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Ich habe mich entschieden........

8. August 2008 um 9:46

........ ich werde es seiner frau nicht erzählen.
zumindest vorerst nicht.
ich danke euch allen für eure meinungen und fairen antworten und auch gegenfragen. es hat mir viel geholfen!
zumindest fürs erste konnte ich mich etwas sortieren und ich denke ich bin jetzt klarer.
ich weiß nicht was passiert wenn ich den beiden mal wieder zufällig beim einkaufen begegne. vielleicht sprudelt es dann aus mir raus. wenn dem so ist, dann hat es so sein sollen.
aber ich werde es nicht "planen" und ich werde nun versuchen diesen gedanken nicht mehr weiter zu spinnen.
meine intension überhaupt nur darüber nachzudenken war sehr vielseitig. es war alles ehrlich gemeint was ich geschrieben habe.
es ging mir bei diesem gedanken schon auch wirklich um fairness und gerechtigkeit auch seiner frau gegenüber. um mich selbst natürlich auch sehr stark, um eine genugtuung (von mir aus nennt man es auch rache) ihm gegenüber. es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass ich das alles durchmachen muss und die anderen beteiligten gehen den leichtesten weg.
ABER: mir ist eines bewusst geworden
ICH LIEBE DIESEN MANN! ganz egal ob seine gefühle für mich echt waren, gelogen oder was auch immer.
es geht um mich. und ich liebe ihn! und ich liebe ihn so wie er ist. und zu ihm gehört leider auch seine schwäche was seinen sohn anbelangt, was entscheidungen treffen anbelangt, was zu seinen gefühlen stehen anbelangt. das ist schlimm - vorallem schlimm für ihn selbst! aber ich kanns nicht ändern und ich wills auch nicht mehr ändern. dann wäre er ja nicht mehr der den ich liebe.
ich habe mich in das gesamtpaket verliebt. in seine sensibilität, in das, dass er sich auch fallen lassen konnte bei mir.
nun hat sich diese sensibilität gegen mich - gegen unsere liebe gerichtet und das schmerzt.
das will man nicht begreifen. aber das ist nun mal er. und IHN liebe ich! wenn er anders gewesen wäre, dann hätte ich ihn wohl nicht so sehr lieben gelernt.

ich lasse die beiden in ruhe - sollen sie so leben wie sie wollen. ich wünsche ihm das beste - glaube zwar nicht dass er das mit seiner frau erlebt - schon gar nicht nachdem er selbst ja keine ambitionen hat um seine ehe zu kämpfen, diese ehe wieder aufleben zu lassen - sondern wg. dem sohn bleibt.
aber vielleicht füllt ihn diese liebe zu seinem sohn so sehr aus, dass er auf unsere liebe "verzichten" kann. es gibt menschen die so leben können und anscheinend auch so wollen. seine aussage "es müssen 2 menschen (er + ich) leiden damit 1 (sein sohn) glücklich ist, sagt dies ja aus. ich habe mit meiner freundin (ihr hat er das am tel. mal gesagt) gestern wieder darüber gesprochen. das tat auch sehr gut. und sie meinte auch, so schlimm es ist; es gibt menschen die so altruistisch sind und dies anscheinend für ihr leben auch so haben wollen. mit was anderem würden sie nicht klar kommen. das sind sie nicht gewöhnt..... (um unser gespräch abzukürzen, war natürlich alles etwas tiefgründiger, komplizierter gestrickt)
aber wenn das so ist, dann soll es so sein. ob ich das kapiere oder nicht....... steht auf einem anderen blatt papier.
ich liebe ihn - wahrscheinlich werde ich ihn immer irgendwie lieben. mir hat hier im forum jemand eine schöne zeile geschickt (sie weiß dass sie gemeint ist ) ich habe etwas verloren von dem ich früher dachte dass ich es gar nie finden werde! das hat mich so berührt und genau das beschrieben was ich auch fühle und auch meinem schatz einmal sagte.
nun ich sollte dankbar sein, es erlebt zu haben und frieden mit mir selbst finden. mal schauen, wie ich damit wirklich umgehen kann. ich versuche nun den gedanken nicht weiter zu spinnen und mich darauf zu konzentrieren mein leben weiter zu leben - ohne ihn. ohne diese liebe - ohne mein herz (denn mein herz war ER seit dem ersten moment wo ich ihn sah - ist ja auch nicht umsonst mein kosename für ihn - und das wird er immer bleiben.........)

und in diesem sinne möchte ich hier noch was sagen: DANKE an euch alle.
egal ob ehefrauen, geliebte
ihr habt mir sehr fair und höflich geantwortet und es hat mir sehr geholfen mich zu ordnen und wieder etwas klarer zu sein. ich hatte zuerst "angst" um ehrlich zu sein wieder mal hier zu schreiben. denn es war hier öfter schon so dass doch manche beschimpft werden, es plötzlich unsachlich und "tief" wurde. und dies hätte ich nicht wirklich brauchen können in meiner situation, denn ich gehe mit mir selbst genug ins gericht und ich wollte wirklich alles von allen seiten beleuchten.

