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Ich hab meine große Liebe gefunden.

27. März 2007 um 11:55 Letzte Antwort: 2. April 2007 um 14:17

Hallo zusammen,

wie der Titel meines Beitrags schon verrät, habe ich das Glück sagen zu können, dass ich meine große Liebe gefunden habe. Ich erlebe im Moment Gefühle die ich so noch nicht kannte und mir geht es gut seit dem ich mit ihm zusammen bin. Das sind jetzt schon 5 Monate. Leider haben wir nicht immer sehr viel Zeit miteinander, aber die wenige Zeit die wir miteinander verbringen, nutzen wir sehr intensiv.

Ich habe im Moment nur einen Punkt, der mich ein wenig ins Grübeln bringt, bei dem ich nicht genau weiß, wie ich damit umgehen soll.

Mein Freund hat einen kleinen Sohn (4) aus einer früheren Beziehung, mit dem auch ich sehr gut auskomme und inzwischen auch schon sehr ins Herz geschlossen habe. Der Kleine akzeptiert mich als die Partnerin seines Papas und es könnte nicht besser laufen. Leider macht meinem Freund die Mama des Kleinen das Leben regelrecht zur Hölle. Sie versucht sämtlichen Kontakt der beiden zu unterbinden, obwohl (oder gerade deswegen) sein Sohn eine sehr starke Bindung zu ihm hat. Sein Sohn lebt derzeit knapp 400 km von ihm entfernt, d.h. er kann auch nicht immer für ihn da sein. Mein Freund liebt seinen Sohnemann wirklich über alles. Es ist toll zu sehen, wie sehr sich die beiden lieben. Aber es ist auch traurig mit ansehen zu müssen, wenn die beiden sich nach gemeinsamer Zeit wieder für längere Zeit verabschieden müssen. Es macht mich auch sehr traurig und reißt mich mit. Ich versuche meinem Freund wirklich jederzeit seelisch zur Seite zu stehen und für ihn dazu sein, ich glaube das gelingt mir auch ganz gut.
Nur kommen wir zu meinem eigentlichen Problem: Ich fühle mich manchmal, wenn der Kleine von ihm da ist, in die Ecke gestellt. Klar, ich werde mit einbezogen, wenn wir zusammen spielen oder irgendetwas unternehmen wollen, doch fehlt mir hier und da ein kleines Lächeln meines Freundes an mich oder einmal ein lieber Kuss oder einfach nur mal in den Arm genommen zu werden. Wenn ich ihn anschaue strahlt er nur den Kleinen an. Ich weiß, es ist eine kostbare Zeit für die beiden und ich möchte mich keinesfalls dazwischen drängen, dennoch bin ich gerade frisch verliebt in ihn und möchte nicht nur für ihn da sein, wenn es ihm schlecht geht. Es macht mich manchmal traurig, wenn ich irgendetwas anfange zu erzählen und gerade brabbelt, der Kleine dazwischen und Papa springt auf und ich bin vergessen. Ja, ich weiß dass sie die wenige Zeit die sie miteinander verbringen, intensiv nutzen sollen. Ich weiß es und ich will es ja auch. Doch in dem Moment sehne ich mich einfach danach, kurz mit ihm allein zu sein.

Puh das ist mir ganz schön schwer gefallen, das zu schreiben. Wenn ich das so lese, kommt es mir wirklich sehr egoistisch vor, was ich fühle.

Ich hoffe Ihr schlagt jetzt nicht alle auf mich ein.

Vielen Dank fürs Lesen.

Liebe Grüße,
Susanne.

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27. März 2007 um 12:01

Danke für Deinen Beitrag!
Susanne, du sprichst mir aus der Seele.
Gott sei dank bin ich nicht die einzige, die das ganz genau so empfindet wie Du.
Ich kann dich sooooooooooooooooooooooo gut verstehen....!!!

Es ist eine sch.... Situation und ich komm damit auch im Moment nicht klar....

Ich verstehe dich!

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27. März 2007 um 12:57
In Antwort auf eula_12871893

Danke für Deinen Beitrag!
Susanne, du sprichst mir aus der Seele.
Gott sei dank bin ich nicht die einzige, die das ganz genau so empfindet wie Du.
Ich kann dich sooooooooooooooooooooooo gut verstehen....!!!

Es ist eine sch.... Situation und ich komm damit auch im Moment nicht klar....

Ich verstehe dich!

Danke
Hallo Singleblues,

danke für Deine Antwort. Schön, dass ich auch nicht alleine so denke und fühle.

Ich wünsche Dir auch viel Glück, dass die Liebe stärker ist !

Liebe Grüße,
Susanne

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27. März 2007 um 12:58
In Antwort auf lally_11862482

Danke
Hallo Singleblues,

danke für Deine Antwort. Schön, dass ich auch nicht alleine so denke und fühle.

Ich wünsche Dir auch viel Glück, dass die Liebe stärker ist !

Liebe Grüße,
Susanne

Danke
Also, nicht falsch verstehen... ich meine dass die Liebe stark genug ist, um die Beziehung aufrechtzuerhalten und mit dem Kind/ den Kindern eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

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27. März 2007 um 13:06
In Antwort auf lally_11862482

Danke
Also, nicht falsch verstehen... ich meine dass die Liebe stark genug ist, um die Beziehung aufrechtzuerhalten und mit dem Kind/ den Kindern eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

@ Susanne
...hab das schon verstanden!

