Forum / Liebe & Beziehung

Ich habe mich getrennt, bereue es täglich mehr

18. Dezember 2019 um 18:09 Letzte Antwort: 2. Januar um 11:51

Hallo liebe Gemeinde.

Ich versuche mich kurz zu halten, wird aber nicht einfach.

Ich habe mich vor knapp 3 Wochen von meiner Freundin getrennt. Unsere Beziehung dauerte knapp 3 Jahre. Seither geht es mir täglich schlechter, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich an meiner Entscheidung zweifle.

Zur Geschichte...
Wie erwähnt waren wir 3 Jahre. Ich (M,28) und Sie (W,23) hatten eine bis zur Schlussphase sehr schöne Beziehung. Wir beide haben schon jeweils eine sehr lange Bezihung (ü3 Jahre) und mehrere kleinere Geschichten davor gehabt, es ist also für keinen der erste Partner gewesen. Jedoch war es für uns schnell deutlich intensiver als die vorhergehenden. Ich habe in diesen 3 Jahren sehr viel über mich gelernt, habe viele neue Orte bereist mit ihr, spontane Ausflüge, viele neue Menschen kennengelernt und zum ersten mal volle Hingabe gefühlt und vorallem auch zurückbekommen. Sie hat sich immer bemüht, ich bis zuletzt auch. Für Sie kam die Trennung überraschend, auch wenn sie ab und zu gerochen hat, dass sich etwas bei mir einschleicht. Aber nun zum entscheidenen Part.

Für mich war nach dem ersten Jahr schon völlig klar, dass ist die eine welche. Ich habe mir unsere gemeinsame Wohnung ausgemahlt (leben knapp 60km auseinader/ 1h Auto) und alles was so dazu gehört. Kinder wollte ich auch und auch sie fand mit mir an ihrer Seite erstmals gefallen an dieser Vorstellung. Sie hatte bereits mit ihrem Ex in früherer Zeit zusammengewohnt, ich bis dato mit noch keiner Partnerin. Die "Pendelei" klappte auch super und so sahen wir uns jedes Wochenende und unter der Woche je nach Schicht 2-3 mal, sodass wir uns durchschnittlich 5 von 7 tage gesehen haben, wobei wir uns mit dem Fahren abgewechselt haben.

Nun kam der Moment, wo wir nach 2,5 Jahren der Auffasung waren "genug gependelt, wir ziehen zusammen". Mir gefiehl der Gedanke und wir stellten erste Pläne auf. Anfangs war die Überlegung einen Wohnort in der Mitte zu wählen, um so für beide einen erträglichen Arbeitsweg zu gewährleisten. Bei weiterer Betrachtung waren mir die Wege aber immer zu weit...nicht nur für mich, sondern auch für Sie. Sie sagte zwar immer die Fahrzeit wäre in Ordnung, aber ich sagte ihr, ich wolle Sie nicht nach der Nachtschicht solange fahren lassen. Ich schaute mich also nach Alternativen in ihrer Wohngegend um. Stellen gab es einige, aber keine wirklich passende für mich. Immer wieder spielte auch der Gedanke eine Rolle, dass ich mit meiner Arbeit voll zufriden wär, da ich dort seit 4 Jahren bin und stätig aufsteige. Kurze Hand beschloss Sie also, dass sie ihre Arbeit aufgibt, ihre Arbeit hinter sich lässt und in meinen Ort zieht. Und da begann meine Angst auszubrechen. Sie würde also sowohl Job (mit dem sie allerdings nicht sonderlich zufrieden war) und ihren Wohnort (von dem sie zum Anfang der Beziehung schwärmte und nie verlassen wollte) für mich bzw uns aufgeben und einfach hier ein neues Leben mit mir aufbauen. Sie bemühte sich rasch um Wohnungsbesichtigungen und alle Unterlagen, die sie bräuchte. Ich ertappte mich immer wieder bei einzelnen Panikmomenten, doch schob sie gleich wieder weg, denn ich wollte sie nicht verlieren.
Wir schauten uns zwei Wohnungen an. Beide deutlich schöner als unsere jetzigen, Top Lage, guter Preis und eigentlich perfekt. Ich fand jedoch immer wieder Dinge, die mich störten (im Nachhinein nur aus Angst vorgeschoben). Natürlich bemerkte Sie, dass etwas nicht stimmte und sprach mich an. Oft habe ich abgeblockt, dann aber doch irgendwann eingelenkt und vermittelt, dass mir die Sache Angst macht. Sie war sichtlich geknickt, nahm es aber gut auf. Weitere Zeit verging und irgendwie stand die Sache mit der gemeinsamen Wohnung noch im Raum. Sollte doch nach der Zeit auch normal sein oder? 

Kurzer Einschub noch zu mir. Als wir uns kennenlernten, lebte ich noch im Elternhaus. Erste eigene Wohnung für war also erst, als wir uns schon kannten. Meine längste Beziehung war vor ihre nd grauehaft, eingesperrt wie ein Tier, ständige Überwachung, keine Freiheiten. Hab mich viel zu spät gelöst und auch heute noch oft darüber mit ihr gesprochen wie schlimm das damals für mich war. Von den Eltern gabs immer nur die Mama (ziemliche Übermama) und dann noch meinen jüngeren Bruder (mit dem musste ich aus Gründen 1 Jahr in einem Zimmer wohnen, in dieser Zeit lernetn wir uns kennen).

Zurück zur Geschichte. Ich trennte mich eines Tages nach einem langen Gespräch von meiner jetzigen Ex. Habe ihr gesagt ich fühle mich nicht mehr wohl usw. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, alles war wie im schlechgten Film. Wir haben beide geweint, aber dann bin ich gegengen. 2 Tage später meldete sie sich telefonisch bei mir. Es dauerte nicht lange und wir hatten uns verabredet. Nochmal über alles reden und so. Auch erst in 2 Tagen, sodass jeder für sich nochmal alles durchdenken konnte. Es blieb dabei und wir trafen uns zum Essen. Ich lud sie ein, danach waren wir noch was trinken (alkoholfrei). Am Ende landeten wir bei ihr und später auch im Bett. Der Abend mit ihr war toll und der Sex der beste seit langem. Ich blieb das Wochehende bei ihr, sie hatte Schicht. Als sie weg war kamen in meinem Kopf wieder sämtliche Gedanken auf, die mich in Richtung Flucht drängten. Ich wartete ab, bis sie wieder Heim kam und suchte erneut das Gespräch. Wieder war sie am Boden zerstört, doch ich konnte ihr ansehen, dass sie damit bereits rechnete. Ich versuchte mich zu erklären, wusste nicht ganz wie. Von ihr kam ein "du bist ein sehr verwirrter Mann" und ganz ehrich, genau so fühlte ich mich auch. Ich fuhr wieder Nachhause und bereits am Abend kam wieder dieses "Fuck, was hast du getan". Diesmal wollte ichs aber durchziehen. 5 Tage später hatte Sie Geburtstag. Ich machte den fehler und verfasste eine Sprachnachricht, die etwas durchklingen lies, dass es mir nicht gut ging. In der Nacht ref sie mich an...war slebst überrascht, dass sie das tat, aber meinte sie konnte nicht anders. Wir sprachen 30min miteinander...nicht böse, dennoch seltsam. Am Ende sagte ich nur "Bis dann" und sie erwiederte "Ja, bis wann auch immer das heißt". Das ist nun 2 Wochen her. Ich habe danach eine komplette Kontaktsperre eingerichtet, überall blockiert usw. Wir haben seither nix vom anderen gehört. Ich mache viel mit Freunden, gehe Hobbies nach, arbeite mehr usw....dennoch wird der Gedanke das beste in meinem Leben weggestoßen zu haben immer größer. 

Fragen die ständig in meinem kopf schwirren: "War die Trennung ein Fehler"; Vermisse ich sie nur aus Gewohnheit", "Habe ich sie verlassen, weil ich Bidungsängste habe", "War es der richtige Weg, denn für die richtige Frau würde man den Job aufgeben"....


Eine ganze Menge geworden, habt Nachsicht

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Beste hilfreiche Antwort

18. Dezember 2019 um 18:27
Beste Antwort

Aha,sorry aber bist du ein Trottel.. anstatt mit ihr über deine Ängste,kalte Füße, wie auch immer, zu reden, machst du einfach Schluss.. Sie kann froh sein, so einer wie du mit dem kann man scheinbar keine schlechten Zeiten durchstehen, du leidest, weil es wirklich dumm war..

