Forum / Liebe & Beziehung

Ich habe meinen Partner so unglaublich verletzt, dass ich fast unsere Beziehung verloren hätte.

Letzte Nachricht: 21. April um 4:21
18.04.21 um 20:16

Guten Abend,

ich suche Rat, da ich mich aktuell so verloren und einsam fühle.

Mein Partner und ich sind seit 1 Jahr zusammen und hatte bisher eine wunderschöne Zeit miteinander.Wir planten bereits am Ende des Jahres zusammen zu ziehen. Kinder waren ebenfalls im Gespräch.

Letzten Freitag hatte  ich meinen Partner besuchen wollen um ihm eine Überraschung zu machen. Ich wollte ihn bekochen, ein entspannten Abend verbringen und im Laufe des Wochenendes seine Mutter besuchen. Allerdings lief alles nach hinten los. Kurz vor seiner Wohnungstür habe ich von ihm erfahren, dass er gerade bei seiner Mutter ist. Dabei habe ich meinen Beutel voller Essen im Bus verloren. Ich war so sauer und überfordert, dass ich ihn angerufen habe und meinte : "Weil du mir eben das Bild geschickt hast, habe ich meinen Beutel im Bus vergessen" , ich bin laut geworden und habe mich über die Situation sehr aufgeregt. Natürlich hat ihn meine Art überrascht und er war erschrocken über mein Verhalten. Ich selbst habe mein Verhalten nicht wahrgenommen.

2 Stunden später kam er bei sich zu Hause an, wo ich schon auf ihn wartete. In der Zeit hatte ich mich bereits beruhigt und umarmte ihn zur Begrüßung. Er fragte mich sofort warum ich ihn denn so angeschrien habe. Meine Antwort war: " Ich war nicht sauer auf dich sondern auf die Situation". Mit dieser Antwort war er natürlich nicht zufriedengestellt.
Stillschweigend haben wir beide die Küche sauber gemacht. Beleidigt legte ich mich ins Bett in der Hoffnung, er würde sich zu mir legen und das Gespräch suchen. Er war sichtlich angefressen also suchte ich das Gespräch.

Ich versuchte die Situation zu lockern. Er fragte nach A, ich antwortet mit B. Was er mir sagte verstand ich absolut nicht. Es kam nichts an und ich verstand überhaupt nicht, dass ich der Auslöser war, was ihn sehr frustrierte.

Ich halte das ganze Ausmaß der Diskussion sehr kurz damit ich auf das eigentliche eingehen kann.

Ende vom Lied war, das ich auf seinen Wunsch hin gegangen bin, weil ich es immer schlimmer gemacht habe und ihm bereits Tränen liefen, die ich zum ersten mal gesehen habe.
Er bat um Ruhe um sich selbst ordnen zu können.

Bis zum Sonntag hatte ich ihm nicht geschrieben, bis ich nicht mehr konnte. Ich bekam Panikattacken da ich sehr große Verlustangst habe. Er erzählte mir, das es ihm gerade emotional überhaupt nicht gut ginge und er sich unverstanden und fallengelassen fühlt. Er war außer sich und so verletzt. Noch nie hatte ihn jemand so sehr verletzt wie ich.
Wieder verstand ich die Kernaussagen nicht und schob alles auf seine mentale Instabilität.
Wir schrieben viel hin und her. Ich sagte viel mit " Wir schaffen das, wir arbeiten an unserer Zukunft, wir ergänzen uns gegenseitig" bis er irgendwann hart durchgriff und sagte ich tue so als ob er ein Problem zu verarbeiten hätte. Das einzige das er noch ändern müsste wäre die Ansicht zu mir.
Das Schreiben änderte mit "Ich verstehe, du verstehst nicht.."
Dann schrieb er nicht mehr.

Diese Worte lösten viel in mir aus. Ich begann mit Selbstreflektion um zu verstehen was ich nicht verstehe. Mir ist unfassbar viel klar geworden, wie viel Liebe und Geduld er mir entgegengebracht hat, die ich nur aufgesaugt habe. Ich zweifle nicht an der Liebe zu ihm, allerdings habe ich begriffen, dass ich ich ihn und seine Liebe für zu selbstverständlich gehalten habe. Ich begann ein Heft zu schreiben, in dem ich alles reflektiere.

Tage ließ ich ihn in Ruhe, bis er mir schrieb, er wäre bereit das Gespräch mit mir zu suchen.

