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Ich frage mich immer öfter, ob wir eine Zukunft miteinander haben...

8. November 2017 um 9:55

Liebe Gofem-Gemeinde. Bei mir geht es um folgenden Sachverhalt. Versuche mich kurz zu halten.Ich bin nach fast 2 Jahren Single-Dasein nun wieder seit 4 Monaten in einer festen Beziehung. Meinen Freund habe ich letztes Jahr kennen und lieben gelernt. War von Anfang an alles nicht einfach bei uns wegen den äußeren Umständen (Trennung und Scheidung, Kinder aus erster Partnerschaft/Ehe, viele Dinge die man zu berücksichtigen hatte und die belastet haben.). Letzten Endes haben wir einander dann aber aufgrund eines innigen Bandes zueinander diesen Sommer eine Chance gegeben, diesmal mit allem was dazu gehört, d.h. mit Kennenlernen der Kinder, Familie etc. Soweit so gut. Natürlich war ich über alle Maßen glücklich darüber, ich hatte zuvor Monate lang um ihn gekämpft, weil er eben aufgrund der ungünstigen Umstände um uns herum einfach Angst hatte dieses Wagnis noch einmal einzugehen.

Nun haben wir uns näher kennengelernt nach der "rosa-roten Brillen-Phase" . Es ist auf der einen Seite sehr schön mit ihm, weil wir einander im Fühlen und Denken verstehen. Das habe ich z.B. in meiner gescheiterten Ehe doch sehr vermisst und eben das war und ist auch genau das, was ich an meinem Freund so liebe und schätze. Dass das Reden miteinander eben nicht mehr schwer ist und man das Gefühl hat von einem anderen Planenten zu kommen. Er teilt zudem dasselbe Nähebedürfnis wie ich. Wir kuscheln gerne und viel. Teilen denselben Humor und haben dieselben Werte. Auch das was wir uns für die Zukunft wünschen stimmt überein. Nun aber der Haken.

Wir wohnen nicht gerade um die Ecke voneinander. Ich bin die nächsten 4 Jahre noch an das kleine Örtchen gebunden aus dem ich herkomme, weil ich meiner Tochter nach der Scheidung nicht noch einen Ortswechsel zumuten möchte. Fernab von all ihren Freunden und der Familie. Mein Freund ist gerade dabei sich das Haus was er vererbt bekommen hat zurecht zu machen; sein lang gehegter Traum. Ich muss ehrlich gestehen, dass es nichts außer ihm geben würde, was mich in diesen Ort verschlagen würde. Ich finde auch das Haus, die Gegend wo eben dieses Haus steht nicht ansprechend. D.h. ich kann mir aktuell auch gar nicht vorstellen, jemals dort zu leben. Vollkommen ab vom Schuss, die Unterstützung der Großeltern nicht mehr greifbar und weg von allem was mir und meiner Tochter lieb ist.

Zudem tut meine Tochter sich sehr schwer damit meinen Freund zu akzeptieren. Sie war es nun eine ganze Zeit lang gewohnt, dass sich alles um sie dreht und nun muss sie "Mama teilen". Er ist in ihren Augen ein Eindringling. Könnt euch vorstellen, dass das auch nicht gerade einfach ist. Auf der anderen Seite kämpft mein Freund auch mit seinen Gefühlen, da er sein eigenes Kind aus vorheriger Partnerschaft selbst kaum sieht, weil die Kindsmutter ihre Spielchen spielt. Demnach fällt es ihm auch schwer damit umzugehen, dass er meine Tochter nun mehr sieht und mehr Zeit mit ihr verbringt als mit seinem eigenen Sohn. Alles sehr verzwickt und nicht unbedingt zuträglich.

Dann ist mittlerweile eben auch die rosa rote Brille ab und ich stelle fest, dass wir doch auch ein Problem damit bekommen könnten, eben weil wir uns einander doch sehr ähnlich sind. Hat nicht nur Vorteile, sondern sorgt eben auch für gewissen Unmut, weil wir beides Menschen sind, die sich zurückziehen, wenn sie sich verletzt fühlen. Ich habe für die Zukunft meine Bedenken diesbezüglich. Es ist nicht mehr ganz so harmonisch wie zu Beginn. Wir streiten uns eben viel wegen Kleinigkeiten. Ich bin eben oft überrascht/irritiert darüber, dass wir gar nicht mehr so harmonisch sind miteinander. Aber vielleicht ist es eben auch allem anderen um uns herum geschuldet, was eben nicht so "rosig" läuft. Für uns beide ist Patchwork-Family sein auch nicht wirklich einfach...

