Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ich habe Angst aus Angst alles kaputt zu machen...

Ich habe Angst aus Angst alles kaputt zu machen...

6. Oktober 2007 um 0:02

Hallo!!

Habe mich soeben hier bei gofeminin angemeldet, weil, ich muß was loswerden. Ich platze sonst.

Ich bin seit 1 1/2 Jahren getrenntlebend mit einem knapp 2 Jahre alten Sohn. Die Beziehung zu meinem Noch-Gatten dauerte alles in allem gute 12 Jahre. Die Beziehung war eigentlich fast von Anfang an nicht wirklich gut. Rückblickend betrachtet würde ich sagen, daß ich ihn damals unbedingt wollte, er mich aber nicht so wirklich. Wir sind zusammen geblieben und die Rollen waren wie folgt: Ich fühlte mich ständig in der Bringschuld ("irgendwann MUSS er mich doch lieben") und er war immer ein wenig unzufrieden ("es könnte ja noch was BESSERES kommen"). Diese Grundeinstellung hinterließ natürlich ihre Spuren: Kein guter Sex, wenig Nähe, viel schlechte Stimmung, etc. Ich bin darüber depressiv geworden und habe Anfang 2005 sogar eine stationäre Therapie gemacht. Wir haben dennoch geheiratet (2003) und ein Kind bekommen (2005). Ich habe wirklich immer geglaubt, daß irgendwann alles gut wird. Ja, EHRLICH!

So, im April 2006 hat mich mein Mann verlassen. Er hatte/hat eine andere Frau kennengelernt. Damals war das für mich eine Katastrophe. Der Boden wurde mir unter den Füssen weggezogen; ich hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte. In der Zwischenzeit bin ich ihm aber dankbar, denn ICH hätte mich wohl nie getrennt.

Jetzt zu meinem Problem: Seit 2 Monaten habe ich einen Freund. Ich bin schwer verliebt und ich habe PANISCHE Angst. Angst vor dem Verlassenwerden. Ich habe offensichtlich sämtliches Vertrauen in mich und andere verloren (ich gehe davon aus, daß ich es wohl mal hatte...). Ich denke pausenlos, daß er mich doch nur sch*** finden kann, es langweilig mit mir ist, mein Sohn zu anstrengend ist, ich schlecht im Bett bin usw. Wenn eine sms von ihm mal nicht so lieblich ist, wei sonst = Panik. Wenn er sich am Telefon mal etwas kürzer fasst = Panik. Wenn er im Bett nicht auf 180 ist = Panik. Könnte die Liste jetzt endlos fortführen.

Ich bin schon mehrfach in Tränen ausgebrochen. Habe ihm von meinen Nöten erzählt. Ich stelle mich selbst in die passive Rolle. Ich fordere nix, aus Angst zu anspruchsvoll zu sein, usw. Und die ganze Zeit denke ich an die "Self-fullfilling-prophecy", die sich selbsterfüllende Prophezeiung und weiß genau: Ich werde mit 100%iger Sicherheit die neue Beziehung killen, wenn ich so weiter mache, denn das Ungleichgewicht ist einfach zu groß. Natürlich will ich das gar nicht, aber weil ich eine so große Angst habe, daß das passiert, habe ich schon darüber nachgedacht, ob ich nicht schon vorher die Sache beende, weil dann habe ICH es wenigstens getan...

Ist das nicht KRANK???? Ich sitze hier und werde noch verrückt und weiß nicht, wie ich mich morgen mit ihm treffen soll... Ich bin ja gar nicht mehr ich selbst.

Kennst jemand von euch sowas???

Falls dieses Thema schon 100x besprochen wurde, dann seht es mir nach - ich hatte keinen Nerv das Forum durchzuforsten...

Liebe Grüße,
anja

Mehr lesen

6. Oktober 2007 um 0:47

Hallo Anja!!
Mir geht es fast genauso wie Dir.

Auch ich habe eine 11 Jahre dauernde, destruktive Beziehung hinter mir.
Im Anschluß daran war ich Geliebte.
Alles nicht sehr zuträglich für's Selbstbewußtsein.
Ich stehe mit 2 Jungs da...und die sind wirklich anstrengend.
Die Zweifel, die du gegenüber deiner Person hast kenne ich nur zu gut...die gingen mir auch schon durch den Kopf.
Allerdings befällt mich keine Panik, ich putze mich nur immer selber runter.