ich weiß nicht was die zukunft bringt, ich weiß auch nicht ob ich - situationsbedingt - dann doch anders reagiere wenn ich eben zb die beiden sehe oder ähnliches.
aber ich weiß eines ganz sicher - ich liebe diesen mann - eben weil er so ist wie er ist.
es gibt eine zukunft - ob mit ihm oder ohne ihn - und alles im leben hat einen sinn!

ganz liebe grüße und einen schönen tag an euch
amiga

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8. August 2008 um 11:07

Liebe zaubermossi
danke für deinen beitrag.
ich weiß dass alles und auch wenn ich selbst kein kind habe kann ich das zu 100% verstehen.
wirklich! ich habe alles nur erdenkliche getan um lösungen zu finden. der sohn von "meinem schatz" ist 17 jahre alt. er hätte selbst entscheiden können wo er lebt und er hätte auch gemeinsam mit uns leben können wenn dies sein wunsch gewesen wäre. wo aber mein schatz angst hatte, dass er damit den sohn vor eine schwierige entscheidung stellt, da dies ja wiederum eine entscheidung gegen die mutter bedeutet hätte was für den sohn sehr schwer gewesen wäre. auch das ist mir komplett klar und dass es nicht leicht ist für alle beteiligten dies zu regeln etc.
aber mein schatz hätte die möglichkeit gehabt seinen sohn jeden tag zu sehn. wir wohnen gerade mal 10 km auseinander. er hätte sein leben - was seinen sohn anbelangt - nicht ändern müssen. er hätte seinen sohn weiterhin genauso sehen können, freizeit mit ihm verbringen, ihn zur arbeit fahren wenn das moped mal streikt oder es regnet. mit ihm wohinfahren. mit ihm plaudern bei einem kaffee. alles!
ich hätte ihm niemals steine in den weg gelegt. ich hätte auch akzeptiert dass der sohn sicherlich am anfang mit mir noch keine so große "freude" gehabt hätte (denk ich mal).
im grunde hätte sich diesbezüglich nicht viel geändert. denn wenn all dies stimmt was mein schatz immer gesagt hat, dann ist sein leben ja in erster linie auf seinem sohn aufgebaut, verbringt er die meiste zeit seiner freizeit mit dem sohn oder alleine, aber nimmer mit der frau.
was also hätte sich daran geändert? er würde nur nimmer in der gleichen wohnung übernachten und - ohne dies böse zu meinen - mit 17 jahren muss er den sohn nicht mehr zudecken beim schlafen gehen und ihm eine geschichte vorlesen, oder?
und noch eine große frage stellt sich: ist der sohn wirklich so glücklicher? er wächst seit jahren in einer lieblosen ehe auf, weiß sehr wohl dass es probleme in der ehe der eltern gibt und dass sein vater nicht gerade richtig glücklich ist. wäre nicht der sohn auch glücklicher, wenn er erkennen würde dass es seinem vater nun besser geht, der sein glück leben kann. der junge ist 17 - hat gerade seine erste liebe (2 jahre bez.) hinter ihm und weiß auch schon dass es liebe, sex, glück und auch trennung gibt. und den jungen hat niemand gefragt - keiner. woher können wir wissen, dass er wirklich so ein problem hätte damit dass sein vater eine andere frau nun liebt und nicht mehr die mutter. und dass der vater in einer anderen wohnung übernachtet (denn wie gesagt ansonsten würde sich nicht so viel verändern). der junge geht auch schon seine wege. und wenn er sehen würde dass es seinem vater gut geht und sich am verhältnis zueinander und an der vorhandenen zeit zueinander nichts ändert, wäre das wirklich so ein problem? könnte das ganze nicht sogar eine bereicherung sein. nicht gleich, zuerst ist schmerz und schock da - natürlich. aber wenn man realistisch denkt, warum schließt man aus, dass der sohn damit dann auch glücklich wäre.
ich selbst habe es auch erlebt. ich kenne meinen leiblichen vater gar nicht. meine mutter hat das erste mal geheiratet (ich bin ein lediges kind) da war ich 17 jahre alt. und es stand eine zeitlang in der schwebe ob sie nicht sogar zu ihrem mann nach holland zieht. sie hat mich gefragt was sie tun soll als er sie heiraten wollte - sie dachte auch an mich. und ich sagte "mama, bist du glücklich, liebst du ihn und willst du ihn heiraten" und sie bejahte. und da sagte ich ihr dann solle sie es tun. ich will dass sie glücklich ist. sie heiratete ihn - ging zwar nicht nach holland. er zog nach österreich. aus ganz anderen gründen wurde die ehe dann geschieden relativ schnell. und 2 jahre später hat meine mama meinen jetzigen stiefvater kennengelernt. sie hat nochmals geheiratet - da war ich 20 jahre alt. ich muss sagen, dass die erste scheidung von dem holländer mir auch weh tat - ich hatte endlich mal einen stiefpapa und großeltern (seine, denn von mamas seite her gibts leider keine mehr), dann war die scheidung und es tat mir sehr weh dies alles zu verlieren. er ging wieder nach holland und ich sah ihn nur mehr 1x, meine stiefgroßeltern nie wieder (mittlerweile bin ich fast 32 jahre alt).
gut, dann hat meine mutter den anderen mann kennegelernt und eben wieder geheiratet. sie war so glücklich mit ihm, er tat ihr gut, er ist ein toller mensch und ich freute mich für sie.
sie sind nun 10 jahre verheiratet und ich habe den besten stiefvater der welt. und ich freue mich jedes mal aufs neue wenn ich sehe wie glücklich er meine mama macht.
fazit ist, ich wollte immer dass meine mutter glücklich ist, ob mit meinem leiblichen vater, dem ersten stiefvater und dem jetzigen. hauptsache ist mir dass sie glücklich ist und unserem verhältnis (mamas und meinem) hat es nur gut getan, sehr gut! und dass es im leben trennungen gibt, schmerz, dass musste ich lernen - niemand konnte mich davor bewahren. das gehört dazu. und ich hätte niemals wollen dass meine mama auf ihr glück verzichtet weil sie denkt das sei besser für mich, und in etwas verharrt wäre was sie nicht glücklich macht. niemals und wenn ich irgendwann bemerkt hätte dass sie das für mich getan hätte und mich dazu auch noch angelogen hätte, sich selbst verleugnet hätte und mir was vorgespielt hätte - alles unter dem deckmantel dass sie es für mich getan hat. das hätte mich wahnsinnig gemacht. mir schuldgefühle gemacht und ich wäre sogar böse auf sie gewesen, denn dann wäre sie diesbezüglich kein vorbild für mich!

