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Ich finde keinen Draht mehr zu ihm

12. November 2011 um 18:35

Halli Hallo,

ich habe seit ca. einem halben Jahr das Problem, dass mein Freund nur noch am meckern ist (über alles), er meint das er mit allem unzufrieden ist. Mittlerweile ist es schon so, dass er mir ständig sagt was ich in seinen Augen falsch mache, also im Prinzip alles was ich mache, mache ich falsch.Mein Selbstwertgefühl hat sich in der letzten Kellerecke verkrochen. Wenn ich mit ihm drüber sprechen will, dann blockt er ab oder fängt an mich anzumotzen oder sogar zu beleidigen. Ich verstehe das nicht, er hat alles....!!! Eine wunderschöne Wohnung, ein Auto, ein Job, eine ganz tolle Familie und mich. Ich werde von Tag zu Tag immer verletzter und frag mich ob mir diese Beziehung noch etwas bringt. Da ich von ihm keine Aufmerksamkeit mehr bekomme hole ich sie mir woanders. Ich gehe ihm nicht fremd, aber um mein Selbstbewusstsein etwas zu pushen flirte ich mit anderen. Er will ein Kind von mir, aber ich kann das so nicht. Letztendlich stehe ich als alleinerziehende Mutter da ohne Hilfe, so soll das nicht enden. Entpuppen sich die meisten Männer im Laufe der Beziehung als solche Emotionsmonster?? Mir ist absolut das Lachen vergangen. Ist das nur so eine Phase? Soll ich noch etwas abwarten und dann die Konsequenzen drauß ziehen?

Liebe Grüße,

Fussel

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12. November 2011 um 19:47

Danke
für Eure bisherigen Antworten!

@sometimes: Du hast Recht, ich hätte mehr über uns erzählen sollen

Also, ich 24 und er 29, seit über 2 Jahren ein Paar und seit 1,5 Jahren wohnen wir zusammen, haben uns sozusagen unsere kleine Welt geschafft. Er hat Ärger auf Arbeit, aber das auch schon seitdem wir zusammen sind, machen tut er dagegen nichts.

@ cefau: Ja, es ist emotionale Misshandlung und um ehrlich zu sein würde ich es ihm auch gern mal so wiedergeben wie er es mir seit längerem antut, nur um das er weiß wie schmerzvoll das sein kann. Ich mache meinen Mund ständig auf, denn gefallen lassen tu ich mir so ein Verhalten auf gar keinen Fall. Leider hat er immer das letzte Wort und sowieso Recht. Bin halt zu kindisch und überhaupt nicht fraulich, seiner Meinung nach. Das ich aber in meinem kürzeren Leben mehr durchgemacht und mehr Erfahungen als er gesammelt hat, ist absolut uninteressant. Wir wohnen zusammen, von daher kann ich nicht einfach sagen...."Hey, ich ziehe jetzt sofort aus! " Zumal weiß ich gar nicht wo ich hin soll. Ich bin völlig abhängig von ihm, obwohl ich fest arbeite, aber das Einkommen würde momentan einfach nicht für mich alleine und eine Wohnung reichen.

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13. November 2011 um 12:26

...
@ sometimes: Er war nie ganz einfach. Stand ständig unter Strom, konnte nie ruhig sitzen bleiben. Wenn ihm irgendwas nicht passt, dann kann er auch mal ganz schnell aggresiv werden. Ich bin eher die beruhigende und positive, also das komplette Gegenteil. Er meinte das er durch mich schon ruhiger geworden sei, aber dann möchte ich nicht wissen wie er vor meiner Zeit war.

@ cefeu: Ich bin mir dessen bewusst, das diese Beziehung so keinen Bestand hat. Schaue auch hin und wieder nach Wohnungen. Das aller größte Hindernis was ich an einer Trennung sehe, ist unser Hund. Ich muss ihn mitnehmen. Klar, mit gehangen, mit gefangen. Aber es ist nunmal so das er sich für die positiven Dinge entscheidet und ich überhaupt nicht gefragt werde. Wir haben uns schonmal über eine Trennung und deren Möbelaufteilung unterhalten. Ich habe fast alle meine Möbel geopfert, das die neuen Platz finden. Für jedes neue Möbelstück habe ich selbstverständlich auch Geld investiert, aber der Herr ist der Meinung, das er mehr bezahlt hätte und ich keinen Anspruch auf die Möbel habe. Ich darf die 3 Dinge die mir übrig geblieben sind behalten. Nett!! Ich stehe quasi vor Ruinen. Meine Familie wohnt etliche Kilometer entfernt, haben auch keinen Platz für mich. Mit meinem Geld komme ich nicht weit, um genau zu sein kann ich nichtmal eine Kaution hinterlegen und die Sache mit der WG hat sich auch schon fast erledigt, da ich einen Hund habe.

Ich fühle mich so leer und total ausgepowert. Sehe die Beziehung selber als gescheitert an, weiß nichtmal ob ich noch Gefühle für ihn habe oder ob es einfach nur die Gewohnheit ist. Ich habe einfach Angst den nächsten Schritt zu machen

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13. November 2011 um 14:40


Hallo Fussel,

das klingt für mich als würde er zu Hause seinen Frust von der Arbeit bei dir auslassen. Dabei geht es schon gar nicht mehr darum, dass du irgendwas falsch machst, nein, er nimmt alles und jedes zum Anlass, um dich runterzumachen. Du bist quasi sein emotionaler Fußabtreter.

Ihr müsst raus aus diesem Kreislauf Frust -> Runtermachen -> Beziehungsstress -> Frust. Und da es meines Erachtens an seiner Arbeit liegt, kann nur er versuchen, etwas zu ändern. Dazu musst du mit ihm reden. Mal der Sache auf den Grund gehen, was da los ist, damit ihr über Lösungsstrategien nachdenken könnt.

Dass es dir so nicht passt, wie es ist, ist klar. Sowas würde niemand auf Dauer durchmachen können. Trennung wäre sicher die sauberste Lösung, aber wenn dir noch was an ihm oder Beziehung liegt (befrage deine Gefühle!), dann müsst ihr darüber reden und du musst ihm klarmachen, dass es so nicht weitergeht!

Wenn sich die Arbeitssituation nicht ändern lassen kann, warum auch immer, dann könnte er versuchen, sich anders Ausgleich zu schaffen, z.B. mit Sport und Fitness, ein Boxkurs vielleicht.

Lass ihn nicht länger auf dir rumtrampeln! Wenn ihm noch was an dir liegt, wird er verständnisvoll reagieren. Blockt er komplett ab, und beleidigt dich nur weiter, dann musst du dich trennen. Und das mit den Möbeln anders regeln... (z.B. könntest du, wenn er in der Arbeit ist, heimlich ausziehen, und ein paar Sachen mitnehmen, von denen du weißt, dass sie dir zustehen, da mitgezahlt hast, alles fair aufgeteilt natürlich.)

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