Einen wirklichen rat kann ich dir leider nicht geben...ich suche ja selber noch nach einer Lösung.
Bis ich die gefunden habe, versuche ich meine Gedanken im Zaum zu halten und die ganze Geschichte einfach laufen zu lassen.
Abwarten was daraus wird.

Wir machen uns vermutlich unnötig verrückt denn es wird ja einen Grund haben das "unsere" Männer sich mit uns treffen, oder?!
Ob dieser Grund nun "ehrenhaft" ist oder nicht, wird sich irgendwann schon rausstellen.

Ich würde sagen: Treff' dich mit ihm...laß es einfach laufen...
Du hast ihm immerhin von deinem Problem erzählt...ich denke, das ist schonmal viel wert.
Vertrauen brauch' halt seine Zeit um zu wachsen und ich denke, je mehr du spürst, das er vertrauenswürdig ist und du dich jederzeit auf ihn verlassen kannst, desto mehr wirst du deine Ängste loslassen können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2007 um 10:31
In Antwort auf marija_12515753

Hallo Anja!!
Mir geht es fast genauso wie Dir.

Auch ich habe eine 11 Jahre dauernde, destruktive Beziehung hinter mir.
Im Anschluß daran war ich Geliebte.
Alles nicht sehr zuträglich für's Selbstbewußtsein.
Ich stehe mit 2 Jungs da...und die sind wirklich anstrengend.
Die Zweifel, die du gegenüber deiner Person hast kenne ich nur zu gut...die gingen mir auch schon durch den Kopf.
Allerdings befällt mich keine Panik, ich putze mich nur immer selber runter.

Einen wirklichen rat kann ich dir leider nicht geben...ich suche ja selber noch nach einer Lösung.
Bis ich die gefunden habe, versuche ich meine Gedanken im Zaum zu halten und die ganze Geschichte einfach laufen zu lassen.
Abwarten was daraus wird.

Wir machen uns vermutlich unnötig verrückt denn es wird ja einen Grund haben das "unsere" Männer sich mit uns treffen, oder?!
Ob dieser Grund nun "ehrenhaft" ist oder nicht, wird sich irgendwann schon rausstellen.

Ich würde sagen: Treff' dich mit ihm...laß es einfach laufen...
Du hast ihm immerhin von deinem Problem erzählt...ich denke, das ist schonmal viel wert.
Vertrauen brauch' halt seine Zeit um zu wachsen und ich denke, je mehr du spürst, das er vertrauenswürdig ist und du dich jederzeit auf ihn verlassen kannst, desto mehr wirst du deine Ängste loslassen können.

Vorerst mal..
ich habe keine Kinder.

Ich habe auch keine so lange Beziehung hinter mir. Meine dauerte etwa 2 Jahre...

Jedoch ist dadurch, dass ich einen Vater habe, dem ich eigentlich nie irgendetwas rechtmachen konnte, der mir nie etwas wie Respekt entgegengebracht hat oder gar Anzeichen von Liebe, mein Selbstwertgefühl reichlich gestört.

Die Beziehung verlief am Anfang ganz ok, es war von Beginn an eine Fernbeziehung, so konnte ich mich immer dann einigeln und zurückziehen, wenn ich gerade wieder an einem Tiefpunkt angelangt war. Auch in dieser Zeit war die Zeit des Zusammenseins schon oft von Streitereien gezeichnet, da er immer wieder Phasen hatte, in denen er mir anscheinend zeigen musste, wer hier der Mann ist. Anfang Juni ist er dann zu mir gezogen, in meine Wohnung.
.. der größte Fehler meines Lebens..
Es war die schwierigste Zeit, die ich jemals hatte, egal was ich getan habe, er wollte Rechenschaft von mir.. er konnte nie akzeptieren, was ich für mich selbst entschieden habe und sofort alles hinterfragt. Er hat meine Wohnung komplett umgeräumt, meine teilweise persönlichen Sachen rausgeschmissen, seine Sachen reingestellt, auf meinem PC rumgewühlt usw. ich habe nachwievor die Miete bezahlt.. eingekauft etc.
Es war eine Art Überwachung, die ganze Zeit.. ich hatte keine Minute mehr für mich.. musste zum Telefonieren mit meinen besten Freunden zum Teil vor die Türe gehen oder auf die Mittagspause verlegen. Er hat mir keinen Freiraum gelassen und wenn ich ihn darauf angesprochen habe hieß es.." wenn Du den willst, dann zieh doch zu Deiner Mutter.."

