danke für den Tipp, den kenne ich noch gar nicht
Ich dachte aber auch schon daran mir Silvester ein paar gute Vorträge und Gedanken über buddhistische Themen anzuhören. Das hilft mir oft. 

zunächst einmal, du hast alles Recht dieser Welt, gerade Schmerz und Einsamkeit zu empfinden. So eine psychische Abhängigkeit raubt unglaublich viel Kräfte. Aber sei froh, wenn du wirklich aus dieser Spirale rauskommst.
Mein persönlicher Tipp, hör schöne Musik, geh raus in die Natur und mach Sport und zwar dort, wo auch andere Menschen sind. Das lässt dich nicht so allein fühlen. Es dauert gewiss eine Weile, aber es wird eine Befreiung sein. Alles Gute und gib bitte Silvester nicht so eine Bedeutung.
 

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27. Dezember 2019 um 16:10
In Antwort auf rarrmatazz

Ihr lieben, erstmal vielen Dank für eure netten Worte an mich. Das tat gut und als ich heute Morgen aufwachte und die vielen Beiträge las, kamen mir noch ein paar Tränen, die eurem Mitgefühl galten. Das ist etwas, was ich momentan in der Realität draußen vermisse. 
Meine wahren Gefühle zeigen fällt mir ohnehin schon schwer. Zumal mein Freundeskreis mich immer wieder gewarnt hat, mich nicht wieder einzulassen. Als Außenstehender ist vieles einfacher gesagt, aber wenn die Faszination zu groß ist...und das Herz etwas anderes will, als der Kopf...
Ich weiß, dass ich einfach loslassen muss. Aber es fällt mir leider in so manchen Momenten sehr schwer...ich habe Angst ihn komplett zu verlieren. Aber das ist mein Ego, welches gegen mich selbst arbeitet. 

Ich bin froh, wenn das Silvesterthema rum ist. Erst heute morgen kam die ältere Nachbarin meiner Eltern zu uns und fragte wie ich Silvester verbringe, das erste Mal, dass ich vor meinen Eltern aussprach, dass ich nicht feiere. Ich möchte natürlich nicht, dass sie sich jetzt auch noch Gedanken um mich machen. Es ist ohnehin alles sehr schwierig in meiner Familie aufgrund der schweren Erkrankung meines Vaters. Da schwingt sehr viel Traurigkeit mit innerhalb unserer Familie. 
Ich werde also morgen in meine Wahlheimat zurückfahren, weil ich arbeiten muss und einfach hoffen, dass mich meine Einsamkeit und Traurigkeit nicht auffrisst.
Ein noch zusätzlich blöder Faktor ist, dass meine Nachbarin und gleichzeitig Freundin unter mir wohnt und nun Silvester mit ihrem neuen Freund bei sich zuhause verbringen wird. Nicht nur der Gedanke daran ist schlimm, ich werde mit Sicherheit von ihnen viel mitbekommen, da alles sehr hellhörig ist. Ich kann Ihnen ja schlecht verbieten sich muxmäuschenstill zu verhalten. :/

Freundin?  und weiß sie dass du allein bist zu Silvester?

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27. Dezember 2019 um 17:10

Wenn du spirituell unterwegs bist, dann lass doch einfach den Gedanken los, dass Silvester irgendwas Bedeutsames wäre - damit machst du dich doch selbst fertig.

"Ich bin froh, wenn das Silvesterthema rum ist."

Siehst du dich denn als Opfer der Umstände?

Das bist du nicht - du erschaffst dir deine Realität.

Also das Silvesterthema kann heute für dich vorbei sein, wenn du diesem einen Abend nicht mehr so viel Macht über deine Stimmung gibst.

Eine Möglichkeit wäre auch, zu einer Silvesterparty zu gehen - und zwar allein!
Dort wirst du mit Sicherheit Anschluss finden, da es immer Menschen gibt, die kontaktfreudig und/oder allein sind.
Geh tanzen!
Power dich aus, flirte, lache, hab Spaß - und zum Schlafen nimmst du dir Ohropax, falls dich die Geräusche aus der Wohnung deiner Freundin dann noch stören sollten.

Es gibt wirklich so viele Möglichkeiten und Alternativen zum Unglücklichsein!

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27. Dezember 2019 um 20:51
In Antwort auf carina2019

Freundin?  und weiß sie dass du allein bist zu Silvester?