Das Gespräch fand heute statt. Er umarmte mich zur Begrüßung und wir liefen in einen Park um uns auszusprechen. Ich erzählte ihm von meiner Erkenntnis und nahm alle Schuld auf mich, wir sprachen sehr lange miteinander und er machte mir klar, dass durch diese Aktion ein riesiger Teil seiner Liebe zu mir gestorben ist. Er fühlt sich nicht verantwortlich dafür mir bei meinem inneren Konflikt zu helfen. Es hieß er ist dazu bereit die Beziehung nicht zu beenden, da er noch Liebe empfindet ich ihn aber so unglaublich verletzt habe, dass ich mir das wieder aufbauen muss. Eine Umarmung von mir empfindet er noch als Schmerz.
Er erkennt an , dass ich viel begriffen habe, aber nur die Zukunft zeigt ob ich es ernst meine.
Ich repektiere, dass er jetzt nicht von mir angeschrieben werden möchte, weil er auch die Zeit braucht um sich wieder emotional zu ordnen. Er ist aber auf jedenfall bereit dazu es zu versuchen. Er wird mir aber nicht mehr die Liebe entgegenbringen könen, wie er es zuvor gemacht hatte, sagte er. Er habe zu große Angst , ich würde ihn noch einmal so verletzten. Zum Ende sagte er, ich solle mir genau Gedanken darüber machen, ob ich diese Ablehnung aushalte und ich den Vertrauensbruch wieder aufbauen kann.

Nun habe ich etwas Einblick in meine Situation gebracht. Viel habe ich nicht erwähnt aber ich denke das wichtigste habe ich geschrieben.
Ich bin entschlossen dazu, meine Fehler am besten nicht mehr zu wiederholen. Mir ist bewusst das so ein Vertrauensbruch unglaublich viel Zeit benötigt um zum heilen. Er meinte er würde es nie wieder vergessen können, aber mit viel Zeit schaffe ich es, dass wir wieder an den Punkt gelangen wie vor dem Streit. Er möchte Taten sehen. Ich beschreibe ihn tatsächlich gerade so, wie wenn er alles auf mich schiebt und ich alles alleine geradebiegen muss, allerdings verstehe ich, dass er mir damit sagen möchte, das ich an der Situation Schuld bin und er nichts falsch gemacht hat. Er ist so fürsorglich und bemüht sich immer seine Fehler sofort einzugestehen. Ich habe das Gegenteil gebracht...
Er ist immernoch so rasend vor Wut und Traurigkeit.

Wie gehe ich am besten mit dieser Situation um?, wie schaffe ich es wieder Vertrauen und Liebe aufzubauen?

Ich erhoffe mir nette Ratschläge.


Liebe Grüße
 

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18.04.21 um 21:17

Er stellt die Beziehung in Frage, weil du ihn einmal angepflaumt hast? Wow...Wie empfindich kann man sein...?

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18.04.21 um 21:27
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Guten Abend,

ich suche Rat, da ich mich aktuell so verloren und einsam fühle.

Mein Partner und ich sind seit 1 Jahr zusammen und hatte bisher eine wunderschöne Zeit miteinander.Wir planten bereits am Ende des Jahres zusammen zu ziehen. Kinder waren ebenfalls im Gespräch.

Letzten Freitag hatte  ich meinen Partner besuchen wollen um ihm eine Überraschung zu machen. Ich wollte ihn bekochen, ein entspannten Abend verbringen und im Laufe des Wochenendes seine Mutter besuchen. Allerdings lief alles nach hinten los. Kurz vor seiner Wohnungstür habe ich von ihm erfahren, dass er gerade bei seiner Mutter ist. Dabei habe ich meinen Beutel voller Essen im Bus verloren. Ich war so sauer und überfordert, dass ich ihn angerufen habe und meinte : "Weil du mir eben das Bild geschickt hast, habe ich meinen Beutel im Bus vergessen" , ich bin laut geworden und habe mich über die Situation sehr aufgeregt. Natürlich hat ihn meine Art überrascht und er war erschrocken über mein Verhalten. Ich selbst habe mein Verhalten nicht wahrgenommen.

2 Stunden später kam er bei sich zu Hause an, wo ich schon auf ihn wartete. In der Zeit hatte ich mich bereits beruhigt und umarmte ihn zur Begrüßung. Er fragte mich sofort warum ich ihn denn so angeschrien habe. Meine Antwort war: " Ich war nicht sauer auf dich sondern auf die Situation". Mit dieser Antwort war er natürlich nicht zufriedengestellt.
Stillschweigend haben wir beide die Küche sauber gemacht. Beleidigt legte ich mich ins Bett in der Hoffnung, er würde sich zu mir legen und das Gespräch suchen. Er war sichtlich angefressen also suchte ich das Gespräch.