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18. Dezember 2019 um 18:27
Beste Antwort

Aha,sorry aber bist du ein Trottel.. anstatt mit ihr über deine Ängste,kalte Füße, wie auch immer, zu reden, machst du einfach Schluss.. Sie kann froh sein, so einer wie du mit dem kann man scheinbar keine schlechten Zeiten durchstehen, du leidest, weil es wirklich dumm war..

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18. Dezember 2019 um 18:34
In Antwort auf rosita_12356336

Aha,sorry aber bist du ein Trottel.. anstatt mit ihr über deine Ängste,kalte Füße, wie auch immer, zu reden, machst du einfach Schluss.. Sie kann froh sein, so einer wie du mit dem kann man scheinbar keine schlechten Zeiten durchstehen, du leidest, weil es wirklich dumm war..

Da hast du sicher Recht. Leider hatte ich jetzt erst Zeitalles zu reflektieren und zu verstehen, dass ich das Problem bin

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18. Dezember 2019 um 18:36
In Antwort auf joker

Hallo liebe Gemeinde.

Ich versuche mich kurz zu halten, wird aber nicht einfach.

Ich habe mich vor knapp 3 Wochen von meiner Freundin getrennt. Unsere Beziehung dauerte knapp 3 Jahre. Seither geht es mir täglich schlechter, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich an meiner Entscheidung zweifle.

Zur Geschichte...
Wie erwähnt waren wir 3 Jahre. Ich (M,28) und Sie (W,23) hatten eine bis zur Schlussphase sehr schöne Beziehung. Wir beide haben schon jeweils eine sehr lange Bezihung (ü3 Jahre) und mehrere kleinere Geschichten davor gehabt, es ist also für keinen der erste Partner gewesen. Jedoch war es für uns schnell deutlich intensiver als die vorhergehenden. Ich habe in diesen 3 Jahren sehr viel über mich gelernt, habe viele neue Orte bereist mit ihr, spontane Ausflüge, viele neue Menschen kennengelernt und zum ersten mal volle Hingabe gefühlt und vorallem auch zurückbekommen. Sie hat sich immer bemüht, ich bis zuletzt auch. Für Sie kam die Trennung überraschend, auch wenn sie ab und zu gerochen hat, dass sich etwas bei mir einschleicht. Aber nun zum entscheidenen Part.

Für mich war nach dem ersten Jahr schon völlig klar, dass ist die eine welche. Ich habe mir unsere gemeinsame Wohnung ausgemahlt (leben knapp 60km auseinader/ 1h Auto) und alles was so dazu gehört. Kinder wollte ich auch und auch sie fand mit mir an ihrer Seite erstmals gefallen an dieser Vorstellung. Sie hatte bereits mit ihrem Ex in früherer Zeit zusammengewohnt, ich bis dato mit noch keiner Partnerin. Die "Pendelei" klappte auch super und so sahen wir uns jedes Wochenende und unter der Woche je nach Schicht 2-3 mal, sodass wir uns durchschnittlich 5 von 7 tage gesehen haben, wobei wir uns mit dem Fahren abgewechselt haben.

Nun kam der Moment, wo wir nach 2,5 Jahren der Auffasung waren "genug gependelt, wir ziehen zusammen". Mir gefiehl der Gedanke und wir stellten erste Pläne auf. Anfangs war die Überlegung einen Wohnort in der Mitte zu wählen, um so für beide einen erträglichen Arbeitsweg zu gewährleisten. Bei weiterer Betrachtung waren mir die Wege aber immer zu weit...nicht nur für mich, sondern auch für Sie. Sie sagte zwar immer die Fahrzeit wäre in Ordnung, aber ich sagte ihr, ich wolle Sie nicht nach der Nachtschicht solange fahren lassen. Ich schaute mich also nach Alternativen in ihrer Wohngegend um. Stellen gab es einige, aber keine wirklich passende für mich. Immer wieder spielte auch der Gedanke eine Rolle, dass ich mit meiner Arbeit voll zufriden wär, da ich dort seit 4 Jahren bin und stätig aufsteige. Kurze Hand beschloss Sie also, dass sie ihre Arbeit aufgibt, ihre Arbeit hinter sich lässt und in meinen Ort zieht. Und da begann meine Angst auszubrechen. Sie würde also sowohl Job (mit dem sie allerdings nicht sonderlich zufrieden war) und ihren Wohnort (von dem sie zum Anfang der Beziehung schwärmte und nie verlassen wollte) für mich bzw uns aufgeben und einfach hier ein neues Leben mit mir aufbauen. Sie bemühte sich rasch um Wohnungsbesichtigungen und alle Unterlagen, die sie bräuchte. Ich ertappte mich immer wieder bei einzelnen Panikmomenten, doch schob sie gleich wieder weg, denn ich wollte sie nicht verlieren.
Wir schauten uns zwei Wohnungen an. Beide deutlich schöner als unsere jetzigen, Top Lage, guter Preis und eigentlich perfekt. Ich fand jedoch immer wieder Dinge, die mich störten (im Nachhinein nur aus Angst vorgeschoben). Natürlich bemerkte Sie, dass etwas nicht stimmte und sprach mich an. Oft habe ich abgeblockt, dann aber doch irgendwann eingelenkt und vermittelt, dass mir die Sache Angst macht. Sie war sichtlich geknickt, nahm es aber gut auf. Weitere Zeit verging und irgendwie stand die Sache mit der gemeinsamen Wohnung noch im Raum. Sollte doch nach der Zeit auch normal sein oder? 

Kurzer Einschub noch zu mir. Als wir uns kennenlernten, lebte ich noch im Elternhaus. Erste eigene Wohnung für war also erst, als wir uns schon kannten. Meine längste Beziehung war vor ihre nd grauehaft, eingesperrt wie ein Tier, ständige Überwachung, keine Freiheiten. Hab mich viel zu spät gelöst und auch heute noch oft darüber mit ihr gesprochen wie schlimm das damals für mich war. Von den Eltern gabs immer nur die Mama (ziemliche Übermama) und dann noch meinen jüngeren Bruder (mit dem musste ich aus Gründen 1 Jahr in einem Zimmer wohnen, in dieser Zeit lernetn wir uns kennen).

Zurück zur Geschichte. Ich trennte mich eines Tages nach einem langen Gespräch von meiner jetzigen Ex. Habe ihr gesagt ich fühle mich nicht mehr wohl usw. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, alles war wie im schlechgten Film. Wir haben beide geweint, aber dann bin ich gegengen. 2 Tage später meldete sie sich telefonisch bei mir. Es dauerte nicht lange und wir hatten uns verabredet. Nochmal über alles reden und so. Auch erst in 2 Tagen, sodass jeder für sich nochmal alles durchdenken konnte. Es blieb dabei und wir trafen uns zum Essen. Ich lud sie ein, danach waren wir noch was trinken (alkoholfrei). Am Ende landeten wir bei ihr und später auch im Bett. Der Abend mit ihr war toll und der Sex der beste seit langem. Ich blieb das Wochehende bei ihr, sie hatte Schicht. Als sie weg war kamen in meinem Kopf wieder sämtliche Gedanken auf, die mich in Richtung Flucht drängten. Ich wartete ab, bis sie wieder Heim kam und suchte erneut das Gespräch. Wieder war sie am Boden zerstört, doch ich konnte ihr ansehen, dass sie damit bereits rechnete. Ich versuchte mich zu erklären, wusste nicht ganz wie. Von ihr kam ein "du bist ein sehr verwirrter Mann" und ganz ehrich, genau so fühlte ich mich auch. Ich fuhr wieder Nachhause und bereits am Abend kam wieder dieses "Fuck, was hast du getan". Diesmal wollte ichs aber durchziehen. 5 Tage später hatte Sie Geburtstag. Ich machte den fehler und verfasste eine Sprachnachricht, die etwas durchklingen lies, dass es mir nicht gut ging. In der Nacht ref sie mich an...war slebst überrascht, dass sie das tat, aber meinte sie konnte nicht anders. Wir sprachen 30min miteinander...nicht böse, dennoch seltsam. Am Ende sagte ich nur "Bis dann" und sie erwiederte "Ja, bis wann auch immer das heißt". Das ist nun 2 Wochen her. Ich habe danach eine komplette Kontaktsperre eingerichtet, überall blockiert usw. Wir haben seither nix vom anderen gehört. Ich mache viel mit Freunden, gehe Hobbies nach, arbeite mehr usw....dennoch wird der Gedanke das beste in meinem Leben weggestoßen zu haben immer größer. 