Ich habe angefangen übermäßig viel zu arbeiten, obwohl ich noch studiere, bin über die Wochenenden zu meiner Mutter oder Freunden gezogen, ich konnte einfach nicht mehr.. zuhause habe ich es nur noch mit Alkohol und Zigaretten ausgehalten, was auf Dauer natürlich keine Lösung war..
Immer wieder sagte ich mir.. er ist wegen Dir hierher gezogen.. Du kannst ihn nicht rauswerfen.. es sind nur 3-4 Monate..

Dann kam ein sehr guter Freund meiner besten Freundin.. kurz gefasst.. wir kennen uns schon länger, fanden einander schon immer toll.. der Kontakt ist aber immer wieder verloren gegangen.. zudem kam, dass er aus arbeitsgründen weggezogen ist..durch Zufall wurde der Kontakt hergestellt.. er hat mir über eine echt harte Zeit hinweggeholfen, wir haben uns verliebt, ich bin zu ihm.. es war wunderbar.. mein Ex ist inzwischen bei mir ausgezogen..

.. nun kommt Dein Fall ins Spiel..

.. es ist wirklich richtig ernst geworden.. uns beiden, wir haben schon nach 1 Woche übers Heiraten etc gesprochen..Liebe auf den ersten Blick..
doch dann kamen meine Ängste... ähnlich wie bei Dir.. ich hatte Angst alles falsch zu machen.. wollte ihm alles recht machen.. ich dachte immer, so wie ich bin, kann man mich doch garnicht akzeptieren oder gar lieben.. fühlte mich minderwertig.. er hat mich auf Händen getragen..ich fühlte mich minderwertiger..totaler Schwachsinn.
Ich habe mich immer mehr unter Druck gesetzt.. er hat sich mehr und mehr zurückgezogen.. je gezwungener die Atmosphäre geworden ist.Nach nur 4 Wochen ist er gefahren, mit den Worten, er muss nachdenken..tagsdarauf...die Gefühle sind nicht mehr da, obwohl er weiß, dass wir zusammengehören..aber eine Fernbeziehung funktioniert so nicht. Da uns immer noch sehr viel aneinander liegt, bleiben wir bei Freundschaft.. und sehen was die Zeit bringt, wenn auch meine Beziehung ein wenig zurückliegt.
Ich hab mich jetzt in psychologische Behandlung begeben, ich weiß nicht ob es etwas bringt, nächste Woche habe ich den ersten Termin, aber für mich bedeutet es einen großen Schritt in die richtige Richtung, endlich mich wieder so zu lieben und mir Selbstachtung zu schenken, denn wie sagte mal eine weiser Mensch:

Nur wenn wir uns selbst lieben, können wir auch andere lieben.

Ist nu leider etwas lang geworden..
In diesem Sinne..
Alles gute..




Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2007 um 11:01

Mal kurz analysiert
würde ich sagen, daß du, dadurch, daß du dich in der alten Beziehung immer in der Bringschuld befunden hast, also mehr oder weniger deine 100% gegeben hast, jetzt auch vom anderen erwartest, daß er seine Bringschuld zu 100% erfüllt. D.h. du erwartest von ihm so viel jetzt wie du damals in deiner alten Beziehung dachtest bringen zu müssen.

Aber die neue Beziehung kann ja auch ganz anders sein, nämlich endlich eine richtige Liebesbeziehung, wo beide gleich viel geben und nehmen können.

Du solltest also aus dem alten Muster rauskommen und nicht denken, eine Beziehung hält, wenn man ständig 150% gibt. Darauf kommt es nicht an.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2007 um 11:12
In Antwort auf lavern_12144597

Vorerst mal..
ich habe keine Kinder.