ich hoffe du weißt wie ich das meine.

lg amiga

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8. August 2008 um 11:24

Liebe heisst auch gehen lassen
Liebe Amiga.
Ich habe Dir schon vorher gesagt das Du sehr viel Stärke an den TAg gelegt hast und ich bewundere Dich dafür. Es gibt genug Frauen die so leiden wie Du und in so einer Rolle verharren. Du hast erkannt, das Du so nicht weitermachen kannst und hast das für Dich beste getan.
Es ist ein grosser Verzicht, den Du für den Mann und seinen Sohn anstellst. Liebe heisst auch gehen lassen. Du hast ihm gehen lasen (auch wenn Du es letztendlich warst) damit er für seinen Sohn dasein kann.
Deine Liebe zu ihm ist gross und ich hofe er hat es wirklich verdient und erkennt irgentwann einmal wie viel er Dir bedeutet hat.
Auch Deine Entscheidung es seiner Frau nicht zu sagen, zeugt von Grösse. Sei stolz darauf und dankbar das Du so sehr lieben kannst.
LG Susie

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8. August 2008 um 11:40
In Antwort auf edith_12337017

Liebe zaubermossi
danke für deinen beitrag.
ich weiß dass alles und auch wenn ich selbst kein kind habe kann ich das zu 100% verstehen.
wirklich! ich habe alles nur erdenkliche getan um lösungen zu finden. der sohn von "meinem schatz" ist 17 jahre alt. er hätte selbst entscheiden können wo er lebt und er hätte auch gemeinsam mit uns leben können wenn dies sein wunsch gewesen wäre. wo aber mein schatz angst hatte, dass er damit den sohn vor eine schwierige entscheidung stellt, da dies ja wiederum eine entscheidung gegen die mutter bedeutet hätte was für den sohn sehr schwer gewesen wäre. auch das ist mir komplett klar und dass es nicht leicht ist für alle beteiligten dies zu regeln etc.
aber mein schatz hätte die möglichkeit gehabt seinen sohn jeden tag zu sehn. wir wohnen gerade mal 10 km auseinander. er hätte sein leben - was seinen sohn anbelangt - nicht ändern müssen. er hätte seinen sohn weiterhin genauso sehen können, freizeit mit ihm verbringen, ihn zur arbeit fahren wenn das moped mal streikt oder es regnet. mit ihm wohinfahren. mit ihm plaudern bei einem kaffee. alles!
ich hätte ihm niemals steine in den weg gelegt. ich hätte auch akzeptiert dass der sohn sicherlich am anfang mit mir noch keine so große "freude" gehabt hätte (denk ich mal).
im grunde hätte sich diesbezüglich nicht viel geändert. denn wenn all dies stimmt was mein schatz immer gesagt hat, dann ist sein leben ja in erster linie auf seinem sohn aufgebaut, verbringt er die meiste zeit seiner freizeit mit dem sohn oder alleine, aber nimmer mit der frau.
was also hätte sich daran geändert? er würde nur nimmer in der gleichen wohnung übernachten und - ohne dies böse zu meinen - mit 17 jahren muss er den sohn nicht mehr zudecken beim schlafen gehen und ihm eine geschichte vorlesen, oder?
und noch eine große frage stellt sich: ist der sohn wirklich so glücklicher? er wächst seit jahren in einer lieblosen ehe auf, weiß sehr wohl dass es probleme in der ehe der eltern gibt und dass sein vater nicht gerade richtig glücklich ist. wäre nicht der sohn auch glücklicher, wenn er erkennen würde dass es seinem vater nun besser geht, der sein glück leben kann. der junge ist 17 - hat gerade seine erste liebe (2 jahre bez.) hinter ihm und weiß auch schon dass es liebe, sex, glück und auch trennung gibt. und den jungen hat niemand gefragt - keiner. woher können wir wissen, dass er wirklich so ein problem hätte damit dass sein vater eine andere frau nun liebt und nicht mehr die mutter. und dass der vater in einer anderen wohnung übernachtet (denn wie gesagt ansonsten würde sich nicht so viel verändern). der junge geht auch schon seine wege. und wenn er sehen würde dass es seinem vater gut geht und sich am verhältnis zueinander und an der vorhandenen zeit zueinander nichts ändert, wäre das wirklich so ein problem? könnte das ganze nicht sogar eine bereicherung sein. nicht gleich, zuerst ist schmerz und schock da - natürlich. aber wenn man realistisch denkt, warum schließt man aus, dass der sohn damit dann auch glücklich wäre.