Fragen die ständig in meinem kopf schwirren: "War die Trennung ein Fehler"; Vermisse ich sie nur aus Gewohnheit", "Habe ich sie verlassen, weil ich Bidungsängste habe", "War es der richtige Weg, denn für die richtige Frau würde man den Job aufgeben"....


Eine ganze Menge geworden, habt Nachsicht

"Habe ich sie verlassen, weil ich Bidungsängste habe",

Das scheint doch offensichtlich, denn ich habe jetzt nichts gelesen, was Dir an ihr nicht gefallen hat...

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18. Dezember 2019 um 18:42
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"Habe ich sie verlassen, weil ich Bidungsängste habe",

Das scheint doch offensichtlich, denn ich habe jetzt nichts gelesen, was Dir an ihr nicht gefallen hat...

Ich habe mich zum Ende hin an einigen Dingen gestört. Sei es ihre Unordnung oder einige Einstellungen. Alles in allem bin ich aber einfach immer weiter gerungen, je näher sie kam. Der Sex wurde planmäßig, Umarmungen und Küsse mir zu viel und je mehr Sie sich in Richtung geimensame Wohnung bewegte, desto mehr drehte ich ab

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18. Dezember 2019 um 18:45
In Antwort auf joker

Ich habe mich zum Ende hin an einigen Dingen gestört. Sei es ihre Unordnung oder einige Einstellungen. Alles in allem bin ich aber einfach immer weiter gerungen, je näher sie kam. Der Sex wurde planmäßig, Umarmungen und Küsse mir zu viel und je mehr Sie sich in Richtung geimensame Wohnung bewegte, desto mehr drehte ich ab

Dann hast Du aber offenbar eher Gründe gesucht, nicht zusammenzuziehen.

Es lag auch an Dir, dass der Sex abwechlungsreicher hätte werden können.

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18. Dezember 2019 um 18:49
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Dann hast Du aber offenbar eher Gründe gesucht, nicht zusammenzuziehen.

Es lag auch an Dir, dass der Sex abwechlungsreicher hätte werden können.

Gebe ich dir vollkommen Recht. So sehe ich das jetzt nach 2 Wochen auch. Ich will sie auch ständig kontaktieren, aber ich tue es nicht. Ich habe sie sehr verletzt und schäme mich für mein verhalten. Ich liebe Sie und das hat auch nie aufgehört, aber ich habe ihr Vertrauen missbraucht. Ich verstehe einfach nicht, wieso ich solche Panik habe. Sie war immer gut zu mir und ich Idiot sterbe lieber allein

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18. Dezember 2019 um 18:56
In Antwort auf joker

Gebe ich dir vollkommen Recht. So sehe ich das jetzt nach 2 Wochen auch. Ich will sie auch ständig kontaktieren, aber ich tue es nicht. Ich habe sie sehr verletzt und schäme mich für mein verhalten. Ich liebe Sie und das hat auch nie aufgehört, aber ich habe ihr Vertrauen missbraucht. Ich verstehe einfach nicht, wieso ich solche Panik habe. Sie war immer gut zu mir und ich Idiot sterbe lieber allein

Was willst Du denn jetzt tun?

Nix oder doch über Deinen Schatten springen?

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18. Dezember 2019 um 19:04
In Antwort auf joker

Hallo liebe Gemeinde.

Ich versuche mich kurz zu halten, wird aber nicht einfach.

Ich habe mich vor knapp 3 Wochen von meiner Freundin getrennt. Unsere Beziehung dauerte knapp 3 Jahre. Seither geht es mir täglich schlechter, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich an meiner Entscheidung zweifle.

Zur Geschichte...
Wie erwähnt waren wir 3 Jahre. Ich (M,28) und Sie (W,23) hatten eine bis zur Schlussphase sehr schöne Beziehung. Wir beide haben schon jeweils eine sehr lange Bezihung (ü3 Jahre) und mehrere kleinere Geschichten davor gehabt, es ist also für keinen der erste Partner gewesen. Jedoch war es für uns schnell deutlich intensiver als die vorhergehenden. Ich habe in diesen 3 Jahren sehr viel über mich gelernt, habe viele neue Orte bereist mit ihr, spontane Ausflüge, viele neue Menschen kennengelernt und zum ersten mal volle Hingabe gefühlt und vorallem auch zurückbekommen. Sie hat sich immer bemüht, ich bis zuletzt auch. Für Sie kam die Trennung überraschend, auch wenn sie ab und zu gerochen hat, dass sich etwas bei mir einschleicht. Aber nun zum entscheidenen Part.

Für mich war nach dem ersten Jahr schon völlig klar, dass ist die eine welche. Ich habe mir unsere gemeinsame Wohnung ausgemahlt (leben knapp 60km auseinader/ 1h Auto) und alles was so dazu gehört. Kinder wollte ich auch und auch sie fand mit mir an ihrer Seite erstmals gefallen an dieser Vorstellung. Sie hatte bereits mit ihrem Ex in früherer Zeit zusammengewohnt, ich bis dato mit noch keiner Partnerin. Die "Pendelei" klappte auch super und so sahen wir uns jedes Wochenende und unter der Woche je nach Schicht 2-3 mal, sodass wir uns durchschnittlich 5 von 7 tage gesehen haben, wobei wir uns mit dem Fahren abgewechselt haben.

Nun kam der Moment, wo wir nach 2,5 Jahren der Auffasung waren "genug gependelt, wir ziehen zusammen". Mir gefiehl der Gedanke und wir stellten erste Pläne auf. Anfangs war die Überlegung einen Wohnort in der Mitte zu wählen, um so für beide einen erträglichen Arbeitsweg zu gewährleisten. Bei weiterer Betrachtung waren mir die Wege aber immer zu weit...nicht nur für mich, sondern auch für Sie. Sie sagte zwar immer die Fahrzeit wäre in Ordnung, aber ich sagte ihr, ich wolle Sie nicht nach der Nachtschicht solange fahren lassen. Ich schaute mich also nach Alternativen in ihrer Wohngegend um. Stellen gab es einige, aber keine wirklich passende für mich. Immer wieder spielte auch der Gedanke eine Rolle, dass ich mit meiner Arbeit voll zufriden wär, da ich dort seit 4 Jahren bin und stätig aufsteige. Kurze Hand beschloss Sie also, dass sie ihre Arbeit aufgibt, ihre Arbeit hinter sich lässt und in meinen Ort zieht. Und da begann meine Angst auszubrechen. Sie würde also sowohl Job (mit dem sie allerdings nicht sonderlich zufrieden war) und ihren Wohnort (von dem sie zum Anfang der Beziehung schwärmte und nie verlassen wollte) für mich bzw uns aufgeben und einfach hier ein neues Leben mit mir aufbauen. Sie bemühte sich rasch um Wohnungsbesichtigungen und alle Unterlagen, die sie bräuchte. Ich ertappte mich immer wieder bei einzelnen Panikmomenten, doch schob sie gleich wieder weg, denn ich wollte sie nicht verlieren.
Wir schauten uns zwei Wohnungen an. Beide deutlich schöner als unsere jetzigen, Top Lage, guter Preis und eigentlich perfekt. Ich fand jedoch immer wieder Dinge, die mich störten (im Nachhinein nur aus Angst vorgeschoben). Natürlich bemerkte Sie, dass etwas nicht stimmte und sprach mich an. Oft habe ich abgeblockt, dann aber doch irgendwann eingelenkt und vermittelt, dass mir die Sache Angst macht. Sie war sichtlich geknickt, nahm es aber gut auf. Weitere Zeit verging und irgendwie stand die Sache mit der gemeinsamen Wohnung noch im Raum. Sollte doch nach der Zeit auch normal sein oder? 

Kurzer Einschub noch zu mir. Als wir uns kennenlernten, lebte ich noch im Elternhaus. Erste eigene Wohnung für war also erst, als wir uns schon kannten. Meine längste Beziehung war vor ihre nd grauehaft, eingesperrt wie ein Tier, ständige Überwachung, keine Freiheiten. Hab mich viel zu spät gelöst und auch heute noch oft darüber mit ihr gesprochen wie schlimm das damals für mich war. Von den Eltern gabs immer nur die Mama (ziemliche Übermama) und dann noch meinen jüngeren Bruder (mit dem musste ich aus Gründen 1 Jahr in einem Zimmer wohnen, in dieser Zeit lernetn wir uns kennen).

