Forum / Liebe & Beziehung

Ich habe eine Ehe zerstört

16. Oktober um 5:26 Letzte Antwort: 19. Oktober um 14:09

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

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16. Oktober um 6:35

Tja, eine Affäre ist wie ein Glücksspiel, es kann süchtig/krank machen und zu hohen Ausgaben führen.

Er hätte an seine Ehe denken können, doch er wollte sich dir zuwenden. 

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16. Oktober um 6:39

Mit anderen Worten, sie wusste nichts davon, dass ihre Ehe am Ende sei?
Du bist auf den Klassiker reingefallen und befindest dich damit leider in guter Gesellschaft. Falls es dir hilft: die Ehe hat der untreue Ehemann ruiniert, nicht du. Jetzt ist er mit seinen Lügen halt gründlich auf die Schnauze gefallen. Karma.

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16. Oktober um 6:53
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Hallo Tina,

Du musst dir keine Vorwürfe machen. Und es war richtig, dass du mit der Frau gesprochen hast. Lass mich raten: davon, dass ihre Ehe zuende war, wusste sie noch gar nichts? Am Ende ist der Mann wieder einmal der Lügner und Betrüger und die ganze erbärmliche Lügengeschichte ist jetzt eben öffentlich geworden.

Wünsche dir mit deinem nächsten Partner mehr Glück!

Freundliche Grüße, Christoph

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16. Oktober um 7:02

Die Ehe war gar nicht am Ende? Er hat dich und sie also belogen? Das hast dud ann ja nicht kaputt gemacht, sondern er. Wenigstens weißt du jetzt, was du ihm wert warst. Ich frag mich nur, was du dir von deiner Beichte erhofft hast. 

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16. Oktober um 7:48

Da sehe ich doch meine Polygamie- Theorie schon wieder bestätigt, aber das wollen viele hier im Forum nicht hören....

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16. Oktober um 8:30

Also war die Ehe schon vorher kaputt. 

Zumindest gibt das 
Der Zeitstrang so her. 

Also hast du nur was kaputt gemacht was schon Kaputt war. 

Was auf Lügen basiert hatt keinen echten Halt. 

Ich seh das mal Pragmatisch wenn über Haupt hast du es besser gemacht und die Wahrheit gesagt. 

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16. Oktober um 9:50

Hallo 
Ich verstehe das nicht ganz warum Du daran zerbrechen sollst. Du hast ganz bewusst dich dazu entschlossen mit ihm eine Affäre einzugehen. Dasselbe gilt auch für ihn. Niemand hat euch mit der Knarre an der Brust euch dazu gezwungen. Wenn euch oder im speziellen dir das ganze Ausmaß nicht klar war kann man nachvollziehen aber dass es ohne Nebenwirkungen abgehen würde war dir doch auch klar. Was ihn betrifft, er wollte seine Frau behalten und dich als seine geliebte auch. Und die Kinder waren bloss die Ausrede damit er euch beide haben konnte. Warum also du seinetwegen ein schlechtes Gewissen haben sollst ist mir nicht ganz so verständlich. Was du hingegen für dich aus dieser Beziehung heraus nehmen kannst, ist in Zukunft keine Beziehung mit bereits vergebenen Männern eingehst die dich hinhalten und nicht bereit sind sich ohne Druck von aussen von ihren laufenden Beziehungen trennen können.
Fremdgehen ist eine Entscheidung und kein Fehler, denn Fehler passieren unwissentlich im Gegensatz zum fremdgehen.
Das wird sich legen und du wirst klarer sehen wer es in Zukunft ehrlich mit dir meint. Viel Glück. 

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16. Oktober um 9:53
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Tja,das du sie angerufen hast finde ich schon fraglich. Ich hatte auch schon was mit verh Männern,aber so blauäugig ,sollte ,Frau dabei nicht sein, natürlich verstehe ich dich ,das man hofft ,aber es sollte einen immer bewusst sein er ist verheiratet,und was sie so erzählen.....

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16. Oktober um 10:20
In Antwort auf h.m.

Da sehe ich doch meine Polygamie- Theorie schon wieder bestätigt, aber das wollen viele hier im Forum nicht hören....

Sehr richtig.

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16. Oktober um 10:21

Welche Beziehung? Ihr hattet nie eine Beziehung, ihr hattet eine Affäre. Er hat dich getäuscht und du bist in die typische Geliebtenfalle getappt, hast dir wahrscheinlich ein gemeinsames Leben ausgemalt, dich als bessere Frau gefühlt undschon die Glocken läuten gehört... Am Ende ist das alles Verblendung und du warst sicher nicht die erste und letzte, der das passiert ist. Vorwerfen kannst du dir nur, dass du dich hast blenden lassen, die Ehe und eure "Beziehung" hat schon er selbst zerstört.

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16. Oktober um 10:23
In Antwort auf melville

Hallo 
Ich verstehe das nicht ganz warum Du daran zerbrechen sollst. Du hast ganz bewusst dich dazu entschlossen mit ihm eine Affäre einzugehen. Dasselbe gilt auch für ihn. Niemand hat euch mit der Knarre an der Brust euch dazu gezwungen. Wenn euch oder im speziellen dir das ganze Ausmaß nicht klar war kann man nachvollziehen aber dass es ohne Nebenwirkungen abgehen würde war dir doch auch klar. Was ihn betrifft, er wollte seine Frau behalten und dich als seine geliebte auch. Und die Kinder waren bloss die Ausrede damit er euch beide haben konnte. Warum also du seinetwegen ein schlechtes Gewissen haben sollst ist mir nicht ganz so verständlich. Was du hingegen für dich aus dieser Beziehung heraus nehmen kannst, ist in Zukunft keine Beziehung mit bereits vergebenen Männern eingehst die dich hinhalten und nicht bereit sind sich ohne Druck von aussen von ihren laufenden Beziehungen trennen können.
Fremdgehen ist eine Entscheidung und kein Fehler, denn Fehler passieren unwissentlich im Gegensatz zum fremdgehen.
Das wird sich legen und du wirst klarer sehen wer es in Zukunft ehrlich mit dir meint. Viel Glück. 

Es ist schon erstaunlich, dass einige im Forum immer meinen zu Wissen wer wann was warum gesagt, warum gelogen wurde und was eine Ausrede war.

Natürlich ist es gar nicht möglich auf Basis einer kleinen Schilderung hier im Forum alles zu verstehen.
Und genau deshalb bin ich jedenfalls auch immer vorsichtig mit meinen Äußerungen. Das Leben, die Menschen und die Situationen sind sehr facettenreich und oft sind die Dinge nicht so, wie ich meine das sie sein müssten.

Jeder meint, die Wahrheit zu kennen und verkennt dabei, dass er nur seine Wahrheit kennt.

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16. Oktober um 10:30

Das ist doch der Klassiker! Er hat Dir was vorgemacht, Du vertrautes ihm. Er hat Dich belogen, das ist erstmal o. k., das passiert so, das ist eine Zwecklüge die ständig gebraucht wird und wir, also vorrangig Frauen fallen darauf rein, - aber er hat Dich über Jahre belogen, betrogen! Das geht garnicht!  Du wolltest Klarheit! Du hast die Situation geklärt! Du hast nichts, absolut nichts kaputt gemacht!

Ich stehe nicht auf absolute Treue, aber es sollte nur mal sein, da kann man auch mal nicht ganz die Wahrheit sagen, so ist das Leben! Doch nur halt mal zu einem guten (?) Zweck! 

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16. Oktober um 10:38

Also, auch ich kenne die Wahrheit nicht......
Aber (mein Eindruck) er hat einen Rückzieher mit der Scheidung nicht wegen der Kinder gemacht, sondern wegen des zu bezahlenden Unterhaltes. Der hat flux in die Tabelle geschaut und sich gedacht, das ist keine gute Idee. Dann hat er sich die Story ausgedacht um dich weiter zu halten.
Die Ehe hat der Mann UND die Frau kaputt gemacht. Da gehören immer zwei zu !
Das du die Frau angerufen hast halte ich für sehr "grenzwertig", um es vorsichtig zu formulieren. Das war weder deine Aufgabe, noch stand es dir zu, sowas zu machen. Wärst du schwanger gewesen, dann ja. Aber nicht wegen ein wenig rumvög.....
JETZT sitzen drei Erwachsene doof da !
 