Und ich finde es TOLL und mutig, dass Du den Beitrag geschrieben hast.

Es müssen die Partner mit dem Kind eigentlich auch mal wissen, wie man sich daneben fühlt. Man fühlt sich teilweise wirklich sor richtig schrecklich und traut es sich nicht zu sagen, weil man dann ein schlechtes Gewissen bekommt. Es ist wie ein dunkles Geheimnis und das zieht teilweise wirklich wie Blei am Herzen... Darauf sollte auch mal ein klein wenig Rücksicht genommen werden, in welcher Form auch immer. Es reicht da ja schon wirklich eine Umarmung...

Ach... es ist wirklich schwer. Ich zermartere mir weiter das Hirn darüber, wie es besser werden kann.


Dir auch viel Glück Susanne!

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27. März 2007 um 13:10

Danke für die Ehrlichkeit
... ja, eigentlich weiß ich es ja auch. Ich mache mir da nichts vor und ich möchte auf keinen Fall mit dem Kleinen konkurrieren. Das ist nicht mein Bestreben. Aber es ist manchmal sehr schwer mit anzusehen, mit was für eine Liebe er in den Augen seinen Kleinen anschaut, wenn man bedenkt, man selber möchte gerne so angesehen werden.

Auch wenn der Kleine mal nicht da ist, ich erzähle etwas über mich und er antwortet meistens etwas, was nicht mit mir zu tun hat, sondern etwas mit dem Kleinen.

Wir hatten leider die letzten Monate eine sehr große Distanz zwischen uns (1000 km) und wir haben uns durchschnittlich alle 2 Wochen mal am Wochenende gesehen. Wir haben auch ab und zu mal das Wochenende zu dritt verbracht. Da war es natürlich besonders schwer. Ich bin nunmal frisch verliebt und vermisse ihn auch oft.
Normal wohnen wir etwa 1 h von einander enfernt und da wir beide beruflich sehr eingespannt sind, können wir uns leider auch nicht so oft sehen.

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27. März 2007 um 13:17
In Antwort auf lally_11862482

Danke für die Ehrlichkeit
... ja, eigentlich weiß ich es ja auch. Ich mache mir da nichts vor und ich möchte auf keinen Fall mit dem Kleinen konkurrieren. Das ist nicht mein Bestreben. Aber es ist manchmal sehr schwer mit anzusehen, mit was für eine Liebe er in den Augen seinen Kleinen anschaut, wenn man bedenkt, man selber möchte gerne so angesehen werden.

Auch wenn der Kleine mal nicht da ist, ich erzähle etwas über mich und er antwortet meistens etwas, was nicht mit mir zu tun hat, sondern etwas mit dem Kleinen.

Wir hatten leider die letzten Monate eine sehr große Distanz zwischen uns (1000 km) und wir haben uns durchschnittlich alle 2 Wochen mal am Wochenende gesehen. Wir haben auch ab und zu mal das Wochenende zu dritt verbracht. Da war es natürlich besonders schwer. Ich bin nunmal frisch verliebt und vermisse ihn auch oft.
Normal wohnen wir etwa 1 h von einander enfernt und da wir beide beruflich sehr eingespannt sind, können wir uns leider auch nicht so oft sehen.

Oh je....
* Auch wenn der Kleine mal nicht da ist, ich erzähle etwas über mich und er antwortet meistens etwas, was nicht mit mir zu tun hat, sondern etwas mit dem Kleinen. *

Ja.... kenne ich auch!
Man erzählt zum Beispiel, dies und jenes würde ich gerne mal wieder essen. Als Antwort kommt: Ja das ist mein Sohn auch gerne.
Oder man kauft sich ein neues Kleidungsstück und zu hören bekommt man: Das ist auch die Lieblingsfarbe von...
Oder man hört ein schönes Lied und fängt an mitzusingen und hört dann: Die CD musst ich neulich meinem ... kaufen.

Auf der einen Art ja schön, dass er den Gedanken freien Lauf lässt aber auf der anderen Seite fühlt man sich irgendwann nicht mehr als Mensch wahrgenommen und mag immer weniger erzählen...

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27. März 2007 um 14:46
In Antwort auf eula_12871893

Oh je....
* Auch wenn der Kleine mal nicht da ist, ich erzähle etwas über mich und er antwortet meistens etwas, was nicht mit mir zu tun hat, sondern etwas mit dem Kleinen. *

Ja.... kenne ich auch!
Man erzählt zum Beispiel, dies und jenes würde ich gerne mal wieder essen. Als Antwort kommt: Ja das ist mein Sohn auch gerne.
Oder man kauft sich ein neues Kleidungsstück und zu hören bekommt man: Das ist auch die Lieblingsfarbe von...
Oder man hört ein schönes Lied und fängt an mitzusingen und hört dann: Die CD musst ich neulich meinem ... kaufen.

Auf der einen Art ja schön, dass er den Gedanken freien Lauf lässt aber auf der anderen Seite fühlt man sich irgendwann nicht mehr als Mensch wahrgenommen und mag immer weniger erzählen...

Schwierig...
ich freue mich ja auch darüber, dass er lächelt wenn er an ihn denkt und das letzte was ich möchte, ist ihm Sorgen zu bereiten. Aber wenn es mich beschäftigt? Was soll ich tun?