Vielleicht mache ich mir aber auch einfach zu viele Gedanken (typisch für mich ) und sollte uns einfach noch etwas Zeit geben. Zeit zusammen zu wachsen.

Ich erhoffe mir hier ein paar Denkanstöße zu bekommen und freue mich darüber, wenn sich der ein oder andere Zeit dafür nimmt mir zu antworten.

Viele Grüße,

Butterfly

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8. November 2017 um 10:01

Wie weit wohnt ihr denn auseinander?

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8. November 2017 um 10:07
In Antwort auf melonchen1

Wie weit wohnt ihr denn auseinander?

36km, 25 Min. Fährt. Keine Weltreise, aber eben auch nicht um die Ecke... 

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8. November 2017 um 10:15
In Antwort auf butterfly8788

36km, 25 Min. Fährt. Keine Weltreise, aber eben auch nicht um die Ecke... 

Ähm... Das ist doch gar nichts!
Jetzt mal ehrlich, da ist doch weder deine Tochter noch du irgendwie weit weg von Freunden, Familie etc.?
Da kann die Oma immer noch aufpassen usw.

Ich verstehe dein Problem ehrlich nicht...

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8. November 2017 um 10:25
In Antwort auf melonchen1

Ähm... Das ist doch gar nichts!
Jetzt mal ehrlich, da ist doch weder deine Tochter noch du irgendwie weit weg von Freunden, Familie etc.?
Da kann die Oma immer noch aufpassen usw.

Ich verstehe dein Problem ehrlich nicht...

Klar können sie das am Wochenende. Es geht aber eher um unter der Woche wegen der Arbeit. Da bin ich einfach auf die Unterstützung von den Großeltern angewiesen.

Und es ändert auch einfach nichts an der Tatsache, dass meine Tochter dann aus allem rausgerissen wird was ihr lieb und teuer ist.

Vielleicht kann ich es mir auch einfach aktuell nicht vorstellen, weil alles noch so rund läuft mit meiner Tochter etc.

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8. November 2017 um 10:32

Aber warum sind 36km für dich ein unüberwindbares HIndernis? Habt ihr alle keine Autos? Kann die Oma die Kleine nicht abholen unter der Woche?

Und warum wird deine Tochter aus irgendwas rausgerissen? Ja klar, aus der Wohnung. Aber der Rest? Freunde kann man mit dieser Entfernung ja immer noch leicht besuchen.

Aber selbst wenn du sagst, du möchtest JETZT nicht umziehen: mit dieser Mini-Entfernung kann doch auch er oft bei dir sein erstmal, wenn ihr euch sehen wollt?
Und später könnt ihr doch trotzdem bei ihm einziehen (wenn das von allen anderen Faktoren her passt) - du brauchst weder Freundeskreis noch Familie etc. aufgeben?

Ich kanns vielleicht deshalb nicht verstehen, weil ich vor zwei Jahren etwa 100 km weit weg gezogen bin. Alleine.
Ja, ich sehe meine Familie und Freunde nicht mehr so oft wie früher. Aber erstens gibt es jetzt neue Freunde und zweitens seh ich sie immer noch alle und es ging nichts in die Brüche.

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8. November 2017 um 10:34

Achso, was ich noch sagen wollte:
Wenn du bei diesem Mann die 36km als unüberwindbares Hindernis siehst, wie möchtest du denn in Zukunft jemanden kennen lernen?
Ich glaube nicht dass man davon ausgehen kann, dass jeder interessante Mann aus dem selben Dorf kommt Oder dass in diesem Alter keiner irgendwo am Wohnort verwurzelt ist...

Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe

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8. November 2017 um 10:44

Aha.
Mit Kind muss man also sein Leben lang am gleichen Ort bleiben?
Also entschuldige mal...

Ich hab auch nirgends geschrieben sie soll gleich alle Zelte abbrechen und die sagenhaften 36km umziehen. Aber wenn Kind zb. Schule wechselt in ein paar Jahren, warum soll man dann nicht umziehen dürfen?
Bei dieser mini-Entfernung ändert sich NICHTS, außer die Wohnung...

