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Ich habe es ihm gesagt! Jetzt sind wir beide traurig

11. September 2012 um 7:35 Letzte Antwort: 11. September 2012 um 18:33

Hallo,

ich hatte ihr schon mal eine Diskussion eröffnet. Mein Freund (24) und ich (23) sind seit 4 1/2 Jahren zusammen und wohnen seit einem Jahr auch zusammen.

Nun mich haben in letzter Zeit immer mehr Sachen gestört und ich war irgendwie nicht mehr glücklich. Ich habe jetzt monate mit mir gehadert. Ich muss dazu sagen, dass es eine schwerwiegenden Dinge sind. Er hilft im Haushalt, ich kann feiern oder mit Freundinnen weggehen- auf beiden Seite ist immer absolutes Vertrauen und Treue da.

Aber trotzdem war ich irgendwie nicht glücklich und konnte mir so Sachen wie Hochzeit oder Kinder einfach nicht mit ihm vorstellen. WIESO?? Er ist manchmal etwas anstrengend wenn er getrunken hat, weil er dann irgendwie schnell gereizt ist oder sonst was (aber er hat mich nie geschlagen oder beschimpft) nur um das gleich klarzustellenb. Trotzdem bin ich dann immer unentspannt- habe ihm das auch schon gesagt und es kam seit dem nicht mehr vor. Aber ich denke es wird wieder so sein, denn man kann sich nicht soooo um 180 drehen.

Naja gestern Abend habe ich ihm dann gesagt, dass ich nicht glücklich bin und mir solche Sachen wie Kinder und Ehe irgendwie nicht vorstellen kann. Ich dachte er würde total sauer werden, aber er war eher ruhig und traurig und sagte nur, dass er es mutig findet, dass ich es ihm gesagt habe und dass es ihn sehr traurig macht und nicht gedacht hätte, dass es uns mal passiert.
Es tut mir unheimlich weh ihn jetzt so zu sehen, ich habe nicht schluss gemacht nur das Gespräch mit ihm geführt- wir haben beide sehr geweint (ich mehr) und er meinte er könnte es verstehen wenn ich ihm gute Gründe nenne, aber ich habe keine richtigen Gründe. es tut mir alles so weh und ich kann es mir garnicht vorstellen ohne ihn, oder ist es jetzt nur die Angst vor dem Alleinsein? Ich habe das Gefühl, dass es ein Fehler war- das auszusprechen und ihn so zu verletzten.... Ich bin ratlos und könnte nur heulen.

Danke im Voraus für eure Meinungen.

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11. September 2012 um 8:14

Aber
woher kommen denn diese Zweifel bei mir? ich habe ihn jetzt verletzt und er weiß nicht ob es noch einen Sinn hat wenn ich mir diese Dinge nicht vorstellen kann.

Wir wollten im September in eine andere Wohnung ziehen und er hat Angst, dass es jetzt nur eine Verzögerung ist, dass ich mich noch nicht getrennt habe, sonder es in 2.-3 Monaten passiert. Ich bin verzweifelt. Ich merke, dass ich ihn wirklich noch liebe, aber was wenn diese Zweifel wirklich in paar Monaten wieder so stark sind??

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11. September 2012 um 13:59
In Antwort auf zdenek_12706839

Aber
woher kommen denn diese Zweifel bei mir? ich habe ihn jetzt verletzt und er weiß nicht ob es noch einen Sinn hat wenn ich mir diese Dinge nicht vorstellen kann.

Wir wollten im September in eine andere Wohnung ziehen und er hat Angst, dass es jetzt nur eine Verzögerung ist, dass ich mich noch nicht getrennt habe, sonder es in 2.-3 Monaten passiert. Ich bin verzweifelt. Ich merke, dass ich ihn wirklich noch liebe, aber was wenn diese Zweifel wirklich in paar Monaten wieder so stark sind??