Außerdem planen wir dieses Jahr zu dritt einen 2-wöchigen Urlaub... wie wird es sein? Wie werde ich mich fühlen? Ich freue mich und habe Angst zugleich. Wird er auch einmal Zeit für mich als Frau haben?

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27. März 2007 um 14:51
In Antwort auf lally_11862482

Schwierig...
ich freue mich ja auch darüber, dass er lächelt wenn er an ihn denkt und das letzte was ich möchte, ist ihm Sorgen zu bereiten. Aber wenn es mich beschäftigt? Was soll ich tun?

Außerdem planen wir dieses Jahr zu dritt einen 2-wöchigen Urlaub... wie wird es sein? Wie werde ich mich fühlen? Ich freue mich und habe Angst zugleich. Wird er auch einmal Zeit für mich als Frau haben?

Ich weiß nicht...
...ich glaube, dazu wäre ich (noch) nicht bereit....

Bzw., würde ich mir dann wünschen, wenigstens eine Woche auch mit ihm alleine in Urlaub zu können. Das wäre doch nur fair, oder? Geht das nicht irgendwie bei euch beiden???

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27. März 2007 um 14:55
In Antwort auf eula_12871893

Ich weiß nicht...
...ich glaube, dazu wäre ich (noch) nicht bereit....

Bzw., würde ich mir dann wünschen, wenigstens eine Woche auch mit ihm alleine in Urlaub zu können. Das wäre doch nur fair, oder? Geht das nicht irgendwie bei euch beiden???

Nein...
leider nicht. Er bekommt den Kleinen die vollen 2 Wochen und die möchte er natürlich vollstens ausnutzen. Ich habe jetzt schon bissl Angst.

Aber soll ich mit ihm reden? Ich habe ihm zwar vor ein paar Tagen einmal gesagt, dass AUCH ich ihn vermisst habe und auch ab und zu mal in den Arm genommen werden möchte. Das hat er dann auch getan... doch ich weiß nicht, ob er weiß, was ich damit meinte.

Wie gesagt, ich möchte ihm keine Sorgen machen.

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27. März 2007 um 14:59
In Antwort auf lally_11862482

Nein...
leider nicht. Er bekommt den Kleinen die vollen 2 Wochen und die möchte er natürlich vollstens ausnutzen. Ich habe jetzt schon bissl Angst.

Aber soll ich mit ihm reden? Ich habe ihm zwar vor ein paar Tagen einmal gesagt, dass AUCH ich ihn vermisst habe und auch ab und zu mal in den Arm genommen werden möchte. Das hat er dann auch getan... doch ich weiß nicht, ob er weiß, was ich damit meinte.

Wie gesagt, ich möchte ihm keine Sorgen machen.

Hmm....
... natürlich wäre REDEN das sinnvollste.
Wenn er dich liebt, wird er immer wollen, dass es auch dir gut geht und er würe schon wissen wollen, wie dir zu Mute ist.

Das sagt dir eine, die sich selber nicht traut.... *lach*
Aber ich weiß, dass so ein Gespräch irgendwann ansteht.

Wir hatten letztes WE fürchterlichen Streit, da ging es schon indirekt um die Kinder... wäre etwas kompliziert das jetzt alles zu erzählen. Er hat mich auf jeden Fall sehr verletzt. Er hat es bereits eingesehen...

Bei euch hört es sich wirklich friedlich an und ich glaube, Du kannst ganz sicher ungezwungen und frei mit ihm darüber reden.

Mach es einfach.... Auch DU hast Bedürfnisse und es gibt AUCH DICH in der Beziehung. Das muss er wissen und respektieren!

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28. März 2007 um 8:12
In Antwort auf eula_12871893

Hmm....
... natürlich wäre REDEN das sinnvollste.
Wenn er dich liebt, wird er immer wollen, dass es auch dir gut geht und er würe schon wissen wollen, wie dir zu Mute ist.

Das sagt dir eine, die sich selber nicht traut.... *lach*
Aber ich weiß, dass so ein Gespräch irgendwann ansteht.

Wir hatten letztes WE fürchterlichen Streit, da ging es schon indirekt um die Kinder... wäre etwas kompliziert das jetzt alles zu erzählen. Er hat mich auf jeden Fall sehr verletzt. Er hat es bereits eingesehen...

Bei euch hört es sich wirklich friedlich an und ich glaube, Du kannst ganz sicher ungezwungen und frei mit ihm darüber reden.

Mach es einfach.... Auch DU hast Bedürfnisse und es gibt AUCH DICH in der Beziehung. Das muss er wissen und respektieren!

Ja,
ich weiß, dass reden das Sinnvollste ist. Ich werde auch zu gegebener Zeit das Thema ansprechen. Ich werde mich bis dahin versuchen, immer wieder in seine Lage zu versetzen.
Ich habe mir auch überlegt, wenn es zu einem Gespräch kommt, es sicher nicht als Vorwurf rüberkommen zu lassen, sondern ihm zu sagen, dass ich vielleicht etwas Angst habe, zu kurz zu kommen. Und dann will ich ihn fragen, was ICH an meinen Gefühlen ändern kann, da das ja für mich auch eine neue Situation ist. Da mein Freund sehr feinfühlig ist, denke ich, wird er mich da auch unterstützen.

Oder habt Ihr einen besseren Lösungsvorschlag? Ich liebe meinen Süßen und ich kann mir im Moment keinen Grund vorstellen, weshalb wir das nicht schaffen!