Ich versuchte die Situation zu lockern. Er fragte nach A, ich antwortet mit B. Was er mir sagte verstand ich absolut nicht. Es kam nichts an und ich verstand überhaupt nicht, dass ich der Auslöser war, was ihn sehr frustrierte.

Ich halte das ganze Ausmaß der Diskussion sehr kurz damit ich auf das eigentliche eingehen kann.

Ende vom Lied war, das ich auf seinen Wunsch hin gegangen bin, weil ich es immer schlimmer gemacht habe und ihm bereits Tränen liefen, die ich zum ersten mal gesehen habe.
Er bat um Ruhe um sich selbst ordnen zu können.

Bis zum Sonntag hatte ich ihm nicht geschrieben, bis ich nicht mehr konnte. Ich bekam Panikattacken da ich sehr große Verlustangst habe. Er erzählte mir, das es ihm gerade emotional überhaupt nicht gut ginge und er sich unverstanden und fallengelassen fühlt. Er war außer sich und so verletzt. Noch nie hatte ihn jemand so sehr verletzt wie ich.
Wieder verstand ich die Kernaussagen nicht und schob alles auf seine mentale Instabilität.
Wir schrieben viel hin und her. Ich sagte viel mit " Wir schaffen das, wir arbeiten an unserer Zukunft, wir ergänzen uns gegenseitig" bis er irgendwann hart durchgriff und sagte ich tue so als ob er ein Problem zu verarbeiten hätte. Das einzige das er noch ändern müsste wäre die Ansicht zu mir.
Das Schreiben änderte mit "Ich verstehe, du verstehst nicht.."
Dann schrieb er nicht mehr.

Diese Worte lösten viel in mir aus. Ich begann mit Selbstreflektion um zu verstehen was ich nicht verstehe. Mir ist unfassbar viel klar geworden, wie viel Liebe und Geduld er mir entgegengebracht hat, die ich nur aufgesaugt habe. Ich zweifle nicht an der Liebe zu ihm, allerdings habe ich begriffen, dass ich ich ihn und seine Liebe für zu selbstverständlich gehalten habe. Ich begann ein Heft zu schreiben, in dem ich alles reflektiere.

Tage ließ ich ihn in Ruhe, bis er mir schrieb, er wäre bereit das Gespräch mit mir zu suchen.

Das Gespräch fand heute statt. Er umarmte mich zur Begrüßung und wir liefen in einen Park um uns auszusprechen. Ich erzählte ihm von meiner Erkenntnis und nahm alle Schuld auf mich, wir sprachen sehr lange miteinander und er machte mir klar, dass durch diese Aktion ein riesiger Teil seiner Liebe zu mir gestorben ist. Er fühlt sich nicht verantwortlich dafür mir bei meinem inneren Konflikt zu helfen. Es hieß er ist dazu bereit die Beziehung nicht zu beenden, da er noch Liebe empfindet ich ihn aber so unglaublich verletzt habe, dass ich mir das wieder aufbauen muss. Eine Umarmung von mir empfindet er noch als Schmerz.
Er erkennt an , dass ich viel begriffen habe, aber nur die Zukunft zeigt ob ich es ernst meine.
Ich repektiere, dass er jetzt nicht von mir angeschrieben werden möchte, weil er auch die Zeit braucht um sich wieder emotional zu ordnen. Er ist aber auf jedenfall bereit dazu es zu versuchen. Er wird mir aber nicht mehr die Liebe entgegenbringen könen, wie er es zuvor gemacht hatte, sagte er. Er habe zu große Angst , ich würde ihn noch einmal so verletzten. Zum Ende sagte er, ich solle mir genau Gedanken darüber machen, ob ich diese Ablehnung aushalte und ich den Vertrauensbruch wieder aufbauen kann.

Nun habe ich etwas Einblick in meine Situation gebracht. Viel habe ich nicht erwähnt aber ich denke das wichtigste habe ich geschrieben.
Ich bin entschlossen dazu, meine Fehler am besten nicht mehr zu wiederholen. Mir ist bewusst das so ein Vertrauensbruch unglaublich viel Zeit benötigt um zum heilen. Er meinte er würde es nie wieder vergessen können, aber mit viel Zeit schaffe ich es, dass wir wieder an den Punkt gelangen wie vor dem Streit. Er möchte Taten sehen. Ich beschreibe ihn tatsächlich gerade so, wie wenn er alles auf mich schiebt und ich alles alleine geradebiegen muss, allerdings verstehe ich, dass er mir damit sagen möchte, das ich an der Situation Schuld bin und er nichts falsch gemacht hat. Er ist so fürsorglich und bemüht sich immer seine Fehler sofort einzugestehen. Ich habe das Gegenteil gebracht...
Er ist immernoch so rasend vor Wut und Traurigkeit.