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8. November 2017 um 10:57

Die Aussage "Mit Kind geht das nicht" impliziert für mich, dass man mit Kind nicht umziehen kann.
Wenn ich das falsch verstanden habe, sorry.

Und du brauchst mir jetzt nicht mit "wenn du keine Kinder hast, kanns du das üüüüberhaupt nicht beurteilen" kommen... Ich hab nämlich keine.

Aber ich bin zb. als Kind umgezogen. Und ich habe hier nur zu bedenken gegeben, dass es wahrscheinlich keinen Mann geben wird, der perfekt ist, sie liebt, wo alles passt und der dazu dann noch örtlich völlig ungebunden ist und im selben Dorf lebt.

Es ist alles eine Frage des WOLLENS. Wenn man will, dann wird man Lösungen finden, bei denen auch das Kind nicht leiden muss und die Beziehung trotzdem funktioniert - das ist ja wohl klar. Kind an 1. Stelle - selbstverständlich. Aber deshalb alles was nicht zu 100% einfach ist, gleich bleiben lassen - für mich unverständlich.

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8. November 2017 um 10:57

Eben. Mia, ich denke da kannst du meine Sorgen/Ängste etwas mehr nachvollziehen.
Mit Kind sieht das Ganze einfach nicht mehr so einfach aus. Meine Tochter ist 6 Jahre alt, dieses Jahr erst eingeschult worden.

Danke dennoch Melonchen für deinen Einwand. Es ist in der Tat so, dass man sein eigenes Glück nicht vom Kind abhängig machen soll, aber ich sage es so wie es ist. Ist meine Tochter nicht glücklich, bin ich es auch nicht.

Vielleicht hast du auch recht und es ist die Unsicherheit. Weil wir eben noch am Anfang stehen. Ich sollte uns denke noch mehr Zeit geben uns erstmal zu beweisen als Paar und nun auch als "Dreier-Gespann"...Ist noch alles "in the making"...

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8. November 2017 um 11:11
In Antwort auf butterfly8788

Eben. Mia, ich denke da kannst du meine Sorgen/Ängste etwas mehr nachvollziehen.
Mit Kind sieht das Ganze einfach nicht mehr so einfach aus. Meine Tochter ist 6 Jahre alt, dieses Jahr erst eingeschult worden.

Danke dennoch Melonchen für deinen Einwand. Es ist in der Tat so, dass man sein eigenes Glück nicht vom Kind abhängig machen soll, aber ich sage es so wie es ist. Ist meine Tochter nicht glücklich, bin ich es auch nicht.

Vielleicht hast du auch recht und es ist die Unsicherheit. Weil wir eben noch am Anfang stehen. Ich sollte uns denke noch mehr Zeit geben uns erstmal zu beweisen als Paar und nun auch als "Dreier-Gespann"...Ist noch alles "in the making"...

Weißt du, es ist doch nicht so, dass du deine Tochter unglücklich machen sollst, damit du glücklich bist

Bei einer Entfernung von 36 (!!!) km, muss doch niemand unglücklich werden! Ich sag mal so: Wenn eine Beziehung an sowas scheitert, dann hätte sie sowieso keinen Bestand...

Wie gesagt: Gib dem ganzen erstmal Zeit. Deine Tochter geht jetzt eh erstmal ein paar Jahre in die Schule. Die Zeit kannst du nutzen um zu gucken wie sich die Beziehung entwickelt. Was spricht dagegen, dass er unter der Woche mehr bei dir ist und du bzw. ihr am Wochenende mehr bei ihm - oder die kleine ist dann auch mal bei Oma?

Bist du der Meinung, deine Tochter kann nur genau an diesem Ort glücklich sein? Also in genau dieser Wohnung in genau diesem Ort? Für alle Zeit?

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8. November 2017 um 11:23
In Antwort auf butterfly8788

Liebe Gofem-Gemeinde. Bei mir geht es um folgenden Sachverhalt. Versuche mich kurz zu halten.Ich bin nach fast 2 Jahren Single-Dasein nun wieder seit 4 Monaten in einer festen Beziehung. Meinen Freund habe ich letztes Jahr kennen und lieben gelernt. War von Anfang an alles nicht einfach bei uns wegen den äußeren Umständen (Trennung und Scheidung, Kinder aus erster Partnerschaft/Ehe, viele Dinge die man zu berücksichtigen hatte und die belastet haben.). Letzten Endes haben wir einander dann aber aufgrund eines innigen Bandes zueinander diesen Sommer eine Chance gegeben, diesmal mit allem was dazu gehört, d.h. mit Kennenlernen der Kinder, Familie etc. Soweit so gut. Natürlich war ich über alle Maßen glücklich darüber, ich hatte zuvor Monate lang um ihn gekämpft, weil er eben aufgrund der ungünstigen Umstände um uns herum einfach Angst hatte dieses Wagnis noch einmal einzugehen.