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28. März 2007 um 15:28

Buchtip
Ich bin es nochmal... das Thema beschäftigt mich wirklich sehr. Habt Ihr vielleicht einen Buchtip oder Links im Netz für mich? Ich würde gerne lernen, mit dieser Situation umzugehen.

Danke,
Susanne.

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28. März 2007 um 15:38
In Antwort auf lally_11862482

Buchtip
Ich bin es nochmal... das Thema beschäftigt mich wirklich sehr. Habt Ihr vielleicht einen Buchtip oder Links im Netz für mich? Ich würde gerne lernen, mit dieser Situation umzugehen.

Danke,
Susanne.

BUCHTIPP:
"Die Zweite. Von den Schwierigkeiten, einen Mann mit Kind zu lieben."

von Eva Walitzek-Schmidtko

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29. März 2007 um 8:17
In Antwort auf eula_12871893

BUCHTIPP:
"Die Zweite. Von den Schwierigkeiten, einen Mann mit Kind zu lieben."

von Eva Walitzek-Schmidtko

Danke
...hast Du das Buch gelesen Singleblues?

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29. März 2007 um 8:50

Hallo vollmond131
vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag. Ich kann es ja nachvollziehen, was er empfindet. Er liebt seinen Kleinen wirklich über alles und das freut mich zu sehen, wenn die beiden sich gegenseitig aneinander erfreuen. Es erfüllt mich mit Freude und das meine ich so wie ich es sage! Wie gesagt, ich suche das "Problem" ja auch nicht bei ihm, sondern bei mir. Ich will an mir arbeiten und mich in dem Moment nach hinten stellen. Es ist für mich eine neue Situation und das muss ich erst noch erlernen. Ich gebe mir die größte Mühe... DOCH hab ich wirklich zu tun, das emotional zu verarbeiten. Ich erwarte, glaube ich zumindest, nicht sehr viel.. nur eben ein bisschen Liebe. Das fehlte mir in den letzten unglücklichen Beziehungen... mein Glück habe ich nun gefunden und ich bin bereit an mir zu arbeiten und mich nicht nur um mein Glück zu kümmern, sondern auch um das Glück 2 weiterer besonderer Schätze!

Wie gesagt, ich sehe den Kleinen nicht als Konkurrent.... auf keinen Fall. Ich bin nur im Moment schwer verliebt!

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29. März 2007 um 9:05

Man kann versuchen ...
sich in die Situation, wie es wäre ein eigenes Kind zu haben, hineinzuversetzen, aber es wird nach meiner Überzeugung immer bei diesem Versuch bleiben. Es ist mit nichts auch nur annähernd vergleichbar und diesen Blick, den Du dann in seinen Augen siehst, wenn er sein Kind betrachtet, wirst Du auch nirgends anders erleben.

Ich kann Dich verstehen, dass es Dir manchmal schwer fällt, Aufmerksamkeit derart teilen zu müssen und es erfordert eine Menge Kraft dies auszuhalten, aber ich bin sicher, dass er es Dir dankt, wenn Du ihn seine Zeit mit seinem Kind leben läßt und ihn dabei sogar noch unterstützt.

Natürlich ist es auch seine Aufgabe, Dir zu zeigen, dass Du in seinem Kosmos genauso Deinen Platz hast wie das Kind. Das ist etwas, dass Du auch ruhig ansprechen solltest, denn bei allem Verständnis für die Vaterliebe muss auch Raum für Euch beide sein, sonst könnte es notleidend werden.

Frag ihn zum Beispiel mal danach wie er sich die zwei Wochen Urlaub zu dritt vorstellt. Ob da noch genügend Paarzeit bleibt oder ob es sonst nicht mehr Sinn macht, wenn er mit seinem Kind alleine fährt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man beim Blick auf die Kinder manchmal den Partner an seiner Seite nicht in dem Maße sieht wie es nötig wäre.

Das was Du schreibst, hört sich nicht egoistisch, sondern sehr verständnisvoll an und es ist völlig ok bei aller Unterstützung der Vater-Kind-Beziehung auch Paarzeit und entsprechende Gesten einzufordern. Wenn Du es ihm rüberbringen kannst, ohne Vorwürfe zu machen, stehen die Chancen gut, dass auch Du Dich zukünftig in der Situation wohler fühlst.

LG

Larsen

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29. März 2007 um 9:37
In Antwort auf helmut_12550923

Man kann versuchen ...
sich in die Situation, wie es wäre ein eigenes Kind zu haben, hineinzuversetzen, aber es wird nach meiner Überzeugung immer bei diesem Versuch bleiben. Es ist mit nichts auch nur annähernd vergleichbar und diesen Blick, den Du dann in seinen Augen siehst, wenn er sein Kind betrachtet, wirst Du auch nirgends anders erleben.

Ich kann Dich verstehen, dass es Dir manchmal schwer fällt, Aufmerksamkeit derart teilen zu müssen und es erfordert eine Menge Kraft dies auszuhalten, aber ich bin sicher, dass er es Dir dankt, wenn Du ihn seine Zeit mit seinem Kind leben läßt und ihn dabei sogar noch unterstützt.

Natürlich ist es auch seine Aufgabe, Dir zu zeigen, dass Du in seinem Kosmos genauso Deinen Platz hast wie das Kind. Das ist etwas, dass Du auch ruhig ansprechen solltest, denn bei allem Verständnis für die Vaterliebe muss auch Raum für Euch beide sein, sonst könnte es notleidend werden.