Wie gehe ich am besten mit dieser Situation um?, wie schaffe ich es wieder Vertrauen und Liebe aufzubauen?

Ich erhoffe mir nette Ratschläge.


Liebe Grüße
 

Was ist das für ein riesiger Kindergarten?

Klar war deine Aktion nicht super aber jeder ist nur ein Mensch und manchmal reagiert man eben unangemessen.

Und daraus macht er so ein großes Drama und spielt die verletzte Prinzessin, der es weh tut dich zu umarmen ?

Also nein, tut mir leid, dafür habe ich kein Verständnis. Da wird sich entschuldigt und die Sache abhehakt.

Was passiert, wenn ihr mal echte Probleme habt ?  Richtige Konflikte? Braucht er dann ein Sauerstoffzelt und Sekundenkleber für sein zerbrochenes Herz ?

Mit so jemanden, der wegen so einen Kinderscheiß die Beziehung in Frage stellt, könnte ich mir keine Beziehung vorstellen.

Da musst du ja später im Kreissaal aufpassen was du sagst und wie dolle du seine Hand drückst, sonst macht er noch an Ort und Stelle Schluss.

letztendlich ist es deine Entscheidung. Das ganze ist für mich aber Teenagertheater und keine Basis für eine Beziehung.

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18.04.21 um 21:33

Hallo Kopf hoch das macht mich echt traurig das zu lesen den so ähnlich ging es mit mit meinem Exfreund auch. Er sollte mir einen Brief schreiben dann habe ich einen Satz nicht verstanden habe nachgefragt und der Abend ist eskaliert. Er ging einfach. Und ich bin ihm wie ein doofer Dackel hinterher gerannt. Frag deinen Freund was er such wünscht,wenn er Ruhe brauch gib ihm die. Aber lass dich auch nicht auf die Warmhalteplatte drücken 

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18.04.21 um 21:45

Leider war dies nicht das erste mal, ich ihn bereits mehrmals als Biltzableiter benutzt, er war aber immer nachsichtig und hat mir versucht zu helfen. Allerdings habe ich jetzt das Fass zum überlaufen gebracht..

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18.04.21 um 22:16
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Guten Abend,

ich suche Rat, da ich mich aktuell so verloren und einsam fühle.

Mein Partner und ich sind seit 1 Jahr zusammen und hatte bisher eine wunderschöne Zeit miteinander.Wir planten bereits am Ende des Jahres zusammen zu ziehen. Kinder waren ebenfalls im Gespräch.

Letzten Freitag hatte  ich meinen Partner besuchen wollen um ihm eine Überraschung zu machen. Ich wollte ihn bekochen, ein entspannten Abend verbringen und im Laufe des Wochenendes seine Mutter besuchen. Allerdings lief alles nach hinten los. Kurz vor seiner Wohnungstür habe ich von ihm erfahren, dass er gerade bei seiner Mutter ist. Dabei habe ich meinen Beutel voller Essen im Bus verloren. Ich war so sauer und überfordert, dass ich ihn angerufen habe und meinte : "Weil du mir eben das Bild geschickt hast, habe ich meinen Beutel im Bus vergessen" , ich bin laut geworden und habe mich über die Situation sehr aufgeregt. Natürlich hat ihn meine Art überrascht und er war erschrocken über mein Verhalten. Ich selbst habe mein Verhalten nicht wahrgenommen.

2 Stunden später kam er bei sich zu Hause an, wo ich schon auf ihn wartete. In der Zeit hatte ich mich bereits beruhigt und umarmte ihn zur Begrüßung. Er fragte mich sofort warum ich ihn denn so angeschrien habe. Meine Antwort war: " Ich war nicht sauer auf dich sondern auf die Situation". Mit dieser Antwort war er natürlich nicht zufriedengestellt.
Stillschweigend haben wir beide die Küche sauber gemacht. Beleidigt legte ich mich ins Bett in der Hoffnung, er würde sich zu mir legen und das Gespräch suchen. Er war sichtlich angefressen also suchte ich das Gespräch.

Ich versuchte die Situation zu lockern. Er fragte nach A, ich antwortet mit B. Was er mir sagte verstand ich absolut nicht. Es kam nichts an und ich verstand überhaupt nicht, dass ich der Auslöser war, was ihn sehr frustrierte.

Ich halte das ganze Ausmaß der Diskussion sehr kurz damit ich auf das eigentliche eingehen kann.

Ende vom Lied war, das ich auf seinen Wunsch hin gegangen bin, weil ich es immer schlimmer gemacht habe und ihm bereits Tränen liefen, die ich zum ersten mal gesehen habe.
Er bat um Ruhe um sich selbst ordnen zu können.

