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Ich habe eine Geliebte und eine Ehefrau

5. Juli 2007 um 20:43

und ich erwarte mir von BEIDEN absolute Treue. Falls eine mich betrügen sollte, wäre es AUS. Denn dann bin ja ich nicht mehr der Betrüger sondern der Betrogene. Alles klaro???? Ich schlafe mit beiden Frauen. Meine Geliebte wußte dies von Anfang an und meine Ehefrau weiß ja das alles nicht. Ich bin ein Mann, es ist was anders wenn ein Mann fremd geht.

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5. Juli 2007 um 22:29

Du hast sie nicht alle
und Deine beiden Frauen scheinen das noch nicht erkannt zu haben oder sie betrügen Dich beide. Wäre Dir zu wünschen.

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5. Juli 2007 um 22:41
In Antwort auf marie12478

Du hast sie nicht alle
und Deine beiden Frauen scheinen das noch nicht erkannt zu haben oder sie betrügen Dich beide. Wäre Dir zu wünschen.

Lach
weißte was ich glaube, der hat weder das eine noch das andere, keine Ehefrau und keine Geliebte, sondern nur Wunschträume!

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5. Juli 2007 um 23:02
In Antwort auf ofi21

Lach
weißte was ich glaube, der hat weder das eine noch das andere, keine Ehefrau und keine Geliebte, sondern nur Wunschträume!

Hallo Ofi
die Träume von verrückten sind besonders schön. Hat mir mal ein Arzt aus der Geschlossenen erzählt.

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5. Juli 2007 um 23:06

Wahrscheinlich
ein neuer Beitrag von "verarschen"...
Gäääähn....

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5. Juli 2007 um 23:06
In Antwort auf marie12478

Hallo Ofi
die Träume von verrückten sind besonders schön. Hat mir mal ein Arzt aus der Geschlossenen erzählt.

Hallo marie
siehste da haben wirs ja.

Bleibt allerdings die Frage dürfen die aus der geschlossenen überhaupt ins Internet oder wie ist der da sonst rangekommen?

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5. Juli 2007 um 23:09
In Antwort auf dorit_12559330

Wahrscheinlich
ein neuer Beitrag von "verarschen"...
Gäääähn....

Na...
wenn das so ist, werden seine Beiträge nu aber ziemlich luschig.

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5. Juli 2007 um 23:14
In Antwort auf ofi21

Na...
wenn das so ist, werden seine Beiträge nu aber ziemlich luschig.

Er braucht doch dringend Hilfe
wer so gestört ist, der braucht Hilfe. Aber er schreibt ja, er ist schließlich ein Mann. Ich lach mich kaputt, den würde ich gerne mal sehen.Ha ha ha

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5. Juli 2007 um 23:19
In Antwort auf ofi21

Hallo marie
siehste da haben wirs ja.

Bleibt allerdings die Frage dürfen die aus der geschlossenen überhaupt ins Internet oder wie ist der da sonst rangekommen?

Hallo Ofi
soviel ich weiß haben die auch alle zwei Wochen mal Freigang und dann passiert sowas.

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6. Juli 2007 um 7:23

Du glaubst
doch nicht wirklich, das deine Geliebte treu ist, oder etwa doch? So naiv und dumm kann auch nur ein Mann sein

War selbst Geliebte und sicherlich nicht treu. Bis er sich von seiner Frau getrennt hat und wir zusammengezogen bin. Vorher konnte er nichts von mir erwarten. Und glaube mir, das wird bei deiner Freundin nicht anders sein. Nur Frauen sind schlauer - sie lassen sich nicht erwischen. Und sie wird es dir gegenüber auch nicht zugeben. Wie gesagt, Frauen sind schlau, und nicht so naiv wie ihr. Aber wir tun gerne so, um euch in Sicherheit zu wägen.

Wieder ein dummer naiver Mann, der sich geoutet hat. Irgendwie tust du mir direkt leid

Jenny

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6. Juli 2007 um 7:41

Hirnlos
Hilfe, da läuft ja noch ein hirnloser Mann herum.Kein Wunder das es soviele Studien gibt, das Frauen Männer in jeder Sicht überholt haben.....

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6. Juli 2007 um 9:39

Ach Philipp,
Du kannst ja nicht mal rechnen...

Wenn der Bevölkerungsanteil bei Männern und Frauen je ca. 50% beträgt und jeder Mann beim Sex dazu eine Frau benötigt, dann ist klar, dass beide gleich viel Sex haben müssen...

Alles klaro???

Anne

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6. Juli 2007 um 10:54

Was mir bei dieser gefakten Geschichte
richtig sauer aufstößt, ist die Tatsache, daß in der realen Welt tatsächlich so Bekloppte herumlaufen. Ich muß peinlicherweise zugeben, daß für meinen gestörten Betrüger die Konstellation "seines Dreiecks" genauso aussah. Bis auf den Fakt, daß seine Frau Bescheid wußte und mitgespielt hat, ist dieser Beitrag also stimmig: er beschreibt sehr konkret das Welt- und Selbstbild dieses Mannes. Das birgt für mich schon ein bestimmtes Potential an Komik, das der Fake-Schreiber so wohl nicht vorausahnen konnte (oder etwa doch??)

Es ist im Nachhinein so irrsinnig und für mich selbst kaum noch nachvollziehbar: man liest diesen an den Haaren herbeigezogenen Unfug, denkt sich insgeheim, was ist das jetzt wieder für eine gequirlte Sch..., um dann aber betroffen festzustellen, daß keine erdachte Geschichte abstrus genug ist, um nicht von der Realität eingeholt werden zu können. Und jetzt muß ich auch gleich wieder aufhören, wenn ich länger drüber nachdenke vergeht mir das Lachen und mir wird übel...

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6. Juli 2007 um 11:53

Das heißt,
daß ich sie sehr zügig informiert habe, nachdem ich sah, daß er dies trotz seiner Versprechen nicht auf die Reihe kriegte. Ich hatte mir dadurch eine Klärung erhofft, dachte damals, daß dadurch eine Entscheidung unvermeidbar sei. Statt dessen hat er munter weiter an seinen Intrigen und Lügengebilden gebastelt und wir beiden Frauen waren beide gleich dämlich, haben ihm immer wieder geglaubt, uns brav gefügt und sein Spiel mitgespielt.