ich selbst habe es auch erlebt. ich kenne meinen leiblichen vater gar nicht. meine mutter hat das erste mal geheiratet (ich bin ein lediges kind) da war ich 17 jahre alt. und es stand eine zeitlang in der schwebe ob sie nicht sogar zu ihrem mann nach holland zieht. sie hat mich gefragt was sie tun soll als er sie heiraten wollte - sie dachte auch an mich. und ich sagte "mama, bist du glücklich, liebst du ihn und willst du ihn heiraten" und sie bejahte. und da sagte ich ihr dann solle sie es tun. ich will dass sie glücklich ist. sie heiratete ihn - ging zwar nicht nach holland. er zog nach österreich. aus ganz anderen gründen wurde die ehe dann geschieden relativ schnell. und 2 jahre später hat meine mama meinen jetzigen stiefvater kennengelernt. sie hat nochmals geheiratet - da war ich 20 jahre alt. ich muss sagen, dass die erste scheidung von dem holländer mir auch weh tat - ich hatte endlich mal einen stiefpapa und großeltern (seine, denn von mamas seite her gibts leider keine mehr), dann war die scheidung und es tat mir sehr weh dies alles zu verlieren. er ging wieder nach holland und ich sah ihn nur mehr 1x, meine stiefgroßeltern nie wieder (mittlerweile bin ich fast 32 jahre alt).
gut, dann hat meine mutter den anderen mann kennegelernt und eben wieder geheiratet. sie war so glücklich mit ihm, er tat ihr gut, er ist ein toller mensch und ich freute mich für sie.
sie sind nun 10 jahre verheiratet und ich habe den besten stiefvater der welt. und ich freue mich jedes mal aufs neue wenn ich sehe wie glücklich er meine mama macht.
fazit ist, ich wollte immer dass meine mutter glücklich ist, ob mit meinem leiblichen vater, dem ersten stiefvater und dem jetzigen. hauptsache ist mir dass sie glücklich ist und unserem verhältnis (mamas und meinem) hat es nur gut getan, sehr gut! und dass es im leben trennungen gibt, schmerz, dass musste ich lernen - niemand konnte mich davor bewahren. das gehört dazu. und ich hätte niemals wollen dass meine mama auf ihr glück verzichtet weil sie denkt das sei besser für mich, und in etwas verharrt wäre was sie nicht glücklich macht. niemals und wenn ich irgendwann bemerkt hätte dass sie das für mich getan hätte und mich dazu auch noch angelogen hätte, sich selbst verleugnet hätte und mir was vorgespielt hätte - alles unter dem deckmantel dass sie es für mich getan hat. das hätte mich wahnsinnig gemacht. mir schuldgefühle gemacht und ich wäre sogar böse auf sie gewesen, denn dann wäre sie diesbezüglich kein vorbild für mich!

ich hoffe du weißt wie ich das meine.

lg amiga

Nach diesen lösungen
haben wir wohl alle gesucht, alle die geliebten, die einen geliebten mit kind hatten oder haben. und keiner hat sich diesen lösungen geöffnet. ich denke, dass es das bequemste ist, um einfach nicht zu entscheiden. es ist doch bequem, weil eine frau instinktiv eine mutter ist (so denken die herren) und wir es deshalb verstehen. ich hab es zu anfang auch verstanden und war sogar gerührt, aber dann später wurde mir immer klarer, dass es eine ausrede war. sein kind ist 10 und jetzt in psychiatrischer behandlung, weil es einen knacks hat-und das wohl gerade, weil die beiden noch zusammen sind. es ist wichtig, verantwortung zu zeigen, aber 1. nicht aus den falschen motiven heraus und 2. muss ich dir ehrlich sagen-mit 17 habe ich meine eltern seltener gesehen als irgendwas. ich war selbständig. natürlich braucht man auch dann noch irgendwie seine eltern, aber doch nicht mehr so! ich weiß nicht, ich hab dabei ein sehr komisches gefühl

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8. August 2008 um 11:52

Das ist mal klar,
aber ihr "herz" bezieht seine entscheidung gegen amiga ja ausschließlich auf das "kind"

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8. August 2008 um 11:59
In Antwort auf thanh_12628105