Ich habe auch keine so lange Beziehung hinter mir. Meine dauerte etwa 2 Jahre...

Jedoch ist dadurch, dass ich einen Vater habe, dem ich eigentlich nie irgendetwas rechtmachen konnte, der mir nie etwas wie Respekt entgegengebracht hat oder gar Anzeichen von Liebe, mein Selbstwertgefühl reichlich gestört.

Die Beziehung verlief am Anfang ganz ok, es war von Beginn an eine Fernbeziehung, so konnte ich mich immer dann einigeln und zurückziehen, wenn ich gerade wieder an einem Tiefpunkt angelangt war. Auch in dieser Zeit war die Zeit des Zusammenseins schon oft von Streitereien gezeichnet, da er immer wieder Phasen hatte, in denen er mir anscheinend zeigen musste, wer hier der Mann ist. Anfang Juni ist er dann zu mir gezogen, in meine Wohnung.
.. der größte Fehler meines Lebens..
Es war die schwierigste Zeit, die ich jemals hatte, egal was ich getan habe, er wollte Rechenschaft von mir.. er konnte nie akzeptieren, was ich für mich selbst entschieden habe und sofort alles hinterfragt. Er hat meine Wohnung komplett umgeräumt, meine teilweise persönlichen Sachen rausgeschmissen, seine Sachen reingestellt, auf meinem PC rumgewühlt usw. ich habe nachwievor die Miete bezahlt.. eingekauft etc.
Es war eine Art Überwachung, die ganze Zeit.. ich hatte keine Minute mehr für mich.. musste zum Telefonieren mit meinen besten Freunden zum Teil vor die Türe gehen oder auf die Mittagspause verlegen. Er hat mir keinen Freiraum gelassen und wenn ich ihn darauf angesprochen habe hieß es.." wenn Du den willst, dann zieh doch zu Deiner Mutter.."

Ich habe angefangen übermäßig viel zu arbeiten, obwohl ich noch studiere, bin über die Wochenenden zu meiner Mutter oder Freunden gezogen, ich konnte einfach nicht mehr.. zuhause habe ich es nur noch mit Alkohol und Zigaretten ausgehalten, was auf Dauer natürlich keine Lösung war..
Immer wieder sagte ich mir.. er ist wegen Dir hierher gezogen.. Du kannst ihn nicht rauswerfen.. es sind nur 3-4 Monate..

Dann kam ein sehr guter Freund meiner besten Freundin.. kurz gefasst.. wir kennen uns schon länger, fanden einander schon immer toll.. der Kontakt ist aber immer wieder verloren gegangen.. zudem kam, dass er aus arbeitsgründen weggezogen ist..durch Zufall wurde der Kontakt hergestellt.. er hat mir über eine echt harte Zeit hinweggeholfen, wir haben uns verliebt, ich bin zu ihm.. es war wunderbar.. mein Ex ist inzwischen bei mir ausgezogen..

.. nun kommt Dein Fall ins Spiel..

.. es ist wirklich richtig ernst geworden.. uns beiden, wir haben schon nach 1 Woche übers Heiraten etc gesprochen..Liebe auf den ersten Blick..
doch dann kamen meine Ängste... ähnlich wie bei Dir.. ich hatte Angst alles falsch zu machen.. wollte ihm alles recht machen.. ich dachte immer, so wie ich bin, kann man mich doch garnicht akzeptieren oder gar lieben.. fühlte mich minderwertig.. er hat mich auf Händen getragen..ich fühlte mich minderwertiger..totaler Schwachsinn.
Ich habe mich immer mehr unter Druck gesetzt.. er hat sich mehr und mehr zurückgezogen.. je gezwungener die Atmosphäre geworden ist.Nach nur 4 Wochen ist er gefahren, mit den Worten, er muss nachdenken..tagsdarauf...die Gefühle sind nicht mehr da, obwohl er weiß, dass wir zusammengehören..aber eine Fernbeziehung funktioniert so nicht. Da uns immer noch sehr viel aneinander liegt, bleiben wir bei Freundschaft.. und sehen was die Zeit bringt, wenn auch meine Beziehung ein wenig zurückliegt.
Ich hab mich jetzt in psychologische Behandlung begeben, ich weiß nicht ob es etwas bringt, nächste Woche habe ich den ersten Termin, aber für mich bedeutet es einen großen Schritt in die richtige Richtung, endlich mich wieder so zu lieben und mir Selbstachtung zu schenken, denn wie sagte mal eine weiser Mensch:

Nur wenn wir uns selbst lieben, können wir auch andere lieben.