Frag ihn zum Beispiel mal danach wie er sich die zwei Wochen Urlaub zu dritt vorstellt. Ob da noch genügend Paarzeit bleibt oder ob es sonst nicht mehr Sinn macht, wenn er mit seinem Kind alleine fährt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man beim Blick auf die Kinder manchmal den Partner an seiner Seite nicht in dem Maße sieht wie es nötig wäre.

Das was Du schreibst, hört sich nicht egoistisch, sondern sehr verständnisvoll an und es ist völlig ok bei aller Unterstützung der Vater-Kind-Beziehung auch Paarzeit und entsprechende Gesten einzufordern. Wenn Du es ihm rüberbringen kannst, ohne Vorwürfe zu machen, stehen die Chancen gut, dass auch Du Dich zukünftig in der Situation wohler fühlst.

LG

Larsen

Hallo Larsen
vielen Dank für Deine Antwort. Es ist beruhingend zu wissen, dass meine Reaktion bzw. die Gefühle, die ich hege normal sind.

Ich habe auch den Wunsch, mit ihm darüber zu reden. Ich möchte nur den richtigen Moment abwarten und überlege auch noch, wie ich es am besten tue. Ich will ihm keinesfalls einen Vorwurf machen, ich möchte nur, dass er weiß, was in mir vorgeht und sich dennoch nicht unter Druck gesetzt fühlt. Ich habe gestern mal mit einer lieben Freundin darüber gesprochen, sie ist selber die "Zweitfrau" und sie meint, dass sich meine Gefühle, je länger ich mit meinem Freund zusammen bin, beruhigen. Wir sind auch darauf gekommen, dass es bestimmt auch zu einem gewissen Grad daran liegen kann, dass wir bei unserem letzten Zusammentreffen bei seinen Eltern waren und ich da nicht mein gewohntes Umfeld um mich habe. D.h. ich bin förmlich auf eine gewisse "Führung" von ihm angewiesen gewesen, da ich mich da nicht so frei bewegen will/ kann, wie beispielsweise in meiner oder seiner Wohnung.

Ich WILL an mir arbeiten und lasse es auf keinen Fall zu, mich da gehen zu lassen. Mir liegt sehr viel an dieser besonderen Beziehung!

LG,
Susanne.

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29. März 2007 um 9:50
In Antwort auf lally_11862482

Danke
...hast Du das Buch gelesen Singleblues?

Hi Susanne
Nein, habe ich nicht, aber ich habe es mir bereits bestellt.
Schau mal unter www.brigitte.de
Da gibt es auch ein Forum unter dem Link Community.
Da findest Du u. a. auch die Rubrik: Der "gebrauchte" Mann.

Da sind einige ganz interessante Dinge zu lesen.

Was mir auffällt ist, dass das ein ganz schönes Tabu-Thema in der Gesellschaft ist.
Kaum Bücher darüber, kaum eine Anlaufstelle wo man sich mit betroffenen austauschen und sich Unterstützung durch Ratschläge holen kann. Das macht mich irgendwie traurig und ich spiele schon mit dem Gedanken, ein eigenes Forum zu eröffnen, wo sich Frauen wie Du und ich austauschen und Unterstützen können.
In anderen Foren (u. a. auch bei Brigitte) werden so Frauen wie Du und ich angegriffen, Unverständnis vorgeworfen, man soll einfach akzeptieren dass man immer an letzter Stelle stehen wird.... Sogar, wenn man den neuen Partner heiraten würde. Vom Gesetz her, wird man auch da immer hinter der 1. Frau und den 1. Kindern stehen, selbst wenn man mit dem Mann eigene Kinder bekäme. Das macht mir echt Angst und das darf doch nicht sein.... ist ein anderes Thema jetzt, aber um so wichtiger ist es dann, wenn man mit seinem Freund darüber redet und er einen versteht und unterstützt. Auch auf uns muss Rücksicht genommen werden, weil es geht auch um unsere Seele und unsere Gefühle. Die müssen auch wichtig und ernst genommen werden.

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29. März 2007 um 10:55
In Antwort auf eula_12871893

Hi Susanne
Nein, habe ich nicht, aber ich habe es mir bereits bestellt.
Schau mal unter www.brigitte.de
Da gibt es auch ein Forum unter dem Link Community.
Da findest Du u. a. auch die Rubrik: Der "gebrauchte" Mann.

Da sind einige ganz interessante Dinge zu lesen.

Was mir auffällt ist, dass das ein ganz schönes Tabu-Thema in der Gesellschaft ist.
Kaum Bücher darüber, kaum eine Anlaufstelle wo man sich mit betroffenen austauschen und sich Unterstützung durch Ratschläge holen kann. Das macht mich irgendwie traurig und ich spiele schon mit dem Gedanken, ein eigenes Forum zu eröffnen, wo sich Frauen wie Du und ich austauschen und Unterstützen können.
In anderen Foren (u. a. auch bei Brigitte) werden so Frauen wie Du und ich angegriffen, Unverständnis vorgeworfen, man soll einfach akzeptieren dass man immer an letzter Stelle stehen wird.... Sogar, wenn man den neuen Partner heiraten würde. Vom Gesetz her, wird man auch da immer hinter der 1. Frau und den 1. Kindern stehen, selbst wenn man mit dem Mann eigene Kinder bekäme. Das macht mir echt Angst und das darf doch nicht sein.... ist ein anderes Thema jetzt, aber um so wichtiger ist es dann, wenn man mit seinem Freund darüber redet und er einen versteht und unterstützt. Auch auf uns muss Rücksicht genommen werden, weil es geht auch um unsere Seele und unsere Gefühle. Die müssen auch wichtig und ernst genommen werden.