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16. Oktober um 10:47
In Antwort auf robby1971

Also, auch ich kenne die Wahrheit nicht......
Aber (mein Eindruck) er hat einen Rückzieher mit der Scheidung nicht wegen der Kinder gemacht, sondern wegen des zu bezahlenden Unterhaltes. Der hat flux in die Tabelle geschaut und sich gedacht, das ist keine gute Idee. Dann hat er sich die Story ausgedacht um dich weiter zu halten.
Die Ehe hat der Mann UND die Frau kaputt gemacht. Da gehören immer zwei zu !
Das du die Frau angerufen hast halte ich für sehr "grenzwertig", um es vorsichtig zu formulieren. Das war weder deine Aufgabe, noch stand es dir zu, sowas zu machen. Wärst du schwanger gewesen, dann ja. Aber nicht wegen ein wenig rumvög.....
JETZT sitzen drei Erwachsene doof da !
 

Ich glaube eher, dass die Ehe ggf gae nicht am Ende war, sondern er zweigleisig fahren wollte und das mit der Scheidung nur ein Köder war.

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16. Oktober um 12:34
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Das ist dann eben so. Wenn Du es nicht gesagt hättest wäre es anderweitig ans Licht gekommen. Seiner Frau dürfte das ja auch vorher nicht vollständig entgangen sein. 

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16. Oktober um 17:08
In Antwort auf robby1971

Also, auch ich kenne die Wahrheit nicht......
Aber (mein Eindruck) er hat einen Rückzieher mit der Scheidung nicht wegen der Kinder gemacht, sondern wegen des zu bezahlenden Unterhaltes. Der hat flux in die Tabelle geschaut und sich gedacht, das ist keine gute Idee. Dann hat er sich die Story ausgedacht um dich weiter zu halten.
Die Ehe hat der Mann UND die Frau kaputt gemacht. Da gehören immer zwei zu !
Das du die Frau angerufen hast halte ich für sehr "grenzwertig", um es vorsichtig zu formulieren. Das war weder deine Aufgabe, noch stand es dir zu, sowas zu machen. Wärst du schwanger gewesen, dann ja. Aber nicht wegen ein wenig rumvög.....
JETZT sitzen drei Erwachsene doof da !
 

Umter ein wenig rumvögeln verstehe ich die Anzahl 1 bis 3 Mal, aber über Jahre hinweg, das fällt unter ein wenig "zu viel rumvögeln".  Er hatte also mehr als 3 Mal Zeit eine Kehrtwende einzulegen und sein Geld zusammen zu halten. 

Das tut mir nun im vorliegenden, von dir geschilderten Fall schon leid um ihn, weshalb er wohl nicht eine finanziell besser gestellte Partnerin hatte, die auf sein Geld nicht angewiesen ist?  
 

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16. Oktober um 17:26
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Huhu...woher weißt du denn, das du eine Ehe zerstört hast ? Wie ist denn die Geschichte danach weiter gegangen ? Wie hat die Ehefrau reagiert?

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16. Oktober um 18:06
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Du hättest nich gewinnen können. Nie. 

Du hast die Ehe nicht zerstört. Das machen schon die an jener Beteiligten. 

Ich schließe mich robbys "grenzwertig" an. Drei Menschen sind jetzt unglücklich, was natürlich nicht auf dein Tun allein zurückzuführen ist. Ich gehöre sogar eher zu jenen, die denken, dass du auf eine Beziehung als Außenstehende relativ wenig Einfluss hast. Denn - so jedenfalls mein Denken- : Eine Beziehung ist eine Beziehung, trotz allem. Und solange jemand in dieser verbleibt, hält ihn dort etwas. Kind, Haus und Unterhalt sind es nicht immer oder nicht immer ausschließlich.

Deine Affäre wird dir -aus seiner Sicht berechtigterweise- nie mehr trauen. Die Ehefrau wird derzeit vermutlich auch nicht eben die schönste Zeit ihres Daseins verleben und dir vermutlich auch nicht eben freundlich gesinnt sein. Und dann ist da noch dein Schmerz. Aber die gute Nachricht ist, dass du aus deiner Geschichte lernen kannst, wenn du es willst. 

Ich finde, die Frage, die du dir stellen solltest, ist: Warum die Einmischung? Aus Rache? In der Hoffnung, deine Affäre doch noch für dich zu gewinnen? Weil du dich gegenüber der Ehefrau in einer Art Machtposition wähntest, weil du mehr wusstest als sie? Oder aus ganz anderen Gründen? Da würde ich für mich ansetzen. Der Rest ist nicht in deiner Hand - und war es meiner Ansicht nach weit weniger, als du denkst. 

Dass die Ehe so schlecht läuft, is the oldest trick in the book, wie man auf Englisch sagt. Wenn jemand unglücklich gebunden ist und sich neu verliebt, geht es in der Regel relativ rasch, wenn er sich trennen will. Wer sich erst einmal auf das Affärenleben einstellt, belässt es meist dabei. 

Mein Rat: Lass dich nicht mehr benutzen und veräppeln und geh deinen Weg. Was die Eheleute tun oder nicht tun, das kannst du nicht beeinflussen. Nicht aus moralischen Gründen schreibe ich dir, dass du dich besser von gebundenen Menschen fernhältst, sondern weil man sich tendenziell bei diesem Geschichten gehörig die Finger verbrennt. Zumindest dann, wenn man Gefühle entwickelt. 

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16. Oktober um 18:18
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Ganz "nüchtern" betrachtet, bewerte ich das einmal so:
Wer IN einer Begehung, noch dazu einer "verbrieften" (Ehe), mit anderen mehr als nur "flirtet", also quasi wissentlich eine weitere Beziehung eingeht, ist sicher eher, wenn nicht ganz überwiegend bis hauptsächlich oder allein verantwortlich für die Folgen.
Spätestens seit Du weißt, daß er verheiratet ist, trifft Dich sicherlich eine Mitschuld, "sowas gehört sich halt nicht"!
Aber heutzutage sind das schon sehr strenge Maßstäbe...
Mach Dich nicht zu sehr irre.
Aber wenn Du Deine Ruhe willst, solltest Du Dir lieber einen "freien" Mann ins Bett holen..
LG

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16. Oktober um 18:54
In Antwort auf femkom2

Ganz "nüchtern" betrachtet, bewerte ich das einmal so:
Wer IN einer Begehung, noch dazu einer "verbrieften" (Ehe), mit anderen mehr als nur "flirtet", also quasi wissentlich eine weitere Beziehung eingeht, ist sicher eher, wenn nicht ganz überwiegend bis hauptsächlich oder allein verantwortlich für die Folgen.
Spätestens seit Du weißt, daß er verheiratet ist, trifft Dich sicherlich eine Mitschuld, "sowas gehört sich halt nicht"!
Aber heutzutage sind das schon sehr strenge Maßstäbe...
Mach Dich nicht zu sehr irre.
Aber wenn Du Deine Ruhe willst, solltest Du Dir lieber einen "freien" Mann ins Bett holen..
LG

Unter dem Umstand das er nicht tyrannisiert maltretiert und unterdrückt wird schließ ich mich dem an. 

Wie gesagt gibt da ehe Frauen die ihre Kontrollsucht ausleben wie auch ehe Männer. 

Und viele die es in Kindheit nicht anders gesehen oder gelernt haben. 

Auopferung ja aber nicht selbstaufoofperung  

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16. Oktober um 20:27
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Nicht du hast diese Ehe zerstört, denn du bist ja nicht verheiratet. Der Ehemann ist es und er war auch derjenige, der fremd gegangen ist und damit die Ehe zerstört hat.