Zurück zur Geschichte. Ich trennte mich eines Tages nach einem langen Gespräch von meiner jetzigen Ex. Habe ihr gesagt ich fühle mich nicht mehr wohl usw. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, alles war wie im schlechgten Film. Wir haben beide geweint, aber dann bin ich gegengen. 2 Tage später meldete sie sich telefonisch bei mir. Es dauerte nicht lange und wir hatten uns verabredet. Nochmal über alles reden und so. Auch erst in 2 Tagen, sodass jeder für sich nochmal alles durchdenken konnte. Es blieb dabei und wir trafen uns zum Essen. Ich lud sie ein, danach waren wir noch was trinken (alkoholfrei). Am Ende landeten wir bei ihr und später auch im Bett. Der Abend mit ihr war toll und der Sex der beste seit langem. Ich blieb das Wochehende bei ihr, sie hatte Schicht. Als sie weg war kamen in meinem Kopf wieder sämtliche Gedanken auf, die mich in Richtung Flucht drängten. Ich wartete ab, bis sie wieder Heim kam und suchte erneut das Gespräch. Wieder war sie am Boden zerstört, doch ich konnte ihr ansehen, dass sie damit bereits rechnete. Ich versuchte mich zu erklären, wusste nicht ganz wie. Von ihr kam ein "du bist ein sehr verwirrter Mann" und ganz ehrich, genau so fühlte ich mich auch. Ich fuhr wieder Nachhause und bereits am Abend kam wieder dieses "Fuck, was hast du getan". Diesmal wollte ichs aber durchziehen. 5 Tage später hatte Sie Geburtstag. Ich machte den fehler und verfasste eine Sprachnachricht, die etwas durchklingen lies, dass es mir nicht gut ging. In der Nacht ref sie mich an...war slebst überrascht, dass sie das tat, aber meinte sie konnte nicht anders. Wir sprachen 30min miteinander...nicht böse, dennoch seltsam. Am Ende sagte ich nur "Bis dann" und sie erwiederte "Ja, bis wann auch immer das heißt". Das ist nun 2 Wochen her. Ich habe danach eine komplette Kontaktsperre eingerichtet, überall blockiert usw. Wir haben seither nix vom anderen gehört. Ich mache viel mit Freunden, gehe Hobbies nach, arbeite mehr usw....dennoch wird der Gedanke das beste in meinem Leben weggestoßen zu haben immer größer. 

Fragen die ständig in meinem kopf schwirren: "War die Trennung ein Fehler"; Vermisse ich sie nur aus Gewohnheit", "Habe ich sie verlassen, weil ich Bidungsängste habe", "War es der richtige Weg, denn für die richtige Frau würde man den Job aufgeben"....


Eine ganze Menge geworden, habt Nachsicht

Das war dein Bauchgefühl. Du hast Angst mit ihr zusammenzuziehen, warum auch immer. Das solltest du mit einem Psychologen besprechen, ob du irgendwie Hilfe brauchst.

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18. Dezember 2019 um 19:08
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Was willst Du denn jetzt tun?

Nix oder doch über Deinen Schatten springen?

Immer wenn ich das Handy in die Hand nehme denke ich an sie. Ich will mir komplett sicher sein und sie nicht erneut verletzten. Sie kann nur jemanden gebrauchen, der sie an die Hand nimmt und die Sache auch durchzieht. Ich war der festen Meinung, der bin ich (spätestens jetzt), aber dann lese ich im Internet, dass Beschönigung in der Trennungsphase auch für den der geht normal ist und man den Parter eben zurückwill, aus Gewohnheit.
Das schlimmste wäre wirklich, ihr nochmal das Herz zu brechen. Nie war mir jemand so wichtig und ich konnte auch nie wirklich weinen... aber als sie es tat, begann es auch bei mir.
Wenn ich wüsste, was richtig ist, würde ich wahrscheinlich nicht am PC hängen und hier schrieben. Ich höre wie mein Herz sie ruft,aber mein Kopf sagt "verletz sie nicht nochmal du arsch"

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18. Dezember 2019 um 19:21
In Antwort auf joker

Immer wenn ich das Handy in die Hand nehme denke ich an sie. Ich will mir komplett sicher sein und sie nicht erneut verletzten. Sie kann nur jemanden gebrauchen, der sie an die Hand nimmt und die Sache auch durchzieht. Ich war der festen Meinung, der bin ich (spätestens jetzt), aber dann lese ich im Internet, dass Beschönigung in der Trennungsphase auch für den der geht normal ist und man den Parter eben zurückwill, aus Gewohnheit.
Das schlimmste wäre wirklich, ihr nochmal das Herz zu brechen. Nie war mir jemand so wichtig und ich konnte auch nie wirklich weinen... aber als sie es tat, begann es auch bei mir.
Wenn ich wüsste, was richtig ist, würde ich wahrscheinlich nicht am PC hängen und hier schrieben. Ich höre wie mein Herz sie ruft,aber mein Kopf sagt "verletz sie nicht nochmal du arsch"

Mal von der möglichen erneuten Verletzung abgesehen:

Was spräche denn ersthaft gegen den Zusammenzug?

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18. Dezember 2019 um 20:23

Du hast Dich von der vorherigen Freundin zwar getrennt, aber das Trauma der Einengung, der fehlenden Freiheit ist nochd deutlich vorhanden. Du hast die Panik, dass es Dir mit Deiner frischen Ex auch so gehen würde.
Es ist traurig, dass Du nicht offen zu ihr warst, als Ihr noch zusammen wart, dann wüsste was Dich umtreibt, Ihr hättet das Zusammenziehen verschieben können bzw. die Rahmenbedingungen wer was aufgibt usw. noch anpassen können.
Nachdem Du nicht in der Lage bist, Dich ihr zu öffnen und mit ihr gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten solltest Du sie besser ziehen lassen und ernsthaft mit externer Hilfe eines Therapeuten an Deiner Bindungsangst und den Ursachen arbeiten

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18. Dezember 2019 um 20:58
Beste Antwort

Ich glaube nicht, dass Du das alleine klären kannst, denn Du hast erkannt, dass Du Deinen eigenen Gefühlen nicht vertrauen kannst. 
Mitte bis Ende 20 und dann Mitte bis Ende 40 haben viele Menschen eine Sinnkrise. 
Das sind Lebensabschnitte, in denen sich vieles grundsätzlich im Leben verändert. Einerseits bevorstehende Familiengründung anderseits zu erkennen, dass man einiges nicht mehr tun/leisten kann, weil man älter geworden ist und es nun unaufhaltsam in diese Richtung weiter geht. Das sind eindeutig sehr gute Gründe für Panikattacken.
Ich könnte mir vorstellen, dass Du angst hast eine Entscheidung fürs Leben zu fällen, irgendwas zu verpassen oder einfach Mühe mit der "Endgültigkeit" des nächsten Schrittes hast und deswegen lieber abgehauen bist.  
Eigentlich hast Du nur zwei Möglichkeiten: ganz offen mit Deiner Ex zu reden und alle Gedanken, Ängste und Zweifel auf den Tisch zu legen...wer weiss, vielleicht gehts ihr ähnlich (oder lieber einem Therapeuten?!).
Oder Du gehst weiter solo durchs Leben und lernst andere Frauen kennen, um Dich noch auszutoben.
Du hast allerdings keine Garantie, dass Deine Ex nach Deiner Sinnkrise noch da ist für Dich.

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18. Dezember 2019 um 21:49
In Antwort auf rabbie_18866788

Ich glaube nicht, dass Du das alleine klären kannst, denn Du hast erkannt, dass Du Deinen eigenen Gefühlen nicht vertrauen kannst. 
Mitte bis Ende 20 und dann Mitte bis Ende 40 haben viele Menschen eine Sinnkrise. 
Das sind Lebensabschnitte, in denen sich vieles grundsätzlich im Leben verändert. Einerseits bevorstehende Familiengründung anderseits zu erkennen, dass man einiges nicht mehr tun/leisten kann, weil man älter geworden ist und es nun unaufhaltsam in diese Richtung weiter geht. Das sind eindeutig sehr gute Gründe für Panikattacken.
Ich könnte mir vorstellen, dass Du angst hast eine Entscheidung fürs Leben zu fällen, irgendwas zu verpassen oder einfach Mühe mit der "Endgültigkeit" des nächsten Schrittes hast und deswegen lieber abgehauen bist.  
Eigentlich hast Du nur zwei Möglichkeiten: ganz offen mit Deiner Ex zu reden und alle Gedanken, Ängste und Zweifel auf den Tisch zu legen...wer weiss, vielleicht gehts ihr ähnlich (oder lieber einem Therapeuten?!).
Oder Du gehst weiter solo durchs Leben und lernst andere Frauen kennen, um Dich noch auszutoben.
Du hast allerdings keine Garantie, dass Deine Ex nach Deiner Sinnkrise noch da ist für Dich.