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6. Juli 2007 um 12:19
In Antwort auf lys_11956303

Was mir bei dieser gefakten Geschichte
richtig sauer aufstößt, ist die Tatsache, daß in der realen Welt tatsächlich so Bekloppte herumlaufen. Ich muß peinlicherweise zugeben, daß für meinen gestörten Betrüger die Konstellation "seines Dreiecks" genauso aussah. Bis auf den Fakt, daß seine Frau Bescheid wußte und mitgespielt hat, ist dieser Beitrag also stimmig: er beschreibt sehr konkret das Welt- und Selbstbild dieses Mannes. Das birgt für mich schon ein bestimmtes Potential an Komik, das der Fake-Schreiber so wohl nicht vorausahnen konnte (oder etwa doch??)

Es ist im Nachhinein so irrsinnig und für mich selbst kaum noch nachvollziehbar: man liest diesen an den Haaren herbeigezogenen Unfug, denkt sich insgeheim, was ist das jetzt wieder für eine gequirlte Sch..., um dann aber betroffen festzustellen, daß keine erdachte Geschichte abstrus genug ist, um nicht von der Realität eingeholt werden zu können. Und jetzt muß ich auch gleich wieder aufhören, wenn ich länger drüber nachdenke vergeht mir das Lachen und mir wird übel...

Hallo Zelda...
... ich weiss, was Du mit Deinem Beitrag eigentlich ausdrücken möchtest. Wir Frauen sind selbst Schuld. Das stimmt nämlich leider ganz genau...

Ich ärgere mich auch darüber (auch weil auch ich in der Vergangenheit so blöde gewesen bin - und das auch noch mehr als einmal... *schäm*)

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6. Juli 2007 um 13:30
In Antwort auf myf_11895328

Hallo Zelda...
... ich weiss, was Du mit Deinem Beitrag eigentlich ausdrücken möchtest. Wir Frauen sind selbst Schuld. Das stimmt nämlich leider ganz genau...

Ich ärgere mich auch darüber (auch weil auch ich in der Vergangenheit so blöde gewesen bin - und das auch noch mehr als einmal... *schäm*)

Hallo Anne,
eigentlich hab ich meinem Beitrag überhaupt keine Intention verfolgt, sondern nur meine Gedanken beim Lesen des Threads loswerden wollen:

da sitzt so eine hohle Frucht an seinem PC, findet sich unglaublich witzig, indem er sich die wildesten Sachen ausdenkt nach dem Motto: "ich schreib jetzt mal was völlig beklopptes hier rein, um die Leute im Forum zu verarschen und guck mal, was die jetzt wieder dazu schreiben", Dabei ahnt er/sie gar nicht, wie nah er damit der Realität kommt. Es ist kaum zu fassen, aber solch blasierte, egozentrische und kranke Mannsbilder laufen tatsächlich draußen in freier Wildbahn rum. Meiner wäre natürlich nicht so dämlich gewesen, das so platt formuliert zuzugeben, aber es spiegelt in knappen, einfachen Worten absolut seine Denkweise und seinen Anspruch an "seine" Frauen.

Konkret zu Deiner Antwort: mit Deinem Resumèe "wir sind selbst schuld" gehe ich nicht überein. Nach wie vor sehe ich keine Schuld darin, einem Menschen so viel Boshaftigkeit und Niedertracht nicht zugetraut zu haben. Was ich schon erkenne bei mir sind Naivität, Gutgläubigkeit und später auch eine Menge Borniertheit und Sturheit, weil man irgendwann zwar nach der Wahrheit fragt, aber auf der anderen Seite einfach nicht wirklich hinguckt, obwohl die Fakten klar auf der Hand liegen - weil man nicht ertragen kann, daß er so ist, wie er ist, aber auch nicht, daß man sich selber so klein gemacht hat, so dämlich war, sich so hat demütigen und an der Nase hat rumführen lassen.

Aber eines ist mir heute viel klarer: die Fassungslosigkeit vieler hier - und natürlich noch viel mehr die meines Umfeldes, die einfach nicht nachvollziehen können/konnten, warum ich das alles mit mir hab machen lassen und alles so hinnehmen konnte. Sie haben den Typen so gesehen wie er ist, und da war es für die natürlich unvorstellbar, wenn ich denen sagte, daß ich den liebe. Ich war geblendet, verbohrt und vernagelt und bin zum Teil natürlich heute auch peinlich berührt, wenn mich jemand fragt: "wie konntest Du nur...?", weil ich einfach keine plausible Erklärung habe, weil ich es teilweise selbst nicht fassen kann. Aber schämen tu ich mich deswegen nicht, ärgern endlich auch nicht mehr.

Du wirst ja häufig hier angeriffen, weil Deine Erfahrungen Dich zu einer komplett anderen Lebensphilosophie bezogen auf Beziehungen und Männer allgemein geführt haben. Diese Diskussion will ich nicht noch einmal aufgreifen, meiner Meinung nach guckt jeder, womit er am besten leben kann. Ich bin da aber wesentlich weniger radikal als Du. Bin zwar sehr desillusioniert und auch misstrauisch, was ich früher nicht war, hoffe aber immer noch auf eine monogame Partnerschaft, bzw. bin zu keinerlei Konzessionen diesbezüglich bereit. Sollte ich feststellen, daß Deine Theorie stimmt und ich nicht einfach Pech hatte, weil meiner eine Ausnahme war und "alle Männer gleich sind", dann will ich lieber alleine bleiben, als zu sehen, wie ich mich in einer Partnerschaft mit dem geringsten Übel arrangieren kann, bzw. mir darin meine Nischen suchen - wobei ich Dir nicht wieder unterstellen will, daß Du mit Deiner Einstellung nicht zufrieden bist - wäre halt nur nichts für mich.

Viele Grüße, Zelda.

