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Ich habe dich satt! Tschüs, Deutschland!

18. Juni 2015 um 9:34

So mancher Deutscher (ja, Frauen auch!), hat sich bestimmt schon einmal mit dem Gedanken gespielt, Deutschland zu verlassen.

"Der Euro hat auch nicht das gehalten, was uns die Politiker versprachen; alles ist teurer geworden; das Wetter ist eine einzige Zumutung; für das, was man arbeitet, wird man nicht ordentlich bezahlt; hier hat man keine Zukunft - man ist schneller in `Hartz-IV`, als man arbeiten kann; die Politiker reden nur, handeln aber nicht; die Bürokratie und die Gesetze sind eine Katastrophe: Für dies und jenes braucht man eine Genehmigung, alles muss immer zwei und dreimal bearbeitet werden - schon deshalb ist es `überall besser!`" - das sind einige Gründe, warum viele Menschen dieses Land verlassen wollen. Aber wo ist es besser? In den USA? In Australien?

Deshalb meine Frage an Euch: Habt ihr schon mal daran gedacht, auszuwandern, alles aufzugeben, um woanders endlich glücklich zu werden, weil Ihr vielleicht sagt: Probieren könnte man es ja (einmal)? Hättet Ihr wirklich den MUT, Euch in der "Fremde" ein neues Leben aufzubauen? Man sagt ja: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!" Oder denkt Ihr: Nein, ein anderes Land ... ich weiß nicht so recht ... Nein!, Deutschland ist mir bestens vertraut, hier wurde ich geboren und hier möchte ich auch sterben - da wird gar nicht lange drüber nachgedacht

Vielen Dank für Eure Meinungen!

lib

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18. Juni 2015 um 9:41


Ja wenn es keine Probleme mit Job oder Sprache gibt und der Partner mitspielt, mein Pferd mit kann-also die Rahmenbedingungen stimmen- gerne. Habe auch schon mal Auslandszeiten in meinem Leben gehabt. Persönlich bedingt wäre ein Leben in Nordholland für mich z.B. ein großer Traum.(Klar- eine Karibikinsel wäre cooler aber ich will mich ja auch heimisch fühlen können)

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18. Juni 2015 um 11:22


Das frage ich mich auch!
Ich denke, es gibt für den einzelnen auf alle Fälle gute Gründe auszuwandern, aber der Grund "hier ist alles so furchtbar" ist da für mich wenig überzeugend. Da frage ich mich immer, ob sich diese Menschen tatsächlich auch damit beschäftigt haben, wie die Verhältnisse in dem Land ihrer Wahl sind.

Die Beispiele des TE:
Australien wäre mir viel zu weit weg von meiner Familie und es würde mich nerven, dass man allein auf seiner riesen Insel sitzt und jedes Mal, wenn man in ein anderes Land will eine lange Flugstrecke auf sich nehmen muss. Mag ich nicht. Dafür bin ich zu neugierig auf andere Länder. Zu den geografischen Gegebenheiten kann ich nicht viel sagen, weil ich in Australien noch nicht war. Also ich weiß nicht, wie es sich damit lebt, dass mittendrin alles voller Wüste ist und damit die Distanzen zu den einzelnen Ortschaften riesig werden. Aus anderen Ländern wo das ähnlich ist, muss ich aber sagen: Schon bisschen nervig, aber mei....Das ist Typsache.

USA: Neeeee, ein Land in dem ich definitiv nicht leben will. Das Sozial- und Gesundheitswesen, das Wesen der Amerikaner und die Justiz.....Das alles will ich wirklich nicht.

Anders sehe ich es bei anderen europäischen Ländern: Da gibt es schon interessante Länder, je nachdem was man eben mag. Ich habe auch vorübergehend in einem anderen Land gelebt und dabei gemerkt: Ich will in meinem ganz normalen Alltag in meiner Muttersprache kommunizieren können. Das ist mir wichtig.
Aber das ist auch kein Problem, denn ich fühle mich wohl hier und gehe nicht davon aus, dass die Kirschen aus Nachbars Garten immer größer sind als meine eigenen.

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18. Juni 2015 um 11:42

Böse Zungen könnten jetzt behaupten dir würden diese Tätigkeiten deswegen zugetraut allein weil du weiß bist.

Aber natürlich läuft das in Namibia ganz anders.