Sind sie denn jetzt noch verheiratet oder sind sie geschieden? Wenn sie noch verheiratet sind, brauchst du auch keine Schuldgefühle zu haben. Im Endeffekt hast du ja mit deiner Beichte bewirkt, dass er wieder zurück zu Frau und Kindern gegangen ist. 

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16. Oktober um 20:29
In Antwort auf lunaluz

Die Ehe war gar nicht am Ende? Er hat dich und sie also belogen? Das hast dud ann ja nicht kaputt gemacht, sondern er. Wenigstens weißt du jetzt, was du ihm wert warst. Ich frag mich nur, was du dir von deiner Beichte erhofft hast. 

Entweder, dass die Ehefrau den Mann rauswirft und er kleinlaut bei ihr unterkriecht oder ihre Schuldgefühle abwälzen.

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16. Oktober um 20:29
In Antwort auf h.m.

Da sehe ich doch meine Polygamie- Theorie schon wieder bestätigt, aber das wollen viele hier im Forum nicht hören....

Die sehe ich eben nicht bestätigt, denn die Polygamie ging hier ja sowas von nach hinten los.

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16. Oktober um 23:33

Hi Tina,

mach dir keine tiefgehende Vorwürfe, du bist in die älteste Falle getappt und es ging erwartungsgemäß schief.

Vermutlich stolziert die Ehefrau jetzt mit einem sündteuren russischen ZOBELPELZ zum Lidl, und das wäre das Einzige,  worüber du dich zu Recht ärgern kannst.

Pi

 

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17. Oktober um 0:03
In Antwort auf nupsi1987

Hallo, ich bin Tina
ich habe eine Ehe zerstört, das ist mir leider zu spät bewusst geworden. 
Ich habe mich in einen Mann verliebt, er sich auch in mich. Wir haben von Anfang an gespürt, dass uns etwas verbindet. Er war mein Chef. Wir haben in der Arbeit Stunden lang reden können, wir haben es genossen Projekte miteinander zu bearbeiten. Wir waren ein Dreamteam. Irgendwann wurden die Gespräche privater und immer intensiver. Wir erzählten uns unsere Geheimnisse. Es war so ein Vertrauen da. Nach etwa 3 Jahren hielten wir diesen Abstand nicht mehr aus und gingen eine Affäre oder wie auch immer man das nennen will ein. Er hat mir schon lange erzählt, dass seine Ehe am Ende sei, er aber bei ihr bleibt wegen der Kinder. Wir hatten jetzt 2 Jahre eine sehr intensive Beziehung. Er war 2 mal kurz davor sich scheiden zu lassen, hat aber dann doch wegen der Kinder einen Rückzieher gemacht. Dann habe ich mir eine neue Arbeit gesucht um Abstand zu gewinnen. Aber unsere Beziehung ging weiter. Wir haben uns nicht mehr ganz so oft gesehen, aber viel telefoniert. Irgendwann ging es nicht mehr. In mir wuchs immer mehr dieser Drang es seiner Frau zu sagen. Ich weiß selbst, dass ich das Recht garnicht habe. Aber ich habe es getan. Nun bereue ich es zutiefst. Ich habe alles kaputt gemacht. Ich habe meine Beziehung zu ihm zerstört, aber vor allem habe ich sein Leben und das seiner Frau und Kinder kaputt gemacht. Diese Schuld zerfrisst mich innerlich. Ich komme damit nicht zurecht und zerbreche daran. 

Auch wenn ich nichts von Frauen halte die sich damit begnügen Affaire zu sein - Er war in der Pflicht und hat es kaputt gemacht. Wärst du es nicht gewesen, hätte er sich ggf an die Nächste im Büro ran gemacht.

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17. Oktober um 8:58
In Antwort auf rabenschwarz

Auch wenn ich nichts von Frauen halte die sich damit begnügen Affaire zu sein - Er war in der Pflicht und hat es kaputt gemacht. Wärst du es nicht gewesen, hätte er sich ggf an die Nächste im Büro ran gemacht.

Also eigentlich alles wie immer....

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17. Oktober um 9:19
In Antwort auf eisbrecher

Nicht du hast diese Ehe zerstört, denn du bist ja nicht verheiratet. Der Ehemann ist es und er war auch derjenige, der fremd gegangen ist und damit die Ehe zerstört hat.

Sind sie denn jetzt noch verheiratet oder sind sie geschieden? Wenn sie noch verheiratet sind, brauchst du auch keine Schuldgefühle zu haben. Im Endeffekt hast du ja mit deiner Beichte bewirkt, dass er wieder zurück zu Frau und Kindern gegangen ist. 

...und erstmal die Schnauze voll hat vom fremdgehen, weil die nächste könnte ja wieder bei der Ehefrau anrufen :p

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17. Oktober um 9:19
In Antwort auf eisbrecher

Nicht du hast diese Ehe zerstört, denn du bist ja nicht verheiratet. Der Ehemann ist es und er war auch derjenige, der fremd gegangen ist und damit die Ehe zerstört hat.

Sind sie denn jetzt noch verheiratet oder sind sie geschieden? Wenn sie noch verheiratet sind, brauchst du auch keine Schuldgefühle zu haben. Im Endeffekt hast du ja mit deiner Beichte bewirkt, dass er wieder zurück zu Frau und Kindern gegangen ist. 

...und erstmal die Schnauze voll hat vom fremdgehen, weil die nächste könnte ja wieder bei der Ehefrau anrufen :p

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17. Oktober um 9:57

Willkommen im Club der Moralisten,
hier hat (fast) jeder alles richtig gemacht und weiß z. B. Ehe = exklusiv, alles super, alles immer. Jaja, da muss man dann reden und bla bla gähn...
Leider ist die Welt nicht immer so wie sich viele hier das in ihren 5 Zeilen Doppelmoral ausmalen. Viele Ehen sind u. a. wirtschaftliche Zweckgemeinschaften, die Kinder sind den Vätern bei weitem nicht egal, auch wenn die Frau ja hier immer maximal glorifziert wird. Wie wäre s mal auch Schattierungen dazwischen zu sehen, das den Mann es selbst gequält hat, das er eine Beziehung führte bei der die Frau (Huch, kann die etwa  auch an was Schuld sein???) keine Kommunikation mit ihm führte, ihn nur als Ernährer sah. Er sich abmühte daheim, sich um Haus, Kinder und ja sogar um die Ehefrau kümmern wollte?
Ja die Ehe kann für einen allein vorbei sein und ja das kann sich über Jahre ziehen weil er eben keiner ist der es gleich hinschmeißt.
Dann lernt er eben eine kennen wie die TE, die sich für ihn interessiert und vielleicht auch mal fragt wie es ihm geht und ihn im aussieht, nicht nur ob er daheim und im job ja alles immer für alle regelt.
Das sind grundsätzliche Fragen. Sicherlich hätte er es beenden können mit der Ehe, aber das weiß hier keiner da der Eingangstext zu wenig Infos bringt.
Es weiß keiner ob sie die Frau angerufen hat oder ihr eine Brieftaube geschickt hat. Das ist hier oft wie stille Post. Den meisten geht es nicht ums helfen, sondern ums Recht haben.
Ich finde es mit Verlaub besch... dass sie die Ehefrau angerufen hat! Sie hätte ein Ultimatum setzen sollen und dann hätte sie schon vor 2 Jahren rausgefunden ob er es wirklich ernst meint und hinbekommt oder nur bequem war (denn das wissen wir hier alle nicht, nein keiner hier!!!).
@TE Dein Handeln empfinde ich falsch, da du jetzt der kompletten Familie die Situation noch weiter erschwert hast. Du hättest dich konsequent früher trennen sollen oder ein Ultimatum setzen.