Dann kannste daran nix ändern
so wie du es beschrieben hast, trägst du die Sache schon ne Weile rum, bevor du mit ihm darüber geredet hasat oder? Dann ist es doch völlig normal das du jetzt erstmal den aufgestauten Frust erst weider los werden musst, auch wenn die Sache jetzt garnet so schlimm ist, aber durch das lange Zögern verstärkt sich das eben.
Lass mal bissel Gras drüber wachsen zu lassen und sag deinem Freund das du ihn liebst und nicht verlassen willst, wegen so ner Kleinigkeit! Aufgestaute Gefühle verschwnden nicht von heute auf morgen das dauert, rede bei sowas wenns nochmal vorkommt direkt mit ihm, dann passiert dir das auch nicht das du dich "Grundlos" traurig fühlst.

Ging doch jetzt nur darum das er wenn er trinkt gereitzt ist? Das ist doch ne Sache mit der man umgehen kann oder, geh ihm dann eben etwas ausweg und red mit ihm nochmal drüber was passiert ist wenn er wieder klar im Kopf ist.

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11. September 2012 um 14:57
In Antwort auf regina_12155815

Dann kannste daran nix ändern
so wie du es beschrieben hast, trägst du die Sache schon ne Weile rum, bevor du mit ihm darüber geredet hasat oder? Dann ist es doch völlig normal das du jetzt erstmal den aufgestauten Frust erst weider los werden musst, auch wenn die Sache jetzt garnet so schlimm ist, aber durch das lange Zögern verstärkt sich das eben.
Lass mal bissel Gras drüber wachsen zu lassen und sag deinem Freund das du ihn liebst und nicht verlassen willst, wegen so ner Kleinigkeit! Aufgestaute Gefühle verschwnden nicht von heute auf morgen das dauert, rede bei sowas wenns nochmal vorkommt direkt mit ihm, dann passiert dir das auch nicht das du dich "Grundlos" traurig fühlst.

Ging doch jetzt nur darum das er wenn er trinkt gereitzt ist? Das ist doch ne Sache mit der man umgehen kann oder, geh ihm dann eben etwas ausweg und red mit ihm nochmal drüber was passiert ist wenn er wieder klar im Kopf ist.

Also
ja es ist das mit dem trinken, aber wie gesagt es sind kleinigkeiten die mich irgendwie dauernd stören. Wir sind sehr gleich und geraten daher schneller aneinander.
Ich möchte ihn nicht verlieren und kann es mir auch nicht ohne ihn vorstellen.

Wenn ich dann so am zweifeln bin ,nervt mich aufeinmal alles- seine eltern, das Umfeld und dann bin ich noch mehr verzweifelt. Denke dann aber, dass ich ja eigentlich einen super tollen Freund habe, bei dem ich so sein kann wie ich will und mich in keinerster weiße einschränken muss.

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11. September 2012 um 15:25

Es spielt keine Rolle,
ob man handfeste Gründe hat oder nur das abstruse Gefühl, irgendwie "nicht zu wollen".
Fakt ist, die Beziehung hat keine Zukunft, ganz gleich, warum.

Zum einen ist es sehr mutig und ehrlich von dir, den Schnitt zu machen, statt darauf zu hoffen, es würde sich irgendwie im Sande verlaufen oder einer von euch lernt einen anderen potenziellen Partner kennen.

Traurig zu sein, ist absolut verständlich und in Ordnung. Ihr habt immerhin einige Jahre gemeinsam verbracht, zusammen gewohnt, das jetzt ist die Zukunft ersteinmal ein großes schwarzes Loch.
Natürlich wird es noch viele Momente geben, in denen du an deiner Entscheidung zweifeln und ihn und das gemeinsame Leben vermissen wirst.
Doch dabei solltest du dir stets vor Augen halten, dass es die Sicherheit und auch die Bequemlichkeit sind, die du dann vermisst, nicht aber unbedingt ihn als Person.

Wer nicht mehr mit jemandem zusammensein möchte, muss gehen. So traurig es auch ist.