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6. Juli 2007 um 14:01
In Antwort auf lys_11956303

Hallo Anne,
eigentlich hab ich meinem Beitrag überhaupt keine Intention verfolgt, sondern nur meine Gedanken beim Lesen des Threads loswerden wollen:

da sitzt so eine hohle Frucht an seinem PC, findet sich unglaublich witzig, indem er sich die wildesten Sachen ausdenkt nach dem Motto: "ich schreib jetzt mal was völlig beklopptes hier rein, um die Leute im Forum zu verarschen und guck mal, was die jetzt wieder dazu schreiben", Dabei ahnt er/sie gar nicht, wie nah er damit der Realität kommt. Es ist kaum zu fassen, aber solch blasierte, egozentrische und kranke Mannsbilder laufen tatsächlich draußen in freier Wildbahn rum. Meiner wäre natürlich nicht so dämlich gewesen, das so platt formuliert zuzugeben, aber es spiegelt in knappen, einfachen Worten absolut seine Denkweise und seinen Anspruch an "seine" Frauen.

Konkret zu Deiner Antwort: mit Deinem Resumèe "wir sind selbst schuld" gehe ich nicht überein. Nach wie vor sehe ich keine Schuld darin, einem Menschen so viel Boshaftigkeit und Niedertracht nicht zugetraut zu haben. Was ich schon erkenne bei mir sind Naivität, Gutgläubigkeit und später auch eine Menge Borniertheit und Sturheit, weil man irgendwann zwar nach der Wahrheit fragt, aber auf der anderen Seite einfach nicht wirklich hinguckt, obwohl die Fakten klar auf der Hand liegen - weil man nicht ertragen kann, daß er so ist, wie er ist, aber auch nicht, daß man sich selber so klein gemacht hat, so dämlich war, sich so hat demütigen und an der Nase hat rumführen lassen.

Aber eines ist mir heute viel klarer: die Fassungslosigkeit vieler hier - und natürlich noch viel mehr die meines Umfeldes, die einfach nicht nachvollziehen können/konnten, warum ich das alles mit mir hab machen lassen und alles so hinnehmen konnte. Sie haben den Typen so gesehen wie er ist, und da war es für die natürlich unvorstellbar, wenn ich denen sagte, daß ich den liebe. Ich war geblendet, verbohrt und vernagelt und bin zum Teil natürlich heute auch peinlich berührt, wenn mich jemand fragt: "wie konntest Du nur...?", weil ich einfach keine plausible Erklärung habe, weil ich es teilweise selbst nicht fassen kann. Aber schämen tu ich mich deswegen nicht, ärgern endlich auch nicht mehr.

Du wirst ja häufig hier angeriffen, weil Deine Erfahrungen Dich zu einer komplett anderen Lebensphilosophie bezogen auf Beziehungen und Männer allgemein geführt haben. Diese Diskussion will ich nicht noch einmal aufgreifen, meiner Meinung nach guckt jeder, womit er am besten leben kann. Ich bin da aber wesentlich weniger radikal als Du. Bin zwar sehr desillusioniert und auch misstrauisch, was ich früher nicht war, hoffe aber immer noch auf eine monogame Partnerschaft, bzw. bin zu keinerlei Konzessionen diesbezüglich bereit. Sollte ich feststellen, daß Deine Theorie stimmt und ich nicht einfach Pech hatte, weil meiner eine Ausnahme war und "alle Männer gleich sind", dann will ich lieber alleine bleiben, als zu sehen, wie ich mich in einer Partnerschaft mit dem geringsten Übel arrangieren kann, bzw. mir darin meine Nischen suchen - wobei ich Dir nicht wieder unterstellen will, daß Du mit Deiner Einstellung nicht zufrieden bist - wäre halt nur nichts für mich.

Viele Grüße, Zelda.

Wir sind selbst schuld ...
" ... Nach wie vor sehe ich keine Schuld darin, einem Menschen so viel Boshaftigkeit und Niedertracht nicht zugetraut zu haben. Was ich schon erkenne bei mir sind Naivität, Gutgläubigkeit ... "

Da schließe ich mich der Sichtweise von Zelda an. Es gehört dazu, einem neuen Menschen mit Vertrauen oder Vertrauensvorschuß zu begegnen. Wer sich gegen böse Überraschungen wappnen möchte, indem er seinen Schutzschild oben läßt und sich denkt 'nun laß den Kandidaten mal nachweisen, dass er vertrauenswürdig ist' hat gleichzeitig auch keine Chance, den Zauber eines Anfangs zu geniessen.

Man mag diesen Vertrauensvorschuß als naiv und gutgläubig bezeichnen, aber ich kann mir nicht vorstellen wie es ohne gehen sollte.

LG

Larsen

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6. Juli 2007 um 18:18

Klopf Klopf
Aufmachen, lass mal Luft in dein eingestaubtes Gehirn und schau dir die Kalenderjahreszahl an!

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6. Juli 2007 um 18:33

Hallo??
also da fällt einem doch echt nur wenig ein!! du machst es dir echt verdammt leicht!! oder??
schon mal bemerkt in welcher zeit wir leben??
das ist doch echt nicht auszuhalten!! hoffe nur das möglichst schnell beide dir den laufpass geben.......

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7. Juli 2007 um 15:58

Hi alia
Nun ja, wenn sie die komplette Wahrheit hätte wissen wollen, dann hätte sie dazu ausreichend Gelegenheit gehabt. Aber sie hat nie einen wirklichen Austausch mit mir haben wollen, was der einzige Weg gewesen wäre seine Lügen aufzudecken. Weiterhin denke ich nicht, daß sie überhaupt keine Ahnung hat, mit was für einem Mann sie verheiratet ist: sie wußte vor ihrer Hochzeit zumindest von einer Geliebten,mit der er sie ein Jahr lang betrogen hat. Sie sind seit 20 Jahren zusammen, jetzt 7 Jahre verheiratet. In der Zeit unseres Verhältnisses hat sie mich ein paar mal kontaktiert und auch mit meiner Schwester gesprochen. Es gab also nur eine sehr kurze Zeit, in der sie nicht Bescheid wußte, aber auch in dieser "hat sie zumindest geahnt, daß er sie betrügt". Unter anderem fielen bei einem Telefonat mit ihr Sätze wie: "Ich will, daß Du hierherkommst und das A...loch hier rausholst, ich kann seine verlogene Fresse nicht mehr sehen." Solche Worte von einer gebildeten und sonst sehr auf Außenwirkung bedachten Frau finde ich, lassen schon tief blicken. Sie hat nie auch nur ansatzweise Konsequenzen gezogen aus dem, was er ihr angetan hat. Außerdem beschränkt sich seine Lügerei nicht alleine auf seine Frauengeschichten, sie durchzieht chronisch seinen Alltag. Wenn selbst ich als "Nebenfrau" das erkannt und mitgekriegt habe, dann wird sie das als Ehefrau doch wohl erst recht merken, sie ist ja nicht blöd! Aber er wird zu Hause weiter umsorgt, sie macht da alles und der Herr Pascha wird bedient. Zwischendurch wird sie mal nörgelig, ab und zu auch mal sauer, aber er weiß ja, daß er das nur aussitzen muß und daß es schnell wieder vorbei ist. Also denke ich mir (genau sagen kann ich das auch nicht), daß sie ebenso "funktioniert" wie ich: im Prinzip kennt sie ihn und die Wahrheit, aber - aus welchen Gründen auch immer - guckt sie nicht hin, weil wenn sie das täte kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß sie ihn noch weiter ertragen könnte. Ich meine das nicht verächtlich, aber das ist eben genau das, was ich oben auch beschrieben hatte, wie es bei mir war: alle Fakten haben für sich gesprochen, zum Teil waren seine Lügen und Intrigen mehr als offensichtlich, aber man ist so verblendet und verbohrt, und er dreht alles so, daß man immer wieder an sich selbst und seiner Wahrnehmung zweifelt, aber tief im Inneren kennt man doch die Wahrheit.

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7. Juli 2007 um 17:30
In Antwort auf lys_11956303

Was mir bei dieser gefakten Geschichte
richtig sauer aufstößt, ist die Tatsache, daß in der realen Welt tatsächlich so Bekloppte herumlaufen. Ich muß peinlicherweise zugeben, daß für meinen gestörten Betrüger die Konstellation "seines Dreiecks" genauso aussah. Bis auf den Fakt, daß seine Frau Bescheid wußte und mitgespielt hat, ist dieser Beitrag also stimmig: er beschreibt sehr konkret das Welt- und Selbstbild dieses Mannes. Das birgt für mich schon ein bestimmtes Potential an Komik, das der Fake-Schreiber so wohl nicht vorausahnen konnte (oder etwa doch??)

Es ist im Nachhinein so irrsinnig und für mich selbst kaum noch nachvollziehbar: man liest diesen an den Haaren herbeigezogenen Unfug, denkt sich insgeheim, was ist das jetzt wieder für eine gequirlte Sch..., um dann aber betroffen festzustellen, daß keine erdachte Geschichte abstrus genug ist, um nicht von der Realität eingeholt werden zu können. Und jetzt muß ich auch gleich wieder aufhören, wenn ich länger drüber nachdenke vergeht mir das Lachen und mir wird übel...

Ja,...
...dieses Ausschließlichkeitsdenken ist auch mir nicht unbekannt. Und das von einem Mann, der selbst zweigleisig gefahren ist.

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7. Juli 2007 um 22:01
In Antwort auf csilla_12629290

Ja,...
...dieses Ausschließlichkeitsdenken ist auch mir nicht unbekannt. Und das von einem Mann, der selbst zweigleisig gefahren ist.

Ansprüche...
Zu dem Thema kann ich auch noch eine schöne Geschichte beisteuern: als damals die Affäre von meinem Mann aufflog, habe ich ja alles durchsucht, unter anderem auch seine temporären Internetfiles und dabei eine Seite gefunden, wo er sich zum Knüpfen von Sexkontakten angemeldet hat. Hat dort schön ein Profil ausgefüllt, unter anderem sollte man angeben, was man nicht leiden kann, und dort hat er tatsächlich "Unehrlichkeit" aufgezählt. Ich bin fast umgefallen, das von einem Mann, der über ein Jahr zwei Frauen (mich und seine Geliebte) auf das mieseste belogen hat. Und hier gibt er an, dass er Unehrlichkeit nicht ausstehen kann?

Erst später ist mir klar geworden, dass das in seinem Weltbild durchaus passt, er will nämlich auf keinen Fall angelogen werden. Das fände er ganz schlimm. Also hat er ja sein Profil ganz richtig ausgefüllt. Unehrlichkeit ihm gegenüber findet er furchtbar.

Für sich selbst leitet er daraus aber keine Verpflichtung zur Ehrlichkeit ab, ich denke, das ist für ihn tatsächlich kein Widerspruch.

Im Prinzip könnte man diese Geisteshaltung also so zusammenfassen: "Ich verlange, dass andere zu mir ehrlich sind, aber ich nehme mir selbst das Recht, nach Bedarf zu lügen."

Würde er natürlich nie so sagen, aber genau das steckt dahinter. Wie Zelda schon sagt, tatsächlich ist die Wahrheit manchmal abstruser und hässlicher, als es sich ein Fake-Schreiber je ausmalen könnte.

Eigentlich total bitter.

Das Schlimme ist, beim Lesen dieser Zeilen sehen die meisten vor ihrem inneren Auge wahrscheinlich einen schmierigen Typ vor sich, dessen Zynismus und Egoismus spürbar ist.
So wie man sich ja Zeldas Typ auch immer nur als üblen Lügenbeutel vorstellen kann. Man fragt sich immer, wer fällt denn auf so jemanden rein?
Aber was soll ich sagen, Mein Mann wirkt soooo ehrlich, sensibel, verständnis- und rücksichtsvoll, ehrlich erschüttert von seinen Taten, gewillt zur Besserung, empfindsam, sanft, usw. Ich habe 14 Jahre lang nicht sehen können, dass er Lügen als probates Mittel einsetzt.

Wir müssen uns wegen der Kinder ja alle zwei Wochen sehen und noch heute habe ich Schwierigkeiten, wenn er mich mit seinem Dackelblick so anguckt, ihm nicht jedes Wort zu glauben.