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17. Oktober um 10:15
In Antwort auf dex80

Willkommen im Club der Moralisten,
hier hat (fast) jeder alles richtig gemacht und weiß z. B. Ehe = exklusiv, alles super, alles immer. Jaja, da muss man dann reden und bla bla gähn...
Leider ist die Welt nicht immer so wie sich viele hier das in ihren 5 Zeilen Doppelmoral ausmalen. Viele Ehen sind u. a. wirtschaftliche Zweckgemeinschaften, die Kinder sind den Vätern bei weitem nicht egal, auch wenn die Frau ja hier immer maximal glorifziert wird. Wie wäre s mal auch Schattierungen dazwischen zu sehen, das den Mann es selbst gequält hat, das er eine Beziehung führte bei der die Frau (Huch, kann die etwa  auch an was Schuld sein???) keine Kommunikation mit ihm führte, ihn nur als Ernährer sah. Er sich abmühte daheim, sich um Haus, Kinder und ja sogar um die Ehefrau kümmern wollte?
Ja die Ehe kann für einen allein vorbei sein und ja das kann sich über Jahre ziehen weil er eben keiner ist der es gleich hinschmeißt.
Dann lernt er eben eine kennen wie die TE, die sich für ihn interessiert und vielleicht auch mal fragt wie es ihm geht und ihn im aussieht, nicht nur ob er daheim und im job ja alles immer für alle regelt.
Das sind grundsätzliche Fragen. Sicherlich hätte er es beenden können mit der Ehe, aber das weiß hier keiner da der Eingangstext zu wenig Infos bringt.
Es weiß keiner ob sie die Frau angerufen hat oder ihr eine Brieftaube geschickt hat. Das ist hier oft wie stille Post. Den meisten geht es nicht ums helfen, sondern ums Recht haben.
Ich finde es mit Verlaub besch... dass sie die Ehefrau angerufen hat! Sie hätte ein Ultimatum setzen sollen und dann hätte sie schon vor 2 Jahren rausgefunden ob er es wirklich ernst meint und hinbekommt oder nur bequem war (denn das wissen wir hier alle nicht, nein keiner hier!!!).
@TE Dein Handeln empfinde ich falsch, da du jetzt der kompletten Familie die Situation noch weiter erschwert hast. Du hättest dich konsequent früher trennen sollen oder ein Ultimatum setzen.

Ich bin mit meiner ehemaligen Affäre in einer Beziehung, dennoch finde ich, dass sie in eine typische Falle getreten ist und sich mit ihrer Beichte keine Freude gemacht hat. Was auch immer sie damit bezwecken wollte.

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17. Oktober um 10:35
In Antwort auf dex80

Willkommen im Club der Moralisten,
hier hat (fast) jeder alles richtig gemacht und weiß z. B. Ehe = exklusiv, alles super, alles immer. Jaja, da muss man dann reden und bla bla gähn...
Leider ist die Welt nicht immer so wie sich viele hier das in ihren 5 Zeilen Doppelmoral ausmalen. Viele Ehen sind u. a. wirtschaftliche Zweckgemeinschaften, die Kinder sind den Vätern bei weitem nicht egal, auch wenn die Frau ja hier immer maximal glorifziert wird. Wie wäre s mal auch Schattierungen dazwischen zu sehen, das den Mann es selbst gequält hat, das er eine Beziehung führte bei der die Frau (Huch, kann die etwa  auch an was Schuld sein???) keine Kommunikation mit ihm führte, ihn nur als Ernährer sah. Er sich abmühte daheim, sich um Haus, Kinder und ja sogar um die Ehefrau kümmern wollte?
Ja die Ehe kann für einen allein vorbei sein und ja das kann sich über Jahre ziehen weil er eben keiner ist der es gleich hinschmeißt.
Dann lernt er eben eine kennen wie die TE, die sich für ihn interessiert und vielleicht auch mal fragt wie es ihm geht und ihn im aussieht, nicht nur ob er daheim und im job ja alles immer für alle regelt.
Das sind grundsätzliche Fragen. Sicherlich hätte er es beenden können mit der Ehe, aber das weiß hier keiner da der Eingangstext zu wenig Infos bringt.
Es weiß keiner ob sie die Frau angerufen hat oder ihr eine Brieftaube geschickt hat. Das ist hier oft wie stille Post. Den meisten geht es nicht ums helfen, sondern ums Recht haben.
Ich finde es mit Verlaub besch... dass sie die Ehefrau angerufen hat! Sie hätte ein Ultimatum setzen sollen und dann hätte sie schon vor 2 Jahren rausgefunden ob er es wirklich ernst meint und hinbekommt oder nur bequem war (denn das wissen wir hier alle nicht, nein keiner hier!!!).
@TE Dein Handeln empfinde ich falsch, da du jetzt der kompletten Familie die Situation noch weiter erschwert hast. Du hättest dich konsequent früher trennen sollen oder ein Ultimatum setzen.

Wir wissen nicht, was sie dazu getrieben hat die Ehefrau zu informieren. Vielleicht hat sie mehrfach versucht sich von ihm zu trennen, er aber hat es nicht zugelassen? Vielleicht ging es ihr wie ihm: emotional unglücklich in verzwickter Lage gefangen? Und irgendwann musste ein Schlussstrich und eine Veränderung her? 

Der Mann ist nicht immer Schuld, aber er ist der Pragmatischere und oftmals eher der Zweckorientierter, das macht ihn nun für mich nicht sympathischer. Ich bin eher für emotionale Bindungen/Lebensformen und würde mein Leben entsprechend wählen, wenn es sein muss, aufgrund dessen wiederholend neu ausrichten.

In der heutigen Zeit hat der Mann viele Möglichkeiten, er muss nicht zwangsläufig Unterhalt zahlen und auf seine Kinder verzichten. Er kann sich für seine Kinder genauso wie die Frau Zeit nehmen und diese auch selbst  mit erziehen und mit betreuen.




 

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17. Oktober um 14:29

Ich melde mich wieder.
Aber auf alle Antworten kann ich erstmal nicht eingehen. Hätte mit so großer Resonanz nicht gerechnet.
Ich weiß, für die meisten klingt es nach einer klassischen Affäre. Vielleicht war sie das auch, das kann ich nicht beurteilen. Aber es hat sich nicht so angefühlt. Wir haben extrem viel Zeit mitei ander verbracht. Wir hatten Alltag miteinander. Es war nicht eine solche Affäre, wo an sich mal eine Stunde für ein Schäferstündchen trifft. Er ist bei mir ein und aus gegangen, war zeitweise fast jeden Tag bei mir bis spät Abends. Deshalb habe ich ihm auch geglaubt, wenn er sagt, dass seine Ehe nicht mehr lief. Sonst hätte er so viel Zeit garnicht gehabt, ohne dass es die Ehefrau stört. Wenn er bei sich daheim war, hat er viel mit mir Whatsapp geschrieben. Also mit ihr hat er kaum Zeit verbracht, eher nur mit seinen Kindern.
Was ich mir davon versprochen habe, seine Frau zu kontaktieren? Ich kann es garnicht sicher sagen. Es war auch ein Stück weit ein Kurzschluss. Letztlich habe ich so eine Entscheidung erzwingen wollen, egal wie sie ausfallen wird. Auch wenn er jetzt mit mir nix mehr zu tun haben will, so ist es dann wenigstens entgültig. Schon so oft haben wir versucht uns zu trennen. Und nie haben wir es durchgehalten. Zu groß war die Sehnsucht nacheinander.
Aber jetzt zu wissen, wie schlecht es ihm, das hätte ich nicht gedacht, dass es mir so weh tut. Er ist wohl ausgezogen, sie droht ihm im Moment seine Kinder wegzunehmen. Ich weiß nicht, wie sich das da weiter entwickelt. Er leidet sehr und weint extrem viel, das weiß ich von einer Freundin.
Ich selbst fühle extrem viel Schmerz. Ich habe sehr viel Scheiß erlebt, bevor er in mein Leben trat. Eigentlich war diese Zeit vor 5 Jahren etwa die schlimmste meines Lebens. Ich war Gefangen in einer Spirale aus Gewalt durch verschiedene Männer. Gefangen in meinen Erinnerungen aus der Jugend und alles was sich zu diesem Zeitpunkt wiederholte. Ich sah nicht mehr viel Lebensmut. Er hat mir so viel wieder gegeben. Er hat mir Halt gegeben und Kraft. Ich habe mein Leben wieder auf die Reihe bekommen, mich selbst im Griff gehabt. Und jetzt wird mir so sehr bewusst, dass es wirklich nur ein im Griff haben war. Diese Einsamkeit im Moment zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Ich möchte auch garniemanden an mich heran lassen. Ich denke das dies auch der Grund ist, warum ich hier schreibe. Hier kann ich im Schatten der Anonymität schreiben, ohne dass ich dabei jemanden ansehen muss. Ich kann trotzdem für mich alleine bleiben und weinen und trotzdem mit anderen in Kontakt treten.
Ohne ihn fühle ich mich gerade so allein und so hilflos. Er war irgendwie alles für mich. Und jetzt ist er weg und das ist auch noch meine Schuld. Hätte ich nix gesagt, wäre ich vielleicht auf ewig seine Geliebte geblieben. Das tat auch weh.Aber der Schmerz war nicht so groß, wie der Schmerz jetzt gerade. Wir hatten ja schließlich auch sehr viele schöne Zeiten.
Irgendwer hat noch nach dem Alter gefragt. Ich bin jetzt 33 und er 40.