Ist nu leider etwas lang geworden..
In diesem Sinne..
Alles gute..




Achja..
Es ist ein großer Schritt sich in die Behandlung eines Psychologen zu begeben, aber selbst nur mit ein paar Beratungsgesprächen kann er Dir einen Weg zeigen, Dich wieder so zu akzeptieren.

Für mich hat es sehr lange gedauert.. im Nachhinein gesehn zu lange, denn so habe ich den Menschen verloren, der alles für mich bedeutet, der mir gezeigt hat wie lebenswert das Leben eigentlich ist, ja wie schön Sex sein kann, ohne Komplexe zu haben. Es waren die 4 schönsten Wochen meines Lebens..
Mal sehen was die Zeit bringt, allerdings ist die Hoffnung, dass es jemals wieder wird wie vorher nahezu erloschen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2007 um 11:25

Das
kenne ich nur zu gut.. er hat nach 4 Jahren Schluß gemacht, weil er eine andere hatte.. er wollte mich zurück.. hat Telefonterror gemacht..ich bin auf Abstand gegangen..

Du darfst Dich nicht damit abfinden.. willst Du nicht mal glücklich sein ?
Überlege an was es liegen könnte, ob es wohl wirklich immer an Dir liegt? Hat es evtl. etwas mit Deiner Vergangenheit zu tun ?

Auch ich bin jemand, der Zuneigung, vielleicht als Selbstbestätigung, sucht und auch schnell investiert.. dann bitter enttäuscht wird, weil mir letztendlich mein Kopf im Wege steht, die anderen das auch merken und sich distanzieren.

Ich habe das satt, ich will glücklich sein, ich will wieder lieben können.. ich will endlich meine sämtlichen abgebrochenen Studien endlich zu einem Ende führen. Ich will eine Beziehung führen, die Zukunft hat und nicht immer wieder mit einem gebrochenen Herz und GEfühlschaos zurückgelassen werden. Inzwischen ist alles so gefühlstaub, vielleicht war auch das bei mir der Schritt zu Einsicht.

Wenn Du das für Dich begriffen hast was DU willst.. und Dir darüber Gedanken machst, was Du für Dich verkörperst bsit Du bereit Dich neu zu verlieben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Oktober 2007 um 11:35

Hallo liebe anja,
ich finde mich wieder in deinen worten, du bist schonmal nicht allein!!!

ich habe eine ebenso strukturierte beziehung hinter mir, zudem fühlte ich mich am ende grottenhäßlich.

mein selbstbewußtsein war so im keller, ich hatte angst vor jeglicher männlicher nähe.
nun hab ich auch eine neue beziehung und werde verfolgt von verlustängsten, obwohl ich spüre, wie sehr er mich will und wie tief unser beider gefühle sind.es ist eine art seelenverwandschaft und ich habe das nie zuvor gespürt...egal, ich leide auch unter misstrauen ihm gegenüber und hab ständig angst, dass plötzlich alles vorbei ist.
wir haben beide schon von zusammenziehen gesprochen, sogar von kindern zusammen (ich hab schon eins).
es gäbe für mich keinen grund zu verzagen.

aber die panik ist immer da. Danke meinem ex für seine hinterlassenschaft!!!

ich werde zu einem psychologen bei pro-familia gehen, um mir meine ängste wegreden zu können.selbst aus dem fach, denke ich, das beste ist ein außenstehender, der dir zuhört und sich um deine seele kümmert, damit du locker und unbelastet in eine neue wundervolle beziehung gehen kannst.

bei mir ist das nicht so schlimm wie bei dir, aber da.
schau doch mal, ob du deine panik mit irgendeiner hilfe bewältigst, du gehst sonst kaputt.
es ist die kraft in uns, die die dinge (unsere erlebnisse/begegnungen) am leben erhält!!!

ich wünsch dir von herzen alles gute
kp

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen