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Ich hab mich in eine Borderlinerin verliebt...

Letzte Nachricht: 21. Juli 2013 um 21:36
18.12.12 um 17:21

Hallo!
Also kurz zu meiner Person, ich bin 16 Jahre alt und das erste mal in meinem Leben so richtig verliebt - und zwar in eine Freundin, die mit Borderline diagnostiziert wurde. Wir sind im Prinzip schon mehr oder weniger zusammen, so genau kann man das nicht sagen. Wir sind in dieser *Rosa Wolken* Phase, nur mit dem Unterschied das aufgrund ihrer Krankheit nicht alles rosig ist. Zudem ist ihre Mutter krank, weshalb sie derzeit echt fertig ist. Aber wir lieben uns.

Um sie besser zu verstehen (denn auch die Freundschaft mit ihr ist nicht immer einfach und hat mir schon so manche schlaflose Nacht besorgt...) hab ich schon vier Bücher über Borderline gelesen und mich auch im Internet informiert.

Was mir jetzt ziemliche Angst macht, sind ganz viele Foreneinträge über Borderline-Beziehungen, wo Betroffene (Leute, die mit Borderlinern zusammen sind/waren) geschrieben haben, dass sie nur von einer Beziehung abraten können, weil der Borderliner den Partner nur manipuliert, anlügt, betrügt etc und ihn dann als emotionales Wrack zurücklässt.

Die Sache ist die, ich bin selbst in Psychologischer Behandlung wegen Angststörungen etc und deshalb kann ich es nicht gebrauchen, am Ende als psychisch zerbrochene Frau dazustehen und Jahre meines Lebens und viel Energie in eine aussichtslose Beziehung gesteckt zu haben.

Da ich sie jetzt doch schon - eben auch als Freundin - ziemlich gut kenne, kann ich natürlich erahnen, wie das wird. Oft fängt sie an, mich [scheinbar] ohne Grund zu ignorieren. Sie ist sehr eifersüchtig, aber - und ich weiß nicht, ob das ein Fehler ist - ich interpretiere das als ein Zeichen der Liebe.

In vielen Foreneinträgen etc hab ich gelesen, dass Borderliner ihren Partner erpressen wollen, zb mit Selbstverletzung.
Bisher war es immer so, wenn sie es getan hat, hat sie sich nur selbst die Schuld gegeben oder den gegebenen Umständen ("Ich kam mit dem Stress nicht klar, es tut mir Leid, ich hatte eine Panikattacke."), aber nie mir. Ganz im Gegenteil, sie sagt mir öfters, dass ich ihr einen gewissen Halt gebe.

Ich versuche zu ihrer Krankheit eine gewisse "Distanz" aufzubauen, also ich versuche nicht, mir die Schuld zu geben, falls sie sich was antut. Ich versuche, ihr regelmäßig zu erklären, dass sie mir wichtig ist und mir ihr Wohl am Herzen liegt. Aber auch, dass ich kein Psychologe bin und ich ihr nicht helfen kann. Ich hab ihr versprochen, für sie da zu sein, und bei einer Therapie zu unterstützen, aber dass ich ihr keine Therapie geben kann.

Da es nun ernst mit uns wird, hab ich aufgrund vieler Erfahrungsberichte, total Angst, was auf mich zukommt. Vielleicht hat sie noch nicht alle Seiten von sich gezeigt und ich hab Angst, nicht damit klarzukommen.

Natürlich hab ich auch Angst, von ihr Verlassen zu werden (wahrscheinlich gleich, wie sie Angst hat, ich könnte es tun).

Aber ich muss auch sagen, dass es fast jeden Tag zumindest ein paar schöne Stunden gibt (oft schlägt ihre Stimmung extrem um und dann heißt es erstmal, stark sein, für sie da sein, sie trösten etc) und nur selten ein Tag von grund auf schlecht ist.

Weiters ist zu erwähnen, dass wir viel gemeinsam haben und wir uns super verstehen und ich - wie gesagt - auch verliebt bin, aber eben auch Angst hab.

Kann mir jemand vielleicht auch Hoffnung machen? Denn 99,9% der Berichte sind extrem negativ, und die guten sind meist von Borderlinern selbst geschrieben...

Ihr müsst mich jetzt nicht aufklären, was Borderline ist, denn ich hab wirklich Ahnung von der Materie (zumindest glaube ich, es zu haben ^^)

Liebe Grüße!

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18.12.12 um 17:31

Tja
Wir sind beide Mädchen...

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18.12.12 um 17:38

Danke für die Unterstützug
Ja, ich hab ja angst vor so Ansagen wie "Lauf, so lange du noch kannst" usw, das hab ich jetzt echt hundert mal gelesen. Ich hätte mich gefreut über ein bisschen Aufmunterung und eventuell Erfahrungsberichte von erfolgreichen Beziehungen, die es auch geben muss.

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18.12.12 um 17:43

Gut so
Deine Meinung kann ich mir echt sparen

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18.12.12 um 17:49

Super
Dann sind ich und meine Freundin eben Sünder. Es ist nicht so, als ob mich das irgendwie jucken würd. Gut, dass wir das geklärt haben.

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19.12.12 um 10:36

Danke
für die Tipps. Es ist natürlich gut, sowas aus erster Hand zu erfahren.

Zur Co-Abhängigkeit: Ich glaub, dass ich ganz stark gefährdet bin, es zu werden.Ich hab ihr schon öfters gesagt, dass ich bereit wäre, alles für sie zu tun. Also wirklich alles. Und ich weiß aber ganz genau, dass das einfach nicht möglich ist. Ich möchte aber nicht, dass sie denkt, sie wäre allein.

Und zb das mit der Ungeduld trifft ganz genau auf sie zu. Wenn etwas nicht sofort klappt, schmeißt sie es hin und ist extrem frustriert. Wobei sie bei manchen Dingen wieder ein bemerkenswertes Durchhaltevermögen beweist.

Vielen Danke erstmal für deine Tipps, die sind wirklich sehr hilfreich

Und vielen Dank, dass ich mich bei etwaigen Fragen melden kann!

Liebe Grüße

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20.12.12 um 18:52

Vielen Dank!
Sowas hört man immer gerne

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22.12.12 um 11:07

Tatsache ist...
...eine Beziehung zu einer die BL hat ist sehr intensiv. Jedoch kann man es vergessen wenn sie sich nicht behandeln lassen will bzw sagt es wäre schon alles in Ordnung. Dazu schreibst du nichts. Schlecht für dich ist auch das du wohl nicht ganz so stabil bist. Ihr könnt es versuchen aber ohne Leiden auf beiden Seiten wird das wohl nicht sein.

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06.01.13 um 17:30

Update
Ich dachte, ich halte den Thread am Leben und schreib wie es uns bisher so ergangen ist, vielleicht interessiert es ja auch andere Menschen in einer ähnlichen Situation.

Also wir haben jetzt die Weihnachtsferien zusammen verbracht. Es war schön. Aber es kam zweimal zu kleineren Zusammenbrüchen. Sie dachte plötzlich, sie wäre nicht gut genug für mich und brach heulend in der Ecke zusammen und ließ sich kaum trösten. Ich hab versucht, Geduld zu beweisen, und das hat geklappt.
Heute kam dasselbe wieder. Sie wollte Schluss machen, weil sie dachte, ich wäre ohne sie besser dran. Ich hatte kaum Schlaf weil ich sie schon letzte Nacht davon überzeugen wollte, das sie mir wichtiger ist als jemand andrer.
Trotzdem glaube ich, dass es das Wert ist. Im Moment bereue ich noch gar nichts. Ich behalte die gesamte Beziehung im Auge und versuche es immer wieder von außen zu reflektieren. Außerdem frage ich mich immer, ob ich genug Zeit für mich selbst hab, genug Energie um das zu schaffen und genug Wille. Zeit, Energie und Wille sind hier. Ich geb nicht auf.

Liebe Grüße!

P.S.: Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr!

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08.01.13 um 20:49

Danke
Das ist nett von dir! Wir können jede Unterstützung gebrauchen.

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08.01.13 um 20:51

Update #2
Wir haben uns heute wieder ganz intensiv über unsre Situation unterhalten. Sie sieht es ähnlich wie ich. Wir sind beide nicht ganz stabil und sie hat auch gesagt, dass es für mich schwer sein wird. Aber ich bin bereit, das auf mich zu nehmen, denn die guten Zeiten machen das wieder wett, so war es bisher auch. Wir sind ja schon eine Zeit lang befreundet und kennen uns gut und schlechte Zeiten hat es auch in der Freundschaft gegeben. Und die haben wir auch durchgestanden.

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09.01.13 um 10:15
In Antwort auf

Update #2
Wir haben uns heute wieder ganz intensiv über unsre Situation unterhalten. Sie sieht es ähnlich wie ich. Wir sind beide nicht ganz stabil und sie hat auch gesagt, dass es für mich schwer sein wird. Aber ich bin bereit, das auf mich zu nehmen, denn die guten Zeiten machen das wieder wett, so war es bisher auch. Wir sind ja schon eine Zeit lang befreundet und kennen uns gut und schlechte Zeiten hat es auch in der Freundschaft gegeben. Und die haben wir auch durchgestanden.


Ich finde das total mutig von dir, dass du es mit der Borderlinerin versuchen möchtest. Ich war damals noch sehr jung, als ich mit einem Borderliner zusammen war. Damals gab es noch kein Internet und man konnte sich nicht so erkundigen wie heute. Es war aber eine sehr intensive Zeit.

Ich habe 2 Jahre gebraucht, um zu begreifen, wie die Uhr tickt. Dann waren die Ausbrüche für mich schon vorhersehbar.

Man kann sie versuchen abzuwenden, ist aber nicht immer möglich, z. B. war mein Partner eifersüchtig, weil ich in einer Kneipe sehr oft oft die Toilette benutzte, weil ich soviel getrunken hatte. Er hat gedacht, dass ich dort jemand anbaggern möchte, der in der Nähe der Toilette steht und ist ausgerastet.

Ich habe irgendwann aufgegeben. Vielleicht sollte man über die Ängste sprechen und auch klare Grenzen setzen. Wenn du stark bist, wirst du es sicherlich schaffen, damit umzugehen. Wünsche dir viel Kraft.

LG elegie


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20.07.13 um 0:22

7 Monate später...
Hallo! Ich dachte, ich schreibe einmal ein Update, da es vielleicht für Andere, die sich in einer ähnlichen Situation wiederfinden, interessant sein könnte.
Jetzt sind also sieben Monate vergangen, seitdem ich mir die Frage "Funktioniert das überhaupt?" gestellt habe.

Leider muss ich sagen: Es hat nicht funktioniert. Wir haben uns schon vor zirka einem Monat getrennt...Emotional distanziert hab ich mich schon früher. Ob das jetzt an der Distanz liegt (es war mehr oder weniger eine Fernbeziehung, und wenn man sich nur alle paar Monate für ein paar Tage sehen kann, ist das einfach sehr schwierig) oder daran, dass ich nicht damit umgehen konnte, lass ich mal so stehen. Das weiß ich einfach nicht.

Ich hab an der Sache zu zweifeln begonnen, als sie (zum wiederholten mal, das war auch während unserer Freundschaft nichts außergewöhnliches) mit Selbstmord drohte. Immer und immer wieder. Und partout keine Hilfe annehmen wollte, was auch nichts Neues war. Ich konnte sie einfach nicht überreden, zu einem Psychologen zu gehen, oder bei einer Selbstmordhotline anzurufen oder sonst etwas. Und zwingen bringt auch nichts. Trotzdem hielt ich an der Beziehung fest, ich wollte sie nicht gehen lassen, ich wollte es auch so nicht zu Ende gehen lassen - so ist das eben, wenn man verliebt ist (und später auch verzweifelt).

Irgendwann begann sie unsere Zukunft zu planen - ich hab mich darüber gefreut. Man sagt ja, wenn jemand Zukunftspläne macht, ist das ein gutes Zeichen. Allerdings hat mich das tierisch unter Druck gesetzt. Plötzlich hat sie schon die Hochzeitsglocken gehört, was für mich aber kein Thema ist, weil ich 16 bin. Das hat mich tierisch geschockt und das hab ich ihr auch so mitgeteilt. Sie hat unglaublich geklammert (sie hat vorher auch schon geklammert aber das kannte ich schon, das war nicht das Problem, ich rede wirklich von fast fanatischem Klammern). Sie lies mir kaum Luft zum Atmen, jeden Schritt von mir hat sie verfolgt und ich musste mich für alles was ich tu, rechtfertigen. Ging ich mit Freunden aus, war sie sauer und hat gedroht, sich wehzutun usw. Das alles ging über das "Normale", das ich bereits kannte und mit dem ich umgehen konnte, hinaus. Es war richtig heftig und ich hab mich ungefähr so gefühlt, als ob man mich in ein eiskaltes Wasserbecken wirft, und dann wieder ins Feuer hält.

Meine Psychologin hat mir monatelang geraten, es zu beenden, mich zu distanzieren. Ich hab mich ziemlich lange gewehrt - naja, verliebt eben. Irgendwann begann ich es aus Selbstschutz doch zu tun und das hat sie dann auch gemerkt. Wir haben uns unterhalten und der Rest ist Geschichte. Wir beschlossen, Freunde zu bleiben, aber das funktioniert sowieso nicht nach jeder Beziehung. Der Kontakt ist seitdem stark eingeschränkt (naja, er war die Wochen zuvor auch nicht mehr so regelmäßig, weil ich es nicht mehr konnte).

Sie ist übrigens noch am Leben, hat seitdem nicht mehr mit Selbstmord gedroht, und hat zurzeit ne relativ gute Phase (soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann). Ich freue mich, dass ich mich wieder auf mich konzentrieren kann, aber es ist nicht leicht für mich. Ich hab gemerkt, wie wichtig sie mir tatsächlich war/ist und an vielen, vielen Abenden fehlt sie mir extrem und ich wär auch schon ein paar mal fast zurückgegangen. Aber ich hoffe, dass dieser Herzschmerz mit der Zeit weniger wird.

Einen bitteren Nachgeschmack hat es aber trotzdem. Nach dem Hunderttausendsten Mal, wo sie mir gesagt hat, wie wichtig ich ihr wäre und wie viel ich ihr bedeuten würd und wie sehr sie mich liebt...hab ich es tatsächlich geglaubt. Und mittlerweile scheint sie mich vergessen zu haben. Vielleicht tut sie es, um die Wunden nicht aufzureißen, vielleicht fokussiert sie sich zurzeit auf andere Dinge, wer weiß. Aber sie hat schon wieder jemand Neuen an der Angel und ich dachte nicht, dass das so schnell geht.
Aber das muss man wohl auch lernen...Lernen, damit klarzukommen.

Ich wünsch ihr alles Gute...vermutlich wird der nunmehr nur mehr sporadische Kontakt irgendwann sowieso ganz abbrechen, aber bis dahin versuch ich ihr noch so viel Kraft und Mut zu geben, wie ich kann. Ihren Privatpsychologen spiel ich allerdings nicht mehr (meine Psychologin hat gemeint, ich würde das tun, ohne das zu merken - da hat sie wohl recht).

Zwar wünschte ich, ich könnte hier ein schöneres Update schreiben und euch allen mitteilen, wie super alles läuft, aber leider liefs nicht. Ich will damit aber nicht sagen, dass es nur an ihr lag, das wär nicht fair. Aber es ist schon wahr, man muss eine Menge Energie für so eine Beziehung haben. Und ich meine wirklich eine Riesenmenge. Und sobald einem der Partner verbieten will, auszugehen oder einen mit 16 Jahren erklärt, dass man so schnell wie möglich heiraten soll oder mit Selbstmorddrohungen versucht, festzuhalten, sollte man sich überlegen, wohin sich das ganze entwickelt. Jemand, der psychische Probleme hat, soll ich unter allen Umständen und so schnell wie möglich professionelle Hilfe suchen, das ist ganz eindeutig. In meinem Fall war es leider so, dass sie das nicht wollte, sonst wär sicher einiges anders gelaufen.

Ich bedanke mich nochmal für all eure Beiträge. Sie haben mir sehr geholfen, vor allem in der Anfangszeit, wo ich noch total unsicher war und viele Fragen hatte.

In diesem Sinne: C'est la vie.

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21.07.13 um 1:14

Ich würd gern sehen
wie du dich verhälst, wenn du dich ernsthaft in jemanden verliebst oder dich mit jemanden gut anfreundest..und es stellst sich dann heraus, dass diese Person schwere psychische Probleme hat.

Kehrst du der Person dann alleine deswegen den Rücken und beendest die Freundschaft? Dann hast du keinen guten Charakter und null Rückgrat. Oder versuchst du, die Situation zu analysieren und damit klarzukommen und Lösungen zu finden und eventuell der Liebe ne Chance zu geben? Das liegt dann an dir.

Ich hab mich der Sache gestellt. Es hat nicht geklappt, aber immerhin kann ich sagen, dass ich es versucht habe. Und ja, ich mag vielleicht selbst einen "an der Vollklatsche" zu haben - aber ich such mir die Hilfe, die ich brauche und kämpf mich Tag für Tag durch.

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21.07.13 um 9:04

Es ist echt schwer
dich selbst zu unterbieten. Du hast es aber geschafft. Leider.

Wie schon geschrieben. Lies weiter unten.

Ansonsten kann ich mich vor der Reife in den jungen Jahren hier nur verneigen.

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21.07.13 um 21:36

Pflegefälle?
Du hast eine interessante Definition für 'Pflegefall': ein gerade volljähriges, junges, Mädchen, das für sich selbst sorgen kann und körperlich bester Gesundheit ist.

Ich hätte mich auch in sie verliebt, wenn sie seelisch gesund wäre und ich hätte nichts anders gemacht.

Den einzigen Fehler, den ich gemacht hab, ist, dass ich zu sehr für sie und nicht für mich gelebt hab und mich dadurch in diesen Strudel reinreiten lassen hab. Aber aus Fehlern lernt man doch, bekanntlich.

Und ich kenne meine Defizite zu gut. Ich suche keinen Partner der "schräger" ist oder sonstiges. Nur zu sehr würd ich mir wünschen, jemand kennen zu lernen, der solche Probleme nicht hat (und sowas wünscht man auch keinem), aber die Welt ist groß und den meisten Leuten sieht man es nicht an, dass es ihnen nicht so gut geht. Oder glaubst du, ich laufe durch mein Leben und jeder merkt sofort, dass ich auch Probleme habe? Immerhin reiße ich meine Defizite an, und beiß mich durchs Leben. Sei froh, dass du das nicht nötig hast, denn jede Woche beim Psychologen zu sitzen, ist auch nicht die tollste Freizeitbeschäftigung, aber das ist nunmal das Leben und das ist leider nicht immer rosig.

Es laufen mehr "schräge" Leute rum, als du glaubst. Und gerade deshalb wäre es angebracht, nicht zu verallgemeinern und runterzureden, finde ich.

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