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17. Oktober um 14:52
In Antwort auf nupsi1987

Ich melde mich wieder.
Aber auf alle Antworten kann ich erstmal nicht eingehen. Hätte mit so großer Resonanz nicht gerechnet.
Ich weiß, für die meisten klingt es nach einer klassischen Affäre. Vielleicht war sie das auch, das kann ich nicht beurteilen. Aber es hat sich nicht so angefühlt. Wir haben extrem viel Zeit mitei ander verbracht. Wir hatten Alltag miteinander. Es war nicht eine solche Affäre, wo an sich mal eine Stunde für ein Schäferstündchen trifft. Er ist bei mir ein und aus gegangen, war zeitweise fast jeden Tag bei mir bis spät Abends. Deshalb habe ich ihm auch geglaubt, wenn er sagt, dass seine Ehe nicht mehr lief. Sonst hätte er so viel Zeit garnicht gehabt, ohne dass es die Ehefrau stört. Wenn er bei sich daheim war, hat er viel mit mir Whatsapp geschrieben. Also mit ihr hat er kaum Zeit verbracht, eher nur mit seinen Kindern.
Was ich mir davon versprochen habe, seine Frau zu kontaktieren? Ich kann es garnicht sicher sagen. Es war auch ein Stück weit ein Kurzschluss. Letztlich habe ich so eine Entscheidung erzwingen wollen, egal wie sie ausfallen wird. Auch wenn er jetzt mit mir nix mehr zu tun haben will, so ist es dann wenigstens entgültig. Schon so oft haben wir versucht uns zu trennen. Und nie haben wir es durchgehalten. Zu groß war die Sehnsucht nacheinander.
Aber jetzt zu wissen, wie schlecht es ihm, das hätte ich nicht gedacht, dass es mir so weh tut. Er ist wohl ausgezogen, sie droht ihm im Moment seine Kinder wegzunehmen. Ich weiß nicht, wie sich das da weiter entwickelt. Er leidet sehr und weint extrem viel, das weiß ich von einer Freundin.
Ich selbst fühle extrem viel Schmerz. Ich habe sehr viel Scheiß erlebt, bevor er in mein Leben trat. Eigentlich war diese Zeit vor 5 Jahren etwa die schlimmste meines Lebens. Ich war Gefangen in einer Spirale aus Gewalt durch verschiedene Männer. Gefangen in meinen Erinnerungen aus der Jugend und alles was sich zu diesem Zeitpunkt wiederholte. Ich sah nicht mehr viel Lebensmut. Er hat mir so viel wieder gegeben. Er hat mir Halt gegeben und Kraft. Ich habe mein Leben wieder auf die Reihe bekommen, mich selbst im Griff gehabt. Und jetzt wird mir so sehr bewusst, dass es wirklich nur ein im Griff haben war. Diese Einsamkeit im Moment zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Ich möchte auch garniemanden an mich heran lassen. Ich denke das dies auch der Grund ist, warum ich hier schreibe. Hier kann ich im Schatten der Anonymität schreiben, ohne dass ich dabei jemanden ansehen muss. Ich kann trotzdem für mich alleine bleiben und weinen und trotzdem mit anderen in Kontakt treten.
Ohne ihn fühle ich mich gerade so allein und so hilflos. Er war irgendwie alles für mich. Und jetzt ist er weg und das ist auch noch meine Schuld. Hätte ich nix gesagt, wäre ich vielleicht auf ewig seine Geliebte geblieben. Das tat auch weh.Aber der Schmerz war nicht so groß, wie der Schmerz jetzt gerade. Wir hatten ja schließlich auch sehr viele schöne Zeiten.
Irgendwer hat noch nach dem Alter gefragt. Ich bin jetzt 33 und er 40.

Auf jeden Fall hat er euch beide getäuscht und es verpasst, in Ruhe für klare Verhältnisse zu sorgen. Anscheinend hatte diese Beziehung für dich mehr Wert und Bedeutung als für ihn. Das sie nun so aus allen Wolken fällt, spricht auch nicht dafür, dass die Ehe am Ende war. Am Ende seid ihr alle nun Verlierer, ihr Frauen die tragischsten. Er hatte es wenigstens noch in eigener Hand.

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17. Oktober um 17:58
In Antwort auf skadirux

...und erstmal die Schnauze voll hat vom fremdgehen, weil die nächste könnte ja wieder bei der Ehefrau anrufen :p

Kommt darauf an, wie die Folgen für ihn aussahen. 
Ist er noch immer verheiratet und hat er nur teuren Schmuck kaufen müssen, wird ihn das nicht von der nächsten Affäre abhalten.

Ist er mittlerweile geschieden und um die Hälfte seines Vermögens ärmer, dann vielleicht schon. 

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17. Oktober um 18:03
In Antwort auf nupsi1987

Ich melde mich wieder.
Aber auf alle Antworten kann ich erstmal nicht eingehen. Hätte mit so großer Resonanz nicht gerechnet.
Ich weiß, für die meisten klingt es nach einer klassischen Affäre. Vielleicht war sie das auch, das kann ich nicht beurteilen. Aber es hat sich nicht so angefühlt. Wir haben extrem viel Zeit mitei ander verbracht. Wir hatten Alltag miteinander. Es war nicht eine solche Affäre, wo an sich mal eine Stunde für ein Schäferstündchen trifft. Er ist bei mir ein und aus gegangen, war zeitweise fast jeden Tag bei mir bis spät Abends. Deshalb habe ich ihm auch geglaubt, wenn er sagt, dass seine Ehe nicht mehr lief. Sonst hätte er so viel Zeit garnicht gehabt, ohne dass es die Ehefrau stört. Wenn er bei sich daheim war, hat er viel mit mir Whatsapp geschrieben. Also mit ihr hat er kaum Zeit verbracht, eher nur mit seinen Kindern.
Was ich mir davon versprochen habe, seine Frau zu kontaktieren? Ich kann es garnicht sicher sagen. Es war auch ein Stück weit ein Kurzschluss. Letztlich habe ich so eine Entscheidung erzwingen wollen, egal wie sie ausfallen wird. Auch wenn er jetzt mit mir nix mehr zu tun haben will, so ist es dann wenigstens entgültig. Schon so oft haben wir versucht uns zu trennen. Und nie haben wir es durchgehalten. Zu groß war die Sehnsucht nacheinander.
Aber jetzt zu wissen, wie schlecht es ihm, das hätte ich nicht gedacht, dass es mir so weh tut. Er ist wohl ausgezogen, sie droht ihm im Moment seine Kinder wegzunehmen. Ich weiß nicht, wie sich das da weiter entwickelt. Er leidet sehr und weint extrem viel, das weiß ich von einer Freundin.
Ich selbst fühle extrem viel Schmerz. Ich habe sehr viel Scheiß erlebt, bevor er in mein Leben trat. Eigentlich war diese Zeit vor 5 Jahren etwa die schlimmste meines Lebens. Ich war Gefangen in einer Spirale aus Gewalt durch verschiedene Männer. Gefangen in meinen Erinnerungen aus der Jugend und alles was sich zu diesem Zeitpunkt wiederholte. Ich sah nicht mehr viel Lebensmut. Er hat mir so viel wieder gegeben. Er hat mir Halt gegeben und Kraft. Ich habe mein Leben wieder auf die Reihe bekommen, mich selbst im Griff gehabt. Und jetzt wird mir so sehr bewusst, dass es wirklich nur ein im Griff haben war. Diese Einsamkeit im Moment zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Ich möchte auch garniemanden an mich heran lassen. Ich denke das dies auch der Grund ist, warum ich hier schreibe. Hier kann ich im Schatten der Anonymität schreiben, ohne dass ich dabei jemanden ansehen muss. Ich kann trotzdem für mich alleine bleiben und weinen und trotzdem mit anderen in Kontakt treten.
Ohne ihn fühle ich mich gerade so allein und so hilflos. Er war irgendwie alles für mich. Und jetzt ist er weg und das ist auch noch meine Schuld. Hätte ich nix gesagt, wäre ich vielleicht auf ewig seine Geliebte geblieben. Das tat auch weh.Aber der Schmerz war nicht so groß, wie der Schmerz jetzt gerade. Wir hatten ja schließlich auch sehr viele schöne Zeiten.
Irgendwer hat noch nach dem Alter gefragt. Ich bin jetzt 33 und er 40.