Alles Gute, Rullgardina

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11. September 2012 um 16:54
In Antwort auf zdenek_12706839

Also
ja es ist das mit dem trinken, aber wie gesagt es sind kleinigkeiten die mich irgendwie dauernd stören. Wir sind sehr gleich und geraten daher schneller aneinander.
Ich möchte ihn nicht verlieren und kann es mir auch nicht ohne ihn vorstellen.

Wenn ich dann so am zweifeln bin ,nervt mich aufeinmal alles- seine eltern, das Umfeld und dann bin ich noch mehr verzweifelt. Denke dann aber, dass ich ja eigentlich einen super tollen Freund habe, bei dem ich so sein kann wie ich will und mich in keinerster weiße einschränken muss.

Geb doch mal ein paar Beispiele was dich stört
Es gibt immer Sachen die einem am Partner stören, jeder Mensch hat Fehler, aber darüber sollte man hinwegshen können, zumidest wenn man verliebt ist, sollte einem das nicht schwer fallen. Man muss halt einen Weg finden mit den Macken das anderen umzugehen, ist bei engen Freunden nicht anders als beim Partner.

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11. September 2012 um 18:22

Gut, dass du ihm es gesagt hast...
..., je kann er wenigstens mit dir Schluss machen ohne es zu bereuen.

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11. September 2012 um 18:24

Oh je...
Hallo Eule,

Ich hab grad deinen Beitrag gelesen und es hat mich ganz schrecklich an meine Gedanken bezüglich meines Exfreundes erinnert. Mit ihm war ich über drei Jahre zusammen und wir hatten eigentlich eine sehr schöne Beziehung. Er war lieb und ein ganz toller Freund und wir hatten wo wundervolle Zeiten miteinander. Trotzdem war ich irgendwie immerzu am Zweifeln und Hadern, ob das mit ihm wirklich das Wahre ist. Ich konnte nie einen Grund für diese Gedanken ausmachen, sie kamen immer einfach so. Und mit der Zeit wurde das ganze immer schlimmer. Irgendwann haben mich dann auch alle möglichen Kleinigkeiten gestört, die eigentlich gar nicht so wichtig waren. Doch je mehr ich gezweifelt habe, desto mehr haben seine kleinen Macken mich genervt und gestört. Die letzten Monate unserer Beziehung waren dann ziemlich schwer für uns beide... Er hat alles versucht, um mir ein perfekter Freund zu sein. Und ich hab mich trotzdem immer weiter von ihm entfernt und war nur noch genervt. Am Ende habe ich mich getrennt. Er hat auch immer wieder nach einem Grund gefragt und ich konnte ihm keinen nennen.

Nun ist das zwei Jahre her und ich habe einen neuen Freund. Obwohl auch er sicher Millionen Macken und nervige Angewohneheiten hat, ist dieses ständige Zweifeln bei mir einfach weg. Ich liebe ihn, einfach so wie er ist und ohne das zu hinterfragen. Das Gefühl war von Anfang an ein anderes und wenn ich jetzt an Heirat und Kinder denke, freue ich mich plötzlich riesig darauf. Früher war ich da genauso skeptisch wie du.

Was ich damit sagen möchte... Es gibt keinen "Grund", warum man jemanden liebt oder nicht. Gefühle kann man leider nicht steuern, da kann der andere noch so ein toller Mensch sein. Wenn das Herz nicht mitspielt, ist man einfach nicht glücklich mit ihm.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit. Egal, wie es sich bei euch beiden entwickelt: Ich hoffe, du kannst wieder glücklich mit deinem Partner sein und freudig in die Zukunft blicken!

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11. September 2012 um 18:33

Krise?
Entweder Beziehungen gehen auch durch solche Krisen und man übersteht diese .... oder man trennt sich.

Langjährige Beziehungen sind halt etwas ganz anderes als 3-4 Jahre zusammen zu sein.

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