Nach diesen lösungen
haben wir wohl alle gesucht, alle die geliebten, die einen geliebten mit kind hatten oder haben. und keiner hat sich diesen lösungen geöffnet. ich denke, dass es das bequemste ist, um einfach nicht zu entscheiden. es ist doch bequem, weil eine frau instinktiv eine mutter ist (so denken die herren) und wir es deshalb verstehen. ich hab es zu anfang auch verstanden und war sogar gerührt, aber dann später wurde mir immer klarer, dass es eine ausrede war. sein kind ist 10 und jetzt in psychiatrischer behandlung, weil es einen knacks hat-und das wohl gerade, weil die beiden noch zusammen sind. es ist wichtig, verantwortung zu zeigen, aber 1. nicht aus den falschen motiven heraus und 2. muss ich dir ehrlich sagen-mit 17 habe ich meine eltern seltener gesehen als irgendwas. ich war selbständig. natürlich braucht man auch dann noch irgendwie seine eltern, aber doch nicht mehr so! ich weiß nicht, ich hab dabei ein sehr komisches gefühl

Hallo dito15
ich weiß was du meinst!
und ich gebe dir sehr wohl auch recht damit!
ich habe das ganze sehr lange "analysiert". ich kenne sehr, sehr viel aus seinem leben. seine kindheitsgeschichte etc. meine ist übrigens fast identisch mit seiner was aber nicht so selbstverständlich ist - nicht üblich (nicht "einfach" scheidungskinder oder dergleichen, noch viel mehr....)
und ich bin mir bewusst geworden, dass es gar nicht wirklich so sehr nur um verantwortung geht seinem sohn gegenüber. auch aber nicht vorrangig. es geht um sein eigenes vaterproblem! um seine eigene nicht aufgearbeitete kindheit. diesbezüglich habe ich ihm etwas voraus. meine kindheitserlebnisse habe ich schon sehr gut aufgearbeitet. natürlich kommen immer wieder mal gewisse verhaltensmuster ans tageslicht, die man nicht so einfach abstellen kann. aber im großen und ganzen bin ich schon sehr viel weiter als er!
und er selbst meinte noch bei einem unserer letzten gespräche, dass er ernsthaft darüber nachdenkt dass er mal zu einem psychologen geht, denn er findet selbst sein verhalten diesbezüglich nicht mehr ganz "normal".
mein schatz hat panische angst seinem sohn auch nur die kleinste enttäuschung zuzufügen. selbst dann wenn er weiß dass es im endeffekt zu 90 % gut ausgehen könnte und wird und sogar sein kopf ihm das sagt. so fühlt er und dabei ist es folgendes: es geht nicht um seinen sohn an und für sich sondern um sein eigenes inneres kind! und auf dauer gesehen wird er seinem sohn sogar eher damit schaden als ihm gutes zu tun!
ist sehr schwierig dies hier zu beschreiben, dazu müsste man die ganze geschichte kennen, das würde zu lange dauern und dann auch zu persönlich sein. da sind viele dinge die er mir anvertraut hat, die sonst keiner weiß bzw. ganz ganz wenige in seinem umfeld.............

aber da sind wir an einem wichtigen punkt: nur ER kann dieses problem lösen, daran arbeiten. er will das auch, aber er muss dazu mal beginnen. ich habe ihm die hand hingehalten - monatelang und gemeint wir schaffen das gemeinsam. aber wenn er sie nicht nimmt, dann kann ich nix tun. er muss es tun, nur er. er meinte noch vor kurzem zu mir (wieder mal unter tränen) dass er die hand ja nehmen will, so froh darüber ist, dass es einen menschen gibt der sie ihm hinhält. aber er sei das nicht gewöhnt, es war in seinem leben noch nie so und irgendwie hat er auch angst davor. er war immer gewöhnt alles mit sich selbst auszumachen........
es war wohl alles noch immer zu wenig für ihn, dass er merkt dass er nun endlich handeln muss - für IHN selbst! der leidensdruck zu wenig. hört sich schlimm an, aber das ist wie bei einem alkoholsüchtigen......... es ist ein großes psychisches problem, dass er wohl nicht mehr ganz alleine lösen wird können - wahrscheinlich braucht er wirklich hilfe von einem psychologen, beratungsstellen etc.
vielleicht ist dies nun ein auslöser, er hat dadurch seine große liebe verloren (wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass es die wahrheit ist) und er wird - wenn es wirklich so ist - eines tages drauf kommen, dass dies ein fehler war. vielleicht tut er dann was - um dieses problem in angriff zu nehmen. für uns, unsere liebe, wird es nix mehr bringen - aber für ihn selbst dann.
ich wünsche es ihm wirklich von herzen!

alles jetzt davon ausgehend dass alles gestimmt hat was er gesprochen hat und wie er war, was zwischen uns war. aber wenn ich hier schreibe und wieder alles revue passieren lasse, dann merke ich immer mehr, dass die sicherheit meinerseits wieder zurückkommt dass er nicht gelogen hat.
und das beruhigt mich, gibt mir irgendwie einen frieden.