Bis zum Sonntag hatte ich ihm nicht geschrieben, bis ich nicht mehr konnte. Ich bekam Panikattacken da ich sehr große Verlustangst habe. Er erzählte mir, das es ihm gerade emotional überhaupt nicht gut ginge und er sich unverstanden und fallengelassen fühlt. Er war außer sich und so verletzt. Noch nie hatte ihn jemand so sehr verletzt wie ich.
Wieder verstand ich die Kernaussagen nicht und schob alles auf seine mentale Instabilität.
Wir schrieben viel hin und her. Ich sagte viel mit " Wir schaffen das, wir arbeiten an unserer Zukunft, wir ergänzen uns gegenseitig" bis er irgendwann hart durchgriff und sagte ich tue so als ob er ein Problem zu verarbeiten hätte. Das einzige das er noch ändern müsste wäre die Ansicht zu mir.
Das Schreiben änderte mit "Ich verstehe, du verstehst nicht.."
Dann schrieb er nicht mehr.

Diese Worte lösten viel in mir aus. Ich begann mit Selbstreflektion um zu verstehen was ich nicht verstehe. Mir ist unfassbar viel klar geworden, wie viel Liebe und Geduld er mir entgegengebracht hat, die ich nur aufgesaugt habe. Ich zweifle nicht an der Liebe zu ihm, allerdings habe ich begriffen, dass ich ich ihn und seine Liebe für zu selbstverständlich gehalten habe. Ich begann ein Heft zu schreiben, in dem ich alles reflektiere.

Tage ließ ich ihn in Ruhe, bis er mir schrieb, er wäre bereit das Gespräch mit mir zu suchen.

Das Gespräch fand heute statt. Er umarmte mich zur Begrüßung und wir liefen in einen Park um uns auszusprechen. Ich erzählte ihm von meiner Erkenntnis und nahm alle Schuld auf mich, wir sprachen sehr lange miteinander und er machte mir klar, dass durch diese Aktion ein riesiger Teil seiner Liebe zu mir gestorben ist. Er fühlt sich nicht verantwortlich dafür mir bei meinem inneren Konflikt zu helfen. Es hieß er ist dazu bereit die Beziehung nicht zu beenden, da er noch Liebe empfindet ich ihn aber so unglaublich verletzt habe, dass ich mir das wieder aufbauen muss. Eine Umarmung von mir empfindet er noch als Schmerz.
Er erkennt an , dass ich viel begriffen habe, aber nur die Zukunft zeigt ob ich es ernst meine.
Ich repektiere, dass er jetzt nicht von mir angeschrieben werden möchte, weil er auch die Zeit braucht um sich wieder emotional zu ordnen. Er ist aber auf jedenfall bereit dazu es zu versuchen. Er wird mir aber nicht mehr die Liebe entgegenbringen könen, wie er es zuvor gemacht hatte, sagte er. Er habe zu große Angst , ich würde ihn noch einmal so verletzten. Zum Ende sagte er, ich solle mir genau Gedanken darüber machen, ob ich diese Ablehnung aushalte und ich den Vertrauensbruch wieder aufbauen kann.

Nun habe ich etwas Einblick in meine Situation gebracht. Viel habe ich nicht erwähnt aber ich denke das wichtigste habe ich geschrieben.
Ich bin entschlossen dazu, meine Fehler am besten nicht mehr zu wiederholen. Mir ist bewusst das so ein Vertrauensbruch unglaublich viel Zeit benötigt um zum heilen. Er meinte er würde es nie wieder vergessen können, aber mit viel Zeit schaffe ich es, dass wir wieder an den Punkt gelangen wie vor dem Streit. Er möchte Taten sehen. Ich beschreibe ihn tatsächlich gerade so, wie wenn er alles auf mich schiebt und ich alles alleine geradebiegen muss, allerdings verstehe ich, dass er mir damit sagen möchte, das ich an der Situation Schuld bin und er nichts falsch gemacht hat. Er ist so fürsorglich und bemüht sich immer seine Fehler sofort einzugestehen. Ich habe das Gegenteil gebracht...
Er ist immernoch so rasend vor Wut und Traurigkeit.

Wie gehe ich am besten mit dieser Situation um?, wie schaffe ich es wieder Vertrauen und Liebe aufzubauen?

Ich erhoffe mir nette Ratschläge.


Liebe Grüße
 

Ich denke, da ist viel viel viel mehr los als du uns geschildert hast. Vermutlich ist es dir unangenehm oder du möchtest es nicht wahrhaben.  Grundsätzlich solltest du nie jemand hinterher laufen dee nicht will. Ich sehe nicht, dass er will. Das Ende zeichnet sich bei euch ab. Du hast auch die Position des Opfers angenommen. Du nimmst slle Schuld auf dich und zeigst dich einsichtig. Bist du an allem schuld und sagst du das nur, um die Situation zu beruhigen?klingt für mich so. 