Mir tut er nicht leid. Er hat ja gewusst, was passieren wird, wenn er fremdgeht. Die meisten betrogenen Frauen hätten so reagiert wie seine. Selbst schuld.

Du brauchst keine Schuldgefühle deshalb haben, er hat es verdient und die Ehefrau auch, dass du ihr die Wahrheit gesagt hast. 

Dein Schmerz ist einfach nur Liebeskummer. Ist bestimmt nicht dein erster und wird auch nicht dein letzter sein. Du überstehst das schon. Das nächste Mal bist du klüger und lässt dich nicht mehr auf einen vergebenen Mann ein. 

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17. Oktober um 18:04
In Antwort auf eisbrecher

Kommt darauf an, wie die Folgen für ihn aussahen. 
Ist er noch immer verheiratet und hat er nur teuren Schmuck kaufen müssen, wird ihn das nicht von der nächsten Affäre abhalten.

Ist er mittlerweile geschieden und um die Hälfte seines Vermögens ärmer, dann vielleicht schon. 

Ist ja schön, wenn ihr das Thema witzig findet.
Er hat bisher weder seine Ehe gerettet, noch ist er geschieden. Das ganze ist erst 3 Tage her.

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17. Oktober um 18:12
In Antwort auf dex80

Willkommen im Club der Moralisten,
hier hat (fast) jeder alles richtig gemacht und weiß z. B. Ehe = exklusiv, alles super, alles immer. Jaja, da muss man dann reden und bla bla gähn...
Leider ist die Welt nicht immer so wie sich viele hier das in ihren 5 Zeilen Doppelmoral ausmalen. Viele Ehen sind u. a. wirtschaftliche Zweckgemeinschaften, die Kinder sind den Vätern bei weitem nicht egal, auch wenn die Frau ja hier immer maximal glorifziert wird. Wie wäre s mal auch Schattierungen dazwischen zu sehen, das den Mann es selbst gequält hat, das er eine Beziehung führte bei der die Frau (Huch, kann die etwa  auch an was Schuld sein???) keine Kommunikation mit ihm führte, ihn nur als Ernährer sah. Er sich abmühte daheim, sich um Haus, Kinder und ja sogar um die Ehefrau kümmern wollte?
Ja die Ehe kann für einen allein vorbei sein und ja das kann sich über Jahre ziehen weil er eben keiner ist der es gleich hinschmeißt.
Dann lernt er eben eine kennen wie die TE, die sich für ihn interessiert und vielleicht auch mal fragt wie es ihm geht und ihn im aussieht, nicht nur ob er daheim und im job ja alles immer für alle regelt.
Das sind grundsätzliche Fragen. Sicherlich hätte er es beenden können mit der Ehe, aber das weiß hier keiner da der Eingangstext zu wenig Infos bringt.
Es weiß keiner ob sie die Frau angerufen hat oder ihr eine Brieftaube geschickt hat. Das ist hier oft wie stille Post. Den meisten geht es nicht ums helfen, sondern ums Recht haben.
Ich finde es mit Verlaub besch... dass sie die Ehefrau angerufen hat! Sie hätte ein Ultimatum setzen sollen und dann hätte sie schon vor 2 Jahren rausgefunden ob er es wirklich ernst meint und hinbekommt oder nur bequem war (denn das wissen wir hier alle nicht, nein keiner hier!!!).
@TE Dein Handeln empfinde ich falsch, da du jetzt der kompletten Familie die Situation noch weiter erschwert hast. Du hättest dich konsequent früher trennen sollen oder ein Ultimatum setzen.

In eine bestehende Beziehung habe ich mich jedenfalls noch nie hineingemischt also habe ich diesbezüglich wohl alles richtig gemacht bis jetzt. 

Diese Ehe war wohl keine wirtschaftliche Zweckgemeinschaft, sonst wäre die Ehefrau jetzt nicht so sauer. Man kann natürlich alles Mögliche vereinbaren, nur sollte man das gemeinsam tun und es sollten sich beide einig sein. Es gibt nunmal keine einseitig offene Ehe. Eine Ehe ist auch kein Gefängnis, also kann man sie durchaus auch einseitig beenden, wenn man nicht mehr glücklich ist.

Anscheinend wusste die Frau ja nicht, dass ihr Mann so unglücklich in der Ehe ist, also wird er wohl nie darüber gesprochen haben. Das ist eindeutig sein Versäumnis. Nicht zu reden und sich stattdessen eine Geliebte zu suchen ist kein guter und verantwortungsvoller Umgang in einer Ehe, das ist kindisch und unreif. Dass er jetzt die Folgen zu spüren bekommt, hat er selbst zu verantworten. Es mag durchaus sein, dass die Ehefrau Fehler gemacht hat, aber dann wäre es an ihm gewesen, diese anzusprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

Dass ihm die Kinder egal wären hat hier ja niemand behauptet. Die Kinder wird ihm die Ehefrau ohnehin nicht wegnehmen können, dazu hat sie gar kein Recht, wenn es nicht irgendwelche Vorfälle gegeben hat wie Gewalt, Suchterkrankung oder ähnliches. Wenn er ein guter Vater ist, dann wird das auch entsprechend miteinbezogen bei den Regelungen für die Obsorge. Wenn er die Kinder wirklich so liebt, dann kann er ja eine 50:50-Regelung beantragen, das steht ihm jederzeit frei (und das wäre für die Kinder auch am besten).

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17. Oktober um 18:13
In Antwort auf nupsi1987

Ist ja schön, wenn ihr das Thema witzig findet.
Er hat bisher weder seine Ehe gerettet, noch ist er geschieden. Das ganze ist erst 3 Tage her.

Das ist auf meiner Seite reine Schadenfreude, weil ich finde, dass es ihm recht geschieht. 

Die Ehefrau ist nach dem, was du schreibst, stinksauer und zur Scheidung wird es schon noch kommen. 

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17. Oktober um 21:09
In Antwort auf lude14

Es ist schon erstaunlich, dass einige im Forum immer meinen zu Wissen wer wann was warum gesagt, warum gelogen wurde und was eine Ausrede war.

Natürlich ist es gar nicht möglich auf Basis einer kleinen Schilderung hier im Forum alles zu verstehen.
Und genau deshalb bin ich jedenfalls auch immer vorsichtig mit meinen Äußerungen. Das Leben, die Menschen und die Situationen sind sehr facettenreich und oft sind die Dinge nicht so, wie ich meine das sie sein müssten.

Jeder meint, die Wahrheit zu kennen und verkennt dabei, dass er nur seine Wahrheit kennt.