Was ich damit sagen will, dieses verlogene Anspruchsdenken ist zwar da, aber so gut verdeckt, dass man es als vertrauensvoller und ehrlicher Mensch einfach lange nicht sehen kann. Es erschließt sich irgendwann Stück für Stück und selbst, wenn irgendwann alle Puzzleteile schon vor einem liegen, kann man sie noch nicht zusammenfügen und das Gesamtbild sehen.
Vielleicht auch einfach, weil es so absurd ist. So jenseits allem, was man sich vorstellen kann.



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8. Juli 2007 um 12:26
In Antwort auf sursulapitschi

Ansprüche...
Zu dem Thema kann ich auch noch eine schöne Geschichte beisteuern: als damals die Affäre von meinem Mann aufflog, habe ich ja alles durchsucht, unter anderem auch seine temporären Internetfiles und dabei eine Seite gefunden, wo er sich zum Knüpfen von Sexkontakten angemeldet hat. Hat dort schön ein Profil ausgefüllt, unter anderem sollte man angeben, was man nicht leiden kann, und dort hat er tatsächlich "Unehrlichkeit" aufgezählt. Ich bin fast umgefallen, das von einem Mann, der über ein Jahr zwei Frauen (mich und seine Geliebte) auf das mieseste belogen hat. Und hier gibt er an, dass er Unehrlichkeit nicht ausstehen kann?

Erst später ist mir klar geworden, dass das in seinem Weltbild durchaus passt, er will nämlich auf keinen Fall angelogen werden. Das fände er ganz schlimm. Also hat er ja sein Profil ganz richtig ausgefüllt. Unehrlichkeit ihm gegenüber findet er furchtbar.

Für sich selbst leitet er daraus aber keine Verpflichtung zur Ehrlichkeit ab, ich denke, das ist für ihn tatsächlich kein Widerspruch.

Im Prinzip könnte man diese Geisteshaltung also so zusammenfassen: "Ich verlange, dass andere zu mir ehrlich sind, aber ich nehme mir selbst das Recht, nach Bedarf zu lügen."

Würde er natürlich nie so sagen, aber genau das steckt dahinter. Wie Zelda schon sagt, tatsächlich ist die Wahrheit manchmal abstruser und hässlicher, als es sich ein Fake-Schreiber je ausmalen könnte.

Eigentlich total bitter.

Das Schlimme ist, beim Lesen dieser Zeilen sehen die meisten vor ihrem inneren Auge wahrscheinlich einen schmierigen Typ vor sich, dessen Zynismus und Egoismus spürbar ist.
So wie man sich ja Zeldas Typ auch immer nur als üblen Lügenbeutel vorstellen kann. Man fragt sich immer, wer fällt denn auf so jemanden rein?
Aber was soll ich sagen, Mein Mann wirkt soooo ehrlich, sensibel, verständnis- und rücksichtsvoll, ehrlich erschüttert von seinen Taten, gewillt zur Besserung, empfindsam, sanft, usw. Ich habe 14 Jahre lang nicht sehen können, dass er Lügen als probates Mittel einsetzt.

Wir müssen uns wegen der Kinder ja alle zwei Wochen sehen und noch heute habe ich Schwierigkeiten, wenn er mich mit seinem Dackelblick so anguckt, ihm nicht jedes Wort zu glauben.

Was ich damit sagen will, dieses verlogene Anspruchsdenken ist zwar da, aber so gut verdeckt, dass man es als vertrauensvoller und ehrlicher Mensch einfach lange nicht sehen kann. Es erschließt sich irgendwann Stück für Stück und selbst, wenn irgendwann alle Puzzleteile schon vor einem liegen, kann man sie noch nicht zusammenfügen und das Gesamtbild sehen.
Vielleicht auch einfach, weil es so absurd ist. So jenseits allem, was man sich vorstellen kann.



Hallo sursu
Bei allem Elend kann ich mir leider auch das Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich solche Beiträge lesen. Dein Mann könnte wirklich der Klon meines Prachtexemplars sein.

Wenn ich mir diese Absurdität vor Augen halte und mich dabei zugleich an den Übereifer und die Betroffenheit erinnere, die mein Betrüger an den Tag legte, wenn er wieder mal das Gefühl hatte "man spielt ihm übel mit". Ich könnte Romane damit füllen.

Ein kleines Schmankerl fällt mir auch sehr spontan dazu ein: mein Betrüger fand es absolut nicht verwerflich, sich sowohl Zugang zu meiner Internetadresse als auch zu meiner Handy-Mailbox zu verschaffen. Er machte mir dann heftigste Vorwürfe, weil ihm a) eine Nachricht von meiner Freundin nicht passte, die auf ihn bezogen war und b) weil er einen Briefwechsel verfolgt hat, den ich mit meinem Ex-Freund hatte (ich muß wohl nicht erwähnen, daß dieser nur ein völlig harmloses Geplänkel war, weil wir uns immer noch gut verstehen. Aber ich durfte ja keinerlei Kontakt zu anderen Männern haben, er war krankhaft eifersüchtig). Er bauschte das zu einem "Riesen-Vertrauensbruch" auf, er war "schockiert und enttäuscht, was ich so hinter seinem Rücken abziehe". Darauf angesprochen, daß es eine Riesensauerei ist mir dermaßen hinterherzuschnüffeln und daß er das unterlassen soll, hat er nur mit den Schultern gezuckt. Er sah in meinen Vorwürfen an ihn nur eine billige Ausrede, um meine Hinterhältigkeit zu überspielen. O-Ton: "Hör bloß auf, jetzt den Mord mit dem Bankraub zu entschuldigen, man sieht ja, daß es berechtigt war, schließlich habe ich genug gefunden."

Was ich aber sehe, was auch Dein Beispiel deutlich macht: wir sind auf solche Männer reingefallen, weil man sich als ehrlicher Mensch nicht vorstellen kann, daß jemand so verlogen ist, da ist man zu gutgläubig. Andersherum können aber solche Menschen glaub ich niemals anderen Leuten vertrauen. Man geht immer von seiner eigenen Person aus. Die müssen doch hinter allem eine Intrige vermuten, weil sie selber nicht in der Lage sind aufrecht und geradeaus durch's Leben zu gehen.