Hallo Singleblues,
danke für die Info. Ich werde mich sicher mal bei brigitte.de umschauen.

Ich muss ehrlich sagen, bevor ich nicht selber betroffen war, hab ich mir auch keinerlei Gedanken um diese Thematik gemacht und ich hab mir ehrlich gedacht, was ist denn so schwer daran?!

Naja, jetzt bin ich schlauer und werde es angehen. Vielleicht sollte man ganz offen damit umgehen. Natürlich gibt es sicher auch genug Frauen, die vielleicht nicht ganz damit klar kommen (wollen) und einen bewußten Egotrip fahren. Sicher gibt es da auch genug Vorurteile. Was meinst Du?

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29. März 2007 um 11:10
In Antwort auf lally_11862482

Danke
Also, nicht falsch verstehen... ich meine dass die Liebe stark genug ist, um die Beziehung aufrechtzuerhalten und mit dem Kind/ den Kindern eine gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Ich kann es sooo gut verstehen...
Auch ich (40) kenne das. Mein Freund (48) hat auch 2 Kinder. Nur das Kleine (11) ist seines. JEDES WE sind sie da und IMMER in den Ferien...Wir sind jetzt 6 Mon. zusammen.Ich habe auch Null Erfahrung mit Kindern und musste lernen zu realisieren, dass ich nie an erster Stelle stehen kann. Das fiel/fällt mir schon schwer. Obwohl ich inzwischen eingesehen habe, das es tatsächlich auf unterschiedlichen Ebenen läuft, die man nicht vergleichen kann. Auch ich hatte insgeheim schon den Verdacht, auf ein KIND eifersüchtig zu sein, was nun wirkllich nichts dafür kann.
Am schlimmsten war Weihnachten. Er rannte Wochen vorher rum und tat und machte. Mir machte er ganz kirre. Er überhäuft sie mit Geschenken (was ich nicht gut finde). Mir wollte er einen Ring schenken, ich war superbeeindruckt.Aber die Zeit fehlte, weil er ja nur wegen der Kinder zugange war. Kurz und gut: Was kriegte ich: ein Buch, Konzertkarten und einen verweis auf der karte, dass dies die "versprochene Kleinigkeit" natürlich nicht ersetzen soll. ich war sowas von enttäuscht, dass er nicht mal die Zeit gefunden hat, für mich etwas auszusuchen. Naja, den Ring habe ich bis heute nocht nicht, habe auch meiner Enttäusching mächtig Ausdruck verliehen, dass er sich den an den Hut stecken könnte, dass es mir auch nicht darauf ankommt, sondern und das drumherum.
Inzwischen habe ich auch etwas dazugelernt, wennglweich es mir manchmal noch einen Stich versetzt, wenn ständig die Kinder im Gespräch sind.

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29. März 2007 um 11:29
In Antwort auf lally_11862482

Hallo Singleblues,
danke für die Info. Ich werde mich sicher mal bei brigitte.de umschauen.

Ich muss ehrlich sagen, bevor ich nicht selber betroffen war, hab ich mir auch keinerlei Gedanken um diese Thematik gemacht und ich hab mir ehrlich gedacht, was ist denn so schwer daran?!

Naja, jetzt bin ich schlauer und werde es angehen. Vielleicht sollte man ganz offen damit umgehen. Natürlich gibt es sicher auch genug Frauen, die vielleicht nicht ganz damit klar kommen (wollen) und einen bewußten Egotrip fahren. Sicher gibt es da auch genug Vorurteile. Was meinst Du?

Ja die wird es sicher geben...
... Frauen die nicht wollen oder die einen Ego Trip fahren, aber das trifft auf mich nicht zu und auf dich auch nicht. Ich habe ehrlich gesagt andere Probleme, wie Du auch und die tuen weh, auch wenn wir es absolut nicht wollen. Das sind einfach Gefühle, für die brauchen wir uns auch nicht zu genieren.

Ich denke gerade daran, wie viele Männer einen riesen Bogen um alleinerziehende Mütter machen und es noch nicht einmal mit einer versuchen wollen, sobald sie auch nur die Wörter "ich habe Kinder" hören. Da reagiert kaum jemand negativ drauf, weil es schon fast als "typisch" oder "normal" angesehen wird. (nicht alle sind so, aber schon die Mehrheit.)

Ich habe nicht eine Sekunde einen Schreck bekommen, als ich hörte, dass mein Freund Kinder hat. Hab nicht eine Sekunde daran gedacht, deshalb einen riesen Bogen zu machen. Das wirst Du sicher auch nicht getan haben. Ich habe mich einfach darauf eingelassen, weil ich keinen Grund sah, der dagegen sprach. Kinder sind kein Grund um NEIN zu einem Menschen zu sagen! Für dich sicher auch nicht. Dafür haben wir in gewisser Weise Respekt verdient, weil es Mutig von uns Frauen ist. Die meisten Frauen würden deshalb nicht nein sagen, im Gegensatz zu den Männern... Das ist das eine Thema.