Das hast du sehr schön geschrieben und ich stimme dir da vollkommen zu. Am Ende haben wir alle damit zu leben, dass jede Zukunft ungewiss ist. Ich sollte mich diser nur nicht so ängstlich hingeben

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18. Dezember 2019 um 21:50
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Mal von der möglichen erneuten Verletzung abgesehen:

Was spräche denn ersthaft gegen den Zusammenzug?

Kurzum: Nix

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18. Dezember 2019 um 22:54

Es ist auch ein bisschen Einstellungssache, wie du damit umgehst.
Glaubst du denn an die entgültigen Tod , dann bauscht du dir das Thema Beziehung, Heirat kinder kriegen etc sehr auf. Denn dann ist es quasi entgültig und Gefängnis (auch wenn natürlich viele Ehen auch  irgendwann wieder vorbeigehen )
Wenn du an was glaubst, Jenseits oder so, hast du z.b. den Vorteil das positiv zu sehen, diese Phase gehört jetzt quasi der Familie deiner neuen Lebensabschnittszeit un später mal sehen was kommt , das würde den Druck nehemn. Nur als Beispiel

Der andere Punkt was ist mit Sophos Beitrag über das Trauma, dass du noch nicht richtig verarbeiten konntest? Im Prinzip ist die Frage, ob du z.b. Angst hast, dass sie so wird wie deine frühere Ex.

Und gibt es evtl noch andere Kompromisse als zusammenziehen z.b. dass sie sich eine eigene Wohnung sucht in der Nähe und ihr euch weiterhin z.b. nur am Wochenende seht. Gerade was dein Traum angeht, sind vermutlich kleine Schritte meistens besser anstatt dann alles zu erzwingen wovor man Panik hat.

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18. Dezember 2019 um 22:57
Beste Antwort

Es kann auch sein, dass du unter "Reinsteigern" neigst, wegen der Panik, dann kannst du nicht mehr klar denken und wirst negativ. Dann müsstest du daran arbeiten diese Reinsteigerungsgedanken zu stoppen, dabei muss man sich im prinzip permanent selbst boebachten und analysieren ab wann man quasi wieder paranoid denkt.
Diese Panik dass man sie vielleicht später wieder verletzt gehört eigetnlich auch schon dazu. Du müsstest das alles optimischer und lockerer sehen, und erst mal überlegen, wie du es schaffst, dass du es lockerer sehen kannst.

ICh hab das gerade mal mit meinen Problemen verglichen, die in andere Richtungen gehen, aber die Lösungsmöglichkeiten sind vermutlich ähnlich. ^^

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18. Dezember 2019 um 23:08
In Antwort auf dawnclaude

Es kann auch sein, dass du unter "Reinsteigern" neigst, wegen der Panik, dann kannst du nicht mehr klar denken und wirst negativ. Dann müsstest du daran arbeiten diese Reinsteigerungsgedanken zu stoppen, dabei muss man sich im prinzip permanent selbst boebachten und analysieren ab wann man quasi wieder paranoid denkt.
Diese Panik dass man sie vielleicht später wieder verletzt gehört eigetnlich auch schon dazu. Du müsstest das alles optimischer und lockerer sehen, und erst mal überlegen, wie du es schaffst, dass du es lockerer sehen kannst.

ICh hab das gerade mal mit meinen Problemen verglichen, die in andere Richtungen gehen, aber die Lösungsmöglichkeiten sind vermutlich ähnlich. ^^

Klingt wirklich gut, danke dir!

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18. Dezember 2019 um 23:08
In Antwort auf dawnclaude

Es ist auch ein bisschen Einstellungssache, wie du damit umgehst.
Glaubst du denn an die entgültigen Tod , dann bauscht du dir das Thema Beziehung, Heirat kinder kriegen etc sehr auf. Denn dann ist es quasi entgültig und Gefängnis (auch wenn natürlich viele Ehen auch  irgendwann wieder vorbeigehen )
Wenn du an was glaubst, Jenseits oder so, hast du z.b. den Vorteil das positiv zu sehen, diese Phase gehört jetzt quasi der Familie deiner neuen Lebensabschnittszeit un später mal sehen was kommt , das würde den Druck nehemn. Nur als Beispiel

Der andere Punkt was ist mit Sophos Beitrag über das Trauma, dass du noch nicht richtig verarbeiten konntest? Im Prinzip ist die Frage, ob du z.b. Angst hast, dass sie so wird wie deine frühere Ex.

Und gibt es evtl noch andere Kompromisse als zusammenziehen z.b. dass sie sich eine eigene Wohnung sucht in der Nähe und ihr euch weiterhin z.b. nur am Wochenende seht. Gerade was dein Traum angeht, sind vermutlich kleine Schritte meistens besser anstatt dann alles zu erzwingen wovor man Panik hat.

Ich würde sie nie mit der einen ex vergleichen. Sie sind gurndverschieden und die aktuelle liebt(e) mich

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19. Dezember 2019 um 1:42
In Antwort auf joker

Gebe ich dir vollkommen Recht. So sehe ich das jetzt nach 2 Wochen auch. Ich will sie auch ständig kontaktieren, aber ich tue es nicht. Ich habe sie sehr verletzt und schäme mich für mein verhalten. Ich liebe Sie und das hat auch nie aufgehört, aber ich habe ihr Vertrauen missbraucht. Ich verstehe einfach nicht, wieso ich solche Panik habe. Sie war immer gut zu mir und ich Idiot sterbe lieber allein

wie kann man sich selbst so im Weg stehen?

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19. Dezember 2019 um 8:09
In Antwort auf carina2019

wie kann man sich selbst so im Weg stehen?

Sehr gute Frage

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19. Dezember 2019 um 8:23
In Antwort auf joker

Sehr gute Frage

Nun wenn man den Thread verfolgt... könnte man antworten...

"Genau so, kann man sich selbst im weg stehen."

Was hälst du also davon wenn du dir das ganze nochmal durch den Kopf gehen lässt... also es nochmal komplett durchließt...

Abgesehen davon... Öhm... was hast du zu verlieren? Ich mein... was kannst du verlieren wenn du, den Oarschbacken mal zusammen kneifst und dafür grade stehst was du verbockt hast... wenn du mit dem darüber nachdenken fertig bist... dann denk mal darüber nach was du gewinnen kannst wenn du die besagten Backen mal zusammen kneifst...

Es gibt keine Garantie... das ist richtig, doch vielleicht völlig egal wie groß oder klein... gibt es eine Chance...  die frage ist... nutzen oder nicht?

Was dir jedoch selbst sehr wichtig sein sollte völlig egal... was in diesem Punkt deines Lebens dabei raus kommt... du solltest daraus lernen... es eben... besser machen als vorher... denn sich zu entschuldigen und den selben Scheiß nochmal abzuziehen... wäre ein Genickbruch... also was sollte man tun in so einem Fall... wenn man sich so sehr im Weg steht... nun versuch es dir bewusst zu machen... wenn nötig schreib dir Art Erinnerung welche du jeden Morgen beim aufstehen und Abends beim schlafen gehen ließt... nicht direkt sondern so das du es erkennst...

Und denk daran, es gehören immer Zwei dazu (mindestens) wenn also etwas in einer Beziehung nicht richtig läuft oder man es etwas vermisst... sollte man nicht nur erwarten das der Partner etwas tut... auf der anderen Seite sollte man auch nicht erwarten alles alleine machen zu müssen...

Viel Glück

Gruß
Pav

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19. Dezember 2019 um 9:11
In Antwort auf parvus

Nun wenn man den Thread verfolgt... könnte man antworten...

"Genau so, kann man sich selbst im weg stehen."

Was hälst du also davon wenn du dir das ganze nochmal durch den Kopf gehen lässt... also es nochmal komplett durchließt...

Abgesehen davon... Öhm... was hast du zu verlieren? Ich mein... was kannst du verlieren wenn du, den Oarschbacken mal zusammen kneifst und dafür grade stehst was du verbockt hast... wenn du mit dem darüber nachdenken fertig bist... dann denk mal darüber nach was du gewinnen kannst wenn du die besagten Backen mal zusammen kneifst...