Und dieser Gedanke verschafft mir denn auch eine große Genugtuung: mein Betrüger wird niemals wirklich zur Ruhe kommen und im zwischenmenschlichen Bereich sein Glück finden, weil er immer auf der Lauer liegt, um seine Mitmenschen zu entlarven. Damals hat mich sein Mißtrauen sehr oft gekränkt und ich hab immer wieder mit mir selbst gehadert, weil er an meiner Integrität gezweifelt hat. Lange Zeit hab ich den Fehler bei mir gesucht, mir Gedanken gemacht und meine ganze Energie da reingesteckt, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Heute weiß ich, daß das gar nicht geht: ein chronischer Betrüger wie meiner kann nicht in Frieden mit seinem Umfeld leben, weil er immer gehetzt wird von dem Gedanken, daß sein Gegenüber genauso ticken könnte wie er selber.

Liebe Grüße, Zelda.

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8. Juli 2007 um 14:26
In Antwort auf sursulapitschi

Ansprüche...
Zu dem Thema kann ich auch noch eine schöne Geschichte beisteuern: als damals die Affäre von meinem Mann aufflog, habe ich ja alles durchsucht, unter anderem auch seine temporären Internetfiles und dabei eine Seite gefunden, wo er sich zum Knüpfen von Sexkontakten angemeldet hat. Hat dort schön ein Profil ausgefüllt, unter anderem sollte man angeben, was man nicht leiden kann, und dort hat er tatsächlich "Unehrlichkeit" aufgezählt. Ich bin fast umgefallen, das von einem Mann, der über ein Jahr zwei Frauen (mich und seine Geliebte) auf das mieseste belogen hat. Und hier gibt er an, dass er Unehrlichkeit nicht ausstehen kann?

Erst später ist mir klar geworden, dass das in seinem Weltbild durchaus passt, er will nämlich auf keinen Fall angelogen werden. Das fände er ganz schlimm. Also hat er ja sein Profil ganz richtig ausgefüllt. Unehrlichkeit ihm gegenüber findet er furchtbar.

Für sich selbst leitet er daraus aber keine Verpflichtung zur Ehrlichkeit ab, ich denke, das ist für ihn tatsächlich kein Widerspruch.

Im Prinzip könnte man diese Geisteshaltung also so zusammenfassen: "Ich verlange, dass andere zu mir ehrlich sind, aber ich nehme mir selbst das Recht, nach Bedarf zu lügen."

Würde er natürlich nie so sagen, aber genau das steckt dahinter. Wie Zelda schon sagt, tatsächlich ist die Wahrheit manchmal abstruser und hässlicher, als es sich ein Fake-Schreiber je ausmalen könnte.

Eigentlich total bitter.

Das Schlimme ist, beim Lesen dieser Zeilen sehen die meisten vor ihrem inneren Auge wahrscheinlich einen schmierigen Typ vor sich, dessen Zynismus und Egoismus spürbar ist.
So wie man sich ja Zeldas Typ auch immer nur als üblen Lügenbeutel vorstellen kann. Man fragt sich immer, wer fällt denn auf so jemanden rein?
Aber was soll ich sagen, Mein Mann wirkt soooo ehrlich, sensibel, verständnis- und rücksichtsvoll, ehrlich erschüttert von seinen Taten, gewillt zur Besserung, empfindsam, sanft, usw. Ich habe 14 Jahre lang nicht sehen können, dass er Lügen als probates Mittel einsetzt.

Wir müssen uns wegen der Kinder ja alle zwei Wochen sehen und noch heute habe ich Schwierigkeiten, wenn er mich mit seinem Dackelblick so anguckt, ihm nicht jedes Wort zu glauben.

Was ich damit sagen will, dieses verlogene Anspruchsdenken ist zwar da, aber so gut verdeckt, dass man es als vertrauensvoller und ehrlicher Mensch einfach lange nicht sehen kann. Es erschließt sich irgendwann Stück für Stück und selbst, wenn irgendwann alle Puzzleteile schon vor einem liegen, kann man sie noch nicht zusammenfügen und das Gesamtbild sehen.
Vielleicht auch einfach, weil es so absurd ist. So jenseits allem, was man sich vorstellen kann.



Das recht zu lügen
würde dir dein betrüger auch zugestehen, aber nur unter den gleichen bedingungen...

wie du dir warscheinlich schon denkst sursu, erklärt sich der betrüger seine situation (in der er völlig unschuldigt gelangt ist) absurd. selbstverständlich verhält er sich dir und anderen gegenüber nicht genauso mies, so dass du deshalb nicht das recht hast ihn so zu belügen...irre, nicht?

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8. Juli 2007 um 15:30

Herzlichen glückwunsch...
herzlichen glückwunsch zu so vielen frauen...-und zu so wenig hirn!



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8. Juli 2007 um 21:39
In Antwort auf alya_12708452

Das recht zu lügen
würde dir dein betrüger auch zugestehen, aber nur unter den gleichen bedingungen...

wie du dir warscheinlich schon denkst sursu, erklärt sich der betrüger seine situation (in der er völlig unschuldigt gelangt ist) absurd. selbstverständlich verhält er sich dir und anderen gegenüber nicht genauso mies, so dass du deshalb nicht das recht hast ihn so zu belügen...irre, nicht?

Du meinst also,
dass der Betrüger in seinem Weltbild die Lügen so rechtfertigt, dass er ja eigentlich nicht lügen würde, und es nur macht, weil ihm jemand übel mitgespielt hat? In unserem Fall also, weil ich ihn seiner Meinung nach zu Ehe und Kindern gezwungen habe? Und nun kann er, als eigentlich ehrlicher Mensch, für sich das Recht beanspruchen, mich zu belügen? Aber wie erklärt er dann die Lügen seiner Geliebten gegenüber? Die hat ihm ja eigentlich nichts angetan?