Das andere Thema ist, dass ich den Satz "Du wirst immer an letzter Stelle stehen" nicht gerechtfertigt finde. WARUM soll ich an letzter Stelle stehen? Darf ich nicht in gleicher Höhe stehen? Wieviele allein erziehende wünschen sich einen Partner? Wozu brauchen sie einen Partner, wenn sie ihn dann an letzter Stelle stellen wollen?
Gleich viel wert sollte einem der Partern, der einen liebt und der das alles auf sich nimmt (Kinder, Ex-Partner und Probleme die noch kommen können), schon sein. Ich möchte nicht wie ein weiteres Kind behandelt werden... Nur gleichwertig und möchte auch das Gefühl haben, dass ich genau so wichtig bin!

Es sind nicht NUR die Kinder, die wir akzeptieren. Es wird die Ex sein, die wir früher oder später kennen lernen dürfen/sollen/müssen (wie z. B. Kindergeburtstag). Es wird die finanzielle Situation sein, die wir früher oder später mit unterstützen dürfen/sollen/müssen. Es sind sooooooooo viele Dinge, die wir akzeptieren und verstehen müssen und wo von uns einfach erwartet wird, dass wir damit wie selbstverständlich mit umgehen... Und am Ende heißt es: "Du wirst IMMER an LETZTER Stelle stehen!! ?????

Das tut echt weh.

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29. März 2007 um 14:29
In Antwort auf maaike_11941005

Ich kann es sooo gut verstehen...
Auch ich (40) kenne das. Mein Freund (48) hat auch 2 Kinder. Nur das Kleine (11) ist seines. JEDES WE sind sie da und IMMER in den Ferien...Wir sind jetzt 6 Mon. zusammen.Ich habe auch Null Erfahrung mit Kindern und musste lernen zu realisieren, dass ich nie an erster Stelle stehen kann. Das fiel/fällt mir schon schwer. Obwohl ich inzwischen eingesehen habe, das es tatsächlich auf unterschiedlichen Ebenen läuft, die man nicht vergleichen kann. Auch ich hatte insgeheim schon den Verdacht, auf ein KIND eifersüchtig zu sein, was nun wirkllich nichts dafür kann.
Am schlimmsten war Weihnachten. Er rannte Wochen vorher rum und tat und machte. Mir machte er ganz kirre. Er überhäuft sie mit Geschenken (was ich nicht gut finde). Mir wollte er einen Ring schenken, ich war superbeeindruckt.Aber die Zeit fehlte, weil er ja nur wegen der Kinder zugange war. Kurz und gut: Was kriegte ich: ein Buch, Konzertkarten und einen verweis auf der karte, dass dies die "versprochene Kleinigkeit" natürlich nicht ersetzen soll. ich war sowas von enttäuscht, dass er nicht mal die Zeit gefunden hat, für mich etwas auszusuchen. Naja, den Ring habe ich bis heute nocht nicht, habe auch meiner Enttäusching mächtig Ausdruck verliehen, dass er sich den an den Hut stecken könnte, dass es mir auch nicht darauf ankommt, sondern und das drumherum.
Inzwischen habe ich auch etwas dazugelernt, wennglweich es mir manchmal noch einen Stich versetzt, wenn ständig die Kinder im Gespräch sind.

Hallo Magnolienblüte,
ich habe Deinen Beitrag gerade erst gesehen. Danke.
Ich gibt scheinbar wirklich viele Frauen, wie auch Singleblues feststellt, die von dieser Thematik betroffen sind. Ich denke es ist eine sehr schwierige Sache, mit der man lernen muss umzugehen und sich dabei nicht vergessen. Es ist eine Gratwanderung, man muss das gesunde Mittelmaß finden, das ist das schwerste. Ab wann ist es normal sich vernachlässigt zu fühlen und ab wann ist es unfair?!

Auch wenn es mir leid tut, dass Ihr das selbe durchmacht, bin ich froh, damit nicht alleine zu sein.

Danke und schöne Grüße,
Susanne.

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2. April 2007 um 12:45
In Antwort auf eula_12871893

@ Susanne
...hab das schon verstanden!

Und ich finde es TOLL und mutig, dass Du den Beitrag geschrieben hast.

Es müssen die Partner mit dem Kind eigentlich auch mal wissen, wie man sich daneben fühlt. Man fühlt sich teilweise wirklich sor richtig schrecklich und traut es sich nicht zu sagen, weil man dann ein schlechtes Gewissen bekommt. Es ist wie ein dunkles Geheimnis und das zieht teilweise wirklich wie Blei am Herzen... Darauf sollte auch mal ein klein wenig Rücksicht genommen werden, in welcher Form auch immer. Es reicht da ja schon wirklich eine Umarmung...

Ach... es ist wirklich schwer. Ich zermartere mir weiter das Hirn darüber, wie es besser werden kann.


Dir auch viel Glück Susanne!

Kleine Anekdote zum Thema....