Nun haben wir uns näher kennengelernt nach der "rosa-roten Brillen-Phase" . Es ist auf der einen Seite sehr schön mit ihm, weil wir einander im Fühlen und Denken verstehen. Das habe ich z.B. in meiner gescheiterten Ehe doch sehr vermisst und eben das war und ist auch genau das, was ich an meinem Freund so liebe und schätze. Dass das Reden miteinander eben nicht mehr schwer ist und man das Gefühl hat von einem anderen Planenten zu kommen. Er teilt zudem dasselbe Nähebedürfnis wie ich. Wir kuscheln gerne und viel. Teilen denselben Humor und haben dieselben Werte. Auch das was wir uns für die Zukunft wünschen stimmt überein. Nun aber der Haken.

Wir wohnen nicht gerade um die Ecke voneinander. Ich bin die nächsten 4 Jahre noch an das kleine Örtchen gebunden aus dem ich herkomme, weil ich meiner Tochter nach der Scheidung nicht noch einen Ortswechsel zumuten möchte. Fernab von all ihren Freunden und der Familie. Mein Freund ist gerade dabei sich das Haus was er vererbt bekommen hat zurecht zu machen; sein lang gehegter Traum. Ich muss ehrlich gestehen, dass es nichts außer ihm geben würde, was mich in diesen Ort verschlagen würde. Ich finde auch das Haus, die Gegend wo eben dieses Haus steht nicht ansprechend. D.h. ich kann mir aktuell auch gar nicht vorstellen, jemals dort zu leben. Vollkommen ab vom Schuss, die Unterstützung der Großeltern nicht mehr greifbar und weg von allem was mir und meiner Tochter lieb ist.

Zudem tut meine Tochter sich sehr schwer damit meinen Freund zu akzeptieren. Sie war es nun eine ganze Zeit lang gewohnt, dass sich alles um sie dreht und nun muss sie "Mama teilen". Er ist in ihren Augen ein Eindringling. Könnt euch vorstellen, dass das auch nicht gerade einfach ist. Auf der anderen Seite kämpft mein Freund auch mit seinen Gefühlen, da er sein eigenes Kind aus vorheriger Partnerschaft selbst kaum sieht, weil die Kindsmutter ihre Spielchen spielt. Demnach fällt es ihm auch schwer damit umzugehen, dass er meine Tochter nun mehr sieht und mehr Zeit mit ihr verbringt als mit seinem eigenen Sohn. Alles sehr verzwickt und nicht unbedingt zuträglich.

Dann ist mittlerweile eben auch die rosa rote Brille ab und ich stelle fest, dass wir doch auch ein Problem damit bekommen könnten, eben weil wir uns einander doch sehr ähnlich sind. Hat nicht nur Vorteile, sondern sorgt eben auch für gewissen Unmut, weil wir beides Menschen sind, die sich zurückziehen, wenn sie sich verletzt fühlen. Ich habe für die Zukunft meine Bedenken diesbezüglich. Es ist nicht mehr ganz so harmonisch wie zu Beginn. Wir streiten uns eben viel wegen Kleinigkeiten. Ich bin eben oft überrascht/irritiert darüber, dass wir gar nicht mehr so harmonisch sind miteinander. Aber vielleicht ist es eben auch allem anderen um uns herum geschuldet, was eben nicht so "rosig" läuft. Für uns beide ist Patchwork-Family sein auch nicht wirklich einfach...

Vielleicht mache ich mir aber auch einfach zu viele Gedanken (typisch für mich ) und sollte uns einfach noch etwas Zeit geben. Zeit zusammen zu wachsen.

Ich erhoffe mir hier ein paar Denkanstöße zu bekommen und freue mich darüber, wenn sich der ein oder andere Zeit dafür nimmt mir zu antworten.