Mal überlegen, was war noch mal der Grund bei seiner ersten Affäre? Ach ja, er hatte in meinem Tagebuch geschnüffelt (!) und irgendwo eine Passage gefunden, wo ich nach einer Auseinandersetzung mit ihm geschrieben hatte, dass ich nicht weiß, ob das der Mann ist, den ich will. Das hat ihn dann so sehr getroffen, dass er sich in eine Affäre gestürzt hat, zumindest hat er mir das so erklärt, und ich sehe Rike, du hast wie so oft recht, natürlich trage ich die Verantwortung für seine Lügen, zu denen er nie hätte greifen müssen, wenn ich ihm nicht diese Dinge angetan hätte. Und im Prinzip ist er ein ganz ehrlicher Mensch, davon ist er ja überzeugt.

Denke mal, das ist tatsächlich das Prinzip. Wenn ich so drüber nachdenke, liest man ja auch hier im Forum immer wieder, wie jemand eine Affäre beginnt und meist reicht es ja, in einem Nebensatz zu erwähnen, dass die eigene Ehe schlecht läuft, und das ist dann stets genug an Begründung, um zu einer Lüge nach der anderen zu greifen, bzw. die Notwendigkeit zu lügen wird gar nicht erwähnt, das ergibt sich halt einfach so aus der Situation raus, als eher unwichtiger Nebeneffekt. Wahrscheinlich sind das im Prinzip auch Menschen, die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit schätzen und die selbst auch nicht belogen und betrogen werden wollen, aber es trotzdem ohne Innezuhalten für sich in Anspruch nehmen, weil ja nicht sie selbst für dieses Verhalten verantwortlich sind, sondern der Zustand ihrer Beziehung bzw. der Partner.

Also gar nicht absurd, sondern vollkommen logisch.

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8. Juli 2007 um 23:06
In Antwort auf alya_12708452

Das recht zu lügen
würde dir dein betrüger auch zugestehen, aber nur unter den gleichen bedingungen...

wie du dir warscheinlich schon denkst sursu, erklärt sich der betrüger seine situation (in der er völlig unschuldigt gelangt ist) absurd. selbstverständlich verhält er sich dir und anderen gegenüber nicht genauso mies, so dass du deshalb nicht das recht hast ihn so zu belügen...irre, nicht?

Das Recht haben zu lügen
jeder in unserem freundes- u. bekanntenkreis der meinen betrüger durchschaute, oder in frage stellte, wurde gemieden, übersehen, oder nicht für ernst genommen. sie taten ihm natürlich unrecht, schätzten ihn ganz falsch ein und waren neidisch. auch hier war er an der jeweiligen situation immer ganz unschuldig, nach dem motto - die anderen, nicht ich -.

dieses "für sich in anspruch nehmen" und es als einzig wahres anzusehen, zieht sich wie ein roter faden durch alle etagen des lebens. auch irgendwie irre.


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9. Juli 2007 um 7:41

Du bist es nicht wert
eine Frau zu haben. Leb lieber alleine. Ich hoffe daß dich beide verlassen - so wird es auch kommen. Du bist es nichtmal wert, daß man dir auf deine Hohlheit schreibt.

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9. Juli 2007 um 11:20
In Antwort auf lys_11956303

Hallo Anne,
eigentlich hab ich meinem Beitrag überhaupt keine Intention verfolgt, sondern nur meine Gedanken beim Lesen des Threads loswerden wollen:

da sitzt so eine hohle Frucht an seinem PC, findet sich unglaublich witzig, indem er sich die wildesten Sachen ausdenkt nach dem Motto: "ich schreib jetzt mal was völlig beklopptes hier rein, um die Leute im Forum zu verarschen und guck mal, was die jetzt wieder dazu schreiben", Dabei ahnt er/sie gar nicht, wie nah er damit der Realität kommt. Es ist kaum zu fassen, aber solch blasierte, egozentrische und kranke Mannsbilder laufen tatsächlich draußen in freier Wildbahn rum. Meiner wäre natürlich nicht so dämlich gewesen, das so platt formuliert zuzugeben, aber es spiegelt in knappen, einfachen Worten absolut seine Denkweise und seinen Anspruch an "seine" Frauen.

Konkret zu Deiner Antwort: mit Deinem Resumèe "wir sind selbst schuld" gehe ich nicht überein. Nach wie vor sehe ich keine Schuld darin, einem Menschen so viel Boshaftigkeit und Niedertracht nicht zugetraut zu haben. Was ich schon erkenne bei mir sind Naivität, Gutgläubigkeit und später auch eine Menge Borniertheit und Sturheit, weil man irgendwann zwar nach der Wahrheit fragt, aber auf der anderen Seite einfach nicht wirklich hinguckt, obwohl die Fakten klar auf der Hand liegen - weil man nicht ertragen kann, daß er so ist, wie er ist, aber auch nicht, daß man sich selber so klein gemacht hat, so dämlich war, sich so hat demütigen und an der Nase hat rumführen lassen.

Aber eines ist mir heute viel klarer: die Fassungslosigkeit vieler hier - und natürlich noch viel mehr die meines Umfeldes, die einfach nicht nachvollziehen können/konnten, warum ich das alles mit mir hab machen lassen und alles so hinnehmen konnte. Sie haben den Typen so gesehen wie er ist, und da war es für die natürlich unvorstellbar, wenn ich denen sagte, daß ich den liebe. Ich war geblendet, verbohrt und vernagelt und bin zum Teil natürlich heute auch peinlich berührt, wenn mich jemand fragt: "wie konntest Du nur...?", weil ich einfach keine plausible Erklärung habe, weil ich es teilweise selbst nicht fassen kann. Aber schämen tu ich mich deswegen nicht, ärgern endlich auch nicht mehr.

Du wirst ja häufig hier angeriffen, weil Deine Erfahrungen Dich zu einer komplett anderen Lebensphilosophie bezogen auf Beziehungen und Männer allgemein geführt haben. Diese Diskussion will ich nicht noch einmal aufgreifen, meiner Meinung nach guckt jeder, womit er am besten leben kann. Ich bin da aber wesentlich weniger radikal als Du. Bin zwar sehr desillusioniert und auch misstrauisch, was ich früher nicht war, hoffe aber immer noch auf eine monogame Partnerschaft, bzw. bin zu keinerlei Konzessionen diesbezüglich bereit. Sollte ich feststellen, daß Deine Theorie stimmt und ich nicht einfach Pech hatte, weil meiner eine Ausnahme war und "alle Männer gleich sind", dann will ich lieber alleine bleiben, als zu sehen, wie ich mich in einer Partnerschaft mit dem geringsten Übel arrangieren kann, bzw. mir darin meine Nischen suchen - wobei ich Dir nicht wieder unterstellen will, daß Du mit Deiner Einstellung nicht zufrieden bist - wäre halt nur nichts für mich.