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18.04.21 um 22:16
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Guten Abend,

ich suche Rat, da ich mich aktuell so verloren und einsam fühle.

Mein Partner und ich sind seit 1 Jahr zusammen und hatte bisher eine wunderschöne Zeit miteinander.Wir planten bereits am Ende des Jahres zusammen zu ziehen. Kinder waren ebenfalls im Gespräch.

Letzten Freitag hatte  ich meinen Partner besuchen wollen um ihm eine Überraschung zu machen. Ich wollte ihn bekochen, ein entspannten Abend verbringen und im Laufe des Wochenendes seine Mutter besuchen. Allerdings lief alles nach hinten los. Kurz vor seiner Wohnungstür habe ich von ihm erfahren, dass er gerade bei seiner Mutter ist. Dabei habe ich meinen Beutel voller Essen im Bus verloren. Ich war so sauer und überfordert, dass ich ihn angerufen habe und meinte : "Weil du mir eben das Bild geschickt hast, habe ich meinen Beutel im Bus vergessen" , ich bin laut geworden und habe mich über die Situation sehr aufgeregt. Natürlich hat ihn meine Art überrascht und er war erschrocken über mein Verhalten. Ich selbst habe mein Verhalten nicht wahrgenommen.

2 Stunden später kam er bei sich zu Hause an, wo ich schon auf ihn wartete. In der Zeit hatte ich mich bereits beruhigt und umarmte ihn zur Begrüßung. Er fragte mich sofort warum ich ihn denn so angeschrien habe. Meine Antwort war: " Ich war nicht sauer auf dich sondern auf die Situation". Mit dieser Antwort war er natürlich nicht zufriedengestellt.
Stillschweigend haben wir beide die Küche sauber gemacht. Beleidigt legte ich mich ins Bett in der Hoffnung, er würde sich zu mir legen und das Gespräch suchen. Er war sichtlich angefressen also suchte ich das Gespräch.

Ich versuchte die Situation zu lockern. Er fragte nach A, ich antwortet mit B. Was er mir sagte verstand ich absolut nicht. Es kam nichts an und ich verstand überhaupt nicht, dass ich der Auslöser war, was ihn sehr frustrierte.

Ich halte das ganze Ausmaß der Diskussion sehr kurz damit ich auf das eigentliche eingehen kann.

Ende vom Lied war, das ich auf seinen Wunsch hin gegangen bin, weil ich es immer schlimmer gemacht habe und ihm bereits Tränen liefen, die ich zum ersten mal gesehen habe.
Er bat um Ruhe um sich selbst ordnen zu können.

Bis zum Sonntag hatte ich ihm nicht geschrieben, bis ich nicht mehr konnte. Ich bekam Panikattacken da ich sehr große Verlustangst habe. Er erzählte mir, das es ihm gerade emotional überhaupt nicht gut ginge und er sich unverstanden und fallengelassen fühlt. Er war außer sich und so verletzt. Noch nie hatte ihn jemand so sehr verletzt wie ich.
Wieder verstand ich die Kernaussagen nicht und schob alles auf seine mentale Instabilität.
Wir schrieben viel hin und her. Ich sagte viel mit " Wir schaffen das, wir arbeiten an unserer Zukunft, wir ergänzen uns gegenseitig" bis er irgendwann hart durchgriff und sagte ich tue so als ob er ein Problem zu verarbeiten hätte. Das einzige das er noch ändern müsste wäre die Ansicht zu mir.
Das Schreiben änderte mit "Ich verstehe, du verstehst nicht.."
Dann schrieb er nicht mehr.

Diese Worte lösten viel in mir aus. Ich begann mit Selbstreflektion um zu verstehen was ich nicht verstehe. Mir ist unfassbar viel klar geworden, wie viel Liebe und Geduld er mir entgegengebracht hat, die ich nur aufgesaugt habe. Ich zweifle nicht an der Liebe zu ihm, allerdings habe ich begriffen, dass ich ich ihn und seine Liebe für zu selbstverständlich gehalten habe. Ich begann ein Heft zu schreiben, in dem ich alles reflektiere.

Tage ließ ich ihn in Ruhe, bis er mir schrieb, er wäre bereit das Gespräch mit mir zu suchen.