Es gibt keine Garantie... das ist richtig, doch vielleicht völlig egal wie groß oder klein... gibt es eine Chance...  die frage ist... nutzen oder nicht?

Was dir jedoch selbst sehr wichtig sein sollte völlig egal... was in diesem Punkt deines Lebens dabei raus kommt... du solltest daraus lernen... es eben... besser machen als vorher... denn sich zu entschuldigen und den selben Scheiß nochmal abzuziehen... wäre ein Genickbruch... also was sollte man tun in so einem Fall... wenn man sich so sehr im Weg steht... nun versuch es dir bewusst zu machen... wenn nötig schreib dir Art Erinnerung welche du jeden Morgen beim aufstehen und Abends beim schlafen gehen ließt... nicht direkt sondern so das du es erkennst...

Und denk daran, es gehören immer Zwei dazu (mindestens) wenn also etwas in einer Beziehung nicht richtig läuft oder man es etwas vermisst... sollte man nicht nur erwarten das der Partner etwas tut... auf der anderen Seite sollte man auch nicht erwarten alles alleine machen zu müssen...

Viel Glück

Gruß
Pav

Danke für deine netten Worte. Du hast schon Recht. Ganz egal was mir meine Reise bringt, ich habe aus der Sache gelernt und vorallem aus mir selbst gelernt. Ich habe mir immer eingeredet Ängste hätte ich keine besonderen und Fehler seien eher klein. Aber dem ist nicht so. Ich hatte Angst vor großer Veränderung und hab jetzt Angst diesen wunderbaren Menschen aus meinem Leben zu verlieren und zwar nicht nur als gute Freundin, sondern als Partnerin. Ich habe aber auch Angst sie zu enttäuschen und zu verletzen. Ich muss aufhören mich von jenen Gedanken leiten zu lassen, denn am Ende führen sie mich in den Abgrund. 

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19. Dezember 2019 um 9:25
Beste Antwort
In Antwort auf joker

Danke für deine netten Worte. Du hast schon Recht. Ganz egal was mir meine Reise bringt, ich habe aus der Sache gelernt und vorallem aus mir selbst gelernt. Ich habe mir immer eingeredet Ängste hätte ich keine besonderen und Fehler seien eher klein. Aber dem ist nicht so. Ich hatte Angst vor großer Veränderung und hab jetzt Angst diesen wunderbaren Menschen aus meinem Leben zu verlieren und zwar nicht nur als gute Freundin, sondern als Partnerin. Ich habe aber auch Angst sie zu enttäuschen und zu verletzen. Ich muss aufhören mich von jenen Gedanken leiten zu lassen, denn am Ende führen sie mich in den Abgrund. 

Um sicher zu gehen, dass du die Dinge nicht wiederholst, musst du dir etwas notieren, was du immer wieder mal lesen kannst.
Wie gesagt hab ich auch meine Probleme und die haben sich wiederholt. Ich musste also mir Dinge aufschreiben, die mich wieder beruhigen können damit man wieder in einer Stress oder Angstsituation klar denkt.
Das Problem ist,dass man in einer Angst oder Stresssituation paranoid denkt und völlig anders denkt, als wenn du ruhig bist. Vergleiche die Situation mal ganz genau und dann lerne diesen Moment wo du in Anst bist zu hinterfragen und darüber nachzudenken, warum du gerade jetzt Angst hast.

Ich hab mir also z.b. einen zettel auf meinem Ipad geklebt, wenn ich das benutze. Oder ich habe in meiner elektronischen Todo, wo ich meine Arbeitspunkte habe auch sowas direkt oben reingeschrieben, damit ich das täglich sehe.
Das hat sehr viel gebracht, also echt ne Menge, das Problem wird dann auf einmal richtig einfach und man denkt sich DAS WAR SCHON ALLES? XD

Du musst für dich aber erst mal einige kleine sätz finden, die du lesen kannst und dann auch mal trainieren ,was passiert wenn du sie liest, während du gerade Angst hast. Die Sätze müssen wirklich klein bleiben, also 3-4 Sätze. Damit du dir sie merken kannst. Und sie müssen genau auf deine Ängste eingehen, die dich dann wieder beruhigen. Und ich hab sie mehrfach geändert, weil ich sie genau in der Situation getstet hatte und sie mir da aber wenig gebracht hatten.

Das musst du trainieren, dann wirds besser. Und wie gesagt,  vielleicht ist erst mal ne WE Beziehung für dich besser, denn ganz so leicht wird es nicht, erst mal an die Sache rantasten.
Du musst auf jeden Fall einsehen, dass du deine psyschischen Probleme hast und du musst möglichst offen darüber reden. Dann kann sie auch etwas mehr Vertrauen darauf aufbauen, weil du an dir arbeitest , so dass sich das Problem nciht sofort wieder wiederholen kann.

Du sagst z.B. die aktuelle Freundin hat nichts mit der damaligen Freundin zu tun, okay gut. aber deine Panik muss ja immer noch von früher kommen. Und das bauscht sich halt auf egal bei welcher Frau - wichtig ist wahrscheinlich nur, dass du sie sehr magst und sie was von dir will, dann reicht das schon, damit du diese Angst bekommst. (ähnlich wie bei mir aus anderen Gründen)

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19. Dezember 2019 um 9:46
Beste Antwort
In Antwort auf joker

Danke für deine netten Worte. Du hast schon Recht. Ganz egal was mir meine Reise bringt, ich habe aus der Sache gelernt und vorallem aus mir selbst gelernt. Ich habe mir immer eingeredet Ängste hätte ich keine besonderen und Fehler seien eher klein. Aber dem ist nicht so. Ich hatte Angst vor großer Veränderung und hab jetzt Angst diesen wunderbaren Menschen aus meinem Leben zu verlieren und zwar nicht nur als gute Freundin, sondern als Partnerin. Ich habe aber auch Angst sie zu enttäuschen und zu verletzen. Ich muss aufhören mich von jenen Gedanken leiten zu lassen, denn am Ende führen sie mich in den Abgrund. 

Du kannst Deiner Ex keine Garantie geben, dass es klappt.
Du kannst nur Dein bestes versuchen.
Entweder das reicht ihr aus oder nicht.

Bist Du dazu bereit?
Wenn ja, dann ab zu ihr.
Wenn nein, lass sie in Ruhe.

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19. Dezember 2019 um 10:23
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Du kannst Deiner Ex keine Garantie geben, dass es klappt.
Du kannst nur Dein bestes versuchen.
Entweder das reicht ihr aus oder nicht.

Bist Du dazu bereit?
Wenn ja, dann ab zu ihr.
Wenn nein, lass sie in Ruhe.

Ich weiß, dass ich momentan sehr durch meine Gefühle gesteuert bin. Ich vermisse sie und zwar weil ich sie liebe. Mir fehlt nicht jemand, mir fehlen keine Gewohnheiten sondern eben genau sie als Mensch... Selbst ihre Macken.

Leute sagen mir aber öfter, dass man Dinge gern schön redet, weil man mal aneinander geglaubt hat. Mir kann eben nur niemand sagen, ob ich dazu bereit bin, außer mir selbst. Ich denke wenn ich das weiß, muss ich nicht mehr fragen, wie es sich anfühlt 

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19. Dezember 2019 um 10:23
In Antwort auf dawnclaude

Um sicher zu gehen, dass du die Dinge nicht wiederholst, musst du dir etwas notieren, was du immer wieder mal lesen kannst.
Wie gesagt hab ich auch meine Probleme und die haben sich wiederholt. Ich musste also mir Dinge aufschreiben, die mich wieder beruhigen können damit man wieder in einer Stress oder Angstsituation klar denkt.
Das Problem ist,dass man in einer Angst oder Stresssituation paranoid denkt und völlig anders denkt, als wenn du ruhig bist. Vergleiche die Situation mal ganz genau und dann lerne diesen Moment wo du in Anst bist zu hinterfragen und darüber nachzudenken, warum du gerade jetzt Angst hast.

Ich hab mir also z.b. einen zettel auf meinem Ipad geklebt, wenn ich das benutze. Oder ich habe in meiner elektronischen Todo, wo ich meine Arbeitspunkte habe auch sowas direkt oben reingeschrieben, damit ich das täglich sehe.
Das hat sehr viel gebracht, also echt ne Menge, das Problem wird dann auf einmal richtig einfach und man denkt sich DAS WAR SCHON ALLES? XD

Du musst für dich aber erst mal einige kleine sätz finden, die du lesen kannst und dann auch mal trainieren ,was passiert wenn du sie liest, während du gerade Angst hast. Die Sätze müssen wirklich klein bleiben, also 3-4 Sätze. Damit du dir sie merken kannst. Und sie müssen genau auf deine Ängste eingehen, die dich dann wieder beruhigen. Und ich hab sie mehrfach geändert, weil ich sie genau in der Situation getstet hatte und sie mir da aber wenig gebracht hatten.