Viele Grüße, Zelda.

Hallo Zelda,
... ich denke, wir sehen die Dinge gleich, drücken sie nur anders aus. Das was Du beschreibst, geht mir ganz genauso. Ich wähle vielleicht nur knappere Formulierungen, weil ich einfach bequmer bin als Du... (wie geht eigentlich ein Smiley...?)

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9. Juli 2007 um 14:39
In Antwort auf sursulapitschi

Ansprüche...
Zu dem Thema kann ich auch noch eine schöne Geschichte beisteuern: als damals die Affäre von meinem Mann aufflog, habe ich ja alles durchsucht, unter anderem auch seine temporären Internetfiles und dabei eine Seite gefunden, wo er sich zum Knüpfen von Sexkontakten angemeldet hat. Hat dort schön ein Profil ausgefüllt, unter anderem sollte man angeben, was man nicht leiden kann, und dort hat er tatsächlich "Unehrlichkeit" aufgezählt. Ich bin fast umgefallen, das von einem Mann, der über ein Jahr zwei Frauen (mich und seine Geliebte) auf das mieseste belogen hat. Und hier gibt er an, dass er Unehrlichkeit nicht ausstehen kann?

Erst später ist mir klar geworden, dass das in seinem Weltbild durchaus passt, er will nämlich auf keinen Fall angelogen werden. Das fände er ganz schlimm. Also hat er ja sein Profil ganz richtig ausgefüllt. Unehrlichkeit ihm gegenüber findet er furchtbar.

Für sich selbst leitet er daraus aber keine Verpflichtung zur Ehrlichkeit ab, ich denke, das ist für ihn tatsächlich kein Widerspruch.

Im Prinzip könnte man diese Geisteshaltung also so zusammenfassen: "Ich verlange, dass andere zu mir ehrlich sind, aber ich nehme mir selbst das Recht, nach Bedarf zu lügen."

Würde er natürlich nie so sagen, aber genau das steckt dahinter. Wie Zelda schon sagt, tatsächlich ist die Wahrheit manchmal abstruser und hässlicher, als es sich ein Fake-Schreiber je ausmalen könnte.

Eigentlich total bitter.

Das Schlimme ist, beim Lesen dieser Zeilen sehen die meisten vor ihrem inneren Auge wahrscheinlich einen schmierigen Typ vor sich, dessen Zynismus und Egoismus spürbar ist.
So wie man sich ja Zeldas Typ auch immer nur als üblen Lügenbeutel vorstellen kann. Man fragt sich immer, wer fällt denn auf so jemanden rein?
Aber was soll ich sagen, Mein Mann wirkt soooo ehrlich, sensibel, verständnis- und rücksichtsvoll, ehrlich erschüttert von seinen Taten, gewillt zur Besserung, empfindsam, sanft, usw. Ich habe 14 Jahre lang nicht sehen können, dass er Lügen als probates Mittel einsetzt.

Wir müssen uns wegen der Kinder ja alle zwei Wochen sehen und noch heute habe ich Schwierigkeiten, wenn er mich mit seinem Dackelblick so anguckt, ihm nicht jedes Wort zu glauben.

Was ich damit sagen will, dieses verlogene Anspruchsdenken ist zwar da, aber so gut verdeckt, dass man es als vertrauensvoller und ehrlicher Mensch einfach lange nicht sehen kann. Es erschließt sich irgendwann Stück für Stück und selbst, wenn irgendwann alle Puzzleteile schon vor einem liegen, kann man sie noch nicht zusammenfügen und das Gesamtbild sehen.
Vielleicht auch einfach, weil es so absurd ist. So jenseits allem, was man sich vorstellen kann.



Mal von einer anderen Seite ...
betrachtet.

" ... Das Schlimme ist, beim Lesen dieser Zeilen sehen die meisten vor ihrem inneren Auge wahrscheinlich einen schmierigen Typ vor sich, dessen Zynismus und Egoismus spürbar ist. ... "

Auf den ersten Blick macht es diesen Eindruck, aber ich sehe eher einen Menschen vor mir, der so viel Unsicherheit und Ängste spürt, dass es ihm nicht möglich ist, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein.

Er läßt bestimmte Dinge wie die Tatsache, dass er mit seinem Handeln einen ihm nahestehenden Menschen verletzt, nicht an sich heran. Er reflektiert eigenes Handeln allerhöchstens zu unkritischen Dingen, aber nicht hier, weil das Ergebnis wäre, in diesem Punkt ein 'schlechter' Mensch zu sein. Mit dieser Erkenntnis kann nicht jeder umgehen, vor allem nicht, wenn er andernfalls auf angenehme Umstände (in diesem Fall sein Verhältnis) verzichten müsste.

Für die eigene Unehrlichkeit werden dann alle möglichen mitunter abstrusen Erklärungen und Rechtfertigungen gefunden, an die man selbst auch glaubt und dann ist es möglich, in einem Profil ganz überzeugt die Abneigung gegen Unehrlichkeit aufzunehmen. Dies hat er ja völlig unbeeinflußt getan, weil er sich sicher war, dass kein Bekannter sein Profil liest. Diesen Schiefstand von eigenem Handeln zu geäußerten Wünschen an andere nimmt er einfach nicht wahr.

Ich denke, Menschen bauen sich manchmal ihre eigene Wirklichkeit, um den Spagat zwischen eigenen und anderen Interessen hinzubekommen.

LG

Larsen

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9. Juli 2007 um 21:27

...
Nee, ein Mann, ein richtiger Mann, steht zu dem was er tut ...

und zwar ohne, dass er sich verstecken muss, vor irgendjemandem.


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