Das Gespräch fand heute statt. Er umarmte mich zur Begrüßung und wir liefen in einen Park um uns auszusprechen. Ich erzählte ihm von meiner Erkenntnis und nahm alle Schuld auf mich, wir sprachen sehr lange miteinander und er machte mir klar, dass durch diese Aktion ein riesiger Teil seiner Liebe zu mir gestorben ist. Er fühlt sich nicht verantwortlich dafür mir bei meinem inneren Konflikt zu helfen. Es hieß er ist dazu bereit die Beziehung nicht zu beenden, da er noch Liebe empfindet ich ihn aber so unglaublich verletzt habe, dass ich mir das wieder aufbauen muss. Eine Umarmung von mir empfindet er noch als Schmerz.
Er erkennt an , dass ich viel begriffen habe, aber nur die Zukunft zeigt ob ich es ernst meine.
Ich repektiere, dass er jetzt nicht von mir angeschrieben werden möchte, weil er auch die Zeit braucht um sich wieder emotional zu ordnen. Er ist aber auf jedenfall bereit dazu es zu versuchen. Er wird mir aber nicht mehr die Liebe entgegenbringen könen, wie er es zuvor gemacht hatte, sagte er. Er habe zu große Angst , ich würde ihn noch einmal so verletzten. Zum Ende sagte er, ich solle mir genau Gedanken darüber machen, ob ich diese Ablehnung aushalte und ich den Vertrauensbruch wieder aufbauen kann.

Nun habe ich etwas Einblick in meine Situation gebracht. Viel habe ich nicht erwähnt aber ich denke das wichtigste habe ich geschrieben.
Ich bin entschlossen dazu, meine Fehler am besten nicht mehr zu wiederholen. Mir ist bewusst das so ein Vertrauensbruch unglaublich viel Zeit benötigt um zum heilen. Er meinte er würde es nie wieder vergessen können, aber mit viel Zeit schaffe ich es, dass wir wieder an den Punkt gelangen wie vor dem Streit. Er möchte Taten sehen. Ich beschreibe ihn tatsächlich gerade so, wie wenn er alles auf mich schiebt und ich alles alleine geradebiegen muss, allerdings verstehe ich, dass er mir damit sagen möchte, das ich an der Situation Schuld bin und er nichts falsch gemacht hat. Er ist so fürsorglich und bemüht sich immer seine Fehler sofort einzugestehen. Ich habe das Gegenteil gebracht...
Er ist immernoch so rasend vor Wut und Traurigkeit.

Wie gehe ich am besten mit dieser Situation um?, wie schaffe ich es wieder Vertrauen und Liebe aufzubauen?

Ich erhoffe mir nette Ratschläge.


Liebe Grüße
 

Ich denke, da ist viel viel viel mehr los als du uns geschildert hast. Vermutlich ist es dir unangenehm oder du möchtest es nicht wahrhaben.  Grundsätzlich solltest du nie jemand hinterher laufen dee nicht will. Ich sehe nicht, dass er will. Das Ende zeichnet sich bei euch ab. Du hast auch die Position des Opfers angenommen. Du nimmst slle Schuld auf dich und zeigst dich einsichtig. Bist du an allem schuld und sagst du das nur, um die Situation zu beruhigen?klingt für mich so. 

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18.04.21 um 22:42
In Antwort auf

Ich denke, da ist viel viel viel mehr los als du uns geschildert hast. Vermutlich ist es dir unangenehm oder du möchtest es nicht wahrhaben.  Grundsätzlich solltest du nie jemand hinterher laufen dee nicht will. Ich sehe nicht, dass er will. Das Ende zeichnet sich bei euch ab. Du hast auch die Position des Opfers angenommen. Du nimmst slle Schuld auf dich und zeigst dich einsichtig. Bist du an allem schuld und sagst du das nur, um die Situation zu beruhigen?klingt für mich so. 

Ich muss zugeben, das klingt alles nach Opferrolle. Allerdings möchte ich zum Ausdruck bringen das ich viel von meinem Verhalten reflektiert habe und diese ganze Situation als Anrzeiz nehme mich zu verbessern. Er gibt mir nochmal die Chance es wieder gut zumachen indem ich mein Verhalten ändere und es ihm beweise, nur ist er sehr verletzt und es wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Daher frage ich nach Rat wie ich das nun am besten angehe.

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19.04.21 um 9:43

Du hast es ja schon anklingen lassen dass Du Dich egozentrisch und unempathisch ihm gegenüber verhalten hast. Auf der anderen Seite ist er aber konfliktscheu und macht das die ganze Zeit mit, leidet still und macht einen auf fürsorglich. Dann kommt es zur geschilderten Situation bei dem das Fass überläuft und sein Geduldsfaden reisst.
Deine Einsicht ist gut und schön, eine wirkliche Veränderung braucht aber viel Kraft, Geduld und Zeit. Auf der anderen Seite müsste er aber auch etwas tun und endlich situationsgerecht sich abgrenzen und seine Bedürfnisse verteidigen oder überhaupt äußern.
 