Und was genau meinst du? Meine Beurteilung aufgrund des geschilderten ist nicht zutreffend und du glaubst es besser zu wissen stimmts? Mag schon sein, ist nicht jeder so Facettenreich wie du. Aber 1 und zusammen zählen kannst du doch schon oder ist das wieder zu Facettenreich für dich? Na wie auch immer, danke für deinen input. 

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17. Oktober um 21:54

Wenn man eine Affäre eingeht, ist man immer Teil eines Betrugs und Vertrauensbruchs (es sei denn, es handelt sich um offene Beziehungen). Ganz egal, ob man derjenige ist, der betrügt oder derjenige, mit dem betrogen wird. Jeder kann seine eigenen Wert- und Moralvorstellungen dagegen halten und selbst entscheiden, ob er so etwas möchte oder nicht. Wer damit kein Problem hat und das macht, darf sich am Ende aber auch nicht wundern, wenn ein Scherbenhaufen zurückbleibt.

Es tut mir leid, dass es Dir jetzt so schlecht geht, aber Dein Kummer ist hausgemacht. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen und sicher wird es Dir (und ihm und vor allem der betrogenen Ehefrau) noch eine Weile schlecht gehen. Und das ist auch gut so (bei ihm und bei Dir, bei der Ehefrau ist es einfach nur scheiße). Es wäre fatal, wenn Dir das jetzt alles egal wäre. Du kannst aber Deine Lehren aus dieser Geschichte ziehen und künftig anders handeln. Das nennt man dann Persönlichkeitsentwicklung. Menschen lernen (leider) oft am meisten, wenn sie die größte Scheiße erleben. Nicht alle, aber die guten! Sei auch gut und das Leben wird noch viel Gutes für Dich bereit halten!

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17. Oktober um 22:45
In Antwort auf py158

Also eigentlich alles wie immer....

Genau genommen schon. Sucht man nach außerehelichem Sex findet man ihn auch. Nur war es hier eben die TE die "Ja" gesagt hat und nun den schwarzen Peter hat.

Ich finde aber lustig das er mit der TE nicht mehr reden mag und heult. Er ist seiner Frau fremd gegangen aber der TE nun die komplette Schuld zuweisen ist einfacher.

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18. Oktober um 20:33

Ich habe mal gelesen, dass Männer es sehr genießen wenn sie zwei Frauen gleichzeitig haben können (egal ob die ein oder andere von der anderen weiß oder nicht). Die eine kocht zu Hause, wäscht die Wäsche und mit der anderen kann er sich jung fühlen und sexuelles ausleben. 

Nun hast du etwas gemacht, was du im Nachhinein wiederum bereuen tust. Und als ich deinen ersten Beitrag hier las, dachte ich, ob sie es wohl bereut, der anderen alles erzählt zu haben. Und siehe da, im nächsten Beitrag von dir, hast du erwähnt dass du es bereust. Ich kann das nur allzu gut  verstehen. Denn die schönen Zeiten mit ihm  fehlen dir sicherlich sehr.

Wer wäscht jetzt seine Wäsche? Wer kocht für ihn? Männer sind mit so einfachen Dingen meist überfordert. 

Ich weiß echt nicht zu was ich dir raten kann. Du kannst dich bei ihm entschuldigen, ihm sagen, dass es eine Kurzschlussreaktion war... warum du es getan hast. aber das klingt dann so als würdest du dich ihm unterwerfen. Das kann es auch nicht sein.

Ich hoffe du bzw. ihr findet einen Weg, euch wieder zu versöhnen- wie auch immer die Versöhnung aussehen mag.

Aber ich kann mir denken, wenn er sich wieder beruhigt hat, dass er auch an die schönen Zeiten mit dir zurück denken wird.

 

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18. Oktober um 22:20

Ich find es ehrlich gesagt nicht ideal dass du dich eingemischt hast. M.E. wär das SEINE Aufgabe gewesen, mit seiner Frau reinen Tisch zu machen und sie für dich zu verlassen, denn er hat dir ja Liebe vorgegaukelt. Dass du die arme Exfrau anrufst und ihr das reinreiben willst, finde ich kindisch und unnötig. Wenn er nicht bereit ist hinter seinen Worten zu stehen, oder Taten folgen zu lassen, aufrichtig zu sein, verlass ihn. Soll er sich eine neue Affäre suchen.

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19. Oktober um 4:54
In Antwort auf monasmama

Mit anderen Worten, sie wusste nichts davon, dass ihre Ehe am Ende sei?
Du bist auf den Klassiker reingefallen und befindest dich damit leider in guter Gesellschaft. Falls es dir hilft: die Ehe hat der untreue Ehemann ruiniert, nicht du. Jetzt ist er mit seinen Lügen halt gründlich auf die Schnauze gefallen. Karma.

richtig!!! der Trick mit der kaputten Ehe ist so alt wie die Menschheit...  unerklärlich, dass er immer noch funktioniert 

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19. Oktober um 5:34
In Antwort auf eisbrecher

Mir tut er nicht leid. Er hat ja gewusst, was passieren wird, wenn er fremdgeht. Die meisten betrogenen Frauen hätten so reagiert wie seine. Selbst schuld.

Du brauchst keine Schuldgefühle deshalb haben, er hat es verdient und die Ehefrau auch, dass du ihr die Wahrheit gesagt hast. 

Dein Schmerz ist einfach nur Liebeskummer. Ist bestimmt nicht dein erster und wird auch nicht dein letzter sein. Du überstehst das schon. Das nächste Mal bist du klüger und lässt dich nicht mehr auf einen vergebenen Mann ein. 

sehe ich auch so. glaube aber, dass aufgrund der jugend u. lebensgeschichte von "Tina" es sich hier um eine sehr bedürftige person handelt. verliebtheit mit liebe verwechselt und die geborgenheit bei männern sucht und selten findet. 
leider muss ich auch sagen, liebenkummer (auch enorm starken) hat jeder mensch schon erlebt. er vergeht trotzdem iwann. alles Gute!!!

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19. Oktober um 6:18
In Antwort auf nupsi1987

Ist ja schön, wenn ihr das Thema witzig findet.
Er hat bisher weder seine Ehe gerettet, noch ist er geschieden. Das ganze ist erst 3 Tage her.

Guten Morgen nupsi87,

Also witzig finden das vermutlich die wenigsten. Ich finde, dass du alles richtig gemacht hast. Dein Affären-Mann ist einfach nur die tausendste Ausgabe eines Jammerlappens, der es sich vermeintlich bequem mit zwei Frauen eingerichtet hat. Und der weder Bock noch Traute hat für klare Verhältnisse zu sorgen.

Sei froh dass du ihn los bist und versuche dich an den Gedanken zu gewöhnen, dass dir auch ein ganzer, ungeteilter Mann zusteht. Auch wenn du es bisher anders erfahren hast und nur gewalttätige Arschlö..... Kennen gelernt hast.

Freundliche Grüße, Christoph

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19. Oktober um 7:02

Ich finde auch, du hast alles richtig gemacht.

Er hätte wissen müssen worauf er sich einlässt, doch wahrscheinlich war er zu bedürftig nach körperlicher Zuwendung und Aufmerksamkeit, um zu bemerken, was es mit dir macht oder welche Risiken und Nebenwirkungen dabei entstehen können.