Gestern erwähnte er, er sitzt im Flieger lieber am Gang. Ich sagte, trifft sich gut, weil ich lieber am Fenster sitzte, da kommen wir uns nicht in der Quere (siehe Ober-Unterseite vom Brötchen falls wir es denn jemals schaffen, in den Genuss zu kommen, zusammen zu verreisen (er hatte es schonmal vorgeschlagen, allerdings mit den Kindern gemeinsam. Dafür war ich noch nicht bereit und meinte, nicht mit den Kindern, wenn wir nicht vorher alleine weg waren. Wir müssen uns ja selbst in so einer Situation auch erst "erproben". Aber ob das jemals etwas wird....
Was sagt er (grinsend): "Swen (sein Sohn) sitzt auch am liebsten am Fenster. Da musst Du Dich in die Mitte setzen." Peng! Ich will ja des Kindes wegen nicht rumzicken, ich bin auch die letzte, die darauf keine Rücksicht nehmen würde. Aber ich habe ziemlich geschluckt und musste mich sehr beherrschen, nicht voll darauf einzusteigen. Eine Bemerkung habe ich losgelassen, weiss aber nicht mehr, was. Aber es schien, er hat es zumindest bemerkt. Ob nachhaltig - tja, das ist die Frage. Der Kleine ruft, er rennt. Hölle, es nervt...

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2. April 2007 um 12:52

Hallo Vollmond,
lieben Dank für Deine Nachricht. Es tut wirklich gut zu lesen, was Du schreibst.

Ich habe am Wochenende einmal die Chance beim Schopfe gepackt und meinen Süßen darauf angesprochen, als er meinte er würde sich so sehr auf unseren Urlaub freuen. Ich sagte ihm dass ich mich auch sehr darauf freue und ich bat ihn mir zu helfen. Er verstand erst nicht, was ich damit meinte und dann erklärte ich ihm, dass ich lernen muss, damit umzugehen, dass wir eben zu dritt in den Urlaub fahren und nicht zu zweit wie ich es gewöhnt war bisher. Er war sehr verständnisvoll und er sagte auch, wenn er nur einen Urlaub mit seinem Kleinen gewollt hätte, wäre er alleine mit ihm gefahren und nicht zu dritt. Ich denke, er kann meine Gefühle verstehen, ich verstehe ja auch seine... ich bin froh, dass er so ist wie er ist und ich bin froh, dass er einen kleinen lieben Schatz hat und sich so liebevoll um ihn kümmert. Ich habe ja noch ein paar Wochen um zu üben.

Jetzt kommt vielleicht etwas Lächerliches... ich weiß es nicht, aber was mich auch noch bisschen bedrückt ist, dass immer wenn der Kleine mal zu Besuch ist, der Kindersitz auf den Beifahrersitz kommt und ich hinten sitzen darf. Ich finde hinten sitzen nicht schlimm, aber irgendwie in dieser Situationen, fühle ich mich förmlich "zurückgesetzt". Keine Ahnung warum ich so fühle... vielleicht hat es ja auch einen Sicherheitsaspekt, warum er vorn sitzt... keine Ahnung. Klärt mich gerne auf?!

Vielen Dank,
Susanne.

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2. April 2007 um 13:59
In Antwort auf maaike_11941005

Kleine Anekdote zum Thema....

Gestern erwähnte er, er sitzt im Flieger lieber am Gang. Ich sagte, trifft sich gut, weil ich lieber am Fenster sitzte, da kommen wir uns nicht in der Quere (siehe Ober-Unterseite vom Brötchen falls wir es denn jemals schaffen, in den Genuss zu kommen, zusammen zu verreisen (er hatte es schonmal vorgeschlagen, allerdings mit den Kindern gemeinsam. Dafür war ich noch nicht bereit und meinte, nicht mit den Kindern, wenn wir nicht vorher alleine weg waren. Wir müssen uns ja selbst in so einer Situation auch erst "erproben". Aber ob das jemals etwas wird....
Was sagt er (grinsend): "Swen (sein Sohn) sitzt auch am liebsten am Fenster. Da musst Du Dich in die Mitte setzen." Peng! Ich will ja des Kindes wegen nicht rumzicken, ich bin auch die letzte, die darauf keine Rücksicht nehmen würde. Aber ich habe ziemlich geschluckt und musste mich sehr beherrschen, nicht voll darauf einzusteigen. Eine Bemerkung habe ich losgelassen, weiss aber nicht mehr, was. Aber es schien, er hat es zumindest bemerkt. Ob nachhaltig - tja, das ist die Frage. Der Kleine ruft, er rennt. Hölle, es nervt...

Hallo Magnolienbluete,
ich kann mir vorstellen, dass Du Dir wie vor den Kopf gestoßen vorkamst... ich denke es ist auch die Art und Weise, wie man darüber redet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Freund dergleichen geantwortet hätte... aber ich denke, ich hätte von mir aus wahrscheinlich angeboten mich in die Mitte zu setzen, doch dann hat man evtl. auch das Problem, das man zwischen den beiden sitzt.... letztendlich sollten wir Erwachsene wohl eher zurückstecken.

Ich bin nun auch mal gespannt, was aus unseren gemeinsamen Ferien wird und wie es sich gestaltet!

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2. April 2007 um 14:17

Danke...
für Deine Antwort Apfel22, ja, das denke ich mir auch... mir fehlen einfach die 9 Monate seelische Vorbereitung. Ich werde, denke ich, durch meinen Süßen sehr gut unterstützt, ABER ich muss es ihn auch wissen lassen, was in mir vorgeht ohne es nach Vorwurf oder ähnlichem klingen zu lassen. Vielleicht weiß er gar nicht, was einem alles durch den Kopf gehen kann und was man fühlt?! Woher auch?

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