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19.04.21 um 11:05

Liebe wieder aufbauen ist sicher schwierig.
Mir scheint ihr seid da sehr verscheiden, du bist eher mit zu viel Temparament gesegnet und er leidet lieber für sich.
Ihn als Blizableiter zu nutzen ist natürlich falsch, schon gar nicht wenn er nicht damit umgehen kann.
Was ihr da macht würde ich als ziemlich unreif bezeichen, du hast deine Emotionen öfters nicht im Griff und er versinkt in Selbstmitleid statt das ganze mit dir zu klären.
Lieber zieht er sich zurück und lässt sich von die anbetteln nicht Schluss zu machen, so was ist keien gesunde Basis für ein Beziehung.
Du kannst dich nicht beherrschen wenn die Pferde mal mit die durchgehen und er kann nicht damit umgehen und suhlt sich in seiner Verletztheit, meiner Meinung nach passt ihr nicht wirklich zusammen.

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19.04.21 um 12:34
In Antwort auf

Er stellt die Beziehung in Frage, weil du ihn einmal angepflaumt hast? Wow...Wie empfindich kann man sein...?

Ich denke das war garnicht das Problem, das Probem war der Umgang danach damit. Sie ranzt ihn an, ist dann dort noch wie selbst geschrieben beleidigt und schiebt alles auf seinen aktuellen, mentalen Status. Dann scheint sie grundlegende Dinge die er versucht hat ihr näher zu bringen garnicht angenommen/verstanden zu haben und sucht Erklärungen und Ausflüchte.

Anstatt sich einfach mal hin zu stellen und zu sagen "Tut mir leid, ich hab gerade totale Scheisse gebaut"
 

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19.04.21 um 12:53

Also ich finde es auch extrem heftig, dass er sagt, die LIebe zu dir wäre gestorben, weil du ihn einmal angepflaumt hast. Ganz offensichtlich hat ER hier ein Problem. Ich meine, was wird denn sein, wenn ihr einmal einen RICHTIGEN Streit habt?
Bei meinem Freund und mir kommt sowas auch mal vor, aber ich glaube, das passiert in jeder Beziehung. Wir reden darüber, derjenige ders verbockt hat entschuldigt sich und fertig ist. Das ist kein Grund, über ein Beziehungsende auch nur nachzudenken.
Dein Freund ist psychisch krank und braucht offensichtlich noch viel Therapie bevor es möglich ist, mit ihm eine vernünftige Beziehung zu führen. Ich würde die Beziehung ehrlich gesagt von mir aus auf Eis legen. Du schreibst ja, dass du selbst psychische Probleme hast und brauchst ja auch für dich etwas Kraft. Ich meine, du reflektierst, aber was macht er? Ein mittelschweres Drama wegen nichts eigentlich. Natürlich ist es nicht schön, grundlos angepflaumt zu werden, aber er reagiert maßlos übertrieben... das ist doch total realitätsfremd auf so einer Basis eine Beziehung führen zu wollen...

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21.04.21 um 4:21
In Antwort auf

Also ich finde es auch extrem heftig, dass er sagt, die LIebe zu dir wäre gestorben, weil du ihn einmal angepflaumt hast. Ganz offensichtlich hat ER hier ein Problem. Ich meine, was wird denn sein, wenn ihr einmal einen RICHTIGEN Streit habt?
Bei meinem Freund und mir kommt sowas auch mal vor, aber ich glaube, das passiert in jeder Beziehung. Wir reden darüber, derjenige ders verbockt hat entschuldigt sich und fertig ist. Das ist kein Grund, über ein Beziehungsende auch nur nachzudenken.
Dein Freund ist psychisch krank und braucht offensichtlich noch viel Therapie bevor es möglich ist, mit ihm eine vernünftige Beziehung zu führen. Ich würde die Beziehung ehrlich gesagt von mir aus auf Eis legen. Du schreibst ja, dass du selbst psychische Probleme hast und brauchst ja auch für dich etwas Kraft. Ich meine, du reflektierst, aber was macht er? Ein mittelschweres Drama wegen nichts eigentlich. Natürlich ist es nicht schön, grundlos angepflaumt zu werden, aber er reagiert maßlos übertrieben... das ist doch total realitätsfremd auf so einer Basis eine Beziehung führen zu wollen...

Sie hat ihn ja nicht nur einmal so abgemacht, im weiteren Verlauf des Threads sagt sie das kam regelmäßig vor.

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