Das musst du trainieren, dann wirds besser. Und wie gesagt,  vielleicht ist erst mal ne WE Beziehung für dich besser, denn ganz so leicht wird es nicht, erst mal an die Sache rantasten.
Du musst auf jeden Fall einsehen, dass du deine psyschischen Probleme hast und du musst möglichst offen darüber reden. Dann kann sie auch etwas mehr Vertrauen darauf aufbauen, weil du an dir arbeitest , so dass sich das Problem nciht sofort wieder wiederholen kann.

Du sagst z.B. die aktuelle Freundin hat nichts mit der damaligen Freundin zu tun, okay gut. aber deine Panik muss ja immer noch von früher kommen. Und das bauscht sich halt auf egal bei welcher Frau - wichtig ist wahrscheinlich nur, dass du sie sehr magst und sie was von dir will, dann reicht das schon, damit du diese Angst bekommst. (ähnlich wie bei mir aus anderen Gründen)

Sehr gute Tipps, ich danke dir

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19. Dezember 2019 um 11:03
Beste Antwort
In Antwort auf joker

Ich weiß, dass ich momentan sehr durch meine Gefühle gesteuert bin. Ich vermisse sie und zwar weil ich sie liebe. Mir fehlt nicht jemand, mir fehlen keine Gewohnheiten sondern eben genau sie als Mensch... Selbst ihre Macken.

Leute sagen mir aber öfter, dass man Dinge gern schön redet, weil man mal aneinander geglaubt hat. Mir kann eben nur niemand sagen, ob ich dazu bereit bin, außer mir selbst. Ich denke wenn ich das weiß, muss ich nicht mehr fragen, wie es sich anfühlt 

Du sagst, dass du Sie liebst.....

Sorry, nimm den verdammten Höhrer, ach ne das Handy in die Hand und ruf sie an.

Ich habe im Moment auch gerade was an der Backe, selbst eingebrockt und merke halt, dass ich den Partner nicht mehr liebe.

Wenn ihr euch LIEBT, dann kann man alles schaffen.

Rufe sie an!

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19. Dezember 2019 um 11:50
In Antwort auf joogibaer

Du sagst, dass du Sie liebst.....

Sorry, nimm den verdammten Höhrer, ach ne das Handy in die Hand und ruf sie an.

Ich habe im Moment auch gerade was an der Backe, selbst eingebrockt und merke halt, dass ich den Partner nicht mehr liebe.

Wenn ihr euch LIEBT, dann kann man alles schaffen.

Rufe sie an!

Einfach so anrufen? Ist das nicht zu bedrängend? Schließlich macht sie auch einiges durch. Aber eine SMS ist wieder unpersönlich und lässt mich zappeln, das stimmt schon. Ich habe irgendwie das horrorszenario und rufe sie an und höre einen anderen Mann. Junge was stimmt nich mit mir. Ich sehne mich nach ihr und hab so Angst sie zu verlieren, aber denke einfach alles bis in die kleinsten Bestandteile kaputt

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19. Dezember 2019 um 12:09
Beste Antwort
In Antwort auf joker

Einfach so anrufen? Ist das nicht zu bedrängend? Schließlich macht sie auch einiges durch. Aber eine SMS ist wieder unpersönlich und lässt mich zappeln, das stimmt schon. Ich habe irgendwie das horrorszenario und rufe sie an und höre einen anderen Mann. Junge was stimmt nich mit mir. Ich sehne mich nach ihr und hab so Angst sie zu verlieren, aber denke einfach alles bis in die kleinsten Bestandteile kaputt

RUF SIE AN

Du liebst sie....

KEINE SMS KEIN WHATTSAPP

Stehe zu deinen Gefühlen, dann könnt ihr euch gegenseitig helfen. DU hast das, was sich jeder wünscht..... Mach es dir nicht selber kaputt. Und selbst wenn du einen anderen Mann hörst? Male dir nicht den Horror aus, es wird nicht dazu kommen.....


 

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19. Dezember 2019 um 16:19
In Antwort auf joker

Hallo liebe Gemeinde.

Ich versuche mich kurz zu halten, wird aber nicht einfach.

Ich habe mich vor knapp 3 Wochen von meiner Freundin getrennt. Unsere Beziehung dauerte knapp 3 Jahre. Seither geht es mir täglich schlechter, denn ich ertappe mich immer wieder, wie ich an meiner Entscheidung zweifle.

Zur Geschichte...
Wie erwähnt waren wir 3 Jahre. Ich (M,28) und Sie (W,23) hatten eine bis zur Schlussphase sehr schöne Beziehung. Wir beide haben schon jeweils eine sehr lange Bezihung (ü3 Jahre) und mehrere kleinere Geschichten davor gehabt, es ist also für keinen der erste Partner gewesen. Jedoch war es für uns schnell deutlich intensiver als die vorhergehenden. Ich habe in diesen 3 Jahren sehr viel über mich gelernt, habe viele neue Orte bereist mit ihr, spontane Ausflüge, viele neue Menschen kennengelernt und zum ersten mal volle Hingabe gefühlt und vorallem auch zurückbekommen. Sie hat sich immer bemüht, ich bis zuletzt auch. Für Sie kam die Trennung überraschend, auch wenn sie ab und zu gerochen hat, dass sich etwas bei mir einschleicht. Aber nun zum entscheidenen Part.

Für mich war nach dem ersten Jahr schon völlig klar, dass ist die eine welche. Ich habe mir unsere gemeinsame Wohnung ausgemahlt (leben knapp 60km auseinader/ 1h Auto) und alles was so dazu gehört. Kinder wollte ich auch und auch sie fand mit mir an ihrer Seite erstmals gefallen an dieser Vorstellung. Sie hatte bereits mit ihrem Ex in früherer Zeit zusammengewohnt, ich bis dato mit noch keiner Partnerin. Die "Pendelei" klappte auch super und so sahen wir uns jedes Wochenende und unter der Woche je nach Schicht 2-3 mal, sodass wir uns durchschnittlich 5 von 7 tage gesehen haben, wobei wir uns mit dem Fahren abgewechselt haben.

Nun kam der Moment, wo wir nach 2,5 Jahren der Auffasung waren "genug gependelt, wir ziehen zusammen". Mir gefiehl der Gedanke und wir stellten erste Pläne auf. Anfangs war die Überlegung einen Wohnort in der Mitte zu wählen, um so für beide einen erträglichen Arbeitsweg zu gewährleisten. Bei weiterer Betrachtung waren mir die Wege aber immer zu weit...nicht nur für mich, sondern auch für Sie. Sie sagte zwar immer die Fahrzeit wäre in Ordnung, aber ich sagte ihr, ich wolle Sie nicht nach der Nachtschicht solange fahren lassen. Ich schaute mich also nach Alternativen in ihrer Wohngegend um. Stellen gab es einige, aber keine wirklich passende für mich. Immer wieder spielte auch der Gedanke eine Rolle, dass ich mit meiner Arbeit voll zufriden wär, da ich dort seit 4 Jahren bin und stätig aufsteige. Kurze Hand beschloss Sie also, dass sie ihre Arbeit aufgibt, ihre Arbeit hinter sich lässt und in meinen Ort zieht. Und da begann meine Angst auszubrechen. Sie würde also sowohl Job (mit dem sie allerdings nicht sonderlich zufrieden war) und ihren Wohnort (von dem sie zum Anfang der Beziehung schwärmte und nie verlassen wollte) für mich bzw uns aufgeben und einfach hier ein neues Leben mit mir aufbauen. Sie bemühte sich rasch um Wohnungsbesichtigungen und alle Unterlagen, die sie bräuchte. Ich ertappte mich immer wieder bei einzelnen Panikmomenten, doch schob sie gleich wieder weg, denn ich wollte sie nicht verlieren.
Wir schauten uns zwei Wohnungen an. Beide deutlich schöner als unsere jetzigen, Top Lage, guter Preis und eigentlich perfekt. Ich fand jedoch immer wieder Dinge, die mich störten (im Nachhinein nur aus Angst vorgeschoben). Natürlich bemerkte Sie, dass etwas nicht stimmte und sprach mich an. Oft habe ich abgeblockt, dann aber doch irgendwann eingelenkt und vermittelt, dass mir die Sache Angst macht. Sie war sichtlich geknickt, nahm es aber gut auf. Weitere Zeit verging und irgendwie stand die Sache mit der gemeinsamen Wohnung noch im Raum. Sollte doch nach der Zeit auch normal sein oder? 