lg amiga

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8. August 2008 um 12:07
In Antwort auf edith_12337017

Hallo dito15
ich weiß was du meinst!
und ich gebe dir sehr wohl auch recht damit!
ich habe das ganze sehr lange "analysiert". ich kenne sehr, sehr viel aus seinem leben. seine kindheitsgeschichte etc. meine ist übrigens fast identisch mit seiner was aber nicht so selbstverständlich ist - nicht üblich (nicht "einfach" scheidungskinder oder dergleichen, noch viel mehr....)
und ich bin mir bewusst geworden, dass es gar nicht wirklich so sehr nur um verantwortung geht seinem sohn gegenüber. auch aber nicht vorrangig. es geht um sein eigenes vaterproblem! um seine eigene nicht aufgearbeitete kindheit. diesbezüglich habe ich ihm etwas voraus. meine kindheitserlebnisse habe ich schon sehr gut aufgearbeitet. natürlich kommen immer wieder mal gewisse verhaltensmuster ans tageslicht, die man nicht so einfach abstellen kann. aber im großen und ganzen bin ich schon sehr viel weiter als er!
und er selbst meinte noch bei einem unserer letzten gespräche, dass er ernsthaft darüber nachdenkt dass er mal zu einem psychologen geht, denn er findet selbst sein verhalten diesbezüglich nicht mehr ganz "normal".
mein schatz hat panische angst seinem sohn auch nur die kleinste enttäuschung zuzufügen. selbst dann wenn er weiß dass es im endeffekt zu 90 % gut ausgehen könnte und wird und sogar sein kopf ihm das sagt. so fühlt er und dabei ist es folgendes: es geht nicht um seinen sohn an und für sich sondern um sein eigenes inneres kind! und auf dauer gesehen wird er seinem sohn sogar eher damit schaden als ihm gutes zu tun!
ist sehr schwierig dies hier zu beschreiben, dazu müsste man die ganze geschichte kennen, das würde zu lange dauern und dann auch zu persönlich sein. da sind viele dinge die er mir anvertraut hat, die sonst keiner weiß bzw. ganz ganz wenige in seinem umfeld.............

aber da sind wir an einem wichtigen punkt: nur ER kann dieses problem lösen, daran arbeiten. er will das auch, aber er muss dazu mal beginnen. ich habe ihm die hand hingehalten - monatelang und gemeint wir schaffen das gemeinsam. aber wenn er sie nicht nimmt, dann kann ich nix tun. er muss es tun, nur er. er meinte noch vor kurzem zu mir (wieder mal unter tränen) dass er die hand ja nehmen will, so froh darüber ist, dass es einen menschen gibt der sie ihm hinhält. aber er sei das nicht gewöhnt, es war in seinem leben noch nie so und irgendwie hat er auch angst davor. er war immer gewöhnt alles mit sich selbst auszumachen........
es war wohl alles noch immer zu wenig für ihn, dass er merkt dass er nun endlich handeln muss - für IHN selbst! der leidensdruck zu wenig. hört sich schlimm an, aber das ist wie bei einem alkoholsüchtigen......... es ist ein großes psychisches problem, dass er wohl nicht mehr ganz alleine lösen wird können - wahrscheinlich braucht er wirklich hilfe von einem psychologen, beratungsstellen etc.
vielleicht ist dies nun ein auslöser, er hat dadurch seine große liebe verloren (wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass es die wahrheit ist) und er wird - wenn es wirklich so ist - eines tages drauf kommen, dass dies ein fehler war. vielleicht tut er dann was - um dieses problem in angriff zu nehmen. für uns, unsere liebe, wird es nix mehr bringen - aber für ihn selbst dann.
ich wünsche es ihm wirklich von herzen!

alles jetzt davon ausgehend dass alles gestimmt hat was er gesprochen hat und wie er war, was zwischen uns war. aber wenn ich hier schreibe und wieder alles revue passieren lasse, dann merke ich immer mehr, dass die sicherheit meinerseits wieder zurückkommt dass er nicht gelogen hat.
und das beruhigt mich, gibt mir irgendwie einen frieden.

lg amiga

Ich versteh dich wirklich total,
genau diese ansätze hatte ich bei meinem auch, von wegen, alles mit sich selbst ausmachen, hiebe in der kindheit und alles das, aber ER hat es nicht mal versucht. ich habe auch alles getan, war da für ihn-4 lange jahre, habe mir angehört, ich sei seine große liebe. er ist jetzt alkoholiker, ich hatte zwischendurch die befürchtung, er hat borderline-und das alles weil ich mir selbst immer wieder eine ausrede parat legen wollte, warum er sich nicht trennen kann. bei ihm ist ja alles kaputt und trotzdem hat er es nicht versucht und diesen versuch zumindest hab ich ihm abverlangt, weil wir uns doch ach so sehr geliebt haben. selbst einen mittelweg, den er noch vor 4 wochen vorschlug und mir sehr gefiel, hat er mit nun einer 3-wöchigen funkstille relativiert. er sieht sein kind morgens zum frühstück-nicht öfter, führt es aber 20 mal am tag an-verstehst du was ich meine?