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19. Oktober um 9:01
In Antwort auf dex80

Willkommen im Club der Moralisten,
hier hat (fast) jeder alles richtig gemacht und weiß z. B. Ehe = exklusiv, alles super, alles immer. Jaja, da muss man dann reden und bla bla gähn...
Leider ist die Welt nicht immer so wie sich viele hier das in ihren 5 Zeilen Doppelmoral ausmalen. Viele Ehen sind u. a. wirtschaftliche Zweckgemeinschaften, die Kinder sind den Vätern bei weitem nicht egal, auch wenn die Frau ja hier immer maximal glorifziert wird. Wie wäre s mal auch Schattierungen dazwischen zu sehen, das den Mann es selbst gequält hat, das er eine Beziehung führte bei der die Frau (Huch, kann die etwa  auch an was Schuld sein???) keine Kommunikation mit ihm führte, ihn nur als Ernährer sah. Er sich abmühte daheim, sich um Haus, Kinder und ja sogar um die Ehefrau kümmern wollte?
Ja die Ehe kann für einen allein vorbei sein und ja das kann sich über Jahre ziehen weil er eben keiner ist der es gleich hinschmeißt.
Dann lernt er eben eine kennen wie die TE, die sich für ihn interessiert und vielleicht auch mal fragt wie es ihm geht und ihn im aussieht, nicht nur ob er daheim und im job ja alles immer für alle regelt.
Das sind grundsätzliche Fragen. Sicherlich hätte er es beenden können mit der Ehe, aber das weiß hier keiner da der Eingangstext zu wenig Infos bringt.
Es weiß keiner ob sie die Frau angerufen hat oder ihr eine Brieftaube geschickt hat. Das ist hier oft wie stille Post. Den meisten geht es nicht ums helfen, sondern ums Recht haben.
Ich finde es mit Verlaub besch... dass sie die Ehefrau angerufen hat! Sie hätte ein Ultimatum setzen sollen und dann hätte sie schon vor 2 Jahren rausgefunden ob er es wirklich ernst meint und hinbekommt oder nur bequem war (denn das wissen wir hier alle nicht, nein keiner hier!!!).
@TE Dein Handeln empfinde ich falsch, da du jetzt der kompletten Familie die Situation noch weiter erschwert hast. Du hättest dich konsequent früher trennen sollen oder ein Ultimatum setzen.

Deise Gedanken kann ich größtenteils nachvollziehen und ich sehe es sehr ähnlich. Gut ausgedrückt.
Aber sowas mag keiner hören. Schon gar nicht wenn das eigene Weltbild sowas nicht erlebt hat und man selbst gesellschaftsmoralisch voll mit der Welle schwimmt. Da fällt es vielen dann schon schwer sich vorzustellen, dass die eigene Welle genauso eine Existenzberechtigung hat wie die anderen Wellen links und rechts.

Alle, die meinen immer moralisch korrekt zu handeln, sage ich absolut ohne Ironie "Glückwunsch!". Das ist schön für Euch und ihr seid damit für Euch auf der weißen Seite. Daran gibt es nichts zu kritisieren.
Solange dieser Maßstab nicht für alle angesetzt wird und Diversität gedanklich zugelassen wird, ist ja alles Bestens.
Ansonsten landet man in der Tat sehr schnell beim schwarz/weiß und der Doppelmoral.

@nupsi1987: Dein Schmerz wird verblassen. Du solltest Dich wirklich auf Dich und Dein eigenes Leben konzentrieren. Tu Dir viel Gutes! Ganz bewusst. Und geh mal zum Psychologen, wenn Du das nicht eh schon machst. Verstecke Dich nicht zu langein der Anonymität. Gerade bei Deiner angedeuteten Vorgeschichte wird Dir das vermutlich nicht so gut tun auf Dauer.
Du hast m.E. einen Fehler gemacht, aber das tut jeder Mal. Das gehört zu Dir. Nimm Dich an mit allen weißen und allen schwarzen Seiten. Wenn Du das geschafft hast, kannst Du sehen woran Du arbeiten möchtest.
 

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19. Oktober um 9:55
In Antwort auf nupsi1987

Ich melde mich wieder.
Aber auf alle Antworten kann ich erstmal nicht eingehen. Hätte mit so großer Resonanz nicht gerechnet.
Ich weiß, für die meisten klingt es nach einer klassischen Affäre. Vielleicht war sie das auch, das kann ich nicht beurteilen. Aber es hat sich nicht so angefühlt. Wir haben extrem viel Zeit mitei ander verbracht. Wir hatten Alltag miteinander. Es war nicht eine solche Affäre, wo an sich mal eine Stunde für ein Schäferstündchen trifft. Er ist bei mir ein und aus gegangen, war zeitweise fast jeden Tag bei mir bis spät Abends. Deshalb habe ich ihm auch geglaubt, wenn er sagt, dass seine Ehe nicht mehr lief. Sonst hätte er so viel Zeit garnicht gehabt, ohne dass es die Ehefrau stört. Wenn er bei sich daheim war, hat er viel mit mir Whatsapp geschrieben. Also mit ihr hat er kaum Zeit verbracht, eher nur mit seinen Kindern.
Was ich mir davon versprochen habe, seine Frau zu kontaktieren? Ich kann es garnicht sicher sagen. Es war auch ein Stück weit ein Kurzschluss. Letztlich habe ich so eine Entscheidung erzwingen wollen, egal wie sie ausfallen wird. Auch wenn er jetzt mit mir nix mehr zu tun haben will, so ist es dann wenigstens entgültig. Schon so oft haben wir versucht uns zu trennen. Und nie haben wir es durchgehalten. Zu groß war die Sehnsucht nacheinander.
Aber jetzt zu wissen, wie schlecht es ihm, das hätte ich nicht gedacht, dass es mir so weh tut. Er ist wohl ausgezogen, sie droht ihm im Moment seine Kinder wegzunehmen. Ich weiß nicht, wie sich das da weiter entwickelt. Er leidet sehr und weint extrem viel, das weiß ich von einer Freundin.
Ich selbst fühle extrem viel Schmerz. Ich habe sehr viel Scheiß erlebt, bevor er in mein Leben trat. Eigentlich war diese Zeit vor 5 Jahren etwa die schlimmste meines Lebens. Ich war Gefangen in einer Spirale aus Gewalt durch verschiedene Männer. Gefangen in meinen Erinnerungen aus der Jugend und alles was sich zu diesem Zeitpunkt wiederholte. Ich sah nicht mehr viel Lebensmut. Er hat mir so viel wieder gegeben. Er hat mir Halt gegeben und Kraft. Ich habe mein Leben wieder auf die Reihe bekommen, mich selbst im Griff gehabt. Und jetzt wird mir so sehr bewusst, dass es wirklich nur ein im Griff haben war. Diese Einsamkeit im Moment zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Ich möchte auch garniemanden an mich heran lassen. Ich denke das dies auch der Grund ist, warum ich hier schreibe. Hier kann ich im Schatten der Anonymität schreiben, ohne dass ich dabei jemanden ansehen muss. Ich kann trotzdem für mich alleine bleiben und weinen und trotzdem mit anderen in Kontakt treten.
Ohne ihn fühle ich mich gerade so allein und so hilflos. Er war irgendwie alles für mich. Und jetzt ist er weg und das ist auch noch meine Schuld. Hätte ich nix gesagt, wäre ich vielleicht auf ewig seine Geliebte geblieben. Das tat auch weh.Aber der Schmerz war nicht so groß, wie der Schmerz jetzt gerade. Wir hatten ja schließlich auch sehr viele schöne Zeiten.
Irgendwer hat noch nach dem Alter gefragt. Ich bin jetzt 33 und er 40.

Dass er nun nicht mehr mit dir redet, finde ich feige. Schließlich hat er euch beiden über Jahre was vorgespielt und es war nur eine Frage der Zeit, bis einer von euch was auffällt bzw umfällt. Ein ehrlicher Abschluss wäre nun das mindeste, dass du verdient hast. Ich glaube schon, dass das bei euch irgendwie Liebe war, aber er war trotzdem weder offen, noch ehrlich, noch fair dir gegenüber. Wenn er wirklich so tief mit dir verbunden gewesen wäre, hätte er seine Ehe beenden müssen und er hatte wirklich jahrelang Zeit dafür, um eine elegante Lösung auch bzgl der Kinder zu finden.  Dass sie aus allen Wolken fällt, spricht aber nicht dafür, dass die Ehe tatsächlich tot war. So hat er es nur gemacht wie viele andere es auch machen: das beste aus beiden Welten genossen. Letzlich hat er dich wieder ins Loch gestoßen. Es mag dir nicht so vorkommen, aber am Ende kannst du wirklich froh sein, den Mann los zu sein. In deiner Lage braucht man keinen feigen Mann, der am Ende nur an sich denkt. 

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