Sie weiß, dass es gut sein kann, dass ich zuhause bin an Silvester. Sie sagte auch schon, dass es sich etwas komisch anfühlen wird. 
Ich möchte sie nicht in ihrem neuen Glück stören. 
Aber diese Umstände sind eine zusätzliche Herausforderung. 

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27. Dezember 2019 um 21:06
In Antwort auf smini

Wenn du spirituell unterwegs bist, dann lass doch einfach den Gedanken los, dass Silvester irgendwas Bedeutsames wäre - damit machst du dich doch selbst fertig.

"Ich bin froh, wenn das Silvesterthema rum ist."

Siehst du dich denn als Opfer der Umstände?

Das bist du nicht - du erschaffst dir deine Realität.

Also das Silvesterthema kann heute für dich vorbei sein, wenn du diesem einen Abend nicht mehr so viel Macht über deine Stimmung gibst.

Eine Möglichkeit wäre auch, zu einer Silvesterparty zu gehen - und zwar allein!
Dort wirst du mit Sicherheit Anschluss finden, da es immer Menschen gibt, die kontaktfreudig und/oder allein sind.
Geh tanzen!
Power dich aus, flirte, lache, hab Spaß - und zum Schlafen nimmst du dir Ohropax, falls dich die Geräusche aus der Wohnung deiner Freundin dann noch stören sollten.

Es gibt wirklich so viele Möglichkeiten und Alternativen zum Unglücklichsein!

Du magst ja recht haben. 
Es geht mir einfach generell nicht gut und ich bin total in meinen Gedanken verstrickt. Sie kreisen und ich sehe nur eine große Einsamkeit vor mir. Silvester ist da vielleicht nur die unschöne Nebensache. 
Ich merke einfach wie sehr dieses Beziehungsaus mich mitnimmt und mein Selbstvertrauen leidet. Wut auf ihn, Traurigkeit, Angst und Schmerz wechseln sich ab. Auch wenn wir uns beide die große Liebe nicht geben konnten, war es doch was besonderes für mich. Am schlimmsten ist aber das Gefühl, dass ich alles gegeben habe und er aufgrund seiner Traumata und Vergangenheit keine Liebe empfangen und geben konnte. Er leidet, ich kann ihm aber nicht helfen, weil er nicht will. 
Ich leide, weil ich diesen Mann nicht haben kann. 

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27. Dezember 2019 um 21:53
In Antwort auf rarrmatazz

Du magst ja recht haben. 
Es geht mir einfach generell nicht gut und ich bin total in meinen Gedanken verstrickt. Sie kreisen und ich sehe nur eine große Einsamkeit vor mir. Silvester ist da vielleicht nur die unschöne Nebensache. 
Ich merke einfach wie sehr dieses Beziehungsaus mich mitnimmt und mein Selbstvertrauen leidet. Wut auf ihn, Traurigkeit, Angst und Schmerz wechseln sich ab. Auch wenn wir uns beide die große Liebe nicht geben konnten, war es doch was besonderes für mich. Am schlimmsten ist aber das Gefühl, dass ich alles gegeben habe und er aufgrund seiner Traumata und Vergangenheit keine Liebe empfangen und geben konnte. Er leidet, ich kann ihm aber nicht helfen, weil er nicht will. 
Ich leide, weil ich diesen Mann nicht haben kann. 

Dass die Beziehung etwas Besonderes war, ist doch eigentlich ein Grund dankbar zu sein, oder?
Du weißt ja selbst, dass du nur leidest, weil du ihn nicht haben kannst.
Aber auch hier liegt es wieder an dir - und wie du es bewertest.
Ich finde sogar, dass du dein Leid künstlich erzeugst, weil er ja sogar mit dir befreundet sein will!
Also du kannst ihn haben: als Freund!
Und eine Freundschaft hat so viel Wert.

Warum willst du bloß mit ihm zusammen sein, wenn die Beziehung euch beiden schadet?

In einen Partner projizieren Menschen manchmal ihre gesammelten Wünsche, wie der "Richtige" zu sein hat - und vergessen dabei völlig, den Menschen zu sehen und ihn zu lieben, wie er eben ist.
Ich denke, dass auch gerade darin der große Schmerz liegt: eine Illusion ist dabei, sich aufzulösen. 
Gerade auch in deinem Fall scheint es mir das grundsätzliche Problem zu sein. Denn der Mensch will dich ja gar nicht verlassen - er will bei dir bleiben.
Aber du willst lieber an der Illusion festhalten - und deshalb leidest du.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du einen anderen Weg für dich findest; sofern es auch dein Wunsch ist. ❤️
 

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