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8. August 2008 um 12:16
In Antwort auf thanh_12628105

Ich versteh dich wirklich total,
genau diese ansätze hatte ich bei meinem auch, von wegen, alles mit sich selbst ausmachen, hiebe in der kindheit und alles das, aber ER hat es nicht mal versucht. ich habe auch alles getan, war da für ihn-4 lange jahre, habe mir angehört, ich sei seine große liebe. er ist jetzt alkoholiker, ich hatte zwischendurch die befürchtung, er hat borderline-und das alles weil ich mir selbst immer wieder eine ausrede parat legen wollte, warum er sich nicht trennen kann. bei ihm ist ja alles kaputt und trotzdem hat er es nicht versucht und diesen versuch zumindest hab ich ihm abverlangt, weil wir uns doch ach so sehr geliebt haben. selbst einen mittelweg, den er noch vor 4 wochen vorschlug und mir sehr gefiel, hat er mit nun einer 3-wöchigen funkstille relativiert. er sieht sein kind morgens zum frühstück-nicht öfter, führt es aber 20 mal am tag an-verstehst du was ich meine?

Hallo dito
....ja ich verstehe was du meinst!
ganz genau!
und genau das - er hat es nicht mal versucht - genau das war der grund warum ich es beendet habe.
er hat mir die ganze zeit erklärt was er nicht alles tun würde, wie sehr er mich liebt und was er alles auch tun wird. aber er hats nicht getan!!!!!!!!!!
und das habe ich ihm dann auch "vorgehalten" - ich meinte zu ihm "du kannst schwafeln was du willst, und du kannst es auch alles so meinen, aber du zeigst es mir nicht. was nützt mir dein gerede.
meine freundin hat es mal so gut beschrieben, sie meinte das sei so wie wenn ich ihn den reißenden fluss stürze und drohe zu ertrinken, ich kämpfe, schlucke bereits wasser und er rennt am ufer auf und ab und schreit ständig "ich rette dich, ich rette dich" aber er hüpft nicht rein um mich rauszuziehen.............
guter vergleich, oder?!

lg amiga

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8. August 2008 um 12:22
In Antwort auf edith_12337017

Hallo dito
....ja ich verstehe was du meinst!
ganz genau!
und genau das - er hat es nicht mal versucht - genau das war der grund warum ich es beendet habe.
er hat mir die ganze zeit erklärt was er nicht alles tun würde, wie sehr er mich liebt und was er alles auch tun wird. aber er hats nicht getan!!!!!!!!!!
und das habe ich ihm dann auch "vorgehalten" - ich meinte zu ihm "du kannst schwafeln was du willst, und du kannst es auch alles so meinen, aber du zeigst es mir nicht. was nützt mir dein gerede.
meine freundin hat es mal so gut beschrieben, sie meinte das sei so wie wenn ich ihn den reißenden fluss stürze und drohe zu ertrinken, ich kämpfe, schlucke bereits wasser und er rennt am ufer auf und ab und schreit ständig "ich rette dich, ich rette dich" aber er hüpft nicht rein um mich rauszuziehen.............
guter vergleich, oder?!

lg amiga


der gefällt mir gut und vor allem passt er auch unheimlich gut zu meinem. man was ist der mit den worten gut, aber was von taten hat er noch nicht gehört. immerhin hatten wir uns schonmal ein haus angesehen. das war das größte an tat bisher. wir haben uns auch tausendmal getrennt und ahben es nie geschafft-naja ist auch schwer, wenn man sich jeden tag sieht. er verlässt die firma zum 01.11.08-dann wird man sehen was von seiner großen liebe übrig bleibt!

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8. August 2008 um 12:31
In Antwort auf thanh_12628105


der gefällt mir gut und vor allem passt er auch unheimlich gut zu meinem. man was ist der mit den worten gut, aber was von taten hat er noch nicht gehört. immerhin hatten wir uns schonmal ein haus angesehen. das war das größte an tat bisher. wir haben uns auch tausendmal getrennt und ahben es nie geschafft-naja ist auch schwer, wenn man sich jeden tag sieht. er verlässt die firma zum 01.11.08-dann wird man sehen was von seiner großen liebe übrig bleibt!

Hallo nochmals
.....
gut, gell?!
schau, "meiner" war beim anwalt, hat ihr gesagt dass er die scheidung will, war auf der bank um sich wegen dem finanziellen zu erkundigen, trennung von bausparverträgen etc.
das waren sogar taten - und für mich erstmals auch "beweise" aber als das stagnierte, war mir klar, das waren nicht taten genug.
in wahrheit wäre die einzig richtige tat gewesen - alle karten offen auf den tisch - auch wenns unangenehm geworden wäre. dann scheidung einreichen, ausziehen (er wäre ja zu mir gezogen).

ja, man sieht was von der großen liebe übrig bleibt!
mir bis jetzt nur eines: erinnerungen, und seine letzten worte.......... dass er mich nie vergessen wird ich sein engel bleiben werde immer - und ich nie vergessen soll dass ich was besonderes bin.

die liebe ist ein seltsames spiel.........