Kurzer Einschub noch zu mir. Als wir uns kennenlernten, lebte ich noch im Elternhaus. Erste eigene Wohnung für war also erst, als wir uns schon kannten. Meine längste Beziehung war vor ihre nd grauehaft, eingesperrt wie ein Tier, ständige Überwachung, keine Freiheiten. Hab mich viel zu spät gelöst und auch heute noch oft darüber mit ihr gesprochen wie schlimm das damals für mich war. Von den Eltern gabs immer nur die Mama (ziemliche Übermama) und dann noch meinen jüngeren Bruder (mit dem musste ich aus Gründen 1 Jahr in einem Zimmer wohnen, in dieser Zeit lernetn wir uns kennen).

Zurück zur Geschichte. Ich trennte mich eines Tages nach einem langen Gespräch von meiner jetzigen Ex. Habe ihr gesagt ich fühle mich nicht mehr wohl usw. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, alles war wie im schlechgten Film. Wir haben beide geweint, aber dann bin ich gegengen. 2 Tage später meldete sie sich telefonisch bei mir. Es dauerte nicht lange und wir hatten uns verabredet. Nochmal über alles reden und so. Auch erst in 2 Tagen, sodass jeder für sich nochmal alles durchdenken konnte. Es blieb dabei und wir trafen uns zum Essen. Ich lud sie ein, danach waren wir noch was trinken (alkoholfrei). Am Ende landeten wir bei ihr und später auch im Bett. Der Abend mit ihr war toll und der Sex der beste seit langem. Ich blieb das Wochehende bei ihr, sie hatte Schicht. Als sie weg war kamen in meinem Kopf wieder sämtliche Gedanken auf, die mich in Richtung Flucht drängten. Ich wartete ab, bis sie wieder Heim kam und suchte erneut das Gespräch. Wieder war sie am Boden zerstört, doch ich konnte ihr ansehen, dass sie damit bereits rechnete. Ich versuchte mich zu erklären, wusste nicht ganz wie. Von ihr kam ein "du bist ein sehr verwirrter Mann" und ganz ehrich, genau so fühlte ich mich auch. Ich fuhr wieder Nachhause und bereits am Abend kam wieder dieses "Fuck, was hast du getan". Diesmal wollte ichs aber durchziehen. 5 Tage später hatte Sie Geburtstag. Ich machte den fehler und verfasste eine Sprachnachricht, die etwas durchklingen lies, dass es mir nicht gut ging. In der Nacht ref sie mich an...war slebst überrascht, dass sie das tat, aber meinte sie konnte nicht anders. Wir sprachen 30min miteinander...nicht böse, dennoch seltsam. Am Ende sagte ich nur "Bis dann" und sie erwiederte "Ja, bis wann auch immer das heißt". Das ist nun 2 Wochen her. Ich habe danach eine komplette Kontaktsperre eingerichtet, überall blockiert usw. Wir haben seither nix vom anderen gehört. Ich mache viel mit Freunden, gehe Hobbies nach, arbeite mehr usw....dennoch wird der Gedanke das beste in meinem Leben weggestoßen zu haben immer größer. 

Fragen die ständig in meinem kopf schwirren: "War die Trennung ein Fehler"; Vermisse ich sie nur aus Gewohnheit", "Habe ich sie verlassen, weil ich Bidungsängste habe", "War es der richtige Weg, denn für die richtige Frau würde man den Job aufgeben"....


Eine ganze Menge geworden, habt Nachsicht


Also, du schriebst doch, dass sie auch ihren Job aufgeben will und zu dir ziehen will. Ich weiss ja nicht in welcher Branche sie arbeitet. Ob es leicht ist einen neuen Job zu finden? Um ehrlich zu sein, hätte ich das auch nicht gewollt, dass das jemand macht. 
Es ist einfach der Punkt, den ich verstehen könnte, ansonsten denke ich gleich wie die andern. Dass du vielleicht echte Bindungsangst hast und die sich immer wieder wiederholen könnte. Bei tiefer Bindungsangst hilft es auch nichts mit dem Partner zu reden. Dieses Problem muss bei dir bleiben, ziehe sie nicht rein.

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19. Dezember 2019 um 16:56
In Antwort auf etzel_18582783


Also, du schriebst doch, dass sie auch ihren Job aufgeben will und zu dir ziehen will. Ich weiss ja nicht in welcher Branche sie arbeitet. Ob es leicht ist einen neuen Job zu finden? Um ehrlich zu sein, hätte ich das auch nicht gewollt, dass das jemand macht. 
Es ist einfach der Punkt, den ich verstehen könnte, ansonsten denke ich gleich wie die andern. Dass du vielleicht echte Bindungsangst hast und die sich immer wieder wiederholen könnte. Bei tiefer Bindungsangst hilft es auch nichts mit dem Partner zu reden. Dieses Problem muss bei dir bleiben, ziehe sie nicht rein.

Manchmal kann man die Dinge totdenken und trotzdem kommt nichts Vernünftiges dabei heraus.

Wenn dem TE tatsächlich der Umstand soviel Angst macht, dass seine
Ex Freundin ihren Job für ihn kündigt und dann ganz unglücklich ist und nichts mehr findet, dann gäbe es doch planbare Alternativen, wie man dies vermeiden könnte, oder nicht?
Die Ex Freundin hätte ja auch zuerst eine neue Stelle suchen können, ihre jetzige erst aufgeben, wenn eine neue Stelle gesichert ist und dann erst umziehen.
Allgemein hätte man auch in getrennten eigenen Wohnungen am gleichen Ort leben können...
Und, und, und.

Für jedes Angstszenario würde es eine realistische Lösung geben, sofern man eine finden will.
Kein Mensch zwingt den TE sofort mit ihr zusammen zu ziehen und sie zu heiraten und am besten auch gleich 5 Kinder zusammen zu zeugen.
Es gäbe durchaus Möglichkeiten, Zwischenschritte einzubauen und das Tempo und die Erwartungen zu drosseln.

ww

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19. Dezember 2019 um 17:11
In Antwort auf rabbie_18866788

Manchmal kann man die Dinge totdenken und trotzdem kommt nichts Vernünftiges dabei heraus.

Wenn dem TE tatsächlich der Umstand soviel Angst macht, dass seine
Ex Freundin ihren Job für ihn kündigt und dann ganz unglücklich ist und nichts mehr findet, dann gäbe es doch planbare Alternativen, wie man dies vermeiden könnte, oder nicht?
Die Ex Freundin hätte ja auch zuerst eine neue Stelle suchen können, ihre jetzige erst aufgeben, wenn eine neue Stelle gesichert ist und dann erst umziehen.
Allgemein hätte man auch in getrennten eigenen Wohnungen am gleichen Ort leben können...
Und, und, und.

Für jedes Angstszenario würde es eine realistische Lösung geben, sofern man eine finden will.
Kein Mensch zwingt den TE sofort mit ihr zusammen zu ziehen und sie zu heiraten und am besten auch gleich 5 Kinder zusammen zu zeugen.
Es gäbe durchaus Möglichkeiten, Zwischenschritte einzubauen und das Tempo und die Erwartungen zu drosseln.

ww


Wie du schon sehr richtig sagst, gibt es für fast alles eine realistische Lösung! Gut, dass du aber das Wort Angstszenario selbst ansprichst. Sagt doch schon alles!

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20. Dezember 2019 um 9:50
In Antwort auf joker

Einfach so anrufen? Ist das nicht zu bedrängend? Schließlich macht sie auch einiges durch. Aber eine SMS ist wieder unpersönlich und lässt mich zappeln, das stimmt schon. Ich habe irgendwie das horrorszenario und rufe sie an und höre einen anderen Mann. Junge was stimmt nich mit mir. Ich sehne mich nach ihr und hab so Angst sie zu verlieren, aber denke einfach alles bis in die kleinsten Bestandteile kaputt

du traust dich nicht mal sie anzurufen??  na dann Hak die Sache bitte gleich ab...

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2. Januar um 11:51

Und? Ist hier was passiert?
 

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