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18. Juni 2015 um 12:16

Woanders is auch scheiße.

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18. Juni 2015 um 12:20

Deswegen musstest du also zig mal den Job wechseln? Die Fülle an Tätigkeiten finde ich sehr interessant.

Versteh mich nicht falsch, ich will das nicht herabwürdigen. Es ist nur so, dass halt viele Menschen in ein anderes Land gehen nach dem Motto "ich werd DJ, mal schauen" und dann irgendwann wieder desillusioniert heimkehren.

Was passiert z.B., wenn du ernsthaft krank wirst?

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18. Juni 2015 um 12:21

Bitte?!?
Als Rassistin nach Afrika auswandern. Auch ein Modell.

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18. Juni 2015 um 21:22

Jeder ist für sein Leben verantwortlich
egal in welchem Land, meistens verlagerst du deine Probleme eh nur ins Ausland und wenn du nicht wirklich weisst wohin und was du dort machen willst. Du könntest genauso gut auf den Mars flüchten, es ändert sich nichts.
Wenns ums richtige auswandern geht, also ein Ort wo das Herz dran hängt dann ist das bei mir Australien, die Menschen die ich aber am meisten liebe leben hier in Deutschland, und so wird das auch vorerst bleiben. Australien ist viel in meinen Träumen nachts, ein Teil von mir ist wohl immer noch dort .

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19. Juni 2015 um 8:15

@stippvisite
WARUM war Cal. nichts? Auf den Wald kann ich sehr gut verzichten, aber nicht auf die Sonne!

lib

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19. Juni 2015 um 16:36

"Sie muessen zwar
ständig damit rechnen, erschossen zu werden- aber zumindest denken nicht 90% der Bevölkerung, dass man nur Sozialschmarotzer ist."

Ja, das ist natürlich viel besser und im Augenblick des Totes sicher sehr tröstlich: "Tja, ich sterbe, aber wenigstens halten sie mich nicht für einen Sozialschmarotzer. Noch mal Glück gehabt." Oder auch nicht...

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20. Juni 2015 um 0:40

Wenn ich ein paarein paar
Jährchen jünger wäre - ja, ich glaube, ich würde es wagen. Allerdings kämen für mich nur die USA in Frage!

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21. Juni 2015 um 6:13

Nö, auswandern wäre nichts für mich.
ich bin hier sehr verwurzelt, kulturell, sozial, all meine bindungen liegen hier, in diesem land. mir geht es sehr gut hier, so dass ich an ein auswandern nie gedacht habe.
es gibt länder, die ich wirklich liebe, mit atemberaubenden landschaften, doch leben möchte ich dort nicht.

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21. Juni 2015 um 11:33

Na dann sei
doch einfach jetzt froh, dass du dem bösen Nazi-Deutschland entkommen bist und nun in einem Land lebst indem Rassismus sich nicht gegen dich richtet sondern eben gegen andere ethnische Gruppen wie Schwarze, Mexikaner etc. Und die dann eben das Pech haben direkt von der Polizei erschossen zu werden, noch bevor sie sich rechtfertigen können. Die wären sicher froh, wenn man sie "nur" fest nehmen würden...
Sei doch einfach froh, dass du jetzt in diesen glorreichen Vereinigten Stätten lebst, die ja gerne mal in der ganzen Welt rumstänkern und Kriege anzetteln, die auch nicht davor zurückgeschreckt haben die Ureinwohner "ihres" Landes so gut wie auszurotten und den kläglichen Rest in Reservate zu stecken. Und wo der Schein mehr zählt als das tatsächliche Sein. In einem Land, wo Lügen an der Tagesordnung stehen, wo nur geheuchelt wird und die Menschen so falsch sind, dass ich ihnen nicht mal glauben würde, wenn sie mir einen Guten Morgen wünschen würden. Wo Freundschaft nur existiert, solange man für einander nützlich ist...
Und ja, dass sind auch persönliche Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und deswegen bin ich froh, dort nicht zu leben.

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22. Juni 2015 um 15:11

Manchmal schon
wenn mir die Probleme wie ein unbezwingbarer Berg erscheinen. Also mehr so ein Fluchtinstinkt. Und dann denke ich genau darüber nach und merke, dass das Blödsinn ist, da es woanders nur schwerer als hier wird und es uns ganz schön gut geht

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