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8. August 2008 um 12:37
In Antwort auf edith_12337017

Hallo nochmals
.....
gut, gell?!
schau, "meiner" war beim anwalt, hat ihr gesagt dass er die scheidung will, war auf der bank um sich wegen dem finanziellen zu erkundigen, trennung von bausparverträgen etc.
das waren sogar taten - und für mich erstmals auch "beweise" aber als das stagnierte, war mir klar, das waren nicht taten genug.
in wahrheit wäre die einzig richtige tat gewesen - alle karten offen auf den tisch - auch wenns unangenehm geworden wäre. dann scheidung einreichen, ausziehen (er wäre ja zu mir gezogen).

ja, man sieht was von der großen liebe übrig bleibt!
mir bis jetzt nur eines: erinnerungen, und seine letzten worte.......... dass er mich nie vergessen wird ich sein engel bleiben werde immer - und ich nie vergessen soll dass ich was besonderes bin.

die liebe ist ein seltsames spiel.........

So es denn liebe ist
dieses ganze geschwafel hab ich auch gehört, in allen variationen und wow es war schön, das zu hören und klar liebe ich ihn, aber welche ausrede hätte er bei mir? wir haben kein kind!!!!

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8. August 2008 um 12:51
In Antwort auf thanh_12628105

So es denn liebe ist
dieses ganze geschwafel hab ich auch gehört, in allen variationen und wow es war schön, das zu hören und klar liebe ich ihn, aber welche ausrede hätte er bei mir? wir haben kein kind!!!!

Ich weiß es nicht
welche "ausrede" deiner hätte.........
aber anscheinend hat er sehr große probleme - wenn du mich fragst psychische, wenn er ein alkoholproblem hat (wenn ich das richtig verstanden habe).
aber im grunde ist es egal - denn DU kannst ihm nicht helfen.
das muss er selbst wollen. und bei psychischen problemen (wie zb alkohol, drogen, depressionen) kommt man nur raus wenn man selbst will und irgendwo anpackt. und so traurig es ist, meist muss es diesen menschen erst so dreckig gehen bevor sie was tun, wenn sie nicht vor die hunde gehen wollen.
und ich weiß wovon ich rede - ich hatte mal selbst starke depressionen - bedingt durch meine kindheit, familie etc. - ich habe mich selbst nicht mehr wahrgenommen und die warnzeichen meines körpers, meiner seele..... ich musste erst körperlich + seelisch total zusammenbrechen bis ich wusste ich muss was tun. und da konnte ich mir nur selbst raushelfen!

alles liebe
amiga

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8. August 2008 um 13:00
In Antwort auf edith_12337017

Ich weiß es nicht
welche "ausrede" deiner hätte.........
aber anscheinend hat er sehr große probleme - wenn du mich fragst psychische, wenn er ein alkoholproblem hat (wenn ich das richtig verstanden habe).
aber im grunde ist es egal - denn DU kannst ihm nicht helfen.
das muss er selbst wollen. und bei psychischen problemen (wie zb alkohol, drogen, depressionen) kommt man nur raus wenn man selbst will und irgendwo anpackt. und so traurig es ist, meist muss es diesen menschen erst so dreckig gehen bevor sie was tun, wenn sie nicht vor die hunde gehen wollen.
und ich weiß wovon ich rede - ich hatte mal selbst starke depressionen - bedingt durch meine kindheit, familie etc. - ich habe mich selbst nicht mehr wahrgenommen und die warnzeichen meines körpers, meiner seele..... ich musste erst körperlich + seelisch total zusammenbrechen bis ich wusste ich muss was tun. und da konnte ich mir nur selbst raushelfen!

alles liebe
amiga

Ich weiß,
aber ich habe so viel getan, um ihm trotzdem zu helfen. ich habe seinen bruder kontaktiert, der aus allen wolken gefallen ist, weil er von alledem nichts wusste (ich hab mich als gute freundin vorgestellt). er wohnt relativ weit weg und die sehen sich zu festen und feiertagen, sonst eher selten. jetzt habe ich auch gehört, dass seine ganzen "freunde"-also wirklich "gute freunde"-haha-das wissen und zwar von anfang an und alle haben zugesehen wie er immer mehr vor die hunde gegangen ist. auch sein bruder hat mir erzählt, dass sich meiner sehr komisch gewandelt hätte, dass er jedes familienfest schmeißt, indem er sich volllaufen lässt, über alles schimpft oder trübsinnig in der ecke sitzt. auf meine frage hin, ob er jemals gfragt hat, warum er sowas tut, antwortete er nein. ist das nicht toll? so eine familie zu haben und solche freunde-das ist doch wahnsinn. er denkt haute noch, dass es keiner weiß. und vielleicht hätte man ihm zu anfang helfen können, doch jetzt muss er das in der tat allein tun. er sagt selbst, er säuft zuviel-ist ja schon mal ein anfang, aber er hat immer wieder rückfälle, in denen er unausstehlich ist, jammert und nur um sich schlägt (verbal)und dann wochenlang funkstille ist, er auf keine sms reagiert usw. es wurde besonders schlimm in diesem jahr und ich hab keine ahnung wo das noch hinführt

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