Viele Grüße,

Butterfly

Warum machst Du dich so verrückt?
Entschuldige wenn ich so direkt bin aber 1. Ihr seid erst kurz zusammen, lass euch doch noch Zeit euch besser kennen zulernen.
2. Die Entfernung ist ja wirklich nicht so schlimm, als ich mit meinem Freund zusammen kam trennte uns 400km.
Das Du bedenken wegen deiner Tochter hast, kann ich verstehen.
Ich glaube Du machst dir einfach viel zu viele Gedanken, ob es klappen kann oder nicht. Und das ist der falsche Weg...

 

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8. November 2017 um 12:04
In Antwort auf engelmanuela

Warum machst Du dich so verrückt?
Entschuldige wenn ich so direkt bin aber 1. Ihr seid erst kurz zusammen, lass euch doch noch Zeit euch besser kennen zulernen.
2. Die Entfernung ist ja wirklich nicht so schlimm, als ich mit meinem Freund zusammen kam trennte uns 400km.
Das Du bedenken wegen deiner Tochter hast, kann ich verstehen.
Ich glaube Du machst dir einfach viel zu viele Gedanken, ob es klappen kann oder nicht. Und das ist der falsche Weg...

 

Ja, ich weiß, dass das der Fall ist. Und ich hasse mich selbst so sehr dafür. Ich denke alles tot. Ich kann gar nicht anders. Es scheint einfach mein Wesen zu sein.  

Es gibt einen Auslöser dafür. Meine Tochter. Sie kämpft so sehr gegen meinen neuen Freund an. Schon bei ihrem Vater, meinem Ex-Mann hat sie schon ihren Kampf mit gehabt, als er dann eine neue Freundin hatte, auch noch mit Kind. Ich wusste, dass es nochmal eine ganz andere Hausnummer werden würde, wenn ich einen Freund mit nach Hause bringe. Und es bewahrheitet sich. Und das belastet mich sehr...

Die Zukunft ist einfach so ungewiss. Wir haben in den letzten zwei Jahren so viel an Veränderung gehabt in unserem Leben. Allein zwei mal umgezogen in einem halben Jahr, weil es leider nicht anders ging und wir Pech hatten mit der vorherigen Vermieterin. Ich denke ich bin einfach ausgelaugt und alles weitere on top streßt mich eben einfach ungemein... Ich mache mir zuviel Druck. Mein Problem...

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8. November 2017 um 12:16

Ganz ehrlich, 36 Kilometer kann man hinbekommen wenn man will.
Ich habe mit meiner (Ex) Frau auch 6 Jahre auseinandergwohnt, waren ca. 25 km aber rund 30 Minuten Fahrt. 2-3 mal die Woche war ich bei ihr, 2-3 mal kam sie zu mir, das geht alles irgendwie. Meine aktuelle Freundin seit 1 Jahr wohnt ca. 12000 Km entfernt, glaube mir, es gibt Situationen da musst du wirklich viel aufgeben wenn du zusammen leben willst! Und ich wünschte mir es wären nur 1000 oder 1500 Kilometer! Also überlegt einfach zusammen wie ihr am besten eine Lösung findet mit der Ihr zufrieden sein könnt, findet beide Kompromisse!

 

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8. November 2017 um 12:33

Ich danke dir Mia. Ist jetzt schon fast 7 Jahre her. Wahnsinn wie schnell die Zeit doch vergeht...

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8. November 2017 um 12:33

Und jetzt willst du wegen 36 km und den Gedanken, die du hast, eure Beziehung beenden? Oder du zweifelst daran oder wie? 
36 km sehe ich nicht als Entfernung, das sehe ich als "der wohnt dicht bei dir". Bei 36 km kann man problemlos als erwachsener Mensch sich jeden Tag sehen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ihr mobil seid. Wenn nciht, dann ist es natürlich komplizierter. 

Selbst wenn sie jetzt gerade eingeschult worden ist, halte ich einen Schulwechsel nicht für dramatisch. Ich denke, dass viele Eltern ihre Kinder auch einfach unterschätzen. Du darfst deiner Tochter ruhig was zutrauen. Ich meine nicht zumuten. Zutrauen. Warum soll sie am neuen Wohnort unglücklich sein? Warum soll sie sich da nicht einleben? 

Ich habe eher den Eindruck, dass da was ganz anderes dahinter steckt. Dass du Angst hast vor der neuen Beziehung udn vor neuer Enttäuschung. Und du jetzt diese "Entfernung" vorschiebst. 

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8. November 2017 um 12:38
In Antwort auf orchideenblatt

Und jetzt willst du wegen 36 km und den Gedanken, die du hast, eure Beziehung beenden? Oder du zweifelst daran oder wie? 
36 km sehe ich nicht als Entfernung, das sehe ich als "der wohnt dicht bei dir". Bei 36 km kann man problemlos als erwachsener Mensch sich jeden Tag sehen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ihr mobil seid. Wenn nciht, dann ist es natürlich komplizierter. 

Selbst wenn sie jetzt gerade eingeschult worden ist, halte ich einen Schulwechsel nicht für dramatisch. Ich denke, dass viele Eltern ihre Kinder auch einfach unterschätzen. Du darfst deiner Tochter ruhig was zutrauen. Ich meine nicht zumuten. Zutrauen. Warum soll sie am neuen Wohnort unglücklich sein? Warum soll sie sich da nicht einleben? 

Ich habe eher den Eindruck, dass da was ganz anderes dahinter steckt. Dass du Angst hast vor der neuen Beziehung udn vor neuer Enttäuschung. Und du jetzt diese "Entfernung" vorschiebst. 

P.S.: Ich habe tatsächlich in der 1. Klasse die Schule gewechselt. Meine Eltern sind mit uns umgezogen, weil der frühere Vermieter sie mit der NK-Abrechnung bescheißen wollte. Der Umzug beinhaltete einen Schulwechsel, weil es eine andere Gemeinde war. 
Ich erinnere mich an den 1. Schultag, der war irgendwie komisch und ich war unsicher. Aber ich habe mich schnell eingelebt und Anschluss gefunden. Und ich war eher ein ruhiges, unauffälliges Kind. Also kein "Draufgänger", der sich eh aus nichts was macht. 

Den Schulwechsel hab ich in keiner besonderen Erinnerung. 
Es spielt natürlich auch eine Rolle, wie man das ganze dem Kind verkauft "Es tut mir so leid, dass ich dir das zumute" vs. "da sind dann andere Kinder, mit denen kannst du spielen und kuck, wie schön/groß/abwechselungsreich/was auch immer der tolle Pausenhof ist". 

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8. November 2017 um 12:44
In Antwort auf orchideenblatt

Und jetzt willst du wegen 36 km und den Gedanken, die du hast, eure Beziehung beenden? Oder du zweifelst daran oder wie? 
36 km sehe ich nicht als Entfernung, das sehe ich als "der wohnt dicht bei dir". Bei 36 km kann man problemlos als erwachsener Mensch sich jeden Tag sehen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass ihr mobil seid. Wenn nciht, dann ist es natürlich komplizierter. 

Selbst wenn sie jetzt gerade eingeschult worden ist, halte ich einen Schulwechsel nicht für dramatisch. Ich denke, dass viele Eltern ihre Kinder auch einfach unterschätzen. Du darfst deiner Tochter ruhig was zutrauen. Ich meine nicht zumuten. Zutrauen. Warum soll sie am neuen Wohnort unglücklich sein? Warum soll sie sich da nicht einleben? 

Ich habe eher den Eindruck, dass da was ganz anderes dahinter steckt. Dass du Angst hast vor der neuen Beziehung udn vor neuer Enttäuschung. Und du jetzt diese "Entfernung" vorschiebst. 

Ja Orchideenblatt. Da spielen viele Faktoren bei eine Rolle...  Angst vor erneuter Enttäuschung, Schuldgefühle etc.

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8. November 2017 um 12:46
In Antwort auf butterfly8788

Ja Orchideenblatt. Da spielen viele Faktoren bei eine Rolle...  Angst vor erneuter Enttäuschung, Schuldgefühle etc.

Vielleicht solltest du dich damit mehr auseinandersetzen als mit der "Entfernung". Weil das scheinbar eher der Knackpunkt ist. 

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8. November 2017 um 13:19

Ich schließe mich dem allgemeinen Tenor an: Die 36 km sind nicht das Problem.

Mein Pony steht gut 30 km weit weg von meinem zu Hause / 40 km von der Arbeit.
Das ist keine Distanz die im Alltag nicht zu bewerkstelligen ist.

Alles in Richtung Freunde aufgeben, Landschaft passt nicht, ist bei dieser Distanz höchstens Platzhalter für die restlichen Bedenken.

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